среда, 10 января 2018 г.

ist_kaffee_ungesund

Kaffee ist ungesund

Autor: Zentrum der Gesundheit , Letzte Änderung: 01.12.2017

Darum ist Kaffee ungesund

Gehören Sie zu den Kaffee-Trinkern? Oder vielleicht zählen Sie sich eher zu den Kaffee-Geniessern? Viele Menschen trinken gerne mal Kaffee, Cappucchino, Latte Macchiato oder Espresso und die meisten würden behaupten, sie trinken nicht so viel Kaffee, dass er ihnen schadet. Doch ab wann ist das überhaupt der Fall?

Kaffee wird häufig gegen Müdigkeit, zur Verdauungsförderung oder einfach in netter Gesellschaft getrunken. Aber wussten Sie, dass Kaffee - paradoxerweise - gerade Müdigkeit, Erschöpfung und Verstopfung verursachen kann?

Im folgenden Text haben wir einige interessante Abschnitte aus verschieden Büchern zitiert und in diesem Zusammenhang die Wirkungsweise von Kaffee erläutert. Vielleicht erkennen Sie Ihr Verhalten in der ein oder anderen Passage wieder und merken, dass Dinge wie Schlaf- oder Konzentrationsstörungen genau wie Müdigkeit und Unausgeglichenheit nur mit Ihrem (vielleicht auch nur geringem) Kaffee-Konsum zusammenhängen. Sie werden staunen, was die Experten zum Thema Kaffee sagen.

Stress durch Kaffee

Es ist hauptsächlich das Stresshormon Adrenalin, das bei Sportlern die entscheidenden Energiereserven freisetzt, um einen Wettkampf zu gewinnen, oder Ersthelfern bei schweren Unfällen die unmenschliche Fähigkeit verleiht, Autos anzuheben. Adrenalin ist auch die Quelle für unsere Kämpf-oder-Flieh-Reaktion, die unsere prähistorischen Vorfahren in die Lage versetzte, vor Säbelzahntigern und anderen Raubtieren zu fliehen.

Doch auch Kaffee versetzt den menschlichen Körper in diesen Kämpf-oder-Flieh-Zustand, indem das Koffein die Nebenniere zur Adrenalinproduktion anregt. Dies ist jedoch ziemlich unnütz, wenn man am Schreibtisch sitzt und sich lediglich mit dem PC rumschlägt, denn wenn der Adrenalin-Kick wieder abebbt, bekommt man Anzeichen wie Erschöpfung, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Reizbarkeit zu spüren. Dies ist der Moment, in welchem man aufsteht, zur Kaffeemaschine geht und den nächsten Koffein-Schub sucht.

Dies könnte Sie interessieren:

Stress-Hormon-Ausschüttung durch Kaffee

Die folgenden Quellen erklären sehr eindrücklich, was Kaffee in unserem Körper auslöst:

Koffein täuscht Stress vor

Koffein wirkt, indem es ein Hormon imitiert, das den Nebennieren signalisiert mehr Adrenalin auszustossen. Die Nebennieren denken dann, dass eine stressauslösende Situation vorliegt und von ihnen erwartet wird, zusätzliche adrenale Hormone zu produzieren.

Herbal Defense von Ralph T Golan ND, Seite 280

Kaffee täuscht dem Körper eine Bedrohung vor

Ihre Nebennieren müssen von einem Moment auf den anderen dieselben Stresshormone produzieren, die ausgeschüttet werden, wenn Sie eine Bedrohung oder Gefahr ausmachen. Ihre Muskeln spannen sich an, Ihr Blutzuckerspiegel steigt an, um zusätzliche Energie freizusetzen, Ihr Puls und Ihre Atmung beschleunigt sich und Ihre Aufmerksamkeit wird gesteigert, um die Gefahr in Ihrer Umgebung entweder bekämpfen zu können, oder ihr zumindest zu entkommen. Sie selbst sitzen vielleicht nur an einem Tisch, oder im Büro und trinken eine Tasse Kaffee. Ihr Körper aber weiss das nicht. Er bereitet sich auf einen Kampf vor.

The Memory Solution von Dr Julian Whitaker, Seite 261

Koffein im Kaffee reduziert den Serotoninspiegel

Koffein erhöht den Noradrenalinspiegel – ein das Nervensystem stimulierendes Hormon – und reduziert den beruhigend wirkenden Neurotransmitter Serotonin.

Koffein im Kaffeee steigert die Herzfrequenz

Koffein regt auch die Produktion von Norepinephrin – ein anderes Stresshormon – an, das direkt auf das Gehirn und das Nervensystem wirkt. Epinephrin und Norepinephrin sind verantwortlich für die Steigerung der Herzfrequenz und des Blutdrucks sowie für das Gefühl, sich in einer Notfallsituation zu befinden.

Caffeine Blues von Stephen Cherniske MS, Seite 57

Chronische Vergiftung durch Koffein

Wer seinen Körper konstant auf einem hohen Koffeinlevel hält, verweilt also permanent in einer körperlichen Stresssituation, erklärt Stephen Cherniske (Autor des Buches "Caffeine Blues"). Stephen Cherniske nennt diesen permanenten Alarmzustand des Körpers "Koffeinismus", welcher durch Erschöpfung, Angstzustände, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit und Depressionen gekennzeichnet ist:

"Koffeinismus" ist ein Zustand von chronischer Vergiftung, der aus einem exzessiven Konsum von Koffein entsteht. Koffeinismus verbindet eine körperliche Abhängigkeit mit einer grossen Bandbreite sich auf die Psyche auswirkender Effekte, so vor allem Angstzustände, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Depression und Erschöpfung. [. ]

Kaffee trägt zur Entstehung von Kopfschmerzen und Depressionen bei

Die andere Art und Weise wie Koffein zur Entstehung von Depressionen beiträgt, liegt im Auftreten von Entzugserschienungen wie Kopfschmerzen, Depression und Erschöpfung. Drei Tatsachen sind bezüglich des Entzugs wichtig zu beachten. Erstens trägt jedes der genannten Symptome zum depressiven Effekt bei, oder verstärkt diesen noch. Zweitens: Entzugserscheinungen können selbst bei gemässigten Koffeinkonsumenten auftreten. Drittens: Die Entzugserscheinungen können sogar bereits nach einigen Stunden eintreten. Einige Menschen fühlen sich depressiv oder ängstlich, wenn sie einfach nur zu spät ihren morgendlichen Kaffee getrunken haben. Dieser Umstand stellt für die Betroffenen nicht nur eine wichtige Motivation dar, das Getränk zu sich zu nehmen – vielmehr erzeugt dieser Zustand eine oft nicht wahrgenommene Quelle für zusätzlichen Stress. [. ]

Spätestens jetzt sollten Sie erkennen, welch enormen negativen Auswirkungen der Koffein in Ihrem täglichen Kaffee auf ihre Lebensqualität hat. Koffeinismus ist eine graduelle und zunächst kaum wahrnehmbare Störung.

Kaffee als Droge

Als Folge eines lang anhaltenden "Koffeinismus" tritt der Körper in einen Zustand ein, der als "adrenale Erschöpfung" (Erschöpfung der Nebennieren) bezeichnet werden kann. Der Koffeinkonsum hat die Nebennieren also so sehr auf Trab gehalten, dass sie vollkommen ausgezehrt sind.

Auch Ralph T. Golan, ND, beschreibt diesen Zustand in seinem Buch "Herbal Defense":

Kaffee zwingt Ihre Nebennieren dazu, den Stoff auszuschütten, selbst dann, wenn sie kaum noch etwas ausschütten können. Daher müssen sie tiefer und tiefer "graben", was Sie zunehmend erschöpft. Über die Jahre benötigen Sie immer mehr Koffein, um den gleichen Effekt erzielen zu können. Einige Menschen erreichen den Punkt, an dem sie ein halbes Dutzend oder mehr Tassen Kaffee am Tag trinken, und sie dadurch trotzdem nicht mehr wach gehalten werden. Das ist bereits eine schwerwiegende Nebennierenerschöpfung.

Mit anderen Worten: Koffein wirkt sich auf den Körper wie jede andere Droge aus. Man beginnt damit, diese ein wenig zu konsumieren, bis der Körper eine Toleranzgrenze entwickelt hat. Anschliessend benötigt man mehr, um dasselbe Ergebnis zu erzielen. Schliesslich gelangt der Organismus an einen Punkt, an dem er nicht mehr ohne die Droge funktioniert – bekommt er sie nicht, verspürt er Entzugserscheinungen.

Bartrams Encyclopedia of Herbal Medicine von Thomas Bartram, Seite 83

Koffein ist die meist genutzte Droge der Welt. Studien zeigen auf, dass Abstinenz von der Droge Entzugserscheinungen wie Erschöpfung, Kopfschmerzen und Benommenheit bereits nach 24 Stunden auftreten lassen, und bis zu einer Woche andauern können.

"Ich bin nicht abhängig von Kaffee"

Viel Menschen glauben, dass sie nicht genug Kaffee trinken, um davon abhängig werden zu können. Doch meist sind gerade diese Menschen bereits süchtig nach Kaffee. Steven Cherniske schreibt beispielsweise:

Gewissenhafte Forschungen, die vom Institut für Psychiatrie und Verhaltenwissenschaften der John Hopkins Universität durchgeführt wurden, zeigten auf, dass bereits ein geringer Kaffeekonsum (ein Becher täglich) schnell zu Entzugserscheinungen führen kann.

Wenn Sie zu den Kaffee-Trinkern zählen, probieren Sie es doch einmal aus und verzichten Sie auf Ihren Kaffee und achten Sie darauf, ob Sie Kopfschmerzen, Erschöpfung oder eine erhöhte Reizbarkeit verspüren. Dies sind die bekanntesten Entzugserscheinungen.

Ob Sie koffeinabhängig sind, sei einfach zu erkennen, sagt Dr. Griffiths. Verzichten Sie für einige Tage auf Ihre tägliche Koffeinquelle – Kaffee, Tee, Softdrinks – und schauen Sie, ob sie sich ermattet, unmotiviert, griesgrämig oder depressiv fühlen und Kopfschmerzen bekommen. Kopfschmerzen und Depressionen sind die klassischen Signale für Koffeinentzug.

Food Your Miracle Medicine von Jean Carper, Seite 277

Wenn Ihr Körper seine Koffeinration nicht bekommt, kann er für ein bis zwei Wochen Entzugserscheinungen aufweisen, darunter Kopfschmerzen, Erschöpfung, intensives Verlangen nach Koffein, Verstopfung, Angstzustände und eine gewisse Dumpfheit, wo zuvor klare Gedanken vorherrschten.

Alternative Cures von Bill Gottlieb, Seite 137

Die Kaffee-Sucht durchbrechen

Der Vorteil ist, man kann die Kaffee-Sucht durchbrechen. Man muss es nur wollen!

Wenn eine Person, die an hohe Mengen Koffein gewöhnt ist, ihren Konsum limitiert, wird das Resultat Erschöpfung sein, die möglicherweise von Kopfschmerzen begleitet wird. Die Abhängigkeit von Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken zu reduzieren, ist daher sehr wichtig, um gesund zu bleiben und durch Erschöpfung ausgelöste Schwächephasen zu vermeiden.

Complete Encyclopedia Of Natural Healing von Gary Null PhD, Seite 104

Während der Koffeinentgiftung ist es wichtig, auf eine ausreichende Nährstoffeinnahme zu achten. Wenn wir offensichtlich abhängig vom Koffein sind oder schwanger werden, sollten wir sofort und vollständig mit dem Konsum aufhören. Mit dem Laster aufzuhören, indem man langsam die Dosierung reduziert oder gleich auf kalten Entzug geht, kann durch eine gute und gesunde Ernährung unterstützt werden.

Staying Healthy With Nutrition von Elson M Haas MD, Seite 942

Anstatt morgens routinemässig zu einer Tasse Kaffee zu greifen, können Sie Ihrem Körper auch etwas Gutes tun, indem Sie ein gesundes Frühstück in Form eines grünen Smoothies oder eines Kräutertees zu sich nehmen. Ein gesundes, basisches Frühstück – gefolgt von einem gesunden Mittagessen – wird Sie den ganzen Tag dynamisch und fit halten.

Ermattung ist ein normales Symptom, wenn Sie mit dem Koffein aufhören. Eine Möglichkeit, diesen Zustand zu verbessern sei es, "morgens nach dem Aufstehen für einige Minuten behutsam die Ohren und die Ohrläppchen zu massieren," sagt Dierauf.

Alternative Cures von Bill Gottlieb, Seite 138

Kaffee mit Schokolade, Kuchen oder Keksen

Kennen Sie das, wenn Sie eine Tasse Kaffee trinken, dass Sie einige Zeit danach - machmal auch schon während dem Trinken - Lust auf etwas Süsses bekommen? Hier ist die Erklärung dafür:

Das Koffein kann den Blutzuckerspiegel durcheinander bringen, und Sie so körperlich erschöpfen, dass Sie Heisshunger nach einem schnellen Snack entwickeln.

Food & Mood von Elizabeth Somer MA RD, Seite 57

Sowohl Koffein als auch Zucker geben Ihnen aber nur für einen kurzen Zeitraum das Gefühl gesteigerten Leistungsvermögens, welches schnell wieder verschwindet. Bei einigen Menschen wiederholt sich dieser Rhythmus – sinkende Energie gefolgt von einem weiteren Kaffee oder einem kleineren Snack – nahezu über den ganzen Tag. Dies führt dazu, dass sie sich erschöpft fühlen, und ab 15 Uhr nicht mehr in der Lage sind, sich zu konzentrieren, weil sie vom ständigen über den ganzen Tag sich wiederholenden energetischen Auf und Ab vollkommen ausgezehrt werden.

Active Wellness von Gayle Reichler MS RD CDN, Seite 12

Grundsätzlich wird unser Körper [durch Kaffee] im Ganzen beschleunigt, indem unsere so genannte "Basale Stoffwechselrate" erhöht wird, was zu einer gesteigerten Kalorienverbrennung führt. Koffein kann zunächst den Blutzuckerwert senken; das allerdings löst ein Hungergefühl in uns aus, oder einen Heisshunger nach Süssigkeiten. In Folge der adrenalen Stimulation steigt der Blutzuckerspiegel wieder.

The New Detox Diet von Elson M Haas MD, Seite 30

Koffein kann einen nachteiligen Effekt auf den Blutzucker haben. Wenn Koffein aufgenommen wird, wird das Nervensystem angeregt. Adrenalin wird freigesetzt, was die Leber dazu veranlasst, gespeicherten Blutzucker abzugeben. Dann wird schliesslich Insulin freigesetzt woraufhin der Blutzuckerspiegel unter den normalen Wert fällt.

Disease Prevention And Treatment von Life Extension Foundation, Seite 739

Wenn Sie am Nachmittag einen Energieschub brauchen, versuchen Sie einmal Ginseng-Tee.

Prescription Alternatives von Earl Mindell RPh PhD & Virginia Hopkins MA, Seite 388

Coffee and Cigarettes - Kaffee und andere Drogen

Viele leidenschaftlichen Kaffee-Trinker, rauchen auch gerne eine Zigarette zum Kaffee. Diese Kombination ist jedoch äusserst schlecht für unsere Nebennieren.

Koffein und Nikotin überanspruchen die Nebennieren. Wenn diese Substanzen, andere Stressauslöser und eine grundsätzlich schlechte Ernährung zusammenwirken, können die Nebennieren in einen sehr ernsten Zustand versetzt werden. So werden ihnen wichtige Vitamine entzogen wie die B-Vitamine und das Vitamin C.

Complete Encyclopedia Of Natural Healing von Gary Null PhD, Seite 233

Folgt man Leon Chaitow, N.D., D.O., kann Schwindelgefühl beim Aufstehen nachdem man gesessen oder gelegen, hat ein Anzeichen für Nebennierenerschöpfung sein. Die Person sollte Schritte unternehmen, um die Unversehrtheit der Nebenniere wieder herzustellen – diese sollten auf die Absetzung von Stimulantia (Koffein, Tabak, Alkohol) abzielen. Ausserdem sollte für ausreichende Ruhephasen und eine Normalisierung des Lebenswandels sowie für eine ausgewogene Ernährung gesorgt werden.

Alternative Medicine by Burton Goldberg, page 1014

Zusätzlich tendieren Menschen, die zuviel Koffein zu sich nehmen, dazu, mehr Tranquilizer oder Schlaftabletten zu brauchen, um entspannen oder schlafen zu können.

Staying Healthy With Nutrition von Elson M Haas MD, Seite 937

Energieverlust durch Kaffee

Paradoxerweise entzieht uns das als Wachmacher bekannte Getränk unsere Energie. Auf Dauer kann regelmässiger Kaffeekonsum unseren Körper auszehren und uns antriebslos und kaputt machen.

. auch wenn die meisten Menschen denken, dass Koffein sie gedankenschneller macht, zeigen Untersuchungen, dass tatsächlich das genaue Gegenteil der Fall ist.

The Memory Solution von Dr Julian Whitaker, Seite 261

Weil Koffein durch die Steigerung der ATP-Produktion – dem wichtigsten Baustein der Energieproduktion in Ihrem Körper – das Energielevel anhebt, sagen manche Experten, dass eine chronische Stimulierung des Systems den Körper langsam auszehrt. Dies ist vergleichbar mit einer exzessiven und übermässigen Bewirtschaftung von Ackerland, welche dasselbe irgendwann komplett unbrauchbar macht. Empfehlung: Wenn Sie ein Koffein-Junkie sind (mehr als drei Tassen Kaffe am Tag), und ohne ihre tägliche Dosis Kaffee nicht durch den Tag kommen, dann könnte Ihr Erschöpfungsgefühl durch den Kaffee noch verstärkt werden, und sie brauchen daher eine Ruhepause vom Koffein. Senken Sie langsam Ihren Koffeinkonsum gegen 0, um schwere Kopfschmerzen und eine übermässige Schläfrigkeit zu vermeiden.

Doctors Complete Guide Vitamins Minerals von Mary D Eades MD, Seite 324

Dem zunächst auftauchenden vom Koffein erzeugten High folgen leichte Entzugserschienungen von denen eines das Gefühl von Ermattung ist. Wenn Sie mehr Kaffee trinken, um das unausweichliche Tief zu verhindern, kann ein Teufelskreis entstehen. Die Erschöpfung, eine gereizte oder deprimierte Grundstimmung, sowie ein schlechteres Leistungsvermögen bei der Arbeit, die auf Entzugserscheinungen zurückzuführen sind, können bereits innerhalb weniger Stunden nach dem Konsum der letzten Tasse Kaffee auftreten und über eine Woche andauern. Die Koffeintoleranz variiert bei den Menschen deutlich. So wurde von Entzugserscheinungen bei Personen berichtet, die nur sehr wenig Kaffee tranken (ein bis zwei Tassen), während andere Menschen problemlos grössere Mengen vertragen.

Food & Mood von Elizabeth Somer MA RD, Seite 105

Koffein fügt Ihrem Körper nicht etwa zusätzliche Energie zu, sondern es sorgt dafür, dass Ihre Reserven schneller aufgebraucht werden. Ein kurzzeitiger Aufschwung findet also auf Kosten lang anhaltender Erschöpfung und anderer Probleme statt.

The Unofficial Guide to Beating Stress von Pat Goudey, Seite 136

Koffein liefert keine Energie, sondern sorgt nur für eine chemische Stimulierung. Die wahrgenommene "Energie" resultiert aus den Versuchen des Körpers, sich auf den durch die ausgeschütteten Stresshormone angestiegenen Blutzuckerspiegel einzustellen. In den meisten Fällen führt dieser selbst herbeigeführte notfallartige Zustand zu gut beschriebenen Nebenwirkungen, die man unter dem Label Koffeinismus zusammenfassen kann. Ironischerweise ist für diesen Koffeinismus chronische Erschöpfung charakterisierend. [. ]

Auf körperlicher Ebene benötigen wir eine beständige Energiequelle, um unsere Ziele zu erreichen. Es gibt nichts Frustierenderes, als motiviert zu sein, einen grossartigen Plan ausgearbeitet zu haben, dann aber einfach nicht ausreichend Energie aufbringen zu können, um ihn durchzuführen. Wenn ich meine Patienten nach den Gründen frage, warum sie Kaffee trinken, ist die häufigste Antwort: "Ich brauche die Energie." Die Ironie daran ist, dass Koffein einer der Hauptgründe für Erschöpfung ist. Es kann für einige Zeit funktionieren, mit Hilfe des Koffeins den Tag durchzustehen, aber auf kurz oder lang sorgt es dafür, dass Ihre Träume in immer weitere Ferne rücken. [. ]

Langsam kommt die Wahrheit über den Zusammenhang von Koffein und Energie ans Licht. Ärzte warnen zunehmend ihre Patienten vor den Nachteilen des Koffeins, und ein Artikel im U.S: News&World Report benannte Koffeinabhängigkeit als einen Hauptgrund für Erschöpfung. Die Menschen, die sich über diesen folgenschweren Einfluss des Koffeins auf das Leistungsvermögen und die mentale Stimmung bewusst werden, und Schritte unternehmen, ihr Leistungsvermögen auf natürliche Art und Weise zu verbessern, können eine sichtbare Verbesserung ihrer Lebensumstände erkennen.

Caffeine Blues von Stephen Cherniske MS, Seite 10, 43 und 119

Wahre Energiegewinnung ohne Kaffee

Wie können wir unserem Körper wirklich zu mehr Energie verhelfen - ohne ihn auszuzehren?

Viel zu viele Menschen konsumieren zuviel Koffein. Das liegt meines Erachtens daran, dass die Menschen ganz einfach zu wenig natürliche Energie besitzen. Anstatt ausreichend zu schlafen, genügend Nährstoffe zu sich zu nehmen und regelmässig Sport zu treiben, um so an die notwendige Energie zu kommen, vertrauen sie auf die Wirkung des Koffeins, die sie über den Tag helfen soll. Die kurzfristigen Auswirkungen dieser Abhängigkeit sind Nervosität, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit und ein Absetzphänomen, das sich in Lethargie und psychischer Niedergeschlagenheit manifestiert. Die langwierigeren Effekte umfassen Dysfunktionen der Nebennieren und lassen schliesslich einen Körper zurück, der durch künstlich herbeigeführte Stimulierung vollkommen erschöpft wurde.

Brain Longevity von Dharma Singh Khalsa M.D. & Cameron Stauth, Seite 266

Krank durch Kaffee

Das schlimme am Kaffee ist, dass er nicht "nur" Stress verursacht und uns Energie raubt, sondern dass er zur Übersäuerung beiträgt und uns krank macht.

In Phase 1 des Verhältnisses von Koffein und Nebennieren werden Stresshormone in übermässiger Zahl ausgeschüttet. Dies beeinträchtigt das Immunsystem und erhöht das Risiko, an einer Vielzahl gesundheitlicher Leiden zu erkranken – insbesondere an Störungen des kardiovaskulären Systems. Koffein senkt zudem die Produktion von DHEA, einem Hormon, dass für die optimale Funktion Ihres Immun-, Kardiovaskulär- und des Nervensystems sowie des Fortpflanzungsapparates entscheidend wichtig ist. [. ]

Neueste Forschungsergebnisse enthüllen, dass Cortisol und DHEA – die beide in der Nebennierenrinde produziert werden – eine umgekehrt proportionale Beziehung zueinander haben. Wenn der Cortisolspiegel ansteigt, fallen die DHEA-Werte. Es könnte daher sein, dass Stress und Koffein einen so hohen Bedarf an Cortisol verursachen, dass die erschöpften Nebennieren schlicht und ergreifend die DHEA-Produktion nicht mehr auf einem optimalen Level aufrecht erhalten können. [. ]

Koffein ist eindeutig abgängig machend, dabei aber vollkommen frei erhältlich und sein Vorkommen in unseren Nahrungsmitteln und Getränken ist nicht selten nahezu "unsichtbar"! Fast täglich spreche ich Patienten, deren Symptome durch den Koffeinkonsum noch verstärkt werden. Diese Droge trägt ihren Teil zu Herzrasen, Panikattacken, Hypoglykämie, Gastritis, Erschöpfungszuständen, Schlaflosigkeit und PMS bei, um nur einige gesundheitlichen Probleme anzusprechen. Einige Menschen sind so empfindlich gegenüber Koffein, dass sie nicht bemerken, dass selbst ein Fruchtgetränk mit verstecktem Koffein ihre Symptome auslösen kann. [. ]

Gewohnheitsmässiger Koffeingebrauch führt unweigerlich zur 2. Phase, die auch als Nebenniereninsuffizienz oder Nebennierenerschöpfung bezeichnet werden kann. Dieser Zustand zeigt nicht nur leichte Ähnlichkeiten auf mit dem posttraumatischen Stress-Syndrom, das bei Soldaten zu beobachten ist, die aus dem Krieg heimkehren. Tatsächlich sind die Nebennieren durch die dauerhafte Beanspruchung und Stimulierung praktisch ausgezehrt.

Caffeine Blues von Stephen Cherniske MS, page 10, 68, 206 und 208

. Koffein überreizt die Nerven und Drüsen. Es entleert das adrenale System, beschädigt die Schilddrüse, und kann Herzrhythmusstörungen auslösen. Bei der weiblichen und der männlichen Menopause spielt das Koffein ebenfalls eine Rolle: Bei Frauen sind häufiger Brustzysten und -knoten vorzufinden, während Männer an koffeininduzierten Prostata-Problemen leiden.

Food Swings von Barnet Meltzer MD, Seite 56

Es ist bekannt, dass Koffein den Cholesterin-Spiegel anhebt, die B-Vitaminvorräte aufbraucht, den Magen und die Blase angreift, die Nebennieren schädigt und wahrscheinlich auch zu Brust- und Prostataproblemen führen kann.

Off The Shelf Natural Health How To Use Herbs And Nutrients To Stay Well von Mark Mayell, Seite 112

Insbesondere Kaffee reizt den Magen und ist möglicherweise für die Zystenbildung in der weiblichen Brust mitverantwortlich.

Manifesto For A New Medicine von James S Gordon MD, Seite 155

Koffein entzieht dem Körper die B-Vitamine, die Sie für die Funktion des Gehirns und des Nervensystems brauchen, sowie für die Umwandlung von Nahrung in Energie, sagt Michael Murray, N.D., ein naturheilkundlicher Arzt in Seattle und Autor des Buches Chronic Fatigue Syndrome: Gettin Well Naturally. Um die Angelegenheit noch schlimmer zu machen, verhindert Koffein zudem die Eisen-Absorption, sagt Dr. Murray, was zu Anämie führen kann; einem Leiden, das bewirkt, dass Sie zu wenig der für den Sauerstofftransport zuständigen Roten Blutkörperchen haben, was gleichzeitig wiederum einen Hauptauslöser der Erschöpfung darstellt.

The Complete Book Of Alternative Nutrition von Selene Y Craig, Seite 389

Dies könnte Sie interessieren:

Verstopfung durch Kaffee

Auch wenn Kaffee kurz nach dem Verzehr zunächst die Verdauung anregt und bei vielen Menschen eher zu Durchfall führt, verursacht er langfristig gesehen Verstopfung.

Dr. Hibbs erzählt von einem männlichen Patienten, der an vielen Auswirkungen übermässigen Stresses leidet, darunter Ermattung und Verstopfung. Der Patient war extrem auf den Kaffee angewiesen, um den Tag körperlich durchstehen zu können und hatte in der Folge eine chronische Nebennierenstörung ausgebildet. Dr. Hibbs brachte ihn vom Koffein und Zucker runter – beide Stimulantia ruinierten zuvor seinen Organismus. Angemessener Sport und eine Ernährungsumstellung folgten, und die Behandlung wurde durch Nahrungsergänzungen unterstützt, die Heilkräuter und Nährstoffe enthielten. Seine Darmprobleme waren relativ schnell kuriert und kehrten auch nach der Absetzung der Präparate einige Monate später nicht zurück.

Alternative Medicine von Burton Goldberg, Seite 688

Impotenz durch Kaffee?

Doch die Folgen von Kaffeekonsum gehen noch weiter:

Erschöpfung, die Entbindung eines Kindes, Verletzung oder Schädigung der Nieren und Nebennieren, auch der Missbrauch von Steroiden und der exzessive Konsum von Stimulantia – darunter auch Koffein – bis zur Störung der Nebennierenfunktion stellen alle eine Bedrohung für die sexuelle Leistungsfähigkeit bei Männern und Frauen dar. Muskeln können geschwächt und der Blutkreislauf sowie die Nervensensitivität beeinträchtigt werden. All dies sind wichtige Faktoren für die sexuelle Leistungsfähigkeit. Einige Sexualforscher sehen die Vagina als einen Muskel an.

Asian Health Secrets von Letha Hadady DAc, Seite 423

Wenn man all diese Zitate liest und sich mit dem Thema Kaffee auseinandersetzt, sollte man schon gar keine Lust mehr haben, Kaffee zu trinken. Wenn Sie zu den Kaffee-Trinkern gehören, überlegen Sie es sich gut, ob Sie Ihren Körper auszehren wollen, um einen kurzfristigen Energieschub zu bekommen, oder ob Sie dem Teufelskreis der Koffeinsucht den Kampf ansagen und Ihren Körper mit nachhaltigen Massnahmen zu mehr Energie und Wohlbefinden verhelfen wollen. Es liegt in Ihren Händen.

Dies könnte Sie interessieren:

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag für unsere Tätigkeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal

Kostenlosen Newsletter abonnieren:

Verwandte Artikel

Kaffee – Schlecht fürs Herz

(Zentrum der Gesundheit) – Viele Menschen brauchen nach eigenem Ermessen jeden Morgen mindestens eine Tasse Kaffee, um aktiv in den Tag starten zu können – auch viele Wissenschaftler. Verständlich, dass es immer mehr Pro-Kaffee-Studien gibt.…

Nierenreinigung – ganzheitlich

(Zentrum der Gesundheit) – Eine regelmässige Nierenreinigung kann Ihr Leben retten. Denn die Nieren sind nicht annähernd so regenerationsfreudig wie die Leber. Einmal entstandene Nierenschäden können daher nur selten wieder vollständig behoben…

Herzrhythmusstörungen – Naturheilkundliche Lösungen

(Zentrum der Gesundheit) – Leiden Sie manchmal an Herzklopfen oder unregelmässigem Herzschlag? Wird Ihnen dabei öfter schwindelig oder fühlen Sie sich benommen? Oder fühlen Sie sich manchmal auch einfach nur müde und schwach und wissen nicht,…

5 Tipps – Wie Sie Kaffee gesünder machen

(Zentrum der Gesundheit) - Kaffee ist die Leidenschaft vieler Menschen. Gleichzeitig wohnt dem Kaffee ein gewisses Gesundheitsrisiko inne – abhängig von der konsumierten Menge und der persönlichen Konstitution. Kaffee ist infolge des…

Darmreinigung mittels Kaffee-Einlauf

(Zentrum der Gesundheit) - Als Getränk ist Kaffee wahrlich nicht zu empfehlen, da dadurch vielfältige gesundheitliche Einschränkungen zu erwarten sind. Doch wie sieht es aus, wenn der Kaffee dem Organismus auf ganz andere Weise zugeführt wird –…

Kaffee reduziert die Teamfähigkeit

(Zentrum der Gesundheit) - Ein Artikel in der Zeitschrift New Scientist befasst sich mit den Forschungsergebnissen über die Auswirkungen des Kaffeetrinkens. Demnach beeinträchtigt eine Kaffeepause während der Arbeit die Mitarbeiter in ihrer…

Dehydratation - Wassermangel im Körper

(Zentrum der Gesundheit) - Der menschliche Körper besteht zu 75 Prozent aus Wasser und zu 25 Prozent aus festen Substanzen. Wasser ist das Lebensmittel schlechthin. Wir benötigen Wasser zum Transport der Nährstoffe, für die Beseitigung der…

(H. Vogel) - Erkenntnisse meiner Krankheit Azidose aus dem Jahr 1970: Ungesunde Ess- und Lebensgewohnheiten haben die Übersäuerung zu einer regelrechten Volkskrankheit werden lassen: Mehr als 90 Prozent der Deutschen sind übersäuert und leiden…

Verstopfung - Ursachen und Lösungen

(Zentrum der Gesundheit) - Unter einer Verstopfung versteht man die unregelmäßige Stuhlentleerung durch harten und zu trockenen Stuhl, die auch mit Anstrengung und Schmerzen bei der Entleerung verbunden sein kann. Auch kann ein Gefühl bestehen…

Welches Mittel hilft bei Durchfall?

(Zentrum der Gesundheit) – Durchfall kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Daher geht es bei Durchfall zunächst einmal darum, die Ursache zu finden und diese nach Möglichkeit zu beheben. Gleichzeitig will man möglichst schnell die Symptome…

Reizdarm-Syndrom - Einfache Hilfen

(Zentrum der Gesundheit) - Beim Reizdarm-Syndrom liegt eine Funktionsstörung des Dickdarms vor, ohne dass eine krankhafte Veränderung im Darm festgestellt werden konnte. Unter der Bezeichnung "Syndrom" versteht man das gleichzeitige Auftreten…

Die ganzheitliche Entgiftungskur zum Entgiften

(Zentrum der Gesundheit) – Eine Entgiftungskur ist in vielen Situationen sinnvoll. Bei chronischen Krankheiten etwa kann immer auch von einer Giftbelastung ausgegangen werden. Auch rätselhafte Symptome könnten auf eine Giftbelastung hinweisen, wie…

Erschöpfung durch Stress

(Zentrum der Gesundheit) - Stress ist ein bedeutender Mitverursacher des chronischen Erschöpfungssyndroms, da andauernder Stress zu einer Erschöpfung der Nebennieren beiträgt. Die Nebennieren unterstützen den Körper bei der Bewältigung von…

Burnout Syndrom - Die neue Stress-Erscheinung

(Zentrum der Gesundheit) - Das Burnout Syndrom bezeichnet einen Zustand, in dem sich ein ausgebrannter, völlig erschöpfter Mensch befindet. Beruflicher Dauerstress, durch den sich eine physische und psychische Überforderung entwickelt hat, führt…

Dunkle Schokolade: Energie für Sportler

(Zentrum der Gesundheit) – Schokolade wird als dunkle oder schwarze Schokolade bezeichnet, wenn sie einen hohen Kakaoanteil hat. Ihr Geschmack wird dadurch immer bitterer. Die Londoner Kingston University empfiehlt Ihnen einen täglichen Snack aus…

Depressionen durch Medikamente

(Zentrum der Gesundheit) – Medikamente können Depressionen verursachen. Bei Depressionen sollten Sie daher immer zuerst die Beipackzettel jener Medikamente lesen, die Sie derzeit einnehmen. Denn bei den Nebenwirkungen könnten auch Depressionen…

Koffein erhöht Fehlgeburten-Risiko

(Zentrum der Gesundheit) – Koffein ist der Muntermacher, ohne den die meisten Menschen am Morgen gar nicht in die Gänge kämen. Bis zu drei Tassen Kaffee täglich gilt in Ordnung – selbst während der Schwangerschaft. Jetzt aber hat sich gezeigt,…

Der Darmeinlauf mit einem Irrigator

(Zentrum der Gesundheit) - Mit einem Einlauf, der Darmspülung, wird der Darm entlastet. Das weiss jeder. Wussten Sie jedoch, dass Einläufe auch unmittelbare Erleichterung bei Kopfschmerzen und Erkältungen bringen können? Dass Einläufe Schmerzen…

Mundgeruch | Ursachen und Beseitigung

(Zentrum der Gesundheit) - Mundgeruch ist eine ziemlich unangenehme Angelegenheit – nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern insbesondere auch für seine direkten Mitmenschen. Mundgeruch in Ausnahmefällen – etwa nach einem knoblauchhaltigen…

Fünf Gründe für Grüntee statt Kaffee

(Zentrum der Gesundheit) –Sie möchten gerne weniger Kaffee trinken oder künftig Ihren Koffeinkonsum reduzieren? Sie möchten Ihr Wohlbefinden erhöhen und etwas für Ihre Gesundheit tun? Dann wäre es eine gute Idee, Grüntee statt Kaffee zu…

Acht Gründe für Kopfweh bei Kindern

(Zentrum der Gesundheit) - Kopfweh bei Kindern ist gar nicht so selten. Doch meist kann den Kopfschmerzen vorgebeugt werden. Denn in vielen Fällen sind die Ursachen für das Kinder-Kopfweh leicht zu beheben – natürlich nur, wenn man sie kennt.…

Wie gewöhnt man sich den Kaffee ab?

(Zentrum der Gesundheit) – Wollten auch Sie sich schon einmal den Kaffee abgewöhnen? Und es hat nicht geklappt? Mit unseren Tipps werden Sie sicher erfolgreich sein. Probieren Sie es aus! Denn Kaffeetrinken lohnt sich nicht wirklich.…

Neun Tipps zum Einschlafen

(Zentrum der Gesundheit) – Einschlafen ist oft leichter gesagt als getan. Man liegt nachts im Bett und das Gedankenkarussell dreht sich endlos. Schlafräuber sind meist Stress und Sorgen, aber auch bestimmte Lebensmittel. Gleichzeitig können andere…

Ernährung gegen Depressionen

(Zentrum der Gesundheit) - Das alte Sprichwort - Man ist, was man isst - hat schon vor langer Zeit vorweggenommen, was die wissenschaftliche Forschung zunächst sehr zaghaft, doch mittlerweile immer mehr zu bestätigen scheint. Es besteht tatsächlich…

Milch verursacht Krankheiten

(Zentrum der Gesundheit) – Milch ist schon seit Jahren ein umstrittenes Lebensmittel. Dennoch glauben noch immer viele Menschen, Milch sei gesund. Inzwischen mehren sich die wissenschaftlichen Beweise für die Schädlichkeit der Kuhmilch –…

Mundgeruch - Ein Darmproblem

(Zentrum der Gesundheit) - Der Atem der meisten Menschen riecht morgens nach dem Aufwachen nicht gut. Dieses Phänomen ist als morgendlicher Mundgeruch bekannt und gilt als weitgehend normal. Allerdings ist nicht vielen Menschen bekannt, dass ein…

Auswirkungen von Koffein

(Zentrum der Gesundheit) - Koffein ist nicht nur im Kaffee oder im Tee enthalten. Es kommt in zahlreichen Pflanzen als natürlicher Schutz gegen Insekten vor. Im menschlichen Körper, wirkt das Koffein als psychoaktive Substanz, die zur Erregung des…

Nahrungsergänzungsmittel, die den Blutzucker senken

(Zentrum der Gesundheit) – Die Diagnose hoher Blutzuckerspiegel, Prädiabetes oder gar Typ-2-Diabetes ist heute leider nichts Besonderes mehr. Meist erhält der Patient Medikamente mit dem Ziel, den Blutzuckerspiegel künstlich zu senken. Das aber…

Lebensmittel, die Migräne auslösen

(Zentrum der Gesundheit) – Migräne kommt und geht. Beim einen einmal im Jahr, beim anderen einmal im Monat oder sogar wöchentlich. Was ihre Migräne auslöst, wissen die wenigsten Betroffenen. Natürlich gehören Stress, Schlafmangel und…

Lupinenkaffee – Die beste Alternative zu Bohnenkaffee

(Zentrum der Gesundheit) – Lupinenkaffee enthält weder Koffein noch Kaffeesäure. Er macht deshalb in keinster Weise abhängig und führt auch nicht zu den bekannten Bohnenkaffee-Nebenwirkungen wie Nervosität, Kopfschmerzen, Herzklopfen und…

Teilen Sie diesen Artikel per E-Mail

Bestätigung

Wir über uns

Informationen

Social Media

Kostenlosen Newsletter abonnieren:

© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.

Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

Kaffee – gesund oder ungesund?

Kaffee - ein Getränk mit langer Tradition

Die Kaffeekultur hat eine lange Tradition. Dabei wandelt sie sich ständig und ist heute eine Mischung aus Moderne und Tradition. Um den Ursprung und die Entdeckung des Kaffees ranken sich viele Mythen. Es wird vermutet, dass der Kaffee seinen Ursprung in Äthiopien hat, in der Region rund um Kaffa, wo er bereits im 9. Jahrhundert schriftlich erwähnt wurde.

Kurzgeschichte des Kaffees

Im 14. Jahrhundert gelangte der Kaffee, möglicherweise durch Sklavenhändler, von Äthiopien nach Arabien. Der Anbau von Kaffee spielte in Arabien eine zentrale Rolle, und verschaffte den Arabern für eine gewisse Zeitspanne eine Monopolposition. Im 16.Jahrhundert gelangte der Kaffee ins Osmanische Reich, wo bisweilen sogar schon die ersten Kaffeehäuser entstanden.

Zeitweiliges Kaffeeverbot im Osmanischen Reich

Leider wurden diese auf Grund eines allgemeinen Kaffeeverbotes wieder geschlossen. Die Kaffeetrinker und Verkäufer staatlich verfolgt, und mit hohen Strafen belegt. Legalisiert wurde das Kaffeetrinken im Osmanischen Reich erst wieder 1839, nach einer Periode tiefgreifender Reformen. Seit Beginn des 17. Jahrhunderts begann auch in Europa, über die Häfenstädte Venedig, Amsterdam, London und Hamburg, ein umfangreicher Handel mit Kaffee.

Die Kaffeehaus-Tradition

Die ersten Kaffeehäuser in Europa entstanden Mitte des 17.Jahrhundert’s in Städten wie Venedig, London, Paris, und Marseille. Das erste Wiener Kaffeehaus öffnete 1685 seine Türen. Für den Betreiber Johannes Theodat war es zu dieser Zeit noch ein Privileg Kaffee an Gäste ausschenken zu dürfen.

Das erste deutsche Kaffeehaus wurde 1673 in Bremen eröffnet. Kaffeehäuser wurden zu einem Ort der Kultur. Dort trafen sich zur damaligen Zeit vorrangig Literaten und Vertreter von Kunst und Kultur.

Kaffeehäuser ein gesellschaftlicher Treffpunkt (Bild: jpeter2 – Pixabay.com – CC0 Public Domain) Im Kaffeehaus debattierte man über gesellschaftliche Themen, plauderte über aktuelle Neuigkeiten der Kunst-und Kulturszene, den Klatsch und Tratsch der Stadt, und genoß das herb-bittere Getränk, nach Belieben, mit Zucker, Milch oder Sahne.

Die intellektuelle Elite war dem Kaffeegenuss gewogen

Der Wirkung von Kaffee auf Körper und Geist, widmete schon seinerzeit so manch großer Dichter und Intellektuelle in seinem Werk Worte der Poesie. Der Kaffeegenuss galt als anregend, dem dichterischen Schaffen, dienlich. Die individuellen Befindlichkeiten, welche Goethe und Lessing nach dem Genuss von Kaffee in poetische Worte fassten, weiß man heute exakt zu analysieren und zu erklären.

Einfach zusammmengefasst, verdanken wir dem im Kaffee enthaltenen Koffein eine zeitweilig gesteigerte Konzentrationsfähigkeit. Das Koffein stimmulierend auf die Hirnareale einwirkt, konnte im MRT (Magnetresonanztomografen) nachgewiesen werden.

Schadet Kaffee der Gesundheit?

Die Auswirkungen von Kaffeegenuss auf die Gesundheit beschäftigen Forscher sein Jahrzehnten. Eine zeitlang hielt sich die These, dass sich Kaffeegenuss schädlich auf Herz, Blutdruck und Leber auswirkt. Studien, die das belegen sollten, haben nicht berücksichtigt, dass Kaffeetrinker auch häufiger Raucher waren, und andere, nachweislich ungesunde Lebensgewohnheiten, pflegten.

Wirkung auf die Psyche und Konzentration

Das Kaffee die Konzentration fördert, und somit eine aufmunternde Wirkung hat, konnte im MRT verbildlicht nachgewiesen werden. Durch das in den Bohnen enthaltene Koffein, werden körpereigene Adenosinrezeptoren blockiert, was zu einer vermehrten Ausschüttung von Dopamin führt. Dopamin, im Volksmund auch als „Glückshormon“ bezeichnet, wirkt sich hauptsächlich antriebssteigernd und motivierend auf die Psyche aus.

Wird der Kaffeekonsum allerdings übersteigert, kehrt sich der positive Einfluß auf Konzentration und Stimmung um. Die Folgen sind dann Konzentrationsstörungen, aber auch innere Unruhe und überaktives Verhalten. Wer eine Beschleunigung der Wirkung des Koffeins erzielen möchte, kann den Kaffee, vor dem Schlucken, länger im Mund belassen, so kann das Koffein durch die Mund-und Zungenschleimhaut schneller aufgenommen werden.

Negative Auswirkungen des Kaffeetrinkens auf die Gesundheit

Übermässiger Kaffeekonsum, wie der auch anderer koffeinhaltiger Getränke, kann unter anderem, Ruhelosigkeit, Konzentrationstörungen, Zittern, Herzrasen und Schlaflosigkeit hervorrufen. Kaffeetrinken kann zu leichter Abhängigkeit führen, was im Koffein-Entzug Symtome wie beispielsweise Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Unzufriedenheit, Gedankenflucht und depressive Verstimmungen auslösen kann.

Kaffeekonsum, kann die vermehrte Ausscheidung von essentiellen Mineralstoffen, wie beispielsweise Magnesium und Calcium, verursachen. Da Koffein die Produktion von Magensäure anregt, kann Kaffeetrinken bei manchen Menschen Sodbrennen verursachen. Manchmal kann die Unverträglichkeit aber auch auf das Verfahren beim Rösten zurückzuführen sein.

Werden die Bohnen zu kurz, dafür aber bei sehr hohen Temperaturen geröstet, bilden sich verschiedene Bitterstoffe, welche die Magenschleimhaut reizen können. Eine längere, aber dafür schonende Röstung, macht den Kaffee hingegen bekömmlicher und magenschonender.

Positive Auswirkungen des Kaffeetrinkens auf die Gesundheit

In den USA haben mehrere Studien gezeigt, dass sich Kaffeetrinken positiv auf die Arterien und die Herzgesundheit auswirkt. Menschen die drei bis fünf Tassen am Tag tranken, hatten weniger verkalkte Arterien, als Menschen die keinen Kaffee tranken. Dazu wurden 36 Studien zu diesem Thema ausgewertet an denen mehr als 1,3 Millionen Kaffeetrinker teilnahmen.

Fazit zur Frage: Ist Kaffee gesund oder ungesund?

In Betrachtung der neuesten Forschungsergebnisse, deutet alles darauf hin, dass der Genuss von Kaffee einen positiven Effekt auf zahlreiche Körperfunktionen und Organe hat. Es hat sich sogar gezeigt, dass Kaffee im Bezug auf einzelne Erkrankungen einen schützenden und vorbeugenden Einfluß hat.

Aus medizinischer Sicht, besteht also kein Grund auf den Genuss von Kaffee zu verzichten. Die Betonung liegt auf „Genuss“, denn unserer Ansicht nach, ist es mit dem Kaffee wie mit vielen anderen Genussmitteln und Substanzen – die Dosis macht das Gift.

Hinzu kommt, jeder Mensch ist anders, hat einen anderen Stoffwechsel, und ganz individuelle Unverträglichkeiten. Wenn Sie merken, Kaffee bekommt Ihnen nicht, verzichten Sie einfach darauf, auch wenn die neuesten Studien den Kaffeegenuss eher empfehlen. Jene die Kaffee lieben, können mit gutem Gewissen genießen. Kaffeegenuss in Maßen ist gesund (Bild: condesign – Pixabay.com – CC0 Public Domain) Schwangeren Kaffeeliebhaberinnen wird allerdings empfohlen, während der Schwangerschaft auf Kaffee zu verzichten. Das im Kaffee enthaltene Koffein kann das Wachstum des Fötus verlangsamen, und dadurch das Geburtsgewicht verringern. Mehr dazu lesen Sie hier: Veröffentlichte Studie im British Medical Journal.

Verschiedene Zubereitungsformen des Kaffee’s

Die nationalen Gepflogenheiten und die jeweilige Kaffeekultur, sowie auch der individuelle Geschmack, bringen unterschiedliche Zubereitungsformen hervor.

In Mitteleuropa und Nordamerika ist die Filterkaffee-Methode weit verbreitet. Hierbei wird das heiße Wasser tröpfchenweise, auf das sich in einem Papierfilter befindliche Kaffeepulver gegeben. Meist erledigt das eine handelsübliche Filterkaffeemaschine. Bei dieser Methode kann sehr fein gemahlenes Kaffeepulver verwendet werden.

In Italien ist der Espresso mit Zucker, aus den kleinen typischen Espressotassen, besonders beliebt. Espresso ist für manchen Menschen bekömmlicher da er, auch auf Grund der Zubereitungsart, weniger saure Bestandteile enthält. Der Espresso wird meist aus einer Siegträger-Pumpmaschine, mit niedrigerer Wassertemparatur, produziert. Der Espresso wird ganz einfach zum Cappuccino, wenn man ihn mit Milch „verlängert“.

In Frankreich wird ganz traditionell, zum Frühstück gerne Café au lait getrunken. Serviert wird das Getränk in henkellosen, großen Schalen. Ein echter Café au lait besteht zu gleichen Teilen aus Kaffee und Milch, welche auch gleichzeitig in die Schale hinein gegossen werden.

In Japan, besonders beliebt bei den jüngeren Japanerinnen, ist der Kaffee mit Sojamich. Die Japaner sind große Liebhaber der Soja-Bohnen, nicht nur wegen des Geschmackes, sondern auch wegen der Nährstoffe, welche die Jugendlichkeit lang erhalten sollen. Diese Kaffee-Variante wurde eigens von einer Kaffeehaus-Kette kreiert, und erfreut sich, inzwischen sogar über Japan’s Grenzen hinaus, großer Beliebtheit.

In Äthiopien, wie auch in den arabischen Ländern, wird vor allem Mokka getrunken. Allerdings werden dem äthiopischen Mokka, ganz traditionell Gewürze, meist Kardamon, zugegeben. Das ätherische Öl der Kardamonplfanze verleiht dem Mokka einen aromatischen Duft, und eine leicht süßlich-scharfe Würze.

In Äthiopien gehört es zur Tradition und guten Sitte zum gemeinsamen Mokkakränzchen nie weniger als drei Tassen zu trinken. Die erste Tasse dient dem allgemeinem Vergnügen. Während der zweiten Tasse werden eilige Probleme diskutiert. Die dritte Tasse ist für den segensvollen Genuss aller Anwesenden.

Brasilien als eines der Kaffee-Anbauländer, legt großen Wert auf Spitzenqualität der Bohnen. Diese stammen meist aus kleineren Familienbetrieben. In Brasilien bekommt der „Café de olla“ eine Zugabe von Zimt, und wird kalt getrunken.

Die älteste Art der Kaffeezubereitung ist die „türkische Art“. Hierbei wird der gemahlene, kräftig aromatische Kaffee zusammen mit dem Wasser gekocht. Ganz nach alter Tradition wird dieser dann mit „seiner Seele“ (dem Kaffeesatz) serviert. Kaffeezubereitung nach „türkischer Art“ (Bild: Activedia – Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Die US-Amerikaner trinken gern „Aromatisierten Kaffee“ aller erdenklichen Geschmacksrichtungen, von Chilli-Chocolate, Vanilla-Creme, Kokos, Marzipan, Haselnuss u.v.a. mehr.

In Österreich erfreuen sich der „Fiaker“, der „Pharisäer“ und der „Einspänner“ seit jeher großer Beliebtheit. Allerdings hat inzwischen ein Wiener Kaffeehaus zwei neue Kaffee-Kreationen hervorgebracht. Den „Leopold“ einen Mokka der absoluten Spitzenklasse, aus Abessinien. Und die „Josefine“ eine Wiener Melange, aus hochqualitativen Arabicas, geröstet nach Wiener Art, in der klassischen Rösttrommel.

In Spanien erfreut sich der „Café con hielo“ besonderer Beliebtheit. Der Kaffee wird zusammen mit einem Glas mit Einswürfeln serviert. Nachdem man sich seinen Kaffee nach Belieben gezuckert hat, gießt man das Ganze über die Eiswürfel in das Glas. Eine leckere Variante!

In Schweden, vor allem in Nordschweden, ist der „Kochkaffee“ Tradition. Dabei wird in einem Kaffeewassertopf das Wasser aufgekocht, der gemahlene Kaffee hinzugegeben, und alles nochmal geköchelt. Sobald sich der Sud gesetzt hat, kann der Kaffee genossen werden.

Die Entstehung des „Irish Coffee“ ist, so wird behauptet, einem Mangel an Irish Whiskey, während der Prohibitionszeit in den USA, zu verdanken. Da Destillerien geschlossen wurden, und der Whiskey knapp wurde, haben pfiffige Iren den Irish Coffee kreiert. Sie gaben dem frisch gebrühten Kaffee ein Schuß Zucker, und vier cl Irish Whiskey zu, und setzten dem Ganzen noch eine Sahnehaube auf.

Löslicher Kaffee ist, aufgelöst in heißem Wasser, sofort trinkfertig. Für die Herstellung von Löslichen Kaffee, wird fertigem Filterkaffee das Wasser wieder entzogen, wodurch ein „Kaffeeextrakt“ entsteht. Für den Sommer sind auch Coffeeshakes oder Eiskaffee eine stimulierende und gleichzeitig erfrischender Kaffeegenuss-Variante.

Einen Tipp für die sinnvolle Verwertung des Kaffeesatzes:

Da im Kaffeesatz reichlich Stickstoff enthalten ist, fördert er das Wachstum der Pflanzen. Stickstoff ist zwar auch ein natürlicher Bestandteil der Pflanzenerde, wird jedoch von den Pflanzen verwertet, und somit der Erde entzogen. Der Kaffeesatz ist also auch ein guter Dünger für die Pflanzen.

Wasserbetten – Worauf Sie achten sollten

Aids: Anti-HIV Pille ist in der EU zugelassen

Ähnliche Artikel

Fleischkonsum – maßvoll reduzieren

Circa 60 Kilogramm Fleisch isst jeder Deutsche pro Jahr. Dieser enorme Fleischkonsum kann nur durch Massentierhaltung abgedeckt werden. Außerdem soll Fleisch immer billiger werden. Ein Kilo Hackfleisch für unter drei Euro ist heute in den […]

Glück: Was macht glücklich? Gibt es eine Glücksformel oder ist Glück Zufall?

Wenn Menschen nach ihren Wünschen gefragt werden, wird das Glück immer an prominenter Stelle erwähnt, häufig zusammen mit der guten Gesundheit. Was bedeutet Glück für Sie und was macht dieses Hochgefühl eigentlich aus? Menschen auf […]

Abnehmen: Welche natürlichen Lebensmittel helfen beim Abnehmen

Einseitige Diäten sind eher kontraproduktiv, aber durch eine gesunde Lebensweise, kann man auch mit natürlichen Lebensmitteln abnehmen. Gesundes Abnehmen bedeutet vor allem langfristige Arbeit, da ein schneller Erfolg oft ein sehr flüchtiger ist. Diätpräparate mit […]

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen Antworten abbrechen

Folge uns bei Facebook

Buchempfehlung

Für alle die wissen möchten, wie effektiv man mit Intervallfasten Krankheiten vorbeugen und sogar heilen kann, dem können wir folgendes Buch sehr empfehlen - mehr erfahren.

Buchempfehlung

Wer wissen möchte, wie man mit der richtigen Ernährung Krankheiten vorbeugen und sogar heilen kann, dem können wir folgendes Buch empfehlen - mehr erfahren.

Ernährung: Wie gesund ist Kaffee wirklich?

Ernährung Wie gesund ist Kaffee wirklich?

Quelle: pa/Bernd Mayer

I n Deutschland florieren die Coffeeshops. Starbucks hat seit Anfang des Jahres allein 15 Filialen eröffnet. Ein lohnendes Geschäft, denn schließlich steigt der Kaffeekonsum ungebremst. 160 Liter trinkt jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr. Und das, obwohl Kaffee doch ungesund sein soll.

Aber sogar diese Weisheit gerät langsam ins Wanken: Immer mehr Studien belegen auch positive Wirkungen von Koffein und Co. Jüngst berichtete ein kanadisch-amerikanisches Forscherteam in der Fachzeitschrift „Arthritis & Rheumatism“, dass mehr als vier Tassen Kaffee pro Tag das Risiko für Gicht deutlich mindern.

Kaffee ist also doch gesund, meistens

Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Kaffee ist beliebt, seine Auswirkungen auf die Gesundheit stets umstritten. Nun belegt eine Langzeitstudie die positiven Effekte: Kaffeetrinker sterben seltener an Herz-Kreislauf-Problemen - und offenbar arbeitet die Leber besser.

Quelle: N24/ Fanny Juschten

Die Wissenschaftler haben mehr als 45.000 Männer jenseits der 40 über mehrere Jahre hinweg beobachtet. Für Männer, die vier bis fünf Tassen täglich tranken, war das Risiko, an Gicht zu erkranken, 40 Prozent geringer. Bei mehr als sechs Tassen am Tag sank es sogar um knapp 60 Prozent. Dabei war allerdings das Koffein im Kaffee nicht für den Gesund-Effekt verantwortlich: Das Trinken von Tee, in dem unter dem Namen Tein ebenfalls Koffein enthalten ist, hatte keinen Einfluss auf das Erkrankungsrisiko. Vielmehr, so vermuten die Mediziner, könnten im Kaffee enthaltene Antioxidantien für die positive Wirkung verantwortlich sein.

Chlorogensäure gegen Diabetes

Rohkaffee besteht zu 40 Prozent aus Kohlenhydraten: hauptsächlich Vielfachzucker (Polysaccharide) und Einfachzucker. Beim Kaffeerösten werden die Kohlenhydrate stark verändert und abgebaut. Die wasserunlöslichen Polysaccharide, die die Zellwand der Kaffeebohne bilden, bleiben beim Aufguss als Kaffeesatz zurück. Auch viele Fettstoffe stecken im Kaffee. Der Gesamtgehalt liegt bei über zehn Prozent. Allerdings sind die Substanzen schwer wasserlöslich und gelangen kaum in den zubereiteten Kaffee. Für Kaffee typisch sind die Chlorogensäuren. Diese sind für Ernährungswissenschaftler besonders interessant, weil ihnen ein Schutzeffekt gegen Diabetes mellitus zugeschrieben wird. Nach Mate-Tee enthält Kaffee von allen Lebensmitteln davon die höchste Konzentration.

Fünf Prozent des Rohkaffees bestehen aus Mineralstoffen. Der größte Teil davon geht auch ins Getränk über. Allen voran Kalium, gefolgt von Kalzium, Magnesium und Phosphor. Schließlich enthält Kaffee auch noch stickstoffhaltige Stoffe – die sogenannten Alkaloide. Zu diesen gehört auch das Koffein, das im Wesentlichen für die anregende Wirkung von Kaffee verantwortlich ist. Je nach Sorte beträgt der Koffeingehalt bis zu zwei Prozent des Kaffees – eine Tasse enthält bis zu 80 Milligramm.

Für den Duft, der beim Öffnen der Kaffeepackung so angenehm die Nase kitzelt, sind Schwefelverbindungen verantwortlich. Allerdings verschwinden sie einige Tage nach dem Rösten. Sauerstoffausschluss, Kohlendioxidschutzbegasung oder kühle Aufbewahrung verlängern die Haltbarkeit des Kaffeearomas.

Auch Wasser ist für den Kaffeegeschmack wichtig – zu 98 Prozent besteht das Getränk daraus. Die Wasserqualität und die enthaltenen Salze und Mineralstoffe sind wichtige Geschmacksträger für das Aroma des fertigen Kaffees. Kenner empfehlen mineralreiches und sauerstoffhaltiges Wasser.

Koffein am besten erforscht

Wie funktioniert eigentlich die Wirkung von Kaffee?

Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Kaffee ist für viele aus dem Alltag nicht wegzudenken. Das Koffein hält uns wach. Aber warum eigentlich? Und was passiert nach zu viel Kaffeegenuss in unserem Körper?

Von typischen Kaffeeinhaltsstoffen ist Koffein am besten erforscht. Der Wacheffekt des Koffeins rührt daher, dass es das Gehirn anregt. Es wirkt durch eine Blockade bestimmter Nervenrezeptoren der Müdigkeit entgegen. Deshalb kann Kaffeegenuss den Schlaf stören. Koffein verbessert andererseits die geistigen Leistungen und die Wahrnehmung, die Reaktionszeit wird verkürzt. Er regt auch Herz, Stoffwechsel und Atmung an und führt zu einem leichten Anstieg des Blutdrucks. Koffeindosen ab etwa 300 Milligramm können Händezittern, Blutdruckanstieg und Druck in der Herzgegend hervorrufen.

Über die Langzeitwirkung von Kaffee auf die Gesundheit sind die Forscher noch uneinig. Derzeit überwiegen die positiven Meldungen. Epidemiologische Studien zeigen, dass Kaffeekonsum vor verschiedenen chronischen Erkrankungen schützen kann, zum Beispiel vor Diabetes, Parkinson oder Leberleiden. Eine aktuelle Studie mit über 125000 Teilnehmern kommt zu dem Schluss, dass Kaffee die Leber möglicherweise vor Schäden durch zu viel Alkohol schützen kann. Das Risiko für eine alkoholbedingte Leberzirrhose sinke bereits bei einer Tasse Kaffee am Tag um 20 Prozent, bei mehr als drei Tassen um 80 Prozent. Die Ursachen sind unklar.

Schlecht bei Bluthochdruck

Aber bei allen positiven Effekten hat der Kaffeekonsum auch negative Folgen. So sind Entzugserscheinungen möglich, falls man plötzlich aufhört, Kaffee oder Koffein zu sich zu nehmen. Über Kaffeekonsum während der Schwangerschaft gibt es gegensätzliche Ergebnisse. Manche Studien zeigen, dass sich das Risiko von Totgeburten durch Kaffeegenuss erhöht. Schwangeren und stillenden Müttern empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, maximal ein bis zwei Tassen Kaffee pro Tag zu sich zu nehmen. Die Hypothese, Kaffee könnte Kreislauferkrankungen fördern, konnte bisher weder zweifelsfrei bewiesen noch ausgeschlossen werden. Auch haben Mediziner in verschiedenen Untersuchungen festgestellt, dass sich Kaffee ungünstig bei Osteoporose auswirkt.

Schüler stirbt an Koffein-Überdosis

Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Ein 16-Jähriger ist im US-Bundesstaat South Carolina an einer Überdosis Koffein gestorben. Der Junge hatte kurz nacheinander einen Café latte, ein koffeinhaltiges Getränk und einen Energydrink getrunken.

An Bluthochdruck leidende oder ältere Menschen sind möglicherweise stärker von den negativen Wirkungen von Kaffee betroffen. Aufgrund dieser zwiespältigen Ergebnisse müssen wohl noch viele Studien gemacht werden, bis der Kaffee und seine Wirkung wissenschaftlich verstanden werden. Bis dahin bleibt nur der alte Apothekerrat: In Maßen genossen ist Kaffee erlaubt.

Wissenschaft Medizin

Wissenschaft Gesundheit

Wissenschaft Gesundheit

Gesundheit Gesundheit
  • Von Maria Gerber
  • 24.02.2017

Wissenschaft Gesundheit

Wissenschaft Ernährung

Gesundheit Küchenhygiene

ZU TISCH Café mit Erziehungsanspruch
  • Von Esther Strerath
  • 20.11.2017

Video Soziale Medien

Wirtschaft Portionskaffee
  • Von Birger Nicolai
  • 14.11.2017
  • Chevron Up

Ein Angebot von WELT und N24. © WeltN24 GmbH

Kaffee: Gesund, oder ungesund?

Zu müde zum Arbeiten? Vielleicht hilft eine Tasse Kaffee

Morgens weckt er die Lebensgeister, mittags verbannt er das Esskoma, nachmittags trägt er zu einem gelungenen Café-Besuch bei: Kaffee. 162 Liter hat jeder Deutsche im Schnitt 2014 getrunken. Das sind bei einer durchschnittlichen Tassengröße von 150 Millilitern über 1000 Tassen Kaffee pro Kopf. Die geröstete Bohne enthält mehr als 800 Aromastoffe, aber nur circa zwei Kilokalorien pro 100 Milliliter. Und sie macht wach. Da verwundert es wenig, dass so viele Menschen Kaffee lieben.

Doch frönen die Deutschen da nicht einem Laster? Gilt Kaffee doch als ungesund, der nervös macht, das Herz pochen lässt, gar das Leben verkürzen soll. Dass Kaffeetrinker früher sterben, diese These gilt inzwischen als überholt. "In früheren Studien wurde nicht auf einen möglichen ungesunden Lebensstil geachtet", erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Anna Flögel, die während ihrer Zeit am Deutschen Institut für Ernährungsforschung in Potsdam zum Thema Kaffee geforscht hat.

Weshalb Kaffee früher als ungesund galt

So sind Kaffeetrinker zum Beispiel häufig auch Raucher. Wird dieser Faktor in einer Studie nicht ausgeklammert, scheint es so, als sei Kaffee ungesund. "Dabei lag das am Rauchen", so Flögel. "Heute weisen die Ergebnisse zahlreicher Studien darauf hin, dass Kaffee mit einer niedrigeren Gesamtsterblichkeit einhergeht", erläutert die Expertin.

Kaffee ist also doch gesund? Vermutlich gibt es nach wie vor ebenso viele Studien, die dem Getränk negative Effekte bescheinigen wie solche, die positive Wirkungen aufzeigen. Einige Punkte sind unter Wissenschaftlern immer noch umstritten, andere gelten inzwischen aber als gut be- oder widerlegt.

Unbestritten ist, dass Koffein, einer der zahlreichen Inhaltsstoffe im Kaffee, wach macht. Die Substanz dockt an bestimmten Molekülen auf Zellen an, sogenannten Adenosinrezeptoren. Koffein verdrängt dabei den körpereigenen Botenstoff Adenosin, der Müdigkeit auslöst, und entfaltet so seine anregende Wirkung. Bekannt ist auch, dass Koffein die Herztätigkeit beschleunigt, Harndrang auslöst, die Bronchien leicht erweitert und die Konzentration fördert. Manche Menschen reagieren auf den Wachmacher mit Schweißausbruch, zittern und sind nervös – vor allem, wenn sie größere Mengen Koffein zu sich genommen haben. Gefährlich, manchmal sogar lebensgefährlich, wird der Inhaltsstoff erst in größeren Mengen. Tödliche Koffeindosen liegen für sonst Gesunde bei mehreren Gramm.

Koffein wirkt bei jedem Mensch anders

Der aufmunternde Effekt tritt meistens nach 15 bis 30 Minuten ein und kann mehrere Stunden anhalten. Wie schnell das Koffein im Körper abgebaut wird, schwankt stark von Mensch zu Mensch und wird unter anderem von den Genen beeinflusst. Ist es beim einen nach vier Stunden zur Hälfte verstoffwechselt, finden sich bei anderen auch noch nach acht Stunden 50 Prozent des aufgenommenen Koffeins im Organismus.

Bei Frauen wirkt die Substanz teilweise doppelt so lang wie bei Männern. Kinder, junge Menschen und Schwangere reagieren wiederum anders darauf als Ältere. Bei Rauchern sinkt die Konzentration von Koffein im Körper tendenziell schneller als bei Nichtrauchern. Medikamente haben ebenfalls einen Einfluss darauf, wie und wie lange es wirkt. Und Männer werden durch den Stoff besser wach als Frauen, zeigt eine Studie an der Universität Barcelona. Wer regelmäßig Kaffee trinkt, gewöhnt sich daran und reagiert weniger stark auf das Koffein als jemand, der nur selten zugreift. "Wie lange, wie überhaupt und wie intensiv Koffein im Körper wirkt, ist individuell sehr unterschiedlich", sagt Flögel.

Das sind zum Teil auch die Gründe, warum manche Menschen auf Kaffee mit Schlafstörungen reagieren und andere nicht. Wer ohnehin oft schlecht schläft, sollte entweder ganz auf Kaffee verzichten oder die letzte Tasse am frühen Nachmittag trinken.

Treibt Kaffee den Blutdruck in die Höhe?

Menschen mit zu hohem Blutdruck fragen sich häufig, ob sie Kaffee meiden sollen. Denn Koffein soll den Druck in den Gefäßen in die Höhe treiben. Doch der Effekt ist nicht allzu groß: Laut der Deutschen Herzstiftung steigt der Blutdruck für maximal 30 Minuten um zirka 10 bis 20 mmHG an. Bei regelmäßigem Konsum fällt der Anstieg sogar noch schwächer aus. "Kaffee ist deshalb für Bluthochdruckpatienten erlaubt", sagt Professor Wolfram Delius, Kardiologe aus München. Zurückhaltung ist lediglich bei sehr hohen Blutdruckwerten geboten.

Und: Direkt vor dem Blutdruckmessen sollte man aus den genannten Gründen besser keinen Kaffee trinken. In neueren Studien wird sogar behauptet, dass die braune Bohne die Herzfunktion unterstützen und vor Gefäßverkalkung schützen soll. "Die Datenlage ist aber widersprüchlich", meint Delius. Herzrhythmusstörungen können Betroffene nach dem Kaffeetrinken stärker spüren. Unter Umständen ist es dann besser, auf das Heißgetränk zu verzichten. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt.

Kein Flüssigkeitsräuber

Widerlegt ist inzwischen die These, dass Kaffee ein Flüssigkeitsräuber ist. Er hat zwar einen harntreibenden Effekt, doch dieser ist gering. Auf Toilette müssen Kaffeetrinker vermutlich eher wegen der großen Menge Wasser, die sie pro Tasse zu sich genommen haben. Wissenschaftlich bestätigt ist wiederum, dass Kaffee das Diabetesrisiko senkt. "Das zeigen große Beobachtungsstudien", sagt Dr. Young Hee Lee-Barkey, leitende Oberärztin am Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen. "Koffein scheint für diesen Effekt nicht ausschlaggebend zu sein, da er auch bei entkoffeiniertem Kaffee auftritt", erläutert Lee-Barkey. Vermutlich beeinflussen andere Inhaltsstoffe den Blutzuckerspiegel günstig.

Dass Kaffee sich auch auf Magen und Darm auswirkt, beobachten viele Menschen an sich selbst. Manch einem schlägt er auf den Magen, der andere freut sich über eine flotte Verdauung. Das zeigt wieder, wie unterschiedlich die Effekte der Bohne sein können. "Bitterstoffe im Kaffee greifen die Magenschleimhaut an, weshalb empfindliche Menschen Magenschmerzen bekommen können", erklärt Flögel. Je nach Kaffeeart, Röstung und Zubereitung ist Kaffee im Einzelfall mehr oder weniger gut bekömmlich. Espresso gilt beispielsweise als recht gut verträglich.

Koffeingehalt im Kaffee sehr unterschiedlich

Auch spielen Sorte, Zubereitung und Röstverfahren eine große Rolle, wenn es um den Koffeingehalt von Kaffee geht. "Er pendelt zwischen 40 und 120 Milligramm pro Tasse", sagt Flögel. Die Werte beziehen sich auf eine Menge von zirka 150 Millilter. Auf dieser Größe fußt auch die allgemeine Empfehlung, etwa drei bis fünf Tassen Kaffee täglich seien unbedenklich. Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA wird in einer aktuellen Risikobewertung konkreter: Nicht mehr als 200 Milligramm Koffein auf einmal und maximal 400 Milligramm pro Tag – dann ist Kaffee für gesunde Erwachsene unproblematisch. Das entspricht ungefähr zwei Tassen Filterkaffee zum Frühstück beziehungsweise etwa vier über den Tag verteilt. Für Schwangere und Stillende liegt die Koffein-Schwelle bei drei Tassen täglich.

Da Kaffee von Mensch zu Mensch so unterschiedlich wirkt, ist es schwer, potenzielle gesundheitsfördernde Effekte auf die Allgemeinheit zu übertragen. Dem einen hilft er womöglich, dem anderen nicht. Außerdem: "Wer ungesund lebt, weil er zum Beispiel raucht oder häufig Alkohol trinkt, den macht Kaffee nicht gesünder", sagt Flögel. Vielleicht sollte man die herrlich aromatische Bohne einfach als das sehen, was sie eigentlich ist: ein Genussmittel.

2 Klicks für mehr Datenschutz: Erst wenn Sie hier noch einmal auf das Icon klicken, wird Ihre Empfehlung gesendet.

Weitere Online-Angebote des Wort & Bild Verlages

Krankheiten, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen

Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit

Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung

Urgeschmack

Der durchschnittliche Deutsche trinkt täglich 2,6 Tassen Kaffee oder 6,9kg pro Jahr. Man mag sich fragen, ob das überhaupt gesund ist. Eine eindeutige Antwort findet sich nur bedingt. Ist Kaffee gesund? Ist Kaffee ungesund? Ist es schlimm, Kaffee zu trinken? Drei Fragen, die sich mit Ja und Nein beantworten lassen.

Ist Kaffee gesund oder ungesund?

Anmerkung: In diesem Artikel geht es um die Massenware Supermarktkaffee. Diese steht in vielerlei Hinsicht im Gegensatz zu Kaffee als Spezialität, etwa aus der Third Wave Coffee Bewegung.

Warum gibt es so viele widersprüchliche Aussagen über die Wirkung des Kaffees? Es gibt es mehrere Erklärungen:

1) Die Rosinen herauspicken: Praktisch jedes Lebensmittel enthält gesundheitsförderliche und gesundheitsschädigende Stoffe. Daher ist es möglich, jedes Lebensmittel als gesund darzustellen, indem man schlichtweg die ungesunden Aspekte verschweigt. Dass dabei sowohl die Menge (die Dosis macht das Gift) als auch der Kontext unter die Räder gerät, ist üblich und oft Intention.

2) Kaffee ist nicht Koffein: Kaffee mag unsere am weitesten verbreitete Koffeinquelle sein, doch er enthält mehr als nur Koffein. Stellt sich nun in einer Studie heraus, dass Koffein negative Nebenwirkungen hat, beziehen viele Leser und Medien dies direkt auf den Kaffee. Dabei kommt jedoch wieder Punkt 1 zum Tragen: Kaffee enthält möglicherweise Stoffe, die dem Koffein oder dessen Nebenwirkungen entgegen wirken. Kontext eben.

3) Qualität und Verabeitung: Kaffee wächst nicht in Tassen an Bäumen, sondern als rohe Bohne. Bis zum Getränk durchlaufen diese Bohnen viele Verarbeitungsschritte, die sehr verschieden aussehen können. Darunter ist als besonders signifikant das Rösten zu nennen. Dies geschieht mit unterschiedlichen Temperaturen und Zeiten und hat immensen Einfluss nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf die Zusammensetzung und Inhaltsstoffe der Bohne. Neue Stoffkombinationen entstehen, andere werden abgebaut oder verändert. Darüber hinaus hat auch die Methode des Aufbrühens Einfluss auf die Zusammensetzung. Keine Studie zieht all diese Variablen in Betracht und so können die Ergebnisse für zwei verschiedene Kaffeesorten grundverschieden ausfallen.

4) Unbekannte Stoffe: Kaffee, Kakao, Wein und viele andere Lebens- und Genussmittel haben einen sehr komplexen Geschmack gemein. Gebildet wird dieser durch eine Vielzahl von Stoffen und einen Großteil dieser Stoffe haben wir noch nicht identifiziert. Wir wissen also noch gar nicht, womit wir es genau zu tun haben.

5) Disziplin: Die meisten Studien zu diesem Thema sind epidemiologisch, basieren also auf Statistiken. Deren Aussagekraft ist jedoch selten besonders groß und lässt sich je nach Perspektive auch unterschiedlich beurteilen.

Wissen wir also gar nichts über Kaffee?

Wir wissen durchaus einiges über Kaffee. Wir wissen, dass er Koffeein enthält und dass in ihm Antioxidantien stecken. Und wir wissen, dass er für den einen oder anderen eine Sucht und für viele eine Gewohnheit ist. Wir wissen auch, dass Koffein ein Gesundheitsrisiko sein kann und dass genau darauf die meisten gesundheitlichen Probleme oder Vorwürfe gegenüber dem Kaffee beruhen.

Doch ob Kaffee nun leistungssteigernd oder leistungsmindernd wirkt, selbst darüber streiten sich die Gelehrten. Offenbar kommt es auf die Dosis an: Einige recht fundierte Theorien zeigen auf, dass ein ständiger Kaffeekonsum zu einer Art Gewöhnungseffekt des Körpers führt und der Mensch dann den Kaffee benötigt, um überhaupt seine normale Leistungsfähigkeit zu erreichen.

Aber Kaffee enthält doch gesunde Antioxidantien!

Oh ja, das tut er. Und er enthält Koffein und oft auch Toxine und Schimmel. Dass Kaffee vor Krebs schütze, führen einige Wissenschaftler auf die Antioxidantien zurück. Natürlich feiern manche Kaffeefans dies gerne mit dem Motto "Kaffee gegen Krebs!"

Doch Antioxidantien gibt es auch in anderen, weit weniger umstrittenen und verarbeiteten Lebensmitteln, zum Beispiel in Heidelbeeren. Dort auch ohne Koffein, und viel häufiger ohne Toxine und Schimmel.

Ebensowenig wie Mineralstoffe ein zwingender Grund sind, Getreide zu essen, sind also Antioxidantien ein Grund dafür, Kaffee zu trinken.

Kaffee und Sucht

Für viele Menschen gehört der Kaffee am Morgen einfach dazu. Und der Kaffee danach und der danach und der vor dem Mittagessen und danach und natürlich zum Kaffeetrinken. Wir trinken unglaublich viel Kaffee und man könnte den Eindruck gewinnen, er mache süchtig. Und auf gewisse Weise tut er das sicherlich.

"Ohne meinen Kaffee kann ich nicht!" ist allerdings eine Illusion, eine Lüge. Kaffee ist für viele nichts anderes als eine Gewohnheit, von der sie nur schwer lassen können. Eine psychologische Abhängigkeit. Eine Krücke. Niemand stirbt dadurch, dass er keinen Kaffee trinkt.

Wer Kaffee jedoch so gerne trinkt und ihn gar für wichtig für den Alltag hält, der ist auch meist versucht, sich genau die Aussagen und Studien herauszupicken, die den Kaffee in positivem Licht darstellen. Er oder sie klammert sich an jeden Grund, Kaffee zu trinken.

Ist Kaffeetrinken ungesund?

Nehmen wir für einen Moment an, Kaffee sei nicht ungesund; ist Kaffeetrinken dann so schlimm? Ist es schlimm, süchtig nach Kaffee zu sein? Das muss jeder mit sich selbst ausmachen. Einen Stoff nur aus Gewohnheit oder aufgrund einer psychologischen Abhängigkeit zu konsumieren, halte ich für problematisch. Besonders, wenn seine gesundheitliche Wirkung so umstritten ist, wie die des Kaffees. Nachweislich problematischer als der Kaffee selbst ist das, was oft mit seinem Konsum einhergeht: Milch und Zucker. Milch kann gesundheitlich problematisch sein, Zucker hat in größeren Mengen negative Wirkungen auf die Gesundheit (ein Würfel/Teelöffel/10g pro Tasse sind bei 6 Tassen pro Tag durchaus eine signifikante Menge).

Meine Empfehlung ist daher, es mal eine Zeit lang ganz ohne Kaffee zu versuchen, um zu schauen, wie gut das Leben auch ohne funktioniert. Wer sich dennoch Kaffee im Leben wünscht, sollte vielleicht versuchen, ihn pur zu trinken: Ohne Zucker, ohne Milch.

Nach all diesen Überlegungen lohnt sich zur Frage der Gesundheit ein Blick auf eine aktuelle Studie der Harvard School of Public Health: Sie zeigt einen engen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Langlebigkeit. Ein höherer Kaffeekonsum geht mit geringerer Sterblichkeit besonders durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neurologische Erkrankungen und Suizid einher. Das ist wohlgemerkt lediglich ein statistischer Zusammenhang: Es ist nicht nachgewiesen, ob Kaffee die Ursache dieser Veränderungen ist.

Kaffee ohne Milch? Schmeckt doch gar nicht!

Wenn der Kaffee ohne Milch und Zucker nicht schmeckt, sollten Sie darüber nachdenken, warum Sie ihn überhaupt trinken. Mögen Sie wirklich den Geschmack des Kaffees oder eher den der Milch? Wenn es der Kaffee ist: Was halten Sie davon, mal eine andere, durchaus auch teurere Sorte zu kaufen, die anders schmeckt, vielleicht weniger bitter oder sauer?

Haben Sie überhaupt die Brühmethode optimiert und damit experimentiert? Es gibt keine Regeln, die man nicht brechen könnte. Schon nach einer halben Stunde des Warmhaltens sinkt der pH-Wert des Kaffees um rund 10%, er wird mit fortschreitender Zeit immer saurer.

Wie ein optimal Kaffee gebrauter Kaffee ist, ist Anssichtssache, doch die meisten Kaffeeliebhaber (und Sie sind einer, sonst würden Sie doch keinen Kaffee trinken, oder?) sind sich einig, dass die billigen Plastik-Filterkaffee-Maschinen zu den geschmacklich weniger vorteilhaften Methoden gehören.

Ist alles optimiert und der Kaffee schmeckt ohne Milch und Zucker noch immer zu bitter? Warum bereiten Sie ihn nicht mal etwas weniger stark zu? Wenn auch das nicht hilft: Rühren Sie eine kleine Prise Salz ein. Salz reduziert die Bitterkeit und lässt sich in geringen Mengen nicht herausschmecken.

Butterkaffee, Bulletproof, Kokosmilch und noch mehr Probleme

Eine Alternative zur herkömmlichen Milch wäre Kokosmilch. Diese ist jedoch recht fetthaltig. Wer größere Mengen Kaffee trinkt, nimmt auf diesem Wege viele Kalorien in flüssiger Form zu sich und kann unbemerkt einen Dickmacher zur Gewohnheit machen. Ein Grund mehr, in diesem Fall nur noch wenig Kaffee zu trinken.

Das gilt auch für den sogenannten Butterkaffee, also Kaffee, der mit mehr oder weniger großzügigen Menge Butter verrührt wird. Dadurch umgeht der Genießer die problematischen Inhaltsstoffe der Milch weitestgehend, konsumiert allerdings noch viel mehr Fett als durch Kokosmilch.

Als besonders gesund, geradezu als Wundermittel wird der kugelsichere Kaffee, der Bulletproof Coffee angepriesen: Kaffee mit Butter und MCT (meist Kokosfett). Geradezu wundervolle Wirkungen soll dieser Kaffee haben und das ist natürlich eine gute Ausrede, nicht auf Kaffee zu verzichten. Der Mann, der diesen Kaffee so anpreist, hat sich den Namen Schützen lassen und verkauft, wer hätte das gedacht, ganz speziellen, optimierten Kaffee. Denn natürlich ist dieser Kaffee nur dann optimal, wenn die Bohnen optimiert sind. Zweifelsohne können Kokosöl und Butter durchaus positive Wirkungen haben, doch dafür braucht es keinen Kaffee und es bleibt dabei, dass diese Fette einen hohen Energiegehalt haben. Mehr Bedenken äußert Sascha Fast in seinem ausführlichen Artikel.

Alternativen zum Kaffee: Tee oder Kakao oder. Wasser!

Auch Tee und Kakao sind nicht völlig unumstritten, jedoch offenbar weitaus weniger problematisch als Kaffee. Auch an sie kann man sich gewöhnen, fairerweise ist also auch hier Vorsicht geboten. Doch auch geschmacklich scheinen sie in der Regel weit weniger problematisch zu sein. Tee pur zu trinken bereitet weitaus weniger Menschen unbehagen und an den vielleicht zunächst fremden Geschmack des Urgeschmack-Kakaos gewöhnt man sich schnell.

Der kleinste gemeinsame Nenner, eine universelle Lösung ist jedoch Wasser. Oder heißes Wasser. Sich mit Wasser zu vergiften erfordert schon einige Anstrengung und so ist es das optimale Gertränk für den Normalzustand. Um sich mit Flüssigkeit zu versorgen, sich ein wenig aufzuwärmen, einen Grund zu haben, mal aufzustehen und nachzufüllen, ist Wasser hervorragend geeignet. Das schließt den gelegentlichen Genuss (!) von Kaffee, Tee oder Kakao nicht aus, verweist diese Getränke aber zurück auf den Platz, von dem sie eigentlich stammen: Es sind ursprünglich Genussmittel für den gelegentlichen, bewussten Verzehr.

Kaffee ist nicht lebenswichtig. Kaffee enthält nach derzeitigem Kenntnisstand keine gesundheitsförderlichen Stoffe, die wir nicht anderswo bekommen. Kaffee kann potentiell gesundheitsschädigende Stoffe (Schimmel, Toxine) enthalten.

Eine Abhängigkeit von Kaffee scheint kaum erstrebenswert, ebensowenig der gedankenlose Konsum eines umstrittenen Getränks.

Es scheint sinnvoll, den Kaffeekonsum kritisch zu betrachten, vielleicht ganz zu verzichten oder ihn zu ritualisieren: Bohnen selbst mahlen, kleine Portionen selbst aufgießen und Kaffee vor allem nicht nebenher und beiläufig trinken, sondern aktiv und bewusst genießen. Dies schult zudem die Geschmacksnerven. Ein bis zwei Tassen guten Kaffees pro Woche sind gewiss unproblematisch. Die Rarität erhöht den Reiz. Dann leistet man sich vielleicht auch mal teurere, nachhaltig und sozial verantwortlich produzierte Bohnen.

Ob nun Kaffee, Tee, Kakao oder Wasser: Heiß soll es in der Regel sein. Wer noch einen Wasserkocher sucht, dem empfehle ich aus gesundheitlichen und geschmacklichen Gründen – Plastik beeinflusst den Geschmack und stellt ein Gesundheitsrisiko dar – ein Gerät mit Glas oder Edelstahlbehältnis. Die Suche danach gestaltet sich schwieriger als man meinen würde, denn viele Glas- oder Edelstahlmodelle enthalten dann doch noch Plastikteile im Inneren. Ein entsprechendes Modell ist der Ottoni Fabrica 1,7L 2400W Wasserkocher* aus italienischer Produktion mit europäischen Bauteilen. Das Gerät hat ein gutes Fassungsbevermögen, schaltet früh bei Erreichen der Siedetemperatur ab, lässt sich gut handhaben, ist elegant designt und wird mit einem Edelstahlfilter geliefert. Das Teil ist nicht billig, hat allerdings meiner Ansicht nach einen angemessenen Preis.

Und ein kleines Kaffee-Besteck für's Ritual:

*Dies ist ein Affiliate-Link: Wer das Produkt darüber kauft, unterstützt Urgeschmack durch eine kleine, von Amazon bezahlte Provision. Vielen Dank!

Post navigation

37 Kommentare zu “ Ist Kaffee gesund oder ungesund? ”

ich bin ein großer mate-fan. mate enthält koffein, aber in einer form, die besser vom körper aufgenommen wird, mate gibt keinen kick, hält aber langfristig munter. so die literatur.

oder gibts da andere meinungen? hat mate auch etwas ungesundes an sich? bestimmt.

wasser zu trinken ist sicherlich das gesündeste und einfachste, aber…

das hiesige leitungswasser schmeckt nicht so toll weil es sehr viel kalk enthält. mineralwasser in flaschen zu kaufen find ich noch schlimmer. und selbst das schmeckt nicht viel besser. und sich einen filter oder sonstige technik zum wasser-aufbereiten anzuschaffen kommt für mich ebenfalls nicht in frage.

als ich klein war, lebten wir auf dem land und man hatte die möglichkeit natürliches wasser aus dem brunnen zu trinken, es gab dort auch viele quellen und bächer, wo man es sich holen konnte und es schmeckte fantastisch. heute lebe ich in einer großstadt, von bächern und quellen kann ich nur noch träumen.

geschmack kann sich umstellen. ja, vlt, ich kanns mir abgewöhnen süßes zu essen, aber nur noch wasser zu trinken – das kann ich mir nicht mehr vorstellen, nicht unter meinen heutigen lebensumständen.

Ich betrachte diesen Kaffee-ist-ungesund-Trend sehr kritisch. Nach kurzer Recherche finde ich kaum Beweise für eine gesundheitsschädliche Wirkung (gemäßigten Konsum vorausgesetzt), aber eine ganze Menge positiver Studien über die gesundheitsfördernde Wirkung (http://www.alpha-mann.com/12-beweise-warum-kaffee-extrem-gesund-ist/ , http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/kaffee-wirkt-eher-positiv-auf-die-gesundheit-als-negativ-a-835941.html und weitere).

Inwiefern Schimmel beim Kaffeekonsum schädlich ist, ist mir nicht ganz schlüssig.

schön, dass du es kritisch beäugst. Warum beäugst du dann nicht beide Seiten kritisch?

Deine “Beweise”, dass Kaffee “extrem gesund” sei, stützen sich überwiegend auf Statistiken, auf Epidemiologie, statt auf Nachweise nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung.

Im Übrigen sehe ich da keinerlei Trend.

Was den Schimmel angeht: Dass Schimmel ungesund sein kann weißt du? Dass nicht jeder Kaffee geröstet wird auch? Dass Mykotoxine oft hitzeresistent sind auch? Gut.

ich habe auch immer eine Tasse Kaffee morgens getrunken. Ganz selten mal noch eine zweite. Letzten Monat beschloss ich dann, es mal für 30 Tage ohne Kaffee zu versuchen und ich muss sagen ich war schockiert. Die ersten 5 Tage hatte ich Entzugserscheinungen wie Kopfschmerzen, Reizbarkeit und keine Energie obwohl ich “nur” eine Tasse täglich getrunken hatte. Das allein reicht mir schon aus um zu sagen, dass Kaffee nicht gut für mich ist. Nachdem ich die Entzugserscheinungen überwunden hatte ging es mir besser als zuvor. Ich hatte konstante Energie über den ganzen Tag. Ich konnte leichter einschlafen und wachte ausgeruht auf.

Ich werde in Zukunft auch auf Kaffee verzichten, auch wenn es schwer ist.

Weil hier öfters “Fair Trade” gefallen ist… “Wenn ein Kaffeebauer in Honduras seine Ernte für den Börsenpreis verkauft (in dem Fall 142 US Cents/lb), dann macht er pro Kilo einen Verlust von knapp 83 US Cents, was ziemlich massiv ist. Wenn der Spezialitätenkaffee-Bauer hingegen für 3 USD seinen Kaffee verkaufen kann, dann macht er pro Kilo einen Gewinn von 88 US Cents. Wohlgemerkt: 3 USD entsprechen dem doppelten Preis der heutigen Fair Trade Standards wie sie z.B. Max Havelaar bezahlt.” (Quelle: https://madmimi.com/s/f98b75)

Wollte kurz, auch weil ich auf youtube auf Deinen Beitrag zu “Kaffee, Amaranth und Abnehmen” gestossen bin.

Meiner Erfahrung nach saettigt der Kaffee mit Butter enorm. Die ersten Male bekam ich Durchfall durch den hohen Fettgehalt, aber nach 3-4 Mal hat sich mein Koerper, wohl auch durch die allgemeine Umstellung meines Stoffwechsels hin zur besseren Fettverdauung, war da kein Probelm mehr.

Ich messe nicht, wie viele Gram Butter in den Kaffee kommen. Kokusnussfett kommt nicht rein, weil mir von dem Geschmack schlecht wird, aber beim Bulletproof Kaffee benutzt der Kerl auch “Brain Octane Oil”. Ich weiss nicht, ob es noch nach Kokusoel schmeckt, aber es ist ein MCT, was 18mal staerker wirken soll.

Ich sehe das so, dass dieser Bulletproof Kaffee auf mehreren Zeitebenen und Wirkungsebene seine Wirkung entfalten soll, aber ich kann es leider nicht bestaetigen, weil ich es nicht ausprobierbar kann. Ich glaube, dass die Butter den Hunger nimmt, das kann ich bestaetigen, und in Kombination mit dem Kakusnussoel einen Extraschub der Gehirnaktivitaet gibt. Man ist gut drauf, kann arbeiten, wie geoelt. Zumindest hatte ich den Schub, als ich mir Kokusnussoel in den Kaffee gegeben habe, erstmalig und einmalig erfolgreich. Keine Ahnung, warum mein Magen jetzt darauf revoltiert.

Nun, was ich noch anmerken sollte, wegen der angesprochenen Kilokalorien. Der Typ, der bulletproof als Loesung vorschlaegt, ernaehrt sich anders als ein Grossteil der Leute. Der Typ ist wenig Kohlenhydrate (<100g pro Tag) und praktisch laeuft sein Koerper auf optimaler Fettverbrennung. Seiner Erfahrung nach ist das Kalorienzaehlen hinfaellig, wenn man auf Fettverbrennung ist. Er ist fuer 2 Jahre lang 4500 Kilokalorien gefahren und hat wahnsinnig abgenommen. Da gibt es eine Podcast zu mit einem Arzt, Dr. Dominic D'Agostino, der sich ebenfalls ketogen ernaehrt und einiges dazu aus wissenschaftlicher Sicht auf youtube praesentiert. Das 4500 Kilokalorien-Experiment war allerdings nicht nebenwirkungsfrei.

Ich wollte aber an dieser Stelle anmerken, dass Leute, die Kohlenhydrate als Hauptantriebsquelle waehlen vorsichtig mit dem Fett, also auch mit dem fetthaltigen Kaffee sein sollten, und Beitraege, die Kohlenhydrate als bessere Ernaehrungsweise vorschlagen, grundsaaetzlich vor Fettverzehr als unvorteilhaft warnen. Tiefer eingestiegen bin ich nicht, denn offenbar ist es eine timing-Sache, wann Fett und Glykose im Blutkreislauf fuer die Zellen vorteilhaft bzw. nachteilig sein sollen, weil sie Prozesse behinden sollen, aber da weiss ich nicht so viel von. Wer aber Kohlenhydrate isst und Glykoseenergie als Hauptenergiequelle nutzt, muss ganz sicher aufpassen, nicht zu viel Butterkaffee zu trinken, weil das Hungergefuehl ein anderes sein kann. Meiner Erfahrung nach passiert bei der Umstellung von Kohlenhydrate zu Fett eine Verschiebung, weil die Abhaenigigkeit vom Zucker gekappt wird und man diesen Kick nicht mehr braucht, um aus dem Zuckerloch herauszukommen.

Mein Koerper erwartet keine Kohlenhydrate mehr und hat daher weniger Hunger als vorher. Die Vorzuege des Butterkaffees werden nicht durch eine kohlenhydrathaltige Ernaehrungsweise verdraengt. Und die Vorzuege der Hungerreduktion und geistigen Wachheit haben sicherlich ueber den Zeitraum der Gewoehnung an eine fettreiche Ernaehrungweise zugenommen.

das ist alles nichts neues. Natürlich sättigt Butter, natürlich haben MCT ihre Wirkung und natürlich ist Butter mit Kokosöl eine interessante Kombination. Aber dafür braucht man keinen Kaffee, nur darum geht es mir.

Was die Kalorien bzw den Energiehaushalt angeht: Es überrascht nicht, dass man auch mit 4500kcal täglich abnehmen kann. Wenn man sich entsprechend ernährt und verhält, steigt auch die körperliche Aktivität. Das schreibe ich hier bei Urgeschmack immer und immer wieder. Natürlich geht es also nicht um kcal alleine – und doch zählt am Ende der Energiehaushalt. Wer nicht auf die Signale seines Körpers hört, sich nicht bewegt wenn der Körper danach schreit, der nimmt auch mit wenig Kohlenhydraten zu.

Hungerfrei durch Butter bzw. Fett geht definitiv auch ohne Kaffee.

Ich hab den Kaffee(Cappu.) momentan von 2 bis 3 Tassen täglich auf eine reduziert. Trinke jetzt besseren beim “Kaffeekocher” auf dem Wochenmarkt oder in einer kleinen Kaffeerösterei ohne Zucker und Milch. Ab u. an ist ein guter Keks dabei. Geht das so in Ordnung?. 2x Kaffee pro Woche ist sehr wenig. Ich freu mich riesig auf den guten Kaffe(meist Sidamo ) , da ich sonst nur klares Wasser trinke und am Abend meinen Wein( 3 bis 5 Tage pro Woche)

Wein ist mein Beruf

Trink den Kaffee allerdings nie vor dem Essen, soll wohl laut Bankhofer so besser verträglich sein..

Geht das so in Ordnung?

Du darfst und kannst alles essen und trinken. Du musst es selbst entscheiden und verantworten.

2x Kaffee pro Woche ist sehr wenig.

Das ist relativ.

bzw. sehr wenig, wenn man nicht raucht, nur ab und an mal ein guten Wein trinkt, keine softgetränke, nur gute Schokolade:-)

Bleibt ja nur Wasser.

wie schaut es mit Malzkaffee (z.B. Caro) aus – empfehlenswert oder nicht empfehlenswert ?

Malzkaffee, auch Muckefuck genannt, wird aus Getreide hergestellt. Ich empfehle ihn nicht.

Ich muss zugeben: Morgens brauche ich schon einen Kaffee um etwas wach zu werden, aber sonst am Rest des Tages kann ich auch sehr gut andere Sachen trinken! Es wird ja schob seit längerer Zeit darüber diskutiert, ob Kaffee gesund oder ungesund ist und niemand kann eigentlich eine wirklich treffende Aussage darüber treffen! Dieser Artikel begründet es eigentlich! Es sind wirklich viele gute Informationen darin! Dankeschön 🙂

Danke für dein Feedback!

Ich trinke viel und gerne Kaffee, aber nur entcoffeinierten, da ich kein Coffein vertrage. Was würdest du über Kaffee ohne Coffein sagen?

Die Meinungen dazu gehen sehr weit auseinander. Bist du sicher, dass du kein Coffein verträgst? Es gibt auch andere problematische Stoffe im Kaffee und bei vielen wird die “Unruhe” nicht durch Coffein ausgelöst.

Das Coffein wird einigen Berichten zufolge durch einen eher schädlichen Prozess ausgelöst, nämlich mit Hexan – insofern würde ich davon die Finger lassen. Darüber hinaus gehen dabei auch einige der wertvollen Pflanzenstoffe verloren.

Um also deine Frage zu beantworten: Ich würde sagen, lieber gar keinen Kaffee als entcoffeinierten.

vielen herzlichen Dank für Deine Recherche und ausführlichen Berichte.

Auf den morgendlichen Kaffeegenuss werde ich wohl nie längere Zeit verzichten mögen. Ich habe sehr viele und sehr hochwertige Sorten probiert, mit besonderem Augenmerk auf Bio-Anbau und damit verbunden Fairtrade, bin aber allein des guten Geschmacks wegen bei einer (ebenfalls teuren) Sorte hängen geblieben, die weder Bio-Anbau noch ein Fairer-Handel-Zertifikat aufweisen kann. Für bloß eine Tasse am Tag gehe ich diesen Kompromiss allerdings ohne schlechtes Gewissen ein.

Da ich Milch nicht besonders gut vertrage, trinke ich den Kaffee seit Jahres mit aufgeschäumter Soja-Milch. Das entspricht ungefähr 50 ml Sojamilch pro Tag. Du empfiehlst den Verzicht von Sojamilch. Welche Alternativen habe ich? Bei SÄMTLICHEN Ziegenprodukten überkommt mich ein Brechreiz – nicht aus Allergiegründen sondern wegen des Geschmacks, auch wenn nur ein Anteil davon irgendwo enthalten ist – ich schmecke es garantiert heraus, habe schon das ein oder andere Produkt weggeworfen (Pizza mit Feta mit Ziegenmilchanteil, Käse, Joghurt, Ziegenwurst – bäh).

Könnte Mandelmilch genommen werden?

Nun noch ein Hinweis zu den Glas- und Edelstahlwasserkochern:

Ich habe mir für zu Hause einen Glaswasserkocher angeschafft, allerdings im Nachhinein festgestellt, dass auch dieser Glasbehälter nicht gänzlich frei von Plastik ist, nämlich in der Verbindung des Glaskolbens zur Heizplatte wurde als Füllmaterial zur Abdichtung Silikon benutzt. Bitte beim Kauf eines solchen Wasserkochers beachten.

Bei der Suche nach Ersatz bin ich auf genau den von Dir beworbenen Ottoni Fabrica gekommen und muss sagen, das Teil arbeitet seit 1,5 Jahren einwandfrei und das Wasser kommt garantiert nicht mit Plastik in Berührung. Seit ich den Film “Plastic Planet” gesehen habe, möchte ich weitestgehend auf Plastik verzichten, was allerdings auch sehr schwer ist.

Kürzlich gabs noch ne Doku vom zensierten Desinformationsfernsehn (ZDF) auf Youtube in der beleuchtet wurde welche unglaublichen Mengen von Pestiziden beim Abau der Bohnen verwendet werden. Die Bohnen wurden nicht nur beim Wachstum, sondern auch nach der Ernte noch mit MEGADOSEN von dem Zeug besprüht. Am Ende kam dann heraus, dass im Endprodukt aber davon nix an kommt, weil beim abschließenden Rösten alles abgebaut wird. Den Plantagenarbeitern und allen anderen Lebewesen in den betroffenen Gebieten nützt das natürlich wenig

Ich finde den Artikel und die anschließende Diskussion von Kaffeegegnern und Kaffeeliebhabern sehr interessant, da so das Thema von allen Seiten beleuchtet wird. Ich zähle mich auch zu den Kaffeeliebhabern, nutze Kaffee aber als Genussmittel und nicht als Lebensmitteln des täglichen Konsums. Kaffee als gesundheitlich förderlich anzupreisen und somit gezielt auf den Konsum erhöhen zu wollen ist für mich eher eine Marketingstrategie als eine Möglichkeit zur Erhaltung der Gesundheit. Ich sehe Kaffee als Genussmittel wie Schokolade oder Wein – in Maßen konsumiert gesundheitlich unbedenklich und eine Gaumenfreude, in Massen verzehrt jedoch eher schädlich. Generell glaube ich, dass man Genussmittel eher spärlich und wirklich bewusst konsumieren sollte. Somit wird das Stückchen Schokolade dann wirklich mit allen Sinnen wahrgenommen und nicht achtlos nebenbei reingestopft. Außerdem kauft man dann eher qualitativ hochwertige Produkte, die ihr Geld auch wert sind.

Ist es nicht so, dass die Röstung der Kaffeebohnen auch Krebserregend wirken können?

Du meinst die Nitrosamine? Soweit ich sehen konnte, entstehen die zumindest bei der sorgfältigen Röstung von Kaffee und Kakao nicht oder sie spielen im Endprodukt keine Rolle.

toller Artikel. Ich selber habe mir den Kaffeegenuss vor drei Monaten abgewöhnt. Ohne Milch schmeckt er mir einfach nicht und ich habe gelernt, dass der Verzicht erheblich zu einer Reduktion meines Kortisollevels beiträgt. Ich gönne mir einmal pro Woche einen guten Kaffee und das passt. Sonst gibts grünen Tee.

Diese Woche habe ich aus irgendeinem Grund auf einem Seminar wieder etwas mehr Kaffee getrunken und es heftigst gemerkt, dass mein Körper das nicht mehr gewohnt ist. Leider muss ich nun auch mit allen Konsequenzen wie einem kurzfristigen Akne-Schub leben.

Für Leute mit Unverträglichkeiten oder solche, die besser nach AIP leben sollten, ist Kaffee daher meines Erachtens fast schon ein No-Go.

Wenn man sich mit Kaffee befasst und mit Kleinröstern und Baristi spricht, lernt man recht schnell etwas, das ohnehin klar sein sollte, weil es für ALLE Lebensmittel gilt. Die Qualität ist beim Kaffee entscheidend. Qualität des Rohstoffes und in der Verarbeitung.

Will sagen: Die Belastung mit Mycotoxinen kommt daher, dass Großröster an jeder Station der Lieferkette massiv sparen. Die Bohnen werden vor der Ernte heftigst mit Pestiziden behandelt, nach der Ernte und Entpulpung nicht richtig getrocknet und der Großröster bläst dann solange Heißluft drauf, bis alles, inklusive des schimmeligen Abfalls, praktisch zu winzigen Kohlebriketts verbrannt ist.

Kaffee in Maßen (statt in Massen, wie leider in vielen Büros/Haushalten üblich) ist schon in Ordnung. Es sollte nur nicht unbedingt die Feine Milde sein, sondern am besten frisch gerösteter Kaffee eines lokalen Kleinrösters, der im Idealfall transparente Direct Trade Beziehungen zu Kaffee-Kleinbauern unterhält und Auskunft über Anbau, Verabeitung und Röstung geben kann. Diesen Unterschied schmeckt man dann auch.

Ein halbes Pfund Kaffee kostet dann allerdings auch so viel wie ein Kilo vom Großröster.

Aus eigener Erfahrung kann ich dann noch sagen, dass ich Kaffee nur des Geschmacks wegen trinke und auch locker tage- oder wochenweise ohne Entzugserscheinungen drauf verzichten kann.

Wer die Stimulanz braucht, sollte in der Tat wie Felix es empfiehlt mal Alternativen testen (grüner Tee, Mate Tee, weißer Ginseng…).

Wenn man sich mit Kaffee befasst und mit Kleinröstern und Baristi spricht, lernt man recht schnell etwas,

Neben der von dir genannen Information muss man sich dabei leider zusätzlich mit einem großen Haufen Missinformation auch dieser “Fachleute” auseinandersetzen. Es ist zum Haareraufen, was einige von den Jungs erzählen oder wie ignorant sie bezüglich der Herkunft teilweise sind.

Zum Preis von hochwertigem Kaffee: Ich kaufe einen sehr hochwertigen Fairtrade Kaffee. Der ist zwar entspechend kostspielig, aber immer noch billiger als Kapselespresso. Zudem habe ich eine plastikfreie Zubereitungsmethode: Keramikfilterhalter und mit Wasserkocher erhitztes Wasser.

Ich bin eine richtige “Kaffeetante” und musste mir wegen Unverträglichkeit die Milch in meinem Kaffee hart und schnell abgewöhnen.

Als Alternative habe ich für mich tatsächlich den kugelsicheren Kaffee entdeckt, auch wenn er bei Dir nicht so gut wegkommt, Felix. (Kann ich nachvollziehen, denn ein Allheilmittel ist er sicher nicht).

Ich trinke ihn wegen dem Geschmack, nur morgens, drei Tassen mit einem Teelöffel Butter und einem Teelöffel Kokosöl aufgemixt, hat ähnliche Konsistenz und den Schaum von einem Latte Macchiato.

Dafür nehme ich dann beim Kochen einfach etwas weniger Fett als sonst, dann stimmt es auch mit den Kalorien wieder 🙂

ein schöner Bericht, allerdings gefallen mir die Unold Glas/Edelstahl Wasserkocher besser, die gibt es auch für kleinere Geldbeutel.

Und guten , vernünftig gehandelten Kaffee gibt es bei Coffee Circle, genauso

wie Hario Filterträger oder Chemex Karaffen oder Bayreuther Kaffeebereiter mit Keramik filter.

Und wenn man sich dann Sonntagsmorgens etwas Zeit nimmt, den Kaffee sorgfältig und in Ruhe zubereitet ist er eine Offenbarung.

Man möchte dann ‘normalen’ Automaten oder Filtermaschinenkaffee(plörre) gar nicht mehr,

er schmeckt einfach nicht.

irgendwo meinte ich gelesen zu haben, dass ein regelmäßiger Kaffeegenuss den Magen entsprechend abhärtet gegen die Verdauungsfördernde Wirkung von Kaffee.

Ich selbst trinke viel Kaffee, fast nur vormittags, 3 Tassen a jeweils 1 gehäufter Teelöffel löslicher Kaffee ohne Zucker mit ganz wenig Milch. Teilweise ohne Frühstück, sonst gibt es vornweg etwas Gemüse/Obst (halbe Gurke o. 1 Paprika o. Mango o. Apfel).

Als Alternative zum Kaffee habe ich mal eine Tasse Matscha-Tee probiert, schmeckt mir leider gar nicht. Normaler Tee ist mir von der Konsistenz zu flüssig, klingt vielleicht doof.

Wenn gebrühter Kaffee nach gewisser Zeit sauer wird, dürfte seine ungesunde Wirkung doch zunehmen, oder? Ich trinke zuhause am Sonntag oft noch den Rest von Samstag morgen, besonders sauer oder bitter finde ich den nicht.

Wenn gebrühter Kaffee nach gewisser Zeit sauer wird, dürfte seine ungesunde Wirkung doch zunehmen, oder?

Nicht zwingend. Der pH-Wert allein bzw ein saurer Geschmack hat nicht unbedingt eine Auswirkung auf den Säure-Basen-Haushalt.

Sehr schönes statement von Sebastian. Ich habe vor 2,5 Jahren mir den Kaffee abgewöhnt und hatte dabei echte Schwierigkeiten. Nicht wegen der Psyche, sondern physisch. Jetzt trinke ich nur noch welchen, wenn ich mich mal mit wem auf einen Kaffee treffe oder wenn ich, wie jetzt gerade, durch Italien tingel und in den B&B’s morgens in den Frühstückraum gehe, um Leute zu treffen. Und der Kaffee/espresso in Italien ist definitv gaaaanz anders als in DE. Nix von bitter. Natürlich ohne Zucker und Milch. Der sogenannte deutsche Kaffee zieht mir die Socken aus, so bitter ist der meist. Genuss wäre da etwas anderes für mich.

Direkt zum Anfang eine Frage rein aus Interesse: Wie sieht dein persönliches Konsumverhalten von Kaffee aus? Trinkst du überhaupt Kaffee? Und wenn ja, ich nehme an schwarz, weil er dir so am besten schmeckt oder weil Milch und Zucker zu problematisch sind?

Ich persönlich trage definitiv dazu bei, den Schnitt nach oben zu ziehen. Allerdings würde ich mich – trotz der großen Menge – als Genießer bezeichnen. Ich kaufe nur qualitative Bohnen aus Fairtrade-Handel, mahle die Bohnen frisch (und als Tipp für die Leute, die jetzt von Pulver auf Bohne umsteigen wollen, sehr (!!) grob) und brühe den Kaffee dann in einer FrenshPress auf (und da muss ich deinem Artikel auch widersprechen, ein wahrer Italiener muss her, deshalb Bialetti statt Bodum ;)). Der Kaffee, der dabei entsteht, hat nichts mit dem zu tun, was man gewöhnlich so vorgesetzt bekommt; Ein guter Kaffee ist definitiv nicht bitter (und das hängt nicht von der Stärke ab, ich kann einen Kaffee kochen, bei dem der normale Kaffeetrinker nachts kein Auge mehr zu bekommt, und er wird dem Jenigen wie Blümchenkaffee vorkommen)! Deshalb ergibt sich auch gar kein Bedarf für Milch oder Zucker (ich trinke auch schlechten Kaffee schwarz, aber gut schecken tut’s nicht). Und last but not least, deshalb trinke ich so viel Kaffee, weil man mit etwas Wissen und Geschick ein Getränk zubereiten kann, dass einfach und ohne irgenwelche Beimischung, köstlich schmeckt.

Wenn ich keinen Kaffee bekomme, ist auch OK, ich brauche auch keine Studien um mich dazu zu motivieren, sondern für mich ist Kaffee ein Stück leben, dass ich nicht zwingen brauche, aber das mir das leben doch ein wenig schöner macht, ähnlich Musik, die ich auch zum Leben nicht brauche, aber trotzdem täglich konsumiere, um mir das Leben zu verschönern.

Das also das Statement aus dem Blickwinkel von jemandem, der ein absoluter Kaffeefan ist. Und um auf meine Eingangsfrage an dich noch mal zurück zu kommen, ich glaube jetzt einfach mal, dass du kein Kaffeefan bist und das daher, also unserem verschiedenen Bezug zum Thema, auch die verschiendenen Einschätzungen her resultieren 😉

ich finde Kaffee toll. Aber ich versuche, mir vom Genussmittel nicht die Objektivität nehmen zu lassen.

Was ich nicht verstehe: Wenn du Kaffee magst, warum trinkst du dann schlechten Kaffee?

wenn ich es selbst in der Hand habe, trinke ich keinen schlechten Kaffee, aber wenn er mir angeboten wird, weiß ich natürlich vorher nicht, ob der Kaffee, den ich nun bekommen werde, gut oder schlecht ist.

OK, Absolution erteilt 😉

Neu: Einfach essen

Einfache Rezepte:

Der Urgeschmack-Podcast

Kostenlos abonnieren

Unterstützen

Unterstützen Sie Urgeschmack – Sie helfen dadurch beim Erstellen neuer Beiträge:

Lassen Sie mir einen Betrag Ihrer Wahl einfach via PayPal zukommen.

Kaufen Sie ohne Mehrkosten über folgenden Link etwas bei Amazon:

Ist Kaffee gesund oder ungesund? 9 Gründe warum deine Kaffeesucht keine schlechte Angewohnheit ist

Auf Kaffee können mittlerweile nur wenige verzichten. Ob morgens vor der Arbeit oder später zum Vesper – das heiße Getränk ist unglaublich beliebt. Doch ist Kaffee jetzt eigentlich gesund oder nicht? Schauen wir uns das genauer an.

Was ist in Kaffee enthalten?

Wenn wir die Inhaltsstoffe von Kaffee genau betrachten, dann fällt auf, dass sich darin viele wertvolle Nährstoffe befinden.

Eine Tasse Kaffee (240ml) enthält dabei Folgendes (1):

  • Vitamin B2 (Riboflavin): 11% der ETD (empfohlenen Tagesdosis)
  • Vitamin B5 (Pantothensäure): 6% der ETD
  • Vitamin B1 (Thiamin): 2% der ETD
  • Vitamin B3 (Niacin): 2% des ETD
  • Folsäure: 1% der ETD
  • Mangan: 3% der ETD
  • Kalium: 3% der ETD
  • Magnesium: 2% des ETD
  • Phosphor: 1% der ETD

Das erscheint jetzt erst einmal als nicht besonders viel. Doch bei 3-4 Tassen am Tag sieht das schon etwas anders aus.

Kaffee hat aber einen weiteren entscheidenden Vorteil – er enthält viele Antioxidantien. In unserer westlichen Ernährung erhalten wir im Durchschnitt mehr Antioxidantien aus Kaffee als aus Früchten und Gemüse zusammen (2,3).

Wie gesund ist Kaffee nun? Diese Vorteile kann Kaffee haben:

1. Kaffeetrinker haben ein deutlich geringeres Diabetes Typ 2 Risiko

Patienten mit Diabetes Typ 2 leiden an einem erhöhten Blutzuckerspiegel. Dieser entsteht aufgrund einer Resistenz gegen die Wirkung von Insulin. Mittlerweile gehört Diabetes Typ 2 zu den häufigsten Krankheiten. Über 300 Millionen Menschen sind bereits davon betroffen.

Aber was hat das nun mit Kaffee zu tun? Nun, es hat sich herausgestellt, dass Kaffeetrinker ein signifikant geringeres Risiko für die Entwicklung einer solchen Krankheit besitzen. Einige Studien fanden heraus, dass jene, die viel Kaffee trinken, eine 23-67% geringere Wahrscheinlichkeit aufwiesen, an Diabetes zu erkranken (4,5,6,7).

Eine große Studie hat sich beispielsweise 18 Studien mit insgesamt 457.922 Teilnehmern angeschaut. Dabei kam heraus, dass eine Tasse Kaffee am Tag mit einem um 7% geringeren Risiko für Diabetes Typ 2 in Verbindung stand (8).

2. Das Risiko für Depression und Selbstmord ist bei Kaffeetrinkern viel niedriger

Depressionen sind die häufigste psychische Störung der Welt. Da ist es gut zu wissen, dass Kaffee offensichtlich dagegen vorbeugen kann. Eine Harvard Studie von 2011 fand heraus, dass diejenigen, die am meisten Kaffee trinken ein 20% geringeres Risiko aufwiesen an Depressionen zu erkranken (9).

In einem Review von 3 Studien stellte sich zudem heraus, dass jene, die 4 oder mehr Tassen Kaffee täglich trinken, eine 53% geringere Wahrscheinlichkeit für Selbstmord aufzeigten (10).

3. Das in Kaffee enthaltene Koffein kann deine Gehirnfunktionen verbessern und deinen Metabolismus erhöhen

Koffein ist die am häufigsten verwendete psychoaktive Substanz der Welt. Es befindet sich zwar auch in einigen Softdrinks, Schokolade oder Tee, Kaffee ist allerdings die größte Quelle. Doch wie viel Koffein hat eine Tasse Kaffee?

Der Koffeingehalt einer einzigen Tasse kann von 30-300mg reichen. Normalerweise liegt er allerdings eher bei 90-100mg. Das führt uns direkt zur nächsten Frage: Welche Wirkung hat Koffein?

Koffein ist ein Aufputschmittel. Im Gehirn blockiert es die Funktion eines hemmenden Neurotransmitters (Gehirnhormons) namens Adenosin. Aber was bedeutet das für unseren Körper?

Indem Adenosin blockiert wird, erhöht sich die Gehirnaktivität und das Ausschütten anderer Neurotransmitter, wie etwa Dopamin oder Norepinephrin. Das wiederum vermindert Müdigkeit und macht uns wacher (11,12).

Es existieren zahlreiche Studien, die bestätigen, dass Koffein zu einer kurzzeitigen Erhöhung der Gehirnfunktion führt. Das beinhaltet sowohl Verbesserungen der Stimmung, als auch der Reaktionszeit, der Wachsamkeit sowie allgemeiner kognitiver Funktionen (13,14).

Koffein kann darüber hinaus auch deinen Metabolismus um 3-11% und sogar deine Trainingsleistung um 11-12% im Durchschnitt erhöhen (15,16,17). Das bedeutet auch, dass du schneller Fett verbrennst. Wer abnehmen möchte, kann also ruhig ein paar Tassen Kaffee am Tag trinken.

Im Übrigen kann Koffein auch das Risiko für Parkinson um 32-60% verringern (18,19,20,21)

Leider muss man auch dazu sagen, dass wir bei regelmäßigem Kaffeekonsum eine Toleranz dagegen aufbauen, sodass all diese tollen Effekte nach einer Zeit weniger ausgeprägt auftreten (22).

4. Kaffee kann vielleicht das Risiko für Alzheimer und Demenz verringern

Alzheimer ist der häufigste Grund für Demenz weltweit. Meistens fängt es langsam an und wird mit der Zeit immer schlimmer. Alzheimer verursacht dabei Gedächtnisverlust und generell Probleme beim Denken und Handeln. Bisher gibt es keine wissenschaftlich anerkannte Heilung.

Doch wie es bei vielen Krankheiten der Fall ist, spielt Ernährung besonders bei der Vorbeugung eine große Rolle. Beobachtungsstudien haben einen Zusammenhang zwischen einem moderaten Kaffeekonsum und einem bis zu 65% geringerem Risiko für die Entwicklung von Alzheimer festgestellt (23,24,25,26,27).

Leider konnten diese vorbeugenden Effekte von Kaffee und Koffein in randomisierten, kontrollierten Studien nicht bestätigt werden.

5. Kaffee und Erinnerungsvermögen

Kaffee und Koffein können womöglich auch dein Erinnerungsvermögen verbessern. Doch die Wissenschaft ist sich dabei wie immer mal nicht einig.

Einige Studien fanden heraus, dass Koffein dein Kurzzeitgedächtnis verbessern kann (28). Andere Studien wiederum konnten überhaupt keine Effekte auf das Erinnerungsvermögen oder sogar negative Wirkungen auf die Gedächtnisleistung feststellen (29,30,31).

Auch was das Langzeitgedächtnis angeht ist man sich noch nicht sicher. Eine kleine Studie fand jedoch heraus, dass Koffein wahrscheinlich das Langzeitgedächtnis verbessert, wenn es nach dem Lernen zugeführt wird (32).

Sobald die Teilnehmer eine Koffeintablette nach dem Lernen einer Reihe von Bildern eingenommen hatten, war ihre Merkfähigkeit 24h später stärker. Zudem konnten die Bilder auch schwerer wieder vergessen werden im Vergleich zur Placebo-Gruppe.

6. Kaffee hat offenbar eine schützende Wirkung auf die Leber

Unsere Leber ist ein extrem wichtiges Organ. Leider ist es auch sehr anfällig. Einige häufig auftretende Krankheiten, wie etwa Hepatitis, Leberverfettung und andere, betreffen vor allem die Leber. Viele dieser Krankheiten können zu einer Leberzirrhose führen. Dabei wandelt sich die Leber hauptsächlich in Narben- und Bindegewebe um.

Einige Studien konnten nun einen Zusammenhang zwischen Kaffee und Leberzirrhose feststellen. Dabei sollen diejenigen, die 4 oder mehr Tassen Kaffee am Tag trinken ein bis zu 80% geringere Risiko für diese Krankheit aufweisen (33,34,35).

Weitere Studien fanden heraus, dass Kaffeetrinker ein bis zu 40% geringeres Risiko für Leberkrebs besitzen (36,37). Was eine ganze Menge ist, wenn man bedenkt, dass Leberkrebs der zweithäufigste Krebs ist, der zum Tod führt. Womit wir schon beim nächsten Punkt wären…

7. Kaffeetrinker haben ein geringeres Risiko für einige Krebsarten

Wir haben gerade gesehen, dass Kaffee gegen Leberkrebs vorbeugen kann. Doch nicht nur das. Auch zur Vorbeugung von Darmkrebs scheint Kaffee sehr effektiv zu sein.

Eine Studie mit 489.706 Teilnehmern fand heraus, dass diejenigen, die 4-5 Tassen Kaffee täglich tranken, ein 15% geringeres Risiko für Darmkrebs aufwiesen (38).

8. Kaffee ist nicht für Herzinfarkte verantwortlich und kann vermutlich sogar vor Schlaganfällen schützen

Viele glauben, dass Kaffee zu Herzinfarkten führen kann, da Koffein den Blutdruck erhöht. Das stimmt jedoch nicht. Zwar erhöht Koffein den Blutdruck, jedoch nur sehr wenig (3-4 mm/Hg). Zudem vermindert sich der Effekt, wenn man regelmäßig Kaffee trinkt (39,40).

Allerdings ist es möglich, dass die Wirkung bei einigen Menschen bestehen bleibt (41,42). Besonders jene mit ohnehin hohem Blutdruck sollten trotz allem vorsichtig sein!

Diese Studien allerdings unterstützen NICHT die These, dass Kaffee deswegen auch das Risiko für Herzerkrankungen erhöht (43,44). Tatsächliche haben einige Ergebnisse gezeigt, dass Frauen, die Kaffee trinken, sogar ein geringeres Risiko für Herzerkrankungen aufweisen (45).

Einige Studien fanden zudem heraus, dass Kaffeetrinker ein 20% verringerte Risiko für einen Schlaganfall besitzen (46,47).

9. Kaffee erhöht offenbar unsere Lebensspanne

Das kommt nicht unbedingt überraschend nachdem wir all die positiven Effekte auf unsere Gesundheit kennengelernt haben. Doch es gibt sogar eine Studie, die einen direkten Zusammenhang zwischen Kaffee und einer erhöhten Lebenszeit herstellen konnte.

Diese Studie wurde in dem New England Journal of Medicine 2002 veröffentlich. Sie betrachtete dabei die Verhaltensweisen von 402.260 Teilnehmern in einem Alter zwischen 50 und 71 (48). In dieser Studie stellte sich heraus, dass bei jenen, die viel Kaffee tranken, ein wesentlich geringeres Risiko bestand, dass sie innerhalb der 12-13 Jahre Studienzeit starben.

Dazu ergab sich folgendes Diagramm:

Offensichtlich sind 4-5 Tassen dabei die goldene Mitte. Dabei verringerte sich das Sterberisiko von Männern um 12% und bei Frauen sogar um 16%.

Kann Kaffee auch ungesund sein? Wann du definitiv KEINEN Kaffee trinken solltest

Dass Kaffee für viele gesund ist bedeutet nicht, dass er für jeden gut ist. Im Gegenteil, Kaffee kann für einige sehr ungesund sein. Du solltest eher auf Kaffee verzichten, wenn du:

  • Schlecht schlafen kannst
  • Schwanger bist
  • An Ängstlichkeit leidest
  • Verdauungsprobleme hast
  • Häufig an Sodbrennen leidest
  • An Geschwüren, Gastritis, Morbus Crohn oder Reizdarmsyndrom leidest
  • An Magnesiummangel leidest
  • Oft gestresst bist
  • Hohen Blutdruck hast

Die am meisten gestellten Fragen zum Thema Kaffee

Wie viel Kaffee ist eigentlich gesund?

Diese Frage ist schwer zu beantworten, denn das ist bei jedem von uns unterschiedlich. Einigen bekommt nur eine Tasse am Tag gut. Doch wie wir gesehen haben, scheinen bei vielen sogar 4-5 Tassen sehr gut zu sein. Und andere wiederum sollten ganz ihre Finger davon lassen.

Die meisten Kaffeetrinker wissen jedoch in der Regel, wie viel Kaffee sie am Tag gut vertragen. Wenn du dir unsicher bist, fang erst einmal langsam an.

Wie lange wirkt Koffein?

Die Wirkung von Koffein setzt in der Regel nach 10 bis 60 Minuten ein und dauert etwa 3h. Man kann jedoch keine genauen Angaben festlegen, da jeder anders auf Koffein reagiert. Auch die Stärke der Wirkung ist individuell. Starke Kaffeetrinker spüren eine schwächere Wirkung im Vergleich zu jenen, die wenig Kaffee trinken.

Kaffee in der Stillzeit – geht das?

Das ist vor allem auch von deinem Kind abhängig. Normalerweise gilt: Kaffee in Maßen ist ok. Das bedeutet 1-2 Tassen können schon drin sein. Es ist jedoch so, dass das Koffein über die Muttermilch übertragen werden kann. Einige Kinder stören kleine Mengen an Koffein nicht, andere reagieren jedoch auch bei geringen Mengen auffällig. Verursacht wird dabei eine Übererregbarkeit.

Symptome dessen sind weit geöffnete Augen und Lebhaftigkeit. Außerdem kann das Kind dadurch hellwach und unruhig sein sowie über einen längeren Zeitraum nicht einschlafen. Sollte dein Kind diese Symptome bereits bei geringen Mengen Koffein zeigen, dann verzichte besser ganz darauf.

Ist koffeinfreier Kaffee gesünder?

Eine amerikanische Studie hat interessanterweise ergeben, dass entkoffeinierter Kaffee im Gegensatz zu herkömmlichem Kaffee den Spiegel bestimmter Blutfette erhöhen kann (49). Besonders betroffen war dabei das LDL-Cholesterin, also das „schlechte“ Cholesterin.

Außerdem verwenden einige Hersteller beim Verabeitungsprozess Chemikalien, wie etwa das Lösungsmittel Dichlormethan. Und von so stark verarbeiteten Lebensmitteln ist generell abzuraten. Betrachtet man diese Fakten, sieht es wohl so aus, als wäre koffeinfreier Kaffee nicht gesünder.

Ist schwarzer Kaffee gesund?

Schwarzer Kaffee ist auf jeden Fall die gesündeste Variante. Das liegt daran, dass Milch und Zucker sehr ungesunde Lebensmittel sind. Erfahre hier, warum du lieber auf Milch und Zucker verzichten solltest.

Entzieht Kaffee dem Körper Wasser?

Diese Annahme entsteht häufig aufgrund der Tatsache, dass Kaffee durch das Koffein harntreibend wirkt. Das bedeutet, wir müssen schnell mal „für kleine Königstiger“. Doch dieser Effekt wird dank einiger Hormone in unserem Körper teilweise abgefangen.

Darüber hinaus wird dieser wie alle anderen Effekte des Koffeins auch bei regelmäßigem Kaffeekonsum mit der Zeit abgeschwächt. Und wir dürfen eins nicht vergessen: Kaffee besteht größtenteils aus Wasser. Es handelt sich dabei also eher um einen Mythos.

Macht Kaffee süchtig?

Nicht wirklich. Hochdosierte Koffeintabletten können zwar süchtig machen, die im Kaffee enthaltenen Koffeinmengen sind dafür allerdings zu gering.

Kann Kaffee zu einer Übersäurerung führen?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir zunächst klar definieren, wo genau eine Übersäuerung stattfindet.

Wenn wir den gesamten Organismus betrachten, dann können wir sehen, dass der potenzielle Säurebelastungswert (PRAL-Faktor) der Niere bei -1,4 liegt. Ein negativer Wert bedeutetet in diesem Fall, dass Kaffee nicht säurebildend, sondern, im Gegenteil, leicht basisch wirkt.

Anders sieht das allerdings in Bezug auf den Magen aus. Zu viel Kaffee kann hier durchaus zu einer Übersäuerung führen. Häufig geschieht das im Zusammenhang mit anderen Faktoren, wie Alkohol, Nikotin oder bestimmte Medikamente. All das, einschließlich Kaffee, regt nämlich die Salzsäurebildung im Magen an. In diesem Fall kann Kaffee also tatsächlich auch schädlich sein.

Ab wann eine solche Übersäurerung entsteht ist abhängig von der Röstung der Bohnen und der Person selbst. Du kannst dem aber entgegenwirken, indem du beispielsweise ein Glas Wasser zu deinem Kaffee trinkst.

Das große Fazit: Ist Kaffee gesund oder nicht?

Nachdem wir uns näher damit beschäftigt haben steht wohl fest, dass Kaffee in der Tat einige tolle Effekte haben kann. Doch wir dürfen auch nicht vergessen, dass viele der genannten Studien Beobachtungsstudien sind. Das bedeutet, dass nicht bewiesen werden konnte, dass tatsächlich Kaffee all die positiven Effekte ausgelöst hat.

Außerdem kann Kaffee unter bestimmten Umständen auch negative Wirkungen haben.

Falls du also bisher keinen Kaffee getrunken hast, dann gibt es wohl vorläufig keinen Grund, damit anzufangen. Doch für die Kaffeetrinker unter euch sieht es erst einmal ganz gut aus. Um sicher zu gehen benötigen wir wohl jedoch doch noch etwas mehr Forschung zu diesem Thema.

Hat dir der Artikel gefallen? Hinterlasse einen Kommentar und erzähle uns von deinen Erfahrungen mit Kaffee.

Weitere Artikel zum Thema:

Related Posts

Beseitige Parasiten und Candida: 3 Gründe warum Probiotika helfen

Glutenfreier Low Carb Kuchen – So einfach geht das

Top 20 der glutenfreien Mehle, die auch kohlenhydratarm sind

Beende dein Verlangen nach Zucker mit dieser gesunden Kur in nur 3 Wochen

Gute und schlechte Kohlenhydrate – Wie du die richtige Auswahl triffst

Ist die gesunde Wirkung von Himalaya Salz eine Lüge?

About The Author

Hi, ich bin Lena und freie Autorin. Bevor ich mich intensiv mit gesunder Ernährung auseinandersetzte, hatte ich mit Übergewicht, Hautproblemen und meinem Selbstbewusstsein zu kämpfen. Das ist heute nicht mehr der Fall. Nicht alles, was die allgemeine Ernährungswissenschaft sagt, stimmt. Ich habe es mir deswegen zur Aufgabe gemacht, Dinge zu hinterfragen und selbst zu recherchieren. Dabei verifiziere ich meine Erkenntnisse mithilfe unabhängiger Studien aus den weltweit größten Datenbanken. Mit diesem Blog möchte ich Menschen helfen, die richtige Ernährung für sich selbst zu finden – so, wie ich es getan habe. Denn gesunde Ernährung bedeutet, sich wohl zu fühlen. Darum: Be Smart. Be Healthy.

Kaffee trinken: Gesund oder ungesund?

Ist Kaffee gesund? An der Antwort versuchen sich Forscher schon lange. Nun gibt es neue Hinweise. Ein internationales Forscherteam hat sich Sterbedaten von mehr als einer halben Million Menschen aus zehn europäischen Ländern angeschaut und mit ihrem

Kaffeetrinker profitieren womöglich gesundheitlich von ihrer Leidenschaft. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam, nachdem es sich Sterbedaten von mehr als einer halben Million Menschen aus zehn europäischen Ländern angeschaut hat. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in den "Annals of Internal Medicine".

Demnach war beispielsweise die Wahrscheinlichkeit der untersuchten Männer mit sehr hohem Kaffeekonsum (in Deutschland mehr als 580 Milliliter am Tag), innerhalb des Beobachtungszeitraumes von etwa 16,4 Jahren zu sterben, 12 Prozent geringer als bei Nicht-Kaffeetrinkern. Bei Frauen waren es sieben Prozent. Um die gesundheitlichen Effekte von Kaffee isolierter betrachten zu können, rechneten die Forscher viele andere Einflüsse heraus, beispielsweise Ernährung und Rauchen.

"Keine Empfehlung für mehr oder weniger Kaffeekonsum"

Hauptautor Marc Gunter dämpft trotzdem zu große Euphorie bei Kaffeetrinkern: "Aufgrund der Grenzen beobachtender Forschung sind wir nicht an einem Punkt, eine Empfehlung für mehr oder weniger Kaffeekonsum auszusprechen." Dennoch legten die Ergebnisse nahe, dass moderater Kaffeegenuss von etwa drei Tassen am Tag nicht schädlich für die Gesundheit sei, sondern dass Kaffee sogar gesundheitliche Vorteile haben könnte.

Gunter Kuhnle von der britischen Universität Reading, der nicht an der Studie mitwirkte, bewertet die beobachteten Effekte als eher klein. Die Ergebnisse solcher Studien würden zudem gerne sensationalisiert, obwohl sie meist keine Aussagen zur Kausalität zuließen - also in diesem Fall zu der Frage, ob Kaffee wirklich die Ursache des Effekts war.

Kaffee ist den Studienautoren zufolge eines der beliebtesten Getränke der Welt: Schätzungen zufolge werden jeden Tag 2,25 Milliarden Tassen rund um den Globus getrunken – und das, obwohl Kaffee lange Zeit als gesundheitsschädlich galt. Kaffee besteht - je nach Sorte und Zubereitung - aus mehr als 1.000 verschiedenen Stoffen, darunter Koffein.

Stiftung Warentest stellt die Sieger 2017 vor

Geringeres Risiko bei allen Todesursachen

Erst im vergangenen Jahr gab die Internationale Krebsforschungsagentur (IARC) bekannt, dass sich ein erhöhtes Krebsrisiko durch Kaffee nicht belegen lasse. Die IARC ist eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Die neue Studie reiht sich nun in eine wachsende Zahl von Untersuchungen ein, die das negative Image von Kaffee widerlegen oder gar positive Effekte feststellen. Zu ähnlichen Ergebnissen kamen etwa Untersuchungen in den USA und Japan. Die aktuelle Studie, an der Forscher der IARC und des Imperial College in London beteiligt waren, ist nun die erste dieser Art aus Europa.

Die Forscher beobachteten, dass Menschen, die mehr Kaffee konsumieren, ein geringeres Risiko bei allen Todesursachen haben, insbesondere bei Kreislauferkrankungen und Krankheiten, die mit dem Verdauungstrakt zusammenhängen.

"Günstigeres Leberfunktionsprofil und bessere Immunantwort"

Als Grundlage für ihre Untersuchung diente den Forschern die große europäische Langzeitstudie EPIC ("European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition"). 16 Jahre nach der ersten Befragung der Studienteilnehmer waren fast 42.000 von ihnen gestorben.

"Unsere Studie bietet (. ) wichtige Einblicke in die möglichen Mechanismen, die für die positiven Auswirkungen von Kaffee verantwortlich sind", so Marc Gunter laut einer Mitteilung. "Wir fanden heraus, dass das Trinken von mehr Kaffee mit einem günstigeren Leberfunktionsprofil und einer besseren Immunantwort verbunden war." Laut dem nicht an der Studie beteiligten Experten Kuhnle wurde dies bereits in anderen Studien gezeigt, allerdings nicht in der gleichen Genauigkeit.

Für den Ernährungsepidemiologen schließt die aktuelle Untersuchung eine Lücke. So sei der Zusammenhang zwischen Gesamtsterblichkeit und Kaffeekonsum zwar bereits in den USA untersucht worden, nicht aber in Europa. Das sei insbesondere deswegen interessant, da sich Stellenwert und Zubereitung von Kaffee diesseits und jenseits des Atlantiks erheblich unterscheiden würden.

Kaffee sei zumindest nicht ungesund

"In den USA ist Kaffee ein "Standardgetränk" und wird insbesondere auch von Menschen niedrigerer Einkommensklassen konsumiert, während etwa in Großbritannien Tee verbreiteter und Kaffee die Ausnahme ist." Der Sozialstatus habe jedoch große Auswirkung auf die Gesundheit. Leider betrachte die neue Studie einzelne EU-Länder nicht separat.

Kuhnle interessiert vor allem die Frage, warum die Sterblichkeit bei höherem Kaffeekonsum geringer ist: "Ist das der Effekt von bioaktiven Verbindungen im Kaffee, die man dann etwa isolieren oder den Kaffee besser zubereiten könnte, oder gibt es einen anderen Grund?"

Es sei auch möglich, dass die gesundheitlichen Effekte gar nicht vom Kaffee stammen. Sondern dass das Getränk mit dem eigentlichen Grund für diese Effekte lediglich in einer Beziehung steht. So sei es beispielsweise denkbar, dass Menschen mit erhöhtem Krankheitsrisiko generell weniger Kaffee trinken. Die aktuelle Untersuchung deute aber zumindest darauf hin, dass Kaffeekonsum nicht ungesund sei. "Ob er aber wirklich gesund ist, ist eine andere Frage."

Im Video: Bei der Mülleimer-Challenge versagen die meisten Männer - Frauen haben kein Problem

Behandlungsmöglichkeiten

Krampfadern und Besenreiser: Veröden oder entfernen?

Hausmittel zum Düngen

Kaffeesatz als Dünger benutzten: Darauf müssen Sie achten

Jeans-Guide

Die richtige Jeans-Passform finden - so geht's

Vielen Dank! Ihr Kommentar wurde abgeschickt.

Hier können Sie selbst Artikel verfassen: Bericht schreiben

Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen. Als registrierter Nutzer werden Sie automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn Ihr Kommentar freigeschaltet wurde.

Kaffee ist ein ideales Antriebsmittel um die Leistungsbereitschaft zu steigern. Ich glaube ohne Kaffee würde es in Europa ruhiger zugehen. Kaffee ist eine tropische Pflanze und ist in unseren Breitengraden nicht überlebensfähig. Darum glaube ich ist Kaffee für die Menschen in unseren Breitengraden auf lange Sicht auch nicht förderlich. Kaffee ist ein bedeutender Mitverursacher der Rastlosigkeit der Menschen auf unserem Planet. Durch diese Rastlosigkeit wird die Erde mit in diese Spirale gezogen.

Ihr zuletzt gelesener Artikel wurde hier für Sie gemerkt.

TV-Kolumne "2017! Menschen, Bilder, Emotionen"

"Junge, das ist ein Problem": Beckers Familie warnte Tennis-Star wegen Finanz-Lage

Wolfgang Sauer lebt im Wohnmobil und lacht über den "Witz der Stadt"

Promi-Geburtstag vom 4. Dezember 2017: Maite Kelly

Bundesliga

Kritik am HSV stört Seeler: Sammer soll "den Mund halten"

Toll zu Weihnachten – Sichern Sie sich 10 Prozent Rabatt auf alles bei Fototassen.de

24-Stunden Newsticker

FOCUS Online Kleinanzeigen

Dienstleistungen in der Übersicht

Krankenkassen-Ratgeber

Finden Sie die Krankenkasse, die zu Ihnen passt

Online-Apotheke

Wettervorhersage

Aktuelle Wettervorhersagen und allgemeine Wetternachrichten

FOCUS Online Gesundheitsratgeber

Mit Gutscheinen online sparen

FOCUS Online/Wochit, dpa/Daniel Bockwoldt, dpa/Patrick Peul, Fototassen.de, dpa/Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa, dpa/Arno Burgi, dpa/Peter Endig, FOCUS Online (2), dpa/Peter Kneffel, Zalando, dpa/Westend61/Knut Schulz, "Der Witz": Wolfgang Sauer vor einer der drei abgehängten Stromsäulen. (Fotos: Matthias Witzel), FOCUS Online, The Weather Channel, dpa, colourbox.de, Colourbox.com/Wodicka, dpa/Franziska Gabbert, dpa/Armin Weigel, AFP/SID/CARMEN JASPERSEN, dpa/Andrea Warnecke, dpa/Kai Remmers, dpa/Jens Kalaene, dpa/Patrick Pleul, Colourbox.de, Econa (3)

Alle Inhalte, insbesondere die Texte und Bilder von Agenturen, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur im Rahmen der gewöhnlichen Nutzung des Angebots vervielfältigt, verbreitet oder sonst genutzt werden.

Ist kaffee ungesund

Kaffee.de – Die Plattform für Kaffeegenießer.

Willkommen bei Kaffee.DE

› Home › Ist Kaffee gesund?

Herbert List von Kaffee.de

Ist Kaffee gesund?

Die Wirkung von Kaffee und die Folgen für den Organismus

Ist Kaffee gesund?

Ist Kaffee gesund oder nicht? Bei dieser Frage scheiden sich die Geister. Die einen behaupteten, Kaffeetrinken mache süchtig, die anderen betitelten Kaffee als Flüssigkeitsräuber. Und für viele sei Kaffee die Ursache für verschiedene chronische Erkrankungen. Experten und Wissenschaftlicher erforschen seit Jahren die Wirkung von Kaffee und die Auswirkung auf den menschlichen Körper. Auch in der Presse wird das Thema Kaffee und Gesundheit immer wieder heiß diskutiert. „Einige bleiben der Meinung, dass Kaffee ungesund sei.“ Wiederum andere behaupten das Gegenteil und sind fest davon überzeugt, dass Kaffee gesund ist und die Gesundheit fördere. Welche aktuellen Forschungsergebnisse gibt es auf diesem Gebiet und was ist bei einem „gesunden Kaffeekonsum“ zu beachten?

Das Gerücht von der dehydrierenden Wirkung von Kaffee

In der Vergangenheit kursierten viele Mythen und Behauptungen zum Thema Kaffee. Kaffee entziehe dem Körper Flüssigkeit – ist eine davon. Viele Ernährungswissenschaftler sind sich einig: Dieses Gerücht beruht auf früher falsch interpretierte Studiendaten. Das im Kaffee enthaltene Koffein wirke sich zwar kurzfristig harntreibend aus, der Körper regelmäßiger Kaffeetrinker gewöhnte sich allerdings schnell an die Koffeinzufuhr.

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist lebenswichtig für den Körper. Zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs sollten Erwachsene etwa 1,5 bis 2 Liter Wasser pro Tag trinken. Darf Kaffee in der Flüssigkeitsbilanz mit aufgeführt werden? Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ist Kaffee als ganz normales Getränk zu behandeln. Kaffee ist allerdings nicht als klassischer Durstlöscher geeignet, sondern sollte in erster Linie als Genussmittel gewertet werden. Doch wieviel Kaffee ist gesund? Der Genuss von drei bis vier Tassen Kaffee ist laut DGE völlig unbedenklich.

Wie lässt sich Kaffee, Gesundheit und Koffein in Einklang bringen?

Koffein ist ein Alkaloid mit stimulierender und anregender Wirkung. Der Stoff steckt nicht nur in Kaffee, sondern auch in Tee, Cola, Mate und Kakao. In diversen Schmerzmitteln ist Koffein ebenfalls enthalten. Der Koffeingehalt im Kaffee ist abhängig von der jeweiligen Kaffeesorte, von seiner Menge und der Zubereitungsart. In geringen Dosen erhöht Koffein die Konzentration- und Speicherfähigkeit im Gehirn und kurbelt den Stoffwechsel an. Menschen, die unter zu hohem Blutdruck leiden oder generell Koffein nicht gut vertragen, sollten sparsam mit dem Kaffeekonsum umgehen beziehungsweise zu entkoffeinierten Kaffee greifen.

Warum Kaffee gesund ist

Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass der Kaffeekonsum kaum der Gesundheit schadet. Manche Forscher sind sogar der Ansicht, dass Kaffee die Gesundheit fördere. Aktuelle Erkenntnisse zum Thema Kaffee und Gesundheit:

  • Kaffee wirkt sich positiv auf die Cholesterinwerte aus und senkt dadurch das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkte

  • Kaffee reduziert das Risiko an Diabetes zu erkranken, da die im Kaffee enthaltene Chlorogensäure Blutzuckerschwankungen reguliert und sich positiv auf den Insulinstoffwechsel auswirkt

  • Kaffee soll das Risiko senken an Hautkrebs und Darmkrebs zu erkranken

  • Kaffeetrinker erkranken seltener an Alzheimer und Parkinson

    Wenn Kaffee gesund ist, warum leiden dann viele an Magenbeschwerden nach dem Kaffeetrinken?

    Einige Menschen, die Kaffee trinken, klagen nach dem Konsum häufig über Magenschmerzen, Darmbeschwerden oder Sodbrennen. Die Antwort auf die Frage „Ist Kaffee gesund oder nicht?“ lautet bei vielen daher „Nein, Kaffee ist nicht gesund.“. Doch nicht der Kaffee selbst ist Ursache der Beschwerden, sondern die Art seiner Röstung. Wird Kaffee für kurze Zeit sehr heiß geröstet, so wie es bei den meisten industriellen Kaffeesorten der Fall ist, bleiben kaffeeeigene Säuren enthalten. Diese und bei der Röstung sich entwickelnde Röstreizstoffe schlagen vielen auf den Magen. Daher sollte man stets auf schonend geröstete Kaffeesorten zurückgreifen.

    Fazit – Ist Kaffee gesund oder nicht?

    Viele Forscher und Ernährungswissenschaftler sind sich einig: In normalen Mengen zugenommener Kaffee ist gesund. In zu großen Mengen kann sich Kaffee allerdings negativ auswirken. Vor allem in der Schwangerschaft sollte man vorsichtig mit Kaffee umgehen. Föten und Säuglinge können das Koffein nicht abbauen und reagieren unter Umständen sehr stark auf den Wirkstoff. Kaffeetrinker sollten vor allem auf die Qualität des Kaffees und auf eine schonende Röstung achten. Kaffee ist gesund, es kommt aber wie bei fast allen Dingen auf die Dosierung an. Das belebende Heißgetränk ist ein Genussmittel und niemals als Durstlöscher zu genießen. Zu viel Koffein im Körper kann zu Kaliummangel führen und dadurch Kopfschmerzen oder Muskelprobleme hervorrufen, ein „gesunder Kaffeekonsum“ kann sich jedoch durchaus positiv auf den menschlichen Organismus auswirken. Die Forschungen gehen weiter und werden uns auch in Zukunft neue Erkenntnisse über die Wirkung von Kaffee bescheren.

    Kaffee.de auf Instagram

    caffe.de . Und was gibt es bei Euch heute so zum Kaffee?

    caffe.de. und einen Cappuccino.

    caffe.de . Guten Morgen, einen schönen Sonntag und nun erst mal einen Kaffee .

    Tägliches Update · 04.12.2017

    Preis für nachhaltigen Kaffee

    Die "Original Food GmbH" aus Freiburg hat den Nachhaltigkeitspreis der Neumarkter Lammsbräu erhalten. Laut Mitteilung werden damit die Entwicklungsprojekte für Kaffeebauern in Äthiopien ausgezeichnet. Das Unternehmen stehe für Nachhaltigkeit und Verantwortung, vom Ursprung bis zum Endprodukt, heißt .

    Altstadt. Eine wüste Prügelei um Größe und Preis eines Kaffees in einem Schnellrestaurant will das Amtsgericht am Freitag aufklären. Angeklagt ist dabei dann ein 29-Jähriger wegen Körperverletzung in zwei Fällen. An einem Novemberabend 2015 soll er wegen seiner Kaffeebestellung ausgerastet sein und .

    3 Tassen Kaffee am Tag verlängern das Leben

    Ist Kaffee-Trinken nun gesund? Oder doch eher ungesund? Um diese Frage endlich zu klären, haben britische Wissenschaftler eine Übersichtsarbeit über bereits bestehende Meta-Analysen durchgeführt – mehr als 200 insgesamt. Ihr Fazit: Drei bis vier Tassen Kaffee scheinen für die Gesundheit am besten zu .

    Wo der Café Crème am meisten kostet

    PREISE ⋅ Die Möglichkeiten, Kaffee ausser Haus zu trinken, sind heute zahlreich. Ebenso stark variieren die Preise. Für ratsam hält es der Verband Cafetiersuisse, strikt auf qualitativ hochwertigen Kaffee zu setzen. .

    . und einen Cappuccino. #caffediemme #padova #padua #caffe #kaffee #espresso #diemme @caffe_diemme_official https://t.co/lsI94zdqu7

    15:17, 30. October 2016

    Einen letzten Caffè im Café Rivoire in Florenz und weiter nach Padua und Venedig. #caffe #cafe #rivoire #florence. https://t.co/fhQYRBJYUh

    9:25, 30. October 2016

    Heute Espresso-Verkostung (Cupping) ☕️ . . . #cupping #espresso #dinzler #baruli #supremo #piansa #geillercaffe. https://t.co/G8A84hxEKU

    10:54, 16. June 2016

    Ich möchte zukünftig über aktuelle Themen, Angebote und Gutscheine von Kaffee.de per E-Mail informiert werden. Eine Abmeldung ist jederzeit und kostenlos möglich.

    Telefonische Unterstützung und Beratung erhalten Sie Mo bis Fr von 09:00 bis 17:00 Uhr unter:

    Ist kaffee ungesund

    11.11.2013, 10:07 Uhr | df (CF)

    Dank des Reinheitsgebotes kommen bei der Herstellung ausschließlich reiner Kaffee und Wasser zum Einsatz (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Die Vorteile von Instantkaffee liegen auf der Hand: Er ist im Handumdrehen zubereitet und besonders lange haltbar. Weil er nach einem strengen Reinheitsgebot hergestellt wird, ist er genauso gesund oder ungesund wie normaler Kaffee. Anders sieht es aus, wenn es sich um Pulver für Kaffeespezialitäten wie Cappuccino oder Latte Macchiato handelt. Schuld sind die Zusatzstoffe.

    Instant-Kaffee nur mit Zusatzstoffen ungesund

    Wer statt Filterkaffee oder frischem Espresso lieber zu Instantkaffee greift, kann dies mit gutem Gewissen tun. Dank des Reinheitsgebotes kommen bei der Herstellung ausschließlich reiner Kaffee und Wasser zum Einsatz, so der Deutsche Kaffeeverband.

    Damit hat Instantkaffee genauso viele Kalorien wie normaler Filterkaffee und auch ansonsten sind keine ungesunden Zusatzstoffe beigemischt. Einbußen müssen lediglich beim Geschmack hingenommen werden.

    Cappuccino-Pulver enthält viel Zucker

    Doch auch Produkte wie Cappuccino-Pulver oder andere löslichen Kaffeespezialitäten werden gemeinhin als Instantkaffee bezeichnet. Zwar enthalten auch diese reinen Kaffee, allerdings sind diesem viele ungesunde Zusatzstoffe beigemischt: "Neben Kaffee finden sich zum Beispiel Zucker, Kaffeeweißer und jede Menge Zusatzstoffe wie Aromen, pflanzliche Fette und Stabilisatoren", berichtet Ernährungswissenschaftlerin Daniela Krehl in einem Bericht der "Apotheken Umschau".

    Untersuchungen der "Stiftung Warentest" haben sogar ergeben, dass solche Pulver je nach Hersteller bis zu 60 Prozent Zucker enthalten können. Dieser wird in der Zutatenliste auch als Glukosesirup, Laktose oder Süßmolkenpulver angegeben. Die Position in der angegebenen Zutatenliste kann als grober Anhaltspunkt dienen, in welchen Mengen der Zucker im Verhältnis zu anderen Inhaltsstoffen im Pulver vertreten ist. Je weiter vorne er auftaucht, desto mehr Zucker enthält der Instant-Kaffee.

    Kaffee oft kaum vorhanden

    Im Vergleich zu den meist ungesunden Zusatzstoffen ist außerdem eine entscheidende Zutat in solchen Instant-Pulvern bloß in sehr geringen Mengen enthalten: Kaffee. Einerseits wird in der Regel statt Espresso normaler Bohnenkaffee verwendet, andererseits ist selbst dessen Anteil in einigen Produkten so gering, dass beispielsweise der Koffeingehalt kaum messbar ist: "Einige der von uns getesteten Cappuccino-Pulver enthielten so wenig Koffein, dass sie kaum wach machten", so Krehl weiter.

    Pulver-Heißgetränke wie Cappuccino oder Latte Macchiato sind damit wegen des hohen Zuckergehalts einerseits ungesund und andererseits auch keine wahre Kaffeealternative, da sie mit den originalen Kaffeespezialitäten kaum etwas gemein haben.

    Kaffee gesund, Koffeingehalt Kaffee, Kaffee trinken, Koffeinfreier Kaffee, Kaffee ungesund, Koffeingehalt Kaffee

    Bist du ein genüsslicher Kaffeetrinker und fragst dich manchmal ob Kaffee gesund ist oder nicht? Fragst du dich ebenfalls ob koffeinfreier Kaffee eine Alternative darstellt und gesund ist oder nicht? Oder stellt du dir die Frage wieviel Koffeingehalt eine Tasse Kaffee hat?

    Kaffee für mehr Energie und Leistungsfähigkeit, ist Kaffee ungesund oder gesund?

    Es gilt eines der beliebtesten Getränke weltweit, Kaffee gilbt es in den unterschiedlichsten Varianten, entkoffeinierter Kaffee, Espresso Kaffee, italienischer Kaffee, türkischer Kaffee u.v.m. Zu eine der beliebtesten Kaffeesorten gehört Espresso, Filterkaffee, türkischer Kaffee.

    Es ist umstritten ob Kaffee gesund ist oder nicht. Ich gehe nach der Regel in Maßen konsumieren.

    Jeder Mensch reagiert anders auf das Koffein, deshalb kann man keine pauschale Aussage treffen.

    Zumindest können ein paar Punkte über den Kaffee geklärt werden:

    Entzieht Kaffee dem Körper Flüssigkeit?

    Nein, wirkt kurzzeitig Harntreibend. Laut DGE sind die früher durchgeführten Studien falsch interpretiert worden.

    Da stelle ich mir die Frage ob die Daten jetzt richtig sind?

    Koffein wirkt von Mensch zu Mensch anders

    Nach ca 15 – 30 Minuten, hat ungefähr 4 Stunden Halbwertszeit abzubauen, wiederum bei andern 8 Stunden.

    Die Wirkung ist je nach Geschlecht, Alter, durch die Einnahme von Medikamenten oder Rauche unterschiedlich.

    Kaffee ist ein Säurebildner

    Kaffee ist ein Säurebildner und kann dem Körper Mineralien entziehen die dieser zur Aufrechterhaltung wichtiger Funktionen benötigt. Sofern man den Kaffee hier ein wenig gesünder machen möchte kann Kardamom hinzugefügt werden, das neuteralisiert die Säure im Kaffee.

    Kaffee treibt den Blutdruck in die Höhe?

    kurrzzeitig ja, ca 30 Minuten, bei regelmäßigen Konsum ist der Effekt nicht so groß.

    Bluthochdruckpatienten sollten kein Kaffee zu sich nehmen bzw. mit deinem Arzt darüber sprechen.

    Kaffee senkt das Diabetesrisiko

    Beobachtungsstudien zeigten das das Riskio von Diabetes gesenkt werden kann.

    Dabei ist nicht das Koffein ausschlaggebend, der Effekt trat auch bei Entkoffeiniertem Kaffee auff.

    Kaffee in der Schwangerschaft

    Du bist Schwanger und hast Lust auf eine Tasse Kaffee? Dann bitte kein Koffein. Allgemein ist es bekannt was ebenfalls der Frauenarzt rät, kein Koffein in der Schwangerschaft einzunehmen, egal ob als Kaffee, Grüner Tee, Schwarz Tee. Die gesunde koffeinfreie Variante ist Lupinenkaffee (unten beschrieben).

    Auswirkung auf Magen und Darm

    Ein negativer Effekt ist das Kaffee die Magenschleimhaut abgreift. Ich denke das hast du sicherlich, als Kaffeetrinker auch schon beobachten können. Als ich zu viel Kaffee konsumiert hatte schlug es mir auf den Magen, Beschwerden wie Mundgeruch und Magenschmerzen. Als ich nun die Gewohnheiten umgestellt hatte, trinke ich nun halb soviel davon. Bis zur Mittagszeit normalen Kaffee, danach entkoffeinierten Kaffee. Das hat ich sogar positiv auf meine Vitalität ausgewirkt, wurde in der Nachmittagszeit paradoxerweise fitter. Der Mundgeruch verschwand.

    Kaffee im Kühlschrank aufbewahren?

    Bitte nicht, die Bohne nimmt Feuchtigkeit auf und ebenfalls die Gerüche der Umgebung, das führt zu einem Geschmacksverlust.

    Schwarzer oder kalter Kaffee machen schön

    Es gibt keine wissenschaftliche Belege das Kaffee schön machen soll.

    Ist Kaffee nun gesund oder nicht?

    Ist Kaffee gesund ist oder nicht kann nicht eindeutig definiert werden. Die Ergebnisse einiger Studien sind widersprüchlich.

    So wirkt Kaffee belebend oder kann bei Diabetes helfen, aber auf der anderen Seite kann sich der Körper bei täglichem übermäßigen Konsum nicht beruhigen da ständig Stresshormone ausgeschüttet werden.

    Der Kaffee wirkt von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Dabei kann es sicherlich helfen genau auf seinen Körper zu hören und zu achten.

    Ist entkoffeinierter Kaffee gesund? Ich bezweifele das entkoffeinierter Kaffee gesund ist. Diese sollen Gerbstoffe enthalten die die Aufnahme von Vitaminen erschweren sollen. Zusätzlich sind in diesem ebenfalls Röststoffe enthalten. Eine gesunde Alternativ ist Lupinenkaffee (unten beschrieben)

    Alternativen zu Kaffee

    Hast du ein Problem mit dem Koffein selber und suchst neben dem entkoffeiniertem Kaffee eine gesündere Variante Kaffee zu genießen?

    Koffeinfreier Kaffee

    Wer den Genuss von Kaffee nicht entgehen möchte aber ein Problem mit Koffein hat kann zu koffeinfreien Kaffee zurückgreifen.

    Die Nebenwirkung ist wie beim normalen Kaffee das wohl die Gerbstoffe des Kaffees dafür sorgen das Vitamine oder Mineralstoffe schlechter aufgenommen werden könnten.

    Grüner Tee

    Die im Grüner Tee enthaltenen Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe. Von denen gibt es im Grüner Tee reichlich davon.

    Sie enthalten antioxidative Eigenschaften, können das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen mindern, da diese Cholesterinspiegel und Blutdruck sekend sind.

    Der grüne Tee wirkt entzündungshemmend, antiviral, blutsuckersekend, krebsvorbeugend und hemmt zudem die Entstehung von Karies und Parodontose.

    Die im Grüner Tee enthaltenen Gerbstoffe können den Alterungsprozess verlangsamen und wirken Magenschonend.

    Das enthaltene Theanin besitzt beruhigende Eigenschaften und reduziert mentale sowie psychische Stressreaktionen.

    Damit kann eine höhere geitige Leistungsfähigkeit von 2-3 Stunden erreicht werden.

    Lupinenkaffee ist gesunder Kaffee ohne Koffein

    Hast du ein Problem mit dem Koffein selber und suchst neben dem entkoffeiniertem Kaffee eine gesündere Variante Kaffee zu genießen?

    Lupinenkaffee – der gesunde Begleiter in den Tag?

    Gibt es eigentlich eine gesündere Variante zu unserem alltäglichen Kaffeegenuss, der geschmacklich aber nicht zu weit von dem gewohnten schwarzen Gebräu entfernt ist?

    Der kaum bekannte Lupinenkaffee biete eine weitaus gesündere aber auch koffeinfreie Alternative.

    Was sind eigentlich Lupinen?

    Die Lupinen, die selten auch Wolfsbohnen oder Feigbohnen genannt werden, gehören zu der Familie der Hülsenfrüchtler. Neben der Gemüsepflanze tritt sie auch als Futterpflanze, Zierpflanze oder Wildpflanze auf.

    Ein großer Fortschritt hinsichtlich der Lupinenzucht gelang in den 30er Jahren. Die Süßlupine wurde gezüchtet. Diese besitzt weitaus weniger Bitterstoffe und Giftstoffe. Lupinen sind vielfältige Nahrungsliferanten.

    Neben Lupinenmehl, Lupinenmilch und einem veganen Fleischersatz aus Lupinensamen, um nur einige Beispiele zu nennen, wird die Pflanze auch verwendet, um aus ihr Kaffee herzustellen.

    Was die Lupine alles kann

    Lupinen sind vor allem große Eiweißlieferanten. Zudem wird den Samen nachgesagt, vor einigen Krebserkrankungen zu schützen bzw. solche vorzubeugen. Den Lupinen wird auch eine cholesterinsenkende Wirkung zugeschrieben.

    Gewinnung des Lupinenkaffees

    Die gereinigten und getrockneten Lupinensamen werden geröstet und anschließend gemahlen. Im Folgenden wird wie gewohnt mit dem Lupinenpulver der Lupinenkaffee zubereiten.

    Diesen Herstellungsprozess kann man problemlos selbstständig in seiner privaten Küche bewerkstelligen, oder man greift auf fertigen Lupinenkaffe zurück. Diesen findet man online oder in einigen ausgewählten Reformhäusern.

    Geschmack und Mehrwert

    Lupinenkaffee wird nachgesagt dem bekannten Geschmack des gewöhnlichen Kaffees am nächsten zu kommen.

    Kaffee in der Schwangerschaft? Dieser Kaffee ist koffeinfrei und kann daher von Schwangeren oder problemlos als Getränk am Abend genossen werden. Das Getränk ist zudem säurearm und daher im Gegensatz zum allseits bekannten Kaffee äußerst magenschonend. Positiv zu bedenken ist auch, dass Lupinen regionale Produkte sind und daher eben nicht importiert werden müssen.

    Ob Lupinenkaffee einen Ersatz für den gewöhnlichen Kaffee darstellt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Hat man nur Appetit auf den Geschmack von Kaffee, ohne seine vitalisierende Wirkung zu benötigen, kann man getrost auf Lupinenkaffee zurückgreifen.

    [Autor unbekannt, daher keine Angabe], Kaffee und Gesundheit: Antwort auf die 7 wichtigsten Fragen – http://www.coffeecircle.com/kaffeewissen/kaffee-gesundheit-schwangerschaft, [Erscheinungsdatum unbekannt, daher nicht angegeben], Gefunden am 09.04.2016

    Dr. Martina Melzer, Kaffee: Gesund, oder ungesund?, http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Kaffee-Gesund-oder-ungesund-492393.html, [Erscheinungsdatum unbekannt, daher nicht angegeben], Gefunden am 09.04.2016

    ähnliche Artikel

    Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen

    Tipps gegen Müdigkeit

    Müdigkeit und Ernährung

    Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen Akzeptieren

    Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

  • Комментариев нет:

    Отправить комментарий

    Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...