воскресенье, 20 мая 2018 г.

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Die Inhaltsstoffe von grünem Tee

Grüner Tee gilt als anregendes Getränk, was nicht zuletzt von seinem Koffeingehalt herstammt. Leider ist noch nicht genau erforscht worden, ob in grünem oder schwarzem Tee mehr Koffein enthalten ist. Bekannt ist sicherlich jedermann, dass Kaffee jede Menge Koffein enthält und er deshalb besonders anregend wirkt. Die Wirkung des Koffeins im Kaffee und des Koffeins im Tee unterscheidet sich jedoch sehr. Während Kaffee sofort belebt, geht dieser Prozess beim Genuss von grünem Tee eher gemächlicher voran. Schuld daran sind die ebenfalls enthaltenen Gerbstoffe, die das Koffein des Tees ein wenig abbremsen.

Ätherische Öle

Von den ätherischen Ölen im Tee hängt es ab, welches Aroma der entsprechende Tee hat. Es wurde zwar inzwischen viel geforscht, aber bisher konnten noch nicht alle Aromastoffe eindeutig bestimmt werden. So behält der Tee sein kleines Mysterium bislang. Jede Teesorte hat eine einzigartige Zusammensetzung an ätherischen Ölen. Da diese jedoch flüchtig sind und ihr Anteil durch Hitze rasant schrumpft, ist es wichtig, zartere Grüntees nur mit Wassertemperaturen von 60°C bis 75°C aufzugießen. So wird das Aroma geschont, und die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben erhalten. Ätherische Öle sorgen aber nicht nur für den exzellenten Geschmack. Sie heilen auch. Diese Inhaltsstoffe wirken desinfizierend und bakterientötend und kurbeln die Magensekretion an.

Gerbstoffe

Die ebenfalls enthaltenen Gerbstoffe werden auch Tannine genannt. Diese tragen zum herben Geschmack des Tees bei. Der Anteil der Gerbstoffe ist mit ausschlaggebend, in welche Richtung der Geschmack des jeweiligen Tees geht. Ein hoher Anteil an Gerbstoffen kann den Tee durchaus ein wenig bitter machen, während blumig-fruchtige Grüntees eher einen niedrigen Anteil an Gerbstoffen haben. Im Gegensatz zum schwarzen Tee liegen hier die Gerbstoffe in ungebundener Form vor. So können sie nach dem Aufguss vollständig ins heiße Wasser übergehen.

Die Heilwirkung des grünen Tees soll hauptsächlich von diesen Gerbstoffen stammen. Denn sie bekämpfen Bakterien und Viren. Sie sollen auch krebsvorbeugend wirken und Arteriosklerose- und Herzinfarktrisiko eindämmen. Die für die Gesundkeit größte Bedeutung haben die Catechine, sie machen etwas die Hälte der Tannine aus.

Aminosäuren

Die Hälfte aller enthaltenen Aminosäuren macht schon allein Theanin aus. Der Rest ist gemischt.

Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe

Im grünen Tee sind Fluor, Calcium, Eisen, Kalium, Natrium, Zink, Vitamin A, B1, B2, C, E und K enthalten. Dadurch, dass eine derartig reichhaltige Palette an Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen im Tee enthalten sind, wird dieser so gesund und auch aus diesem Grund so gern getrunken.

Grüner Tee ist nicht nur äußerst bekömmlich und gesund, sondern durch seine zahlreichen Sorten auch extrem abwechslungsreich im Geschmack. Er versorgt den Körper auf eine angenehme Art und Weise mit den meisten wichtigen Nährstoffen.

Grüntee kaufen

Grüner Bio Tee

Ein großes Problem insbesondere bei grünen Tees aus China und Japan ist die Pestizidbelastung. Wir schießen uns der Empfehlung von Ökotest an und empfehlen der Kauf von Tee aus kontrolliert biologischem Anbau.

Hochwertiger grüner Tee verliert schnell an Aroma. Ein Tee der schon beim Kauf alter als 6 Monate ist macht keine Freude. Kaufen sie nur Tee mit definierten Erntedatum.

Verpackung

Weil der grüne Tee so empfindlich ist, sollte er möglich schon im Herkunftsland luftdicht verpackt sein. Ein Tee der offen, wochenlang im warmen Teeladen liegt, macht keine Freude

Bevorzugen sie Tee dessen Herkunft definiert ist.. Mehr Informationen unter den einzelnen Teesorten

Einkaufstipp

Einen echten Einkaufstipp von dem wir 100% überzeugt sind können wir nicht geben. Es lohnt sich aber immer ein Besuch auf dem Amazon Marktplatz. Hier tummeln sich auch einige kleine Anbieter,die durchaus hochwertige Grüntees anbieten

Welche Wirkungen werden dem grünen Tee zugeschrieben?

"Treibt ein Teeblatt am Morgen senkrecht in der Tasse, dann bedeutet das Glück." - Japanisches Sprichwort

Grüner Tee Inhaltsstoffe

Der Inhaltsstoff, für den der grüne Tee wohl am bekanntesten und beliebtesten ist, ist das Koffein, vor allem auch im Sencha. Die anregende Wirkung wird durch die optimale Ziehzeit von 2 Minuten erzielt. Wenn jemand auf Koffein eher sensibel reagiert, sollte die Ziehzeit mehr als halbiert werden.

Weiterhin sind Catechine ein weiterer großer Bestandteil, die als Antioxidantien geführt werden. Doch auch Vitamine, wie A, B oder B2, und Mineralien, zum Beispiel Calcium, Magnesium, oder auch Zink und Fluorid, sind enthalten.

Grüner Tee Wirkung

Grünem Tee werden viele Wirkungen zugeschrieben, zum Beispiel bei Fettsucht, Diabetis oder auch einen günstigen Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System. Auch die Senkung des Krebsrisikos wird immer wieder genannt, wobei es hierzu zur Zeit noch keine Langzeitstudie gibt. Auch als Entzündungshemmer wird grüner Tee eingesetzt, allerdings hier mit einer Ziehzeit von bis zu 10 Minuten, damit die Bitterstoffe, also die Catechine, ausgespült werden und im Wasser vorhanden sind.

Man sollte jedoch immer bedenken, dass grüner Tee nur unterstützend genossen und nicht als alleiniges Arzneimittel genutzt werden sollte. Die meisten Wirkungen sind aus sich teilweise widersprechenden Studien und damit wissenschaftlich nicht hundertprozentig untermauert.

Laut EU-Verordnung ist es uns nicht gestattet medizinische Heilversprechen im Zusammenhang mit Werbung für unsere Produkte zu machen. Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir auf dieser Seite nur "allgemeine" Informationen wiedergeben. Sollten Sie Gewürze für medizinische Zwecke benutzen wollen, kontaktieren Sie bitte einen Arzt oder Apotheker.

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(BIO-Produkte sind mit dem Begriff BIO gekennzeichnet)

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Inhaltsstoffe und Wirkung von Rooibos Tee

Inhaltsstoffe und Wirkung von Rooibos Tee

Pur getrunken ist er ein Genuss: Rooibos im Winter macht sich gut in Glühwein und Punsch. Überraschend wird der Tee mit Sahnehäubchen und etwas Zimt. Im Sommer schmeckt eisgekühlter Rotbuschtee mit Traubensaft, Kokosmilch, Ananassaft oder Apfelsaft herrlich erfrischend und mit Pfirsichstücken, Erdbeeren, Orangen- und Zitronenscheiben wird er zum sommerlichen Vergnügen. Bei alledem ist Rooibostee entspannend und urgesund – zu verdanken ist das seinen wertvollen Inhaltsstoffen.

Der Inhalt und die Wirkung

Ernährungswissenschaftler haben Rooibos gründlich analysiert: Der Tee ist besonders reich an Flavonoiden und Phenolen. Flavonoide sind sekundäre Pflanzenstoffe, denen antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen zugeschrieben werden, sodass sie medizinisch gut nutzbar sind. Aus Rooibostee bioverfügbar sind u. a. die Flavonoide Aspalathin, Vitexin, Isovitexin, Orientin, Isoorientin und Rutin.

1,67 mg Magnesium

99 ätherische Öle

Rooibos Tee wurde seines besonderen Aromas und seiner wertvollen Inhaltsstoffe wegen zum Lieblingsgetränk vieler Teekenner. Das hat in der Vergangenheit immer wieder zu Versuchen Anlass gegeben, den Rotbusch auch anderswo kultivieren zu wollen. Ob in den USA, in Australien oder Argentinien – der Rotbusch Asphalatus linearis lässt sich nirgendwo anders kultivieren als im südafrikanischen Sandsteingebirge Cederberg Mountains, selbst in ähnlichen Bergregionen mit ähnlichem Klima nicht.

Grüner Tee: Wirkung und Inhaltsstoffe

Nicht nur die alten Japaner wussten bereits um die gesundheitliche Wirkung von grünem Tee. Nicht grundlos wird er im Land der aufgehenden Sonne in diesen Mengen getrunken. Immer mehr wissenschaftlichen Studien haben bis heute die Inhaltsstoffe von grünem Tee analysiert und deren Wirkung bestätigt.

Grüner Tee steckt wie man vermuten kann voll von wichtigen Inhaltsstoffen. Sie sind es, die den grünen Tee seine Wirkung verleihen und zu diesem gesunden Getränk werden lässt. Was aber alles genau in dem Wundermittel grüner Tee steckt zeigen wir euch jetzt.

Grüner Tee und Koffein

Grüner Tee hat in Bezug auf Koffein eine ganz andere Wirkung als Kaffee. Dabei ist der Koffeingehalt mit etwa 40 Milligramm pro 100 Milliliter nicht unbedingt gering. Das Aufputschmittel wirkt durch den Tee jedoch deutlich langsamer, dafür aber über einen bedeutend längeren Zeitraum. Außerdem bleibt man unaufgeregter, da die Dosis nie zu hoch wird.

Schwarzer Tee enthält zum Teil sogar deutlich weniger Koffein, als grüner Tee. Das liegt daran, dass durch die vorherige Fermentation ein Teil des Koffeins gelöst wird. Die Wirkung ist dort aber eher ähnlich dem von Kaffee.

Bestimmte Tee-Sorten unterstützen Diäten

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    Gerbstoffe und dessen Wirkung im grünen Tee

    Es sind die Gerbstoffe im grünen Tee, welche auch bewirken, dass das Koffein nur langsam verdaut wird und somit auch nur langsam, dafür über einen längeren Zeitraum wirken kann.Viel wichtiger ist aber die Wirkung auf unser Verdauungssystem, denn die Gerbstoffe sind aber noch für etwas anderes nützlich. Sie entziehen Parasiten im Magen und Darm die Nahrungsgrundlage. Hintergrund ist, sie wandeln die Proteine in Moleküle um, welche von den Parasiten im Anschluss nicht mehr verwertet werden können.

    Gerbstoffe wirken aber nicht nur in unserem Körper. Man kann grünen Tee auch zur äußeren Anwendung nutzen. Hautpflegemittel auf Basis von grünem Tee machen sich genau dies zu Nutze. Sie „gerben“ die Haut und steigern dadurch deren Widerstandsfähigkeit.

    Bitterstoffe im grünen Tee

    Es gibt nicht die einen Bitterstoffe im Tee, sie sind sehr vielfältig. Dazu zählen unter anderem die bereits beschriebenen Gerbstoffe, verschiedene Mineralien oder auch Vitamine. Grundsätzlich fördern Bitterstoffe den Appetit und regen unsere Verdauung an.

    Zwar sind Bitterstoffe, wie ihr Name schon verrät, auch für den bitteren Geschmack verantwortlich. Was auf den ersten Blick nachteilig klingt, hat aber durchaus seine Vorteile. Grüner Tee stimuliert dadurch unsere Geschmacksnerven und eröffnet uns ganz neue Geschmacksempfindungen. Aus diesem Grund wird in Ländern, in denen viel Tee getrunken wird, dieser auch gerne bei der Zubereitung von Speisen in der hohen Küche verwendet.

    Wundermittel EGCG

    Kaum einer kennt die Substanz EGCG. Die Abkürzung steht für Epigallocatechnigallat und bezeichnet einen Pflanzenstoff, dem wahre Wunder nachgesagt werden:

    • Der Bioaktivstoff EGCG beugt Herz-Kreislauferkrankungen vor, da er ähnlich wie Aspirin die Blutgerinnung hemmt.
    • Auch Diabetiker können von EGCG durch das Trinken von grünem Tee profitieren, es senkt nämlich den Blutzuckerspiegel.
    • Allein durch das Ausatmen kann EGCG Lungenkrebs vorbeugen. Folglich muss man Tee dafür nicht einmal trinken, es reicht wenn man ihn inhaliert.
    • EGCG verklumpt Grippeviren, was Fieber verhindern kann.
    • Bereits im Mundraum beginnt die Wirkung von ECGC. Es verhindert Karies und Zahnfäule, da es jene Bakterien hemmt, welche für den Zahnbelag verantwortlich sind.
    • Die aber wohl beeindruckendste Leistung von EGCG ist, es ist ein Wirkstoff gegen AIDS! Der Bioaktivstoff scheint die Vermehrung von HI-Viren zu erschweren, weshalb auch vermehrt Forschungen in diese Richtung unternommen werden.

    Psychische Wirkung der Ätherischen Öle

    Die Wirkung von grünem Tee reduziert sich nicht nur auf rein körperliche Aspekte. Auch für unsere Psyche ist wirken die darin enthaltenen ätherischen Öle positiv. Sie regen unsere Psyche ähnlich an wie Koffein dies tun würde.

    Viel Mangan wirkt im grünen Tee

    Mangan ist ein Spurenelement, welches in hoher Konzentration im grünen Tee enthalten ist. Es ist an unserem Fett- und Eiweißstoffwechsel entscheidend mit beteiligt und kräftigt darüber hinaus das Bindegewebe. Viel interessanter ist die Wirkung jedoch auf unsere Knochen. Mangan führt unseren Knochen das für diese wichtige Kalzium zu. Folglich kann grüner Tee bei der Prävention und Heilung von Osteoporose eine bedeutende Rolle spielen.

    Bioaktivstoffe beruhigen und erregen

    Grüner Tee besitzt verschiedene narkotisierende Pflanzenstoffe. Der Vorteil an diesen Stoffen liegt darin, dass diese einerseits unseren Körper beruhigen und gleichzeitig unseren Geist anregen. Damit entspannen wir körperlich und bleiben geistig jedoch fit. Das fördert hingegen unsere Konzentration, ohne dass wie im Normalfall Signale zur Muskelanspannungen an unseren Körper weiter gegeben werden.

    Saponine: Mit grünem Tee Fett im Blut verhindern

    Im Darm bilden die Saponine eine natürliche Schranke für Fette und Cholesterin. Der Weitertransport dieser Stoffe ins Blut wird damit gehindert und eventuelle Ablagerungen in den Blutgefäßen vorgebeugt. Bei Fettstoffwechselerkrankungen oder zu hohen Cholesterinwerten wird folglich gerne grüner Tee empfohlen.

    Äußerlich angewendet werden die Saponine im grünen Tee gegen Pilzerkrankungen der Haut, wie etwas Fußpilz, eingesetzt. Im Darm funktioniert das allerdings nicht, da die Saponine dort eher mit den Fetten beschäftigt sind.

    Vitaminspender grüner Tee

    Neben den vielen anderen Wirkstoffen befinden sich in grünem Tee natürlich auch eine ganze Reihe an Vitaminen. Darunter ist Thiamin, ein Vitamin der B-Gruppe, welches entspannt und sich zudem sehr einfach in Wasser löst. Außerdem enthält grüner Tee viel Vitamin C. Normalerweise ist Vitamin C recht hitzeempfindlich. In grünem Tee jedoch ist dieses an Substanzen gekoppelt, welche das Vitamin schützt und es damit nicht zerstört wird. Somit kann grüner Tee die Wirkung des Vitamins trotz hoher Temperaturen gut an unseren Körper weitergeben.

    Grüner Tee beinhaltet Aluminium

    Wenn wir über Inhaltsstoffe von grünem Tee sprechen, dann müssen wir aber auch über Aluminium sprechen. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich in grünem Tee durchaus eine nicht zu leugnende Konzentration an Aluminium befindet. Das Metall ist für unseren Körper in hohen Dosen giftig. Allerdings ist es fast nicht möglich alleine mit grünem Tee so viel Aluminium aufzunehmen, dass dieser seine toxische Wirkung entfalten kann.

    Man kann dem Aluminium im grünen Tee, wenn man es genau nimmt, sogar noch eine positive Wirkung zusprechen. Es puffert überflüssige Magensäure und verhindert dadurch Magenreizungen oder Sodbrennen.

    Fazit: Grüner Tee Wirkung

    Die Inhaltsstoffe von grünem Tee haben eine vielfältige Wirkung auf unseren Körper. Das natürliche Getränk beeinflusst zahlreiche Körperfunktionen zum Positiven. Vitamine, Gerbstoffe oder Bitterstoffe, alles weiß unser Körper für sich zu nutzen. Jeder der diese Wirkung von grünem Tee für sich nutzen möchte, der sollte einfach das altbewährte Getränk wieder zu einem Standard im Leben werden lassen.

    GrГјner Tee Inhaltsstoffe | Dr. Schweikart

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      Wirkstoffe GrГјntee

      GrГјner Tee Inhaltsstoffe

      GrГјner Tee zieht seine hohe gesundheitliche Wirkung aus den besonderen Inhaltsstoffen (Phenole, Catechine etc.) und der fast einzigartigen Wirkstoffkombination.

      Wirkstoffe im GrГјntee

      Grüntee ist nicht gleich Grüntee. Im Hinblick auf Geschmack, Inhaltsstoffe und Wirkung existieren für die einzelnen Grünteesorten und der unterschiedlichen Kultivare große Unterschiede, die man kennen und nutzen sollte. Zudem hat auch die Art der Zubereitung, des Verzehrs und der Lagerung signifikanten Einfluss auf die Gewinnung und Erhaltung der Inhaltsstoffe. Eine Beschäftigung mit diesen Zusammenhängen lohnt sich außerordentlich, um das volle Potential dieser großen Heilpflanze zu nutzen. Für bestimmte Krankheiten und gesundheitliche Probleme müssen sogar ganz spezielle Grünteesorten eines speziellen Kultivars eingesetzt werden, um überhaupt die gewünschte Wirkung zu erzielen.

      Einzigartiger Geschmack durch die Inhaltsstoffe

      Im Groben können die Inhaltsstoffe des Tees in zwei Gruppen unterteilt werden, die flüchtigen und die nicht-flüchtigen Stoffe. Die nicht-flüchtigen Stoffe (Polyphenole, Aminosäuren, organische Säuren, Koffein, Vitamine etc.) und darunter vor allem die Teepolyphenole (insbesondere die Catechine und Theaflavine) sind für den Geschmack und die Wirkung des Tees von größter Bedeutung.

      Der grüne Tee bietet im Vergleich zu anderen Teesorten eine Kombination einzigartiger Geschmacksnuancen, von Adstringenz, leichter Bitterkeit (Gerbstoffe, Catechine), großem Geschmackskörper „Umami“ (u.a. Aminosäuren, Mineralstoffe), Süße (Aminosäuren, Polysaccharide), Chlorophyllgeschmack (Chlorophyll a und b), mineralisch, erdig (Mineralstoffe, Spurenelemente), grasartig, blumig, frisch (ätherische Öle, Saponine, Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe), und kräftig bis zart. Dieser Reichtum ist ein Spiegelbild der großen Zahl bedeutender Inhaltsstoffe im grünen Tee, die besonders in ihrer einzigartigen Kombination hervorragende gesundheitliche Wirkungen entfalten. Weitere Details zu Geschmack und Qualität.

      Studien Гјber Inhaltsstoffe und Wirkungen des GrГјntees

      Viele der Wirkstoffe wurden in den letzten Jahren intensiv wissenschaftlich erforscht. Mittlerweile liegen tausende Studien zum Inhalt und zur Wirkung des grünen Tees vor, die auf eine außerordentlich positive Wirkung auf die Gesundheit hinweisen. Trotz dieses großen Wissenstandes ist der Großteil der etwa 200-250 bedeutenden sekundären Pflanzenstoffe und 360-400 ätherischen Ölen des Grüntees noch zu einem signifikanten Teil unentdeckt bzw. unverstanden und immer wieder werden neue Stoffe entdeckt. Studien ergaben auch, dass nicht nur die einzelnen Inhaltsstoffe ausschlaggebend sind, sondern dass diese im grünen Tee eine wichtige Wechsel- und Kombinationswirkung entfalten. Zudem ist bemerkenswert, dass bei der Verstoffwechselung der Inhaltsstoffe im Körper bestimmte für die Gesundheit wichtige andere Stoffe entstehen, wie z.B. die Theaflavine, die sonst nur im oxidierten Tee (schwarzer Tee, Oolong Tee, Pu erh Tee) zu finden sind.

      Wirkstoffe im Trockengewicht des GrГјntees

      Analysiert man das Trockengewicht frischer junger Blätter des grünen Tees setzt er sich typischerweise etwa wie folgt zusammen (deutlich variierend je nach Sorte, Lage, Qualität, Anbau und Verarbeitung):

      Quelle: Kumar, R., et. al.: Black Tea: The Plants, Processing / Manufacturing and Production, Tea, 2013, S. 51.; vgl. 1, S. 6.

      Im getrockneten Zustand enthält der grüne Tee eine sehr große Menge an wertvollen und aktiven Substanzen, insbesondere Catechine, Flavanole, Proteine, Polysaccharide, Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren, Koffein, ätherische Öle, Chlorophyll und zahlreiche weitere sekundäre Pflanzenstoffe.

      In getrockneten 100g japanischem Sencha GrГјntee fanden sich beispielsweise in etwa folgende Mengen:

      WasserlГ¶slichkeit und BioverfГјgbarkeit der Inhaltsstoffe

      Der grГјne Tee ist an mehreren Wirkstoffgruppen in herausragender Form reich. Dazu zГ¤hlen vor allem Phenole / Gerbstoffe / Bitterstoffe: Catechine, Theanine, Saponine sowie Г¤therische Г–le, AminosГ¤uren, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Koffein. Die Besonderheit der GrГјnteepflanze – Camellia Sinensis – ist, dass sie ihre Inhaltsstoffe in sehr wasserlГ¶slicher Form bildet und dass diese im Teewasser fГјr den menschlichen KГ¶rper besonders bioverfГјgbar sind. Mit anderen Worten: WГјrde man die TeeblГ¤tter ausschlieГџlich essen und nicht im Teewasser ziehen lassen, so kГ¶nnte unsere Verdauung einen bestimmten Teil der Inhaltsstoffe nicht so bzw. gar nicht verwerten. Diesen Umstand unterscheidet den GrГјntee von zahlreichen anderen groГџen Heilpflanzen, bei denen sich die Gewinnung der Inhaltsstoffe weitaus schwieriger gestaltet, bzw. die WasserlГ¶slichkeit nur eingeschrГ¤nkt gegeben ist. Ein gutes Beispiel dafГјr ist der Lavendel, dessen Stoffe und vor allem Г¤therische Г–le hauptsГ¤chlich durch Destillation gewonnen werden mГјssen. Der Tee aus LavendelblГјten entfaltet nur eine sehr begrenzte Wirkung. Umgekehrt gelingt es aber durch den Verzehr von pulverisiertem GrГјntee (Matcha, Benifuuki-Pulver) bestimmte der nicht wasserlГ¶slichen Inhaltsstoffe besser zu sich zu nehmen. Dazu zГ¤hlen vor auch die fettlГ¶slichen Vitamine A (Retinol), Vitamin D, Vitamin E und Vitamin K. Nichtsdestotrotz werden die so wichtigen Catechine aus dem grГјnen Tee auch durch Extraktionsverfahren in Pulver konzentriert und verfГјgbarer gemacht (GrГјntee-Extrakt). Speziell die BioverfГјgbarkeit der Catechine und darunter vor allem das Hauptcatechin EGCG ist jedoch gesondert zu betrachten, da es hier einiges zu beachten gilt (Anflutung im Blutspiegel, VertrГ¤glichkeit fГјr die Leber, Reduzierung der BioverfГјgbarkeit durch tierische Fette und ErhГ¶hung durch andere Stoffe, wie Vitamin C).

      Wirkstoffgruppen des GrГјntees

      Die in gesundheitlicher Sicht wesentlichsten Inhaltsstoffe des gedämpften grünen Tees lassen sich über alle Teesorten hinweg grob in folgende Gruppen einteilen:

      Inhaltsstoffe des grГјnen Tees nach Teesorten

      In den wichtigsten Sorten grünen Tees finden sich die o.g. Wirkstoffe in unterschiedlicher Konzentration und Kombination. Dies kommt vor allem durch die Verwendung unterschiedlicher Teile der Teepflanze (Knospen, Blätter, Blattrippen, Stängel), unterschiedlicher Anbau- und Herstellungsarten (insbesondere Beschattung, Pulverisierung, Rollverfahren und Verwendung von Düngemitteln) und dem Zeitpunkt der Ernte (1. bis 4. Ernte/Pflückung) zustande. Dies sollte man sich zunutze machen und verschiedene Teesorten in unterschiedlicher Menge und zu unterschiedlichen Zeiten trinken.

      Inhaltsstoffe je nach Zubereitung

      Zubereitung von GrГјnem Tee (suigyoku.co.jp)

      Eine große Rolle für die Gewinnung und Erhaltung der Inhaltsstoffe spielt die richtige Zubereitung des Grüntees, insbesondere die Ziehzeit und die Wassertemperatur. Durch das Aufgießen und Ziehen der Teeblätter in heissem Wasser gelingt es, die Wirkstoffe in bioverfügbarer Form ins Teewasser zu lösen. Dabei gilt, dass unterschiedliche Stoffe bei verschiedenen Temperaturen und Ziehdauern in unterschiedlicher Konzentration ins Wasser übergehen. Die ohnehin schon hohe Komplexität dieses Prozesses erhöht sich noch dadurch, dass die Stoffe sich vielfach gegenseitig beeinflussen, bzw. teilweise sogar aneinander binden. Und besonders wichtig ist auch, dass die Inhaltsstoffe unterschiedlich hitzestabil sind und sich ab einer bestimmten Temperatur verflüchtigen bzw. zerstört werden (insbesondere ätherische Öle, Vitamine, Aminosäuren, Fettsäuren, Antioxidantien). Die Abwägung zwischen zu geringer und zu großer Temperatur und Ziehdauer bestimmt also wesentlich über die Zusammensetzung der Inhaltsstoffe im Teewasser. Für jede Grünteesorte bzw. jeden Tee existiert dabei ein Optimum, bzw. ein bestmöglicher „Kompromiss“, bei der Wahl dieser Faktoren. Der grüne Tee sollte nach der Zubereitung zudem zügig getrunken werden, da bestimmte wertvolle Inhaltsstoffe im heissen Wasser und an der Luft nach etwa 10 Minuten relativ schnell zerfallen. Eine Übersicht für geeignete Wirkungen bei verschiedenen gesundheitlichen Anwendungen finden Sie im Beitrag Zubereitung von Grüntee für die Gesundheit.

      Inhaltsstoffe Matcha, Benifuuki-Pulver und GrГјnteeextrakt

      Um von spezifischen Inhaltsstoffen der GrГјnteepflanze zu profitieren, die nicht oder wenig ins Teewasser gelangen, oder dort beeintrГ¤chtigt werden, ist es ratsam, den grГјnen Tee auch getrocknet bzw. pulverisiert als ErgГ¤nzung zu sich zu nehmen. Hervorzuheben ist dabei das fein gemahlene GrГјntee-Pulver „Matcha“, das Benifuuki-Pulver und das GrГјntee-Extrakt. Matcha besitzt im Vergleich zu anderen GrГјnteesorten besonders viele Antioxidantien, Proteine, Polyphenole, Koffein, Mineralstoffe (insbesondere Calcium, Kalium), Vitamin A, E und Beta-Karotin. GrГјnteeextrakt besitzt konzentriert Polyphenole – insbesondere Catechine (zB. EGCG) und ist oft entkoffeiniert. Das Benifuuki-Pulver ist extrem reich an dem methylierten EGCG (EGCG3″Me).

      Koffein im grГјnen Tee

      Der grüne Tee zeichnet sich bei den meisten Sorten durch einen hohen Gehalt an Koffein (= Tein, Thein oder umgangssprachlich auch Teein) aus. Er wird daher seit jeher für seine anregende Wirkung geschätzt. In den letzten Jahren ergaben aber immer mehr Untersuchungen, dass das Koffein noch zahlreiche weitere positive gesundheitliche Eigenschaften für den menschlichen Körper besitzt, solange es nicht in einer zu hohen Tagesdosis eingenommen wird. Man sollte also durchaus darauf bedacht sein, eine adäquate Koffeinmenge täglich zuzuführen. Dabei kommt es aber nicht nur auf den reinen Koffeingehalt in mg an, sondern sehr stark auch wie das Koffein an andere Inhaltsstoffe gebunden ist und mit Ihnen zusammenwirkt. Letzteres ist gerade beim grünen Tee unter der Voraussetzung der richtigen Zubereitung in einer besonders vorteilhaften Form der Fall. Dies liegt an der Wechselwirkung mit der Aminosäure L-Theanin und der Bindung an Gerbstoffe. Im Vergleich zu allen anderen koffeinhaltigen Getränken, wie Kaffee, Espresso, schwarzer Tee, Mate Tee, Cola etc., ist dies einzigartig und wesentlich bekömmlicher. Nichtsdestotrotz reagieren bestimmte Menschen auf den Genuss von grünem Tee und seinem Koffein mit unangenehmen Symptomen (Übelkeit, Nervosität, nicht Einschlafen können etc.). Es ist daher wichtig, über die Hintergründe und den richtigen Umgang mit dem grünen Tee Bescheid zu wissen. Welche Tipps gibt es, wenn man auf die gesundheitliche Wirkung des Grüntees nicht verzichten möchte und empfindlich auf das Koffein reagiert? Warum reagiert man überhaupt empfindlich auf das Koffein? Kann sich diese Empfindlichkeit verbessern? Welche Grünteesorte besitzt wie viel Koffein in mg? Wie ist der Vergleich zu Kaffee und schwarzem Tee? Soll man besser auf koffeinfreie Grüntee-Präparate umsteigen?

      Inhaltsstoffe – DГ¤mpfung versus RГ¶stung und Fermentation

      Wichtig bei der Betrachtung ist auch, dass ein Gutteil der wertvollen Inhaltsstoffe nur deshalb im grünen Tee erhalten bleibt, weil bei ihm – im Gegensatz zu anderen Teesorten – die Fermentation bzw. die Oxidation nach der Ernte verhindert wird. Geschieht diese Unterbrechung aber, wie in den meisten chinesischen und indischen Grüntees, durch Röstung / Pfannenerhitzung, wird leider wiederum ein signifikanter Teil der Inhaltsstoffe durch diese starke Erhitzung zerstört. Nur die kurz bzw. schonend gedämpften Grüntees, also die Mehrheit der japanischen Grünteesorten (Sencha, Gyokuro, Shincha, Matcha, etc.), erhalten den harmonischen und besonders gesunden Mix der wichtigen Inhaltsstoffe. Übrigens, dies gilt natürlich um so mehr für die Teesorten unterschiedlicher Fermentationsgrade: weißer, gelber, Oolong-, Pu Erh- und schwarzer Tee. Bei der Oxidation der Pflanzenstoffe werden noch in deutlich größerem Maße, als dies bei der Röstung alleine geschieht, wichtigste Inhaltsstoffe umgewandelt oder zerstört. So enthalten stärker fermentierte Tees zum Beispiel geringere bis keine Mengen mehr der wichtigen Aminosäuren, Catechine, ätherischen Öle und Vitamine. Diese Tees besitzen im Gegensatz für gesundheitliche Spezialanwendungen zwar ganz besondere Inhaltsstoffe (z.B. Theaflavine und Theorubigine) und Wirkungen, aber sind im Gegensatz zum gedämpften Grüntee in allgemeiner Sicht nur einen deutlich geringeren Teil so wertvoll.

      1. Chen, Zong-Mao; Chen, Liang: „Delicious and Healthy Tea: An Overview“, in: Chen, Liang; Apostolides, Zeno; Chen, Zong-Mao: „Global Tea Breeding“, Springer, 2012, S. 1-11.

      Autor: Dr. JГ¶rg Schweikart

      8 Responses to “GrГјner Tee Inhaltsstoffe”

      Wie ist den die Wirkung des Bancha Tees ?

      Ich weiss, das er wenig Coffein hat.

      Aber sonst weiss ich nicht viel Гјber die Wirkstoffe darin.

      Nur eins. Mir tut er gut.

      Mit freundlichen GrГјГџen

      Bitte schauen Sie das im Artikel Bancha Tee nach. Da sollte alles stehen, was ich dazu weiГџ. viele GrГјГџe JS

      Vorsicht bei zu hohem Teekonsum… Begeistert von den positiven EGCG-Effekten habe ich 1-2 Liter/Tag getrunken – nur um im Nachhinein festzustellen, dass solche Dosen (800-1200mg Polyphenole/Tag) toxisch fГјr die Leber sein kГ¶nnen. Ich bitte um entsprechende Mengenangaben, da ich kein Arzt bin… Nun trinke ich 0,5-1 Liter Sencha pro Tag, ist noch zu hoch? Vielen Dank!

      Hallo, das wesentliche Kriterium ist nicht die Wassermenge, sondern die Menge an Tee (in g), die Sorte, die Temperatur und die Ziehzeit. Bitte lesen Sie die Beiträge Zubereitung, welche Sorten wie viel und den Beitrag Catechine. 1-2 Liter Tee sind dann in der Regel kein Problem, sondern gesund. viele Grüße Jörg Schweikart

      Hallo Herr Schweikart,

      hat entkoffeinierter GrГјn Tee weniger wertvolle Inhaltsstoffe wie GrГјner Tee mit Koffein? Vielen Dank.

      Hallo, ich habe dazu noch keine Studien gefunden, aber alle entkoffeinierten GrГјntees, die ich versucht haben, schmeckten kraftlos und unharmonisch. Ich wГјrde also dringend abraten. Wenn Sie koffeinarme GrГјntees suchen, dann trinken Sie doch die natГјrlichen Kariganes, Banchas oder gar den fast koffeinfreien Sannenbancha. viele GrГјГџe JГ¶rg Schweikart

      Welcher Sorte hat den hГ¶chsten Anteil an Antoxidantien und wie geanau profitiert der KГ¶rper davon?

      Hallo Frau Steinhauer, das ist ein sehr komplexes Thema, das eigentlich nicht pauschal beantwortet werden kann, da es sehr unterschiedlich wirkende Antioxidantien gibt. Nöherungsweise kann man aber sagen, dass folgende Sorten besonders hohe ORAC-Werte erreichen: Matcha, Sencha, Sencha-Pulver, EGCG-Grünteeextrakt, Benifuuki-Pulver, Silbernadel weißer Tee und grüner Rooibos. Allerdings gibt es auch Spezialisten unter den Tees für bestimmte Eigenschaften. Die Antioxidantien fangen die freien Radikale, die im Körper Schäden anrichten können. Die freien Radikale fördern eine ganze Palette verschiedener Krankheiten und insbesondere Krebs. Aber Vorsicht mit dem Gedanken, dass viel hier viel hilft. Meiner Erfahrung ist die Mischung und Dosierung der Sorten der jeweiligen Situation bzw. dem Zweck anzupassen. Entsprechend baue ich in der Kategorie Vorbeugung & Krankheiten für die verschiedenen Einsatzzwecke meine Empfehlungen auf. Viele Grüße

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      Grüner Tee – ein gesundes Wellnessgetränk

      Grüntee hat seinen Siegeszug als gesundes Genussmittel rund um die Welt einige Zeit später als der schwarze Tee angetreten. Der kam im 17. Jahrhundert nach Europa, und zwar parallel auf dem Seeweg nach Holland und auf dem Landweg nach Russland. Über Holland gelangte er nach England und wurde schließlich europaweit geschätzt. Seit 1908 wird Tee nicht nur fast zeremoniell aus losen Blättern zubereitet, sondern wandert in kleine Beutelchen: In New York wurde zu dieser Zeit der Teebeutel erfunden. Auch grüner Tee ist inzwischen zum schnellen und gesunden „Getränk zwischendurch“ geworden, das schnell aufgebrüht werden kann. Wie gesund ist er wirklich?

      Grüntee: ein kurzes Pflanzenportrait

      Grüner Tee wird aus den Blättern der Teepflanze Camellia gewonnen. Das hat er mit weißem, schwarzem, gelbem, Oolong und Pu Erh Tee gemeinsam, denn sie alle stammen vom gleichen immergrünen Strauch ab. Aus den zwei Unterarten Camellia sinensis (China-Busch) und Camellia assamica (Assam-Busch) wurde zur Teeherstellung auch ein widerstandsfähiger Hybrid (Mischling) gezüchtet. Das weiß blühende Kameliengewächs stammt ursprünglich aus China. Der hochwertigste Grüntee wird allerdings in Japan angebaut. Je nach Sorte und Unterart kann der Teestrauch unbeschnitten bis zu 20 Metern groß werden und ein Alter zwischen 50 und 100 Jahren erreichen. Bei hoher Luftfeuchtigkeit wächst Camellia in Höhenlagen bis zu 2.000 Metern.

      Die Herstellung von grünem Tee

      Um die Ernte zu erleichtern, wird die Teepflanze auf Teeplantagen in einer Wuchshöhe von ein- bis eineinhalb Metern gehalten. Für grünen Tee bester Qualität werden die kleinen Blätter der Camellia sinensis in Handarbeit – meist von Frauen – gepflückt. Rund 20 Kilogramm schafft eine geübte Teepflückerin am Tag. Die Blätter werden zunächst zum Welken ausgelegt. Bei Grüntee werden die Blättchen nach dem Welken vorsichtig mit Wasserdampf behandelt, was ihn an der Fermentation (Oxidations- und Gärungsprozess) hindert. Danach werden die Blätter gerollt, getrocknet und nach Qualitäten sortiert. Aus den ursprünglich 20 Kilogramm Frischware entstehen so etwa 5 Kilogramm fertiger Tee.

      Dadurch, dass Grüntee nicht wie Schwarztee fermentiert wird, bleiben mehr Nährstoffe in den Blättern erhalten und der besondere gesundheitliche Wert entsteht. Der ist in der chinesischen Medizin schon sehr früh erkannt worden, geriet aber zwischenzeitlich fast in Vergessenheit. Erst seit einigen Jahren befasst sich die Forschung wieder intensiv mit den Inhaltsstoffen und Wirkungen des Grüntees.

      Welche Inhalts- und Wirkstoffe zeichnen grünen Tee aus?

      Grüner Tee steckt sozusagen bis in die Blattspitzen voller wertvoller Inhaltsstoffe, die nachgewiesenermaßen gut für unsere Gesundheit sein können. Mindestens 130 verschiedene Stoffe sind bisher entdeckt, es kommen ständig neue hinzu. Eine Bewertung durch die Kommission E/ESCOP existiert nicht, da Tee als Lebensmittel eingestuft ist. Allerdings wurde aufgrund der traditionellen medizinischen Nutzung ein Pflanzenprofil erstellt. Welche Wirkstoffe zeichnen den grünen Tee aus?

      Das EGCG (Epigallocatechingallat bzw. Epigallocatechin-3-Gallat) gilt als wichtigster Wirkstoff des grünen Tees. Es gehört zu den Catechinen und macht einen hohen Anteil der Trockenmasse des Tees aus. EGCG gilt als wirkungsvolles Antioxidans. Es wirkt entzündungshemmend, blutverdünnend und kann die Blutfettkonzentration senken.

      L-Theanin ist eine Aminosäure, also ein Eiweißbaustein, der 1949 als Bestandteil von grünem Tee entdeckt wurde. Es kann die Wirkung von Koffein (im Tee auch Tein oder Thein genannt) abpuffern. Gleichzeitig soll die Kombination von Koffein und L-Theanin einen anhaltenden Energieschub und höhere Konzentrationsfähigkeit liefern. Es soll beruhigend, blutdrucksenkend und immunstärkend wirken.

      Der Proteingehalt des grünen Tees ist ebenfalls bemerkenswert. Bezogen auf das Trockengewicht junger Blätter können 10-20% enthalten sein. Eiweiß ist wichtig für unsere Leistungsfähigkeit, Hauptbaustoff für unsere Körperzellen und unterstützt die Wundheilung. Es erhöht die Aufnahmefähigkeit für andere Nährstoffe.

      Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine

      Grüntee enthält unter anderem entspannendes Magnesium, stoffwechselregulierendes Eisen, Kalium zur Regulierung des Wasserhaushalts, Calcium für die Knochen, Energie lieferndes Phosphor und Fluorid für gesunde Zähne. Außerdem immunstärkendes Vitamin C, die „Nervenvitamine“ der B-Gruppe und Vitamin E als Antioxidans.

      sekundäre Pflanzenstoffe

      Zu den im Grüntee enthaltenen sekundären Pflanzenstoffen zählen unter anderem Chlorophyll, Karotinoide und verschiedene Flavonoide. Zwar werden sekundäre Pflanzenstoffe bisher nicht zu den essentiellen, also lebensnotwendigen, Nährstoffen gezählt. Aber ihre gesundheitliche Bedeutung rückt zunehmend in den Fokus wissenschaftlicher Forschung. Sie haben offenbar großen Einfluss auf den Stoffwechsel. Auch sollen sie den Blutdruck positiv beeinflussen können und antientzündliche und antibakterielle Wirkung haben. Eine ausführliche Beurteilung der Rolle der sekundären Pflanzenstoffe für den Menschen nimmt die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) vor und fügt eine Liste weiterführender Literatur zum Thema an. (1)

      Die Eigenschaften von Grüntee

      Das Zusammenwirken der einzelnen Nähr- und Wirkstoffe, zu denen neben den genannten auch diverse ätherische Öle und reichlich Gerb- und Bitterstoffe zählen, soll dem Getränk zahlreiche gesundheitlich positive Effekte verleihen, und zwar:

      • immunstärkend
      • antioxidativ
      • antientzündlich
      • antiviral
      • antibakteriell
      • antimykotisch
      • entsäuernd
      • entgiftend
      • verdauungsfördernd
      • leistungsfördernd
      • ausdauersteigerndund es soll außerdem
      • den Fettstoffwechsel befeuern
      • die Insulinsensivität verbessern
      • den Cholesterinspiegel senken
      • Osteoporose vorbeugen
      • Magen und Darm beruhigen
      • den Blutdruck regulieren

      Bei derartig vielen Wirkungen, die dem grünen Tee unterstellt werden, könnte man fast von einem „Wundermittel“ sprechen. Die wissenschaftliche Forschung versucht, den Aussagen nachzugehen und sie in vielen Fällen auch zu bestätigen.

      Erkenntnisse zu den Gesundheitswirkungen von grünem Tee

      Grüner Tee ist inzwischen Gegenstand unzähliger wissenschaftlicher Studien geworden. Schon 2007 veröffentlichte Dr. oec. troph. Eva-Maria Schröder eine zusammenfassende Bewertung verschiedener Studien zu Camellia sinensis. (2) Zahlreiche neue Studien kamen hinzu. Einige vielversprechende Ergebnisse sollen hier erwähnt sein:

      • So kam die so genannte Rotterdam-Studie zu dem Schluss, dass grüner Tee möglicherweise einen präventiven Effekt auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat und vor Artheriosklerose schützen kann. (3)
      • Vielversprechend sind auch die Ergebnisse eines deutschen Forschungsprojektes zur Bekämpfung der systemischen Leichtketten-Amyloidose. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, bei der sich körpereigenes Eiweiß im Körper ablagert (Proteinfehlfaltungskrankheit) und schwere Symptome an den betroffenen Organen und der Gesamtverfassung verursacht. Das EGCG könnte demnach in der Lage sein, die Eiweiße wieder aufzulösen. (4) Sollte sich dies bestätigen, könnte damit auch ein wichtiger Schritt in der Alzheimer-Bekämpfung verbunden sein, wie Wissenschaftler des Max-Delbrück-Zentrum für molekulare Medizin in Berlin feststellten. Auch hier und bei anderen Erkrankungen wird nämlich die Proteinfehlfaltung als Ursache vermutet. (5)
      • US-Forscher belegten im Tierexperiment, dass der Blutzuckeranstieg nach stärkehaltigen Mahlzeiten (z. B. von Nudeln, Getreide, Kartoffeln) nur halb so hoch ausfällt, wenn zum Essen grüner Tee getrunken wird. (6) Das ist ein wichtiges Ergebnis für Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2.
      • Auch für die geistige Leistung und das Gedächtnis ist grüner Tee das passende Getränk: Danach regt EGCG die Bildung von bestimmten Hirnzellen (Progenitorzellen) an, die das Gedächtnis unterstützen. (7)
      • Auch auf den Fettstoffwechsel der Leber, Übergewicht, Stress, Allergien und andere Gesundheitsprobleme soll der Tee sich positiv auswirken, wie zahlreiche andere Studien nahe legen. Es würde den Rahmen sprengen, sie hier alle zu erwähnen.

      Grüntee-Spezialitäten: Matcha, Benifuuki, Grünteeextrakt

      Nicht nur der klassische Grüntee aus getrockneten Blättern liefert die begehrten Inhaltsstoffe und Wirkungen. Ist schon die Sortenvielfalt enorm, so kommen noch ganz besondere Zubereitungen hinzu. Ihnen wird teilweise sogar ein besonderer Gesundheitswert zugesprochen. Hier die bekanntesten:

      Bei Matcha handelt es sich um ein ganz fein vermahlenes Grünteepulver einer besonderen japanischen Grünteesorte. Matcha gilt als belebender Wachmacher, der besonders reich an Antioxidantien, Polyphenolen, Koffein, Aminosäuren und Bitterstoffen ist. Er zählt zu den „Schattentees“, die 3-4 Wochen vor der Ernte beschattet werden, um nicht der prallen Sonne ausgesetzt zu sein. Nur die feinen Blätter werden zur Herstellung verwendet. Sie werden in Stein- oder Granitmühlen schonend vermahlen. Das Ergebnis ist ein leuchtend grünes und sehr feines Pulver. Es sollte immer gut verschlossen und ohne Lichteinfluß (am besten im Kühlschrank) aufbewahrt werden. Matcha ist nicht lange haltbar.

      Tipp: Matcha kann nicht nur getrunken werden, sondern ist eine exklusive Zutat für die Küche. Das feine Pulver lässt sich zum Backen nehmen, für Müslis, Milchshakes, Smoothies oder Eis. Es rundet Soßen ab und gibt Speisen ein ganz besonderes Aroma.

      Diese spezielle japanische Sorte wurde erst 1993 durch japanische Züchter bekannt gemacht. Er wird nicht beschattet und erhält deshalb durch das Sonnenlicht einen höheren Catechin-Anteil. Außerdem ist er leicht fermentiert. Es heißt, dass Benifuuki von allen Grünteesorten den höchsten Anteil an EGCG hat. Andere Wirkstoffe treten dafür zurück und sind in geringeren Mengen als in anderen Grüntees enthalten. Benifuuki soll gegen Allergien wie Heuschnupfen und Neurodermitis wirken, außerdem gilt er als Leber- und Stoffwechseltee. Er ist als Blattware und Pulver erhältlich.

      Grünteeextrakt

      Grünteeextrakt ist nicht zur Herstellung eines leckeren Getränks gedacht. Es handelt sich um ein Nahrungsergänzungsmittel in Kapsel- oder Tablettenform oder flüssig als Tinktur oder Tropfen zum Einnehmen. Extrakte sind standardisiert. In entsprechender Dosierung könnten daraus künftig eventuell Arzneimittel hergestellt werden. Es muss hier allerdings noch weiter geforscht werden, inwieweit Grünteeextrakt in der Lage ist, die Blut-Hirn-Schranke in ausreichender Menge zu passieren.

      Die Zubereitung: Wie trinkt man grünen Tee?

      Das besondere an Camellia sinensis ist, dass die wertvollen Inhaltsstoffe in wasserlöslicher Form vorliegen. Der Teeaufguss ist also die optimale Darreichungsform, wenn es um die Aufnahme der Wirkstoffe geht. Im Teewasser gelöst, ist ihre Bioverfügbarkeit für den menschlichen Organismus besonders hoch. Nun wird manchmal eine rechte Wissenschaft daraus gemacht, welche Grünteesorte zu welcher (Tages-) Zeit und in welcher Zubereitung der Gesundheit am dienlichsten sein mag. Zwei Komponenten erscheinen dabei besonders wichtig: Unterschiedliche Inhaltsstoffe gehen nämlich bei unterschiedlichen Wassertemperaturen und unterschiedlicher Ziehdauer in unterschiedlicher Konzentration ins Teewasser über.

      Empfehlenswert ist es, den fertigen Tee immer gleich nach der Zubereitung zu trinken. Luft und heißes Wasser können wichtige Inhaltsstoffe schon 10 Minuten nach dem Aufguss zerfallen lassen.

      Anders als Schwarztee wird grüner Tee nicht mit kochendem Wasser aufgebrüht. Für hochwertigen grünen Tee ist unabhängig von der Sorte eine Wassertemperatur von etwa 60-70 Grad Celsius empfohlen. Dafür das Wasser nach dem Kochen etwa 3 Minuten abkühlen lassen. Ganz exklusive Sorten am besten nicht heißer als 50-55 Grad Celsius aufgießen.

      Eine zu lange Ziehzeit führt bei grünem Tee schnell dazu, dass der Geschmack ins Bittere umkippt. Deshalb sollte er nicht länger als 2-3 Minuten ziehen. Je mehr das Wasser zuvor abgekühlt ist, desto länger darf der Tee ziehen, ohne seinen guten Geschmack zu verlieren. Wie er individuell am besten schmeckt, sollte jeder durch Ausprobieren herausfinden.

      Wie der Tee schmeckt, hängt vor allem vom Verhältnis der Inhaltsstoffe zueinander ab. Durch Koffein und Catechine entsteht ein zart bitterer Geschmack, während die Aminosäuren den Tee leicht süßlich und erfrischend machen. Da sich die Aminosäuren bei einem heißeren Aufguss als erstes lösen, kann man selbst mit der Wassertemperatur dem Geschmack steuern. Auch die verwendete Teemenge spielt natürlich eine Rolle. Wer einen kräftigen, aber nicht bitteren Tee bevorzugt, sollte nicht die Ziehzeit verlängern, sondern die Teemenge erhöhen.

      Tipp: Grüner Tee (lose Blattware) kann mehrmals aufgegossen werden. Er kann 2-3 Aufgüsse vertragen, verliert aber an Geschmacksintensität. Das kann durch eine etwas verlängerte Ziehzeit aufgefangen werden.

      Vor allem in Japan gibt es traditionelle Teezeremonien, die ihren Ursprung in der Zen-Philosophie haben und meditativen Charakter besitzen. Sie wollen die Möglichkeit zu innerer Besinnung bieten. Eine Teezeremonie wird meist mit Matcha-Tee durchgeführt. Dabei wird das Pulver mit einem speziellen kleinen Bambusbesen in einer Schale angerührt.

      Welche Neben- und Wechselwirkungen gibt es?

      Grüntee gilt als absolut verträglich. Selbst 2-3 Liter am Tag schaden nicht, wenn keine Vorerkrankungen gegen die hohe Flüssigkeitsmenge sprechen. Empfindliche Personen können allerdings auf die Gerbstoffe mit Verstopfung oder auf das Koffein mit Durchfall reagieren. Auch eine Magenreizung kann auftreten. Da grüner Tee die Folataufnahme hemmen kann, sollten Schwangere keine großen Mengen trinken und vor allem keinen Grünteeextrakt einnehmen.

      Qualität, Aufbewahrung, Haltbarkeit

      Hohe Qualität spricht nicht nur für guten Geschmack, sondern garantiert auch höhere Konzentrationen der wertvollen Inhaltsstoffe. Es hat sich aber gezeigt, dass absolute Top-Tees und Tees in gehobener mittlerer Qualität geschmacklich und in Bezug auf ihre Wirkstoffe recht eng beieinander liegen. Bio-Qualität stellt sicher, dass keine Rückstände von Pestiziden und anderen Schadstoffen in der Tasse landen – bei Tee allgemein ein Problem.

      Wird der Tee luftdicht sowie vor Licht und Hitze geschützt aufbewahrt, ist er mindestens 4 Monate haltbar, ohne an Qualität einzubüßen. Ausnahme ist Matcha, der geöffnet schnell fremde Gerüche annehmen kann, trocken wird und an Wirkstoffen verliert.

      Der Gehalt der einzelnen Inhaltsstoffe variiert deutlich mit der Teequalität und den Teesorten! Anbau- und Verarbeitungsmethoden, Lage des Anbaugebietes , Alter und Art der verwendeten Pflanzenteile (Blätter, Blattrippen, Stängel, Knospen), Beschattung, Pflückung (die erste Pflückung ist die beste) sowie Zeitpunkt der Ernte haben einen erheblichen Einfluss auf die Zusammensetzung der Wirkstoffe. Eine hochwertige (Bio-) Qualität sollte beim Kauf von Grüntee immer an erster Stelle stehen. Wie sich der Gehalt der Inhaltsstoffe nach Teesorte und Qualitätsstufe verändert, hat bereits eine ausführliche Beschreibung aus dem Jahr 1997 ergeben. (8)

      Wer täglich grünen Tee trinkt, tut seiner Gesundheit etwas Gutes. Das anregende Wellnessgetränk steckt voller wertvoller Inhaltsstoffe, die vielfältige positive Wirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden ausüben können. In zahlreichen Studien wurden inzwischen auch Ansätze für therapeutische Anwendungsmöglichkeiten gefunden.

      (2) Dr. oec. troph. Schröder, Eva-Maria: Gesundheitsfördernde Wirkungen von Tee (Camellia sinensis) – ein Überblick. W.I.T Sommer 2007

      (3) Geleijnse, J. et al: Tea Flavonoids May Protect Against Atherosclerosis. W.I.T 2006

      (4) GERAMY, am Bundesministerium für Bildung und Forschung: Grüner Tee: Inhaltsstoff als Medikament geeignet? – Im Kampf gegen gefährliche Eiweiß-Ablagerungen. 2014

      (5) Bieschke, Jan et al.: EGCG remodels mature α-synuclein and amyloid-β fibrils and reduces cellular toxicity. 2010

      (6) Forester, Sarah c. et al.: Inhibition of starch digestion by the green tea polyphenol, (−)-epigallocatechin-3-gallate. 2012

      (7) Yanyan Wang et al.: Brainy beverage: Study reveals how green tea boosts brain cell production to aid memory. 2012

      (8) Chu, D.-C.: Green Tea – Its Cultivation, Processing of the Leaves for Drinking Materials, and Kinds of Green Tea, in Chemistry and Applications of Green Tea. 1997

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      Grüner Tee – Sorten, Herstellung, Geschichte, Inhaltsstoffe, …

      Warum wir über Grünen Tee schreiben

      Unsere Internetseite widmet sich dem Thema Grüntee, und hat sich dabei zum Ziel gesetzt, nicht nur über Sorten und die Herstellung von Grünem Tee aufzukären, sondern diskutiert ebenso kulturelle, historische, ökologische und gesundeitliche Aspekte.

      Die Idee für gruen-tee.com entstand, nachdem uns als Tee-Experten für im Laufe der Jahre von Kunden und Japantee-Liebhabern wiederholt ähnliche Fragen gestellt wurden. So kam es zur Entscheidung einen Ort zu schaffen, in dem diese Fragen für die Allgemeinheit möglichst präzise, und so weit wie möglich wissenschaftlich fundiert, beantwortet werden.

      Dabei greifen wir auch inzwischen weit verbreitete Halbwahrheiten, gezielte Falschinformationen von Händlern und allgemeine Missverständnisse über die Inhaltsstoffe und Wirkungen von Grünem Tee auf, und diskutieren diese sachlich und informativ.

      Grüntee als Forschungsgegenstand

      Tobias Rösch (Master of Science) studierte Ernährung und Umwelt, und beschäftige sich dabei intensiv mit gesundheitlichen Aspekten von Lebensmitteln, insbesondere mit Grünem Tee. Dietmar Segl (Magister Artium) studierte China-, Japan- und Wirtschaftswissenschaften, und legte dabei einen Schwerpunkt auf ökologischen Anbau von Grüntee und dessen Geschichte. Gemeinsam wurde 2005 das MARIMO-Projekt ins Leben gerufen, das sich ausschließlich mit ökologischem Tee, insbesondere Grünem Tee, befasst, und enge Kooperationen mit Grünteespezialisten in Japan pflegt.

      Unser Wissen über Grünen Tee

      Unser Wissen über Tee, vor allem japanischen Grüntee, haben wir einerseits aus ernährungswissenschaftlichen Artikeln und anderer einschlägiger Fachliteratur zusammengetragen, die zum Großteil in englischer oder japanischer Sprache verfasst ist. Zudem haben wir unsere Kenntnisse hinsichtlich der Fragen zu Tee-Anbau, Grüntee-Verarbeitung und Sorten, im Rahmen von unseren jährlichen Recherchen vor Ort in Japan und Interviews mit japanischen Tee-Lehrern, Tee-Instituten, Tee-Garten-Betreibern und Verarbeitern vervollständigt. Unser persönlicher Interessensschwerpunkt sowie der thematische Schwerpunkt dieser Seite liegen dabei vor allem auf japanischem grünen Tee.

      Struktur der Seite

      Im Zusammenhang mit Grüntee gibt es natürlich zahlreiche Themen, die selbst einzeln betrachtet ein ganzes Lexikon füllen könnten. Daher können wir es natürlich nicht schaffen uns mit allen Themen rund um den grünen Tee in vollem Umfang zu beschäftigen, aber haben bereits mehrere wichtige Themenschwerpunkte erfasst.

      a) Das Thema der grünen Teesorten

      An erster Stelle stehen die Grünteesorten, die hier umfrangreich behandelt werden. Einerseits ist es sicherlich gut genauer über die Sorten Bescheid zu wissen, um herauszufinden was für eine Teesorte man bisher überhaupt genau trinkt (meistens ist die Bezeichnung auf den Verpackungen eher kurz gehalten). Andererseits eröffenet sich dann auch der Blick für das Facettenreichtum an Sorten von grünem Tee, das um Welten größer ist als die wenigen Grünteesorten, die einem in einem einfachen Teeladen oder Onlineshop üblicherweise angeboten werden. Um eine sinnvolle und tiefgehende Kategorisierung der Sorten vorzunehmen, haben wir vor Ort in Japan umfangreiche Interviews mit Tee-Lehreren, Tee-Händlern und Teegarten-Besitzer durchgeführt, und haben auch Widersprüche diskutiert, mit denen wir nicht selten konfrontiert werden. Auch diese Widersprüche bringen wir in unseren Beschreibungen über die unterschiedlichen Grünteesorten zu Sprache.

      b) Grüner Tee – Herstellung und Verarbeitung

      Eine zweite und wichtige Kategorie, die bisher kaum irgendwo detailliert und übersichtlich dargestellt wird – auch nicht in Büchern über grünen Tee, zumindest nicht in deutscher oder englischer Sprache – ist das Thema der Grünteeherstellung. Die Grundlage dafür, dass wir ausführlich und detailreich das Thema der Herstellung behandeln können, sind die Erfahrungen, die wir vor Ort bei den Teegärten in Japan sammeln, bei denen wir jedes Jahr bei der Shincha-Ernte und „normalen“ ersten Ernte mithelfen. Seit 2012 waren wir jedes Jahr für vier bis sechs Wochen bei den Morimotos, mit denen wir zusammen im Teegärten Unkraut jäten, bei der Ernte helfen, bei der Produktion mit dabei sind, abends zusammen die Herstellungshalle und Tee-Maschinen putzen, und schließlich auch mithelfen den Teee zu verpacken und zu uns nach Europa auf den Seeweg zu bringen. Da wir bei den Morimotos mit im Haus wohnen dürfen, sammeln wir jedes Jahr vor Ort mehr als einen Monat lang 24 Stunden pro Tag Erfahrungen und Wissen zur Herstellung von grünem Tee. Selbstverständlich sind wir dafür und danach auch noch zu Besuch bei anderen Gärten, die aufgrund der klimatischen Lage teilweise schon früher mit der Teeernte beginnen, oder auch teiweise erste später als die Morimotos.

      Hinsichtlich der Herstellung von grünem Tee ist zu sagen, dass aus Perspektive der wieter verarbeitenden Großhändler in Japan die Produktion von grünem Tee eigentlich nur letzten beiden Schritte der finalen Produktion umfasst, während die Grünteeherstellung bei unsere Partner, den von Familien betriebenen Teegärten bereits mit der Aufzucht der Teesträucher und dem Anlegen der Teegärten beginnt. Mehr zu diesem Thema finden sie auch auf unseren Seite Gartentees versus Händlertees.

      c) Grüner Tee – Inhaltsstoffe

      Zum Thema der Inhaltsstoffe von grünem Tee befindet sich unsere Internetseite noch im Aufbau, da wir selbst dabei sind mehrere Studien durchzuführen, wobei die Ergebnisse erst über die Zeit hinweg zusammegetragen werden können. Dabei widmen wir uns besonders dem Thema der Catechine, da wir bei Familie Morimoto direkt bei der Ernte des Kafun Catechin Tees mit dabei sein können, und so den Einfluss der Wetters, Erntezeitpunkts etc. mitverfolgen und dokumentieren können. Seit 2012 lassen wir jährlich von einem deutschen Labor umfangreiche Analysen zu den einzelnen Catechingruppen der im Kafun Catechin Tee enthaltenen Catechine durchführen, so dass wir schließlich die beim Anbau gesammelten Daten mit den Daten der Catechinanalyse zusammenführen können.

      d) Grüner Tee – Blogs

      Einerseits arbeitet unsere Mitarbeiterin Yoko Sato vor Ort in Japan an ihrem Blog über grünen Tee und Kimono, und andererseits veröffentlichen wir selbst jedes Jahr während wir ab der Zeit der Shincha-Ernte bis zum Ende der ersten Ernte vor Ort in den Teegärten in Japan sind. Dort zeigen wir nicht nur aktuelle Bilder und Videos von der Ernte und Verarbeitung des grünen Tees in den Familien-Teegärten, sondern wir beschreiben auch detailreich und bis in die Tiefe gehend die einzelnen Verarbeitungsschritte, wie etwa den Effekt der hi-ire.

      Beide Blog finden sie im Menü unter dem Punkt Blogs.

      Grüner Tee – Geschichte, Inhaltsstoffe, Zubereitung und mehr

      Grüner Tee erfreut sich auch in unseren Breitengraden immer größerer Beliebtheit. Besonders aufgrund seiner positiven Wirkung auf unsere Gesundheit wird er immer öfter dem mittlerweile schon fast verpönten Schwarztee vorgezogen. Doch woher kommt die Tradition des Teetrinkens? Und was macht gerade grünen Tee so besonders? Weshalb wirkt er so gesundheitsfördernd? Wie wird er hergestellt und was für Sorten gibt es?

      Eine kurze Geschichte des Grüntees

      Camellia Sinensis, die Teepflanze, hat ihren Ursprung in China. Dort wird sie schon seit mehreren tausend Jahren angebaut und konsumiert. Aufgrund seiner entgiftenden und belebenden Wirkung, wurde die Pflanze anfangs vor allem von buddhistischen Mönchen als Medizin eingesetzt.

      Zu dieser Zeit wurde der Tee nach der Ernte zerkleinert und zu so genannten Teeziegeln gepresst, die dann gekocht und eingenommen wurden. Um den Tee haltbarer zu machen, fing man im 6. Jahrhundert v. Chr. allerdings damit an, die Teeblätter zu Pulver zu zerreiben. Anschließen wurde das Teepulver dann mit kochendem Wasser überbrüht und aufgeschlagen. Nach und nach erlangte diese Zubereitungsart immer größere Beliebtheit, und ist noch heute traditioneller Bestandteil der japanischen Teezeremonie.

      In China verschwand diese Art der Zubereitung jedoch allmählich unter dem Einfluss der im 13.Jahrhundert einfallenden Mongolen. So etablierte sich dort das noch heute weltweit bekannte Aufbrühen der nicht-pulverisierten, getrockneten Teeblätter mit heißem Wasser. Und auch das Fermentieren des Tees zu Schwarztee stammt aus dieser Zeit.

      Zwischen dem 16. und dem 17. Jahrhundert verbreitete sich der Tee auch in Europa. Zunächst gelangte er vor allem nach Holland und wurde dort als Medizin verkauft. Auch russische Handelsbeziehungen mit China ermöglichten die Verbreitung des Tees nach Europa. Und obwohl heutzutage Tee (vorwiegend natürlich Schwarztee) nicht mehr von der englischen Kultur wegzudenken ist, waren die Briten regelrechte Spätzünder in Europa, was den Konsum von Tee anging. Erst Mitte des 18. Jahrhunderts erkannten sie dessen Bedeutung.

      Heutzutage gibt es zahlreiche Sorten und Mischungen. Da viele Menschen durch die Schnelllebigkeit der modernen Welt großem emotionalen Stress ausgesetzt sind, entwickelt sich mittlerweile ein regelrechter Gegentrend zu dieser konsumorientierten Gesellschaft. Grüner Tee wird dabei immer beliebter, als gesunder Alleskönner und Entschleuniger für den Alltag. Doch warum ist grüner Tee eigentlich so gesund?

      Wie unterscheidet sich Grüntee von anderen Teesorten?

      Generell unterscheidet man schwarzen, grünen, weißen, gelben, Oolong- und Pu-Erh-Tee. Alle diese Sorten stammen von der gleichen Teepflanze. Der Unterschied liegt lediglich in der Verarbeitung des geernteten Teeblattes – der so genannten Fermentation. Darunter versteht man das Aufschließen und Oxidieren der Teeblätter in feuchter Umgebung.

      Allerdings ist der Begriff Fermentation irreführend, denn außer beim Pu-Erh-Tee findet keine tatsächliche Fermentation unter Einsatz von Mikroorganismen statt. Vielmehr handelt es sich um Oxidation. Dafür werden die Teeblätter durch Rollen gequetscht, wodurch die in den Zellen enthaltenen Enzyme und andere Inhaltsstoffe der Teepflanze freigesetzt werden und mit dem Sauerstoff aus der Luft reagieren können. Dadurch färben sich die Teeblätter dunkel und die Inhaltsstoffe werden in Aromastoffe umgewandelt.

      Dies wird allerdings, anders als bei den anderen Sorten, beim grünen Tee fast vollständig unterbunden. Je nachdem nach welchem Verfahren der grüne Tee hergestellt wird, verhindert kurzes Erhitzen, Rösten oder Dämpfen die Oxidation – alle gesunden Inhaltstoffe bleiben im Teeblatt enthalten. Gerollt wird grüner Tee nur zur Weiterverarbeitung und um den Weg der Wirkstoffe in die Tasse zu erleichtern. Von allen Teesorten findet die stärkste Oxidation beim Schwarztee und je nach Sorte auch beim Pu-Erh-Tee statt, während gelber, weißer und Oolong-Tee nur teilweise oxidiert oder geringfügig anfermentiert werden.

      Was macht Grüntee so gesund?

      Der wichtigste Inhaltsstoff des Tees ist im Allgemeinen das anregende Koffein, früher im Zusammenhang mit Tee auch bekannt als Teein. Der Koffeingehalt variiert je nach Sorte zwar deutlich, ist aber dennoch verantwortlich für die anregende Wirkung des Tees. Das Geheimnis des grünen Tees liegt allerdings nicht in seinem Koffeingehalt, sondern in der Verhinderung der Oxidation bei der Herstellung.

      Denn was ihn im Gegensatz zum Schwarztee so gesund macht, sind die in den Teeblättern enthaltenen Gerbstoffe, auch Catechine genannt. Sie verleihen dem Tee den etwas bitteren Geschmack, allerdings werden ihnen auch die meisten gesundheitsfördernden Wirkungen des Grüntees zugeschrieben. Zahlreiche Studien belegen ihre antioxidative und entzündungshemmende Wirkung. Auch wird ihnen zugesagt, dass sie die Blutgefäße schützen und so Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen können. Zudem wirken die Catechine beruhigend auf einen nervösen Magen-Darm-Trakt.

      Sogar Krebs ließe sich durch den täglichen Konsum von Grüntee vorbeugen, behaupten zumindest einige Wissenschaftler. Durch Oxidation werden diese kleinen Wundermittel aus den Teeblättern jedoch stark reduziert. Im fast vollständig oxidierten Schwarztee sind deshalb kaum noch, im Grüntee dafür reichlich Catechine vorhanden.

      Durch gezielte Züchtung, aber vor allem durch die Art des Anbaus der Teepflanzen, kann die Konzentration der Catechine in den Teeblättern bedeutend erhöht werden. Generell hat sich gezeigt, dass zum Beispiel Tees aus einer späteren Ernte mehr Catechine enthalten. Auch in jüngeren Blättern kommen sie in größerer Menge vor, sowie in Pflanzen, die einer größerer Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Dennoch sollten bei einem guten Tee all diese Faktoren in einem ausgeglichenen Verhältnis zum Einsatz kommen, denn wie bereits erwähnt sorgen die Catechine für einen bittere Geschmack.

      Bedeutend ist auch, dass die Catechine nicht einzeln, sondern besonders in ihrer Kombination mit anderen Inhaltsstoffen des grünen Tees ihre volle Wirkung entfalten können. So enthält Grüntee zum Beispiel auch zahlreiche Aminosäuren. Sie verleihen dem Tee seinen guten Geschmack und sind zudem essentiell für das zentrale Nervensystem, den Muskelaufbaus und viele Stoffwechselvorgänge des menschlichen Organismus. Hervorzuheben ist hier die Aminosäure Theanin, die nur im Tee vorkommt. Sie sorgt für die Freisetzung der Hormone Serotonin und Dopamin – die körpereigenen Stimmungsaufheller und „Glücklichmacher“.

      Das Theanin hat aber auch die Funktion, dem Koffein entgegen zu wirken, da es für Entspannung sorgt und emotionalen Stress lösen kann. Da das Koffein im Tee außerdem nicht wie im Kaffee an Calcium, sondern an Gerbstoffe gebunden ist, setzt so die Wirkung zwar etwas später und langsamer ein, als beim Kaffee-Konsum, dafür ist sie aber wesentlich langanhaltender und schonender.

      Andere Inhaltsstoffe im grünen Tee sind viele wichtige Vitamine, besonders Vitamin C. Schon ein Liter grüner Tee deckt 50 Prozent des täglichen Bedarfs. Zudem enthält grüner Tee auch Calcium, Kalium, Phosphorsäure, Magnesium, Kupfer, Zink und Fluorid. Von praktischer Bedeutung ist vor allem letzeres. Denn der Gehalt an wasserlöslichem Fluorid in Teeblättern ist sehr hoch und mit einer Tasse grünem Tee deckt man bereits bis zu 15 Prozent des Tagesbedarfs. Wie man sieht, ist Grüntee also rundum gesund! Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, sollte bei der Zubereitung allerdings einiges beachtet werden.

      Wie bereite ich Grüntee richtig zu?

      Da besonders die Vitamine und Aminosäuren, aber auch die Catechine, bei zu heißem Ziehwasser ihre Wirkung verlieren, ist es wichtig, Grüntee nicht mit kochendem Wasser aufzubrühen. Eine Wassertemperatur zwischen 60°C und 80°C ist bei den meisten Sorten optimal. Wer keine Temperaturmessuhr im Wasserkocher besitzt, erkennt die richtige Temperatur daran, dass im Wasser langsam Blasen aufsteigen. Sprudelt es, ist es schon zu heiß. Kälter als 50 °C sollte das Wasser allerdings auch nicht sein, denn dann können wertvollen Inhaltsstoffe nicht gelöst werden. Auch sollte Grüntee in der Regel nicht zu lange im heißen Wasser ziehen. Oftmals reichen wenige Minuten aus, um beste Geschmacksergebnisse zu erzielen.

      Eine Besonderheit des Grüntees ist außerdem, dass er sich mehrmals aufgießen lässt. Manche Sorten sogar bis zu 8 Mal. Meist ist der erste Aufguss der stärkste. Es gibt jedoch auch einige Sorten, besonders die mit stark gerollten oder gepressten Blättern, bei denen sich erst beim zweiten oder dritten Aufguss das Aroma des Tees voll entfaltet.

      Wie wird der Tee geerntet?

      Im Allgemeinen wird Tee alle 6 bis 14 Tage geerntet. Zur Erzeugung von einfachen Teesorten kommen häufig maschinelle Ernteverfahren zum Einsatz. Eine Ausnahme bildet einzig die japanische Teeproduktion, denn hier werden auch hochwertige Tees maschinell geerntet, da das Produktionsverfahren soweit optimiert wurde, dass auch geschnittene Teeblätter für qualitativ hochwertige Tees verwendet werden können. Die meiste anderen qualitativ hochwertige Sorten werden jedoch nach wie vor fast ausschließlich von Hand gepflückt – ein Handwerk, das beträchtliche Erfahrung erfordert. Ein besonderes Qualitätsmerkmal ist das so genannte „two leaves and a bud“ Pflücken. Dabei wird jeweils nur die Knospe jedes Triebes mit zwei Blättern geerntet.

      Je nachdem, wo das Anbaugebiet liegt und welche klimatischen und geografischen Bedingungen vorherrschen, gibt es durchgehende oder auch nur monatlich begrenzte Erntezeiten. Der Zeitpunkt des Pflückens beeinflusst Farbe und Geschmack des Tees aber auch die Konzentration der Inhaltsstoffe.

      Besonders im Himalaya, aber auch in vielen anderen Anbauregionen, gibt es ausgeprägte Jahreszeiten. Daraus ergeben sich unterschiedliche Pflückperioden, die oft auch in der Namensgebung der Tees aufgegriffen werden.

      • First Flush wird im Frühling von Ende Februar bis Mitte April gepflückt. Der Tee schmeckt in der Regel sehr frisch und spritzig, da vorwiegend junge Triebspitzen verarbeitet werden. Diese Tees sind qualitativ meist sehr hochwertig, allerdings verlieren sie schnell ihr frisches Aroma und sollten daher nicht lange gelagert werden.
      • Flugtee ist ein sehr früh geernteter First Flush, der sofort nach der Verarbeitung als Luftfracht (daher der Name „Flugtee“) zum Verbraucher kommt und sehr schnell verbraucht werden sollte.
      • In Between wird von April bis Mitte Mai geerntet. Für qualitativ hochwertige Tees eignen sich diese Ernten allerdings eher weniger, denn sie sind geschmacklich meist wenig ausgeprägt. Deshalben werden sie häufig nur zum Strecken verwendet.
      • Second Flush wird im Sommer von Mai bis Juni gepflückt und zählt zu den kräftigsten und aromatischsten Tees mit oft stark würzigem Aroma. Neben den First Flush Variante gehört der Second Flush definitiv zu den qualitativ hochwertigsten Teesorten. Zudem behält er lange sein Aroma und eignet sich daher besser zur Lagerung als der First Flush.
      • Regentee bezeichnet die Sorten, die nach dem Second Flush geerntet werden. Geschmacklich sind sie allerdings so unbedeutend, dass sie lediglich für Mischungen oder einfache Teesorten genutzt werden.
      • Autumnal ist die letzte Ernte des Jahres und wird im Oktober und November geerntet. Er ist qualitativ weit weniger hochwertig als First und Second Flush, hat jedoch einen ausgeprägten, vollmundigen Charakter, der aufgrund eines reduzierten Gerbstoffgehaltes trotzdem sehr mild schmeckt.

      Was sind die beliebtesten Teesorten und woher kommen sie?

      Hauptsächlich stammt Grüntee aus China und Japan, aber auch aus Indien, Sri Lanka und einigen afrikanischen Ländern. Hier die beliebtesten Sorten im Überblick:

      China: Die Wiege des grünen Tees

      Dieser chinesische Grüntee zeichnet sich durch gleichmäßig gerollte, dunkelgrüne bis smaragdfarbene Blätter aus. Die Bezeichnung Gunpowder (engl. „Schießpulver“), bezieht sich auf das Aussehen der Teeblätter am Ende des Herstellungsverfahrens. Bei dieser Methode werden die Blätter zu Kugeln gerollt, wodurch ihr volles Aroma länger erhalten werden kann. Er gilt meist als besonders aromatisch und mild im Geschmack. Dieser Sorte des Grünen Tees wird im Übrigen nachgesagt, dass sie die höchste Koffeinkonzentration von allen hat.

      Dieser Tee ist einer der populärsten grünen Tees aus China. Geschmacklich ist er sehr kräftig und aromatisch, besitzt aber auch ein leicht rauchiges Aroma. Außerdem gilt er als säuerlicher und weniger süß als andere Grüntees. Ursprünglich wurde der Tee nur in der chinesischen Provinz Jiangxi angebaut, heute befinden sich aber auch in anderen Regionen entsprechende Anbaugebiete. Ähnlich wie beim Gunpowder-Tee gibt es auch hier ein besonderes Herstellungsverfahren. Zunächst werden die frisch geernteten Blätter gedämpft, dann in der Sonne getrocknet und welken gelassen. Anschließend werden sie gerollt und dabei leicht gebogen, so dass ihre typische Form entsteht, die an kleine Augenbrauen erinnert. Durch diese besonderen Form erhielt der Tee auch seinen Namen: Chun Mee bedeutet „wertvolle Augenbraue“.

      Dieser Grüntee zählt zu den exklusivsten Sorten. Er wird in Höhenlagen von 500 bis 800 Metern angebaut und im Frühjahr geerntet. Zumeist werden dabei nur ganz junge Triebe verwendet. Diese Faktoren führen zu seinem sehr milden, fruchtig-frischen, teilweise sehr süßlichen Geschmack. Seinen Namen verdankt er dem Aussehen der Triebe der Teepflanze. „Behaarte Spitzen“ heißt Mao Feng wörtlich übersetzt und weist somit auf die fein behaarten, von ihrer Form an Speerspitze erinnernde Blätter. Sorten die eine andere Blattstruktur besitzen werden als Mao Feng Criss Cross oder einfach nur als Criss Cross bezeichnet.

      Japan: Grüntee mit Jahrhunderte-alter Tradition

      Sencha aus Japan ist der dort am häufigsten angebaute Grüntee überhaupt. Anders als viele chinesische Grüntee-Sorten, wird er nicht geröstet, sondern schonend gedämpft, um die Fermentation zu unterbinden. Aus diesem Grund behalten die Blätter ihre charakteristische smaragdgrüne Farbe und nahezu alle im frischen Blatt enthaltenen Wirkstoffe. Anschließend werden die Teeblätter in einem speziellen Verfahren eingerollt, wodurch sie ihre gleichmäßige, nadelartige Form erhalten. Das Rollen ist deshalb so wichtig, da so die Zellwände der Teeblätter aufgebrochen werden und die wertvollen Inhaltsstoffe besser in das Teewasser ziehen. Im Gegensatz zu den beiden japanischen Grüntee-Sorten Gyokuro und Tencha, wird Sencha nicht beschattet, sondern ist auf den Teefeldern vollem Sonnenlicht ausgesetzt. Dadurch entwickelt er besonders reichhaltig Catechinen. Zudem besticht er mit einem sehr hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen und einem markanten, leicht süßlichen Geschmack.

      Gyokuro, wörtlich übersetzt „edler Tautropfen“ zählt zu den hochwertigsten japanischen Teesorten. In Japan wird diese Sorte oft bei besonderen Anlässen getrunken, denn sie gilt als sehr edel. Das liegt vor allem an der speziellen Zubereitung. Dabei wird etwa die 15-fache Menge an Teeblättern verwendet, als bei einem herkömmlichen Sencha. Da die Pflanze Anfang April für etwa 20 Tage mit Hilfe von Bambusmatten voll beschattet wird, werden die Bitterstoffe stark reduziert. Deshalb werden mehr Blätter zur Zubereitung verwendet und die Ziehzeit stark erhöht. Auch die Temperatur sollte nicht mehr als 60°C betragen, da Gyokuro sehr empfindlich ist. Richtig aufgebrüht entfaltet er aber ein edles, aromatisches und ausgesprochen mildes Aroma.

      Dieser japanische Flugtee ist der allererste und frische grüne Tee des Jahres. Sein Name setzt sich aus den Worten „Shin“, was so viel wie neu bedeutet und „Cha“, also japanisch für Tee, zusammen. Dieser Tee gilt selbst unter den gehobenen Grüntees als eine Rarität, denn die Erntezeit ist sehr kurz. An nur 3 bis 4 Tagen und nur bei Sonnenschein werden die leuchtend hellgrünen Blätter gepflückt und sofort weiterverarbeitet. Verwendet werden nur zarte, junge Triebe und Blätter, die dann nur geringfügig getrocknet werden, um ihren frischen Geschmack zu erhalten. Deshalb sollte er auch möglichst schnell verbraucht werden. Geschmacklich ist er, typisch für einen Flugtee, sehr frisch, intensiv und dennoch mild. Da die Teepflanze zwischen der letzten und der ersten Pflückung des Jahres nicht geerntet wird und zudem niedrigeren Temperaturen ausgesetzt ist, hat sie mehr Zeit ihre wertvollen Inhaltstoffe auszubilden, die im Shincha voll zur Geltung kommen. So verfügt diese Sorte über besonders viele Vitamine und Aminosäuren.

      Diese Sorte ist ein besonderer japanischer Grüntee. Auf Japanisch bedeutet Matche „gemahlener Tee“. Wie der Name schon verrät, handelt es sich hierbei also um einen zu Pulver zermahlenen Tee. Das leuchtend grüne Pulver wird auf traditionelle Weise in heißem Wasser mit einem Bambusbesen schaumig geschlagen und nur in kleinen Mengen getrunken – ähnlich wie ein Espresso. Aber nicht nur in seine Herstellung und Zubereitung machen diesen Tee zu etwas ganz Besonderem. Matcha zählt zu den gesündesten Grüntees überhaupt, denn die in ihm enthaltenen Catechine, Antioxidantien und Vitamine können durch die Pulverform besonders gut im menschlichen Organismus verwendet werden.

      Eine weitere Besonderheit des Matcha ist sein hoher Gehalt an Koffein, was durch eine längere Beschattung der Teepflanzen als bei anderen Sorten erzeugt wird. Nur einer bis eineinhalb Teelöffel des Pulvers enthalten so viel Koffein wie ein Espresso. Der Unterschied liegt aber in der Verträglichkeit des Koffeins in Verbindung mit den anderen Wirkstoffen des Tees und wirkt zudem anhaltender. Trotzdem sollte man eben aufgrund des hohen Koffeingehalts täglich nicht mehr als eine kleine Tasse dieses gesunden Muntermachers zu sich nehmen.

      Indien: Besondere Tees aus hohen Lagen

      Darjeeling

      Das Teeanbaugebiet rund um die indische Stadt Darjeeling ist bekannt für seine feinen, hochwertigen Teesorten. Der Grüntee aus dieser Region zählt weltweit zu den meist getrunkenen Tees. Bei Tee-Experten besonders geschätzt: die exklusive First-Flush Variante, die sich qualitativ stark von den weiteren Ernten unterscheidet. Der goldgelbe Darjeeling-Tee schmeckt angenehm aromatisch und mild blumig. Dank des Anbaugebietes in den Hängen des Himalayas, bei Höhenlagen von bis zu 2000 Metern, besitzt er wesentlich mehr Wirk- und Vitalstoffe als vergleichbare Grüntees. Denn die Teepflanzen wachsen hier nur sehr langsam und unter intensiver Sonneneinstrahlung, so dass die Teeblätter ganz allmählich ihre wertvollen Inhaltsstoffe sowie ihr blumig-feines Aroma ausbilden.

      Assam und Ceylon

      Der in der nordostindischen Region Assam angebaute Assam-Tee so wie der in Sri Lanka angebaute Ceylon-Tee sind beide zwar sehr unempfindlich und in der Ernte sehr ergiebig, jedoch eher weniger für die Produktion von hochwertigen grünen Tees geeignet. Grund dafür ist der sehr ausgeprägte bittere Geschmack, der durch Tannine erzeugt wird und deshalb auch keine besondere gesundheitsfördernde Wirkung besitzt. Als schwarzer Tees sind allerdings aufgrund ihes würzigen Geschmacks sehr beliebt.

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      Matcha Tee - Der gesündeste Tee Japans

      Das leuchtend grüne traditionelle Getränk aus Japan, der Matcha Tee aus gemahlenen Grünteeblättern gilt als Muntermacher und gesundheitsfördernder Super-Drink, der schlank macht und bei regelmäßigem Genuss sogar die Entstehung schwerwiegender Krankheiten verhindern soll. Stimmt das wirklich? Ist Matcha Tee gesund?

      Wie bei allen derartigen Neu-Entdeckungen darf man nicht alle Versprechungen wörtlich nehmen. Doch viele natürliche Nahrungsmittel oder Heilpflanzen enthüllen bei kritischer, wissenschaftlicher Untersuchung ein faszinierendes Potential. Darunter auch die Produkte der Teepflanze.

      Speziell für die Teesorte Matcha fehlen bislang systematische Studien. Doch Tausende von überzeugenden Studien zur gesundheitsfördernden Wirkung von Grüntee lassen sich auf den Matcha Tee übertragen. Weil Matcha kein Tee-Aufguss ist, sondern ein Extrakt aus dem ganzen, frischen Teeblatt, ist der Anteil der wohltuenden Inhaltsstoffe um ein Vielfaches höher als bei gewöhnlichem grünen Tee.

      Kenner und Fans des Matcha Tees sind aufgrund eigener Erfahrungen längst überzeugt: Matcha Tee macht auf gesunde Weise wach, leistungs- und konzentrationsfähig, übt eine wohltuende Wirkung auf den gesamten Stoffwechsel aus, schmeckt hervorragend und ist obendrein ein wahrer Tausendsassa in der Küche: Nicht nur Tees, Cocktails, Smoothies und Limonaden lassen sich damit mischen, auch Kuchen, Schokolade, Desserts, Eis, Salat- oder leckere Nudelsaucen lassen sich damit kreieren.

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      Die Herkunft des Grüntees und des Matcha Tees

      Ursprünglich stammt die immergrüne Teepflanze, Camellia sinensis, mit all ihren Varietäten samt ihrer Nutzung aus China – dort war sie seit Jahrtausenden als Heilpflanze bekannt. Das ganze Blatt zu zermahlen und zu sich zu nehmen, wie dies beim Matcha Tee bis heute geschieht, geht in der Tat auf die uralte Nutzung des Tees als Heilkraut zurück.

      Im 12. Jahrhundert gelangte das Wissen über die Erzeugung und Zubereitung von grünem Tee, nach Japan: Ein Zen-Meister importierte auch die Zubereitungsart des Matcha Tees aus Pulver nach Japan, obendrein pflanzte er im ganzen Land Teesträucher an. Er verfasste ein Buch über Tee und bezeichnete ihn als lebensverlängerndes Elixier.

      Buddhistische Mönche nutzten den „Wachmacher“, um länger und intensiver meditieren zu können. Der Matcha Tee, bei dem die gemahlenen Blätter ganz konsumiert wurden, fand im 16. Jahrhundert Eingang in ein Ritual, die Tee-Zeremonie. Bis heute ist die korrekte Durchführung einer traditionellen Tee-Zeremonie in Japan ein Zeichen für Bildung und kultivierte Lebensart. Man empfängt Gäste und startet wichtige Besprechungen und Beratungen mit einer Tee-Zeremonie, die man auch als „ritualisierte Auszeit“ oder Zeit der inneren Sammlung definieren könnte. Bis heute kommt der beste Matcha Tee aus Japan. Dort gilt Matcha als exquisites Getränk, und nur ein winziger Bruchteil der Produktion findet den Weg nach Europa.

      Die Herstellung von Matcha Tee

      Tee wird aus den Blättern des Teestrauches gewonnen. Man bricht die Blattspitzen ab oder erntet die ganzen Blätter. Für Schwarztee werden die Tee-Blätter gerollt und fermentiert. Zur Gewinnung von Matcha Tee werden die Teesträucher eine Zeit lang vor der Ernte mit schwarzen Netzen oder Bambusmatten überspannt, „beschattet“. Das fördert die Anreicherung bestimmter Inhaltsstoffe, wie Teein, Chlorophyll oder die Aminosäure Theanin, und beeinflusst dadurch den Geschmack und die faszinierend hellgrüne Farbe. Die geernteten Teeblätter werden schonend mit Wasserdampf behandelt, getrocknet und die zartesten Teile der Blätter werden in Granitsteinmühlen zu feinstem Pulver verarbeitet. Je leuchtender die grüne Farbe, desto frischer der Tee. Zu lange Lagerung ist zu vermeiden.

      Die hervorragendsten grünen Tee Sorten in Japan werden bis heute nur von wenigen Teegartenbetreibern angebaut. Wer Wert auf Bio-Qualität liegt, schränkt seine Auswahl beim Einkauf noch ein wenig mehr ein und bezahlt zwischen 20 und 50 Euro oder gar mehr für 30 Gramm Tee – doch das lohnt sich.

      Wie schmeckt Matcha Tee?

      Wer grünen Tee bisher ablehnte, weil er den Geschmack bitter oder uninteressant fand, den wird Matcha Tee überzeugen: Herb, aber nicht wirklich bitter, cremig, intensiv, zuweilen sogar fruchtig oder nussig, in jedem Falle aber aromatisch präsentieren sich die Geschmacksnoten der besten, teuersten Teesorten. In Online Tee-Shops finden auch Einsteiger Empfehlungen für wohlschmeckende Tees, die zwar noch kein Vermögen kosten, aber dennoch lecker und vielseitig verwendbar sind. Denn im Matcha Teepulver steckt mehr als nur ein Heißgetränk.

      Teein oder Koffein im Matcha Tee

      Matcha Tee enthält sehr wohl Koffein – oder auch Teein, rein chemisch gesehen ein und dieselbe Substanz. Im Tee ist das anregende Koffein allerdings an Flavonole gebunden, und wird erst im Darm freigesetzt.

      Die besten Grüntees, insbesondere hochwertiger Matcha, enthalten obendrein je nach Teesorte entsprechende Mengen der Gerbsäure Tannin und der Aminosäure L-Theanin. Beide binden sich im Teewasser an das Koffein. Sie haben die Wirkung, dass der Koffeingehalt im Tee erst im Darm freigesetzt wird, milder ausfällt und länger anhält. Tee-Trinker gelten aus gutem Grund als entspannter, verglichen mit Kaffeetrinkern.

      Reines Koffein wirkt leicht entwässernd und beeinflusst das Zentralnervensystem. Aktuell genießt Koffein eher einen schlechten Ruf. Während einer Schwangerschaft soll es sogar das Wachstum des Fötus hemmen. Koffeinentzug kann unter anderem zu Kopfschmerzen führen. Wie für viele natürliche Substanzen gilt auch für das Koffein die alte Weisheit: Die Dosis macht das Gift. Und wer während einer Schwangerschaft ein anregendes Getränk benötigt, findet in Matcha Tee eine gute Alternative zum Kaffee.

      Die Inhaltsstoffe

      Was die Teesorte Matcha so besonders macht, sind die hohe Konzentration und die besondere Kombination bestimmter Inhaltsstoffe. Ein Gramm Matcha Teepulver auf 80 Milliliter Wasser, diese Menge entspricht in etwa dem, was in eine große Tee-Tasse oder Matcha Schale passt, enthält unter anderem diese Substanzen:

      Teein oder Koffein 30 mg: Die Substanz wirkt anregend, bringt Herz und Kreislauf in Schwung und wirkt sich dadurch auch positiv auf die Stimmung aus. Zudem erhöht sich die Fähigkeit zur Konzentration. Teein hält wach, wenn der Schlaf durch widrige Umstände zu kurz kommt.

      Theanin – eine besondere Aminosäure: Die seltene Aminosäure Theanin ist hochkonzentriert in Matcha- und anderen besonders hochwertigen Schattentees aus Japan zu finden. Auch Theanin macht munter, reaktions- und aufnahmefähig. Es wirkt im grünen Tee zusammen mit dem Teein, sorgt aber zugleich für Entspannung und hellt die Stimmung auf. Man vermutet, dass Theanin eine Rolle bei der Prävention oder der Behandlung von Schlaganfällen, Alzheimer oder Parkinson spielt.

      Proteine: 0,31 g: Proteine sind wichtige Energie- und Kraftspender, etwa bei einer Diät, und liefern wichtigen Nachschub für das körpereigene Immunsystem. Neben vollständigen Proteinen liefert Matcha Tee noch eine ganze Anzahl ihrer „Bausteine“, nämlich essentielle Aminosäuren, die maßgeblich an allen Stoffwechselfunktionen im Körper beteiligt sind.

      Polyphenol oder Tannin 0,1 g: Weil Grüntee und Matcha Tee nicht fermentiert sind, sind die Flavonole oder Gerbstoffe, also das Tannin, noch an das Teein gebunden, mildern und verzögern seine Wirkung. Eine weitere gute Eigenschaft von Tanninen: Sie beruhigen und desinfizieren einen durch Infektion oder unbekömmliche Nahrung gereizten Magen-Darm-Trakt.

      Auch eine Reihe wichtiger Spurenelemente und Mineralien sind im Matcha Grüntee enthalten, beispielsweise:

      Calcium 4,2 mg: Wichtig für die Knochenbildung und Knochenstabilität, bindet Fettsäuren im Darm und hilft so, beispielsweise Dickdarmkrebs vorzubeugen. Zudem wirkt Calcium regulierend auf das Herz-Kreislauf-System, vor allem den Blutdruck ein.

      Eisen 0,17 mg: Eisen ist unter anderem unabdingbar für den gesamten Energiestoffwechsel, die Zellfunktionen und den Sauerstofftransport im Blut.

      Kalium 27 mg: Dieses Spurenelement ist wichtig für die Nerven- und Muskelfunktionen im Körper.

      Vitamine: In relativ kleinen Mengen enthält Grüntee unter anderem die Vitamine B1, B2, Karotin und Vitamin C: Immunsystem, Augen, Nerven und Haut profitieren von einer ausreichenden Versorgung.

      Catechine: Viel ist die Rede von den Catechinen, den Flavonolen oder Bitterstoffen im grünen Tee und verstärkt im Matcha Tee. Bis zu 40% der getrockneten Blattmasse besteht aus Catechinen. Zusammen mit den Gerbstoffen, den Tanninen, zählen sie zu den Polyphenolen, und dienen der Teepflanze selbst zum Schutz gegen alle Arten von Krankheitserregern oder Schädlingen.

      • Bekannt wurde vor allem das Epigallocatechin-Gallat, kurz EGCG, weil seine Wirkung in der Krebsprävention dokumentiert ist. Tees, die im Halbschatten gedeihen, wie der Matcha, bilden besonders viel davon aus.
      • Catechine wirken als starke Antioxidantien, schützen unter anderem vor den Folgen von UV-Strahlung, hemmen die Hautalterung und dienen dem Zellschutz.
      • Catechine regulieren den Cholesterinhaushalt und verhindern die Bildung der berüchtigten Gefäß-Plaques, die für Arteriosklerose verantwortlich sind. Möglicherweise können Catechine Erkrankungen die Alzheimer oder Parkinson vorbeugen, die durch diese Gefäß-Plaques erst entstehen.
      • Neben den Gerbstoffen wirken auch die Catechine gut gegen Erkältungen oder Magen-Darm-Infektionen, ohne die natürliche Darmflora zu beeinträchtigen.
      • Zuweilen wird davor gewarnt, Getränke mit Catechin-Gehalt während einer Schwangerschaft einzunehmen. Bei zwei bis drei Tassen Tee pro Tag und einer gleichzeitig ausreichenden Versorgung mit Vitamin C wird die Aufnahme von Eisen sichergestellt und der Folsäurespiegel bleibt konstant. Auf eine den Kreislauf anregende Tasse Grün- oder Matcha Tee muss niemand verzichten.

      Wie wirkt Matcha Tee bei regelmäßigem Konsum?

      Die gesundheitsfördernde Wirkung von Matcha Tee entfaltet sich bei regelmäßigem Konsum. Die konzentrierten Wirkstoffe der Teepflanze wirken ausgleichend auf viele Prozesse im Organismus. Man kann davon ausgehen, dass gewohnheitsmäßige Grüntee-Trinker vor einigen Krankheiten geradezu gefeit sind:

      Der ORAC-Wert von Matcha Tee

      Matcha Tee hat im Vergleich zu anderen Nahrungsmitteln einen hohen ORAC-Wert, nämlich 1573 umoleTE/g. ORAC ist die Kurzform von Oxigen Radical Absorbing Capacity, zu Deutsch die Fähigkeit, freie Radikale zu stoppen und unschädlich zu machen. Reaktive Sauerstoffmoleküle im Organismus können zum sogenannten oxidativen Stress führen, der auf Dauer die Gesundheit angreift.

      Je höher also der ORAC-Wert eines Nahrungsmittels, desto stärker wirkt dieses gegen den oxidativen Stress, umso zuträglicher ist es der Gesundheit.

      Matcha Tee als Hilfe beim Abnehmen

      Matcha Tee zu trinken unterstützt das Abnehmen. Natürlich müssen für nachhaltigen Erfolg die Ernährung und der gesamte Lebens-Stil entsprechend angepasst werden. Weil Grüntee und verstärkt auch Matcha Tee aber den Grundumsatz und die Produktion von Körperwärme steigern, schnellt auch der Kalorienverbrauch in die Höhe. Die Bitterstoffe im Tee bremsen zudem den Drang nach Süßem.

      Matcha Tee macht müde Menschen munter

      Matcha Tee zu trinken macht munter, aber weder hyperaktiv noch nervös. Das liegt an der einzigartigen Kombination von Teein mit der Aminosäure Theanin plus dem Gerbstoff Tannin. Anstatt wie Kaffee kurzfristig den Kreislauf aufzurütteln, macht Matcha Tee für Stunden fit und entspannt zugleich.

      Studien zu Matcha Tee

      Während sich in den 70iger Jahren vor allem in Japan viele Wissenschaftler mit der nachhaltigen Wirkung des grünen Tees auf die Gesundheit beschäftigten, folgten in den letzten 20 Jahren auch Studien in Europa oder in USA. Da Matcha Tee ein Extrakt aus Grünteeblättern ist, ist im frischen Teepulver ein Vielfaches der Inhaltsstoffe des Grüntees zu erwarten.

      Studien rund um die Wirkung von EGCG

      • Neurowissenschaftler aus Berlin hatten bereits 2006 nachgewiesen, dass EGCG bei Chorea Huntington Besserung bringen kann.
      • 2008 dokumentierte das gleiche Team, dass EGCG die Fehlfaltungsprozesse der Proteine bei Alzheimer oder Parkinson aufhält. Seine Wirkung bei neurodegenerativen Erkrankungen ist damit bewiesen.
      • Auch dass die im Matcha Tee enthaltenen Catechine die Entstehung von Krebs und das Tumorwachstum verhindern oder zumindest hemmen, wird Schritt für Schritt nachgewiesen. Im klinischen Versuch verwendete man dazu ein Extrakt aus Grünteeblättern an – letztlich vergleichbar mit frischen Matcha Teepulver.
      • Eine Studie mit mehr als 40.000 Teilnehmern bewies, dass sich mit Grüntee der Cholesterinspiegel regulieren und Übergewicht nachhaltig bekämpfen lässt.

      Matcha Tee ist eine vollwertige Alternative zu Kaffee - mit allen Vorzügen, ohne die bekannten Nachteile für die Gesundheit. Der beste Matcha Tee aus Japan schmeckt nicht nur wesentlich „interessanter“, aromatischer und weniger bitter als gewöhnlicher Grüntee, er ist auch vielseitig verwendbar und enthält viele gesunde Inhaltsstoffe. Wer ein erfrischendes Getränk sucht, das zugleich munter macht, entspannt und für gute Laune sorgt, der sollte einen Ausflug in einen der vielen Matcha Online Shops wagen und sich eine erste Kostprobe bestellen, vorzugsweise in Bio-Qualität. Probieren Sie Matcha Tee, Sie werden begeistert sein.

      Grüner Tee Inhaltsstoffe – das komplette Nährstoffprofil

      Die Grüner Tee Inhaltsstoffe wurden vom amerikanischen Department of Agriculture nun genau erhoben. Grüner Tee ist nämlich nicht nur ein leckeres, sondern auch ein gesundes Getränk. Er enthält viele Mineralien und Vitamine. Was und wieviel drin steckt erfahren Sie nun hier. In diesem Beitrag stellen alle Grüner Tee Inhaltsstoffe und das komplette Nährstoffprofil vor.

      Untersucht wurde ein Aufguss von Sencha Tee aus 100 ml Wasser und 5 g Tee, der 8 Minuten gezogen hat. Der Hauptbestandteil ist mit 99,88g natürlich Wasser. Die restlichen 0,12g teilen sich wie folgt auf.

      Grüner Tee Inhaltsstoffe: Mineralien

      • ​100g Grüner Tee enthalten 1 mg Kalzium. Kalzium stärkt Knochen und Haare und ist an der der Funktion der Muskeln beteiligt.
      • 26mg Phosphor finden sie in Grüntee. Phosphor ist für die Stabilität von Knochen und Zähnen verantwortlich.
      • 90 mg Kalium kommen auf 100g Grüntee. Kalium reguliert den Wasserhaushalt und das Nervensystem.
      • 7 mg Natrium finden sich in grünem Tee, Natrium steuert die Wasserverteilung im Körper, den Herzrhythmus und die Muskeln.
      • 0,29 mg Zink sind in Grüntee enthalten. Zink spielt eine wichtige Rolle beim Stoffwechsel und dem Immunsystem.

      Grüner Tee Inhaltsstoffe: Vitamine

      ​Neben Mineralien sind auch Vitamine unter den Grüner Tee Inhaltsstoffe. Den Löwenanteil macht Vitamin C aus mit 1,2 mg. Vitamin C ist für das Immunsystem zuständig. Außerdem finden Sie die Vitamine B1 (0,02 mg), B2 (0,03 mg), B6(0,04 mg) A (20 mg) sowie Niacin in Grüntee. Darüber hinaus enthält Grüner Tee nur 0,01 g Fettsäuren, 0,1 g Proteine, 0,0 g Kohlenhydrate und 7 kcal. Weitere Bestandteile Alkaloide (Koffein) mit 2,5 ml sowie das Polyphenol EGCG mit 4 mg.

      Damit steht fest: Grüner Tee ist ein äußerst gesundes Getränk. , der auch noch gutes für Ihren Körper tut.

      Grüner Tee kaufen

      Japanischer Sencha Tee von den Gebirgshängen des Fujiyamas, im Herbst geerntet und vor dem Trocknen leicht gedämpft.

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