Grüner Tee Wirkung
Grüner Tee gehört zu den gesündesten Teesorten und generell steht er in der Liste der gesundheitsfördernden Lebensmittel an oberster Stelle, da er eine sehr hohe Bioverfügbarkeit hat. Der Körper kann die gesunden Eigenschaften der Teebläter dadurch besonders gut verwerten. Diese positiven Eigenschaften erhalten die Teeblätter vor allem durch die schonendste Art der Tee-Zubereitung, da er weder oxidiert noch fermentiert wird. Dadurch bleiben die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe besser erhalten und Ihre Wirkung kann sich besser entfaltet.
Durch die Art der Zubereitung hat der grüne Tee nicht nur eine andere Farbe, sondern auch einen anderen Geschmack als der schwarze Tee und natürlich auch eine andere Wirkung auf Körper und Geist.
Jeder der sich kurz über grünen Tee informiert, hat häufig die folgenden beiden Informationen (die leider nicht immer richtig sind):
- Grüner Tee schmeckt bitterer als schwarzer Tee (und das bereits ein Zeichen dafür, dass er falsch zubereitet wurde)
- Grüner Tee ist gesünder als schwarzer Tee (das stimmt sogar)
Dadurch kommt man schnell zu dem voreiligen Schluss, dass grüner Tee (eben wie so manche Medizin) zwar gesund ist, aber aufgrund seines unangenehm bitteren Geschmacks nur getrunken wird, wenn es einem bereits schlecht geht. Das ist salopp gesagt eine Schande, denn grüner Tee wirkt vor allem vorbeugend gegen diverse Krankheiten (dazu weiter unten mehr). Außerdem kann man grünen Tee genau wie den schwarzen Tee so zubereiten, dass man sich auf jede einzelne Tasse und jeden Aufguss freut. Wenn er also bitter schmeckt, wurde ein Fehler in der Zubereitung gemacht und die Ziehzeit war zu lange oder/oder die Temperatur zu hoch.
Grüner Tee Zubereitung
Durch die richtige Grüntee Zubereitung und die perfekte Ziehzeit werden Sie grünen Tee mit Sicherheit ebenfalls in Ihr tägliches Ritual einbeziehen und Ihrer Gesundheit einen ordentlichen Schub geben. Denn selbst wenn Sie jetzt schon gesund sind und keine Leiden verspüren, gilt der grüne Tee mit seinen Eigenschaften als Wundermittel, so dass Sie damit vorbeugend die Weichen für eine gesunde Zukunft stellen können.
Wichtig ist, bei der Zubereitung zwischen losen Teeblättern und fertigen Teemischungen zu unterscheiden. Zusätzlich gilt grüner Tee als noch empfindlicher als schwarzer Tee, weshalb Sie bei der Zubereitung mehr aufpassen müssen, damit er im Anschluss nicht zu bitter schmeckt.
Dosierung für einen Liter grünen Tee
Pro Tasse (200ml) reichen 1-2 TL grüner Teeblätter. Bei einer Teemenge von einem Liter sollten Sie ca. 12 Gramm (ca. 4 TL) wählen, die Sie später noch um wenige Gramm noch oben oder unten variieren können, je nachdem, ob Sie ihren Tee lieber stärker oder Schwächer haben möchten. Da ein Tee-Dosierlöffel grob überschlagen 4 Gramm misst, reichen also 3 volle Löffel für eine Mischung mit einem Liter Tee. wir empfehlen aber den Tee Tassenweise zuzubereiten, damit Sie immer genau so viel Tee zubereiten, wie Sie gerade benötigen.
Die perfekte Temperatur für grünen Tee
Ab hier beginnen bei der Tee-Zubereitung die meisten Fehler, die dazu führen, dass grüner Tee bitter und unangenehm schmeckt. Denn in der Regel wird dazu geraten, das Teewasser einmal zum kochen zu bringen. Somit hat das Wasser eine Temperatur von 100 Grad. Bei dieser Temperatur sollten Sie aber auf keinen Fall den Aufguss vornehmen, sondern ca. 4 Minuten warten, bis das Wasser weniger als 90 Grad hat. Ein Teethermometer erleichtert die Messung und sollte dabei am besten benutzt werden. Zwischen 60- 90 Grad entfaltet der Tee am besten seine Wirkung, ohne dabei bitter zu werden. Wenn Sie den Tee bei 75 Grad zubereiten möchten, sollten Sie das Wasser einmal zum kochen bringen und anschließend ca. 13 Minuten abkühlen lassen. Generell gilt, je heißer, desto kräftiger wird der Tee im Geschmack.
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Wie lange ziehen lassen?
Grüner Tee verträgt weniger Hitze als schwarzer Tee und darf auch nicht so lange ziehen wie schwarzer Tee. Zwischen 1-3 Minuten sollte die Ziehzeit für grünen Tee betragen. Nur besonders hochwertige Teeblätter vertragen unter Umständen längere Ziehzeiten zwischen 2 bis 3 Minuten. Sie sehen, länger als drei Minuten sollte die grünen Teeblätter nie im Wasser verbleiben.
Zusammengefasst hängt die perfekte Zubereitung von Grüntee also von der Dosierung, der Wassertemperatur und der Ziehzeit ab. Mit jeder dieser drei Punkte können Sie die Intensität und auch die Wirkung vom Tee beeinflussen. Sie sollten aber keine der oben genannten Grenzen überschreiten, da der Tee ansonsten die unerwünschten Faktoren bekommt und bitter schmeckt.
Grüner Tee Mischungen
So gut der grüne Tee auch ist, er hat noch immer ein kleines Image-Problem. Er gilt als der „Streber“ unter den Teesorten, ist super gesund, allerdings lässt sich der schwarze Tee mit seinen „gemütlichen“ Eigenschaften und Trinkgewohnheiten (mit Milch und Zucker) natürlich besser vermarkten als der grüne Tee. Dem wird mittlerweile aber mit diversen Mischungen entgegen gewirkt.
Wenn man grünen Tee mischen will gehören die folgenden Mischungen zu den beliebtesten Kombinationen: Grüner Tee mit Zitrone, Grüner Tee mit Ingwer, Grüner Tee mit Milch (ja, auch das geht und natürlich verliert der Tee auch mit Milch und Zucker nicht seine gesunde Wirkung, auch wenn der Tee dann natürlich nicht mehr zum Abnehmen geeignet ist), Grüner Tee mit Minze und grüner Tee mit Jasmin-Blüten.
Hier finden Sie eine Auswahl der interessantesten Tee-Mischungen, wobei sowohl ungewöhnliche Mischungen wie grüner Tee mit Nougat ebenso vorhanden sind wie fruchtige Mischungen mit Orange oder Zitrone. Ebenso sind Mischungen in denen grüner und schwarzer Tee gemischt ist, natürlich ebenfalls kein Problem.
Grüner Tee: Wirkung vor dem schlafen
Natürlich enthält auch grüner Tee viel Koffein, so dass er sich zunächst nicht dazu eignet vor dem einschlafen getrunken zu werden. Mit einem einfachen Trick können Sie aber den Koffein auf ein Minimum im Tee beschränken, so dass Sie ihn auch vor dem schlafen gehen trinken können. Dazu müssen Sie eine sogenannte Tee-Waschung vornehmen. Bei Tee waschen gießen Sie heißes Wasser über den Tee und lassen diesen weniger als eine Minute ziehen. Das Wasser gießen Sie dann weg, da es Koffein enthält, welches besonders wasserlöslich ist. Der zweite Aufguss kann dann ohne bedenken getrunken werden und hat keine anregende Wirkung mehr, so dass Sie gut einschlafen können.. Diese Methode wird auch als Tee öffnen bezeichnet.
Grüner Tee: Wirkungen in der Zusammenfassung
Im folgenden möchten wir Ihnen einfach einmal stichwortartig eine Liste der positiven Eigenschaften von grünem Tee in einer Tabelle aufzählen. Die genaueren Informationen finden Sie dann weiter unten noch einmal im Detail:
Grüner Tee Wirkung auf die Haut
Grüner Tee bewirkt bei einer äußerlichen Anwendung ein deutlich gesünderes Hautbild.
Grüner Tee Wirkung auf die Haare
Bei einer äußerlichen Anwendung von grünem Tee auf das Haar, werden Sie in kürze einen deutlichen Effekt erkennen.
Grüner Tee: Wirkung auf den Blutdruck
Grüner Tee: Wirkung gegen Mundgeruch und Karies
Grüner Tee während der Schwangerschaft
Grüner Tee Wirkung gegen Krebs
Grüner Tee: Abnehmen dank Fettverbrennung
Grüner Tee Wirkung für Magen und Verdauung
Wirkung Grüner Tee als Extrakt
Wer partout keinen grünen Tee trinken will, kann Grüntee auch in Form von Kapseln zu sich nehmen. Es handelt sich dabei um eine konzentrierte und gepresste Form der Grüntee-Blätter. Den Kapseln wird ebenso eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt, allerdings konnte diese noch nicht wissenschaftlich bestätigt werden. Zusätzlich ist die Frage, ob sich die Inhaltsstoffe ohne vorheriger Zugabe von heißem Wasser lösen können. Wenn Sie für eine beruhigende Tee-Zeromonie keine Zeit haben und dennoch nicht auf die Wirkung verzichten wollen, können Sie hier verschiedene Kapseln mit Tee-Extrakten online kaufen >>
Grüner Tee Inhaltsstoffe
Grüner Tee: Sorten
Welche Mischungen es zu grünem Tee gibt haben wir weiter oben bereits beschrieben. Hier möchten wir auf die verschiedenen Sorten und Zubereitungen von grünem Tee eingehen. Der größte Unterschied besteht vermutlich zwischen der chinesischen und der japanischen Zubereitungsart. Während der Chinesische Tee in der Pfanne geröstet wird und eine etwas kräftigeren aber auch blumigeren Geschmack hat, ist der japanische Grüntee schonend gedämpft und bildet dabei eine nach Gras duftende Note aus. Aktuell ist der gemahlene Matcha Tee, was übersetzt „gemahlener Tee“ bedeutet eine sehr beliebte Tee-Sorte, die auch in der Sterneküche den Gerichten eine kräftig grüne Farbe und einen tollen Geschmack gibt. Leider ist Matcha Tee noch nicht so leicht zu bekommen, hier können Sie ihn aber zu einem guten Preis online kaufen
Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema:
Tee mit oder ohne Zucker und Milch?
Das ist einerseits eine Geschmacksfrage und zwar im zweideutigen Sinn und andererseits hängt die Beantwortung der Frage „Tee mit oder ohne Zucker und Milch?“ stark vom kulturellen und geografischen Einfluss ab.

In Deutschland pflegen wir die multikulturelle Teekultur. Wir bevorzugen je nach persönlichem Geschmack Grüntee, Schwarztee, weißen Tee, Kräutertee, Früchtetee und süßen nach dem eigenen Geschmacksempfinden mit ganz unterschiedlichen Süßungsmitteln. Das heißt, es muss nicht immer Zucker sein, auch Honig, Stevia, Süßholzwurzel kommen da in die Tasse – oder eben pur.
Das betrifft vor allen Dingen den grünen Tee, der seine Aromen nur ungesüßt voll entfalten kann. Aber auch in Deutschland gibt es eine eigenständige Teekultur, die sich auf die Ostfriesen bezieht. In Ostfriesland wird der Friesentee mit Kluntje (grobe, weiße Kandisbrocken) und Sahne getrunken. Der Kandiszucker kommt dabei als erstes in die Tasse, gefolgt von Tee und Sahne, wobei der Tee jedoch nicht umgerührt wird. So ergibt sich ein Geschmackserlebnis von sahnig über herb bis süß.
Andere Länder – Andere Tee-Sitten
Wenn wir über den Tassenrand hinausblicken, dann lässt sich die Frage nach Zucker und/oder Milch im Tee auch länder- oder kontinentspezifisch beantworten:
England, Schottland
Die britische Teekultur ist weltberühmt und hat ihr hohes Prestige-Image auch zu einem Großteil dem eleganten, salonfähigen High Tea oder Five o´Clock Tea zu verdanken.
Der kräftige Schwarztee wird in Teegenießerkreisen ausschließlich mit Milch getrunken. Die Engländer servieren zum Tee entweder pikante Sandwiches oder süße Leckereien. Gerade süßes Gebäck ersetzt hier auch den Zucker im Tee. Wer sich seinen Tee ohne Zucker gar nicht vorstellen kann, der sollte diese Variante einmal ausprobieren. Auf der einen Seite bleibt so der unverfälschte Geschmack des Tees erhalten, auf der anderen Seite wird der Wunsch nach Zucker erfüllt.
Die Schotten mögen es hochprozentiger im Tee und würzen ihn mit einem Schuss Whiskey. Die Reihenfolge ist klar definiert: Erst ein Schuss Whiskey, dann eine Prise Zucker und zum Schluss der Tee.
Arabien, Orient
In den arabischen Ländern, z.B. Ägypten, ist Zucker im Tee ein Muss. Besonders beliebt sind Minztees mit reichlich Zucker. Dieser stark gesüßte Tee wird selbst bei heißen Temperaturen warm getrunken. Auch in der Türkei ist Zucker im Tee sehr beliebt und wird gerne großzügig verwendet. Milch hingegen ist in der arabischen und orientalischen Welt für den echten Teegenuss tabu.
Mongolei, Russland, China
Die mongolische Teekultur schwört auf Butter im Tee. Die russische Bevölkerung süßt ihren Tee mit Früchten, Marmelade oder Gelee. In China und Japan wird grüner Tee absolut ohne Zucker und Milch getrunken. Generell empfehlen Teekenner, den grünen Tee weder mit Süßungsmitteln noch Milch zu versetzen, da so der Geschmack des Tees verfälscht wird und auch die feine Aromenentfaltung nicht zum Tragen kommt.
Zucker oder doch lieber süße Alternativen? Stevia, Süßholzwurzel & Co
Immer wieder kommen im Zusammenhang mit Zucker gesundheitliche Argumente ins Spiel: „Zucker ist schlecht für die Zähne, Zucker macht dick, Zucker ist ungesund“. Aber mal ehrlich: Wer täglich seine Tasse(n) Tee trinkt und dabei mit Bedacht süßt, der kann den erhobenen Zeigefinger getrost vergessen. Zucker ist in verschiedenen Ausführungen erhältlich, für echte Teefans finden sich diverse Sorten Kandis, z.B. weißer und brauner Kandis, Demerarazucker, Rohrzucker, spezieller Teekandis oder Kandis-Sticks und natürlich die friesischen Kluntjes.
Alternativen zum Zucker tun sich für den Teefreund reichlich auf. So hat das südamerikanische Steviakraut auch den deutschen Markt erobert, allerdings sind hier die Geschmäcker zwiegespalten. Stevia ist in Blattform, als Tabs, Streusüße oder Fluid erhältlich. Der Zuckerersatzstoff, der fast 300 mal so süß wie Zucker ist, enthält zwar keinerlei Kalorien, die Aufnahme von Stevia sollte laut Empfehlung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit jedoch auf 4 mg/kg Körpergewicht am Tag beschränkt sein. Hier kommt es also entscheidend auf die Dosierung an. Um Tees zu süßen, empfehlen sich die Stevia-Blätter, die zuvor aufgebrüht werden. Der Sud lässt sich dann fein dosiert in den Tee geben. Süßholz oder Lakritze ist ebenfalls eine Alternative zu Zucker. Verwendet wird in erster Linie die Süßholzwurzel – Gemahlen, geraspelt oder als Wurzelstück. Und zu guter Letzt sei noch der Honig erwähnt, wobei sich hier mehr als eine Sorte auf dem Markt tummeln. Je nach Geschmacksrichtung kann beim Süßen mit Honig daher auch der Eigengeschmack des Tees verändert werden.
Jeder Teeliebhaber muss hier für sich selbst entscheiden, wie er seinen Tee trinkt. Wer seinen Tee zu bitter oder stark empfindet, der sollte eventuell seinen Aufbrühvorgang genauer unter die Lupe nehmen, denn eine falsche oder fehlerhafte Zubereitung hat wesentlichen Einfluss auf die Entfaltung von Bitterstoffen und den Geschmack.
Für den unverfälschten Geschmacksgenuss empfehlen wir, die Variante ohne Zucker oder Ersatzstoffe und Milch wenigstens einmal auszuprobieren und bewusst den Tee mit den sensiblen Geschmacksnerven im wahrsten Sinne des Wortes auszukosten.
GrГјner Tee mit Milch, Zucker und Honig? | Dr. Schweikart
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Pur Trinken?
GrГјner Tee mit Milch, Zucker und Honig?
Ist GrГјner Tee pur oder mit Zugaben gleich gesund? Milch, Zucker, SГјssstoffe und Honig hemmen die wichtigen Polyphenole / Catechine im GrГјntee, Vitamin C kann die BioverfГјgbarkeit sogar verbessern.
GrГјntee pur trinken
Teetasse mit Sencha (Quelle: ceremonylab.net)
Bereits im 7. Jahrhundert n. Chr. schreibt der „Vater des grГјnen Tees“ Lu YГј im ersten Buch der GeschichteВ Гјber den GrГјntee Cha Ching, dass der grГјne Tee ohne Zugaben (Honig, Aromen etc.) immer pur getrunken werden solle. Dies hatte nicht nur Г¤sthetische oder geschmackliche GrГјnde, sondern war auch der gesundheitlichen Wirkung geschuldet. Und so wird es Гјberwiegend bis heute in China und Japan gehalten.
Fraglich ist, weshalb ein grГјner Tee Гјberhaupt mit Zutaten, wie Zitrone, Zucker, Honig oder Milch, versetzt werden sollte. Wenn das Ziel die Geschmacksverbesserung sein soll, dann wird der Kenner von qualitativ hochwertigem GrГјntee, der richtig zubereitet und mit dem richtigen Wasser gezogen wurde, wenig begeistert sein. Ein solcher Tee schmeckt weder zu bitter, noch zu „dГјnn“ und weist auch keinen ihm teilweise nachgesagten fischigen Geschmack auf. Im Gegenteil, er verfГјgt Гјber eine Vielzahl extrem feiner und reicher Geschmacksnuancen, so dass er mit jeder Zutat seine hohe GГјte und Tiefe verlieren wГјrde. В Davon abgesehen, ist es wichtig, die Wechselwirkungen der mГ¶glichen Zugaben mit den Wirkstoffen des GrГјnen Tees zu kennen und zu verstehen, dass er nur seine volle gesundheitliche Wirkung in purer Form entfaltet.В
Milch im grГјnen Tee
Von einer Zugabe von Milch in den grГјnen Tee ist deutlich abzuraten. Das Gleiche gilt fГјr das Trinken von Milch oder das Essen von Milchprodukten im nahen Zeitabstand zum grГјnen Tee. Kaseine der Milch reduzieren die Konzentration der so wichtigen Catechine (EC, EGC, ECG, EGCG) im zubereiteten Teewasser. Dies wurde auch durch eine Studie von Kardiologen der Berliner CharitГ© (Prof. Verena Stangl) im Jahr 2006 festgestellt, die im European Heart Journal (2007, 28, S. 219–223)В verГ¶ffentlicht wurde: „In the present study, we found a particular, selectiveВ decrease in the concentrations of a number of catechins afterВ centrifugation of freshly brewed tea with milk compared withВ tea without milk, which suggests complex formation betweenВ catechins and milk proteins“.
Es ist daher aus meiner Sicht empfehlenswert, Milch mindestens 10-20 Minuten vor und nach dem Teegenuss wegzulassen.
Zucker, Honig und SГјssstoffe im GrГјntee
Über die schädliche Wirkung von Zucker, aber auch von Süssstoffen in der Ernährung ist bereits sehr viel in der Literatur berichtet worden (Stoffwechsel, Darmschleimhaut, Immunsystem, Karies). Alleine aus diesem Grund ist die Zugabe von süssen Stoffen im grünen Tee nicht empfehlenswert. Aber noch wichtiger als dieser Umstand ist das Problem, dass meiner kinesiologischen Testung zufolge, Zucker und Süssstoffe, inklusive Honig, die Wirkung der Polyphenole im Grüntee stark reduziert und teilweise sogar ganz aufhebt. Grüner Tee sollte also immer ohne solche Zugaben getrunken werden.
Autor: Dr. JГ¶rg Schweikart
14 Responses to “GrГјner Tee mit Milch, Zucker und Honig?”
Danke für diesen Artikel. Ich frage mich gerade, ob Sojamilch die Wirkung des Grüntees hemmt? Ich trinke nämlich gerne Matcha Latte.
Hallo, ich habe dazu noch keine Studien gesehen, aber das Fett und das EiweiГџ beeinflussen garantiert die Resorption. Ich denke es ist besser, das Matcha auf traditionelle Weise einzunehmen, wenn man auf Nummer sicher gehen mГ¶chte. viele GrГјГџe JГ¶rg Schweikart
Die GrГјne Tee ist sehr gut zu Abnehmen.
Ich trinke die Grüne Tee zusammen mit Maulbeerblätter. Die sind auch ideal von der Mutter Natur geschaffen für Abnehmen.
Einen schГ¶nen Samstag Nachmittag,
zunГ¤chst mГ¶chte ich mich fГјr die (meines Erachtens) auГџerordentliche Zusammenstellung von ungemein brauchbaren Informationen hins. der Thematik „GrГјntee“ bedanken.
Darüber hinaus habe ich eine konkrete Frage zur Verträglichkeit von Zucker im Verhältnis zur Matcha-Zubereitung.
Sie erwähnen, dass Zucker insbesondere i.V.m. grünem Tee grds. zu meiden ist. Gilt dies auch für sämtliche Matcha Produkte?
Nimmt die gesundheitliche Wirkung im Zuge dessen ab?
Weiterhin: Denken Sie, dass die Qualität im genannten Produkt (siehe Link oben) ausreicht, um dieses in die regelmäßige Nahrungsergänzung miteinzubeziehen?
Vielen Dank fГјr die Beantwortung der Fragen im Voraus.
Nur die besten GrГјГџe
wann sollte man diesen GrГјnen Tee am besten trinken?
Vor oder nach der Mahlzeit/Nahrung??
danke im voraus.
Hallo, sofern der Abstand ausreichend ist, spielt das kaum eine Rolle. viele GrГјГџe
Kann ich trotzdem am Abend meinen Quark essen ohne dass die Wirkung der Inhaltsstoffe verschlechtert werden?
Hallo, davon abgesehen, dass Quark aus ganzheitlicher Ernährungssicht nicht gesund ist, wäre die Antwort bei ausreichendem zeitlichem Abstand zum Essen: Ja. viele Grüße Jörg Schweikart
Hallo, ist ein Abstand von 10-20 Minuten genГјgend zwischen Milchprodukten und GrГјnteegenuss? Ich trinke morgens meist einen Becher Buttermilch und trinke Matcha. Es wГ¤re viel zu schade wenn die gesundheitliche Wirkung des Tees beeinflusst wГ¤re. Ich versuche 30 Minuten dazwischen Abstand zu lassen…
Hallo, diese Frage ist insofern nicht ganz pauschal zu beantworten, da die Werte aus meiner Sicht bei jedem Menschen individuell etwas verschieden sind. Als Daumenregel sollten jedoch 20-30 Minuten Abstand nach dem Essen und etwa 20 Minuten vor dem Essen ausreichend sein. Manche Experten geben allerdings sogar bis zu einer Stunde als Puffer an, aber ich persönlich habe da andere Erfahrungen gemacht. Es hängt sicher auch davon ab, wie viel und wie schwer man isst. Erlauben Sie mir noch eine kleine Anmerkung: Aus Sicht eines ganzheitlichen / naturheilkundlichen Ernährungsberaters ist der Verzehr von größeren Mengen an tierischen Milchprodukten nicht gesund (dies trifft auch auf größere Mengen von Sojaprodukten zu). Ich mache mir zum Frühstück zum Beispiel einen grünen Smoothie, in den ich sowohl etwas heimisches Obst, grüne Blätter (z.B. junger Blattspinat), wechselnde Saaten (Leinsamen, Sesam, Hanfsamen, Brennesselsamen etc.), Amla-Pulver, wechselnde Superfoods (Matcha, Benifuuki-Pulver, Aroniabeeren, Cranberry-Beeren, etc.) und etwas Wasser hinzugebe. Diese Smoothies kann man auch mit Grünteeprodukten wie Matcha und Benifuuki-Pulver oder auch mit aufgebrühtem Bancha zur Versorgung mit Spurenelementen anreichern. Voraussetzung ist allerdings ein Hochgeschwindigkeitsmixer, der über 30.000 Umdrehungen schafft, um die Pflanzenteile aufzuschliessen. mit den besten Grüßen Jörg Schweikart
Soll ich etwas Zitronensaft/Orangesaft in den grГјnen Tee geben? Wirken die Inhaltsstoffe dann besser?
Hallo, Studien haben gezeigt, dass Zitronensaft die Aufnahmefähigkeit der Catechine erhöht. Das gilt auch für alle Vitamin C-haltigen Lebensmittel. Dieses Vorgehen kann Sinn machen, wenn der Betroffene an starken Resorptionsstörungen leidet (geschwächte Magen- und vor allem Dünndarmschleimhaut) und man besonders die Catechine in höherer Dosis einnehmen möchte, z.B. bei Allergien, oder Krebs. Man sollte bei Schleimhautentzündungen aber mit einer herkömmlichen Zubereitung vorsichtig sein (siehe den entsprechenden Beitrag). Abgesehen von solchen speziellen Anwendungen empfehle ich den Grüntee aber pur zu trinken. Unsere kinesiologischen (nicht wissenschaftlichen) Tests ergaben, dass dies in Summe wirkungsvoller und für den Körper harmonischer ist. Falls Ihr Körper Ihnen aber signalisiert, dass der grüne Tee Ihnen mit Vitamin C besser tut, dann würde ich das so ausführen, bis Sie ein anderes Signal bekommen. In jedem Fall reicht aber nur ein wenig Saft, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. beste Grüße Jörg Schweikart
Ist die Zugabe von Sojamilch in Ordnung, oder ist davon auch eher abzuraten?
Hallo, grüner Tee wirkt als Aufguß mit Abstand am besten, wenn er absolut ohne Zusätze getrunken wird. Ich würde immer empfehlen, ihn ganz pur zu trinken und mit Abstand zu jeder anderen Mahlzeit / Nahrung. Wenn man es aber geschmacklich unbedingt möchte, dann ist die Zugabe von Sojamilch oder Reismilch noch vertretbar, wenn auch die Wirkung deutlich senkend (etwa 10%-Punkte). Bei Grünteepulver, wie Matcha oder Benifuuki-Pulver, ist das anders. Dies kann man in einen Shake / Smoothie mit Sojamilch, Reismilch etc. geben, aber möglichst auch hier keine Kuhmilch verwenden. Vitamin-C-haltige Nahrungsmittel im Shake/Smoothie sind sogar von Vorteil für die Aufnahme der Polyphenole. beste Grüße Jörg Schweikart
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Grüner Tee mit Milch – ein perfektes Duo
Mit Hilfe von Milch können mehr Antioxidantien aus grünem Tee im Darm aufgenommen werden. Die Katechine binden sich besser an das Milchprotein.
Geschrieben von: Angelika Lensen in Ernährung 1. Mai 2013 0 11,469 Aufrufe
Grüner Tee vermischt mit Milch – transportiert mehr Antioxidantien in den Darm. Bild: © fotolia.de
Grüner Tee ist besonders gesund, darüber besteht inzwischen wenig Zweifel. Besonders gegen Schlaganfall, Herzinfarkt, Osteoporose und Krebserkrankungen kann Grüntee vorbeugend wirken. Er wirkt Cholesterin senkend, reguliert den Blutzucker und kann so helfen, die Entwicklung eines Diabetes zu vermeiden. In Langzeitstudien senkte Grüner Tee das Risiko für Tumore im Verdauungssystem.
Erst kürzlich wurde in Studien festgestellt, dass die Polyphenole in grünem Tee die DNA des Menschen beeinflussen und stabilisieren. Die Polyphenole wirken schützend und lebensverlängernd auf die Zellen.
Grüner Tee plus Milch macht’s
Die Katechine, eine spezielle Art von Antioxidantien, verbinden sich mit Milch und können dann aus dem Darm leichter aufgenommen werden. Dies war bisher nur eine Vermutung, die sich nun durch eine wissenschaftliche Studie bestätigte. Wissenschaftler aus der Schweiz und aus China simulierten im Labor die Verdauung von Grünteeextrakt ohne und mit Zusatz von Milch. Sie fanden heraus, dass durch die Tee-Milch-Mischung wesentlich mehr Katechine im Körper ankommen als nach dem Genuss von Grüntee alleine.
Für ihre Untersuchungen kauften die Forscher entkoffeinierten Grüntee-Extrakt, der mit kochendem oder lauwarmem Wasser übergossen wurde. Der Grüntee wurde dann entweder sofort oder nach der Beimischung von fettarmer Milch in einer Konzentration von 10 oder 25 Prozent weiter erforscht. Die Forscher setzten den Teeproben Säure und das Enzym Pepsin zu, wie es der Verdauung im Magen entspricht. Eine Stunde später simulierten sie durch weitere Zusätze für zwei Stunden die Verdauungsprozesse im Dünndarm. Zum Schluss analysierten sie anhand menschlicher Darmzellen, wie viele der am Anfang vorhandenen Katechine von den Zellen aufgenommen wurde.
Optimale Grüntee-Zubereitung: kochendes Wasser plus 25 Prozent Milch
Die Wissenschaftler dokumentierten, dass mehr Katechine verfügbar wurden, wenn der Grüntee-Extrakt mit kochendem Wasser aufgegossen wurde. Mit einem 25-prozentigen Zusatz von Milch, wurde das Maximum an Katechinen von den Darmzellen aufgenommen. Vor allem die Katechine Epicatechingallat (ECG) und Epigallocatechingallat (EGCG) bildeten Verbindungen mit dem Milcheiweiß. Vermutlich vereinfacht das die Aufnahme im Darm, allerdings ist der genaue Ablauf noch nicht geklärt. Doch wer sich schon jetzt etwas Gutes tun will und sich mit dem Gedanken an Grüntee mit Milch anfreunden kann, der sollte seinem grünen Tee einen Schuss Milch gönnen. Für alle, die grünen Tee lieber pur genießen, gilt: auch ohne Milch bietet das aromatische Heißgetränk genügend gesundheitsfördernde Inhaltstoffe.
Quelle: Yanlan Xie et al.: Milk enhances intestinal absorption of green tea catechins in in vitro digestion/Caco-2 cells model, Food Research International, DOI: 10.1016/j.foodres.2012.07.063
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Grüner tee mit milch
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Prдvention und Therapie mit Mikronдhrstoffen (Vitalstoffen)
Dem grünen Tee werden aufgrund seines hohen Gehalts an wichtigen Vitalstoffen (Mikronährstoffe) zahlreiche gesundheitsfördernde Wirkungen zugesprochen. Er wächst im Hochgebirge Chinas und gilt als Heil- und Genussmittel.
Herstellung
Für die Herstellung des grünen Tees wird die Teepflanze „Thea sinensis“ bevorzugt, da sie eine kleinblättrige, zarte und widerstandsfähige Urpflanze darstellt. Die frisch gepflückten Teeblätter werden entweder einer zwei- bis dreiminütigen Dampfbehandlung bei 87 °C unterzogen oder auch geröstet und anschließend luftgetrocknet und gerollt, um das Teeblatt für die Weiterverarbeitung geschmeidig und für die Inhaltsstoffe den Weg in die Tasse frei zu machen. Durch die schonende Methode bleiben die wertvollen Vitalstoffe (Mikronährstoffe) sowie der natürliche Blattfarbstoff Chlorophyll zum größten Teil erhalten und schädliche Mikroorganismen werden zerstört [1.2.].
Inhaltsstoffe des grünen Tees
Die Inhaltsstoffe und Wirkung des grünen Tees werden durch das Pflücken der Blätter in verschiedenen Wachstumsstadien beeinflusst und sind auch vom Anbau, der Ernte, der Pflanze sowie von der Bearbeitung abhängig. Die Teeblätter enthalten das Alkaloid Koffein ( Trimethylxanthin) , welches im Tee als Teein vorkommt. Der Koffeingehalt schwankt stark, denn jüngere, kleinere Blätter, die von einem im Schatten stehenden Busch stammen, haben bis zu 50 % mehr Koffein als ältere, größere Blätter oder Blattstängel von stark besonnten Sträuchern.
In einem Glas grünen Tee (150 ml) steckt mit durchschnittlich ca. 40 mg weniger Koffein als in einer Tasse Kaffee bzw. halb so viel Koffein wie in einer Tasse Kaffee (50-150 mg Koffein).
Im Folgenden eine Übersicht des Koffeingehaltes verschiedener Genussmittel [6]:
Das Teein aus Tee weist eine bessere Verträglichkeit auf als das Koffein aus Kaffee. Der Grund besteht darin, dass das Koffein zwar chemisch dieselbe Verbindung darstellt, aber unterschiedlich gebunden ist. Teein aus dem grünen Tee ist mit dem schwer wasserlöslichen Teegerbstoff Tannin verbunden, was zu einer verzögerten Aufnahme in den Blutkreislauf führt und damit langsamer auf die Großhirnrinde einwirkt. Es kann auf diese Weise die geistige Leistungsfähigkeit für längere Zeit erhöhen – etwa zwei bis drei Stunden [1.2.]. Dagegen ist das Koffein des Kaffees an Kalium gebunden. Diese Bindung wird durch die Salzsäure im Magen sofort gelöst, wodurch das Koffein bereits wenige Minuten nach der Aufnahme in die Blutbahn gelangt und dort mit einem Mal seine anregende Wirkung hat. Die Steigerung der Gehirnleistung hält jedoch nur kurzzeitig an – circa eine halbe Stunde –, da das Koffein schnell wieder abgebaut wird. Es folgen Konzentrationsschwächen und Ermüdungserscheinungen [2].
Die Halbwertszeit von Koffein wird mit durchschnittlich vier bis sechs Stunden angegeben [7].
Ein täglicher Konsum von 400 mg Koffein wird von der EFSA (European Food Safety Authority; Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) für Erwachsene als gesundheitlich unbedenklich eingestuft. Die Obergrenze für Schwangere und Stillende liegt bei 200 mg Koffein pro Tag [6]. Für Kinder und Heranwachsende wird eine Zufuhr von 3 mg Koffein pro kg Körpergewicht/Tag als sicher eingestuft. In dieser Altersgruppe wird Koffein hauptsächlich durch den Konsum von Energy-Drinks aufgenommen [6].
Gerbstoffe
Die im Grüntee enthaltenen Gerbstoffe und gerbstoffähnlichen Verbindungen , wie Catechine (polyphenolische Pflanzenmetaboliten aus der Gruppe der Flavanole) und Gallussäurederivate, verleihen dem Tee den bitteren Geschmack. Der Gehalt an Gerbstoffen ist von Teeblatt zu Teeblatt verschieden. Wachsen die Blätter an einem sonnigen Platz und in trockenen Verhältnissen, liegt der Gerbstoffspiegel relativ hoch. Feuchte sowie schattige Standorte dagegen senken den Gehalt an Gerbstoffen. Ein hoher Anteil an Gerbstoffen im grünen Tee zieht in der Regel einen niedrigen Koffeingehalt nach sich und ein geringer Gerbstoffspiegel meist einen erhöhten Koffeingehalt.
Grüntee kann bis zu 40 % Gerbstoffe und gerbstoffähnliche Verbindungen enthalten , viermal mehr als schwarzer Tee [2].
Das Kaffeekoffein dagegen verursacht nach Anregung des vegetativen Nervensystems eine vermehrte und erhöhte Ausschüttung des Stresshormons Adrenalin, wodurch der Puls beschleunigt wird und Stoffwechselvorgänge für eine begrenzte Zeit auf Hochtouren laufen. Als wichtige Inhaltsstoffe des grünen Tees fördern Gerbstoffe die Gesundheit des Menschen, indem sie sowohl den Magen und Darm als auch die Muskulatur beruhigen und Muskelverspannungen sowie -krämpfe vermindern. Neben ihrer bakterien- und virentötenden Wirkung stellen sie auch Antioxidantien dar. Gerbstoffe haben somit die Fähigkeit, schädliche sauerstoffbedingte Oxidationen zu verhindern und unseren Körper vor Freien Radikalen , Schadstoffen, Schwermetallen, Zerstörungen der Zellmembranen, Schäden an der DNA sowie vor Lipidoxidationen zu schützen. Sie stärken aus diesem Grunde die Abwehrkräfte des Menschen.
Neben den Catechinen tragen auch die im grünen Tee enthaltenden hochmolekularen Kohlenhydrate – Polysaccharide – zur Verringerung des Blutzuckerspiegels bei [2]. Der Gerbst off Tannin in den Teeblättern hemmt die Ablagerung des radioaktiven Strontium 90 in den Knochen, indem Tannin eine chemische Bindung mit dem zweiwertigen Metall eingeht. Das radioaktive Isotop wird anschließend in Verbindung mit Tannin ausgeschieden. Regelmäßiges Trinken von grünem Tee kann die Aufnahme des Strontiums 90 in den Körper um 20-30 % verringern [2].
Sogenannte Epigallokatechine – EGCG – gehören zu der Gruppe der Catechine, die zur Untergruppe der Polyphenole zählt. Diese Substanzen wirken krebsvorbeugend [1.2.]. Epigallokatechine hemmen die zwei Phasen der Krebsentwicklung indem sie verhindern, dass Körperzellen beschädigt sowie in ihrer DNA verändert werden. Demzufolge verringern sie das Risiko der Bildung und/oder Aktivierung sowie Vermehrung von Tochtergeschwülsten (Metastasierung) eines Krebstumors [2]. Insbesondere wirken Epigallokatechine der Entstehung von Lungenkrebs entgegen. Die Biostoffe werden sowohl über die Blutbahn als auch über das Einatmen von Teedampf direkt an den Lungenbläschen aktiv [1.2.]. Außerdem entziehen Epigallokatechine den Tumoren ihren zum Wachstum nötigen Sauerstoff sowie benötigte Vitalstoffe (Mikronährstoffe) [2]. In der Folge wird bei regelmäßigem Trinken von grünen Tee das Risiko insbesondere für Magen-, Speiseröhren- und Leberkrebs stark gesenkt [2].
Sekundäre Pflanzenstoffe – Bioflavonoide, Saponine und Carotinoide
Sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide und Saponine zählen ebenfalls zu den antioxidativen Inhaltsstoffen des grünen Tees. Bioflavonoide sind Polyphenole, die zum einen den Pflanzen ihre rote, violette oder auch braune Farbe verleihen und zum anderen stark antioxidativ, antimikrobiell, antiviral, entzündungshemmend und immunmodulatorisch wirksam sind [3.1.].
Eine hohe Flavonoidzufuhr stärkt die Abwehrkraft und beugt Herzinfarkt vor, indem das Sterblichkeitsrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen um circa 33 % gesenkt wird [3.1.]. Flavonoide wirken sich positiv auf den Vitalstoffstatus aus. Sie steigern die Wirkung des Vitamins C sowie des Coenzyms Q10 und verzögern außerdem den Verbrauch von Vitamin E . Im Zusammenhang mit Vitamin C und Zink stärken Flavonoide die Strukturfestigkeit der Kollagenfasern und tragen so zur Bildung des kollagenen Bindegewebes bei [3.1.].
Flavonoide wirken antikanzerogen. Sie können Krebsvorstufen sowie Metastasen (Tochtergeschwülste) hemmen, indem Enzyme, die für die Entstehung von Krebs verantwortlich sind, blockiert und krebsabwehrende Enzyme im Stoffwechsel gefördert werden. Da Flavonoide strukturelle Ähnlichkeiten mit Nukleotiden aufweisen sind sie in der Lage, Bindungsstellen für aktivierte krebsauslösende Faktoren zu blockieren und so die Bindung der schädigenden Stoffe an die Erbsubstanz zu hemmen. Damit werden krebserregende Stoffe sowie andere freie Radikale abgefangen, bevor solc he unser Erbgut (DNS) schädigen können. Zudem können diese Sekundären Pflanzenstoffe insbesondere bei Brust- und Dickdarmkrebs das Wachstum DNA-geschädigter Zellen verhindern [3.1.].
Untersuchungen auf Magenkrebs zeigen auf, dass Flavonoide das Wachstum von Magenkrebszellen hemmen. Da besonders in den Regionen Chinas und Japans traditionell viel grüner Tee getrunken wird, zeigten dort Männer wie Frauen eine fünffach geringere Sterblichkeitsrate an Magenkrebs als die durchschnittliche Bevölkerung [2]. Eine hohe Aufnahme von Flavonoiden in Form von Grüntee bewirkt beim Menschen ein niedrigeres Risiko an Magen-, Dickdarm- und Brustkrebs (Mammakarzinom) zu e rkranken [3.1.].
Saponine tragen ebenfalls zur Krebsvorbeugung bei. Sie binden Gallensäure im Darm und vermögen die Bildung von Gallensäuren zu vermindern, die zu den Hauptauslösern von Darmtumoren zählen. Demzufolge senken sie die Gefahr für die Entstehung von Dickdarmkrebs . Außerdem sind Saponine in der Lage, das Wachstum verschiedener Krebszellen zu hemmen [3.1.]. Sie besitzen die Fähigkeit, Cholesterin unlösbar im Darm zu binden – Saponin-Cholesterin-Komplex – und so die Aufnahme des Cholesterins zu reduzieren.
Die im Grüntee enthaltenen Saponine wirken immunmodulatorisch . Durch diese Wirkung kommt es zu einer vermehrten Bildung von Antikörpern, die dann in großer Zahl Antigene abwehren können. Das Immunsystem wird so gestärkt. Zudem sind Saponine für eine erhöhte Aktivität der Immunzellen der Milz verantwortlich, wodurch das Immunsystem angeregt wird. Neben diesen gesundheitsfördernden Eigenschaften wird diesen sekundären Pflanzenstoffen außerdem eine antibakterielle, antivirale sowie entzündungshemmende Wirkung zugesprochen [3.1.].
Untersuchungen zur Folge können Flavonoide und Saponine zur Bekämpfung von HIV-Infektionen beitragen. Sie haben die Fähigkeit, das Enzym Reverse Transkriptase zu hemmen, welches der HIV-Erreger für seine Vermehrung benötigt [2].
Ähnliche Wirkungen wie Flavonoide und Saponine zeigen auch die sekundären Pflanzenstoffe Carotinoide – Beta-Carotin, Lutein, Violaxanthin –, Cumarine, Chlorophyll sowie Phenolsäuren. Diese schützen den Körper vor schädigenden Schadstoffen und freien Radikalen und wirken so antioxidativ, antimikrobiell, entzündungshemmend sowie antikanzerogen.
Carotinoide haben zusätzlich eine Provitamin A-Funktion und sind damit an wichtigen Prozessen im Körper, wie dem Sehprozess und der Embryonalentwicklung, beteiligt. Sie stimulieren die Immunzellen, können den Cholesterinspiegel um 14 % senken und zeigen positive Wirkungen bei Pigmentstörungen auf.
Zusammen mit den Phenolsäuren weisen sie als Abwehr- und Schutzstoffe kanzerogene Effekte gegenüber Speiseröhren-, Magen-, Haut- und Lungenkrebs auf. Carotinoide besitzen zudem auch eine protektive Wirkung gegenüber Prostata -, Brust -, Gebärmutterhals- und Dickdarmkrebs [3 .1.].
Ätherische Öle
Der grüne Tee enthält 75 verschiedene ätherische Öle [2]. Wirken diese auf den Körper ein, regen sie auf sanfte Weise den menschlichen Organismus an und stimulieren die sinnliche Wahrnehmung [1.2.].
Vitalstoffe (Mikronährstoffe) – Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren
Grüntee liefert des Weiteren eine große Zahl wertvoller Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Jeder Vitalstoff (Mikronährstoff) für sich weist spezifische Wirkungen auf den Körper auf, die den Menschen gesund erhalten und Erkrankungen vorbeugen. Ein Großteil dieser Substanzen stärkt insbesondere die geistige Leistungsfähigkeit sowie die Gesundheit von Herz, Kreislauf, Verdauung, Immunsystem, Haut-, Haar- und Knochenaufbau. Den höchsten Gehalt an Vitalstoffen (Mikronährstoffe) besitzen insbesondere junge, helle Teeblätter und Blattknospen im jüngsten Wachstumsstadium, die im April – Maojiang – sowie Mai – Quingming – gepflückt werden. [1.2.].
Vitalstoffe (Mikronährstoffe) des grünen Tees – Auswirkungen auf den Körper
- Fördert die Verwertung von Kohlenhydraten – Zucker, Stärke
- Als „Nervenvitamin“ unterstützt es die Übertragung von Impulsen an die Muskeln [1.2.]
- Verantwortlich für die Entgiftung von Pestiziden, Drogen, krebsauslösenden Stoffen
- Stabilisiert gelöste Linsenproteine und beugt so Katarakt sowie Linsentrübung vor [3.2.]
- Als „Motor des Stoffwechsels“ sind sie verantwortlich für die Verarbeitung von Bau- und Brennstoffen – Eiweiß, Fette, Kohlenhydrate
- Verantwortlich für Energiegewinnung der Zellen und für das Wachstum sowie für den Auf- und Abbau der roten Blutkörperchen [1.2.]
- Lipid- und cholesterinsenkende Wirkung [3.2.]
- Unerlässlich für die Bildung bestimmter Enzyme, Hormone, Botenstoffe des Körpers sowie für die Verstoffwechselung von Bau- und Brennstoffen [1.2]
- Zusammen mit Chrom verantwortlich für die Bildung des Glukosetoleranzfaktors – GTF, der mit Insulin den Blutzuckerspiegel reguliert
- Notwendig für die Synthese von Proteinen im Zellkern – Histone, die wiederum wichtig für die Reparatur von DNA-Brüchen sind
- Antioxidative Wirkung
- Gesundheit von Haut, Muskelgewebe, Nervensystem und Verdauungstrakt [3.2.]
- Bedeutung als „Anti-Stress-Vitamin“[1.2.]
- Regt den Stoffwechsel an
- Entgiftet den Körper
- Dient bei der Synthese von Proteinen und Aminosäuren als Coenzym
- Wird für die Synthese von Fetten und zu dessen Einbindung in die Zellwände gebraucht, verbessert die Verbrennung von Fett
- Die Synthese von Steroiden – Cholesterin, Gallensäuren, Provitamin D, Sexual- sowie Nebennierenrindenhormonen
- Die Bildung von Neurotransmittern, wie Taurin und Acetylcholin
- Die Synthese von Vitamin A und D [3.2.]
- Funktion als Coenzym im Fett- sowie Folsäurestoffwechsel
- Notwendig für die Synthese von Myelin, der Schutzschicht der peripheren Nervenstränge im Gehirn und Rückenmark
- Unerlässlich für die Zellteilung und -vermehrung
- Antioxidative Wirkung [3.2.]
- Beteiligt am Aufbau von kollagenem Bindegewebe, fördert die Regeneration der Haut
- Spielt eine entscheidende Rolle bei der Überführung von Folsäure in die aktive Form
- Erhöht die Aufnahme von Eisen um den Faktor vier, da die Wirkung von solchen Stoffen, die die Eisenaufnahme hemmen, abgeschwächt wird [3.2.]
- Verbessert die Verwertung von Eisen
- Unterstützt Vitalstoffe (Mikronährstoffe) wie Vitamin E in der Funktion [1.2.]
- Unerlässlich für die biologische Aktivität der Neurohormone wie TRH, CRH, Gastrin und Bombesin [3.2.]
- Wirkt bei der Entgiftung toxischer Stoffwechselprodukte und Medikamente mit, indem Vitamin C Sauerstoffradikale unschädlich macht und die Bildung von krebserregenden Nitrosaminen verhindert [3.2.]
- Wirkt vorbeugend gegen Magenkrebs, da es im Magen in hohen Mengen freigesetzt wird [1.2.]
- Antioxidative Wirkung, schützt Zellen und Gewebe vor Schäden sowie Fette und Proteine vor Oxidation [3.2.]
- Stimuliert die natürliche Aktivität körpereigener Zellen [1.2.]
- Stärkt das Immunsystem [1.2.]
- Antioxidative Wirkung, da Vitamin E Bestandteil von biologischen Membranen ist – Vitamin E ist zwischen die Membranlipide geschaltet und kann so vor Lipidperoxidation schützen, indem es durch Freie Radikale ausgelöste Kettenreaktionen abbricht
- Schützt Cholesterol vor Oxidation und wirkt so Atherosklerose entgegen
- Unterbindet die Oxidation von Phospholipiden, wie Arachidonsäure, in der Zellmembran
- Steigert die Produktion von zellulären und humoralen Abwehrstoffen, wodurch die Funktion des Immunsystems verbessert wird
- Steigert die Resistenz gegen Bakterien [3.2.]
- Notwendig für die Synthese bestimmter Gerinnungsfaktoren in der Leber sowie im Knochensystem [3.2.]
- Unerlässlich für die Regeneration der Pigmentmoleküle der Netzhaut des Auges, um aus Opsin Rhodopsin zu bilden, welches bei Lichteinfall zur Umwandlung der Lichtenergie in Nervenimpulse verbraucht wird
- Schützt Haut und Schleimhäute – als Barriere für Bakterien, Viren sowie Parasiten
- Beteiligt an der Produktion von Antikörpern für ein stabiles Immunsystem [3.2.]
- Als Antioxidans kann es die Lipidperoxidation eindämmen und so die Wirkung von Vitamin E unterstützen
- Steigert die antioxidative Leistungsfähigkeit endogener Enzymsysteme
- Steigert die Zellaktivität und kann so das Immunsystem stärken
- Schützt Haut sowie Augen aktiv vor negativen Auswirkungen der UVA- und UVB-Strahlen [3.2.]
- Hauptbaustoff und stabilisierender Faktor der Knochensubstanz und der Zähne, daher nimmt es eine zentrale Stellung im Knochenwachstum von Kindern ein
- Nimmt eine wichtige Funktion bei der Energiegewinnung sowie -bereitstellung ein, da es für die Aktivierung magnesiumabhängiger Enzyme, wie Kinasen, Phosphatasen und Glutaminasen, verantwortlich ist
- Setzt die Erregbarkeit von Muskeln und Nerven herab
- Erweitert die Arterien und wirkt blutdrucksenkend
- Wichtiger Bestandteil des Skelettsystems, wobei sich der Hauptanteil des Körperbestands an Magnesiums in den Knochen befindet
- Gewährleistet die Biosynthese von DNA und RNA, die Proteinsynthese, die Fettabspaltung sowie den Glucoseabbau
- Vermindert die Gerinnungsfähigkeit des Blutes
- Senkt den Cholesterinspiegel [ 3.2.]
wie
- Entgiftung Freier Radikale
- Immunstimulation, entzündungshemmend
- Förderung des Zellwachstums
- Antioxidativer Zellschutz der Zellmembranen
- Schutz der Aminosäuren
- Zelluläre Sauerstoffverwertung, Energiegewinnung
- Eisenstoffwechsel – Kupfer fördert die Eisenaufnahme
- Melanin- und Bindegewebssynthese – Steuerung der Quervernetzung von Kollagenfasern des Bindegewebes [3.2.]
unterstützt somit
- Oxidationsschutz
- Eiweißverdauung
- Alkoholabbau
- Umwandlung von Retinol in Retinal für den Sehvorgang
- Wird bei großflächiger Wundheilung und Verbrennung gebraucht
- Wirkt aktiv am Stoffwechsel von Schilddrüsen- und Wachstumshormonen sowie Insulin mit
- Mit der Beteiligung an der Testosteronbildung, beeinflusst Zink die Entwicklung und Reifung männlicher Geschlechtsorgane sowie die Spermatogenese (Samenzellbildung)
- Zellschutz vor freien Radikalen, die für Atherosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Rheuma und Krebs verantwortlich gemacht werden
- Unterstützt die Aktivität der Immunzellen
- Unerlässlich für die Funktion von Haut, Haaren und Nägeln und unterstützt deren Wachstum und Strukturfestigkeit
- Bei Kindern steuert Zink das Wachstum, ist notwendig für die Entwicklung des Ungeborenen [3.2.]
- Das Mineral Apatit kann nur im Zusammenhang mit Fluor gebildet werden, welches für die Härtung von Zähnen und Knochen verantwortlich ist
- Fluor dient demnach zur Karies- und Osteoporosevorbeugung sowie zur Prophylaxe von verschiedenen Knochenkrankheiten
Bestandteil von ihnen und ist damit beteiligt an:
- Der Entwicklung des Zentralen Nervensystems
- Der Osteosynthese
- Der Spermatogenese
- Der Blutgerinnung
- Der Glucosebildung aus Lactat
- Antioxidative Wirkung – Schutz vor Freien Radikalen und Plaque-Ablagerungen an den Gefäßwänden beziehungsweise Schutz vor Atherosklerose [3.2.]
- Dient dem Aufbau von Bindegewebe, Knochen und Knorpel [2.1.
Neben Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen enthält grüner Tee 25 Aminosäuren , die bis zu 4 % seiner Inhaltsstoffe ausmachen können. Dazu gehören das für den Teestrauch charakteristische Theanin sowie Asparaginsäure und Glutaminsäure . Sie unterstützen die körperliche sowie geistige Gesundheit durch ihre antioxidative Wirkung. Diese Aminosäuren beruhigen die Nervenbahnen, liefern den Darmwänden und weißen Blutkörperchen reichlich Energie und halten den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht [3.2.].
Qualität und Sorten
Es gibt viele Faktoren, die für die Qualität des Grüntees von wesentlicher Bedeutung sind:
- Anbaulage, Höhe des Wachstumsgebietes
- Bodenbeschaffenheit des Wachstumsgebietes
- Teepflanzenmaterial
- Erntezeit
- Qualität der Pflückung
- Art der Blattverarbeitung nach der Pflückung
Eine schonende und sorgsam ausgerichtete Handpflückung der jungen, unverletzten Blätter, gewährleistet eine hohe Teequalität. Nur unter solchen Voraussetzungen kann ein hoher gesundheitlicher sowie geschmacklicher Wert des grünen Tees sichergestellt werden. Je höher der Verletzungsgrad der Teeblätter bei der Pflückung, desto stärker sinkt die Qualität und mit ihr der gesundheitsfördernde sowie geschmackliche Wert des Tees.
Im Gegensatz zum sorgsam handgepflückten wild und halbwild gewachsenen grünen Tee, werden heutzutage etliche maschinell gefertigte und bearbeitete Grüntee-Produkte sowie unkenntlich vermarktete Beutelteesorten sehr preiswert angeboten. Mit dem Preis sinkt jedoch auch die Qualität des grünen Tees, da der Aufwand der Bearbeitung bei maschinell gefertigten Produkten längst nicht so hoch ist und schonend verläuft, wie der des handgepflückten grünen Tees. Aufgrund des hochwertigen Geschmacks und Gehalts an Vitalstoffen (Mikronährstoffe), sollte trotz des höheren Preises dem wild und halbwild gewachsenen grünen Tee Vorrang gegeben werden.
Einige Sorten des grünen Tees aus China und Taiwan, Japan sowie Indien [1.2.] [2]
- Hellgrüne Farbe
- Gepflückt werden nur die zwei jüngsten Blätter und die Knospe
- Teeblätter werden so lange schonend gedämpft, bis sie eine gewisse Weichheit erreicht haben
- Endtrocknung über einem Holzkohlefeuer
- Jedes einzelne Teeblatt wird von Hand zu verschiedenen Blattgraden verlesen
- In der Regel ist die Farbe kräftig grün
- Teeblätter werden geröstet und bis zu sechsmal mit frischen Jasminblüten aromatisiert
- Smaragdgrüne Farbe
- Leicht bekömmlich
- Enthält wenig Koffein
- Sanfte, smaragdgrüne Farbe
- Gehört zu den edelsten chinesischen Teesorten
- Ideale Mischung für heiße Tage
- Nimmt nach längerem Ziehenlassen oder Erkalten keinen Schaden
- Silbrige Blätter
- Schonende Anfermentierung per Hand
- Gelb-grünliche Farbe
- Jedes Blatt ist fest zu einer Kugel gerollt, die sich beim Aufgießen des Wassers wie eine Blume entfaltet
- Eventuell erst den zweiten oder dritten Abguss trinken, wenn der Geschmack zu bitter ist
Blätter wachsen in
- Jadegrüne Farbe
- Mit Morgentautropfen handgepflückt, wird selten schon „first grade“ gearbeitet zu langnadeligem, leicht krausem Blatt
Flüssen und Seen
- Gelblich-seidig glänzende Farbe
- Wird an nur drei Tagen im Jahr von jahrhundertealten Teebäumen gepflückt
- Frisch in Saft stehende Maiknospen, die an der Außenseite ein Pelzkleid weißer Härchen besitzen
- Auf heißen Platten getrocknet
- Hellgrüne bis orangerote Farbe
- Blätter werden keiner Dämpfung oder Hitzebehandlung ausgesetzt
- Leicht anfermentiert – Fermentation wird vor dem Eintritt in die Schwarztee-Oxidationsphase abgebrochen
- Gold-grüne Farbe
- Aufguss mit abgekochtem, auf 50-60 °C abgekühltem Wasser
- Feinster und teuerster japanischer Grüntee – Krönung der japanischen Teekunst
- Enthält viel Koffein und wenig Gerbstoffe
- Wirkt stark anregend
- Ernte erfolgt nur im Mai und nur von im Schatten wachsenden großen Bäumen
- Gepflückt werden ausschließlich die allerzartesten Triebe
- Grünlich-schaumige Farbe
- Bestandteil der japanischen Teezeremonie
- Blätter werden zu Pulver vermahlen, mit 60 °C warmen Wasser übergossen und mit einem Bambusbesen geschlagen, bis Schaum entsteht
- Enthält viel Koffein
auch Taiwan, China
erinnert an Heu
- Gelblich grüne Farbe
- Populärster Tee Japans
- Qualität entscheidet sich mit der Farbe der Blätter, je dunkler das Grün, desto besser
- In drei Qualitätsstufen erhältlich, Superior, Medium und Low
- Blätter werden gepresst und sehen aus wie Gras
- Honiggelbe Farbe
- Ernte im Frühjahr
- Eignet sich auch bei hartem Wasser
- Hellgelbe Farbe
- Klima und Traditionsbewusst-
sein geben ihm einen exklusiven Charakter
Zubereitung
Damit die wertvollen Inhaltsstoffe des Grüntees in ausreichenden Mengen aufgenommen werden, ist es wichtig, mindestens 3-4 Tassen täglich in hoher Qualität sowie richtig aufgebrüht zu trinken.
Es sollten nur 8 bis 10 Gramm Teeblätter pro Liter Wasser verwendet werden. Das Wasser muss gekocht und anschließend auf circa 70-80 °C abgekühlt werden, um die kostbaren Wirkstoffe zu erhalten. Das Wasser wird in ein vorgewärmtes Gefäß gefüllt und über die Teeblätter gegeben, wo diese die Möglichkeit haben sollten, lose zu schwimmen und sich frei entfalten zu können. So geben die Blätter ein besseres Aroma ab.
Zieht der grüne Tee über 5 Minuten oder werden zu viele Teeblätter verwendet, führt das zu einer übermäßigen Gerbstoffauslösung. Dann verliert der Tee jedoch sein zartblumiges, duftiges sowie mildgrasiges Aroma und bekommt einen herb-bitteren Geschmack. Wird der Tee mit einer hohen Menge an Teegerbstoffen getrunken, hat er einen eher beruhigenden Effekt auf den Geist. Der Grund dafür ist, dass die Gerbstoffe das im Grüntee enthaltene Koffein im Körper binden beziehungsweise blockieren können und somit die belebende, anregende Wirkung des Koffeins ausbleibt.
Grünen Tee verfeinern
Grüner Tee kann zusätzlich mit Zitronensaft oder auch mit Naturhonig verfeinert werden – mit dem Saft einer halben Zitrone beziehungsweise einem Teelöffel Naturhonig pro Tasse. Echte Grün-Tee-Trinker werden so etwas allerdings nicht lieben. Milch und Sahne sollten dem grünen Tee nicht zugefügt werden, da beide Produkte die Teegerbstoffe binden. Die gesundheitsfördernde Wirkung der Gerbstoffe bleibt dadurch aus. Wird grüner Tee mit Milch oder Sahne getrunken, hat er keinen entzündungshemmenden und antibakteriellen Effekt mehr, schützt den Körper weder vor schädigenden freien Radikalen noch wirkt er vorbeugend gegen Brust-, Magen-, Speiseröhren-, Leber-, Lungen-, Prostata-, Gebärmutterhals-, Haut- und Dickdarmkrebs [1.2.].
Aufbewahrung des grünen Tees
Die Blätter des grünen Tees sollten in speziell beschichteten Grünteedosen oder in Gefäßen aus Glas, Keramik, Kunststoff oder Porzellan kühl und dunkel aufbewahrt werden. Bei üblichen Teedosen aus Metall besteht die Gefahr, dass sich der Geschmack des Grüntees verändert und das empfindliche Vitamin C zerstört wird.
Auswirkungen auf den Körper
Vom grünen Tee gehen aufgrund der wertvollen Inhaltsstoffe eine Vielzahl präventiver und stärkender Wirkungen aus.
Grüner Tee – Wirkungen auf den Geist
- Macht geistig beweglich , indem er Gedankenkombinationen erleichtert, Phantasie anregend wirkt und Müdigkeit sowie Schläfrigkeit bekämpft [1.2.]
- Belebt den Geist bei Erschöpfung und macht munter, steigert die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, ohne nervös zu machen, unterstützt klares Denken [1.2.]
- Verbessert das Urteils- und Entscheidungsvermögen , schärft den Blick für Unterschiede [1.2.]
- Steigert die Konzentrations- sowie Leistungsfähigkeit [2]
- Beruhigt bei Stress und Gereiztheit die Nerven, bei Niedergeschlagenheit heitert er das Gemüt auf [2]
- Menschen, die viel grünen Tee trinken, wirken gelassener, sind geduldiger und handeln weniger voreilig [1.2.]
- Steigert das Wohlbehagen [2]
- Fördert die Blutzirkulation [2]
- Regt den Atemprozess an und begünstigt die Sauerstoffaufnahme [2]
- Beschleunigt den Stoffwechsel [2]
- Stärkt die Widerstandskraft des Körpers und treibt die Genesung voran [2]
- Fördert die Entgiftung der Leber und des Organismus, speziell den Abbau von Alkohol, von Fetten und von Abfallprodukten [2]
- Regt die Verdauung an [2]
- Unterstützt den Harnfluss, reinigt den Urin [2]
- Kräftigt die Muskulatur [2]
- Verbessert das Sehvermögen [2]
- Reinigt die Haut [2]
- Lindert Beschwerden in den Gliedern und Gelenken [2]
- Schlankmacher [2]
- Entgiftet den Körper – sechsmal stärker als schwarzer Tee [2]
- Verlängert die Lebenserwartung [2]
Die wertvollen Inhaltsstoffe des grünen Tees wirken sich nicht nur positiv auf das geistige Befinden, sondern auch auf das äußere Erscheinungsbild aus. Er unterstützt die natürliche Schönheit des Menschen , indem die zahlreichen Umweltschadstoffe durch ihn abgefangen werden. Solche schädigenden Stoffe wirken auf unseren Organismus ein und führen zu einer verstärkten Bildung von freien Radikalen im Körper – oxidativer Stress. Die freien Radikale sind überaus aggressiv, vermehren sich in Form von Kettenreaktionen – entreißen dem angegriffenen Molekül ein Elektron und machen es zu einem Radikal – und greifen biologische Strukturen wie Aminosäuren, Zellmembranen und die Erbsubstanz an, schädigen oder zerstören diese. Sie tragen auch zur Beschleunigung der Hautalterung bei.
Der grüne Tee kann die schädigenden Auswirkungen freier Radikale verhindern, indem seine gesundheitsfördernden Substanzen die freien Radikale entgiften. Dadurch v erzögert er die Fältchenbildung sowie das Altern der Haut. Da grüner Tee die Nerven beruhigt, hilft er die Auswirkungen von Stress besser zu verarbeiten. Menschen, die regelmäßig grünen Tee zu sich nehmen, strahlen demzufolge von innen her eine größere Ruhe aus, wirken gelassener, belebter, aktiver sowie gesünder. Grüntee-Trinker sind mit sich und ihrer Umwelt im Einklang [1.2.].
Der grüne Tee besitzt die Fähigkeit, die Behandlung bei Erkrankungen oder bestimmten Zuständen zu unterstützen. Eine Metaanalyse zeigte, dass der langfristige Konsum, das heißt ≥ 12 Wochen, von grünem und schwarzem Tee zu einer signifikanten Senkung des systolischen als auch diastolischen Blutdruckes führt [4].
Eine weitere Metaanalyse zeigte, dass Personen, die täglich mehr als eine Tasse grünen Tee tranken, im Vergleich zu denen, die keinen zu sich nahmen, ein niedrigeres Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen), intrakranielle Blutungen (Blutung innerhalb des Schädels; parenchymatöse, subarachnoidale, sub- und epidurale sowie supra- und infratentorielle Blutungen)/intrazerebrale Blutungen (ICB; Hirnblutung) sowie zerebrale Infarkte (Apoplex/Schlaganfall) hatten. Ab einer täglichen Aufnahme von zwei bis drei Tassen sank im Vergleich zu der Gruppe, die mehr als eine Tasse grünen Tee pro Tag trank, das Risiko für Myokardinfarkt (Herzinfarkt), Hyperlipidämie (Fettstoffwechselstörungen) sowie Apoplex (Schlaganfall). Wurde die tägliche Trinkmenge auf vier Tassen erhöht, war das Risiko für Myokardinfarkt und Hyperlipidämie nochmals geringer im Vergleich zu denen, die mehr als eine Tasse pro Tag tranken. Ab einer täglichen Trinkmenge von mehr als 10 Tasse grünen Tee sank bei den Teilnehmer im Vergleich zu der Gruppe, die mehr als drei Tassen pro Tag tranken, der LDL-Cholesterinspiegel [5].
Grüner Tee bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Beugt Arterienverkalkung (Atherosklerose, Arteriosklerose) vor [2.1.]
- Senkt das Risiko für Myokardinfarkt ( Herzinfarkt), intrakranielle Blutung (Hirnblutung) , Apoplex ( Schlaganfall) [5]
Grüner Tee stärkt das Immunsystem und leistet gute Dienste bei:
Grüner Tee beugt Stoffwechselerkrankungen vor wie:
Grüner Tee bei Krebserkrankungen
- Beugt Brust-, Magen-, Speiseröhren-, Leber-, Lungen-, Prostata-, Gebärmutterhals-, Haut- und Dickdarmkrebs vor [2.1.] [2]
Grüner Tee unterstützt die Behandlung bei Verdauungsstörungen und beugt damit vor:
- Aufstoßen
- Gastroösophageale Refluxkrankheit (Synonyme: GERD, Gastro-oesophageal reflux disease; Gastroesophageal Reflux Disease (GERD); Gastroösophageale Refluxkrankheit (Refluxkrankheit); Gastroösophagealer Reflux; Reflux-Ösophagitis; Refluxkrankheit; Refluxösophagitis; peptische Ösophagitis) – entzündliche Erkrankung der Speiseröhre (Ösophagitis), die durch den krankhaften Rückfluss (Reflux) von saurem Magensaft und anderen Mageninhalten hervorgerufen wird
- Magenübersäuerung sowie Sodbrennen
- Magenschleimhautentzündungen (Gastritis)
- Durchfallerkrankungen vor [2.1.]
Grüner Tee wirkt Zahnerkrankungen [1.2.] entgegen wie:
- Karies
- Parodontitis (Zahnfleischschwund)
- Gingivitis (Zahnfleischentzündung)
Des Weiteren beugt Grüntee Osteoporose vor beziehungsweise unterstützt die Behandlung dieser Knochenerkrankung. Grüner Tee wirkt auch Nephrolithiasis (Nierensteine) und Nierenbeschwerden entgegen und ist in der Lage, eine Urolithiasis (Harnsteinleiden) zu lindern [1.2.].
Übermäßiger Grünteekonsum führt koffeinbedingt zu einem Mangel an [3.1-2]:
- Gehring WG, Hoffmann P: Richtig Trinken. 42-43 (1.1.), 73-96 (1.2.). Trophos-Verlag Frankfurt am Main 1998
- Oldenburger Stachel: Grüntee – grasig und gesund. Nummer 12/1996, Seite 12
- Schmidt E, Schmidt N: Leitfaden Mikronährstoffe. Kapitel 1, 48-74 (3.1.), 2, 96-328 (3.2.). Urban & Fischer Verlag München Februar 2004
- Gang L, Xiaohong H: Effects of tea intake on blood pressure: a meta-analysis of 21 randomized controlled trials. J Am Coll Cardiol. 2014; 64 (16_S)
- Pang J et al.: Green tea consumption and the risk of the related factors of cardiovascular diseases and ischemic related diseases: A meta-analysis. International Journal of Cardiology, 12. Jan 2015
- EFSA NDA Panel (EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies): Scientific Opinion on the safety of caffeine. EFSA Journal 2015; 13 (5): 4102
- Benowitz NL: Clinical pharmacology of caffeine. Annu Rev Med 1990;41:277-88.
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20 geniale Gründe, täglich grünen Tee zu trinken

Trinken ist wichtig und grüner Tee ist ein wahres Wunderwerk der Natur. Ich staune ständig aufs neue, was dieses herrliche Aufgussgetränk alles kann. Dieser Tee gehört eindeutig zu den gesündesten Flüssigkeiten, die du trinken kannst!
Wenn du noch auf der Suche nach einer coolen Teekanne bist, dann kann ich dir diese hier empfehlen: Bodum assam Teekanne.
Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die sich in grünem Tee (und in vielen anderen Pflanzen) befinden und vor chronischen Krankheiten schützen.
Die Untersuchung hat gezeigt, dass die verschiedenen Zentren unabhängig voneinander Wasserstoffatome auf freie Radikale senden und die schädlichen Radikale durch diesen Vorgang in harmlose Moleküle umwandelt.
Lade dir die Zusammenfassung der 20 Gründe, täglich grünen Tee zu trinken, als PDF herunter!
Aus diesem Grund ist bei über 60 Krankheiten eine hilfreiche Wirkung durch trinken von Grüntee bewiesen worden. Eine vollständige Liste findest du auch auf gruenertee.de.
Grüner Tee wirkt stark entgiftend, senkt den Cholesterinspiegel im Blut, wirkt entzündungshemmend, antiviral, antibakteriell und entsäuernd.
Hier sind sie also, die 20 genialen Gründe, warum du jeden Tag grünen Tee trinken solltest:
1. Grüner Tee hilft beim abnehmen
Durch die Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen hilft Grüner Tee beim abnehmen. Richtig gehört!
Denn die Fettverbrennung und Verdauung wird gefördert, während auch Fettspeicherung in der Leber verringert und der Abbau von Kalorien unterstützt wird.
Nicht nur durch seine darmantreibende Wirkung, sondern auch durch die die Förderung der Produktion von Magensäure wirkt der Tee anregend.
Was bedeutet das konkret?
Wenn du mindestens zwei Tassen pro Tag trinkst, werden ungefähr 60-80 zusätzliche Kalorien verbrannt. Ohne sonstigen Aufwand! Das führt JEDES EINZELNE JAHR zu einigen Kilos weniger!
2. Grüner Tee schützt vor Fettleibigkeit
Nicht nur beim abnehmen hilft Grüner Tee. Denn er schützt auch noch vor Fettleibigkeit, indem er die Aufnahme von Glukose in Fettzellen begrenzt.
3. Grüner Tee senkt das Risiko von Typ 2 Diabetes
Er hilft also, den Fettstoffwechsel und Zuckerstoffwechsel so zu modulieren, dass ein Anstieg des Blutzuckerspiegels verhindert wird.
4. Grüner Tee hemmt eine rasche Alterung („Anti-Aging“)
Mit den Antioxidantien wird nicht nur der Fettverbrennung, sondern auch den freien Radikalen im Körper der Kampf angesagt.
Die Antioxidantien, sowie der hohe Vitamin C und E Gehalt in grünem Tee haben einen positiven Einfluss auf den Alterungsprozess in den Zellen, also beispielsweise der Haut.
Polyphenole, eine spezielle Klasse an Antioxidantien, bekämpfen freie Radikale, verlangsamen Alterungsprozesse und unterstützen die Langlebigkeit.
5. Grüner Tee fördert die Gehirnaktivität („Anti-Alzheimer“)
Der in grünem Tee enthaltene Wirkstoff Epigallocatechingallat ist von Forschern, speziell zur Behandlung der kognitiven Fähigkeiten von Down-Syndrom-Patienten, unter die Lupe genommen worden.
In einer einjährigen Studie ist eine signifikante Verbesserung des Wahrnehmungs- und Erinnerungsvermögens festgestellt worden.
Damit ist Grüner Tee die erste wirksame Behandlungsmethode bei Alzheimer.
Je länger die Testpersonen das Präparat zu sich genommen haben, desto stärker verbesserten sich ihre Leistungsergebnisse. Die Wirkung war selbst ein halbes Jahr nach der Beendigung des Tests sichtbar.
Natürlich ist grüner Tee damit keine Heilungsmethode, aber durchaus eine Behandlung zur Verbesserung der Lebensqualität.
Ebenfalls auf die Gehirnaktivität abzielende Inhaltsstoffe sind das in Grüntee befindliche Catechine und Theanin. Eine Forschergruppe aus Japan will herausgefunden haben, dass diese Inhaltsstoffe Demenzerkrankungen vorbeugen.
Mittels eines Mini-Mental-Status-Tests (MMST) ist die Denkleistung von 12 Probanden mit kognitiver Dysfunktion erhoben worden. Die Probanden haben im Testverfahren täglich zwei Gramm Grünteepulver erhalten.
Es hat sich dabei herausgestellt, dass die Ergebnisse nach der Einnahme des Pulvers signifikant verbessert worden sind. Eine Langzeitstudie gibt es aber derzeit noch nicht.
Der Transmitter Acetylcholin wird von grünem Tee beeinflusst. Dieser wiederum soll eine maßgebliche Rolle bei der Entstehung von Alzheimer haben.
6. Grüner Tee schützt vor Krebszellen und hilft bei deren Bekämpfung
Epigallocatechingallat (EGCG) hat laut aktuellen Studie im Fachjournal Metabolomics Einfluss auf den Stoffwechsel von Krebszellen und kann dabei helfen, den Verlauf von Krebstherapien positiv zu beeinflussen.
Antioxidantien sind ungefähr 100-fach stärker als Vitamin C und 25-fach stärker als Vitamin E. Da jedes Antioxidans jedoch verschiedene freie Radikale in verschiedenen Geweben neutralisiert, ist die ausreichende Zufuhr von Vitamin C und Vitamin E ebenso bedeutsam.
Untersuchungen sind an Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs vorgenommen worden. Diese haben gezeigt, dass das für den Tumor wichtige Enzym LDHA von EGCG unterdrückt wird, was eine Unterbrechung des Stoffwechsels der Krebszelle zur Folge hat.
Ebenfalls soll der Wirkstoff EGCG weitere Enzyme hemmen, die für die Entstehung von Krebs wichtig sind. Damit wirkt grüner Tee vorbeugend.
Besonders viel von dem Inhaltsstoff ist in der „First Flush Ernte“ (also der ersten Teeernte nach dem Winter ) enthalten und man hat auch feststellen können, dass der Gehalt von EGCG sinkt, wenn der Tee mit Milch getrunken wird.
7. Grüner Tee unterstützt das Herz-Kreislauf-System
Bisher ist bereits eine präventive Wirkung für Herzkrankheiten festgestellt worden. Nach Herzinfarkten fördert und beschleunigt grüner Tee also die Genesung!
8. Grüner Tee stärkt die Knochen („Anti-Osteoporose“)
Da grüner Tee stark fluoridhaltig ist, stärkt regelmäßiges Trinken die Knochen.
9. Grüner Tee reduziert Übersäuerung im Körper
Wie ich bereits in dem Artikel, warum du Zitronen einfrieren solltest geschrieben habe, sind unsere Körper sehr oft übersäuert.
Übersäuerung isr eine der möglichen Ursachen von Gicht, Arthrose und Arthritis, wogegen die Einnahme von grünem Tee hilft. Besonders die Sorte Bancha ist ein Entsäuerungstee, der sogar intrazellulär wirkt.
10. Grüner Tee stärkt dein Immunsystem
Grüner Tee wirkt antibakteriell und antiviral.
Durch die Hemmung der Transkriptase wirken die Tee-Polyphenole stark auf das gesamte Immunsystem und machen den grünen Tee zu einem sehr wirkungsvollen Hausmittel.
Die in grünem Tee enthaltenen Polyphenole und Flavonoide verbessern das Immunsystem des Körpers und erhöhen die Abwehrfähigkeit gegen Infektionen.
Grüner Tee kann daher auch davor schützen, einen grippalen Infekt zu bekommen. Die Anwendung für dein Immunsystem reicht von Schnupfen, Grippe, über Blasenentzündung bis hin zu Pilzinfektionen.
Eine positive Synergie von grünem Tee ergibt sich in diesem Zusammenhang auch mit Vitamin C. Natürliches Vitamin C findest du wiederum in der Schale von Zitrusfrüchten.
11. Grüner Tee steigert deine körperliche Leistung
Für die anregende Wirkung sind maßgeblich das im grünen Tee enthaltene Koffein, die Gerbstoffe und der Inhaltstoff Theophylin verantwortlich.
12. Grüner Tee wirkt antidepressiv
Die im grünen Tee enthaltenen Theanine sind Aminosäuren, die im Teeblatt vorkommen. Sie haben einen beruhigenden und entspannenden Effekt, der auch Ängste löst.
Nebenbei steigert die Aminosäure die Dopamin-Ausschüttung und zusammen mit der Säure GABA wirken beide stimmungsaufhellend.
13. Grüner Tee führt zu einer gesunden und schönen Haut
Mittlerweile wird sogar darüber diskutiert und geforscht, ob grüner Tee auch ein Hautkrebsschutz sein soll.
14. Grüner Tee senkt den Cholesterinspiegel
Grüner Tee hilft, das Verhältnis von „gutem“ (HDL) zu „schlechtem“ (LDL) Cholesterin zu verbessern, indem es den LDL-Spiegel reduziert.
15. Grüner Tee hilft gegen (und schützt vor) Parkinson
Die Antioxidantien in grünem Tee schützen auch vor Zellschäden im Hirn, die in konkreten Regionen im Hirn die Parkinson-Krankheit auslösen können.
Auch bei bereits erkrankten Patienten verschlechtern sich die Symptome bei „Grünteetrinkern“ seltener!
16. Grüner Tee schützt die Leber
Wenn du gerne hin und wieder ein Gläschen zu viel erwischt, dann wird dich dieser Punkt freuen! Grüner Tee neutralisiert nämlich die in einer verfetteten Leber entstehenden freien Radikale.
17. Grüner Tee hilft gegen Bluthochdruck
Angiotensin ist ein Stoff, der zu Bluthochdruck führt.
18. Grüner Tee schützt die Zähne und reduziert Mundgeruch
Zusätzlich mindert er die Produktion schädlicher Säuren durch Bakterien.
Bakterien und andere Mikroben führen auch zu Mundgeruch, die durch die antibakterielle Wirkung von Grüntee bekämpft wird.
19. Grüner Tee reduziert Stress
L-Theanin ist eine Aminosäure in grünem Tee und hilft, Stress und Angst abzubauen.
Wer kennt sie nicht, die Redewendung „Trink erst mal ’ne Tasse Tee“. Hier hat sie sicherlich ihren Ursprung.
20. Grüner Tee hemmt allergische Reaktionen
EGCG, ein Stoff in grünem Tee, hilft, allergische Reaktionen abzuschwächen. Für Allergiker ist regelmäßiger Grünteegenuss daher besonders ratsam.
Wechselwirkung der verschiedenen Teesorten
Nicht die einzelnen Inhaltstoffe alleine machen den grünen Tee zu solch einem Wundermittel. Auch deren Wechselwirkung untereinander führen zu dem starken Ergebnis.
Die verschiedenen Sorten haben unterschiedliche Vor- und Nachteile, die sehr gut kombiniert werden können.
Die wichtigsten Grünteesorten sind
Diese Sorten ergänzen sich über den Tag verteilt und ich kann dir empfehlen, diese entsprechend ihrer Wirkungsschwerpunkte zu trinken. Damit kannst du einen optimalen Effekt auf deine Gesundheit erzielen.
Vorsicht! bei all den gesundheitsförderlichen Aspekten, die grüner Tee aufweist, hat er auch oft eine starke Wechselwirkung mit Medikamenten.
So schwächt er zum Beispiel die Wirkung des blutdrucksenkenden Migränemittels Nadolol stark ab, in dem er die Aufnahmefähigkeit des Körpers zu diesem Mittel herabsetzt.
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Wenn es dir darum geht, einen unglaublich leckeren Grüntee zu trinken, dann greife eindeutig zu diesem hier: Grüntee mit Minze – Mhmm!!
Hast du mit Grüntee bisher Erfahrungen gemacht? Was ist deine Lieblingssorte? Ich bin auf deine Meinung gespannt!
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8 Kommentare
Ich mag den Tee nicht so gerne und nehme daher die Kapseln Greenful. Morgens 2 und ich fühl mich fit wie ein Turnschuh
Migräne ist besser geworden, Stimmung auch, mehr Energie, Haut und Haare haben sich sehr gut regeneriert. Die Fettverbrennung wird damit auch angeregt. Ich habe mit dem grünen Tee wieder eine normale Verdauung und meine Blutwerte haben sich verbessert. Von Nebenwirkungen habe ich bisher überhaupt nichts gemerkt. Das hängt aber auch von der Qualität des Produkts ab und ob der Hersteller die komplette Pflanze verarbeitet oder nur einzelne Teile.
Dir schmeckt kein einziger Grüntee? Grundsätzlich bin ich nämlich schon eher ein Fan des tatsächlichen Tees. Die unterschiedlichen Sorten schmecken ja auch alle anders. Danke jedenfalls für deinen Beitrag und liebe Grüße 🙂
Seit ich ein Monat in China verbringen durfte bin ich süchtig nach grünen Tee. Finde das ist hier im deutschsprachigen Raum leider ja noch nicht sehr verbreitet. Naja, hoffe das wird noch . Cooler Beitrag!
Hi Gregor. Wow, das muss eine tolle Erfahrung in China gewesen sein. Die unterschiedlichen Kulturen können tatsächlich sehr viel voneinander lernen. Danke dir für deinen lieben Kommentar.
Also dieses Matcha klingt auch ziemlich cool, weisst du wo ich das herbekomm bzw. hast du dazu eine gute Empfehlung? und ist das eh das gleiche, was es beim Starbucks auch gibt – Matcha Latte heisst das oder?
Hi Elisabeth. Mir schmeckt bei Matcha dieser hier gut: https://amzn.to/29iniQo und ich bestelle ihn meistens über Amazon, oder spontan in einem Reformhaus. Es ist eine günstigere Version der Marke „Aiya“, die auch ein Premiumprodukt hat, das etwas teurer ist. Die günstigere Variante hat aber kaum einen Unterschied in der Qualität 🙂
Starbucks verwendet grundsätzlich auch ein normales Matcha Pulver. Welches sie verwenden, weiß ich allerdings nicht. Du musst aber bei dem Matcha Latte auf ein paar Dinge aufpassen! Erstens hat Milch selbst einen Zuckeranteil, und zweitens wird in solchen Läden meistens ein Matcha Latte für den Geschmack mit extra Zucker gestreckt, was ihn dadurch ungesund macht.
Ich liebe grünen Tee aber hätte nie gedacht dass er so eine Wirkung hat !! Was wären denn so deine Empfehlungen für richtig tolle Grüntee?
Zu welchem Tee trinkt man Milch?
Schmeckt Milch zu allen Teesorten, also grün, schwarz oder weiß? Oder trinkt man ihn klassischerweise zu einer bestimmten Teesorte?
9 Antworten

Ostfriesen trinken grundsätzlich ihren Tee mit Milch - in der Regel zum schwarzen Tee

also, man trinkt (wie schon oben erwähnt) eigentlich nur nicht-aromatisierten indischen Schwaztee mit Milch! es gibt ein paar post-fermentierte Schwarztees (Hei Cha) aus Zentral China, die man ebenfalls mit Milch trinkt! Also, in grünem, gelben, rotem, weißen oder Oolong Tee hat Milch eigentlich überhaupt gar nichts verloren! Es ist natürlich geschmackssache. streng genommen, tut man Milch auch nur in "minderwertige" schwarztees, um ihnen die bissige Bitternote zu nehmen. teureren schwarztee, auch aus indien, trinkt man ebenfalls pur! aber wie gesagt, das ist geschmacks- un ansichtssache!

Milch würde ich höchstens im Schwarzen-, Pfefferminz- oder Kamillentee trinken. Sicher niemals in jeder Form von Früchtetee!

Geschmacksache. Alle Teesorten kann man auch mit Milch trinken. Persönlich gebrauche ich niemals Milch mit Tee.

Kannst du zu allen Tees trinken und auch in allen Tees. Bei Früchtetee versuche ich mir gerade den Geschmack vorzustellen. hmm, schmeckt vielleicht wie Milch mit Frucht, werde ich demnächst mal ausprobieren.

Normalerweise nimmt man Milch nur bei Schwarztee.

ich trinke mit milch kamille-, schwarz-, pfefferminz unf lindenblütentee

Chai Tee z. B. schmecht hervorragend mit Milch.

Chai heißt Tee. Das ist keine bestimmte Sorte :-))

Kann man zu jedem schwarzen Tee trinken der nicht aromatisiert ist.
Auch interessant
Welchen Tee trinkt man normalerweise zum Kuchen? Schwarze, weißen oder grünen? Und welche Sorte genau bevorzugt ihr?
ihr trinkt bestimmt alle Kakao (mit Milch) aber kann man denn auch Kakao mit Wasser trinken.
Wenn ja, wie schmeckt es denn. Ist denn das gesünder als mit Milch.
Hallo liebe Senseo-Fans,
ich bin momentan auf der Suche nach einer "Kaffeemaschine", mit der ich Tee und Kakao zubereiten kann. Ich selbst trinke keinen Kaffee, aber es soll eine Kaffeemaschine werden, da ich ab und an Gäste hier habe, denen ich Kaffee anbieten können möchte.
Meine Wahl fiel bislang auf die Senseo latte duo hd 7857/20, da diese Maschine meiner Meinung nach genau das bietet, was ich suche zu kleinem Preis.
Meine Frage ist, wie schmeckt der Kakao aus dieser Maschine?
Momentan bereite ich mir Kakao mit einem Milchaufschäumer zu und gebe dann Pulver hinzu oder gebe Schokolade hinzu für eine heiße Schokolade.
Das kann ich ja soweit auch mit der Senseo machen. Aber wie schmecken die Pads? Da diese ja nur mit Wasser gemacht werden stelle ich mir das ziemlich wässrig vor. (Habe eine Dolce Gusto -> Chococino schmeckt mir absolut NICHT!)
Kann ich die Pads ziemlich "stark" einstellen, dass wenig wasser kommt und vorher das Glas mit heißer milch befüllen?
wie schmeckt das so?
Danke für die Antworten.
schmeckt das?? ich habe nähmlich gerade richtig lust auf tee habe aber kein schwarz tee da :D also noch einmal schmeckt das :D
Ich höre immer wieder, daß Teesorten aus bestimmten Gebieten oder Ländern besonders schadstoffreich sind. Wie bekomme ich heraus welcher Tee das ist und wo bekommt man den schadstoffarmen Tee her?
Der Titel ist vielleicht etwas verallgemeinernd formuliert, aber in meinem Verwandten- und Bekanntenkreis ist es so, daß kein einziger Mann jemals Tee trinkt.
Es geht nicht allein um den Tee, den man zum genießen trinkt, wie zum Beispiel Jasmintee oder Pfefferminztee. Manche Menschen mögen das einfach nicht- ist ja ok, Geschmäcker sind verschieden.
Es geht auch um Teesorten, die gut für die Gesundheit sind und bei verschiedenen Beschwerden helfen. Kamillentee hilft ja bekanntlich gut gegen Bauchschmerzen, aber zum Beispiel mein Mann. er krümmt sich vor Schmerzen, würde aber nie auf die Idee kommen, den Tee zu trinken, den ich ihm zubereitet habe.
Ich kenne keinen einzigen Mann, der Tee mag. Warum ist das so?
Ich habe mal gelesen das viel Leute Tee mit Milch trinken.
Aber welchen Tee trinkt man zusammen mit Milch ?
Danke schonmal im Vorraus ;)
Moin Leute :D Ich trinke nun schon seit langem Grünen sowie Weißen,Oolong und Schwarzen Tee. Ich habe für meine Teesorten "Sammlung" gut 200€ ausgegeben,da ich meinen Tee meist bei Teegeschwender kaufe,und ich mittlerweile fast das gesamte Grüntee-Sortiment daheim. xD
Nun aber zu meiner Frage: Seit kurzem habe ich das Gefühl,dass der generell sehr "schwach" schmeckt und nicht so intensiv wie früher,kann jedoch auch Einbildung sein. Ich mache meinen Grüntee meistens mit ein bisschen mehr als ein Teelöffel auf eine Tasse,Temperatur variiert pro Teesorte genauso die Ziehzeit,meistens jedoch 1-2 Minuten (eher 2). Könnte ein möglicher Grund sein,dass ich den Tee mittlerweile schon seit Februrar habe? Ich lagere ihn lichtgeschützt in Metallboxen in einem Schrank.
Ich freue mich auf jede hilfreiche Antwort,da ich ungern mein gesamtes Sortiment neu kaufe.
PS: Besonders mag ich Jasmin Tee :D
Welchen Tee findet ihr besonders lecker? Also ich will wegvom Kaffee, daher wollte ich leckere Teesorten, außer den gängigen wie Kamille, Pfefferminz .
Ich hasse es wenn mein Chai-Latte Tee so wässrig schmeckt..meine Frage. kann ich meinen Tee einfach in heißer Milch ziehen lassen? danke im voraus :)
Mein Kind (7 Monate) verweigert morgens die Milchfalsche bzw mit Müh und Not trinkt er vielleicht 70-80 ml, hat natürlich auch 1 Stunde später schon wieder Hunger. Sonst bekommt er nur Brei den ganzen Tag über. Tee und Saft trinkt er auch nur noch aus einer Trinklerntasse, nur die Milch will er einfach nicht mehr. Was kann man da alternativ anbieten?
Gibt es ein fruchtiger Tee der auch ohne Zucker gut schmeckt? Ich will Tee mit leichter süße wo ich aber kein Zucker oder andere Süßungsmittel hinzufügen muss.
Wie schmeckt Chai Latte?
Schmeckt es eher nach Tee oder nach Milch?
Ich trinke keine Milch, deswegen hab ich mich noch nicht getraut es zu probieren.
Thai Eistee-Mischung Schwarzer Tee 190g
Traditionelle Thailändische Eistee-Mischung (schwarzer Tee), vielen Thailand-Urlaubern bekannt aus dem allgegenwärtigen Straßenverkauf in Thailand.
Für weitere Informationen sieht bitte untenstehende Produktbeschreibung.
Beschreibung
Thai Eistee-Mischung: Die Traditionelle Thailändische Eisteemischung, wie sie jeder Thailand-Urlauber vom Straßenstand in Thailand kennt, basierend auf einer leicht gezuckerten thailändischen Schwarztee-Mischung, zum einfachen Selbermachen im 190g-Beutel.
In Thailand wird diese Tee-Mischung überwiegend als Eistee getrunken, entweder pur mit Zitronenscheibe/-Spritzer und etwas zusätzlich eingerührtem Zucker, oder gemischt mit gesüßter Kondensmilch. Die traditionelle thailändische Schwarztee-Mischung lässt sich durchaus aber auch sehr gut als frisch aufgegossener heißer
schwarzer Tee genießen.
Thai Eistee Zitrone: Die Dosierung und Wassertemperatur wie auf der Packung in englischer Sprache angegeben sind so okay: 2 Teelöffel Thai Eistee-Mischung pro Tasse / Glas mit kochend heißem Wasser übergießen, ca. 4-5 Minuten ziehen lassen, dann abgießen oder abfiltern (z.B. mit einem nicht zu heißen Teesieb) und entweder zuerst abkühlen lassen oder gleich über Eiswürfel oder noch besser zerstossenes Eis geben. Nach Belieben Zucker und ein paar Spritzer Zitronensaft und/oder
eine Scheibe Zitrone hinzugeben und fertig ist das köstlich zitronige Erfrischungsgetränk!
Thai Eistee Milch: Statt Zitrone wird dem fertigen Thai Eistee in Thailand hier ein Schuss gesüßter Kondensmilch hinzugegeben. Das gleiche Geschmacksergebnis erzielt man aber mit ganz normaler Milch, in die man zuvor die gewünschte Menge an Zucker eingerührt hat. Sonst wie Thai Eistee Zitrone.
Heißer Schwarzer Tee: Wie Thai Eistee Zitrone, nur ohne Abkühlen, lecker mit oder ohne Zitrone oder Milch.
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Zusätzliche Information
2 Bewertungen für Thai Eistee-Mischung Schwarzer Tee 190g
Endlich hat Thomas den leckeren Thai-Eistee in sein Programm aufgenommen. Ich habe schon lang darauf gewartet. Und seit gestern kann ich endlich mein Zuhause zu einer kleinen Thai-Oase umfunktionieren.
Ich persönlich trinke diesen Tee besonders gerne heiß mit Milch. Da ich nicht extra gesüßte Kondensmilch kaufen wollte, habe ich ihn mit normaler Milch und einem Löffel Honig verfeinert und *hmm* herrlich. Wie in Thailand!
Grüße aus Frankfurt, Nicole
Deborah (Verifizierter Besitzer) – 5. Oktober 2015
Ein sehr schöner aromatisierter Tee, leuchtend orange Farbe und kräftige Aromen.
Ich trinke ihn kalt mit Limette und Zucker als Eistee.
Werde die warme Version aber auch noch ausprobieren 🙂
Schwarzer Tee oder grüner Tee: Was ist gesünder?
Ernährungsmythen im check — Tee schmeckt nicht nur köstlich, er enthält zudem zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe. Doch ist schwarzer Tee oder grüner Tee gesünder? Kann das leckere Heißgetränk außerdem schädliche Nebenwirkungen haben?
Schwarzer Tee oder grüner Tee: Was ist gesünder?
Wer gern Tee trinkt, stellt sich womöglich die Frage, ob grüner Tee gesünder als schwarzer Tee ist. Diese Frage lässt sich mit einem Blick auf die Herstellungsarten der beiden Teearten recht leicht beantworten.
Grüner Tee und schwarzer Tee: Unterschied?
Ob grüner Tee oder schwarzer Tee, die Grundlage bilden stets die Blätter der Teepflanze. Für grünen Tee werden die Teeblätter lediglich getrocknet, für schwarzen Tee zusätzlich fermentiert. Damit bekommt der Tee seine charakteristische dunkle Farbe und seinen herben Geschmack. Durch die Fermentation wird schwarzer Tee zwar robuster – er kann mit 100 Grad heißem Wasser aufgegossen werden – doch dabei gehen einige der gesunden Inhaltsstoffe verloren. Grüner Tee ist demzufolge etwas gesünder als schwarzer Tee.
Grüner Tee gesünder durch mehr Polyphenole
Zu den gesunden Inhaltsstoffen gehören zum Beispiel die sekundären Pflanzenstoffe Polyphenole, die in grünem Tee besser erhalten bleiben als in Schwarztee. Sie gelten als entzündungshemmend und es wird ihnen eine krebsvorbeugende Wirkung nachgesagt. Zudem schützen sie eventuell vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sowohl schwarzer als auch grüner Tee enthalten überdies Fluorid und tragen so zu gesunden Zähnen und zur Kariesvorbeugung bei.
Schwarzer Tee gegen Magenprobleme?
Einige Polyphenole in grünem und schwarzem Tee werden auch als Gerbstoffe bezeichnet. Sie sollen Magen und Darm beruhigen. Wer unter Durchfall oder Magenschmerzen leidet, kann schwarzen Tee zehn Minuten lang ziehen lassen und dann trinken. Alternativ helfen Fenchel und Melisse dabei, Bauchkrämpfe zu lösen.
Koffein im Tee
Bis zu sieben Tassen Tee kann ein Erwachsener am Tag trinken, ohne die empfohlene Höchstmenge von 350 Milligramm Koffein täglich zu überschreiten. Koffein wirkt anregend und steigert Konzentration sowie Leistungsfähigkeit, allerdings kann es bei empfindlichen Menschen oder bei Überdosierung zu Nervosität, Unruhe und Schlaflosigkeit führen. Die möglichen Nebenwirkungen von Tee sind demnach auf eine Überdosierung von Koffein zurückzuführen. Wer jedoch nicht mehr als sieben Tassen täglich trinkt, braucht keine Befürchtungen zu haben, in diesem Fall überwiegen die gesundheitlichen Vorzüge. Das Koffein aus Kaffee wirkt in der Regel unmittelbar, während das Koffein in Tee seine Wirkung langsamer und nachhaltiger entfaltet. Das liegt an den Polyphenolen, die das Koffein binden und erst nach und nach freigeben.
Tee hilft beim Abnehmen
Für eine erfolgreiche Diät ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig und die sollte so kalorienarm wie möglich ausfallen. Insofern sind schwarzer Tee und grüner Tee ideal, solange Sie keinen Zucker oder Milch hinzufügen. Dann enthält Tee überhaupt keine Kalorien. Die anregende, leistungssteigernde Wirkung von Koffein fördert überdies die Lust auf Bewegung. Durch Bewegung werden zusätzliche Kalorien verbrannt, was ebenfalls beim Abnehmen unterstützt.
Gesundheit und Grüner Tee - Grüntee Wirkung (Krebs etc.) und Zubereitung
"Medizin war der Tee zuerst. Getränk wurde er danach." (Kakuzo Okakura, japanischer Kulturphilosoph, 1862- 1913)
Nach chinesischer Überlieferung gehen vom Grünen Tee eine Vielzahl heilender, stärkender und vorbeugender Wirkungen aus.
Regelmäßiger Teegenuß in der Ernährung ist gesund und regt die Blutzirkulation an, schärft die geistige Wachheit, erweitert das Bewußtsein, unterstützt die Widerstandskräfte des Körpers, beschleunigt den Stoffwechsel und die Aufnahme von Sauerstoff durch die Organe. Die Quellen sprechen auch davon, daß Grüner Tee den Urin reinigt, seine Ausscheidung und überhaupt die Verdauung fördert.
Er löscht nicht nur den Durst, sondern bekämpft Müdigkeit, belebt den Geist und erzeugt ein Gefühl des Wohlbehagens.
In Japan, wo extrem viel Grüner Tee getrunken wird, haben Wissenschaftler die meisten dieser Wirkungen durch Untersuchungen bestätigt gefunden.
Weitere Infos für
Teeliebhaber finden Sie auch unter Facebook TeeBohne
Laut fernöstlicher Heilkunde ist Grüner Tee gesundheitsfördernd u.a. in folgenden Fällen gesund:
- Grüntee befreit von Müdigkeit und Schläfrigkeit, belebt sanft bei allgemeiner Erschöpfung, fördert die Wachheit, schärft die Wachsamkeit und unterstützt klares Denken.
Die moderne Medizinforschung in Japan und China bestätigt im großen und ganzen die medizinischen Tee-Erfahrungen der alten fernöstlichen Heilkunde. Neue Erkenntnisse sind hinzugekommen:
Grüner Tee hilft, die Nikotinentzugserscheinungen zu ertragen, wenn sich starke Raucher das Rauchen abgewöhnen wollen.
Und neuste Untersuchungen in Japan zeigen, daß Menschen, die regelmäßig grünen Tee trinken, seltener an Krebs erkranken als andere.
Im fernen Osten ist Tee das Getränk der Weisen und der Heiligen, der Dichter und der Denker, der Einsiedler und der Aristokraten. Und der Kranken.
Grüner Tee - Teesorten und Zubereitung
Grüner Tee überspringt den Oxidation Prozess, er wird nicht fermentiert, wie bei Schwarzen Tee. Nachdem er gepflückt worden ist, wird er sofort mit Wasserdampf oder in der Pfanne gedämpft oder geröstet, um den Oxidationsprozess zu verhindern. Danach wir der Grüne Tee gerollt und getrocknet. Grüner Tee ähnelt am meisten dem Teeblatt in seinem Naturzustand. Die natürlichen Inhaltsstoffe werden nur wenig reduziert, deswegen enthalten Grüne Tees reichlich Gerbstoffe und positive Inhaltsstoffe. Man nimmt für die Dosierung pro Teetasse 1 Teelöffel mit Grünen Tee und gießt ihn mit 65-75°C heißem Wasser auf. Die Ziehzeit von Grünem Tee beträgt ca. 2-4 Minuten.
- Bancha Tee (Japan) 番 茶 [ban·cha] - sehr ähnlich Sencha aber von einem geringern Koffeininhalt und einem leichteren Aroma.
- Chun Mee (China) 珍眉茶 [chun・mei], - der grüne Tee hat einen sehr feinen Geschmack mit einem hellgelben Aufguss. Er ist sehr anregend
- Genmaicha (Japan) 玄米茶 [gen・mai]- ein von mittlerer Qualität Sencha Tee, gemischt mit geröstetem Reis und Mais (Puffreis). Der Tee hat eine hellbraune Tassenfarbe, mit einem etwas „rauchigen“ oder „nussartigen“ Aroma.
- Gun Powder (China) 珠 茶 [zhū chá] - der Gun Powder Tee wird bei seiner Verarbeitung zu kleinen Kügelchen gerollt. In der Tasse öffnen sich die gerollten Teeblätter wieder. Er hat einen hellen Aufguss, leicht herben Geschmack und ist sehr anregend
- Gyokuro (Japan) 玉露 [gyoku· ro] - ist einer der Besten Japanischen Tees. Dieser Grüntee ist im Schatten gewachsen, sehr mild vom Geschmack mit einer feinen Würze. Ein Spitzentee für Teekenner.
- Pi Lo Chun (China) 碧螺春 [Bi・Luo・Chun] - hat ein liebliches, frisches und ausgereiftes Aroma.
- Matcha (Japan) 抹茶 [ma-cha]- pulverisierter grüner Tee, wird aus den Gyokuro Teeblättern gewonnen. Dieser Grüne Tee wird vor allem bei den traditionellen japanischen Teezeremonien benutzt. Der Matcha hat eine Jadegrüne Tassenfarbe und das Aroma ist sehr fein würzig ausgebildet.
- Sencha (Japan) 煎茶 [sen・cha] – Einer der meist konsumierten Grünen Tees in Japan. Er hat eine Mischung von subtiler Süsse, Bitterkeit und einen frischen grünen Geruch. Der Geschmack schwankt in Stärke entsprechend der Jahreszeit, in der der Sencha Tee geerntet wurde. Die Tassenfarbe ist klar, hell bis hellgrün.
Tee mit Milch
Nach einer Studie der Berliner Charite verbessert Schwarztee die Entspannungsfähigkeit der Adern (Arterien). Allerdings wird dieser Effekt durch die Zugabe von Milch wohl wieder kompensiert. Was der Molekularbiologe Mario Lorenz da herausgefunen hat muß ich (teefax;-) noch googeln. (derzeit google ich am liebsten mit ask.com ;-)
Grüner Tee gegen Krebs
Die Mutation der Zellen, die Krebs herbeiführen kann, wird durch das im Grünen Tee enthaltene Katechin nachweislich gehemmt. Den Nachweis führte Dr. Kada vom staatlichen Genetik- Forschungszentrum, Japan.
Grüner Tee: Zu den wichtigsten Wirkstoffen im grünen Tee zählen die Polyphenole. Sie wirken als starke Radikalfänger. Radikalfänger sind Stoffe, die in der Lage sind, freie Radikale abzufangen und damit deren schädigende Wirkung zu neutralisieren. , weitaus stärker als Vitamin C und F. Eine Schutzwirkung gegen Haut-, Darm- und Lungenkrebs vom rauchen wird vermutet. Grüner Tee normalisiert außerdem die Blutfettwerte und hemmt die Blutgerinnung. «Grüner Tee wirkt nachweislich krebsvorbeugend und verhindert die Ausbreitung von Metastasen», lautet das Urteil der Autoren. Als Alternative zur klassischen Krebstherapie komme er aber nicht in Betracht. Zudem reagieren manche Medikamente mit Tee und werden unwirksam.
Tückische Wirkung
Das ist umso wichtiger, betrachtet man neuere Studien über die Wechselwirkung von grünem Tee und einem neuen Krebsmedikament mit dem Wirkstoff Bortezomid. Eigentlich sollte dieser Wirkstoff in die Krebszellen eindringen und deren Stoffwechsel blockieren. Flavanoide aus dem grünen Tee, insbesondere
das Epigallocatechin-Gallat (EGCG)im Grüntee, binden aber den Wirkstoff der Arznei und machen ihn dadurch unwirksam. „Das ist besonders tückisch“, erläutert der Krebsspezialist, „da sich die Patienten, die mit diesem Medikament behandelt werden, nach der Einnahme von Produkten, die Grünteeextrakte beinhalten, besser fühlen könnten.“ Dies hänge aber damit zusammen, dass die Nebenwirkungen des Krebsmedikaments nicht mehr auftreten, weil das Medikament nicht mehr wirke.
Den Ausweg aus dem „Durcheinander widersprüchlicher Ergebnisse“ sieht das Forschungsteam in gut geplanten randomisierten und kontrollierten Studien, in denen z.B. der mögliche Einfluss von Extrakten aus dem grünem Tee auf die Entstehung und den Verlauf hormonabhängiger Tumoren untersucht wird. „Wir streben derzeit eine solche Studie an“, kündigt Horneber an. „Das Tässchen Tee kann man sich aber auch weiterhin schmecken lassen.” weitere Infos finden Sie hier :
Grüner Tee bremst Karies
Bei Schulkindern genügt eine Tasse Grüner Tee pro Tag, um die Kariesfälle zu halbieren, berichtet Prof. Onishi, Universität Tokio. Grüner Tee enthält Fluor, das bekanntlich zur Karies-Vorbeugung eingesetzt wird.
Eine Untersuchung von 35 Teeproben verschiedener Herkunft mit einem Aschegehalt zwischen 4.93 und 8.59 g/100g Schwarztee ergab einen Gehalt zwischen 4 und 33 mg F/100 g, wobei eine Häufung der Werte zwischen 10 und 20 mg F/100 g auftrat. Für die (fast) vollständige Extrakton des Fluorids aus den Blättern sind Brühzeiten zwischen einer und fünf Minuten erforderlich (Feldheim, 1979).
Grüner Tee erhält jung
Nach Forschungen von Prof. Okada, Universität Okayama, ist Grüner Tee 20 mal wirksamer bei der Minderung des Alterungsprozesses, als das bisher dafür bekannte Vitamin E.
Grüner Tee gegen Arteriosklerose
Forschungsergebnisse japanischer und amerikanischer Ärzte berichten davon, daß von Grünem Tee eine vorbeugende Wirkung gegen Arteriosklerose auszugehen scheint. Dafür spricht auch die Tatsache, daß Chinesen, die fast ausschließlich Grünen Tee trinken, einen niedrigeren Cholesterinspiegel haben als Europäer und Nordamerikaner. Daß dabei aber auch eine insgesamt andere Ernährung eine Rolle spielt ist ebenfalls sicher.
Mit Grüner Tee dem sicheren Krebs Tod entronnen
Ein an Amyloidose erkrankter Schulmediziner wurde durch den Wirkstoff EGCG wieder gesund
Dem emeritierten Hochschulprofessor Werner Hunstein (Abteilung Hämatologie, Onkologie, Rheumatologie) wurde vor mehr als sechs Jahren die Diagnose „Systematische Leichtketten-(AL)-Amyloidose“ gestellt. Es ist eine leukämieähnliche Blutkrankheit, bei dem krankhafte Blutzellen (Plasmazellen) ein bestimmtes Eiweiß produzieren und als so genannte Leichtketten bezeichnet werden. Diese für die Immunabwehr eigentlich zuständigen Proteine werden aber nicht vom Körper abgebaut. Stattdessen klumpen sie sich als unauflösliche Fäden (Amyloidfibrillen) zusammen und lagern sich im Gewebe lebenswichtiger Organe, vor allem Herz und Nieren ab. Dann werden die Organe verdickt, verhärtet und zunehmend in ihrer Funktion gestört – das kann lebensbedrohliche Folgen nach sich ziehen. Die Erkrankung äußert sich zunächst in allgemeinen Funktionsstörungen der Organe. Daher wird die Erkrankung häufig erst erkannt, wenn sie bereits fortgeschritten ist. Dem gleichen Schicksal erlag auch Hunstein, der sich immer bester Gesundheit erfreute. Bei ihm wurden die Blutwerte plötzlich auffällig, es zeigte sich eine Verdickung des Herzens, und eine hohe Eiweißkonzentration im Urin fiel auf. Trotz der Blutwerte dachten weder die Ärzte noch er selbst an Amyloidose. Erst nach drei Jahren Ärzte-Odyssee wurde ihm diese Diagnose gestellt und als ehemaliger Arzt wusste er, was sie für ihn bedeutete. Es war für ihn eine Leidenszeit. Er unterzog sich einer Chemotherapie in Verbindung mit hohen Cortisongaben über mehr als ein Jahr und befolgte dann den Rat der Mediziner, machte eine Therapiepause. Nachdem er austherapiert war und der erhoffte Durchbruch ausblieb, wartete er wie er selber sagt, nur noch auf den Tod. Doch dann gaben ihm zwei seiner ehemaligen Oberärzte einen Tipp, den sie auf einem interessanten Vortrag in Berlin gehört hatten. Demnach werden durch einen bestimmten Wirkstoff des Grünen Tees (dem EpiGalloCatechinGallat) Amyloidablagerungen verhindert, ja sogar aufgelöst werden können. Hunstein ließ auf den Grünen Tee ein und trank fortan täglich eineinhalb bis zwei Liter. Die Wirkung war verblüffend: sein subjektiv empfundener Zustand verbesserte sich dramatisch und auch objektiv ging es ihm besser. Die Herzscheidewand wurde von Monat zu Monat dünner und war fast wieder normal dick, das Herz wurde kleiner und belastungsfähiger. Er fühlte sich wie neugeboren und präsentiert sich heute als ein agiler, unternehmenslustiger Emeritus. Der heute 79-Jährige sagt selber über sich und seinen Selbstversuch: „Der Schulmediziner par excellence trinkt Grünen Tee und wird wieder lebendig“.
Dann forderte er klinische Studien, um die im Selbstversuch erlebte Wirkung auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen. Die Amyloidbildung soll auch bei anderen schweren Erkrankungen wie z.B. Chorea Huntington oder bestimmten Blutkrebsarten wie Lymphomen eine Rolle spielen, sagt Molekularbiologe Professor Erich Wanker aus Berlin. Bislang ist die amyloidhemmende Wirkung des EGCG bei Parkinson und Alzheimer belegt. Weitere klinische Studien stehen in den Startlöchern.
In Pavia in Italien gibt es dazu schon Pläne, am Amyloidosezentrum der Medizinischen Universitätsklinik Heidelberg mit fast 250 Patienten pro Jahr wohl auch, wie Professor Antony D. Ho, Leiter der Hämatologischen Abteilung sagt. Konkret sind die Pläne bereits an der dortigen Kardiologischen Abteilung. Ab Januar sollen Amyloidosepatienten zusätzlich zur Standardtherapie mit Hochdosischemotherapie und autologer Blutstammzelltransplantation regelmäßig Grünen Tee trinken.
Grüner Tee kann vor Lungenkrebs schützen beim Rauchen
Trifft die Beobachtung der Forscher zu, könnte sich das gesteigerte Lungenkrebsrisiko von Rauchern durch eine Umstellung derer Trinkgewohnheiten reduzieren lassen. Bereits frühere Studien hatten Hinweise geliefert, dass grüner Tee schützende Wirkung gegen Lungen-, Brust-, und Prostatakrebs und andere Krebsarten zeigen kann.
Die Forscher um I-Hsin Lin von der Shan Medical University in Taiwan haben nun in einer kleinen Studie weitere Indizien gefunden, die auf eine Schutzfunktion des Tees vor Lungenkrebs hindeuten. Auf einer Konferenz der American Association for Cancer Research berichteten sie von ihren jüngsten Ergebnissen.
Für ihre Studie befragten die Wissenschaftler 170 Lungenkrebspatienten und 340 Gesunde zu ihrer medizinischen Vorgeschichte, Lungenkrebs in der Familie, zu Rauch- und Ernährungsgewohnheiten und nicht zuletzt zu ihren Trinkvorlieben wie etwa dem Genuss von grünem Tee.
Außerdem untersuchten sie, ob die Probanden eine Genvariante für sogenannte insulinähnliche Wachstumsfaktoren besitzen, die mit der Entwicklung von Krebs in Verbindung gebracht werden.
Nach Auswertung der Studie zeigte sich, dass jene Probanden, die keinen grünen Tee getrunken hatten, deutlich häufiger an Lungenkrebs erkrankten. Ihr Lungenkrebsrisiko war um das Fünffache erhöht. Bei den Rauchern etwa, die keinen grünen Tee tranken, war das Risiko im Vergleich zu Tee-Trinkern sogar um das Zwölffache erhöht.
Die Forscher vermuten, dass genetische Faktoren eine Schlüsselfunktion spielen. "Tee, insbesondere grünem Tee, haben wir viel Aufmerksamkeit geschenkt, weil Polyphenole im Tee starke Antioxidantien sind und Tee-Präparate eine hemmende Wirkung bei der Tumorentstehung gezeigt haben", erklärt I-Hsin Lin.
Quelle: Nach Informationen von BBC News und Wissenschaft aktuell
P.S. Tee rauchen schmeckt überhaupt nicht, egal welche Sorte mann nimmt und man wird davon auch nicht hi :-) , also den Tee lieber trinken als rauchen.
Grüner Tee-Extrakt verhindert Alzheimer
Ein Wirkstoff aus grünem Tee kann Alzheimer vorbeugen - zumindest bei Mäusen. Falls sich dieser Effekt beim Menschen bestätigt, könnte der Tee-Extrakt künftig als Nahrungsergänzungsmittel dienen.
Immer mehr Menschen sind von Alzheimer bedroht. Die Zahl der Demenzkranken werde sich in den nächsten 40 Jahren in Deutschland voraussichtlich verdoppeln, sagte Hans-Jürgen Möller von der Forschervereinigung "Hirnliga". Dies sei eine Folge der steigenden Lebenserwartung. Derzeit gebe es rund 700.000 Betroffene. Mit neuen Medikamenten gegen die unheilbare Krankheit rechnet Möller vorerst nicht.
Einen neuen Ansatz, zumindest für die heute jüngere Generation, verspricht ein Wirkstoff aus grünem Tee. Er kann Alzheimer vorbeugen, wie Wissenschaftler jetzt in einer Studie mit Mäusen gezeigt haben, denen sie einen konzentrierten Inhaltsstoff des grünen Tees injizierten.
Die Mäuse waren genetisch darauf programmiert, Alzheimer zu entwickeln, doch die Behandlung verminderte die Produktion und Ablagerung des Eiweißes, das in der Alzheimer-Demenz eine entscheidende Rolle spielt. Dieses sogenannte Beta-Amyloid-Protein lagert sich bei Alzheimer-Patienten im Gehirn an, wo es zu Gedächtnisverlust und Nervenschädigungen führt.
Die Forscher injizierten Mäusen mehrere Monate lang täglich einen Inhaltsstoff aus grünem Tee, das sogenannte Epigallocatechin-Gallat (EGCG). Bei den so behandelten Mäusen beobachteten die Wissenschaftler um Jun Tan von der University of Southern California rund 50 Prozent weniger Eiweiß-Ablagerungen im Gehirn.
Die tägliche Tasse mit grünem Tee verspricht jedoch keine vorbeugende Wirkung gegen Alzheimer, obwohl das Getränk hohe Konzentrationen von EGCG aufweist. Denn ein Gemisch von weiteren, ebenfalls im grünen Tee enthaltenen Substanzen wirke dem positiven Effekt von EGCG in Bezug auf Alzheimer entgegen, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Journal of Neuroscience" (Bd. 25, Nr. 38). Sie schlagen deshalb vor, den Stoff EGCG zu konzentrieren und dann als Nahrungsergänzungsmittel zu verabreichen, um die vorbeugende Wirkung gegen Alzheimer zu nutzen.
Sie weisen jedoch darauf hin, dass dieser positive Effekt von EGCG gegen Alzheimer bisher nur an Mäusen und Zellkulturen gezeigt wurde. Nur wenn die Mechanismen der Alzheimer-Erkrankung beim Menschen genauso funktionieren wie bei der Maus, könnten die vielversprechenden Ergebnisse dieser Studie auf den Menschen übertragen werden.
Grünem Tee werden viele positive Eigenschaften zugeschrieben, was er vor allem seinem hohen Anteil an Antioxidantien zu verdanken hat. Diese Stoffe sind in der Lage, Radikale einzufangen, die andernfalls im Körper großen Schaden anrichten können.
Die Antioxidantien des grünen Tees haben besonders in der Krebsforschung Beachtung gefunden, weil sie eine vorbeugende Wirkung zeigen und in manchen Fällen das Tumorwachstum hemmen können. Nun haben Wissenschaftler erstmals einen solchen Radikalfänger, das EGCG, mit der Prävention von Alzheimer in Verbindung gebracht.
zu guter Letzt
Hier ein Zitat von Prof. Dr. A. Pezzuto, Stellvertretender Direktor, Klinik für Hämatologie / Onkologie, Charit- Berlin und ein Schüler des Professors Werner Hunstein :
"Grüner Tee kann in der Tat Leben retten und ist extrem gesund. Es ist mehr als bedauerlich, dass weder die Medien noch die Gesundheitspolitik sich für die Verbreitung einer so einfachen preiswerten Prävention einsetzen."
Fazit: "Trinken Sie regelmäßig und vorbeugend Grünen Tee, dieser ist gesund für Körper, Geist und Seele."
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