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Make Diabetes Suck Less

5 Dinge, die den Blutzucker in die Höhe treiben

Natürlich gibt es mehr als nur 5 Dinge, die Einfluss auf den Blutzucker haben und diesen ansteigen lassen. Die Liste ist lang.

Würde man unsere Diabetiker im Team befragen, was ihren Blutzucker am meisten oder stärksten beeinflusst, so würde man vermutliche so viele unterschiedliche Antworten bekommen, wie es Diabetiker im Team gibt. Viele.

Kohlenhydrate, ein vergessener Bolus…wir wissen dass dies den Blutzucker schnell nach oben schießen lässt. Das Diabetes-Monster ist eben ein kleines Sensibelchen.

Einfluss auf den Blutzucker haben aber auch ein paar Dinge, an die man im ersten Moment überhaupt nicht denkt oder schlichtweg vergessen hat. Hier eine kleine Auswahl:

1. Stress/Aufregung: Kennt jeder. Egal ob ein Termin beim Zahnarzt, Streit, körperlicher oder emotionaler Stress wie ein Horror-Film. Der Körper schüttet in diesen Situationen Streshormone wie Adrenalin und Cortisol aus. Und diese Hormone mag der Blutzucker überhaupt nicht, Dummerweise treten Stress-Situationen oft unverhofft auf, und der Einfluss auf den Blutzucker lässt sich daher oft spontan nicht schnell genug steuern. Außerdem bedeutet Stress für jeden etwas anderes, und somit reagieren wir auch unterschiedlich auf die gleichen Situationen. Bei mir zum Beispiel reicht der Anblick einer fiesen haarigen Spinne aus, um den Blutzucker ordentlich in die Höhe schießen zu lassen.

2. Medikamente: Bestimmte Medikamente können den Blutzucker erhöhen. Dazu gehören zum Beispiel Betablocker oder Diuretika (Entwässerungsmittel). Starken Einfluss auf den Blutzucker sagt man dem Cortison nach, da es Einfluss auf den Glukosestoffwechsel hat. Wie genau sich welches Medikament auf den Blutzucker auswirkt, sollte der behandelnde Arzt auf jeden Fall wissen.

3. Koffein: Ja, der geliebte Kaffee kann sich tatsächlich auf den Blutzucker auswirken und ihn erhöhen. Die Menge spielt dabei natürlich eine Rolle. Wer Kaffee, Cola, Energy Drinks und Co in rauen Mengen schluckt, also koffeinhaltige Getränke, könnte tatsächlich dadurch den Blutzucker in die Höhe treiben. Warum Koffein den Blutzucker ansteigen lässt ist bisher noch nicht genau klar. Vermutet wird, dass Koffein den Abtransport von Glukose aus dem Blut verhindert, oder dass es die Freisetzung von Adrenalin anregt.

4. Infekte/Fieber: Hat unsere Körper erstmal mal einen Infekt “erkannt” kann es mit den guten Blutzuckerwerten ziemlich schnell vorbei sein. Denn sobald ein Erreger erspäht wurde, setzt der Körper eine ordentliche Portion Stresshormone wie zum Beispiel Adrenalin frei. Stresshormone und Blutzucker sind ja bekanntlich nicht die besten Freunde und können ihn gehörig ansteigen lassen. Bei Fieber kann es sogar sein, dass die 2-3 -fache Menge an Insulin benötigt wird. Die Insulinanpassung sollte mit dem Diabetologen besprochen werden.

5. Fett und Eiweiß: eigentlich ein Kapitel für sich, denn hier gibt es einiges zu beachten und vor allem zu rechnen. Fest steht, auch Fett und Eiweiß werden zu Glukose umgewandelt. Das dauert aber eine Weile. Der Blutzucker erhöht sich erst 3-5 Stunden später nach einer eiweiß- oder fetthaltigen Mahlzeit.

Hohen Blutzckerwerte können einen wahnsinnig machen. Besonders dann, wenn einem die Ursache dafür völlig schleierhaft ist. Von daher lohnt es sich, sich manchmal ein paar Gedanken zu machen. Was habe ich gegessen, fühle ich mich unwohl, brüte ich vielleicht einen Infekt aus, oder hat mich der Streit mit der Schwiegermutti vielleicht doch mehr belastet als gedacht?

In diesem Sinne, allzeit gute Blutzuckerwerte und ein braves Diabetes-Monster.

Diäten sind ja generell immer so eine Sache, aber wenn man weiß, wie man mit eiweißreicher Nahrung umzugehen hat, dann kann auch ein Diabetiker sich eiweißreich ernähren 🙂

Das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Zum Beispiel sehe ich wenn ich einen Kaffee trinke (trinke wenig Kaffe), dass ein Kaffee schon Auswirkungen hat. Also in die 190 Richtung. Ein andere Diabetiker wird einen Kaffee vom Blutzucker her gar nicht merken.

Beim Stress dasselbe, bei manchen steigt der Blutzucker stundenlang auf 200 und höher an und Insulin ist dann eher wie Wasser von der Wirkung. Andere haben keine Ausreißer bei Stress. Aber generell ist zu sagen, dass Stress und Kaffee den Blutzucker erhöhen können 🙂

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  • Ilka Gdanietz

    Langzeit-Diabetikerin, Nutella-Freund und auf Pump. Ilka ist bei mySugr für die deutschsprachige Kommunikation zuständig und privat unter www.mein-diabetes-blog.com zu lesen.

    Newsletter, Blog-Beiträge und Tipps & Tricks aus der Monster-Werkstatt.

    Make Diabetes Suck Less

    Kaffee und Blutzucker/Insulin

    Hallo Heike S. nachdem ich das Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren" gelesen habe, denke ich, dass grüner Tee zum wertvollsten gehört, was wir zu uns nehmen können. Neben Wasser. Hallo Bettina, bei günem Tee kommt es auf die Qualität und die richtige Zubereitung an. Vielleicht mache ich dazu noch eine Thread. Nimm echten JAPAN Sencha, aber nicht den billigsten. 6-7 Euro pro 100g sind angemessen, besser geht immer. Die Blätter sollten dunkel sein und im trockenen Zustand aromatisch duften. Teewasser mind. 12-15 Min abkühlen lassen und dann erst aufgießen. Man kann auch extrem sparsam sein 1 El pro Liter - dann aber die Blätter in der Kanne lasse und 15 Minuten ziehen lassen. Dadurch lösen sich auch wirklich alle wertvollen Stoffe aus dem Tee. Traditionell bleibt der Tee in Kanne und wird nicht abgegossen. In dieser Weise ist es das reinste Vergnügen - ein hocharomatisches Getränk (nicht bitter) und in gar keiner Weise mit Teebeutelprodukten vergleichbar. So zubereitet, hat der Tee nur sehr wenig Koffein. Ich vermisse den Kaffee nicht mehr. LG Karel

    hallo, ich trink auch leidenschaftlich gern einen kleinen schwarzen ;) ohne weiß und ohne süß, also von daher keine Gefahr, aber Dr. Shinya rät von jeglichem Tee und Kaffee ab, nur gutes Wasser. Weil; im Tee sind zwar geringe Mengen positiv auf den Körper wirkende Stoffe drin, die sind aber sehr!! gering und der Anteil an Schadstoffen ist um vieles höher. Doch immer nur Wasser is für mich vor allem im Winter ganz schön fad. Ich koch mir nach wie vor abends meine Kanne grünen Tee, und ab und an gibt es auch mal schwarzen Tee, und natürlich meine 2Tassen Kaffee, nachmittags ist ab und zu das Verlangen nach etwas dazu da. Ich versuch schon mich gesund zu ernähren, aber kasteien tu ich mich nicht. lg

    Karel, stimmt auf die eine Tasse Kaffe morgens muss ich auch verzichten können!

    Grüner Tee ist gesundheitsfördernd, hilft beim Abnehmen und wirkt gegen Krebs. Ich hab gewechselt.

    Guten Morgen in die Runde, vielen Dank für Eure Antworten. Ich hab nun meinen BZ mal gemessen und festgestellt, dass der tatsächlich ansteigt, aber nicht viel - so von 80 auf 96. Bei Tee ist es etwas weniger. @Monika: dass mit dem Adrenalin wenn mein Chef mich nervt, ist auch ein guter Gedanke, werde bei der Arbeit mal meinen Blutzucker messen und gucken, wie der sich in Stresssituationen verhält. Diese ganze Blutzucker - Kaffe - Insulin - Geschichte beschäftigt mich deshalb, weil ich den Eindruck habe, dass ich durch Kaffee (also morgens auf nüchternen Magen) zunächst keinen Hunger verspüre, aber dann später - dadurch dass mein BZspiegel absinkt - ich hungriger bin als, wenn ich morgens grünen Tee trinke mit Stevia. Die Situation mit dem Stress und dass sich der ja auch auf den Blutzuckerspiegel auswirkt, hatte ich gar nicht bedacht!! Da ich bei der Arbeit ständig unter Strom stehe kann das natürlich auch der Grund sein,warum ich im Urlaub automatisch (trotz Kaffee, gutem Essen) abnehme. Ich glaube ich werde bei meiner morgendlichen Tasse Kaffe bleiben :-) LG Bettina

    Tja, auch hier muss man wieder differenzieren! Die meisten Studien zu Blutzucker und Kaffee zeigen beispielsweise eine GÜNSTIGE Einfluss des Kaffees. D.h. Kaffeetrinker haben ein geringeres Diabetes Risiko. Es scheint jedoch auf die Menge anzukommen. In der Literatur finde ich überlicherweise die Mengenangabe "nicht mehr als 2 Tassen täglich". Ansonst, ja natürlich: Kaffee erzeugt durch das Koffein einen Adrenalin und Cortisolanstieg. Die Stresshormone bewirken eine höhere Mobilisierung von Zucker aus den Glykogenspeichern der Zelle. Zusammengefasst: Man kann nicht generell sagen, das Kaffee gesundheitschädlich wäre (2 Tassen täglich). Wer niedrigen Blutdruck hat, kann u.U. vom "Morgenkaffee" profitieren. Als Gesundheitsgetränk par excellence kann man Kaffee wegen der Stresshormon- Aktivierung aber auch nicht bezeichnen. Also wie immer: Differenzierte Betrachtunsgweise!

    Hallo Bettina Sorry, ich hatte etwas flapsig reagiert, weil mir manches hier etwas überzogen erscheint. Bzgl Koffeinwirkung gehe ich z.B. davon aus, dass der Adrenalinstoß wenn mich mein Chef nervt, um einiges höher ist, als wenn ich zum Genuss und entspannt mal eine Tasse Kaffee trinke. Literweiser Konsum ist da schon wieder etwas anderes. Und da sind wir schon beim Thema. Mir war Kaffee einfach zu pauschal. Hier gilt es zum einen die Kaffeesorten zu unterscheiden, angefangen vom entkoffeinierten Kaffee über den Espresso bis zum guten deutschen Filterkaffee. Und Koffein findet sich ja nicht nur im Kaffee, sondern auch in Schwarz- und Grüntee und sogar im Kakao und nicht zu vergessen Cola. Und dann gibt es da ja noch andere anregende Stoffe wie Guarana, Chili, Kardamon oder Zimt. Zum anderen geht es auch immer wieder um die Wirkung des Kaffees als Säurebildner. Bleiben wir mal beim Koffein, um das es dir vermutlich geht. Ich habe mal gegoogelt und unter den Stichworten Koffein und Insulinwirkung einen guten Artikel gefunden, der besagt, dass Koffein einen Adrenalinausstoß bewirkt, der zu einer Herabsetzung der Insulinsensivität führt. Nur bei gleichzeitiger Aufnahme von KH, egal ob hoch- oder niederglykämisch kommt es zu erhöhten Blutzuckerspiegeln. Die Rede war von um 24% erhöht. So, und jetzt kommt der entscheidende Punkt: Das passiert jedoch nur in vitro bei ISOLIERTEM Koffein. Da im Kaffee Magnesium, Kalium und Antioxidantien vorhanden sein, sei die Herabsetzung der Insulinsensität beim Menschen nicht zu beobachten und die Wirkung von Adrenalin und Insulin würden sich gegenseitig aufheben. Bei Gewöhnung an Koffein würde die Wirkung nachlassen. Bei entkofeeiniertem Kaffee käme es sogar zu einer gegenteiligen Wirkung. Und das hatte ich mit meinem Satz gemeint: Koffein + KH haut rein. Das wissen Läufer nur zu gut und nutzen es bewusst, wenn sie zum Schluss eines Marathons Cola zu sich nehmen. Wer es schon gemacht hat, kennt den Kick, den diese Verbindung für kurze Zeit nochmal bringt. Nur dass hier die Glukose in den Muskeln sofort verbrannt wird, spürbar. Ich hoffe, es ist nun klarer. LG Monika

    Hallo Maritta, ja da hab ich auch schon dran gedacht, auf Espresso umzusteigen.

    Entschuldigung Bettina, die Frage klang so ahnungslos. Wieder eins der berühmten Mißverständnisse. Kann sein, dass Kaffee da gewisse Wirkungen auf den Zuckerspiegel hat. Die kannst du aber getrost vernachlässigen. Z.B. ein "Plunderteilchen" hat da eine tausendfach höhere Wirkung.

    Bettina, ich meine mich zu erinnern ,dass im Buch v Dr. Coy, Anti-Krebs-Ernährung das mit dem Kaffee und dem Insulinanstieg steht. Bin unterwegs u kann nicht nachschlagen. Espresso hingegen steht dort nicht in der "roten Liste" der verbotenen Getränke. Hab früher im Büro jd Tag fast eine Thermos Kaffee völlig bedenkenlos leergemacht. Seit ich auf Espresso (1-2/Tag) umgestiegen bin, geht es mir besser u ich hab auch kein Bedürfnis nach mehr. Am Wochenende trinken wir meistens Tee. Da "brauche" ich keinen Kaffee. Bei mir ist vieles Gewohnheit, Erziehung/Übernehmen v Angewohnheiten aus der Lebensumgebung und manchmal mangelnde Achtsamkeit oder Bedenkenlosigkeit. Grüße

    @Monika: süsses Teilchen. Ich esse weder Zucker noch sonstige KH - ausser die die in Gemüse enthalten sind. Wenn ich Kaffe schreibe, dann meine ich auch Kaffee! @Reinhard: das hab ich im Schrank. Wo meinst Du denn genau steht da was über die Wirkung Kaffee - Blutzucker - ich hab ihm Ohr, dass der Doc mal geäussert habe, er liebe Kaffee - ich weiss aber auch dass er Espresso trinkt - das ist aber was anderes. Ich habe in einem anderen Buch (über Stevia) gelesen: "Durch Kaffee wird eine Unterzuckerung ausgelöst, da Kaffee eine Adrenalinausschüttung der Nebennieren erzwingt, deren Stresshormone die Leber beeinflussen, gespeichertes Glykogen, also Zucker, in die Blutbahn zu werfen. Alle Hormondrüsen sind im Zustand der Dauererregung. Nach diesem "Pep" kommt aber wieder der jähe Abfall des Blutzuckers durch zu viel Insulin, der wieder einen neuen Hormonstoß nach sich zieht." So gesehen hat Kaffe daher eine zerstörerische Wirkung auf unser Nervensystem. @Aexa: sehe ich auch so - aber es FÄLLT mir sehr sehr schwer. Ich kann auf alles verzichten, aber Kaffee ist für mich ein echtes Problem. Ich hab es mal 2 Wochen durchgehalten - ich glaube ich mach mal einen Selbstversuch und messe mal 1 Tag lang alle 2 Stunden meinen Blutzucker mit und ohne Kaffee :-)

    Da Kaffee nicht gesundheitsförderlich ist - lass es sein.

    Hi Da geht es dann wohl um Kaffee mit Zucker oder viel Sahne. Oder Kaffee mit einem süßen Teilchen dazu.

    Hallo Bettina, vielleicht solltest du mal ein Buch lesen, ev. die alte Frohmedizin.

    Wie Kaffee und Co. den Blutzucker beeinflussen

    Genussmittel bescheren vielen Menschen ein seelisches Hoch im grauen Alltag: die Tasse Kaffee oder die Zigarette nach dem Essen, der Schluck Wein am Abend. Bei Diabetikern bringt der Genuss oft Verdruss in Form hoher oder tiefer Blutzuckerwerte.

    Hohe Blutzuckerwerte nach dem Essen begünstigen das Risiko für Diabetes-Folgeschäden am Herz-Kreislauf-System. Ihre Ursachen liegen z.B. in übermäßiger Aufnahme von Kohlenhydraten oder zu geringen Insulin- bzw. Tablettendosen. Mit Koffein steht eine weitere Substanz im Verdacht. Als Inhaltsstoff von Kaffee, schwarzem und grünem Tee treibt es das Gehirn zu mehr Leistung und vertreibt Kopfweh. In großen Mengen macht es nervös und schadet Diabetikern.

    Im Belastungstest belegt

    Im Rahmen einer Studie kombinierten Wissenschaftler den normalen Glukose-Belastungstest mit Koffein-Messungen. Dazu erhielten die Testpersonen morgens nüchtern mit Koffein gefüllte Kapseln. Die Ergebnisse: Koffein verschlechterte nicht den Nüchtern-Blutzucker. Zwei Stunden nach dem Glukose-Belastungstest erhielten die Wissenschaftler jedoch verschlechterte Werte – im Vergleich mit den Blutzuckerwerten von Diabetikern, die keine Koffeinkapseln eingenommen hatten.

    So verhalten Sie sich richtig

    Eine abschließende Empfehlung zur Menge des Kaffeegenusses bei Typ-2-Diabetes geben Experten nicht. Dazu fehlen ihnen weitere Studien zur Belegung der genannten Ergebnisse. Trinken Sie täglich nicht mehr als vier bis fünf Tassen. So finden Sie für sich persönlich heraus, ob sich der Blutzucker an kaffeefreien Tagen günstiger verhält als an solchen mit gewohntem Kaffeekonsum.

    Risiko durchs Rauchen

    In einer anderen Studie gingen Wissenschaftler der Frage nach, ob das Rauchen von Zigaretten den Zuckerstoffwechsel negativ beeinflusst. Die Antwort: Ja! Beim Glukose-Belastungstest schnitten Raucher schlechter ab als Nicht- und Exraucher. Indirekt fördert Rauchen einen Diabetes, weil es den sog. oxidativen Stress erhöht. Aggressive Teilchen greifen die Körperzellen und deren Bausteine an.

    Diese Vorgänge hängen mit der Entstehung von Diabetes zusammen. Der Rauch schadet Typ-2-Diabetikern und steigert das Risiko einer Erkrankung an Typ-2-Diabetes bei gesunden Menschen. Das ergab die Studie. Und dies geschieht unabhängig von der Anzahl pro Tag gerauchter Zigaretten.

    Finger weg vom Tabak!

    Die Studie zeigt für Diabetiker und für Menschen, in deren Familie Verwandte ersten Grades unter Diabetes leiden, für Menschen mit Bluthochdruck oder/und Übergewicht: Finger weg von Zigaretten! Wem der Entzug nicht gelingt, der fragt Arzt oder Apotheker nach einem speziellen Entwöhnungsprogramm für Raucher und eventuellen Hilfen. Im Rahmen eines solchen Programms lernen Sie, eine starke Gewichtszunahme infolge des Zigarettenentzugs zu verhindern.

    Berg- und Talfahrt mit Alkohol

    Diabetiker dürfen unter zwei Voraussetzungen Alkohol trinken: Sie trinken maßvoll und sie wissen mit den Reaktionen ihres Blutzuckers nach Alkoholgenuss umzugehen. Der Blutzucker reagiert auf größere Alkoholmengen mit einer Talfahrt. Das bedeutet: Die Werte sinken, schlimmstenfalls bis zum Unterzuckerschock. Dieser Vorgang ist unabhängig von der Restsüße des Weines! Wie kommt das?

    Die Leber dient dem Menschen als Glukoseproduzent und -speicher für Zeiten mit niedrigem Kohlehydrat-Spiegel. Unterzuckert er, braucht ein Diabetiker diese Notration aus der Leber. Hier und bei Unterzuckerungen während des Schlafes rettet die Leber den ganzen Menschen. Sie stellt vermehrt Glukose her und setzt die gespeicherte frei. Das treibt den Blutzucker in die Höhe.

    Ist Alkohol im Spiel, fällt dieser Mechanismus aus. Dann beschäftigt sich die Leber intensiv mit dessen Abbau und findet keine Zeit zur Glukoseproduktion und -freisetzung. Es fehlt die körpereigene Instanz, um den Diabetiker vor einem Unterzuckerschock zu bewahren. Und er fühlt sich von Alkohol benebelt oft nicht in der Lage, richtig auf die tiefen Werte zu reagieren. Das gelingt mit der Zufuhr schnell wirksamer Kohlenhydrate aus Traubenzucker, Cola oder Limonade.

    Zuckerbewusst trinken

    Zwei Gläser eines trockenen Weins sind erlaubt. Davor und währenddessen immer wieder fett- und kohlenhydrathaltige Snacks naschen. So steigt der Alkohol nicht zu Kopfe. Diabetiker, die Insulin spritzen oder Tabletten einnehmen, die der Bauchspeicheldrüse vermehrt Insulin entlocken, müssen den Blutzucker dann im Laufe des Abends häufiger und unbedingt vor dem Zubettgehen noch einmal kontrollieren. Liegt dieser letzte Wert niedriger als 160 Milligramm pro Deziliter (mg/dl), müssen ein bis zwei Broteinheiten Brot zusätzlich gegessen werden.

    Quelle: Neue Apotheken Illustrierte vom 1. März 2005

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    Treibt Kaffee wirklich den Blutzucker hoch?

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    elfenreigen

    Treibt Kaffee wirklich den Blutzucker hoch?

    Würde mich über Meinungen freuen.

    marion aus wien

    bei mir hats in keinster weise einfluss auf meinen BZ

    muss gestehen,hab ich auch noch nie was davon gehört

    (was aber nix heissen soll)

    ich muss erst was essen,oder einen eiweissdrink zu mir nehmen

    dass der BZ(zwar erst kurz) steigt,aber dann gut fällt

    wenn ich nur kaffee trinke,nix ess bleibt der bei mir immer bissi höhere nü-BZ gleich

    brauch den "anschubbser"damit alles in gang kommt

    mari n

    drum halte dich fern von dingen und menschen,die dir nicht guttun

    elfenreigen

    da ich meist nicht frühstücke und gehört habe das erst paar KH am Morgen eventuell zu einer Senkung des Nüchternzuckers führen, mache ich bisschen mehr rein und versuche einen halben Apfel oder ein Ei etc, zu essen.

    Ich habe die letzten Wochen deutlich erhöhten Nüchternzucker bis 130, den ich mir nicht erklären kann.Nach Genuss von einer Kleinigkeit steigt er nochmal an bis heute sogar 146 um dann nach einer halben Stunde auf 125 zu fallen.

    6,0 mit 6IE Lantus

    elfenreigen

    Rainer,Wenn du meinst das es ok ist wenn der dann ja runtergeht, könnte ich damit leben.

    Ich hoffe ja nur das mein Langzeitwert nächsten Monat nicht gestiegen ist.Vielen Dank nochmal,ich bin echt froh hier immer ein Ohr zu haben,würde mich sonst echt unnötig qualen. lg Elfenreigen

    bärlauch09

    NBZ ca. 90, Langzeit-BZ ca. 5,5

    (Diese Info hat mir bei der blutabnehmenden Arzthelferin diesen Blick eingebracht: :verrueckt: !) :roflmao:

    elfenreigen

    und das beobachte ich immer nur früh bis Mittag

    Diabetes mellitus

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    Kann man mit Diabetes noch unbedenklich Kaffee trinken?

    Ja, zumindest solange er nicht gesüßt ist. Kaffee ist zwar generell nicht das gesündeste Getränk, er hat aber keine darüber hinaus gehenden speziellen Nachteile bei Diabetes.

    Vorsichtig müssen Sie aber sein, wenn Sie Ihren Kaffee am liebsten mit Zucker trinken. In Getränken gelöster Zucker lässt den Blutzucker besonders rasch ansteigen. Sprechen Sie darüber auch mit Ihrem Arzt oder Ernährungsberater(in).

    Der Kommentator (siehe unten, Kommentar 2) hat nicht Unrecht. Es gibt tatsächlich einige jüngere Studien, die nahelegen, dass Kaffee bzw. Koffein sich ungünstig auf den Insulinstoffwechsel auswirkt. Demnach sinkt unter dem Einfluss von Koffein die Fähigkeit der Zellen, Glukose aufzunehmen und zu speichern, sie reagieren also nicht mehr so gut auf das Hormon Insulin.

    Unsere 10 wichtigsten Tipps bei Typ-2-Diabetes

    Allerdings ist die Insulinresistenz durch Kaffee damit nicht zweifelsfrei nachgewiesen, weil die erwähnten Untersuchungen teilweise sehr klein waren und es auch Studien mit widersprüchlichen Ergebnissen gibt. Insgesamt wird dieses Thema seit Jahren sehr kontrovers diskutiert, selbst die Kaffee-Industrie versucht mit eigenen Meldungen Stellung zu beziehen. Aber auch wenn man Letzteres als Marketing-Quark abtun kann, ist auch unter rein wissenschaftlicher Sicht vieles zum Thema Kaffee und Diabetes noch etwas nebulös.

    Autor: Dr. med. Jörg Zorn

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    News Diabetes: Senkt Kaffee den Blutzuckerspiegel?

    von 12. April 2013 um 19:10 Uhr

    Immer mehr Studien belegen eine positive Wirkung von Kaffee auf den menschlichen Organismus. Offenbar schГјtzt er auch vor Diabetes. Eine in den Bohnen enthaltene Substanz soll den Blutzuckerspiegel senken und die Gewichtsabnahme fГ¶rdern kГ¶nnen.

    Auch wer keinen Kaffee trinkt, kann von den neuen Forschungsergebnissen profitieren: Denn ein Extrakt der in ungerösteten Kaffeebohnen besonders reichlich enthaltenen Chlorogensäure könnte möglicherweise zukünftig bei der Behandlung von Diabetes eingesetzt werden. Dass Kaffeetrinken vor Diabetes schützt, ist für Wissenschaftler keine Neuigkeit. „So hat beispielsweise eine große Studie ein um die Hälfte niedrigeres Diabetes-Risiko bei Menschen ergeben, die täglich sieben Tassen Kaffee tranken, gegenüber denjenigen, die nur zwei zu sich nahmen“, erläuterte Joe Vinson von der University of Scranton in den USA. Doch welcher Inhaltsstoff des Kaffees dafür verantwortlich ist, war bislang unbekannt. Die Wissenschaftler um Vinson vermuteten, dass die in Kaffee enthaltene Chlorogensäure Auslöser dieses Effekts sein könnte und untersuchten deshalb die Wirkung dieser Substanz in einer Studie. An der Studie nahmen 56 Frauen und Männer teil, die einen normalen Blutzuckerspiegel hatten. Die Forscher testeten bei den Probanden, wie schnell sich ihr Blutzuckerspiegel nach einer plötzlich verabreichten hohen Zuckerdosis wieder auf einen normalen Wert einpendelte. Je schneller der normale Wert wiederhergestellt werden konnte, desto geringer war das Risiko der Probanden, an Diabetes zu erkranken. Nachdem die Studienteilnehmer über einen längeren Zeitraum hinweg eine unterschiedlich hohe Dosis Chlorogensäure in Form von Kapseln eingenommen hatten, wurde der Test wiederholt. „Bei der 400-Milligramm-Dosis lag der maximale Blutzuckerwert nach einer halben Stunde 24 Prozent niedriger als beim Test ohne den Extrakt, nach zwei Stunden sogar 31 Prozent niedriger“, fasste Vinson die Studienergebnisse zusammen. In einer vorherigen Studie habe sich zudem gezeigt, dass das Kaffeebohnenextrakt auch zu Gewichtsabnahme führt – die Studienteilnehmer hatten in 22 Wochen etwa zehn Prozent ihres Gewichts verloren.

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    Blutzuckerspiegel: Kaffee und Fett sind ein schlechtes Gespann

    Sehr fettige Mahlzeiten sind niemals gesund. Fastfood aber mit Kaffee herunter zu spülen, macht die Sache noch schlimmer: Der Blutzuckerspiegel erreicht über lange Zeit bedenkliche Höhen.

    Die Wissenschaftlerin Marie-Soleil Beaudoin von der University of Guelph in Kanada hat entdeckt, dass die Kombination aus Fett und Koffein selbst bei Menschen, die ansonsten keine Probleme mit ihrem Blutzuckerspiegel haben, zu Problemen führt: Der Blutzuckerspiegel steigt auf ein Niveau an, das eigentlich als krankhaft gilt und das normalerweise Diabetiker aufweisen.

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    Die Studie, erschienen im “Journal of Nutrition”, ist die erste, die den Effekt gesättigter Fette in Kombination mit dem Blutzuckerspiegel untersucht, und zwar mittels eines Cocktails, der nur Lipide, also Fette, enthält. Dieses besonders zusammengestellte Getränk ermöglicht es Wissenschaftlern, genau nachzustellen, was passiert, wenn Menschen Fett aufnehmen.

    Blutzuckerspiegel um 65 Prozent erhöht

    Im nächsten Durchgang kam Kaffee ins Spiel. Die Teilnehmer erhielten fünf Stunden nach dem Fett-Mix eine Koffeinmenge, die etwa zwei Tassen Kaffee entspricht. Eine Stunde nach dem Kaffee bekamen sie ein zuckerhaltiges Getränk. In der Tat schnellten die Blutzuckerspiegel noch weiter in die Höhe – um bis zu 65 Prozent verglichen mit dem Normalzustand. „Das zeigt, dass die Effekte einer sehr fetthaltigen Mahlzeit über Stunden hinweg anhalten können“, sagt Marie-Soleil Beaudoin. „Was man zu Mittag isst, kann die Reaktionen des Körpers später am Tag beeinflussen.“

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    04.04.2011 | Ma Ho | 1 Antwort

    In einem anderen Ratgeber, in dem es nur um Kaffee ging, habe ich gelesen, dass von koffein- freiem Kaffee abgeraten wird, weil dieser zur Zeit nur durch chemische Verfahren entkoffeiniert wird. Das würde heißen, dass ich dann in die nächste Falle tappe.

    Hallo Ma Ho, ich würde das nicht als Falle betrachten, eher als Zwischenschritt. Wenn man von Koffein-haltigem Kaffee auf koffeinfreien wechselt, merkt man halt, dass diese Idee "Koffein macht wach und konzentriert" eine subjektive Illusion ist. Dazu gibt es mittlerweile ausreichend abgesicherte Untersuchungen. Suchterzeugend dagegen kann diese Substanz schon sein, aber das ist ja wieder ein ganz anderes Thema. Außerdem : Es würde mich als Ernährungsberaterin wundern, wenn alle Menschen auf der Welt gleich Koffein-empfindlich sind, genauso, wie nicht alle Menschen gleich Salz-empfindlich sind. Also : Versuch macht klug !

    04.04.2011 | Anonym | 1 Antwort

    Allerdings lasse ich mir mittlerweile von solchen Meldungen den Spass an der gelegentlichen Essenssünde nicht vermiesen. Zumal ich selten Kaffee zum Essen trinke. Aber diejenigen, die sich sowieso nicht viel bewegen und sogar zum Kiosk um die Ecke mit dem Auto fahren, die sollten sich einmal Gedanken über solche Meldungen machen.

    Spass muss sein

    Genau, alles eine Frage des Maßes ! Niemand ist perfekt und das ist auch gut so. Man kann sich einfach raussuchen, was wichtig ist und was weniger.

    Hier müsste man noch wissen, was der so nicht aufgenommene Zucker denn mit uns anstellt. Abgesehen davon lebe ich lieber kurz und glücklich, als lange und unglücklich.

    Bisher hieß es immer, dass Kaffee-Trinker weniger gefährdet seien, an Diabetes zu erkranken! Wie seriöse ist denn dieser Test und wer hat ihn finanziert??

    03.04.2011 | James | 1 Antwort

    Frage: Wie bekömmlich ist denn ein BigMac Set und 3dl Cola Light dazu! Im Cola ist doch auch Koffein drin, hat also die gleiche Wirkung wie Kaffee, oder?

    Wie bekömmlich das ist, hängt davon ab, wie deine derzeitige Stoffwechsellage ist und wie oft du diese Kombination verzehrst. Wenn deine Bauchspeicheldrüse fit und leistungsfähig ist, und du sowas nicht öfter als ca. einmal pro Woche verzehrst, ist das kein Problem. Wenn das nicht der Fall ist, tust du dir wirklich keinen Gefallen ! - Leute, immer wieder, jeder hat seine Gesundheit selber in der Hand, und wenn diese ganzen Meldungen, die vielleicht morgen schon ganz anders klingen als heute, eher Verwirrung stiften als Klarheit, dafür gibt es Profis.

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