Die Teepflanze
Camellia sinensis – ein wahres Wunder der Natur
Während die Camellia assamica doch eher für die Herstellung von schwarzem Tee verwendet wird, ist die Camellia sinensis geradezu uneingeschränkt in ihren Möglichkeiten. Traditionell wird sie als Pflanze des grünen Tees bezeichnet. Jedoch werden ebenso aus ihren Blättern schwarze und weiße Tees hergestellt. Sogar Oolongs werden daraus gewonnen. Die China-Teepflanze ist ein wahres Multitalent. Aufgrund ihres geringeren Gerbstoffgehaltes ist sie geradezu prädestiniert für den grünen Tee. Insgesamt lässt sich feststellen, dass die Camellia sinensis wesentlich widerstandsfähiger und vielseitiger ist als die Camellia assamica.
Camellia assamica – eine indische Überraschung
Die Assam-Teepflanze wurde eher zufällig im Jahre 1823 durch einen Schotten im Dschungel von Assam, in Nordindien, entdeckt. Es war eine riesige Überraschung, die wildwachsenden Teebüsche hier zu finden. Bis dahin war man davon überzeugt, dass Tee absolut chinesisch wäre. Die hier entdeckte Teepflanze unterscheidet sich allerdings etwas von der China-Teepflanze. Die Assam-Teebüsche haben wesentlich größere und breitere Blätter. Erhalten sie ausreichend Wärme und sehr hohe Luftfeuchtigkeit, wachsen sie extrem schnell. Diese Pflanze, die Camellia assamica dient vor allem als Grundlage für Schwarztees. Für grüne Tees ist sie nicht besonders gut geeignet, da diese einen bittereren Geschmack bekommen würden als die grünen Tees aus der Camellia sinensis.
Hybride – Kreuzungen
Um ständig noch aromatischere und feinere Teearten zu erhalten, wurden im Laufe der Zeit beide Pflanzen oftmals miteinander gekreuzt. Irgendwann entstand auf diese Art und Weise die sogenannte Assamhybride, die heute die Grundlage für nahezu alle Teekulturen weltweit bildet. Allerdings ist es auch möglich, Kreuzungen zwischen Pflanzen derselben Gattung vorzunehmen. So wurden bspw. in China Camellia sinensis Pflanzen aus unterschiedlichen Regionen miteinander gekreuzt, um dadurch höhere Erträge und eine noch bessere Qualität zu erzielen. Außerdem werden die Teepflanzen durch diese Kreuzungen optimal an die Anbaubedingungen vor Ort angepasst.
Ein paar allgemeine Informationen
In den berühmten Teegärten ist es üblich, die Teepflanzen auf eine maximale Höhe von 1,50m herunter zu schneiden. Dadurch bildet der Strauch mehr Seitentriebe und lässt sich leichter ernten. Es gibt die Teepflanze in der freien Natur aber auch als Baum. Besonders bekannt ist die Region Xishuangbanna in der Provinz Yunnan, wo die ältesten Teebäume zu Hause sind. Der Stamm dieser imposanten Bäume hat einen Durchmesser von fast einem Meter. Die Größten sind 32 Meter hoch. Auch das Alter der Bäume ist beachtlich. Sie sind schon rund 1.700 Jahre alt. Dies zeigt auch deutlich, wie robust und widerstandsfähig diese besonderen Pflanzen sind.
Heutzutage wird Tee nicht mehr nur in seiner Heimat, in China, Taiwan und Assam angebaut. Inzwischen geschieht dies in 50 Ländern der Erde. Allerdings findet die Teepflanze ihre optimalen Wachstumsbedingungen nur in tropischen oder subtropischen Gebieten. Durchschnittstemperaturen von 18°C und 200mm Regen jeden Monat gelten als optimal. Mindestens vier Stunden Sonne täglich und ein lockerer Boden garantieren eine ertragreiche Ernte. Diese Voraussetzungen erfüllen vor allem die Höhenlagen des asiatischen Berglands.
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Camellia sinensis | Dr. Schweikart
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Thea Sinensis
Camellia sinensis
Camellia sinensis (L.) O. Kuntze (Thea sinensis): Teepflanze für grüner Tee, weißer, gelber, Oolong und schwarzer Tee. Varietät sinensis und Varietät assamica.
Die Teepflanze:В Camellia sinensis (L.) O. Kuntze
Grüner Tee, weißer, gelber, Oolong, Pu-erh und schwarzer Tee entspringen alle der gleichen Stammpflanze, der sogenannten Camellia sinensis (L.) O. Kuntze. Sie gehört zur Familie der Teestrauchgewächse (Theaceae) in der Ordnung der Heidekrautartigen (Ericales) und zur Untergattung Thea der Kamelien (Camellia). Bedeutende Nutzarten der Teestrauchgewächse sind neben dem Teestrauch (Camellia sinensis) u.a. die Camellia oleifera zur Produktion von Öl und verschiedene Kameliensorten als Zierpflanzen (Camellia japonica). Der allergrößte Teil der kultivierten Varietäten und Kultivare der Theaceae gehört zur Camellia sinensis (L.) O. Kuntze.
Camellia sinensis (Thea sinensis)
Dieser schöne Stich zeigt die bekannte Darstellung von Köhler (1887) eines blühenden Zweiges des Teestrauchs: 1. Blüte im Längsschnitt, vergrößert, 2. Staubgefäss, 3. Fruchtknoten im querschnitt, 4. Stempel mit Kelch, 5. und 6. reife Frucht von verschiedenen Seiten, mit Samen, in natürlicher Grösse, 7. Same mit Bindrücken der verkümmerten Samenknospen, 8. Same zerschnitten und 9. Embryo.
Thea sinensis – Camellia sinensis
Die Camellia sinensis erhielt ihren ursprünglichen wissenschaftlichen Namen – Thea sinensis – 1753 durch den schwedischen Arzt und Botaniker Carl Linnaeus (später geadelt Carl von Linné). Linné erkannte schnell nach der Veröffentlichung seiner ersten Arbeit, dass die Teepflanze eine Kamelienart darstellt, so dass er sie in Camellia sinensis umbenannte. Das Wort Camellia entstammt dabei der lateinischen Übersetzung des Nachnamens des tschechischen Jesuiten Georg Kamel (1661-1706), um seine allgemeinen Verdienste für die Botanik zu ehren. Im 19. Jahrhundert wurde die ganze Spezies durch den schottischen Botaniker Sir George Watt anhand der Herkunft, des Blattes und der Pflanzengröße endgültig in die Gattung Camellia eingeordnet. Sinensis ist die lateinische Übersetzung für „aus China“.
Die Teepflanze gehГ¶rt zu den „immergrГјnen“ GewГ¤chsen. Sie wГ¤chstВ je nach Umgebung als Baum, Halbbaum oder Strauch.В Die BlГ¤tter des Teestrauchs sind in jungem Alter hellgrГјn, seidig behaart und werden dann dunkelgrГјn, unbehaart und ledrig. Die Pflanze besitzt weiГџe bis rosa BlГјten, die etwas nach Jasmin duften, und Г¤hnlich wie eine KirschblГјte aussehen.
Die Teeblüten sind zweigeschlechtlich mit einem leichten Duft und zeigen meist eine weiße Blüte in einem Durchmesser von 2-5cm. Die Früchte sind grün, dickwandig und gewöhnlich dreigeteilt. Zunächst erscheinen sie glänzend und werden dann matter und rauher. Die Teesaaten sind braun, dünnwandig, halbrund bis rund und etwa 1-2cm lang.
Varietäten der Camellia sinensis
Die Camellia sinensis wird botanisch in drei und manchmal vier Varietäten unterschieden. Neben der Varietät sinensis sind dies die Varietäten assamica (Camellia assamica), dehungensis und pubilimba. Die beiden letzten Varietäten spielen für hochwertigen Tee nur eine sehr untergeordnete Rolle und werden in bestimmten Regionen Chinas (Südosten) angebaut und verwendet. Daneben existieren heute zahlreiche Hybride, insbesondere Kreuzungen der var. sinensis und der var. assam, um die Vorteile beider Pflanzen gleichzeitig nutzen zu können.
Camellia sinensis var. assamica (Assamstrauch)
Die var. assamica – oft vereinfach nur Camellia assamica genannt – wurde 1823 wildwachsend im Dschungel von Assam (Indien) durch den schottischen Major Robert Bruce als Sensation entdeckt, da bis dahin das Vorkommen der ursprГјnglichen Teepflanze nur China zugerechnet wurde. Auf denВ Botaniker Sealy aus GroГџbritannien (1958) ist die botanische UnterscheidungВ in die Camellia sinensis (L.) O. Kuntze var. sinensis und var assamica zurГјckzufГјhren.
Die Blätter der Assamica sind mit 10 bis 12 cm (bis zu 20cm) relativ groß und hellgrün, mit einer glänzenden Oberfläche. Sie ist ein aufrecht wachsender Baum, ohne Schnitt etwa 8-12m hoch (mitunter bis zu 20 m hoch). Als Tropengewächs benötigt die Pflanze viel Wärme, hohe Luftfeuchtigkeit und viel Regen.
Sie wird vorwiegend für die Herstellung von schwarzem Tee verwendet und hat einen deutlich höheren Gerbstoffgehalt (Tannin) als die var. sinensis. Außerdem besitzt sie deutlich größere und breitere Blätter und ist im Ertrag des Teeanbaus viel ergiebiger. Dies wurde durch die damaligen britischen Kolonialherren Indiens schnell erkannt. Im Laufe der Zeit entstand durch viele Kreuzungen die sogenannte Assam-Hybride, die Basis der meisten Tees weltweit.
Durch die gezielte volle Fermentation des geernteten (grünen) Tees entsteht schwarzer Tee. Dadurch gelingt es, die stark bittere Note, die auf den hohen Gerbstoffgehalt der Assamica zurückzuführen ist, deutlich zu reduzieren. Somit erreicht man im Teeanbau mit der Assamica als schwarzen Tee zugleich einen hohen Ertrag und einen milden Geschmack. Es ist also nicht verwunderlich, dass diese Teesorte und –pflanze weltweit stark verbreitet und vermarktet wurde. Die steht aber im Gegensatz zur Tradition des inländischen Konsums von Tee in China und Japan, die vorwiegend grünen Tee trinken. Schwarzer Tee Assamica ist hauptsächlich ein Exportprodukt in die restlichen Märkte.
Camellia sinensis var. sinensis (Chinastrauch)
Da bei der Herstellung von grünem Tee und seinen unterschiedlichen Sorten die Fermentation verhindert wird, wäre die Assamica zu rau und zu bitter im Geschmack und wird daher für grünen Tee meist als ungeeignet betrachtet. Zudem besitzt die var. sinensis deutlich wertvollere gesundheitliche Wirkstoffe, als ihr indisches Pendant.
Für den hochwertigsten grünen Tee findet also vorwiegend die Camellia Sinensis var. sinensis Verwendung. Aus ihr wird aber auch weißer, gelber, Oolong und selbst schwarzer Tee gewonnen. Sie ist im Aroma feiner und auch besser für den Anbau in größeren Höhen geeignet (in Japan bis etwa 900m, in anderen Teilen Asiens bis etwa 2000m Höhe). Sie ist deutlich widerstandskräftiger, wächst in der größeren Höhe entsprechend langsamer als die indische Varietät und ist weniger ergiebig. Das langsamere Wachstum bringt aber eine bessere Teequalität hervor.
Die Blätter sind relativ fein und schmal, hart und dunkelgrün mit einer matten Oberfläche, werden etwa 5 bis 8 cm lang und die gesamte Teepflanze wächst etwa ein bis zu sechs Meter (unbeschnitten) hoch.
GrГјnteekultivare und ihre spezielle Wirkung
Von der Camellia sinensis var. sinensis wurden weltweit bislang etwa 500 verschiedene Kultivare gezГјchtet. Diese besitzen unterschiedliche GeschmacksausprГ¤gungen und Inhaltsstoffe. Je nach Kultivar ergeben sich unterschiedliche Mengen an AminosГ¤uren, FettsГ¤uren, Polysacchariden, Catechine, Saponine und viele mehr. Diese entscheiden Гјber die spezifische Wirkung fГјr die Gesundheit und bei speziellen Krankheiten. Manche Inhaltsstoffe, wie z.B. Anthocyane und methylierte Catechine, die fГјr die Wirkung gegen bestimmte Krankheiten ausschlaggebend sind, kommen in nur ganz speziellen Kultivaren vor. Ebenso begrГјndetВ das besondereВ VerhГ¤ltnis bestimmter einzelner Catechine in Kultivaren deren besondere Wirkung. Die Kenntnis um die Zusammensetzung der wichtigsten Kultivare sind also zentral, um grГјnen Tee gezielt zur gesundheitlichen Vorsorge und bei Krankheiten einsetzen zu kГ¶nnen. В
TIPP: Die verschiedenen GrГјntee-Kultivare sind unterschiedlich gut fГјr die einzelnen Krankheiten geeignet. Sie sind aber auch fГјr den Teegeniesser wichtig, um von der Geschmacksvielfalt des grГјnen Tees profitieren zu kГ¶nnen. Alle Informationen zu den wichtigsten GrГјntee-Kultivaren.
- Chen, Zong-Mao; Chen, Liang: „Delicious and Healthy Tea: An Overview“, in: Chen, Liang; Apostolides, Zeno; Chen, Zong-Mao: „Global Tea Breeding“, Springer, 2012, S. 1-11.
Autor: Dr. JГ¶rg Schweikart
5 Responses to “Camellia sinensis”
Vielen danke fГјr die Antwort Dr. Schweikart. Jetzt mГјssen sie noch noch aufgehen рџЂ
Hallo zusammen. Ich habe zwei camelia sinesis wachsen und treiben wunderbar. Zum Spätsommer habe ich gesehen das beide pflanzen Blüten ansetzen was mich tota freut. Aber wann blühen die?? Wie die camelia japonica im Frühjahr??
Hallo, die BlГјten der Camellia Sinensis sind in der Tat wunderschГ¶n. Die BlГјtezeit ist im Herbst, in der Regel im Oktober, auch in Japan. viele GrГјГџe JГ¶rg Schweikart
Ich habe seit einem Jahr eine Camellia Seninsis im Topf, bin aber nicht mit den Blättern zufrieden. Sie sind braunfleckig Blätter vertrocknen vom Rand her), obwohl ich der Meinung bin, dass die Pflanze optimale Bedingungen hat.
Welche Erde braucht die Pflanze, oder woran kГ¶nnte es sonst liegen.
Hallo Herr Weiß, ich bin zwar kein Spezialist für das Halten der Sinensis im Topf, aber folgende Tipps könnte ich geben: Die Pflanze braucht viel Licht, aber keine zu starke Sonne, solange sie nur im Topf leben darf. Staunässe mag sie gar nicht, dann werden die Blätter schnell braun und unansehnlich. Sie mag eher saure Böden (etwa 4-5 pH-Wert). Eine Mischung aus Sand, Torf, Heideerde und normaler Gartenerde kann gute Dienste leisten. Ausserdem wäre es von Vorteil sie etwas zu düngen, wenn sie Schwäche zeigt. Sind diese Bedingungen erfüllt, oder liegt es bei Ihrer Pflanze an etwas Anderem? beste Grüße Jörg Schweikart
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Die Teepflanze und ihre 6 Teesorten
Alle Tee-Sorten werden aus den Blдttern der Camellia-Teepflanzen hergestellt. Der Tee gehцrt zu der Gattung der Kamelien. Der immergrьne Strauch hat dunkle, gezahnte, lederartige Blдtter. Die Blьte ist weiЯ bis rosa, die Frucht klein mit harter Schale, etwa wie eine Haselnuss. Die beiden Ur-Teepflanzen sind die Thea sinensis und die Thea assamica.
Die Thea sinensis hat kleine zarte Blдtter, die weniger Gerbstoffe enthalten und ein feines blumiges Aroma entwickeln. Diese Pflanze eignet sich besonders fьr die Grьntee-Herstellung und hochwertige Darjeeling Sorten.Die Thea assamica wurde vor 150 Jahren im Indischen Distrikt Assam entdeckt. Der Strauch hat groЯe Blдtter, benцtigt viel Niederschlag und vertrдgt keinen Frost. Der Tee aus den Blдttern der Thea assamica ist sehr kraftvoll und wьrzig.
Die Sorten- und Geschmacks-Vielfalt des Tees lдsst sich mit der Welt der Weine vergleichen. Genauso wie es beim Wein verschiede Rebsorten gibt, gibt es bei der Teepflanze viele Kreuzungen die in China, Japan, Indien, Afrika, Sri Lanka, Nepal oder auch in Georgien angebaut werden. Wie bei Wein beeinflussen kleine Verдnderungen der Niederschlagsmenge, die Anzahl der Sonnenstunden, die Bodeneigenschaften oder die Pflьckung und Verarbeitung den Geschmack und den Charakter des Tees.
WeiЯer Tee, Grьner Tee, Gelber Tee, Oolong, Schwarzer Tee und Pu Erh unterscheiden sich nach Herstellungsmethoden. Die frisch gepflьckten Teeblдtter werden je nach Teesorte auf verschiedene Art und Weise weiterverarbeitet. Der Prozess der Teeherstellung ist auch eine eigene Interpretation jedes Tee-Meisters, der im Laufe der Jahre seine eigene Methoden und Techniken entwickelt und vererbt. Ohne das Wissen und die Geheimnisse der Tee-Meister wдre die Teewelt nicht so vielseitig.
Es gibt insgesamt sechs verschiedene Tee-Sorten:
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Grüner Tee
Grüner Tee ist eine besonders im asiatischen Raum beliebte Sorte des Tees. Der grüne Tee wird bei der Herstellung nicht fermentiert und behält daher seine charakteristische grüne Farbe der Blätter. Stattdessen wird der grüne Tee nach dem Pflücken je nach Sorte kurz mit warmem Wasserdampf bedampft, geröstet oder erhitzt um die Fermentation zu verhindern. Grüner Tee ist besonders aufgrund seiner positiven Wirkung auf die Gesundheit bekannt.
Japanischer Grüntee
- Bancha. Dieser Grüntee ist ein Alltagstee, der sich durch seinen niedrigen Koffeingehalt auszeichnet. Gepflückt werden die unteren Blätter des Tees, die schon länger an der Pflanze sind und daher weniger intensiv schmecken und weniger Koffein enthalten.
- Gyokuro. Auf deutsch „Tautropfen“ gilt dieser Tee als einer der hochwertigsten Grüntees. Er wächst ausschließlich im Schatten, wo er zu für drei Wochen aufgezüchtet wird. Er hat ein sehr mildes Aroma und wird mit bei einer Wassertemperatur von nur 60 Grad zubereitet.
- Kukicha. Statt aus den Blättern besteht dieser Grüntee hauptsächlich aus den Stängeln und Blattenden der Teepflanze. Er hat daher wenig Koffein, ist aber dennoch von hoher Qualität.
- Matcha. Dieser besondere Tee ist ein Pulvertee, er wird durch mahlen und zerreiben der Grünteeblätter gewonnen. Der Matcha Tee wird vor der Ernte verschattet um ein starkes Aroma zu erhalten.
- Sencha. Der am häufigsten getrunkene Grüntee Japans, ein Sonnentee mit besonders frischem Geschmack. Traditionell wird er zu drei Zeitpunkten im Jahr geerntet.
- Jasmintee. Der mit Jasminblüten aromatisierte grüne Tee ist der bekannteste aromatisierte Grüntee. Er wird in verschiedenen Qualitätsstufen angeboten.
Grünen Tee zubereiten
Die Zubereitung von grünem Tee hängt stark von der Teesorte ab und kann abweichen. Generell kann man aber auch für grünen Tee einige Zubereitungsregeln festlegen. Je Tasse verwendet man einen Teelöffel lose Teeblätter, die in etwa 2g Tee aufnehmen. Für die Kanne kann ein zusätzlicher Teelöffel ins Teesieb gefüllt werden.
Da der grüne Tee nicht fermentiert ist, ist er empfindlicher und kann sein Aroma schneller abgeben. Er wird daher nur bei einer Temperatur zwischen 70 und 80 Grad aufgegossen. Professionelle Wasserkocher für Tee können das Teewasser direkt bis zu der eingestellten Temperatur aufkochen. Wer nur einen Wasserkocher ohne Temperaturauswahl hat, kann das kochende Wasser abkühlen lassen oder mit einem Schuss kalten Wassers direkt abkühlen.
Bei einem grünen Tee sind mehrere Aufgüsse des Tees möglich. Sein volles Aroma entfaltet ein guter grüner Tee erst beim zweiten oder dritten Aufguss. Bei den Aufgüssen sollte man darauf achten, dass der Tee in der Zwischenzeit nicht trocknet. Stattdessen sollte der nächste Aufguss immer mit den feuchten Blättern geschehen.
Generell ist für einen grünen Tee eine Ziehzeit von 1-2 Minuten perfekt. Die Ziehzeit des Tees variiert allerdings bei jedem Aufguss. Während die ersten Aufgüsse recht kurz gehalten werden sollten (der erste zum Beispiel eineinhalb Minuten), können für die Folgeaufgüsse je 30 Sekunden pro Aufguss addiert werden.
Wirkung von grünem Tee
Zunächst enthält grüner Tee, wie schwarzer Tee, Koffein, welches anregend wirkt. Im grünen Tee sind Gerbstoffe enthalten, die die Aufnahme des Koffeins in den Körper verzögern. Daher wirkt eine Tasse Tee nicht so intensiv anregend wie eine Tasse Kaffe, allerdings hält die Wirkung länger an.
Tee, insbesondere grünem Tee, werden außerdem eine Reihe gesundheitsfördernder Eigenschaften zugeordnet. In vielen Studien wurden diese Effekte auf die Gesundheit des Menschen untersucht. Auch wenn nicht alle Versprechen, die dem Wundermittel grünem Tee zugeschrieben werden, bestätigt werden können, hat Tee nachweislich eine positive Auswirkung auf die Gesundheit. Diese wird auf den im Tee enthaltenen Wirkstoff Epigallocatechingallat (EGCG) zurückgeführt. So soll dieser Wirkstoff bei Übergewicht, Diabetes, Entzündungen, Alzheimer, Parkinson und Herz-Kreislauf-Erkrankungen positiv auf den Körper wirken.
Die Gerbstoffe im grünen Tee wirken beruhigend auf Magen und Darm und helfen so bei Verdauungsstörungen oder Erkrankungen. Grüner Tee enthält die Vitamine A, B, C und B 12, die für Nervensystem, Blutkreislauf, Immunsystem und Stoffwechsel. Zusätzlich enthält grüner Tee Polyphenole. Diese Moleküle wirken wie ein kurzer Stressreiz für den menschlichen Körper. Das Immunsystem wird angeworfen und kommt in Fahrt, durch die kleine Störung und das Aufwühlen wird das Immunsystem langfristig gestärkt.
Wie gesund ist grüner Tee?
Auch wenn Tee eine Vielzahl für den Körper positiver Substanzen enthält – wirkt er nachweislich positiv für die Gesundheit? In Japan wurde eine 11 Jahre lange Studie mit über 40.000 Teilnehmern durchgeführt. Während eine positive Wirkung auf den Blutkreislauf nachgewiesen werden konnte, wurden die dem grünen Tee zugeschriebenen Kräfte bei der Prävention von Krebs nicht bestätigt.
Dennoch: Die grünen Blätter haben ihren gesundheitsfördernden Ruf nicht zu unrecht. EGCG, Vitamine und Polyphenole stärken den Körper.
Tee-Magazin

Zubereitung
Um einen perfekten Tee zubereiten zu können, benötigt man nicht nur Tee in guter Qualität, auch Wasser, Temperatur und Art der Zubereitung müssen stimmen. Die folgenden Hinweise sollen helfen, dem perfekten Tee einen Schritt näher zu kommen. Tee zubereiten –.

Schwarzer Tee
Schwarzer Tee ist bei Teetrinkern in Deutschland der beliebteste Tee. Bei der Herstellung gibt die Fermentation (auch Oxidation) dem schwarzen Tee seine charakteristische Farbe und seinen besonderen Geschmack. Schwarzer Tee wurde vor über 200 Jahren von Kolonialwarenhändlern aus Fernost nach Europa.
Camellia sinensis Samen, Grüner Tee
Camellia sinensis gehört zur Familie der Theaceae, den Teestrauchgewächsen. Die Pflanze ist in Asien heimisch.
C. sinenis ist ein immergrüner Strauch, der in Natur zwischen 6 und 8 m hoch werden kann. Allerdings wird er in Kultur meist auf eine Höhe von 1m zurückgeschnitten, da so die Ernte leichter erfolgen kann. Die Blätter sind einfach, länglich- rundlich, 5 bis 14 cm lang und 2 bis 7 cm breit und stehen wechselständig am Spross. Sie sind zuerst hellgrün und werden dann dunkelgrün. Die Blattränder sind gezähnt. Die Blüten sind weiß, zwittrig, radiärsymmetrisch und stehen in den Blattachseln. Sie erreichen einen Durchmesser von etwa 3 cm. Die vielen gelben Staubblättern sind im Kontrast zu den weißen Kronblättern deutlich zu sehen. Die Blüte ähnelt der Kirschblüte. Die Frucht ist eine Kapselfrucht, die lediglich 1 bis 2 braune, runde Samen enthält. Eine weitere Camellia Art, Camellia sinensis var assamica, der sogenannte Assam.Tee, führen wir ebenfalls im Programm. Diese wächst deutlich schneller und größer
Aus C. sinensis wird der grüne und schwarze Tee hergestellt. Dabei werden beim schwarzen Tee ältere Blätter fermentiert und beim grünen Tee werden die Blätter nach der Ernte mit Hitze behandelt und dann getrocknet, sie bleiben so weiterhin grün. Die Einheimischen sagten über den grünen Tee, dass die erste Tasse eines Aufgusses für den Feind bestimmt sei, da sie noch nicht so schmackhaft ist, wie der zweite Aufguss, den man dann für sich selbst in Anspruch nahm. Grüner Tee enthält weniger Coffein als schwarzer Tee. Die oberen, jungen Blätter und die Knospe ergeben besonders hochwertigen Tee. Heutzutage werden jährlich bis zu 3 Millionen Tonnen geerntet. Tee wird in der Medizin verwendet und soll gegen Herzerkrankungen und Karies helfen, allerdings ist Tee an erster Stelle ein Genussmittel.
Die Samen müssen vor der Aussaat vorsichtig angeraut werden, am besten mit einer Feile. Sie sollten dann 24 bis 48 Stunden in lauwarmem Wasser liegen. Anschließend können sie 1 cm tief eingepflanzt werden. Die Keimung erfolgt bei einer Temperatur von etwa 23° C und konstanter Feuchtigkeit nach 4 bis 7 Wochen. Ein halbschattiger oder vollsonniger Standort ist am besten. Humose, sandige Erde eignet sich gut als Substrat für die Teepflanze.
C. sinensis sollte keiner Staunässe ausgesetzt werden
Tee anbauen auf der Fensterbank – frischer Genuss das ganze Jahr über

Wusstest du, dass sich viele heimische Teesorten selbst im Winter ganz einfach auf der Fensterbank anbauen lassen? Selbst ohne Garten musst du nie auf frischen, selbst angebauten Kräutertee verzichten.
Wenn du einige Regeln beachtest, kannst du so das ganze Jahr über auf getrocknete Industrieware in Beuteln verzichten. Gerade an kalten Wintertagen ist der frisch gebrühte Tee aus der eigenen Wohnung ein Genuss!
Der Anbau ist leichter als du vielleicht zunächst denkst. Es werden benötigt:
- Blumentöpfe oder besser
- Pflanzkasten mit Bewässerungssystem für optimales Wachstum
- Pflanzerde für Kräuter (aus dem Gartenmarkt oder z.B. hier bestellen)
- Saatgut für heimische Teesorten (mehr dazu weiter unten)
- wer es eilig hat: vorgezogene Kräuter im Topf
Aufzucht und Pflege von Tee in der Wohnung
Nach Packungsangabe werden die Töpfe/Kästen befüllt und das Saatgut ausgebracht. Wenn du nicht warten möchtest, dann verwende vorgezogene Teekräuter-Pflanzen aus dem Gartenmarkt.
Beim Anbau in der Wohnung gibt es einiges zu beachten, damit die Freude lange währt:
- Der richtige Standort ist wichtig. Die meisten Kräuter lieben es warm aber nicht zu warm. Licht ist hingegen im Winter meist Mangelware, deshalb sollte so viel wie möglich vorhanden sein. Ideal ist ein helles Fensterbrett in der Küche oder im Schlafzimmer. Noch besser wäre – sofern vorhanden – ein heller Platz im Wintergarten.
- Für ausreichend Wasser muss gesorgt sein. Kräuter mögen jedoch keine Staunässe und faulen schnell. Verwende deshalb am besten einen Pflanzkasten mit integriertem Bewässerungssystem.
- Gib deinen Pflanzen ausreichend Zeit zum Wachsen. Wenn du dem zarten Spross die lebenswichtigen Blätter nimmst, dauert die Freude nicht lange. Erst wenn die Pflanze ausreichend groß und robust ist, können nach und nach einzelne Blätter oder Stengel (je nach Pflanze) für die jeweils frische Zubereitung entfernt werden.
- Viele Kräuter wachsen in immer neuen Trieben aus der Wurzel, bei diesen sollten nicht einzelne Blätter, sondern immer gleich ein ganzer Stengel geerntet werden.
- In den warmen Monaten können die Pflanzen auch auf Balkon oder Terrasse, um besonders kräftig zu werden und Masse für den Winter aufzubauen.
Die meisten Gartenkräuter sind mehrjährig und halten bei guter Pflege problemlos mehrere Jahre.
von misha [CC-BY-2.0]
Teepflanzen aus der heimischen Pflanzenwelt
Viele verschiedene Sorten eignen sich für die Aufzucht auf der Fensterbank. Im Zweifel hilft nur Ausprobieren – wenn mal eine Pflanze eingeht, ist der Schaden meist gering.
Diese Sorten sind besonders aromatisch und einfach zu ziehen:
Ein paar exoterische Teesorten für die Fensterbank findest du auch auf kraeuter-und-duftpflanzen.de: du kannst sowohl nach Teekräutern als auch nach Kräutern für die Fensterbank suchen und findest ein paar tolle Pflanzen.
Viele weitere Sorten findest du im Buch:
Zubereitung des frischen Tees
Für die Zubereitung eignet sich am besten eine Kanne mit integiertem Teefilter für lose Blatt-Tees, zum Beispiel dieser Teebereiter von Bodum. Aber auch das klassische Tee-Ei oder andere Tassenfilter tun ihren Dienst. Frisch gebrüht entfaltet der Tee sein besonderes Aroma, welches durch einen kleinen Schuss Zitrone in der Regel noch verstärkt wird.
Viel Spaß beim Gärtnern und Genießen!
Der eigene Tee ganz ohne Gärtnern
Viele Kräuter wachsen direkt vor unserer Haustür – in Parks, Vorgärten und sogar am Wegesrand. Du musst nur genau hinsehen und ernten – lies dazu unseren Beitrag zum Thema!
Nicht nur Tee und andere Kräuter wachsen in der Wohnung oder im Haus. Es gibt auch ein paar Gemüsearten, die du im Zimmer anbauen kannst.
Was sind deine liebsten Teesorten aus heimischer Produktion?

Ist im Grunde nicht anders als im Freien, im Frühjahr oder Spätsommer. Dann sind die Temperaturen nachts oft auch nur einstellig, und tagsüber in direkter Sonne kann es sehr heiß werden. Die meisten Kräuter sind demgegenüber recht robust. Wenn einige Arten es nicht vertragen, kannst du sie immer noch umstellen :-)
Das größte Problem in unseren Breiten sind meist nicht die Temperaturen, sondern das fehlende Licht. die Pflanzen neigen dann dazu, lang und dürr zu wachsen. Aber im Wintergarten hast du ja schon deutliche bessere Lichtverhältnisse als in der Wohnung. Wir freuen uns jedenfalls auf einen Erfahrungsbericht!
Das Problem, dem ich immer hilflos gegenüberstehe, ist Pilzmückenbefall. Deren Larven zerstören die Wurzeln und somit stirbt die Pflanze. Ich habe schon Fallen mit Honig auf Papierstreifen, Austrocknung der Erde und Gießen mit Spülmittel (was bestimmt nicht gesund ist) versucht, aber ich werde diese Schädlinge nicht los. Sie scheinen in jedem gekauften Kräuter- bzw Blumentopf zu sein und auch in den Blumenerdesäcken. Wer kennt zuverlässige Abhilfe?
Vielleicht hilft dieses milde, selbst gemachte Spritzmittel? Ich würde es mit Kernseife und Pflanzenöl als Zusatz versuchen und vor allem die Erde gründlich damit besprühen, weil dort die Eier abgelegt werden.
Interessant: Die Larven können mit Biolumineszenz leuchten! Hast du das bei deinen Plagegeistern schon beobachtet?
Vielen Dank! Das klingt erfolgversprechend und ich werde das mal ausprobieren. Leuchtende Larven hab ich noch nicht bemerkt, aber ich habe auch noch nicht im Dunkeln in den Blumentöpfen gegraben. Sollte ich vielleicht mal tun ;)
Bei mir passierte das auch – bis ich auf Anraten begonnen habe, die Pflanzen möglichst VON UNTEN zu gießen, also in den Übertopf oder den Untersatz. Die Larven befinden sich im oberen Bereich und können nur überleben, wenn es dort feucht genug ist. – Einen Versuch ist es wert – viel Glück!
Vor einiger Zeit entdeckte ich in mehreren Blumentöpfen, dass sich Vogelmiere dort recht wohlfühlt, die sicher zusammen mit ein paar Handvoll Gartenerde da hingelangt ist. Da ich begeisterte Wildkräuter-Anwenderin bin, hole ich mir für meine Smoothies frisch eine Handvoll davon, spüle sie kurz und püriere sie mit. Schmeckt ein bisschen nach frischen grünen Erbsen und hat viele gute Inhaltsstoffe. Das gleiche geschieht mit zwei Löwenzahnpflänzchen, die auch mit ans Fensterbrett wollten: dort ernte ich immer die Außenblätter ab und will demnächst noch ein paar Samen an weiteren Töpfen verteilen.
Ganz klasse ist auch eine tropische Pflanze mit Wirkung auf das Gedächtnis: Gotu Kola (3-4 Blättchen täglich im gibts im Smoothie, erhältlich als Saatgut und als Pflanze, z.B. bei Rühlemanns). Auch die fühlt sich sehr wohl in einem jetzt kühlen Raum (Westfenster, ansonsten mit Sonne) und rankt fröhlich quer von Topf zu Topf. Getopfte Ableger davon sind auch ein begehrtes Geschenk im Freundeskreis.
Was für eine wundervolle Idee, vielen Dank für den Tipp! Das werden wir gleich einmal selbst ausprobieren, der Smoothie freut sich immer über weitere frische Zugaben :-)
Gerade habe ich etwas über die Inhaltsstoffe von Vogelmiere hier gelesen: www . krautundrueben.de/?redid=238958 (Leerzeichen vor und nach dem Punkt löschen!)
Also Vit. C, Zink und Kieselsäure sind extrem wichtig, um viele Prozesse im Körper am Laufen zu halten.
Wenn ich das richtig gelesen habe, kann bei übermäßigem Verzehr zu Kopfschmezen führen oder zur Bewusstlosigkeit ?!
Indische Wassernabel findet in der traditionellen chinesischen Medizin und in der ayurvedischen Medizin in Indien Verwendung. Er wird dort zur Wundheilung, bei psychischen Störungen und bei Arteriosklerose eingesetzt. Daneben soll er antibiotisch, antimykotisch und zytostatisch wirken.

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Matcha Tee - Der gesündeste Tee Japans
Das leuchtend grüne traditionelle Getränk aus Japan, der Matcha Tee aus gemahlenen Grünteeblättern gilt als Muntermacher und gesundheitsfördernder Super-Drink, der schlank macht und bei regelmäßigem Genuss sogar die Entstehung schwerwiegender Krankheiten verhindern soll. Stimmt das wirklich? Ist Matcha Tee gesund?
Wie bei allen derartigen Neu-Entdeckungen darf man nicht alle Versprechungen wörtlich nehmen. Doch viele natürliche Nahrungsmittel oder Heilpflanzen enthüllen bei kritischer, wissenschaftlicher Untersuchung ein faszinierendes Potential. Darunter auch die Produkte der Teepflanze.
Speziell für die Teesorte Matcha fehlen bislang systematische Studien. Doch Tausende von überzeugenden Studien zur gesundheitsfördernden Wirkung von Grüntee lassen sich auf den Matcha Tee übertragen. Weil Matcha kein Tee-Aufguss ist, sondern ein Extrakt aus dem ganzen, frischen Teeblatt, ist der Anteil der wohltuenden Inhaltsstoffe um ein Vielfaches höher als bei gewöhnlichem grünen Tee.
Kenner und Fans des Matcha Tees sind aufgrund eigener Erfahrungen längst überzeugt: Matcha Tee macht auf gesunde Weise wach, leistungs- und konzentrationsfähig, übt eine wohltuende Wirkung auf den gesamten Stoffwechsel aus, schmeckt hervorragend und ist obendrein ein wahrer Tausendsassa in der Küche: Nicht nur Tees, Cocktails, Smoothies und Limonaden lassen sich damit mischen, auch Kuchen, Schokolade, Desserts, Eis, Salat- oder leckere Nudelsaucen lassen sich damit kreieren.
Unsere Empfehlung: Bio Matcha Tee
- Sehr gute Bio Qualität
- 100% reiner Matcha Tee
- Zeremonie Qualität (höchste Stufe)
- Reich an Antioxidantien
- Vergleichsweise günstig
Die Herkunft des Grüntees und des Matcha Tees
Ursprünglich stammt die immergrüne Teepflanze, Camellia sinensis, mit all ihren Varietäten samt ihrer Nutzung aus China – dort war sie seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt. Das ganze Blatt zu zermahlen und zu sich zu nehmen, wie dies beim Matcha Tee bis heute geschieht, geht in der Tat auf die uralte Nutzung des Tees als Heilkraut zurück.
Im 12. Jahrhundert gelangte das Wissen über die Erzeugung und Zubereitung von grünem Tee, nach Japan: Ein Zen-Meister importierte auch die Zubereitungsart des Matcha Tees aus Pulver nach Japan, obendrein pflanzte er im ganzen Land Teesträucher an. Er verfasste ein Buch über Tee und bezeichnete ihn als lebensverlängerndes Elixier.
Buddhistische Mönche nutzten den „Wachmacher“, um länger und intensiver meditieren zu können. Der Matcha Tee, bei dem die gemahlenen Blätter ganz konsumiert wurden, fand im 16. Jahrhundert Eingang in ein Ritual, die Tee-Zeremonie. Bis heute ist die korrekte Durchführung einer traditionellen Tee-Zeremonie in Japan ein Zeichen für Bildung und kultivierte Lebensart. Man empfängt Gäste und startet wichtige Besprechungen und Beratungen mit einer Tee-Zeremonie, die man auch als „ritualisierte Auszeit“ oder Zeit der inneren Sammlung definieren könnte. Bis heute kommt der beste Matcha Tee aus Japan. Dort gilt Matcha als exquisites Getränk, und nur ein winziger Bruchteil der Produktion findet den Weg nach Europa.
Die Herstellung von Matcha Tee
Tee wird aus den Blättern des Teestrauches gewonnen. Man bricht die Blattspitzen ab oder erntet die ganzen Blätter. Für Schwarztee werden die Tee-Blätter gerollt und fermentiert. Zur Gewinnung von Matcha Tee werden die Teesträucher eine Zeit lang vor der Ernte mit schwarzen Netzen oder Bambusmatten überspannt, „beschattet“. Das fördert die Anreicherung bestimmter Inhaltsstoffe, wie Teein, Chlorophyll oder die Aminosäure Theanin, und beeinflusst dadurch den Geschmack und die faszinierend hellgrüne Farbe. Die geernteten Teeblätter werden schonend mit Wasserdampf behandelt, getrocknet und die zartesten Teile der Blätter werden in Granitsteinmühlen zu feinstem Pulver verarbeitet. Je leuchtender die grüne Farbe, desto frischer der Tee. Zu lange Lagerung ist zu vermeiden.
Die hervorragendsten grünen Tee Sorten in Japan werden bis heute nur von wenigen Teegartenbetreibern angebaut. Wer Wert auf Bio-Qualität liegt, schränkt seine Auswahl beim Einkauf noch ein wenig mehr ein und bezahlt zwischen 20 und 50 Euro oder gar mehr für 30 Gramm Tee – doch das lohnt sich.
Wie schmeckt Matcha Tee?
Wer grünen Tee bisher ablehnte, weil er den Geschmack bitter oder uninteressant fand, den wird Matcha Tee überzeugen: Herb, aber nicht wirklich bitter, cremig, intensiv, zuweilen sogar fruchtig oder nussig, in jedem Falle aber aromatisch präsentieren sich die Geschmacksnoten der besten, teuersten Teesorten. In Online Tee-Shops finden auch Einsteiger Empfehlungen für wohlschmeckende Tees, die zwar noch kein Vermögen kosten, aber dennoch lecker und vielseitig verwendbar sind. Denn im Matcha Teepulver steckt mehr als nur ein Heißgetränk.
Teein oder Koffein im Matcha Tee
Matcha Tee enthält sehr wohl Koffein – oder auch Teein, rein chemisch gesehen ein und dieselbe Substanz. Im Tee ist das anregende Koffein allerdings an Flavonole gebunden, und wird erst im Darm freigesetzt.
Die besten Grüntees, insbesondere hochwertiger Matcha, enthalten obendrein je nach Teesorte entsprechende Mengen der Gerbsäure Tannin und der Aminosäure L-Theanin. Beide binden sich im Teewasser an das Koffein. Sie haben die Wirkung, dass der Koffeingehalt im Tee erst im Darm freigesetzt wird, milder ausfällt und länger anhält. Tee-Trinker gelten aus gutem Grund als entspannter, verglichen mit Kaffeetrinkern.
Reines Koffein wirkt leicht entwässernd und beeinflusst das Zentralnervensystem. Aktuell genießt Koffein eher einen schlechten Ruf. Während einer Schwangerschaft soll es sogar das Wachstum des Fötus hemmen. Koffeinentzug kann unter anderem zu Kopfschmerzen führen. Wie für viele natürliche Substanzen gilt auch für das Koffein die alte Weisheit: Die Dosis macht das Gift. Und wer während einer Schwangerschaft ein anregendes Getränk benötigt, findet in Matcha Tee eine gute Alternative zum Kaffee.
Die Inhaltsstoffe
Was die Teesorte Matcha so besonders macht, sind die hohe Konzentration und die besondere Kombination bestimmter Inhaltsstoffe. Ein Gramm Matcha Teepulver auf 80 Milliliter Wasser, diese Menge entspricht in etwa dem, was in eine große Tee-Tasse oder Matcha Schale passt, enthält unter anderem diese Substanzen:
Teein oder Koffein 30 mg: Die Substanz wirkt anregend, bringt Herz und Kreislauf in Schwung und wirkt sich dadurch auch positiv auf die Stimmung aus. Zudem erhöht sich die Fähigkeit zur Konzentration. Teein hält wach, wenn der Schlaf durch widrige Umstände zu kurz kommt.
Theanin – eine besondere Aminosäure: Die seltene Aminosäure Theanin ist hochkonzentriert in Matcha- und anderen besonders hochwertigen Schattentees aus Japan zu finden. Auch Theanin macht munter, reaktions- und aufnahmefähig. Es wirkt im grünen Tee zusammen mit dem Teein, sorgt aber zugleich für Entspannung und hellt die Stimmung auf. Man vermutet, dass Theanin eine Rolle bei der Prävention oder der Behandlung von Schlaganfällen, Alzheimer oder Parkinson spielt.
Proteine: 0,31 g: Proteine sind wichtige Energie- und Kraftspender, etwa bei einer Diät, und liefern wichtigen Nachschub für das körpereigene Immunsystem. Neben vollständigen Proteinen liefert Matcha Tee noch eine ganze Anzahl ihrer „Bausteine“, nämlich essentielle Aminosäuren, die maßgeblich an allen Stoffwechselfunktionen im Körper beteiligt sind.
Polyphenol oder Tannin 0,1 g: Weil Grüntee und Matcha Tee nicht fermentiert sind, sind die Flavonole oder Gerbstoffe, also das Tannin, noch an das Teein gebunden, mildern und verzögern seine Wirkung. Eine weitere gute Eigenschaft von Tanninen: Sie beruhigen und desinfizieren einen durch Infektion oder unbekömmliche Nahrung gereizten Magen-Darm-Trakt.
Auch eine Reihe wichtiger Spurenelemente und Mineralien sind im Matcha Grüntee enthalten, beispielsweise:
Calcium 4,2 mg: Wichtig für die Knochenbildung und Knochenstabilität, bindet Fettsäuren im Darm und hilft so, beispielsweise Dickdarmkrebs vorzubeugen. Zudem wirkt Calcium regulierend auf das Herz-Kreislauf-System, vor allem den Blutdruck ein.
Eisen 0,17 mg: Eisen ist unter anderem unabdingbar für den gesamten Energiestoffwechsel, die Zellfunktionen und den Sauerstofftransport im Blut.
Kalium 27 mg: Dieses Spurenelement ist wichtig für die Nerven- und Muskelfunktionen im Körper.
Vitamine: In relativ kleinen Mengen enthält Grüntee unter anderem die Vitamine B1, B2, Karotin und Vitamin C: Immunsystem, Augen, Nerven und Haut profitieren von einer ausreichenden Versorgung.
Catechine: Viel ist die Rede von den Catechinen, den Flavonolen oder Bitterstoffen im grünen Tee und verstärkt im Matcha Tee. Bis zu 40% der getrockneten Blattmasse besteht aus Catechinen. Zusammen mit den Gerbstoffen, den Tanninen, zählen sie zu den Polyphenolen, und dienen der Teepflanze selbst zum Schutz gegen alle Arten von Krankheitserregern oder Schädlingen.
- Bekannt wurde vor allem das Epigallocatechin-Gallat, kurz EGCG, weil seine Wirkung in der Krebsprävention dokumentiert ist. Tees, die im Halbschatten gedeihen, wie der Matcha, bilden besonders viel davon aus.
- Catechine wirken als starke Antioxidantien, schützen unter anderem vor den Folgen von UV-Strahlung, hemmen die Hautalterung und dienen dem Zellschutz.
- Catechine regulieren den Cholesterinhaushalt und verhindern die Bildung der berüchtigten Gefäß-Plaques, die für Arteriosklerose verantwortlich sind. Möglicherweise können Catechine Erkrankungen die Alzheimer oder Parkinson vorbeugen, die durch diese Gefäß-Plaques erst entstehen.
- Neben den Gerbstoffen wirken auch die Catechine gut gegen Erkältungen oder Magen-Darm-Infektionen, ohne die natürliche Darmflora zu beeinträchtigen.
- Zuweilen wird davor gewarnt, Getränke mit Catechin-Gehalt während einer Schwangerschaft einzunehmen. Bei zwei bis drei Tassen Tee pro Tag und einer gleichzeitig ausreichenden Versorgung mit Vitamin C wird die Aufnahme von Eisen sichergestellt und der Folsäurespiegel bleibt konstant. Auf eine den Kreislauf anregende Tasse Grün- oder Matcha Tee muss niemand verzichten.
Wie wirkt Matcha Tee bei regelmäßigem Konsum?
Die gesundheitsfördernde Wirkung von Matcha Tee entfaltet sich bei regelmäßigem Konsum. Die konzentrierten Wirkstoffe der Teepflanze wirken ausgleichend auf viele Prozesse im Organismus. Man kann davon ausgehen, dass gewohnheitsmäßige Grüntee-Trinker vor einigen Krankheiten geradezu gefeit sind:
Der ORAC-Wert von Matcha Tee
Matcha Tee hat im Vergleich zu anderen Nahrungsmitteln einen hohen ORAC-Wert, nämlich 1573 umoleTE/g. ORAC ist die Kurzform von Oxigen Radical Absorbing Capacity, zu Deutsch die Fähigkeit, freie Radikale zu stoppen und unschädlich zu machen. Reaktive Sauerstoffmoleküle im Organismus können zum sogenannten oxidativen Stress führen, der auf Dauer die Gesundheit angreift.
Je höher also der ORAC-Wert eines Nahrungsmittels, desto stärker wirkt dieses gegen den oxidativen Stress, umso zuträglicher ist es der Gesundheit.
Matcha Tee als Hilfe beim Abnehmen
Matcha Tee zu trinken unterstützt das Abnehmen. Natürlich müssen für nachhaltigen Erfolg die Ernährung und der gesamte Lebens-Stil entsprechend angepasst werden. Weil Grüntee und verstärkt auch Matcha Tee aber den Grundumsatz und die Produktion von Körperwärme steigern, schnellt auch der Kalorienverbrauch in die Höhe. Die Bitterstoffe im Tee bremsen zudem den Drang nach Süßem.
Matcha Tee macht müde Menschen munter
Matcha Tee zu trinken macht munter, aber weder hyperaktiv noch nervös. Das liegt an der einzigartigen Kombination von Teein mit der Aminosäure Theanin plus dem Gerbstoff Tannin. Anstatt wie Kaffee kurzfristig den Kreislauf aufzurütteln, macht Matcha Tee für Stunden fit und entspannt zugleich.
Studien zu Matcha Tee
Während sich in den 70iger Jahren vor allem in Japan viele Wissenschaftler mit der nachhaltigen Wirkung des grünen Tees auf die Gesundheit beschäftigten, folgten in den letzten 20 Jahren auch Studien in Europa oder in USA. Da Matcha Tee ein Extrakt aus Grünteeblättern ist, ist im frischen Teepulver ein Vielfaches der Inhaltsstoffe des Grüntees zu erwarten.
Studien rund um die Wirkung von EGCG
- Neurowissenschaftler aus Berlin hatten bereits 2006 nachgewiesen, dass EGCG bei Chorea Huntington Besserung bringen kann.
- 2008 dokumentierte das gleiche Team, dass EGCG die Fehlfaltungsprozesse der Proteine bei Alzheimer oder Parkinson aufhält. Seine Wirkung bei neurodegenerativen Erkrankungen ist damit bewiesen.
- Auch dass die im Matcha Tee enthaltenen Catechine die Entstehung von Krebs und das Tumorwachstum verhindern oder zumindest hemmen, wird Schritt für Schritt nachgewiesen. Im klinischen Versuch verwendete man dazu ein Extrakt aus Grünteeblättern an – letztlich vergleichbar mit frischen Matcha Teepulver.
- Eine Studie mit mehr als 40.000 Teilnehmern bewies, dass sich mit Grüntee der Cholesterinspiegel regulieren und Übergewicht nachhaltig bekämpfen lässt.
Matcha Tee ist eine vollwertige Alternative zu Kaffee - mit allen Vorzügen, ohne die bekannten Nachteile für die Gesundheit. Der beste Matcha Tee aus Japan schmeckt nicht nur wesentlich „interessanter“, aromatischer und weniger bitter als gewöhnlicher Grüntee, er ist auch vielseitig verwendbar und enthält viele gesunde Inhaltsstoffe. Wer ein erfrischendes Getränk sucht, das zugleich munter macht, entspannt und für gute Laune sorgt, der sollte einen Ausflug in einen der vielen Matcha Online Shops wagen und sich eine erste Kostprobe bestellen, vorzugsweise in Bio-Qualität. Probieren Sie Matcha Tee, Sie werden begeistert sein.
Grьner Tee Teestrauch Teepflanze Ziehdauer + Tipps ( Camellia sinensis )
Artikel-Beschreibung - Hier geht es um
Grьner Tee Teestrauch Teepflanze Ziehdauer + Tipps (Camellia sinensis) Inhalt Grьner Tee, Teestrauch (Camellia sinensis) Zubereiten: Richtige Temperatur ist wichtig! Erfahrungen Besonderheiten Weitere Tipps Schцne Bilder Fotos Nьtzliche Links Grьner Te[. ] Go↓
Zuletzt aktualisiert: 2013-02-13
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STECKBRIEF - ARTINFORMATIONEN
Familie: Theaceae (Teestrauchgewдchse) >
Kategorien, Blьtenfarbe, Hauptblьtezeit, sonst. Eigenschaften: Pflanzen > | Gehцlze > | WeiЯ > | Oktober > | Immergrьne > | Nutzpflanzen > | Arzneipflanzen > | Kalkfrei > | Halbschatten > | Flachwurzler > |
Blьtezeit [?] | Breite/Hцhe | Verbreitung, Herkunft:
Im Kalthaus, Winter nachts 6-8°C, Kьbel: X-XI | b/h=>2/>3m (Kьbel: 1/2m) | Asia
Grьner Tee, Teestrauch
Grьner Tee ist mit das beste Fitness-Getrдnk, auch zum Abnehmen, aber als Kamelien-Art ьbrigens auch eine hьbsche Kьbelpflanze mit ungewцhnlicher Blьtezeit im November. So schцn blьht er! WeiЯe Blьten mit gelben Staubblдttern ganz nah. Teestrauch (Camellia sinensis) als Topfpflanze im (kьhlen!) Zimmer.
Bild Datum: 2001-11-20 | Foto ID: 2004020940
Grьnen Tee zubereiten
Ziehdauer: 2-3 min anregend, > 5 min beruhigend. Am besten 10 Minuten ziehen lassen fьr hцchste Ausbeute an wertvollen Inhaltsstoffen.
Mir schmeckt Grьner Tee zurzeit am besten mit Ingwer: 2-3 Ingwerscheiben mit kochendem Wasser ьberbrьhen. Nach 5 Minuten ist das Wasser auf ca. 70 Grad C abgekьhlt, dann fьr 10 Minuten die Teebeutel mit grьnem Tee mit in die Kanne/Tasse hдngen. Die Ingwerscheiben bleiben im Tee, man kann sie auch spдter aufessen, z.B. zur Vorbeugung gegen Erkдltung.
Besonderheiten
Grьner Tee stammt aus den Blдttern derselben Pflanze wie Schwarzer Tee und wird nur anders hergestellt, nдmlich schonender, sodass die wertvollen gesunden und sogar heilenden Inhaltsstoffe erhalten bleiben.
Wissenschaftlich nachgewiesen ist u.a. die vorbeugende Wirkung gegen Herz- und Krebserkrankungen, z.B. Uni Kansas City. AuЯerdem wirkt grьner Tee gegen das Altern demnach besser als der Rotwein, den man allerdings ohnehin besser meidet, wenn man dьnn und fit bleiben mцchte. (Mehr als 1 kleines Glas Rotwein tдglich ist schдdlich, und man sollte generell nicht regelmдЯig und schon gar nicht tдglich Alkohol trinken: Alkohol ist einer der schlimmsten Dickmacher und fцrdert unzдhlige Krankheiten, vom peinlichen Kontrollverlust gar nicht zu reden.)
Noch bessere gesundheitliche Eigenschaften kцnnte WeiЯer Tee (Name nach silbrig behaarten Blattknospen) haben: Da er praktisch gar nicht behandelt wird, bleiben die Inhaltsstoffe am besten erhalten.
> Bilder - Weitere schцnste Fotos aus unserer Sammlung
. Grьner Tee - Impressionen von Camellia sinensis.
Bild Datum: 2001-11-20
Foto ID: 2004020941
Bild Datum: 2001-11-20
Foto ID: 2004020942
Bild Datum: 2001-11-20
Foto ID: 2004020943
> Weitere Tipps zum Grьntee
- Den scheuЯlichen Geschmack des grьnen Tees kann man auch durch einen Schuss Apfelsaft entfernen.
Danke fьr diesen Tipp an Dennis Schmidt» http://www.d-schmidt.onlinehome.de/.
- Fьr besseren bis sogar guten Geschmack und vor allem zum Erhalt der wertvollen Stoffe ist die richtige Aufbrьh-Temperatur wichtig. Ca. 70°C, dadurch wird er auch nicht bitter (wie beim Kochen). =>Kochendes Wasser etwa 5 Minuten abkьhlen lassen.
- Preiswerte Teethermometer fьr ca. EUR 1,50 gibt es von Fackelmann, z.B. im Tee-Gang von Kaufland-Filialen.
Im Versand: FACKELMANN Tee-Thermometer, 13,5 cm * EUR 5,89 incl. Versandkosten, Stand 20.03.2011.
Grьner Tee bzw. Schwarzer Tee gehцrt zu den Kamelien.
Am Monte Verita im Tessin befindet sich das nцrdlichste Tee-Anbaugebiet der Welt.
> Erfahrungen | Tipps | Probleme | hдufige Fragen & Antworten (FAQ) | Kommentare | Notizen
> Grьner Tee im Blog und Forum
- 2008-12-10: ALDI Grьner Tee mit Vanille Aroma, gьnstige Alternative
- 2001-11-20: Garten im November
> Gьnstige Bezugsquellen
Zurzeit verwenden wir meist Grьnen Tee mit Ingwer im Beutel von Lidl.
> Verbundene Seiten
> Дhnliche Arten und Pflanzen am дhnlichen Standort
> Neuigkeiten, letzte Ergдnzungen (History, Log)
- 2013-02-13: Seite teilweise ьberarbeitet. Infos zum Zubereiten + zur Anti-Aging Alternative Rotwein aktualisiert.
Pflege - Kultur Grundsдtzliches
Schneiden Umpflanzen Dьngen GieЯen Licht Vermehren und Ьberwintern (Winterhдrte)
Siehe Pflanzenpflege in 10 Regeln (=Einmal verstehen, und dann *alle* Pflanzen richtig pflegen, schneiden, umpflanzen, dьngen, gieЯen, vermehren und ьberwintern kцnnen.)
Frage (FAQ): Wie und wann schneiden (Schnitt zurьckschneiden Rьckschnitt) Sonne oder Schatten Wasser (feucht oder trocken Feuchtigkeit GieЯen wдssern) Standort Boden pH-Wert sauer oder kalkhaltig (alkalisch) Luftfeuchtigkeit dьngen (Dьngung Dьnger) Pflanzung und beste Pflanzzeit (Umpflanzen verpflanzen versetzen umtopfen) ьberwintern (Ьberwinterung Winter Frosthдrte Winterhдrte - winterhart bzw. frosthart bis wieviel Grad) vermehren (Vermehrung Samen aussдen Stecklinge bewurzeln oder teilen Teilung)?
Antwort: Fьr die Pflege der allermeisten hдufigen Pflanzen, zumindest der beliebten Gartenpflanzen, Kьbelpflanzen und Zimmerpflanzen, gelten dieselben grundsдtzlichen Regeln, selbst wenn einige der ursprьnglichen Wildarten besondere Ansprьche haben wie beispielsweise die Orchideen. In Kultur und im Handel sind hauptsдchlich anspruchslosere Arten oder zьchterisch insbesondere diesbezьglich verbesserte Zuchtsorten.
Tipps fьr die Garten-Praxis einschlieЯlich Zimmerpflanzen: Die meisten Krankheiten und Schдdlinge kommen nicht durch Pflegefehler, sondern nur durch zu starke Vernachlдssigung zustande und lassen sich leicht vermeiden. Weitere Informationen auf unserer Spezialseite Pflanzenpflege Schneiden ьberwintern vermehren umpflanzen Licht Wasser dьngen.
Bei uns werden daher normalerweise alle hier aufgefьhrten Angaben zu Standort, Pflege usw. der jeweiligen Pflanzen nur dann erwдhnt, wenn sich Besonderheiten bzw. Abweichungen der allgemeinen Ansprьche ergeben oder sich Fragen dazu hдufen. Im Zweifelsfall kцnnen Sie auch [→zur Sicherheit fragen] (bitte die Regeln (Punkt 5) beachten).
Nьtzliche externe Links (Bookmarks von Gabi & Garten Team)
- Tee und Gesundheit, was ist wissenschaftlich nachgewiesen?» de.wikipedia.org
- Tee: Ausfьhrliche Informationen und tolle Fotos» de.wikipedia.org
- Grьner Tee: Ausfьhrliche Informationen» de.wikipedia.org
- Grьner Tee» hobbythek.de
- Was ist WeiЯer Tee? Ausfьhrliche Informationen» swr.de
- WeiЯer Tee» de.wikipedia.org
Zu dieser Seite gibt es eine weitere Seite mit mehr Informationen oder Ьbersicht:
Fьr Artikel, die sich auf Pflanzen (Pflanzenarten) beziehen: Ьberblick mit Angaben zur Familie, Artenzahl der Gattung, Blьtezeit, Wuchsform (Wuchsbreite und Wuchshцhe) sowie natьrliche Verbreitungsgebiet(e) (Heimat) und weitere Kurzinfos siehe Pflanzen-Daten auf einen Blick in der Kurz-Ьbersicht ↑
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Grünteepflanze Camellia Sinensis – Die Basis für Matcha
Camellia Sinensis ist die Pflanze aus der grüner und schwarzer Tee, aber auch die in Deutschland weniger bekannten Teesorten weißer und gelber Tee, sowie Pu-erh und Oolong hergestellt werden. Wie genau der Matcha aus der Grünteepflanze hergestellt wird ist hier näher beschrieben.
Der Teestrauch gehört zur Gattung der Kamelien, zu der auch die in Europa bekannten Zierpflanzen (Camellia Japonica) gehören. Ähnlichkeiten zwischen Camellia Sinensis und der Camellia Japonica kann man besonders an Form, Farbe und Beschaffenheit der Blätter erkennen.
Pflanzensystematik
Ordnung Heidekrautartige (Ericales)
Familie Teestrauchgewächse (Theaceae)
Gattung Kamelien (Camellia)
Die Pflanze für grünen Tee – wie sieht sie aus?
Die Teepflanze Camellia Sinensis ist ein immergrüner Strauch bzw. Baum, der in der Natur mehrere Meter groß werden kann, als Nutzpflanze aber zum Strauch oder zur Hecke geschnitten wird.
Die Blätter
Die feinen, schmalen Blätter der Grünteepflanze sind kurzstielig, glänzend, fest und fein gezahnt. Die Knospen sind behaart und hell grün. Junge Blätter des Teestrauchs sind hell grün und werden mit dem Alter größer, fester und dunkler.
Je nachdem wie diese Blätter getrocknet und weiter verarbeitet werden erhält man verschiedenen Teesorten.
Die Blüten der Camellia Sinensis erinnern wegen ihrer Form und Farbe an Kirschblüten. Die weißen teilweise leicht rosafarbenen Blüten bilden sich von Oktober bis Februar an den Blattansätzen direkt am Blattstiel aus.
Teestrauch als Zimmerpflanze
Camellia Sinensis kann auch als Zimmerpflanze in einem Topf oder sogar im Garten gehalten werden. Damit sich die Teepflanze „wohl fühlt“ und wächst und gedeiht muss besonders auf Bodenbeschaffenheit und den richtigen Standort geachtet werden. Die Pflanze bevorzugt eine saure, durchlässige Erde, wie sie zum Beispiel auch für Rhododendron verwendet wird. Der Teestrauch sollte stets feucht gehalten, Staunässe aber vermieden werden. Für die Zimmerpflanze ist ein heller und warmer Standort zu suchen, der bestenfalls auch noch eine hohe Luftfeuchtigkeit hat. Das kommt den natürlichen Umgebungsbedingungen der Camellia Sinensis am nächsten.
Grüner Tee – ein Wundermittel?

Ein anregendes Heißgetränk ist Grüner Tee allemal. Doch auch eine gesundheitsfördernde Wirkung wird ihm nachgesagt. So soll er Osteoporose vorbeugen und das Krebsrisiko vermindern. Doch was ist dran an seiner Wunderkraft? Der chinesische Kaiser Shen-Nung, so lautet eine Legende, trank am liebsten heißes Wasser. Eines Tages blies ihm der Wind in sein brodelndes Wasser einige Blätter, das Wasser färbte sich leicht grün. Er kostete – das Getränk belebte und erfrischte den Herrscher. Die Geschichte ist rund 5000 Jahre alt und Grüner Tee fester Bestandteil asiatischer Trinkkultur.
Gewinnung von grünem Tee
Wie sein Bruder, der Schwarze Tee wird er aus der Pflanze mit dem botanischen Namen Camellia sinensis gewonnen. Er wird allerdings nicht fermentiert, durchläuft also keinen Gärungsprozess, bei dem sich das Blatt und der Zellsaft durch Luftsauerstoff verändern. Eine starke Dampferhitzung bei der Produktion verhindert, dass sich der Tee kupferrot färbt.
Nach dieser Behandlung wird der Tee leicht gerollt und dann sofort getrocknet, die Blätter werden lediglich blanchiert. Der natürliche Blattfarbstoff bleibt damit weitgehend erhalten.
Zubereitung von grünem Tee
Grüner Tee sollte stets frisch sein und möglichst in einer verschlossenen luftdichten Packung gekauft werden. Der Sauerstoff der Luft lässt den Tee schneller altern und er verliert an Aroma. Am besten lagert man ihn in Glasgehältern und nie neben Kaffee oder Gewürzen. Grüner Tee wird am besten in einer Porzellan- oder Glaskanne zubereitet, die vorher kurz mit kaltem Wasser ausgespült wird.
Der Tee sollten nicht mit kochendem Wasser überbrüht werden, da sich sonst Gerbstoffe lösen und Vitamine zerstört werden. Ideal sind ca. 70–80 °C Wassertemperatur, sehr hochwertige japanische Grüntees werden zum Teil auch nur mit einer Wassertemperatur von 60 °C aufgegossen.
Am besten bringen Sie Wasser zum Kochen und warten einige Minuten bis dieses abgekühlt ist. Geben Sie dann den Tee hinzu und lassen ihn 1–2 Minuten, milde hochwertige Sorten auch bi zu 4 Minuten ziehen. Manche bevorzugen den 2. Aufguss, der weniger Koffein enthält und milder schmeckt – nehmen Sie die gleichen, abgetropften Blätter und reduzieren Sie dafür die Wassermenge um etwa 1/3.
Wirkung von grünem Tee
Die gesundheitlichen Wirkungen von Tee sind schon lange bekannt: Die Gerbstoffe beruhigen Magen und Darm, dank seines antibakteriellen Effekts verhindert grüner Tee Karies, außerdem reguliert er den Blutdruck. Neben den Vitaminen A, B, B 12, C und Mineralien wie Kalium, Kalzium, Fluorid enthält grüner Tee rund 130 wichtige Inhaltsstoffe, darunter die so wichtigen Flavonoide.
Diese sind für die Farbgebung von Pflanzen verantwortlich und schützen die Pflanze vor schädlichen Umwelteinflüssen. Sie beeinflussen eine Vielzahl von Stoffwechselprozessen im menschlichen Körper positiv, u. a. die Krebsentstehung, Immunmechanismen und Entzündungsprozesse. Sie wirken antimikrobiell und blutgerinnungshemmend. Flavonoide sind Antioxidantien, d. h. sie können reaktive Sauerstoffverbindungen im Körper abfangen. Diese sind mitverantwortlich für die Entstehung von Krebs. Flavonoide sollen außerdem das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken sowie das Immunsystem stärken.
Schützt grüner Tee vor Krebs?
Taiwanesische Wissenschaftler haben u. a. herausgefunden, dass sich der hohe Fluoridgehalt des Grünen Tees positiv auf die Knochendichte auswirkt und damit Osteoporose vorbeugt; zahlreiche Einzelstudien kommen zu dem Ergebnis, dass Grüner Tee vor Krebs schützen kann. Eine aktuelle Erlanger Übersichtsstudie konnte diese Wirkungen beim Vergleich der zahlreichen weltweiten Publikationen allerdings nicht oder nur eingeschränkt bestätigen; manche Studien widersprechen sich sogar.
Die mögliche Wirkung scheint nicht nur von der Krebsart, sondern auch vom Konsumverhalten, Alter und Geschlecht und anderen individuellen Faktoren abzuhängen. Ein positiver Einfluss scheint bei Krebs der Leber, Bauchspeicheldrüse, Lunge und Prostata zu bestehen; bei Frauen mit entsprechender erblicher Vorbelastung mindert er vermutlich das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken.
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