„Einen Milchkaffee / Café au Lait / Caffè Latte / Café con leche, bitte.“ – Das Milchkaffee-Dilemma.
Angenommen, Sie trinken gern Kaffee mit viel Milch und möchten eben diesen in einem Café trinken. Würden Sie einen Milchkaffee, einen Café au Lait, einen Caffè Latte, einen Café con leche oder einen „Kaffee mit viel Milch“ bestellen? Und was würden Sie erwarten, serviert zu bekommen?
Viele Kaffeetrinker und Cafébesitzer verwenden die Bezeichnungen Milchkaffee, Café au Lait, Caffè Latte und Café con Leche synonym. Auf den ersten Blick mag das sinnvoll erscheinen, schließlich handelt es sich bei allen der genannten Kaffeevariationen um Kaffee mit hohem Milchanteil. Doch der Teufel steckt im Detail. So, wie Milch schwarzen Kaffee erhellt, wollen wir Licht ins Dunkel des Milchkaffee-Begriffsdschungels bringen.
Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Klassischerweise wird Milchkaffee in Deutschland mit normalem Filterkaffee zubereitet, der mit warmer Milch aufgefüllt wird. Kaffee und Milch werden dabei zu gleichen Teilen verwendet. Serviert wird der Milchkaffee meist in einer großen Tasse oder Schale, gelegentlich auch mit Milchschaum.
Der französische „Café au lait“ – also „Kaffee mit Milch“ – wird ebenfalls zu gleichen Teilen aus Kaffee und heißer Milch zubereitet. In Frankreich wird diese Kaffeespezialität insbesondere zum Frühstück getrunken, wobei die Franzosen gern ihr Baguette oder ihren Crossaint in den Café au lait eintunken.
In Italien bekommt man bei Bestellung eines Caffè Latte einen doppelten Espresso serviert, der mit reichlich heißer Milch aufgegossen wird. Da die Milch nicht gekocht, sondern heiß aufgeschäumt wird, kommt zumeist eine kleine Menge Milchschaum mit in den Caffè Latte.
Eine Verwechslungsgefahr mit dem beliebten Latte Macchiato (übersetzt etwa „gefleckte Milch“) besteht allerdings nicht. Denn dieser hat nicht nur eine große Milchschaumhaube, sondern unterscheidet sich auch durch die typische, namensgebende, Schichtung seiner Bestandteile im hohen Glas optisch deutlich vom Caffè Latte. In Italien wird Latte Macchiato oft für Kinder bestellt.
In Spanien schließlich trinkt man schlicht Café con leche, was übersetzt, wie beim französischen Pendant, schlichtweg „Kaffee mit Milch“ bedeutet. Die Zutaten sind auch hier Milch und Espresso. Letzterer besitzt, wie in Spanien üblich, eine etwas dunklere, stärkere Röstung. Im Café wird die Milch dem Gast oft in einer separaten Kanne gebracht. Für den Café con leche benötigt man einen doppelten Espresso und etwa die gleiche Menge aufgeschäumte, heiße Milch.
Trotz der unterschiedlichen Rezepturen und Zubereitungsarten haben alle vorgestellten Kaffeespezialitäten eines gemeinsam: Durch den hohen Milchanteil verfügen sie, getreu ihren Namen, über einen eher geringen Koffeingehalt und sind somit gut bekömmlich.
Durchschnittlich liegt der Koffeingehalt bei den vorgestellten Kaffeespezialitäten mit Espresso bei auf etwa 25 bis 30 Milligramm des Wirkstoffs. Bei der Zubereitungsform mit Filterkaffee hingegen sind es zwischen 80 und 120 Milligramm Koffein. Somit ist die anregende Wirkung eines Milchkaffees mit gewöhnlichem Kaffeepulver deutlich stärker als bei einer „einfachen“ Dosis der Variante mit Espresso, obwohl dieser eigentlich im Verhältnis eine höhere Koffeinkonzentration aufweist.
Zubereitung
Welche der vorgestellten Zubereitungsarten für „Kaffee mit Milch“ auch ihr Favorit sein mag, die Zubereitung ist nicht schwer. Je nachdem, ob Sie Filterkaffee oder Espresso als Grundlage wünschen, heiße oder aufgeschäumte Milch: Mit einer gewissen Grundausstattung können Sie sich Ihren Lieblingskaffee jederzeit zu Hause zubereiten: Für den deutschen Milchkaffee und den französischen Café au lait benötigen Sie frisch aufgebrühten Bohnenkaffee, den Sie mit warmer bzw. heißer Milch auffüllen. Für den authentischen Genuss wie im Café empfehlen wir Ihnen die Zubereitung in einer großen Schale (französisch bol).
Für die italienische oder spanische Variante benötigen Sie eine Espressomaschine oder -kanne, um den Espresso zuzubereiten. Für Caffè Latte wird ein doppelter Espresso verwendet. Falls Ihre Maschine auch über eine Vorrichtung zum Milchaufschäumen besitzt, kann die Milch direkt am Gerät erhitzt und nach Belieben aufgeschäumt werden. Ansonsten erwärmt man diese einfach mit einem Handaufschäumer. Während die heiße Milch für den Caffè Latte in den Espresso hinein gegeben wird, serviert man sie beim Café con leche auch gern aufgeschäumt in einem separaten Kännchen.
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10 Kommentare zu “ „Einen Milchkaffee / Café au Lait / Caffè Latte / Café con leche, bitte.“ – Das Milchkaffee-Dilemma. ” Kommentar schreiben →
Milchkaffee wird bei uns viel getrunken. Die Zubereitung ist einfach und schmeckt mit Espresso finde ich am besten. Bei Ermangelung desselben kann ein Filterkaffee gute Dienste leisten. Besonders hübsch sieht es in einer Glastasse oder einem Glas aus.
Welche Unterschiede es doch gibt. Hab die Begriffe bisher selbst immer synonym genutzt. Vielleicht wars mir auch teilweise einfach nicht aufgefallen. Werde mit den leckeren Tchibo-Sorten mal experimentieren.
Ich hatte kürzlich in Frankreich dieses Problem – wollte einen Milchkaffee, habe aber wohl den falschen Begriff verwendet, denn es kam kein Milchkaffee 😉
Vielen Dank für die ausführliche Erläuterung, sehr hilfreich bei der Auswahl.
Ich mag den spanischen Café con Leche und den italienischen Caffè Latte am liebsten. Das Wichtigste ist mir dabei ein kräftiger Espresso. Ob die Milch nun aufgeschäumt oder erhitzt wurde finde ich persönlich nebensächlich. Auch interessant finde ich den spanischen Café cortado, Espresso mit nur wenig Milch.
Filterkaffee trinke ich hingegen nur heiß und schwarz. Mit Milch schmeckt er mir überhaupt nicht.
Dass die Latte Macchiato ein Kindergetränk ist, war mir bisher nicht bewusst 😀 Danke für diesen Fun Fact! (Ich bin passionierte Latte Macchiato Trinkerin und wohl iwie immer noch Kind…)
In Spanien gibt es auch eine tolle Variante zum café au lait, nämlich der Espresso Macchiatto. Ein Espresso mit Milch und einer kleinen Milchhaube. Ich war auf Mallorca und habe den sogenannten „Cortado“ getrunken, einfach der Wahnsinn. Der Kaffeemann sagte es liegt aber eher an dem Kaffee als an der Zubereitung.
Da sieht man mal. Ich habe die Begriffe auch immer synonym verwendet. Man lernt doch nie aus. Danke für diesen informativen Bericht.
Man braucht gar nicht in die einzelnen Länder zu reisen, sondern braucht einfach nur un die Cafebars zu gehen. Bei McCafe bekomme ich einen Milchkaffee bestehend aus Filterkaffee oder Café Creme mit ausschließlich heißer Milch. Bei Starbucks hingegen den Café Latte bestehend aus Espresso mit heißem Milchschaum, was für mich das gleiche ist wie ein Cappuccino. Den Latte Macchiato suche ich dort allerdings vergebens. Wenn ich ihn bestelle wird auf den Café Latte verwiesen. Soviel Ahnung haben die Angestellten bei Starbucks.
In einem türkischem Döner-Restaurant wurde mir eine normale Tasse mit Milchpulver serviert.
Musste ich das so hinnehmen?
Der Preis von 2,60€ versprach mir eine größere Tasse und vor allem mit normaler Milch.
What Is Milchkaffee? - German Café au Lait
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Milchkaffee is a coffee drink you can order in almost any café or pub in Germany. It is strong, filter coffee topped off up to the rim of the cup with hot milk and sometimes milk froth.
Cocoa powder is often sprinkled on top. It is served unsweetened and is sweetened to taste before drinking by the lucky drinker of this warming beverage. It also is often served with a little Danish butter cookie from the tin.
The proportions are 50% milk and 50% coffee. It predates all the fancy espresso drinks at today's modern coffee shops.
You Say Melange, I Say Milchkaffee
Milchkaffee is known by several different names, depending on which country you are in when ordering.
Austria: Particularly in Viennese coffee houses, a milchkaffee is called a melange and is made from a mokka or a kleinen schwarzen, which is a regular, strong coffee very similar to espresso, and milk. Wiener melange is made with frothed milk.
A großen braunen and kleinen braunen (large and small browns) are terms for large and small mokkas with whipped cream.
Switzerland: A milchkaffee in Switzerland is named after the vessel it's served in -- schale. Sometimes milchkaffee is served as separate milk and coffee, with a lot of space in the cup to pour the milk in to your liking.
More Hot and Cold German Beverages
It wouldn't be winter or summer without one of these drinks to warm the tummy or slake the thirst in Germany:
- German Hot Cocoa vs. Hot Chocolate: This popular German beverage is made with cocoa powder, not chocolate, and can be drunk hot or cold. Heißeschokolade is not made from cocoa powder or mixes. It is made from real chocolate (like a chocolate bar) which can be melted and stirred into milk or water. It often has added sweetener and cap of whipped cream.
- German Ice Cream and Coffee Recipe:This refreshing not-too-sweet mixture of cold coffee, ice cream, and whipped cream is more of an adult treat than a kid's sundae that is served at cafés and pubs in Germany.
- German Coffee with Rum Recipe: German pharisaeerkaffee has an interesting back story so be sure to check out the recipe for this beverage made with strong coffee, dark rum, and sugar cubes.
International Coffee Drinks
Here are 7 more ways to drink hot and cold coffee in Spain, Italy, Greece, Germany, France and Portugal.

Kaffee mit Milch
- Wissenswertes
- 28. September 2017
Milch: Das Sahnehäubchen meines Kaffeegenusses oder gar schädlich für’s komplette Immunsystem? Kaum eine Frage wird in der Kaffee-Community heißer diskutiert. Doch welche Auswirkungen hat Milch im Kaffee wirklich? Dieser Thematik haben sich Forscher des Instituts für Molekulare Biowissenschaft an der Uni Graz gewidmet und stellten tatsächlich einen Unterschied zwischen dem Konsum von schwarzem Kaffee oder Kaffee, der mit Milch getrunken wird, fest.
Autophagie – verdaue dich selbst!
Laut den Wissenschaftlern hält Kaffee wach, steigert die Leistung und kann sich gesundheitlich positiv auf Störungen des Fettstoffwechsels sowie Diabetes auswirken. Der Grund dafür liegt an der sogenannten Autophagie - ein Selbstverdauungsprogramm, das die Zellen reinigt und entgiftet. Normalerweise kommt dieser Effekt vor allem beim kontrollierten Fasten vor, kann aber eben auch durch externe Quellen forciert werden.
Einer dieser Autophagie-Auslöser ist, laut Forschern, demnach auch Kaffee. Eine bis vier Stunden nach dem Kaffeegenuss wird dieser Prozess stark angekurbelt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kaffee entkoffeiniert ist oder nicht. Doch was hat dies alles mit Milch zu tun? In einer Parallel-Studie wurde herausgefunden, dass tierische Proteine das Verfahren der Autophagie beachtlich hemmen. Wer also die Effekte der Autophagie bewahren möchte, muss auf tierische Milch verzichten. Einen adäquaten Ersatz bieten aber diverse Getreidemilchsorten, wie zum Beispiel Reismilch, Hafermilch, Sojamilch.
Nie wieder Milch im Kaffee?
Wer auf das geliebte weiße Nass allerdings nicht verzichten möchte, kann an dieser Stelle aufatmen. Die klassische Milch kann im Kaffee auch durchaus positive Effekte mit sich bringen. Sie bildet nämlich einen natürlichen Puffer, der die Säure und die Bitterstoffe des Kaffees mildern kann, was wiederum das allgemeine Wohlbefinden steigert.
Unser Fazit: Egal ob mit oder ohne Milch, Kaffee bleibt gesund. Und daher sollten Sie ihn so genießen, wie er Ihnen am besten schmeckt! Das Beste rund um Ihren außergewöhnlichen Kaffee-Genuss haben wir in unserem Shop für Sie.
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Schwarzer Kaffee – Warum du deinen Kaffee ohne Milch trinken solltest

Kaffee wird noch immer zu Unrecht von vielen verteufelt. Doch tatsächlich ist er weit besser als sein Ruf. Immer wieder hört man, Kaffee entziehe deinem Körper Wasser oder unterstütze die Bildung chronischer Erkrankungen.
Dass an vielen Ängsten rund um den Genuss von Kaffee nicht viel dran ist, haben wir uns bereits in unserem Artikel “Ist Kaffee gesund und doch besser als sein Ruf?” angesehen.
Kaffee regt deine Zellen zum Frühjahrsputz an
Doch eine neue Studie der Universität Graz hat nun sogar herausgefunden, dass Kaffee eine enorm positive Wirkung auf unseren Körper haben soll, indem er unsere Zellen zu einem kleinen Frühjahrsputz animiert.
Dieser Frühjahrsputz unserer Körperzellen nennt sich Autophagie. Bei der Autophagie werden alte oder beschädigte Zellteile abgebaut und diese dann neu und gesund wieder aufgebaut. Normalerweise wird dieser Effekt beim kontrollierten Fasten, also beim längerfristigen Verzicht auf Nahrung, beobachtet.
In der Studie konnte beobachtet werden, dass innerhalb von einer bis vier Stunden nach dem Konsum von Kaffee die Autophagie in allen untersuchten Organen (Leber, Skelett-Muskulatur und Herz) stark beschleunigt wurde.
Grund dafür könnten die Polyphenole sein, die im Kaffee enthalten sind.
Allerdings gibt es dabei einen kleinen Haken! Denn um die Vorzüge der Autophagie optimal nutzen zu können, solltest du deinen Kaffee schwarz, also ohne Milchprodukte, genießt. Egal ist wiederum, um du deinen Kaffee lieber mit oder ohne Koffein trinkst.
Milch hemmt die entgiftende Wirkung
Um in den Genuss der Autophagie zu kommen, solltest du also besser auf die Milch im Kaffee verzichten und ihn schwarz genießen. Schuld daran sind die Milchproteine, allen voran die Aminosäure Methionin.
Wenn du Milch in deinem Kaffee trinkst oder Milchprodukte (beispielsweise ein Käsebrötchen oder einen Joghurt) zu deinem Kaffee isst, unterdrücken diese Aminosäuren den positiven Effekt des Kaffees, indem sie den natürlichen Autophagie-Prozess, der sich auch ohne Kaffee durch einen längeren Verzicht auf Nahrungsmittel einstellt, hemmen.
Also wer braucht schon Cappuccino und Co., wenn schwarzer Kaffee doch viel gesünder und zudem auch noch günstiger und kalorienärmer ist. Also gleich drei Fliegen mit einer Klatsche!
Wie trinkst du deinen Kaffee am liebsten? Hast du leckere Vorschläge, wie du deinen schwarzen Kaffee noch besser machst? Dann schreibe uns doch einen Kommentar! Wir freuen uns drauf!
Markus Balbach says
Hallo, mit etwas (wenig) Milch schmeck er zwar besser, aber um den gesundheitlichen Vorteil nutzen zu können, sollte man wirklich in Erwägung ziehen, den Kaffee ohne Milch zu trinken. Mandelmilch ist sicher auch eine Idee, nur gibt es die meist nur in 1L Gebinden und wird – wenn man nicht täglich trinkt- zu schnell schlecht. Gibt es noch andere Alternativen?
Wie sieht es mit Kaffee schwarz + Sahne zum Kuchen aus? Wird hier auch der positive Effekt unterdrückt?
Vielen Dank für die Rückantwort. MfG
auch in Sahne findest Du leider die Aminosäure Methionin, die die positive Wirkung von schwarzem Kaffee hemmt.
Wenn es Dir primär um die entgiftende Wirkung geht, solltest Du Deine Kaffe tatsächlich schwarz oder mit pflanzlichen Milch-Alternativen genießen. Persönlich haben wir uns angewöhnt, unseren Kaffee schwarz zu trinken und eventuell mit etwas Zimt aufzupeppen.
Wir empfehlen Dir, das einfach Mal eine Zeit lang auszuprobieren, um zu sehen, wie sehr Du die Milch tatsächlich vermisst.
Dein Daytraining Team
Daniel Bietenhader says
Ich habe in letzter Zeit immer mal wieder Kokosmilch in den Kaffee getan; mir gefällt das nicht schlecht, und Kokosfett soll eher gesund sein.
schön, dass Du eine passende Alternative für Dich gefunden hast. Du kannst es auch mal direkt mit einem Teelöffel Kokosöl in Deinem Kaffee versuchen, das geht auch sehr gut.
der Artikel ist zwar nicht mehr so neu, aber er verliert ja nicht an Aktualität.
Ich habe mir angewöhnt, meinen Kaffee mit Hafermilch zu trinken. Das schmeckt mir am besten und fühlt sich bekömmlicher an als Milchkaffee.
Danke für den Artikel. Endlich mal positive Meldungen zu meinem morgendlichen Lieblingsgetränk, auf das ich nicht verzichten mag.
Ich trinke meinen Kaffee mit Hafer-Mandel-Milch bin umgestiegen von Hafermilch .. Schmeckt mir am besten …
Haben ihn früher mit Milch getrunken, mag ich inzwischen garnicht mehr….
Nach etwas Eingewöhnungszeit schmeckt mir mein Kaffee inzwischen am besten schwarz. Habe ihn eine Zeit in der Bulletproof Version und davor mit Milch getrunken, aber das schmeckt mir inzwischen alles nicht mehr wirklich.
Ich habe jetzt Reis- und Mandelmilch ausprobiert und fand den Kaffee und Espresso leider ungenießbar. Ohne Milch kann ich den Kaffee selbst nach vielen Anläufen einfach nicht genießen. Ich frage mich, ob der positive Effekt des Kaffees mit lactosefreier Milch aufrechterhalten würde. Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar!
vielen Dank für Deine Frage.
Leider ist lactosefreie Milch in diesem Fall keine bessere Alternative. Wenn Dir Dein Kaffee nur mit Milch schmeckt, ist das aber auch Okay. Nicht alles im Leben muss bis auf das letzte optimiert werden.
An den Fastentagen ernähre ich mich von 1 Apfel, einem Eiweißriegel ohne Schokoüberzug und ein paar Tassen fettfreier Gemüsebrühe. Ist das Okay als Zusammenstellung? Danke für Euer Echo.
Deine Frage wirkt nicht passend zum Artikel und ohne korrekten Bezug können wir Dir darauf auch keine Antwort geben. Ich hoffe, Du verstehst das.
Es gibt einen zweiten positiven Aspekt, der gegen Milch spricht: Milch ist eine Emulsion (Wasser & Fett). Und diese Emulsion legt sich an der Magenwand an und bekommt durch die Magensäure eine Art ledrige Konsitenz. Fazit: Nicht gut für die Zerlegungsarbeit des Magens…
als ich irgendwann den Eindruck bekam, dass die Kombination Kaffee + Milch meinen Magen belastet (was könnte dafür der Grund sein?), stieg ich auf Kaffee + Kakao + Zucker und später sogar auf Kaffe + Kakao + Honig um. Ich liebe dieses Getränk seither und trinke es nicht mehr auf andere Art. Was könnte man denn aus ernährungswissenschaftlicher Sicht darüber sagen (außer, dass es leider ziemlich süchtig macht)?
vielen Dank für Deinen Kommentar.
Kurz zu Deinen Fragen, die Probleme der Milch können auch mit einer Lactose Intoleranz zusammenhängen und müssen nicht unbedingt mit der Kombination von Kaffee und Milch zusammenhängen. Deine Alternative scheint sehr zuckerlastig, das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit der Grund, warum Dir das Ganze so gut schmeckt und “süchtig” macht. Ernährungstechnisch ist der hohe Zuckeranteil eher kontraproduktiv. Wir würden Dir weiterhin empfehlen Deinen Kaffee schwarz zu trinken.
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Cappuccino ☕ Zubereitung, Rezept & Tipps zum Milch aufschäumen
Cappuccino steht neben Bohnenkaffee und Espresso seit Jahren sehr hoch in der Gunst von Kaffeefreunden. Neue Variationen und einfallsreiche Methoden der Zubereitung sorgen für ungebrochene Popularität des schaumigen Klassikers.
Cappuccino Rezept – Zutaten für einen klassischen Cappuccino
Auch wenn es in Zeiten von „Hazelnut Salted Caramel Cappuccino“ und „Vanilla Spice Cappuccino“ kaum vorstellbar ist: Für das klassische Cappuccino-Grundrezept braucht man neben vorgewärmten Cappuccinotassen nur zwei Zutaten:
- 100 ml Milch
- 50 ml Espresso
- Optional: Zucker oder das Süßungsmittel eurer Wahl
Cappuccino Zubereitung: Hier zeigen wir euch, wie ihr auch zuhause den perfekten Cappuccino hinbekommt
1. Tassen vorwärmen
Ein wirklich guter Cappuccino wird in einer vorgewärmten Tasse serviert – das liegt nicht etwa daran, dass eine warme Tasse gerade im Winter angenehmer in der Hand liegt, sondern schlicht daran, dass der Espresso- und damit auch der gesamte Cappuccino-Geschmack leidet, wenn der Espresso in eine zu kalte Tasse extrahiert wird. Die Tasse kann entweder auf einem speziellen Tassenwärmer gewärmt werden (manche Siebträger und Vollautomaten haben einen integrierten Tassenwärmer). Ist kein Tassenwärmer vorhanden, ist das auch kein Problem: Dann könnt ihr die Tasse einfach unter warmes Wasser halten oder kurz in die laufende Spülmaschine stellen. Hier ist es wichtig, dass ihr die Tasse im Anschluss gut abtrocknet, sonst verwässert euer Cappuccino und schmeckt nicht mehr optimal. Alternativ hat sich der Backofen als Tassenwärmer bewährt – 5 Minuten im warmen Backofen sind ausreichend für warme Cappuccino- und Espresso-Tassen.
2. Espresso zubereiten und in die vorgewärmte Tasse füllen
Aus Espresso kann man eine wahre Wissenschaft machen. Für den perfekten Cappuccino ist es letztlich wichtig, dass ihr mit einem Espresso beginnt, der euch schmeckt – ob dieser nun in der Siebträger-Maschine, im Vollautomaten oder in der Espressokanne zubereitet wird, ist letztlich zweitrangig. Auch die Bohnen sind Geschmackssache – traut euch aber ruhig mal, eine Robusta-Mischung für euren Espresso auszuprobieren. Damit wird dein Espresso kräftiger und der Cappuccino geschmackvoller. In unseren Kaffeebohnen Tests könnt ihr euch verschiedene Bohnen anschauen und experimentieren. Je nach Größe der Tasse und persönlichem Geschmack können 25 – 50 ml Espresso verwendet werden. Den Espresso könnt ihr direkt in die vorgewärmte Cappuccino-Tasse füllen.
Tipp: Beim Espresso solltet ihr auf eine schöne Crema achten – wenn diese dann mit dem Milchschaum aufreißt, verbinden sich Milch und Espresso optimal.



3. Die richtige Milch auswählen
Bei der Wahl der richtigen Milch gehen die Meinungen auseinander – die gute Nachricht: Sowohl Vollmilch, als auch fettarme Milch (1,5%) lassen sich gut aufschäumen. Auch Soja- oder laktosefreie Milch sind kein Problem, Unverträglichkeiten sind also kein Grund, auf einen leckeren Cappuccino zu verzichten. Weniger gut eignen sich Kokos- und Mandelmilch – auch wenn die beiden Milchsorten sehr lecker sind, lassen sie sich leider nicht gut aufschäumen und sind deswegen für einen Cappuccino eher ungeeignet. Als Faustregel gilt: Je höher der Eiweißanteil, desto cremiger und stabiler ist der Milchschaum. Es lohnt sich also tatsächlich, einen Blick auf die Nährwerte zu legen.
Wenn ihr euch für eine Milch-Sorte entscheidet, solltet ihr im Hinterkopf behalten, dass Fett ein wichtiger Geschmacksträger ist – die Vollmilch-Variante wird also geschmacklich stärker sein, als die fettarme oder fettfreie Variante. Laktosefreie Milch wird beim Aufschäumen relativ süß – hier solltet ihr zumindest mal probieren, bevor ihr euren Cappuccino am Ende zuckert.
4. Milchschaum zubereiten
Bestenfalls habt ihr dafür natürlich einen Milchaufschäumer – dieser kann von Hand oder elektrisch sein, in der Kaffeemaschine integriert oder „extern“. Profis und alle, die es werden wollen, nutzen natürlich die Dampfdüse der Maschine, um den perfekten Milchschaum zuzubereiten, hierfür braucht es allerdings vor allem eins: Übung, Übung, Übung. Habt ihr keinen Milchaufschäumer zuhause, ist es auch kein Problem, dann könnt ihr beispielsweise mit einem Rührstab arbeiten oder ganz schlicht einen „Shaker“ benutzen, den ihr auch für Cocktails oder Milchshakes benutzen würdet.
Für den perfekten Cappuccino wird die Milch nicht „steinhart“ aufgeschäumt, im Gegenteil: Ein Teil der Milch sollte sogar noch flüssig sein, die Schaumkrone des perfekten Cappuccinos besteht aus nur ca. der Hälfte der verwendeten Milch. Sobald die Milch fein dickflüssig wird und keine Bläschen mehr wirft, ist der Milchschaum perfekt – im Video siehst du, wie der richtige Milchschaum aussehen sollte. Wichtig: Die Milch sollte aus dem Kühlschrank kommen und heiß gemacht werden, so schäumt sie besser.
Wir hatten es bereits erwähnt: Wie ihr eure Milch aufschäumt, ist letztlich egal. Trotzdem wollen wir euch hier kurz die verschiedenen Möglichkeiten vorstellen.
Handbetriebene Milchaufschäumer: Sie bestehen aus einer Kanne, die mit Milch gefüllt und auf dem Herd erwärmt wird, und einer Pumpe mit einem Sieb. Mithilfe von Druckbewegungen kann hier eine große Menge Milch aufgeschäumt werden. Problematisch dabei: Es bleibt eine relativ große Menge flüssige Milch übrig.
Batteriebetriebene Milchaufschäumer:Eine Drehspirale wird von einer Batterie angetrieben und schäumt so die Milch auf. Die Milch wird zuerst erhitzt und dann in ein schmales, hohes Gefäß gegeben. Das Ergebnis ist überzeugend, jedoch kann nur eine kleine Menge Milchschaum zubereitet werden. Sie sind ideal geeignet für Singles und Pärchen.
Elektrische Milchaufschäumer: die teuersten und effektivsten Geräte. Sie können bis zu 1 l Milchschaum vollautomatisch zubereiten und liefern unterschiedliche Ergebnisse (siehe video). Geeignet für Kaffeefans, große Haushalte und Büros.
Schneebesen: Wie versprochen: Es muss nicht extra ein Milchaufschäumer sein – wer diesen nicht kaufen will, kann seine Milch auch ganz einfach mit einem Schneebesen aufschäumen. Dazu wird die Milch erwärmt, in einen ausreichend großen Behälter gegeben (es wird Platz für den Schaum benötigt) und mit einem Schneebesen kräftig geschlagen, nicht gerührt. Der gesamte Vorgang dauert etwa drei Minuten und erinnert an „Sahne steif schlagen“.
Dampfdüse der Kaffeemaschine: Wer eine Siebträgermaschine oder eine andere Kaffeemaschine mit Dampfdrüse hat, kann ein wenig Milch in ein Kännchen geben, sodass 2/3 des Kännchens frei sind. Die Dampflanze sollte man in einem 45 Grad Winkel in die Milch eintauchen. Wenn das Milchvolumen sich um ca. 50% vergrößert hat, die Dampflanze tiefer eintauchen, rollende Bewegungen mit der Kanne ausführen. Diese Variante erfordert sicher etwas Übung, aber wir können versprechen: Sobald ihr den Dreh raus habt, fühlt ihr euch wie ein echter Barista! 😉



5. Milch und Milchschaum eingießen
In Zeiten von „Latte Art“-Kunstwerken bekommt man schnell das Gefühl, man müsste eine eigene Ausbildung machen, um einen einfachen Cappuccino zuzubereiten – wir können euch beruhigen: Auch ohne Latte Art Künste kann man einen leckeren Cappuccino zaubern. Beim Milch eingießen solltet ihr nicht zu vorsichtig sein: Ein guter Cappuccino braucht ein bisschen Schwung, damit der Milchschaum die Espresso-Crema aufreißt und Milch und Espresso sich gut verbinden können. Perfekt ist der Cappuccino dann, wenn sich Milch, Milchschaum und Espresso so gut miteinander mischen, dass ihr nicht mehr umrühren müsst, sondern direkt trinken könnt – aber keine Sorge, wenn das nicht bei den ersten Versuchen schon funktioniert, das braucht ein bisschen Übung 😉 .



6. Zucker, Kakaopulver & Co.
Je nach dem, ob ihr euren Cappuccino sehr süß mögt, solltet ihr am Ende zuckern. Alternativ könnt ihr – gerade, wenn ihr keine Latte-Artisten seid und euer Cappuccino deswegen nur mittelmäßig aussieht – den Milchschaum mit etwas Kakao oder Zimt bestäuben. So wird der Cappuccino auch gesüßt und bekommt zusätzlich eine besondere Geschmacks-Note.
Die Zubereitung eines leckeren Cappucinos ist mit Hilfe der richtigen Cappuccino Maschine kinderleicht – gegen eine Zubereitung von Hand spricht aber selbstverständlich auch nichts.
Den perfekten Cappuccino zubereiten: Video-Anleitung
Im Video zeigen wir dir ausführlich, einfach und anschaulich, wie man den perfekten Cappuccino mit einer Siebträger Maschine zubereitet.
Cappuccino im Kaffeevollautomaten zubereiten
Die wohl einfachste Art, schnell an einen leckeren Cappuccino zu kommen, ist die Zubereitung im Kaffeevollautomaten – ein Knopfdruck und das Getränk ist in der Tasse. Leider muss man zugeben, dass der „fertige“ Cappuccino geschmacklich oft zu wünschen übrig lässt. Wer seinen Cappuccino aus dem Vollautomaten genießen will, dem empfehlen wir die „getrennte Zubereitung“ – auch wenn das einen kurzen Moment länger dauert und zwei Knopfdrücke erfordert.
Einen wirklich leckeren Cappuccino aus dem Vollautomaten bekommt ihr, wenn ihr auch hier erst den Espresso und dann den Milchschaum in die Tasse laufen lasst – wie bei einem „per Hand“ zubereiteten Cappuccino sollten auch hier 20-25 Milliliter Espresso genügen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Hat euer Vollautomat keinen Milchaufschäumer ist das auch kein Problem – oben hast du ja bereits gesehen, dass es auch andere Wege gibt, die zum perfekten Milchschaum führen.
Welches sind die richtigen Cappuccino Tassen?
Während Latte Macchiato eigentlich immer stilecht im hohen Glas serviert wird, macht man sich um den richtigen Behälter für Cappuccino nur eher selten Gedanken – schaut man mal genauer hin, fällt aber auf, dass sich die Cappuccino-Tassen in den verschiedenen Cafés recht ähnlich sehen. Das ist kein Zufall – die Tasse spielt durchaus eine Rolle beim perfekten Cappuccino. Die erste Entscheidung, die man beim Kauf von Cappuccino-Tassen treffen muss, ist „Glas oder Porzellan?“. Ich persönlich bevorzuge die klassischen Porzellan-Tassen, wer seinen Cappuccino auch optisch so richtig genießen will, sollte aber durchaus einen Blick auf Glastassen werfen. Wichtig dabei ist, dass die Tasse aus Isolierglas gefertigt ist – so bleibt der Kaffee länger warm.
Doch nicht nur das Material, auch Form und Größe spielen eine Rolle. Mit einer Tasse zwischen 150 und 200 ml Fassungsvermögen ist es einfacher, ein gutes Espresso-Milch-Verhältnis hinzubekommen, füllt man eine „normale“ 250 ml Tasse mit einem kleinen Espresso und dann mit Milch auf, überwiegt der Milchanteil und der Cappuccino-Charakter geht verloren. Die Form ist insofern wichtig, als dass ihr Platz braucht, um den Milchschaum perfekt unterzuheben. Das geht am besten, wenn die Tasse nach oben hin breiter wird.
Zusammengefasst: Die perfekte Cappuccino-Tasse…
- … fasst 150 bis 200 ml
- … ist entweder aus Isolierglas oder aus Porzellan
- … sollte oben breiter werden
Hier findet ihr eine Auswahl an verschiedenen Cappuccino-Tassen und -Gläsern.
Wie viele Kalorien hat ein Cappuccino?
Kohlenhydrate: 4,2 g
davon Zucker: 4,2 g
Der durchschnittliche Cappuccino enthält auf 200ml und einem Teelöffel Zucker etwa 102 Kalorien.
Der Unterschied zwischen Cappuccino, Latte Macchiato und Milchkaffee
Spätestens im Café entsteht beim Betrachten der riesigen Auswahl mancher Kaffeeanbieter neben der Qual der Wahl oft auch die Frage, worin sich die verschiedenen Kaffeespezialitäten eigentlich unterscheiden? Und selbst wenn es im Angebot nur die Klassiker gibt, viele kennen den genauen Unterschied zwischen Cappuccino, Latte Macchiato und Milchkaffee nicht wirklich. Dabei sind diese drei Kaffeemischgetränke neben dem schlichten Espresso und dem typisch deutschen Filterkaffee doch in Deutschland die beliebtesten Arten, Kaffee zu genießen…
Zunächst eine Gemeinsamkeit: Alle drei werden mit Milch zubereitet. In Optik, Zubereitungsart, Mischverhältnis und natürlich im Geschmack unterscheiden sie sich allerdings und so ist es auch nicht verwunderlich, dass jeder Kaffeefreund seinen ganz eigenen Favoriten hat.
Beginnen wir mit dem Cappuccino: Das beliebte Getränk wird üblicherweise in einer speziellen Cappuccinotasse serviert. Der Cappuccino enthält streng genommen jeweils zu gleichen Teilen Espresso, Milch und Milchschaum. Dazu wird ein einfacher Espresso gebrüht und in die Tasse gegeben. Die Milch ist leicht cremig geschäumt und wird auf den Kaffee gegeben, so dass sich die braune Crema des Espresso auf dem Schaum der Milch absetzt und dem Cappuccino sein typisches Aussehen verleiht. Wer sich seinen Cappuccino zuhause zubereitet, kann auch auf die genaue Abmessung mit den 1/3 Mengen verzichten und einen einfachen Espresso zubereiten, in eine Cappuccinotasse füllen und anschließend die Tasse mit geschäumter Milch und Milchschaum auffüllen.
Latte Macchiato
Beim Latte Macchiato wird die Milch wesentlich stärker aufgeschäumt als beim Cappuccino, so dass ein fester Milchschaum entsteht. Zuerst wird die Milch in das Glas gefüllt, anschließend der feste Milchschaum darauf geschichtet. Durch die viele Luft im Schaum bleibt dieser stets als oberste Schicht im Glas. Zum Schluss wird ein frisch gebrühter, einfacher Espresso vorsichtig (!) durch die Schaumschicht in das Glas gefüllt. Weil der Espresso wärmer als die Milch ist, setzt er sich bei langsamem Gießen zwischen Milch und Milchschaum ab. Es entstehen die typischen drei Schichten des Latte Macchiato. Der Latte Macchiato wird stets im Glas serviert, damit die einzelnen Schichten des Getränks schön zur Geltung kommen. Dazu wird ein langer Löffel zum Umrühren gereicht.
Eine Sonderstellung nimmt der Milchkaffee ein. Er wird nämlich nicht wie die anderen beiden mit Espresso zubereitet, sondern mit normalem Filterkaffee, der zu gleichen Teilen mit warmer Milch gemischt wird. In Deutschland wird der Milchkaffee meist in großen Tassen serviert, hin und wieder auch abweichend mit Milchschaum.
Cappuccino und Latte Macchiato: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
Cappuccino und Latte Macchiato haben die gleichen Zutaten. Schnell wird klar, dass ihr wesentlicher Unterschied im jeweiligen Mengenverhältnis von Kaffee, Milch und Milchschaum liegt. Der Kaffeeanteil ist im Latte Macchiato deutlich geringer als im Cappuccino.

Vereinfacht gesagt, ist der Cappuccino also ein Kaffee mit Milch, während es sich beim Latte Macchiato um eine Milch mit Kaffee handelt. Das sagt auch der Name: „latte“ bedeutet Milch, „macchiato“ steht für gefleckt, eine gefleckte Milch also. Ob gefleckt, geschichtet, oder doch lieber gemischt wie beim Cappuccino – mit diesem Wissen treffen Sie beim nächsten Cafébesuch mit Sicherheit die richtige Wahl!
Kaffee mit Milch und Zucker – und wie diese Kombination wirkt
Kaffee ist für viele Menschen am frühen Morgen einfach unersetzlich – oder wann auch immer Sie aufstehen. Fast zu einer Glaubensfrage artet jedoch das Thema der Zusatzstoffe aus: Milch? Zucker? Oder wird der Kaffee doch lieber schwarz getrunken? Welche Unterschiede sich aus dieser Wahl ergeben und wie diese Entscheidung Ihren Alltag beeinflusst, zeigt der folgende Beitrag.
So beeinflussen zusätzliche Inhaltsstoffe den Kaffee
Für die meisten Menschen reicht bereits der Duft des Kaffees aus, um morgens viel besser aufzustehen. Das liegt natürlich nicht an den Duftstoffen selbst, sondern an der freudigen Erwartung an das Getränkt, das demnächst folgen wird. Das liegt vor allem daran, dass das Koffein eine aufputschende Wirkung entfaltet. Diese hält zwar nicht über den ganzen Tag an, aber die erste, meist recht träge Zeit nach dem Aufstehen können Sie damit problemlos überbrücken, bis Sie von selbst “in die Gänge kommen”. Kaffee ist daher so etwas wie der Zündschlüssel zu Ihrem Alltag – der sich allerdings mit einigen anderen Inhaltsstoffen noch erweitern lässt.
Verfeinernde Zusatzstoffe: Milch
Zusatzstoffe wie Milch sorgen dafür, dass der traditionell eher bittere Geschmack des Kaffees gedämpft wird. Die dafür verantwortlichen Inhaltsstoffe werden von der Milch – oder besser gesagt: deren Fett – genauso gebunden wie ebenfalls relativ bittere Säuren. Das Resultat ist ein abgemilderter Geschmack, so dass das Getränk ein weicheres Aroma bekommt. Falls Sie zu den Personen mit einem empfindlichen Magen gehören, kann der Griff zur Milch auch wichtig sein, um die Magenschleimhaut vor den eher aggressiven Säuren des Kaffees zu schützen, wenn Sie ihn ansonsten eher schwarz trinken.
Inhaltsstoffe wie Milch (oder auch Kaffeesahne) haben aber auch den Effekt, dass die Koffeinverarbeitung verlangsamt wird. Einerseits wird Kaffee mit Milch daher nachgesagt, dass der Körper länger vom Koffein beeinflusst wird und damit länger wach bleibt, da sich die Wirkung der Zusatzstoffe über einen größeren Zeitraum entfaltet. Andererseits wird aber die Wirkung des Koffeins generell abgeschwächt. Im Vergleich zuKaffee Schwarz müssen Sie wohl selbst ausprobieren, welche Variante bei Ihnen besser wirkt. Diese und ähnliche Inhaltsstoffe, wie die erwähnte Kondensmilch, haben aber immer auch einen ganz einfachen Nachteil: Sie sind fett. Wenn Sie Ihren Kaffee nur schwarz trinken, nehmen Sie fast kein Fett zu sich. Milch, Sahne und ähnliche Zusatzstoffe fügen Ihrem Kaffee aber immer auch ein wenig Fett hinzu.
Verfeinernde Zusatzstoffe: Zucker
Zucker macht Ihren Kaffee süßer – das sollte nicht besonders überraschend sein. Er mildert jedoch nicht die Stärke des Kaffees ab, und auch vom milderen Aroma des Milchkaffees ist nicht viel zu spüren. Stattdessen sorgen Zucker und andere Inhaltsstoffe, wie Süße in den Kaffee bringen, für eine nochmals verbesserte Wirkung des Koffeins. Auch Zucker ist schließlich in einem gewissen Grad eine “Aufputschdroge”, so dass in diesem Fall das Koffein und der Zucker zusammen zu mehr Leistung für das Gehirn führen. Wissenschaftlich bewiesen ist etwa, dass sich die Aufmerksamkeitsspanne sowie das Lernvermögen verbessert, wennInhaltsstoffe wie Zucker im Kaffee zu finden sind.
Gleichzeitig dürfen Sie jedoch keine Wunder erwarten: Um einen wirklich bahnbrechenden Effekt zu erzielen, der auch auf Dauer messbar ist, müssten Sie so viel Zucker in das Getränk geben, dass es ungenießbar süß wäre. Gerade Personen, die Ihren Kaffee lieber schwarz trinken, haben schon mit sehr wenig Zucker Probleme. Falls dennoch für einen kurzen Moment Höchstleistungen gefragt sind – vielleicht steht eine wichtige Besprechung im Büro an -, kann eine Tasse Kaffee mit Zucker nicht schaden. Gesundheitlich greift der Zuckernatürlich besonders die Zähne an.
Wer trinkt was?
Inhaltsstoffe wie Milch und Zucker können mitunter auch Auskunft über den Beruf oder die Altersgruppe geben. Dabei gilt jedoch immer, dass auch dieser Punkt natürlich reine Geschmackssache ist und daher nicht verallgemeinert werden kann. Nur weil Personen in einem wichtigen Berufsstand vielleicht einen Kaffee mit möglichst viel Zucker trinken, um den ganzen Tag über aufmerksam zu bleiben, heißt das nicht, dass alle Manager, Personalchefs oder Menschen in einem ähnlichen Beruf dies auch tun.
Kaffee als soziales Getränk
Nicht umsonst heißt es so oft, dass “man ja mal eine Tasse Kaffee zusammen trinken könnte”. Dieses Getränk wird gerne als Einladung genutzt, um sich zu treffen und am besten über Gott und die Welt zu plaudern. Menschen, die das Kaffeearoma eigentlich gar nicht mögen, trinken dann trotzdem eine Tasse – und das mit möglichst viel Milch und Zucker, um den eigentlich eher unliebsamen Geschmack zu unterbinden. Wer nur in Gesellschaft Kaffee trinkt, neigt also dazu, beide Zusatzstoffe zu verbinden. Das betrifft sowohl Männer als auch Frauen und zieht sich durch alle Altersschichten.
Am besten in Schwarz
Wer am liebsten pur und schwarz trinkt, möchte das Aroma des Kaffees genießen. Das Heißgetränk wird nicht aus irgendeinem Zweck zu sich genommen, sondern nur für den Geschmack an sich. Meist handelt es ich hierbei um Männer und Frauen, die auch in anderen Aspekten des Lebens auf unverfälschten Geschmack setzen und sich ihre Ziele nicht “verwässern” lassen wollen. Kaffee schwarz zu trinken, gehört außerdem immer zu den Pflichten, wenn Sie eine neue Sorte das erste Mal ausprobieren. Zusatzstoffe würden das Ergebnis nur verändern.
Milch für einen weicheren Geschmack
Inhaltsstoffe wie Milch weichen das Aroma des Kaffees auf. Das sorgt dafür, dass viele junge Menschen, die gerade auf den Geschmack des Kaffees kommen, zu Milch greifen, um das bittere Aroma und die Stärke des Kaffees abzumildern. Kaffee schwarz zu trinken, ist daher gerade in den jungen Jahren eher unüblich – und wenn doch, dann nur mit Zucker. Häufig entwickelt sich aus der Beigabe von Milch dann jedoch eine Gewohnheit, so dass auch in den kommenden Jahren oder gar Jahrzehnten instinktiv Zusatzstoffe wie Kaffeesahne hinzugegeben werden.
Diverse Inhaltsstoffe für einen vollendeten Geschmack
Eine verallgemeinernde Aussage darüber, welche Inhaltsstoffe bei welcher Alters- oder Berufsgruppe in das Getränk wandern, kann kaum getroffen werden – zu unterschiedlich sind die Geschmäcker. Zusatzstoffeverfolgen jedoch immer einen bestimmten Zweck: Im Vergleich zu Kaffee Schwarz mildern Milch oder Zuckerden Geschmack und veranlassen das Gehirn zumindest kurzfristig zu mehr Leistung. Es handelt sich somit um eines der wohl vielfältigsten Getränke auf dem Planeten, das problemlos an die eigenen Wünsche und Vorstellungen angepasst werden kann, und somit jeden Menschen schmecken sollte.
Ist Kaffee ohne Milch gesünder?
Mir wurde erzählt, dass wenn man die Milch weg lässt ist der Kaffee gar nicht mehr ungesund (sprich schädlich bei hohem Blutdruck usw.). Stimmt das?
6 Antworten

"Kaffee ist säurehaltig. Die basische Milch wirkt ähnlich wie ein Puffer, so dass sie die Säure abpuffern und dadurch verträglicher machen kann. Außerdem bedingt Fett eine langsamere Resorption des Koffeins, was den Kaffee ebenfalls verträglicher macht und seine Wirkung abschwächt, aber dafür länger anhalten lässt."
Dies wurde allerdings vor 3 Jahren gesendet - möglicherweise gibt es neuere wissenschaftliche Erkenntnisse. Ich persönlich mag überhaupt keine Milch, also kommt sie auch nicht in den Kaffee. Und so (gefiltert ohne alles) trinke ich ihn schon seit ich denken kann . und es geht mir gut damit :-)

Kaffee mag ich nur mit Milch. Da ich davon überzeugt bin, dass Kaffee nicht ungesund ist, gehe ich davon aus, dass die Milch ihn nicht ungesünder macht. Ich habe sehr niedrigen Blutdruck und konnte selbst bei höherem Kaffeekonsum mit Milch keinen nennenswerten Blutdruckanstieg feststellen.

Kaffee "mit" egal was ist gesünder und verdaut sich leichter, also mit Milch, Zucker, Brötchen, süßem Stückchen, Kuchen, .

Erstens, was soll am Kaffee ungesund, schädlich sein? Demnach spielt es doch keine Rolle ob er mit oder ohne Milch getrunken wird.
Ich schreibe ausdrücklich getrunken, wenn ich Kaffee in Unmengen saufe, dann brauch ich mich über Ausfallerscheinungen nicht wundern. Es kommt also immer auf die Menge/Dosis an.

Übrigens, ich habe Bluthochdruck, egal ob mit oder ohne Kaffee und lasse mir den Genuss nicht verbieten/verleiden.

Na also, dann trink ich ihn auch einfach weiter so wie er am besten schmeckt und lasse mir kein schlechtes Gewissen einreden!

was ist das denn für eine frage? kaffee ohne milch gesünder? warum sollte es überhaupt gesund sein? oder ungesund? immer alles in maßen, nicht aus maßen ;-)

Trink einfach Eistee!
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Vollkorn-Haferflocken mit kleingeschnittenen Äpfeln und/oder Annanas mit Multivitaminsaft (keine Milch da ich diese nicht vertrage)
Vollkorn-Roggenbrot mit Käse (Grünländer / Laktosefrei) dazu Gemüse (Tomaten. Paprika, Radischen, Gurke, Oliven)
Je nach Tag eines der folgenden Gerichte:
1.) Überbackene Kasebrote (Vollkorntoastbrot + Tomatenmark + Tomaten oder Paprika + Käse (Laktosefrei)
2.) Kartoffeln mit Tomatensose
3.) Vollkorn-Nudeln mit passierten Tomaten +1 Dose Tunfisch + evtl. Gemüse
4.) Spiegelei + Vollkornroggenbrot + Käse
5.) Schupfnudeln mit Sauerkraut
6.) Tiefkühlfisch mit Kroketten oder Kartoffeln
7.) Mittagsbuffet beim Chinesen (Nudeln, Rindfleisch, Brokkolie, Fisch, Frühlingsrolle usw.)
Täglich 1,5 bis 2 Liter Ensinger Sport (Mineralswasser mit wenig Kohlensäure) + ca. 0,2 Liter Multivitaminsaft + 1 Tasse Kaffee + 2-3 Tassen Früchte und/oder Pfefferminztee
Ich habe schon mehrere verschiedene Meinungen darüber gehört, ob Süßstoff nun ungesund oder gesünder als Zucker ist. (ich meine speziell Süßstoff für Kaffee).
Auch, dass Süßstoff scheinbar schädlich für die Zähne sein soll?
Wem darf man glauben? Ist Süßstoff die bessere Alternative zu Zucker (im Kaffee) ?
zum beispiel kaffee wirkt doch nur so wie konsumiert und geworben weil es jemanden für den Arbeitstag aufpuscht doch die Arbeitswelt kann auch jemanden verschlingen! und Milch soll auch schädlich sein weil es krebserregend ist! und Brot soll fett machen.
ich weiß,dass das Koffein aus Grünem Tee an die Gerbstoffe gebunden ist und deswegen langsamer und gleichmäßiger ins Blut übergeht.
Ich weiß auch,dass Grüner Tee viele sekundäre Pflanzenstoffe und davon vor allem Catechine enthält,die freie Radikale fangen und somit der vorzeitigen Hautalterung vorbeugen.
Aber das sind ja noch keine Gründe,wieso das Koffein nicht trotzdem,genauso wie das aus Kaffee,der Haut schaden sollte.
Und ich weiß auch,dass Koffein äußerlich angewandt der Haut gut tut,aber das meine ich nicht.
UND ich weiß auch:),dass Kaffee heute als gesund angesehen wird.Und das glaube ich ja auch.Auf das frühere Argument mit der Schwächung des Bindegewebes,der vorzeitigen Hautalterung usw. wird aber dann ja einfach nicht mehr eingegangen.Daran hat sich ja auch aus wissenschaftlicher Sicht dann wohl auch nichts geändert,oder?
Und deswegen nochmal meine Frage: Warum sollte das Koffein aus dem Grünen Tee denn dann gesünder/weniger schädlich sein (für unsere Haut) als das aus Kaffee?
Oder: Warum sollte das aus Kaffee ungesünder/schädlicher sein als das aus Grünem Tee?
Kennt sich denn da vielleicht jemand aus oder hat eine Idee?
Ganz lieben Dank!
Ist es gesünder Kaffee immer mit Milch zu trinken als schwarz?
ist kaffee jetzt gesund oder ungesund oder keins von beiden? langsam verlier ich den durchblick, jeder sagt was anderes: die einen vergöttern den kaffee, sagen kaffe würde das leben verlängern, durchblutung fördern, potenz fördern, haarausfall verhindern, usw - die anderen vertäufeln das getränk als nervengift, das für viele organe schädlich ist. ist es jetzt empfehlenswert kaffe zu trinken oder nicht? und wenn ja, wie viel kaffee sollte/darf man täglich trinken?
Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll, aber wenn ich manchmal Lust auf Kaffee habe, sei es Morgens oder Abends, dann habe ich zwar keine richtigen Bauchschmerzen, aber irgendwie dreht sich der Magen ein wenig. Vielleicht vertrage ich keinen Kaffee. Ich trinke ihn ja auch nur wegen dem Geschmack und da er mich wach hällt. Ich weiß, dass Kaffee dem Körper Wasser entzieht, deswegen trinke ich den Rest des Tages überwiegend nur Wasser.
Vielleicht mache ich auch was in der Zubereitung falsch? Ich gieße ihn traditionell auf, sprich, Wasserkocher aufsetzen, Filter in einen Trichter tuen, dann zwei Löffel Kaffee rein. Im Anschluss nur noch das kochende Wasser eingießen.
Danach noch was Milch rein und Zucker.
Hat jemand nen Grund wieso das so ist?
Ich nehme am Tag etwa 500 Milligramm bis 1,5 Gramm Koffein in Form von Energy Drinks, Kaffee, Tee, und 100mg Koffeinkapseln zu mir. Jetzt wollte ich wissen ist das den ziemlich ungesund oder schadet das gar nicht?
Durch Koffein muss ich nämlich nicht ständig aufs Klo rennen (Was ich sonst immer im Stundentakt mache was wenn man mal weg ist nerven kann), in Sport bin ich sehr leistungsfähig und ich fühle mich allgemein wohl, da ich sonst immer so einen niedrigen Blutdruck habe der mich schlapp macht und kann mich besser konzentrieren.
Diese Wirkungen sind natürlich sehr schön aber nun wollte ich fragen ob das denn Gesund sei so viel Koffein zu nehmen?
PS: Bin über jede Antwort dankbar!!
ich muss heute die ganze Nacht immer wieder "Taxifahrer" spielen auf einer Hochzeit. Also ist die ganze Nacht wach bleiben angesagt.
Ist es da schlimm, wenn ich etwas mehr Kaffee trinke als normal?
Ich trinke wirklich gerne Kaffee, schon mal so 3-4 große Tassen am Morgen, allerdings immer mit ca. 1/4 fettarmer Milch.
Ist das denn schädlich, wenn ich jetzt am Abend nochmal 2-3 Tassen trinke?
Bin 2m groß und 110kg schwer, also ich denke das Koffein verteilt sich schon recht gut in mir
Ich habe eine alte Espresso-Maschine geschenkt bekommen. (4 Jahre unbenutzt)
Meine Frage ist jetzt ob die Leitungen in dieser Zeit gerostet sein könnten oder ob es gefährlich sein könnte, Kaffe aus dieser Maschine zu trinken?
Habe jetzt angefangen Sie mit vielen durchläufen (20 bis 30 mal werd ichs wohl machen) durchzuspülen und anfangs war das wasser fast weiß. Mittlerweile ist es kaum noch verschmutzt und hat keinen Geruch mehr. Bin mir sicher dass ich in 2 Tagen klares Wasser da raus bekomme. Aber kann da immer noch was enthalten sein, dass schädlich ist? Sind die Leitungen villeicht so verkalkt, dass es ungesund ist?
Vielen dank im vorraus.
Wenn man zu hohem Blutdruck neigt (nicht immer), sollte man dann nur koffeinfreien Kaffee trinken und Alkohol ganz meiden?
Hallo, kann mir jemand sagen, ob Kaffee mit Milch einen Einfluss auf den Blutdruck bei chronischer Hypotonie hat? LG Berna
Weil hab immer viel Kaffee mit Zucker und Milch getrunken aber mittlerweile trinke ich ihn nur noch schwarz weil ich sehr viel drüber gelesen habe das schwarzerKaffee gesund sein soll
Kann ich den Schwarzen Kaffee ohne Bedenken Trinken ?
Weil seit dem ich Alkohol und Kippen aufgegeben habe will ich mich besser ernähren und behandeln um krebs zu vermeiden
Schwarzer Kaffee ist am gesündesten
Kaffeegenuss unterstützt die Müllabfuhr in den Körperzellen. Das berichten österreichische Forscher. Milch in den Kaffee zu gießen, macht den positiven Effekt jedoch wieder zunichte – zumindest teilweise.
Dass Kaffee-Freunde ihrem Körper etwas Gutes tun, ist längst kein Geheimnis mehr. Das dunkle Bohnengetränk schützt unter anderem die Gehirnzellen und die Gefäße, vielleicht sogar vor Depressionen. Auch gegenüber manchen Krebsarten könnte Kaffee einen präventiven Effekt entfalten. Wie er das schafft, haben nun Grazer Forscher entschlüsselt. Wie sie in mehreren Fachmagazinen berichten, stößt Kaffee auf Ebene der Zellen eine Art Entrümpelung und Entgiftung an.
Dieser Reinigungsprozess wird Autophagie genannt. Der Begriff stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "Selbstverdauung". „Es handelt sich dabei um eine Art Selbstverdauungsprogramm, das die Zellen reinigt und entgiftet", erklärt Studienautor Frank Madeo von der Karl-Franzens-Universität in Graz. Ausgelöst werde die zelluläre Müllabfuhr vor allem beim kontrollierten Fasten.
Sekundäre Pflanzenstoffe im Kaffee imitieren den Fasten-Effekt
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In ihrer Studie ging es den österreichischen Forschern darum, die positiven Effekte des Nahrungsverzichts auch ohne Fasten herbeizuführen. Kaffee sei ein solcher Autophagie-Auslöser, schreiben die Wissenschaftler. Er kurbelt demnach einige Stunden nach dem Konsum die Autophagie in den Zellen verschiedener Organe an.
Diese Wirkung entfaltete entkoffeinierter Kaffee ebenso wie die herkömmliche Variante mit Koffein. Vom Wachmacher-Bestandteil des Kaffees hängt die Zell-Entrümpelung also offenbar nicht ab. „Wir vermuten daher, dass die im Kaffee enthaltenen Polyphenole – das sind sekundäre Pflanzenstoffe – die Autophagie hervorrufen“, sagt Madeo.
Kaffee ohne Milch unterstützt die Müllabfuhr der Zellen
All denjenigen, die maximal von der gesundheitsfördernden Wirkung des Kaffees profitieren möchte, geben die österreichischen Forscher einen Tipp an die Hand: Auf Milch im Kaffee verzichten - gerade bei der ersten Tasse am Morgen nach einer nächtlichen Fastenperiode. Denn tierisches Eiweiß - allen voran die Aminosäure Methionin - könne den Autophagie-Prozess deutlich einbremsen, wie die Wissenschaftler in einer parallel durchgeführten Studie zeigten.
Besser pflanzliche Milch in den Kaffee kippen
Methionin kommt vor allem in Fleisch, Eiern - und eben Milch in größeren Mengen vor. Madeo empfiehlt deshalb: „Trinken Sie Kaffee mit gutem Gewissen, aber am besten schwarz oder mit pflanzlich basierter Milch wie Mandelmilch oder Kokosmilch.“

Autor: Sarah Wagner
Letzte Aktualisierung: 10. Juni 2014
Quellen: Mitteilung der Karl-Franzens-Universität Graz; Lifespan extension by methionine restriction requires autophagy-dependent vacuolar acidification: C. Ruckenstuhl et al. PLoS Genetics.: http://www.plosgenetics.org/article/info:doi/10.1371/journal.pgen.1004347; Coffee induces autophagy in vivo. F. Pietrocola et al. Cell Cycle. 2014 Apr 25;13(12): http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24769862
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