Kaffee kochen ohne maschine
Nicht immer ist eine Kaffeemaschine genau dann zur Hand, wenn man sich eine leckere Tasse Kaffee zubereiten möchte. Doch wie könnt ihr auch ohne Maschine Kaffee kochen? Wir verraten es euch!
Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine: so geht´s
Ohne die morgendliche Tasse Kaffee ist der Start in den Tag nur halb so schön. Viele vertrauen hierbei der Kaffeemaschine oder dem Profi Kaffeevollautomat – euer Kaffee könnt ihr jedoch auch ganz ohne dieses Geräte zubereiten.
Kaffee machen mit Filter
Der gute alte Filterkaffee ist ein Klassiker, der wohl niemals aus der Mode kommen wird. Kein Wunder, schmeckt dieser doch besonders bekömmlich und lässt sich sehr leicht zubereiten.
Hierfür benötigt ihr nämlich lediglich einen Keramikfilter, den ihr in jedem gut sortierten Kaufhaus erhalten könnt.
- pro Tasse (Fassungsvermögen 125 ml) verwendet ihr 1 gehäuften Kaffeelöffel gemahlenes Pulver
- dieses gebt ihr in einen handelsüblichen Papierfilter
- dieser wiederum wird nun in den Keramikfilter eingesetzt
- nun könnt ihr Wasser aufkochen und dieses kurz abkühlen lassen
- ein Teil des Wassers wird jetzt in den Filter gegossen, bis das Kaffeepulver gleichmäßig bedeckt ist
- lasst ihr dieses nun etwa 30 Sekunden lang aufquellen
- anschließend könnt ihr langsam das restliche Wasser nachgießen
- ist das Wasser komplett durchgelaufen, könnt ihr euren Kaffee in aller Ruhe genießen
Wie gelingt das Kaffee ohne Filter kochen?
Solltet eure Papierfilter einmal aus sein, könnt ihr ersatzweise auch festes Küchenpapier nehmen. Dieses sollte allerdings doppelt gefaltet sein! Darüber hinaus eignet sich alles, das aus feiner Baumwolle gefertigt ist – wie beispielsweise ein feines Bettlaken.
Kaffee ohne Filter: weitere Möglichkeiten
Alternativ dazu könnt ihr auch ein bis zwei gemahlene Kaffeebohnen in einen großen Becher geben.
- gießt ihr nun den Becher mit sprudelnd kochendem Wasser auf
- nach Wunsch könnt ihr noch Milch und Zucker hinzufügen
- rührt ihr den Kaffee nun gut um
- lasst ihr diesen anschließend solange stehen, bis sich das Pulver gesetzt hat
Wichtig beim Kaffeetrinken ist es, den Bodensatz währenddessen nicht aufzuwirbeln. Ansonsten wird das Geschmackserlebnis etwas eingetrübt.
Kaffee kochen ohne Maschine: der Espressokocher
Auch diese Zubereitungsart ohne Kaffeemaschine ist hierzulande sehr beliebt. Kein Wunder, könnt ihr mit diesem praktischen Herdkännchen doch schnell einen Espresso kochen, der ganz nach Belieben mit Milch und Zucker versetzt werden kann.
- füllt ihr hierfür den unteren Teil der Kanne zu drei Viertel mit Wasser
- nun gebt ihr das Kaffeepulver bis zum Rand des Einsatz in die Kanne
- streicht ihr dieses nun glatt – ohne es dabei fest zu drücken
- nun könnt ihr beide Teile aufeinander schrauben und das Kännchen auf die heiße Herdplatte stellen
- sobald Dampfgeräusche zu hören sind, ist euer Espresso fertig
Wichtig ist hierbei jedoch, den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Denn das Wasser kann schnell überkochen – und der Kaffee ist somit ungenießbar.
Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine mit der Pressstempel-Kanne
Wer seinen Kaffee kräftig und aromatisch liebt, der verwendet beim Kaffee kochen gerne eine Pressstempel-Kanne, die auch unter dem Namen Cafetiere oder French Press bekannt ist.
- hierbei werden Brühen- und Aroma-Extraktion miteinander kombiniert
- eine Cafetiere besteht neben einer Glaskanne aus einem Deckel (wie im Foto)
- dieser ist mit einem feinmaschigem, beweglichen Filter aus Metall verbunden
Mit der Cafetiere könnt ihr Kaffee ohne Kaffeefilter kochen
- Gebt ihr zunächst gemahlene Kaffeebohnen in die Kanne: Pro Tasse Wasser sollte hierbei ein gut gehäufter Kaffeelöffel verwendet werden.
- Nun könnt ihr kochendes Wasser über das Pulver gießen. Setzt ihr danach den Deckel auf die Glaskanne und schieben den Filter so weit nach unten, bis dieser auf der Oberfläche des Kaffees aufliegt.
- Nun sollte der Kaffee mindestens fünf Minuten lang ziehen – solange, bis der Großteil der Bohnen sich abgesetzt hat.
- In diesem Schritt könnt ihr den Filter mithilfe des Stabs nun so weit wie möglich nach unten drücken.
- Anschließend könnt ihr euren Kaffee genießen.
Nach dem Kaffeegenuss bleibt ein Bodensatz in der Kanne zurück. Werft ihr diesen am besten schnell in den Müll und spült ihr die Kanne und das Metallsieb sorgfältig aus.
- durch das Sieb wird das Wasser von dem Kaffee getrennt
- auf diese Weise wird die Extraktion von Aromastoffen gestoppt
- der Geschmack hierbei ist sehr kräftig
- dies liegt daran, dass die Öle des Kaffees hierbei nicht heraus gefiltert werden
- allerdings kühlt der Kaffee in der gläsernen Kanne sehr schnell aus
- daher sollte dieser zügig genossen werden
Zudem solltet ihr bei dieser Zubereitungsart nicht allzu sensibel auf Cholesterin reagieren. Dies liegt daran, dass der Kaffee die Lipide Kawheol und Cafestol enthält. Diese wiederum führen zu einem kurzfristigen Anstieg des Cholesterinspiegels.
Dunkle Röstungen sind übrigens am besten für dieses Kaffee kochen ohne Maschine geeignet. Der Kaffee sollte zudem in jedem Fall grob gemahlen sein!
Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine: der Ibrik
Diese Zubereitungsart ist besonders traditionell. Kein Wunder, bereiteten doch schon die Türken im 16. Jahrhundert ihren Kaffee auf diese Weise zu.
Diesem Volk haben wir übrigens auch das köstliche Getränk zu verdanken. Denn von Metropolen wie Istanbul sowie arabischen Städten wie Bagdad oder Damaskus trat die geröstete Bohne ihren weltweiten Siegeszug an. Dies ging einher mit der Zubereitungsart: eben mit dem erwähnten Ibrik.
- auch heute noch bereitet ca. ein Drittel der gesamten Weltbevölkerung ihren Kaffee auf diese Weise zu
- dies gilt vor allem für den Orient, die Türkei, Griechenland, den Balkan sowie den persischen Raum
- auch in China und in Indien ist diese Zubereitungsart übrigens weit verbreitet
Daher ist es nicht verwunderlich, dass die kleine Kanne unter sehr vielen Nahmen bekannt ist. Hierzulande wird vor allem die Bezeichnung Ibrik verwendet, aber auch Briki oder Cezve sind gebräuchlich.
- die Kanne ist in der Regel mit einem innen verzinnten Holzstil versehen
- dieser ist lang und weist nach oben
- die Kanne selbst besteht auflen aus Messing oder Kupfer
Am besten verwendet ihr hierfür ca. 15 g sehr fein gemahlenen Arabica-Kaffee und vermischen diesen mit Wasser. Stellt ihr nun die Kanne auf den Herd und kocht das Gemisch auf.
- nehmt ihr die Kanne von der Herdplatte, sobald der Kaffee schaumig nach oben steigt
- ihr könnt den Kaffee ganz nach Belieben gleich ausschenken oder zwei oder dreimal aufkochen
In der Regel wird der Kaffee mit Zucker versetzt, so dass er sehr stark und sehr süß schmeckt. Wichtig ist vor allem der richtige Mahlgrad: Dieser sollte staubfein sein. Optimal sind daher Arabica-Sorten, je nach Belieben können sowohl dunkle als auch helle Röstungen verwendet werden.
Aus unserer persönlichen Erfahrung heraus ist diese Methode des Kaffee Kochen die Richtige, wenn es um Genuss und Stärke geht. Solltet ihr immer auf der Flucht sein oder habt ihr vielleicht ein sehr anstrengendes Lebensrhythmus, dann empfehlen wir euch den Kaffee von einem Profi Kaffeevollautomat zu trinken. Dann habt ihr Aroma und Stärke wie ihr wollt, und vor allem – Schnelligkeit.
Viel Spaß beim originalen Kaffee kochen! Setzt eure Kreativität um und genießt eures Wochenende bei einer gemütlichen Fika! Bis demnächst!
About the author Carmen
Als Entrepreneur sorge ich mit meinem Team zusammen dafür, dass viele Mitarbeiter auf Arbeit ihre Kaffeepause genießen. Als Kaffeefreak mache ich mehrere Kaffeepause am Tag und schreibe gern in unserem Kaffeeblog. Wenn Inspiration nicht da ist, esse ich Kaffeebohne. Für mich ist das Kaffeetrinken mit Menschen Verwöhnung pur und ich genieße es so oft wie möglich.
7 Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen – mit Filter und ohne Filter

Es existieren zahlreiche Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen. Auch ohne Strom lässt sich hervorragender Kaffee brühen. Und nicht selten schmeckt er sogar besser, als der Kaffee, welcher aus einer elektrischen Maschine kommt.
In diesem Artikel stellen wir dir die bekanntesten Alternativen für die Zubereitung eines deftigen Kaffee unterwegs vor.
Kaffee kochen ohne Maschine: Meine persönlichen Favoriten
Ganz oben auf der Liste meiner beliebtesten Arten, draussen Kaffee zu kochen, sind alle Möglichkeiten, die über dem offenen Feuer zubereitet werden. Denn nichts schmeckt besser, als ein Kaffee frisch vom Lagerfeuer. Der Kaffee erhält so nicht nur den natürlichen Kaffeegeschmack, sondern ist auch mit einem typischen Holzfeuer-Aroma versetzt, welches man eben nur über dem Lagerfeuer erhält.
Mit dem Kaffee verhält es sich da nicht anders, wie mit manchen Speisen, die ebenfalls nur über offenem Feuer ihr typisches Aroma bekommen.
Möglichkeiten für die Zubereitung von Kaffee über dem Lagerfeuer ohne Filter
#1 Cowboykaffee im Topf oder der Tasse zubereitet mit gemahlenen Kaffeebohnen
Für die Zubereitung von Cowboy Kaffee braucht man keinen Filter. Man kann ihn entweder direkt in der Blechtasse zubereiten oder in einem Topf.
Man gibt einen Topf oder eine Blechtasse mit Wasser zum Sieden auf das Lagerfeuer. Damit der Topf oder die Tasse nicht kippelt, kann man einen Dreifuss verwenden oder man legt einfach ein paar Steine unter, so dass das Gefäss darauf gut und sicher über der Glut steht.
Wer auf Seewasser oder Flusswasser zurückgreifen muss, der kann es zuvor mithilfe eines leistungsstarken Wasserfilter für unterwegs in wenigen Minuten geniessbar machen. Nach dem Filtern wird das Wasser zusätzlich noch einige Minuten abgekocht.
Wasser wird stets zuerst gefiltert und erst anschliessend abgekocht!
Ist das Wasser abgekocht, wird der Topf oder die Blechtasse vom Feuer genommen und neben der Glut abgestellt. Nun gibt man ganz nach Wunsch einige Löffel Kaffeepulver in das heisse Wasser und verrührt das Ganze gut.
Abgedeckt oder offen lässt man den Cowboykaffee so einige Minuten stehen, damit er gut durchziehen kann. Zum Schluss gibt man einen Schuss kaltes Wasser darüber. Durch diesen Kniff setzt sich verbleibendes schwebendes Kaffeepulver schneller auf dem Boden ab.
Das gleiche macht man übrigens auch beim “Türkischen Kaffee”. Nur wird hier anstelle von kaltem Wasser kalte Milch darüber gegossen.
#2 Bohnenkaffee durch Aufgiessen ohne Filter mit gemahlenen Kaffeebohnen
Für diese Methode wird Wasser in einer Kanne erhitzt und anschliessend über das Kaffeepulver in der Tasse geschüttet. Ganz nach Geschmack gibt man einen oder mehrere Löffel Kaffeepulver in die Tasse. Nach dem Aufgiessen des heissen Wassers wird der Kaffee gut verrührt und anschliessend einige Minuten zum Durchziehen stehen gelassen.
Auch hier kann ein Schuss kaltes Wasser oder kalte Milch dazu beitragen, dass sich verbleibendes schwebendes Kaffeepulver besser am Tassengrund absetzt.
#3 Kaffee durch Aufgiessen mit Kaffeegranulat / löslicher Kaffee
Die Zubereitung mit löslichem Kaffee ist eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten, Outdoor Kaffee zu kochen. Puristen werden gemahlenen Bohnenkaffee bevorzugen. Trotzdem ist gegen löslichen Kaffee nichts einzuwenden. Er schmeckt hervorragend und da er sich komplett im Wasser auflöst, ist der Koffeingehalt bei dieser Art der Kaffeezubereitung im Freien sogar meist noch höher als bei gemahlenem Bohnenkaffee.
Outdoor Kaffee kochen mit Filter
Für die Zubereitung von Filterkaffee im Freien stehen unzählige Möglichkeiten zur Auswahl. Während meiner Kubareise im Mai 2017 kam ich an eine ökologische Farm nahe Viñales, wo unter anderem auch Kaffee angebaut und verarbeitet wird. Ich habe den Kaffee dort probiert und muss gestehen, dass ich bereits weitaus besseren Kaffee getrunken habe. Trotzdem fand ich den Besuch aufschlussreich und interessant.
Auf der Farm wurden arabische Kaffeesorten angebaut, die nach der Ernte direkt getrocknet und dann geröstet wurden. In einem Steinmörser werden die gerösteten Bohnen per Hand zermahlen. Gefiltert wurde der Kaffee über einen improvisierten Kaffeefilter aus Baumwolle, welcher jedoch hauptsächlich für Präsentationszwecke galt. Interessant war es allemal.
Bilder von der ökologischen Kaffeefarm auf Kuba – Links: Improvisierter Kaffeefilter / Rechts: Kaffeeplflanze
#4 Outdoor Kaffee kochen mit improvisiertem Kaffeefilter
Zur Herstellung eines improvisierten Kaffeefilter kann alles dienen, was bestenfalls aus natürlichen Materialien (unbehandelt) besteht und beim Durchgiessen den Kaffeesatz zuverlässig aus dem Wasser filtert. Behelfsmässig können Baumwollstrumpfhosen als Kaffeefilter zum Einsatz kommen oder auch ein T-Shirt.
#5 Draussen Kaffee filtern mit Papierfilter
Ein Papierfilter nimmt keinen Platz im Rucksack in Anspruch, ist biologisch abbaubar oder kann nach dem Kochen auf dem Lagerfeuer direkt verbrannt werden. Jedoch muss man ihn im Vergleich zu einem Kaffeefilter aus Kunstoff mit etwas Geschick über die Tasse stülpen, so dass er beim Abgiessen nicht in die Tasse rutscht oder man sich im schlimmsten Fall nicht die Finger verbrennt.
#6 Kaffee filtern mit Kunsstofffilter
Ein Kunststofffilter bietet sich vor allem fürs Camping an. Auch nimmt er beim Packen nur wenig Platz in Anspruch, ist dafür aber äusserst nützlich. Den Kunststofffilter kann man genau wie den Papierfilter vielseitig verwenden. Entweder man gibt das trockene Kaffeepulver in den Filter und giesst langsam heisses Wasser darüber, welches dann genau wie bei der Kaffeemaschine zuhause durch das Kaffeepulver fliesst und die Inhaltsstoffe aufnimmt. Oder man giesst den türkischen Kaffee aus der Kanne oder dem Topf zum Filtern durch das Sieb.
Die zweite Variante ist effektiver, da man beim direkten Filtern sehr langsam giessen muss, um ein geschmackvolles Ergebnis zu erhalten. Wenn man das Wasser so langsam durchfliessen lassen möchte wie die Kaffeemaschine zu Hause, da kann einem schnell der Arm schwer werden.
#7 Kaffeezubereitung mit italienischer / spanischer Kaffeekanne / Espressokanne
Auch diese Zubereitungsart zählt zu meinen Favoriten. Ich selbst besitze verschiedene italienische Kaffeekannen aus Aluminium, Metall und in unterschiedlichen Grössen.
Als beste Kaffeekannen dieser Kategorie haben sich die Espressokannen der italienischen Marke Bialetti bewiesen:
Produkte von Amazon.de



Auch der Kaffee aus einer italienischen / spanischen Espressokanne schmeckt am besten, wenn er über dem Lagerfeuer zubereitet wird. Da man nicht ständig ein Lagerfeuer parat hat, schmeckt er aber auch hervorragend, wenn man ihn über dem Gas- oder Elekroherd zubereitet.
Pflege italienischer Espressokannen
Spanische oder italienische Espressokannen aus Aluminium werden übrigens nie mit Topfkratzern, Fit oder ähnlichem gereinigt sondern immer nur unter fliessendem Wasser abgespült. Es ist ganz natürlich, dass die Kannen mit der Zeit eine dunkle Patina ansetzen. Diese sollte man jedoch nicht versuchen abzukratzen. Es heisst sogar, dass sich erst mit den richtig eingebrannten Espressokannen die besten Kaffeeergebnisse erzielen lassen.
Die italienische oder spanische Espressokanne kann über dem Lagerfeuer, dem Gasherd oder dem Elektroherd betrieben werden.
Zubereitung von Kaffee über dem Campinggasherd
Alle vorgestellten Methoden zur Kaffeezubereitung Outdoor können entweder über einer offenen Feuerstelle wie etwa einem Lagerfeuer oder einem Hobokocher durchgeführt werden oder natürlich auch auf jedem Gasherd, oder wer beim Camping über einen Elektroherd verfügt, natürlich auch über einem Elektrokocher.
Outdoor Kaffee kochen beim Zelten
Beim Zelten auf offiziellen Zeltplätzen sind die Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen in manchen Fällen begrenzt. Denn nicht überall ist ein offenes Feuer erlaubt. Selbst die Benutzung von Gaskochern kann auf manchen Plätzen restringiert oder gar verboten sein. Diese Einschränkungen sind vor allem in Gebieten mit erhöhter Waldbrandgefahr verständlich.
Im Zweifelsfall sollte man sich deshalb bereits vor Reiseantritt auf dem Zeltplatz der Wahl darüber erkundigen, ob offene Feuerstellen (Barbecueplätze) zur Verfügung stehen, ob Hobokocher verwendet werden dürfen und inwieweit Gaskocher vor dem Zelt zum Einsatz kommen dürfen.
Das könnte dich auch interessieren:
Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen
Das wahre Leben spielt sich draussen ab – ousuca – Top Ausrüstung für #Outdoor #Survival #Camping. Mehr erfahren (KLICK)
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen Akzeptieren
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.
Kaffee ohne Kaffeemaschine zubereiten
Wenn du deine Tasse Kaffee am Morgen brauchst, um richtig aufzuwachen, kann die Entdeckung, dass deine Kaffeemaschine kaputt ist ein Alptraum sein. Aber keine Angst, es gibt einige Wege wie du deinen Kaffee auch ohne eine Kaffeemaschine zubereiten kannst. Hier sind einige verschiedene Techniken die du ausprobieren kannst.
Zutaten Bearbeiten
Zubereitung von einer Tasse Kaffee
Vorgehensweise Bearbeiten
Methode 1 von 5:
Schritt Eins: Benutze einen Sieb Bearbeiten
![]()
Methode 2 von 5:
Methode Zwei: Benutze einen Filter Bearbeiten
![]()
![]()
Methode 3 von 5:
Methode Drei: Benutze einen Kochtopf Bearbeiten
![]()
Methode 4 von 5:
Methode Vier: Benutze eine Pressstempelkanne (Cafetière, French Press) Bearbeiten
![]()
Methode 5 von 5:
Methode Fünf: Instantkaffee Bearbeiten
Kaffeemaschinen: 13 Arten seinen Kaffee zu brühen
Kaffeemaschinen: 13 Arten seinen Kaffee zu brühen
Filterkaffee, Espressomaschine, Karlsbader Kanne oder Cafetière - wie das Wasser durch den Kaffee läuft, entscheidet über den späteren Geschmack. Wir stellen 13 Varianten des Kaffeekochens vor.
Eigentlich ist Kaffee kochen einfach: Für einen Kaffee muss das Kaffeemehl mit Wasser in Berührung kommen. Ende. Doch wie das Wasser zum Kaffee kommt, wie lange die beiden zusammenbleiben und anschließend wieder getrennt werden, darin liegt das Geheimnis des Geschmacks. Es gibt 13 verschiedene Methoden, einen Kaffee aufzubrühen. Die dafür notwendigen Maschinen stellen wie Ihnen auf den nächsten Seiten vor.

Filterkaffeemaschine ICM 40T von Delonghi
Die Langweilige: Filterkaffeemaschine
"Mal schnell einen Kaffee kochen", so etwas gab es vor der Erfindung der Filterkaffeemaschine eigentlich nicht. Als in den späten Fünfzigern zur Maschine dann noch der vakuumverpackte, gemahlene Kaffee in die Supermärkte kam, war die Automatisierung des Kaffeekochens nicht mehr aufzuhalten. Die Filterkaffeemaschine imitiert das schwallweise Aufbrühen des Kaffeemehls mit der Hand. Das Wasser gelangt in einen Durchlauferhitzer und wird auf 92 bis 94 Grad Celsius erhitzt. Durch den Druck der Dampfblasen schießt das heiße Wasser in einem Steigrohr hoch, das über der Filtertüte endet. Daher das Blubbern und Zischen beim Brühen.
Die Dauer des Brühvorgangs lässt sich bei manchen Maschinen regulieren. Jeder Hersteller pflegt dafür seine eigene fantasievolle Bezeichnung: Aromaschalter, Heißbrühsystem, Flavour-System und einige mehr. Wie sie auch heißen, sie regeln die Kontaktzeit von Wasser und Kaffeemehl. Ein sogenannter Aromaschalter mit den Einstellungen "Schwach", "Kräftig" und "Stark" reguliert die Durchflusszeit des Wassers. Je länger das Wasser die Aromastoffe aus dem Kaffeepulver herauslösen kann, desto stärker wird der Kaffee. Fließt der Kaffee in eine von unten beheizte Glaskanne, ist das empfindliche Aroma nach spätestens zehn Minuten Stunde ruiniert. Der Kaffee wird bitter. Systeme mit Thermoskannen halten nicht nur den Kaffee ohne zusätzliche Energie warm, sondern auch das Aroma sehr viel länger.
Meist milder Kaffee mit feiner Säure.
Alle, die mehrere Tassen auf einmal benötigen und diese ohne großen Zeitaufwand zubereiten wollen. Was vor allem auch für die Reinigung der Maschine gilt.
Welcher Kaffee geeignet ist:
100%-Arabica-Sorten. Das Filterpapier und der Filterwinkel sind auf diese feine Kaffeesorte abgestimmt.
Von unten nach oben: Mit Druck brühen
Druckbrühsysteme verbinden eine Kaffeemaschine mit einer Espressomaschine. Sie versuchen, Filterkaffee wie einen Espresso zuzubereiten. Was dabei herauskommt ist kein Espresso, sondern ein kräftiger Kaffee ähnlich einem Mokka. Die Bedienung ist für eine Filterkaffeemaschine ungewöhnlich. Das Wasser wird unten in die Maschine eingefüllt, das Kaffeemehl in einen Filter im Deckel der Kanne. Wie bei einer Espressomaschine wird das Wasser stark erhitzt und dann als Wasserdampf mit Druck durch das Kaffeemehl gepresst.
Durch die kurze Kontaktzeit von Wasser und Kaffee werden die Bitterstoffe nicht gelöst und bleiben im Filter zurück. Druckbrühsysteme zum Beispiel von Krups sind bereits seit vielen Jahren auf dem Markt, haben sich jedoch nie durchsetzen können.
Kräftiges Aroma, einem Mokka ähnlich
Alle, die starken Kaffee mögen.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Als Filterkaffeemaschine eigentlich 100% Arabica. Wer den Mokka-Geschmack betonen möchte, kann es auch gern mit einer Mischung aus Arabica und Robusta probieren.

Eine typische Stempelkanne, auch Cafetière genannt
Die Unaussprechliche: Pressstempel-Kanne
Dem kräftigen vollaromatischen Geschmack des mit ihr zubereiteten Kaffees wird der Name Pressstempelkanne irgendwie nicht gerecht. Eher schon ihre anderen Bezeichnungen wie Cafetière, Bistrokanne oder French-Press-Can. Ihre französischen Namen kommen nicht von ungefähr. Die Presskanne wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts in Frankreich erfunden.
Die Technik kombiniert Brühen und Aromaextraktion. Das Kaffeemehl wird in der Kanne mit heißem, jedoch nicht mehr kochendem Wasser übergossen. Erst in einem Schwall das Kaffeemehl anfeuchten und 20 Sekunden Quellen lassen. Anschließend das Wasser bis fingerbreit unter dem Rand auffüllen. Gut vier Minuten ziehen lassen. Dann den Stempel mit dem Sieb aufsetzen und langsam nach unten drücken. Das Sieb trennt das Wasser vom Kaffee und stoppt so die Extraktion von Aromastoffen. Der Geschmack ist sehr kräftigt, da die Öle des Kaffees nicht herausgefiltert werden. Nachteil: der Kaffee kühlt in der Glaskanne sehr schnell aus.
Kräftiges Aroma mit großem Volumen
Alle, die das volle Aroma eines Kaffees schätzen und nicht "Cholesterinsensibel" sind. Da die Pressstempel-Methode ohne Filter arbeitet, enthält der Kaffee auch die Lipide Cafestol und Kawheol, die zu einem kurzzeitigen Anstieg des Cholesterinswertes führen können.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Hier heißt es ausprobieren. Dunkle Röstungen harmonieren gut mit dem Brühverfahren der Cafetière. Auf jeden Fall sollte der Kaffee grob gemahlen sein. Wer regelmäßig die Cafetière verwendet, sollte sich nach einem kleinen Kaffeeröster umschauen und verschiedenen Mischungen testen.

Die Espressokanne für den Mokka zwischendurch
Die Täuscherin: Espressokanne
Anders als der Name vermuten lässt, kann die Espressokanne keinen wirklichen Espresso zubereiten. Der "Percolator" nutzt lediglich das Dampfprinzip der Espressoherstellung, ohne jedoch den notwendigen Druck für einen echten Espresso zu erreichen. Der Percolator besteht aus zwei Teilen. In den unteren Teil kommt das Wasser und das Sieb für das Kaffeemehl, die eigentliche Kanne für den Kaffee wird mit einem Gewinde auf den unteren Teil geschraubt. Nun wird der Percolator auf eine Herdplatte geschoben und das Wasser zum kochen gebracht. Durch ein Steigrohr wird das verdampfende Wasser mit Druck durch das Kaffeemehl gepresst. Es kühlt leicht ab und verflüssigt sich wieder mit den gelösten Aromastoffen in der Kanne.
In der Praxis ist die Zubereitung knifflig. Wird die Kanne zu früh von der Hitzequelle gezogen, reicht unter Umständen der Druck nicht mehr aus, um das gesamte Wasser durch das Kaffeemehl zu schicken. Bleibt die Kanne zu lang auf dem Herd, kocht der Kaffee blitzschnell über. Da der Percolator ohnehin nicht viel Wasser fasst, reichen ein paar Sekunden Überkochen aus, um gleich erneut einen Kaffee aufsetzen zu müssen. Die meisten günstigen Espressokannen sind aus Aluminium. Bei häufigem Gebrauch können sich aus dem Metall gesundheitsschädliche Stoffe lösen. Zwar haben die Hersteller in den vergangenen Jahren die Materialqualität verbessert, wer jedoch sicher gehen will, gibt ein wenig mehr Geld für einen Edelstahl-Percolator aus.
Espresso ähnlich: klein, stark, schwarz. Jedoch ohne Crema und die Konsistenz eines Espresso.
Für alle, die einen aromatischen, starken kleinen Kaffee schätzen und dabei nur mit einer weiteren Person teilen müssen. Für mehr reicht das Fassungsvermögen eines Percolators nicht.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Obwohl der Percolator keinen echten Espresso herstellt, eigenen sich Espresso-Mischungen sehr gut. Hier ruhig verschiedene Blends probieren, auch solche, die Arabica- und Robusta-Sorten mischen, was bei Espresso häufig angeboten wird. Das Kaffeemehl sollte sehr fein gemahlen sein.

Nichts für Kinder - die Cona-Kanne sieht toll aus, ist aber Reinigungsintensiv
Das Experiment: Cona-Kanne
Wie kann es anders sein: Die einzige Kaffeemaschine, die mehr nach Chemie-Experiment als nach der genussvollen Zubereitung aussieht, wurde in Deutschland erfunden: die Glaskolbenkaffeemaschine, heute gemeinhin auch Cona-Kanne genannt, nach dem bekanntesten Hersteller der heutigen Glaskolbenkannen.
Erfunden als Glaskolbenmaschine 1830 in Deutschland und mit den Jahren häufig nachgebaut und mehrfach patentiert. Die Original Cona-Kannen sind kleine Schmuckstücke für die Küche. Sie erinnern ein wenig an "die gute alte Zeit", in der Kaffeezubereitung noch eine kleine Zeremonie war. Plastik-Varianten mit eingebauter Heizplatte von anderen Herstellern haben sich nicht durchgesetzt.
Und so funktioniert sie: Zwei Glaskolben werden übereinander gesetzt und mit einer Gummidichtung nach außen luftdicht verschlossen. In den unteren kommt das Wasser, in den oberen das Kaffeemehl. Hier darf es etwas mehr sein als die üblichen sechs Gramm pro Tasse. Cona-Fans schwören auf zehn Gramm. Aus dem oberen Kolben ragt ein gläsernes Steigrohr nach unten. Das Wasser wird nun erhitzt. Bei Cona-Kannen wird hierfür der Spiritusbrenner entzündet. Es würde aber auch vollauf eine Herdplatte genügen. Das kochende Wasser dehnt sich aus, der Druck presst das sprudelnde Wasser durch das Steigrohr in den oberen Kolben und vermischt sich dort mit dem Kaffeemehl. Ist das Wasser verkocht, wird die Hitzequelle ausgeschaltet. Der untere Kolben kühlt ab, es entsteht ein Unterdruck, der den Kaffee durch einen Filter nach unten saugt. Fertig. Es geht die Geschichte, dass Ludwig van Beethoven nur so seinen "Coffe" zubereitet haben soll.
Kräftiger Kaffee mit vollem Aroma
Für wen geeignet: Für Individualisten, die nicht einfach Kaffee kochen, sondern die Zubereitung zelebrieren wollen. Glaskolben-Maschinen sind nicht für den Alltagsgebrauch gebaut. Die Kolben sind zerbrechlich, die Konstruktion insgesamt empfindlich und die Reinigung aufwändig. Und sauber sollte sie sein, sonst sehen die eleganten Maschinen schnell unansehnlich aus.
Welcher Kaffee geeignet ist:

Der Klassiker: Orginal Melitta Porzellanfilter 102
Alles Handarbeit: Porzellan-Kaffeefilter
Die um 1960 geborenen können sich vielleicht noch daran erinnern, wenn sie als Kinder bei Oma zum "Kaffee" waren. Der Wasserkessel pfiff, wurde vom Herd genommen und der Inhalt in einen Melitta-Porzellan-Filter gegossen, der auf einer großen Kaffeekanne stand. Das manuelle Aufbrühen erzeugt einen sehr aromatischen Kaffee und ist auch heute noch die Methode, mit der Kaffeetester die Qualität der Ware beurteilen. Man muss es nur richtig machen: Das Wasser darf nicht mehr kochen, ansonsten verflüchtigen sich die Aromastoffe und die bitteren und sauren Komponenten treten in den Vordergrund. Ideal ist eine Temperatur von 86 bis 89 Grad Celsius. Das Kaffeemehl nun mit einem kleinen Schwall Wasser anfeuchten und es 20 Sekunden quellen lassen. Auf diese Weise werden die gerösteten Öle, Fette und Bitterstoffe gelöst. Nun das Wasser in kleinen Mengen alle zehn Sekunden schwallweise nachgießen. Der Vorgang sollte vier bis sechs Minuten dauern. Unter vier Minuten entfalten sich die Aromen nicht, über sechs Minuten verflüchtigen sie sich bereits.
Klarer Kaffee ohne Öle
Für alle, die es gern altmodisch mögen und sich Trends widersetzen.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Die Papierfilter und die Form des Filterhalters sind auf 100-Prozent-Arabica-Sorten abgestimmten, der in Deutschland am meisten verkaufen Kaffeesorte. Nun ist Arabica ungefähr so genau wie "Auto". Es gibt zahlreiche Varianten von den üblichen Blends der Großröster bis hin zu den vielen Spezialröstungen kleinerer Anbieter. Da bleibt nur eines: durchprobieren.

Die Karlsbader filtert mit einem Porzellansieb. Dafür muss der Kaffe sehr grob gemahlen sein
Für Puristen: Karlsbader Kanne
Seit etwa 100 Jahren auf dem deutschen Markt und noch immer in der Produktion: die Karlsbader Kanne. Bei Profi-Kaffeeverkostungen werden mit ihr häufig die Test-Kaffee zubereitet. Vielleicht nicht unbedingt, weil mit ihr der beste Filterkaffee aufgebrüht werden kann, sondern weil sie aufgrund ihres geschmacksneutralen Porzellanfilters ein stets unverfälschtes Aroma hervorbringt. Die Filter halten nur den Kaffeesatz zurück, ansonsten fließen alle Aromen und Lipide in die Kaffeekanne.
Der verwendete Kaffee sollte daher gerade bei der Karlsbader hochwertig sei. Die Karlsbader Kanne besteht aus vier Teilen: einer Kaffeekanne, dem Brühaufsatz mit zwei grobmaschigen Porzellanfiltern und einem Deckel. In den oberen Teil kommt der Kaffee, der mit heißem Wasser langsam aufgebrüht wird. Die untere Kanne sollte gut vorgewärmt sein, da der Kaffee nur langsam in die Kanne läuft und sehr schnell abkühlt. Damit die weitmaschigen Filter nicht verstopfen muss der Kaffee sehr grob gemahlen sein. Er sollte die Konsistenz von Grieskörnern haben. Da es solche Mahlgrade im Supermarkt nicht gibt, heißt es selbst mahlen oder einen Kaffeeröster mit entsprechendem Angebot suchen.
Kräftiger unverfälschter Geschmack mit großem Volumen
Sicher nur für eine Minderheit von Kaffeeliebhabern, die gern unterschiedliche, stets hochwertige Röstungen probieren. Der Aufwand ist verglichen mit anderen Brüharten hoch, genau genommen seiht man den Kaffee mit der Karlsbader. Ohne gröbstes Kaffeemehl ist die Kanne nicht verwendbar und für die Reinigung wird eben nicht nur der Kaffeefilter in den Biomüll geschmissen, sondern muss der gesamte Filtersatz unter fließendem Wasser gut gereinigt werden.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Alle Arabica-Sorten. Je hochwertige desto besser. Am besten von hand sehr grob gemahlen.

Die Wendefähigkeit der Napoletana verraten die beiden Henkel
Bitte wenden Sie jetzt: Napoletana
Das Prinzip der Wendekanne ist einfach und daher genial. Sie besteht nur aus zwei Teilen: einem Wassertopf und einer Kaffeekanne mit Metallfilter. Beide werden miteinander verschraubt. Kocht das Wasser im unteren teil, wird die Kanne gewendet, sprich auf den Kopf gestellt. Das Wasser läuft nun durch den Filterbehälter und extrahiert den Kaffee in die Kanne. Fertig ist der Kaffee. Es gibt unterschiedliche Erklärungen, warum die Wendekanne ausgerechnet Napoletana genannt wird. Die einen sagen, sie soll in Neapel erfunden worden sein, die anderen sagen, sie sei in Frankreich erfunden, werde aber fast nur noch in Neapel verwendet. So oder so: Sie ist auf jeden Fall noch überall in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Wer häufiger aus der Napoletana seinen Kaffee trinken möchte, sollte Modelle aus Edelstahl wählen.
Nur etwas für Gelegenheitstrinker und Zwei-Personenhaushalte. Wie beider Espressokanne ist auch hier die Kaffeemenge sehr begrenzt. Zudem kühlt der Kaffee schnell aus, er sollte also zügig getrunken werden.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Je hochwertige desto besser. Der Mahlgrad sollte mittelfein sein.

Ein moderner Ibrik aus Edelstahl. Die Zubereitungsart ist jedoch Hunderte Jahre alt
Die Zeitmaschine: Ibrik
Ursprünglicher geht Kaffeezubereitung nicht. Der Türkische Mokka kommt sozusagen direkt aus der Urzeit des Kaffees, als die geröstete Bohne aus Arabien im 16. Jahrhundert in Metropolen wie Bagdad, Istanbul und Damaskus ihren Siegeszug antrat. Mit Bohne wurde zugleich ihre Zubereitung exportiert. Und noch heute kochen mit der kleinen Kanne etwa ein Drittel der Weltbevölkerung ihren Kaffee: im Orient, in der Türkei, in Griechenland, im persische Raum bis nach Südrussland hinein. Selbst in Teilen von China und Indien ist diese Art der Kaffeezubereitung verbreitet.
Daher trägt die kleine Kanne, die höchstens vier Tassen fasst, auch viele Namen. Die Türken nennen sie Cezve, die Griechen Ibrik oder Briki. Meist ist die Kanne mit dem langen nach oben weisenden Holzstil innen verzinnt und besteht außen aus Kupfer oder Messing. Das Wasser wird mit ungefähr 15 Gramm äußerst fein gemahlenem Arabica sowie Zucker vermischt und aufgekocht. Beginnt der Kaffee schaumig nach oben zu steigen, wird die Kanne vom Feuer genommen. Je nach Land wird nun entweder gleich ausgeschenkt oder ein zweites oder gar drittes Mal aufgekocht. Getrunken wird schlürfend, um möglichst wenig von dem Kaffeesatz mitzunehmen.
Sehr stark, sehr süß, sehr exotisch
Für alle, die Kaffeekochen gern zelebrieren. Der Geschmack ist einzigartig und die Rezepte vielfältig. So wird in Ägypten der Mokka auch gern mit Kardamom gewürzt. Richtig zubereitet ist der türkische Mokka wie ein kleiner Nachtisch.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Alle Arabica-Sorten. Der Mahlgrad sollte staubfein sein. Je nach Vorliebe können sowohl helle als auch dunkle Röstungen verwendet werden.
Revolutionäre: Kaffee aus Pads und Disks
Wahrscheinlich war den Ingenieuren von Philipps und den Experten vom Kaffeeröster Douwe Egberts vor knapp zehn Jahren nicht klar, dass sie Mitbegründer eines neuen Trends der Kaffeezubereitung sein würden. Die Tasse Kaffee auf Knopfdruck. Genau abgemessen, ohne Bitterstoffe, dafür mit leichter Crema. Gemacht für sie steigende Zahl an Singlehaushalten und Kleinfamilien mit einem Kind in denen beide Eltern arbeiten. Verkauft als Lifestyle-Produkt und nicht als schnöde Kaffeemaschine. Statt losem Kaffee vorportionierte Pads. Sieben Gramm pro Pad. Eine übliche Menge für eine gute Tasse. Und ein Geniestreich für den Kaffeeröster. Der Padkaffee war pro Gramm bis zu vier Mal so teuer wie loser Kaffee. Und für Philips: Die Pads passten nur in die Senseo-Maschine.
Den Kunden war es egal. Pad-Kaffee und Senseo trafen bei der Einführung 2002 genau ihren Nerv. Über fünf Millionen Senseos wurden allein in Deutschland verkauft. Das Funktionsprinzip ist simple: Mit der Senso wird stets nur Tassenweise aufgebrüht. Pro Tasse wird ein Pad in die Maschine eingelegt. Auf Knopfdruck wird eine genau abgemessene Wassermenge auf 90 Grad erhitzt und mit einem Druck von einem Bar 40 Sekunden lang durch das Kaffeepad gepresst. Im Prinzip wie ein Espresso gezaubert wird, allerdings mit nicht so heißem Wasser und viel weniger Druck. Doch wie beim Espresso bleiben auch beim Senseo-Kaffee die Bitterstoffe und Gerbsäuren im Filter zurück. Der Kaffee ist dadurch sehr bekömmlich. Pad Maschinen gibt es mittlerweile auch von anderen Anbietern: Das Tassimo-System von Bosch, Krups bietet die Nescafe Dolce Gusto an und DeLonghi das Latissima-Sytem.
Geschmack: Alle Geschmäcker, die die Pads so hergeben: von Ok bis Herrje!
Singles und Zweipersonenhaushalte mit mäßigem Kaffeedurst
Welcher Kaffee geeignet ist:
Nur der, den es auch in Pads gibt.

Kleine Kapseln für großes Geld: Nespresso. Der Geschmack ist meist ausgezeichnet
Abgekapselt: Nespresso
Nespresso - die höchste Entwicklung der Kaffeekultur, ohne sich mit Kaffee beschäftigen zu müssen. Maschine auf, Patrone rein, Knopf drücken und fertig ist der Espresso, Cappuccino oder die Latte Macchiato. Und die Sachen schmecken auch noch. Man könnte meinen, der Kaffee in den kleinen Aluminium-Portionsdosen sei eine typische Lifestyle-Erfindung der vergangenen Jahre. Weit gefehlt. Das System ist fast 40 Jahre alt. Es wurde 1970 von Nestlé erfunden, verschwand dann in der Schublade, wurde 1986 in der Schweiz auf den Markt gebracht und floppte dort.
Erst Anfang der Neunziger begann der Aufschwung mit einer neuen Marketing Strategie. Nestlé verkaufte das System nun als hochwertiges Lifestyle-Produkt. Der verkapselte Kaffee wird sprachlich in eine Linie mit erstklassigen "Grand Crus"-Weinen gestellt. So wird etwa Kaffee aus einem Anbaugebiet, so genannter "Single Origin" als "Special Club Grand-Crus" bezeichnet. Kaffee als Luxus und verknapptes Gut: die Nespresso-Kapseln gibt es nur in eleganten Nespresso-Geschäften und Online als Nespresso-Mitglied. Und Luxus ist der Kaffee in der Tat. Ein Pfund Nespresso-Kaffee würde etwa 25 Euro kosten. Den ansonsten preissensiblen Kaffeekunden war das gleich. Nespresso wächst seit 2000 mit rund 30 Prozent jährlich.
Etwa drei Milliarden Kapseln vertrinken die Nespressomaschinen-Besitzer pro Jahr. 3000 Tonnen Aluminium verbraucht allein Nestlè für die Kapseln. Kein Luxus für die Umwelt. Hier will die Konkurrenz ansetzen und kompatible Kapseln aus biologisch abbaubarer Maisstärke anbieten. In Frankreich, dem größten Nespresso-Abnehmer, sind die Alternativen bereits im Markt – im normalen Supermarkt.
Alle Geschmäcker, die die Kapseln so hergeben. Die Güte des Kaffees ist stets hoch.
Singles sowie Zweipersonenhaushalte mit mäßigem Kaffeedurst, überdurchschnittlichem Einkommen und unterdurchschnittlichem Umweltbewusstsein
Welcher Kaffee geeignet ist:
Nur der, den es auch in Kapseln gibt.

Edel und Stark: Eine auf Hochglanz polierte Espressomaschine von ECM
Mutter der Kaffeekultur: Die Espressomaschine
Wer einen perfekten Espresso zubereiten möchte, muss Geduld mitbringen. Eine teure Espressomaschine allein macht es jedenfalls nicht. Obwohl ein hochwertiges Gerät schon die halbe Miete ist, kommt es auf den Kaffee an, den Mahlgrad, das Wasser und die eigene Erfahrung. Nicht jeder Kaffee passt zu jeder Maschine. Hier heißt es mitunter lange probieren, bis eine zur Maschine passende Espressosorte gefunden ist Für einen "richtigen" Espresso muss es auf jeden Fall eine sogenannte Siebträger-Maschine sein.
In das Sieb kommen sechs bis acht Gramm sehr dunkel geröstetes Espressomehl. Es wird mit einem Tamper fest im Sieb angedrückt, das anschließend in der Maschine verriegelt wird. Im Boiler der Maschine wird das Wasser auf etwa 94 Grad erhitzt. Mit einem Druck von acht bis zehn bar wird das Wasser nun etwa 30 Sekunden lang durch das sehr feine Kaffeemehl gepresst. Die Aromastoffe im Kaffee werden gelöst, der Experte spricht von Extraktion, und der hohe Druck verbindet die Kaffeeöle und das Wasser zu einer Emulsion. Der Espresso sollte bereits nach wenigen Sekunden in schaumiger Konsistenz aus der Maschine laufen. Nur dann ist er gelungen.
Die Preisspanne von Espressomaschinen reichen je nach Ausführung von 100 Euro bis knapp 2000 Euro. Grundsätzlich wird nach Einkreissystemen, Zweikreissystemen und Thermoblock-Maschinen unterschieden. Im Einkreissystem erzeugt ein einziger Boiler Brühwasser und Wasserdampf zum Aufschäumen der Milch. Im Zweikreissystem erledigen diese Arbeit zwei Kessel. Thermoblock-Maschinen verwenden statt Kessel einen Durchlauferhitzer. Vorteil: Sie sind bereits nach drei Minuten startbereit, Kesselsysteme benötigen 15 Minuten bis zum ersten Espresso.
20 dicke Tropfen Kaffee. Ein Traum mit Crema – wenn er richtig zubereitet ist. Ferner ist Espresso die Basis für so beliebte Getränke wie Cappuccino, Cafè latte und Latte Macchiato
Für alle mit dem festen Willen zur Einarbeitung.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Hier heißt es mitunter lange testen bis eine Kaffeesorte gefunden ist, die bei einem bestimmten Mahlgrad zur eigenen Espressomaschine passt. Kaffeemarken, die man als Hobby-Barista kennen sollte sind unter anderem: Diemme, Schreyögg, Illycaffè, Mocambo Mauro, Izzo, Costadoro, Nannini, Mokaflor und Lavazza
Presto Knopfo: Die Vollautomatik
Der Kaffee-Vollautomat: Oben alle paar Tage ganze Bohnen und Wasser einfüllen, unten auf Knopfdruck den Cappuccino zapfen oder einen Espresso oder einen Latte Macchiato oder einfach nur eine heiße Milch. Den Kaffeesatz kippt der Automat auch gleich mit weg und die besseren Modelle reinigen sich nach dem Kaffeekochen selbst.
Die Nachfrage nach den Luxus-Kaffeemaschinen ist in den vergangenen beiden Jahren in Deutschland rasant gestiegen. Ungeachtet der für eine Küchengerät hohen Preise von 1500 Euro und mehr. Der Wunsch, Zuhause einen Macchiato oder Cappuccino wie im Café um die Ecke zu trinken ist groß. Jeder größere Elektronikmarkt bestückt mittlerweile mindestens eine Regalreihe mit Kaffeeautomaten und Zubehör wie Wasserfilter und Reinigungssets.
Obwohl er "Kaffee"-Automat heißt, funktioniert er wie eine Espressomaschine. Die ganzen Bohnen werden in der Maschine gemahlen, das Mehl fällt dann in der gewählten Portion in ein Sieb, wird dort angepresst und von heißem Wasser durchströmt. Aus einem zweiten Behälter wird zugleich Milch gezogen, aufgeschäumt und im richtigen Mischungsverhältnis zusammen mit dem Kaffee in den Becher oder das Glas gefüllt. Anschließend entleert die Maschine den Kaffeesatz automatisch in einen Auffangbehälter.
Das Angebot reicht von Einsteigermaschinen von 300 Euro bis zu 1800 Euro für Spitzenprodukte. Teurer heißt in diesem Fall tatsächlich meist besser. Die Maschinen halten länger, können mehr und das in der Regel schmackhafter. Wie viel Geld investiert werden sollte, hängt von der Anzahl der täglich aufgebrühten Tassen und der Sorte ab. Im Beratungsgespräch ergibt sich dann schnell das passende Modell.
Von der Maschine abhängig
Für Liebhaber von Kaffeespezialitäten mit gehobenen Einkommen.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Wie bei einer Espressomaschine heißt auch beim Vollautomaten ausprobieren. Sich am besten nicht nur im Supermarkt verproviantieren, sondern auch bei den Kaffee-Onlineshops stöbern. Viele Shops bieten Probierpakete aus unterschiedlichen Marken an.
Kaffee kochen ohne Maschine
Wenn du das beste Aroma aus der Bohne heraus holen willst gilt es bei der Zubereitung einige Dinge zu beachten. Denn Wassertemperatur, Kaffeemenge, Mahlgrad und Kontaktzeit sind bei jedem Kaffeebereiter unterschiedlich.
Warum wir den Kaffee von Hand brühen.
Anhänger der Slow Coffee Bewegung haben ihre Nespresso-Maschinen schon vor sehr langer Zeit aus der Küche verbannt. Denn von Hand gebrühter Kaffee schmeckt einfach besser! In erster Linie war dies sicherlich eine Geschmacksfrage. Doch auch biologischer Anbau, fairer Handel sowie die Umweltbelastung durch Aluminium-Kapseln, waren Beweggründe den Kaffee mit der Hand zu brühen. Guter Kaffee und die Zubereitung stehen bei diesen Genussmenschen im Mittelpunkt.
Seit diesem Tag gleicht das Kaffee kochen ohne Maschine einer Teezeremonie. Bohnen abwiegen, mit der Kaffeemühle frisch mahlen und anschließend im V60 Handfilter langsam aufbrühen. Das Ergebnis ist eine gute Tasse Kaffee mit tollem Aroma.
RÖSTEREIEN UND KAFFEEZUBEHÖR MIT DEM WIR GERNE ZUBEREITEN
Aicok | Arendo| Bosch | Brewista | Carrera | Coffee Circle | Coffee Gator | Happy Coffee | Hario | Kalita | Hunt Brothers | Rommelsbacher | Melitta | Nordic Coffee
Kaffeezubereitung
Wenn du das beste Aroma aus der Bohne heraus holen willst gilt es bei der Zubereitung einige Dinge zu beachten. Denn Wassertemperatur, Kaffeemenge, Mahlgrad und Kontaktzeit sind bei jedem Kaffeebereiter unterschiedlich.
Kaffeeberatung
Auf der Suche nach leckeren Kaffees? Wie soll er schmecken? Schokoladig, nussig, malzig oder fruchtig? Wir haben viele Kaffees getestet und wissen bei welchen Röstereien du deinen neuen Kaffee online bestellen kannst.
Kaffeezubehör
Wenn du das beste Aroma aus der Bohne heraus holen willst gilt es bei der Zubereitung einige Dinge zu beachten. Denn Wassertemperatur, Kaffeemenge, Mahlgrad und Kontaktzeit sind bei jedem Kaffeebereiter unterschiedlich.
Von der Plantage in die Tasse
Arabica (Coffea arabica) und Robusta (Coffea canephora) sind die zwei bekanntesten und wichtigsten Kaffeesorten auf dem Weltmarkt. Welche Kaffeesorten gibt es noch? Und wie genau kommt die Bohne von der Plantage zu dir nach Hause?
Kaffee kochen wie früher, nur besser!
Kaffee kochen ist wieder In. Aber natürlich nicht so wie Oma das früher gemacht hat. Der neue Handgebrühte hat mit der braunen Suppe von damals nichts mehr gemeinsam.
Verantwortlich für die Auferstehung des Filterkaffees sind die professionellen Baristi. Diese haben die traditionellen Zubereitungsmethoden perfektioniert. Ihr Ansporn war es das beste Aroma aus der Kaffeekirsche zu extrahieren und ein ultimatives Geschmackserlebnis zuzubereiten. Und das zelebrieren sie nun in den angesagten Cafes rund um den Globus.
Mit ausgefeilten Techniken entlocken sie French Press und Co. das beste Aroma. Allerdings reicht es dafür nicht aus die Bohnen frisch zu mahlen, anschließend mit heißem Wasser aufzugießen und ein paar Minuten zu warten. Das Geheimnis des Geschmacks ist bei der richtigen Kaffeezubereitung wesentlich komplexer. Jede Methode stellt andere Anforderungen an Mahlgrad, Wassertemperatur, Kontaktzeit und Kaffeemenge. Nur wenn diese Parameter perfekt auf die Zubereitungsmethode abgestimmt sind, ist das Ergebnis eine perfekte Tasse Kaffee!
Die Technik macht den Geschmack
Auch in heimischen Küchen greifen Kaffeegenießer immer öfter wieder zur Bodum Kanne, dem Handfilter oder dem italienischen Espressokocher. Und das, obwohl viele eine Kapselmaschine besitzen. Steigendes Umwelt- und Kostenbewusstsein spielen dabei sicherlich eine Rolle. Je nach Zubereitungsmethode ist es aber auch ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit.
Klassisch mit einer French Press, modern mit der AeroPress oder doch lieber mit einem Handfilter vom japanischen Kulthersteller Hario. Jede Zubereitungsmethode hat ihre Eigenarten und doch haben sie eines gemeinsam. Sie kommen ohne Hightech aus und produzieren einen köstlichen Kaffee. Alles was es dafür braucht sind drei Dinge: Einen hervorragenden Kaffee, die richtigen Utensilien und die nötige Zeit bei der Zubereitung.
Kaffeebohnen sollten vor jeder Zubereitung frisch gemahlen werden. Eine Faustregel um den richtigen Mahlgrad zu wählen: Je kürzer die Kontaktzeit, desto feiner sollte das Kaffeemehl sein. Die richtige Konsistenz des Kaffeemehls spielt eine entscheidende Rolle bei der Extraktion.
Espresso kochen ohne Maschine
Leckerer Kaffee ohne teure Maschine – geht das?
Italienische Macchina Moka
Sie trinken gern Espresso, Latte macchiato, Cappucino & Co., wollen aber nicht das Geld für so eine teure Maschine ausgeben?
Dann kaufen Sie am Besten eine italienische macchina moka auch bekannt als Bialettis Kanne. Diese stellen Sie auf die Herdplatte und die Milch bereiten Sie gesondert zu.
Und wo bekommt man eine italienische macchina moka?
Einen moka erhalten Sie für kleines Geld bei IKEA. (
Einen Milchaufschäumer für
Funktioniert die italienische macchina moka mit Espressopulver?
Verwenden Sie grob gemahlenen aromatischen Kaffee oder Espressopulver.
Funktioniert die moka auch auf einem Ceranfeld?
Bekannter Weise wird die Moka auf einem Gasherd betrieben. Sie funktioniert jedoch auch auf einem herkömmlichen E-Herd oder Ceranfeld.
Beim Induktionsherd benötigen Sie eine Moka mit Edelstahlboden. Daher ist nicht jeder Typ für Induktion geeignet.
Wasser im Bodendeckel füllen (bis zum Ventil), das grob gemahlener aromatischer Kaffee oder Espressopulver locker aber voll ins Sieb.
Zusammenschrauben, auf den Herd stellen, Herd anschalten ,-) und warten, bis das Wasser oben als Kaffee raus kommt…. fertig.
Kaffee kochen ohne maschine

EC, Visa, Paypal, Mastercard, American Express, Kauf auf Rechnung, Vorkasse, Amazon Pay
Entdecke jede Menge Kaffeewissen und exklusive Angebote.
EC, Visa, Paypal, Mastercard, American Express, Kauf auf Rechnung, Vorkasse, Amazon Pay
* Alle Preise inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten.
Padkaffee ohne das Gerät zubereiten?
![]()
Mitglied seit 13.09.2008
z.B gekochtes wasser ganz langsam auf den Kaffee gießen
Ich warte von netten Leuten auf einen Antwort
![]()
Mitglied seit 26.09.2007
2.814 Beiträge (ø0,76/Tag)
wer mich nicht besucht, macht mir eine Freude.

Mitglied seit 05.10.2003
21.821 Beiträge (ø4,22/Tag)
Pads sind relativ teuer i.V. zu losem Kaffe, dann würde ich eher normalen Kaffee von Hand mit Filter aufbrühen, wie früher halt.
Hast du Pads übrig und deine Maschine ist kaputt?
![]()
Mitglied seit 13.09.2008
Ich wollte auch so eine Maschine kaufen, die pads sind aber wirklich teuer und elektronische geräte gehen schnell kaputt.

Mitglied seit 05.10.2003
21.821 Beiträge (ø4,22/Tag)
Was dir wahrscheinlich so gut schmeckt ist die Cremigkeit (genieß sie gerade ) und das bekommst du von Hand nicht hin, weil die Maschine mit gewissem Druck Wasser durch das Pad durchdrückt. Den Effekt kannst du nicht erzielen von Hand. Ansonsten ist das ganz normaler Kaffee nur eben in ein Filterpad eingeschweißt und das macht die Dinger relativ teuer.
![]()
Mitglied seit 10.09.2008
ich hab letzthin die Pads aufgeschnitten und so in den Filter gegeben. Hab nämlkich Senseo im wohnheim, aber nicht daheim. Meiner Meinung nach kann man dann aber auch gleich normales Kaffeepulver nehmen. Es sei denn, man will so eine spezielle Sorte mit Aroma.
Hm, wäre mal interessant, das mit dem Senseo Cappuccino oder Kakao zu versuchen. Freiwillige vor

Mitglied seit 03.02.2005
"Ansonsten ist das ganz normaler Kaffee nur eben in ein Filterpad eingeschweißt und das macht die Dinger relativ teuer."
![]()
Mitglied seit 30.09.2003

Mitglied seit 17.01.2015
![]()
Mitglied seit 15.12.2005
1.204 Beiträge (ø0,28/Tag)

Mitglied seit 25.10.2014
406 Beiträge (ø0,36/Tag)
Kleinröster gehen da mit 20-30 Minuten Röstzeit und 200-300 Grad ran.
Dadurch ist die Bohne homogener geröstet und eben auch nicht bitter.
Ohne Luftkontakt original verpackt ist der Zeitpunkt 1-2 Wochen nach Röstung bis 2-3 Monate alt optimal.
Ab ca 6 Monaten verliert auch abgepackter Kaffee an Aroma.
Kleinröster geben hier meist 12 Monate an, große Rösterreien bis zu 24 Monate.
Dann einfach zurückrechnen, dann weiß man ob die Packung erst 1 Monat oder schon 10 Monate irgendwo rumstand.
Easy Serving Espresso
Ein Gastropad, das aus Italien kommt mit offenem Vertrieb. So ziemlich jeder Röster mit Namen hat diese Pads in Italien im Angebot.
Diese Pads enthalten 7 Gramm Kaffee und werden direkt in der Rösterrei unter Stickstoff verpackt.
Bei der richtigen Maschine und frischen Pads ist de rUnterschied zu frisch gemahlen schon sehr sehr gering.
Kann man Espresso ohne extra Gerätschaften kochen?
![]()
Mitglied seit 13.02.2013
807 Beiträge (ø0,46/Tag)
Will halt nicht unsummen ausgeben für evtl. 4X im Jahr.
![]()
Mitglied seit 22.11.2009
1.530 Beiträge (ø0,52/Tag)
![]()
Mitglied seit 09.03.2005
293 Beiträge (ø0,06/Tag)
Oder wie frueher Mokka zubereiten, Kaffee in die Porzelankanne geben mit heissem Wasser aufgiessen , 5 Min. ziehen lassen und dann durch ein Sieb servieren.

Mitglied seit 13.06.2012
118 Beiträge (ø0,06/Tag)

Mitglied seit 13.11.2013
![]()
Mitglied seit 13.02.2013
807 Beiträge (ø0,46/Tag)

Mitglied seit 17.04.2012
2.705 Beiträge (ø1,32/Tag)
![]()
Mitglied seit 09.03.2005
293 Beiträge (ø0,06/Tag)
Den habe ich frueher viel verwendet, in letzter Zeit trinkt die Familie lieber die verschiedenen Expresso Sorten die ich in meiner Tassimo Maschine zubereiten kann.
Du musst rausfinden welcher Expresso Dir und Deiner Familie am besten schmeckt.

Mitglied seit 13.11.2013
![]()
Mitglied seit 04.04.2005
13.745 Beiträge (ø2,97/Tag)
![]()
Mitglied seit 06.08.2003
2.030 Beiträge (ø0,39/Tag)
Wie morgaine schreibt, nimm am besten die kleinen Packungen für Instant Espresso. Sind gar nicht übel. Wenn Du mehr brauchst, gibt's das auch im Glas.
Ich hab ne ganze Zeit lang damit überlebt, und ich finde, das schmeckt besser als was einem in so manchem Restaurant als Espresso angeboten wird.
Darfst es einfach Deinen Besuch nicht wissen lassen. versuch das Geräusch einer "richtigen" Maschine zu simulieren, während Du die Packung aufreisst, dann merkts keiner.
![]()
Mitglied seit 13.02.2013
807 Beiträge (ø0,46/Tag)

Mitglied seit 03.11.2013
5.695 Beiträge (ø3,82/Tag)

Mitglied seit 03.11.2013
5.695 Beiträge (ø3,82/Tag)
![]()
Mitglied seit 13.02.2013
807 Beiträge (ø0,46/Tag)

Mitglied seit 23.10.2008
3.699 Beiträge (ø1,11/Tag)

Mitglied seit 03.11.2013
5.695 Beiträge (ø3,82/Tag)
Was allerdings nicht stimmt, ist, dass man dafür ein Profi-Gerät braucht
Espresso kochen ohne Maschine – geht das?
Espresso kochen ohne Maschine – Die Ergebnisse einer online Recherche!
Falls Sie mal wieder Lust auf einen leckeren Espresso mit Crema haben und keine professionelle Espressomaschine besitzen, ist dies kein Problem. Zwei verschiedene Methoden bieten Ihnen eine Möglichkeit nicht auf Ihren Espresso mit Crema verzichten zu müssen. Es ist durchaus möglich Espressi ohne Maschine zuzubereiten.
Dazu brauchen Sie folgende Utensilien:
• eine Kochstelle bzw. eine freie Platte auf dem Herd
• Espressopulver oder alternativ Minas (Kaffeepulver aus der Türkei)
• eine Bialettis Kanne oder Ibrik
Besonders in italienischen Restaurants findet man Espressi mit gelungener Crema. Zu einem gelungenen Espressi gehört eine Schaumschicht (Crema). Diese sollte cremig sein und eine bräunliche Farbe haben. Für die Entstehung benötigt das kochende Wasser einen hohen Druck.
Ohne Maschine taucht allerdings folgendes Problem auf, dass der Druck meistens nur in solch hohem Maße von Espressomaschinen erzeugt werden kann. Allerdings gibt es auch Modelle für den häuslichen Gebrauch. Mithilfe dieser kann solch eine Crema erzeugt werden.
Kosten für Crema
Diese Modelle sind allerdings mit höheren Kosten verbunden. Nicht außer Acht zu lassen sind zwei weitere traditionelle Methoden. Aber zuerst einmal wird nachfolgend die Handespresso Wild ‚Hybrid‘ Espressokocher ohne Maschine unter die Lupe genommen. Sie wiegt lediglich 480 Gramm und hat das Aussehen einer Fahrradpumpe. Dabei handelt es sich um eine kleine Espressi Maschine, welche ohne Strom funktioniert. Sie ist ideal für unterwegs oder für den Urlaub.
Der Geschmack des Handespresso überzeugt
Die Maschine überzeugt nicht nur durch die Optik, sondern vor allem durch den Geschmack. Sie ist sehr handlich und wiegt nicht viel. Dadurch kann sie ohne große Extralast überall hin mitgenommen werden. Im Gegenzug dazu erhält man einen perfekten Espressi.
Die Bedienbarkeit ist sehr einfach und auch für Espressi Anfänger geeignet. Trotz des geringen Gewichts, handelt es sich hierbei um ein hochwertiges und vor allem qualitativ gutes Gerät. Das Gerät eignet sich zum Zubereiten von Espressi und hat keine umständlichen Einstellungsmöglichkeiten. Die Zubereitung erfolgt sehr schnell und das Ergebnis wird auch Sie überzeugen. Perfekt für Espressi Genießer oder für welche, die es noch werden wollen.
Immer und überall Espresso genießen
Durch das Outdoor Set des Hybrid ohne Maschine wird mit Hilfe von manuellen Pumpendruck die Herstellung des Espressi gefördert. Zur Herstellung benötigt man 16 bar Druck. Der Druck wird ähnlich wie bei einem Kompressor vor der Anwendung aufgebaut.
Dadurch können Sie den Espressi an jedem Ort der Welt genießen. Zur Nutzung werden gemahlener Kaffee und heißes Wasser benötigt. Mit diesen Zutaten erhalten Sie einen schmackhaften Espressi. Zu dem Set gehören ebenso eine Thermoskanne, vier Tassen und eine Tragetasche. Auch gibt es eine to-go-Funktion.
So funktioniert der Espresso ohne Maschine
Bei der Anwendung müssen 50ml erhitztes Wasser in die vorhandene Auspresskammer geschüttet und der gemahlene Kaffee muss in das Domepad Case gefüllt werden. Anschließend muss der Verschluss verriegelt werden. Im Anschluss sollten Sie Ihre Tasse unter das Gerät stellen.
Nach 2-3 Sekunden Wartezeit dürfen Sie den Bezugsknopf drücken. Im Folgenden quillt das Kaffeepulver auf. Dies geschieht aufgrund des heißen Wassers. Nach diesem Vorgang ist Ihr Espressi fertig. Für ein noch optimaleres Ergebnis sollten Sie sowohl die Tasse, als auch die Maschine vorwärmen. Als Ergebnis erhalten Sie einen schwarzen Espressi. Dieser ist überzogen mit einer hellen Crema. Somit steht einem perfekten Espressi nichts mehr im Weg. Perfekt für alle Espressi Fans!
Nachfolgend erhalten Sie alle Vorteile des Geräts im Überblick:
• Verarbeitung qualitativ hochwertig
• Kein Strom zur Benutzung notwendig
• Platzsparend und leicht
• Druckaufbau funktioniert schnell
• Espressi to go, überall ein Genuss
Im Gegensatz dazu werden im folgenden die negativen Aspekte kurz aufgelistet:
• Heißes Wasser zwingend notwendig
• Geeignet lediglich für Espressi
• Keine Einstellungen möglich
So funktioniert die Reinigung
Nach Gebrauch sollte das Gerät jedesmal gereinigt werden. Dazu wird etwas Wasser zum Ausspülen benötigt. Ein guter Espressi kann nur mit ausspülen entstehen. Bei ausreichender Sauberkeit des Geräts, zaubert es eine schöne Crema. Auch der Espressi ist insgesamt mit einer fruchtigen Note versehen. Überraschend ist der nach Schokolade schmeckende Nachgang. Somit lohnt sich eine ordentliche Reinigung auf jeden Fall, denn dieses Geschmackserlebnis ist einfach nur lecker.
Fazit für die Alternative unterwegs
Als Fazit lässt sich sagen, dass die Leistung für den Preis vollkommen okay ist. Das Gerät ist in der Lage einen leckeren Espressi zu zubereiten. Die Materialien sind gut verarbeitet und sorgen für eine hohe Qualität des Espressi.
Der Handpresso Wild überzeugt nicht nur mit seinem Geschmack, sondern auch in der Optik. Der Espressi kommt pechschwarz aus dem Gerät und hat eine helle Creme obendrauf. Auch Anfänger oder Menschen ohne Übung gelingt solch ein Espressi auf Anhieb.
Durch die Maschine haben Sie die Möglichkeit an allen Orten einen Espressi zu genießen. Egal ob abends am Meer oder tagsüber in den Bergen. Nach der Vorstellung des Handpresso Wild Hybrids soll noch einmal genauer auf die bereits oben erwähnten traditionellen Methoden eingegangen werden.
Espressi zubereiten mit der Bialettis Kanne.
Die Kanne ‚Moka Express‘ ohne Maschine ist eine Möglichkeit zum Kochen eines Espressi. Die Kanne ohne Maschine besteht aus Aluminium. Der durch die Kanne erzeugt Espressi ähnelt geschmacklich einem professionellem Gerät. Durch den geringen Druck entsteht allerdings nur eine leichte Crema.
Aktuellere Modelle verfügen bereits über Hochdruckventile. Dadurch wird das Wasser im Kessel zurückgehalten und es entsteht ein wesentlich höherer Druck. Somit ist zumindest bei den neueren Modellen ohne Maschine das Problem der zu geringen Crema gelöst.
Für die Anwendung müssen Sie das untere Behältnis mit Wasser befüllen. Der Trichtereinsatz muss mit Espressipulver befüllt werden. Anschließend muss die Kanne auf einer Kochstelle oder auf einer freien Herdplatte erhitzt werden. Nachdem das Wasser heiß ist, entsteht ein Überdruck.
Das hat zur Folge, dass das Wasser gedrückt wird. Dies passiert aufgrund des Kaffeepulvers. Schließlich fließt der Espressi durch die Kanne und mithilfe von in der Kanne montierten Röhrchen fließt der Espressi in den oberen Teil.
Die zweite Möglichkeit ist mit Ibrik einen Espressi zu bereiten.
Hierbei hat er Espressi Ähnlichkeiten mit einem türkischen Mokka. Bei einem Mokka entsteht der Schaum durch Zufuhr von Zucker. Es ist auch möglich eine Crema ohne Zuckerzufuhr zu erzeugen. Zu einem Ibrik gehört ein Aluminiumbehälter. Alternativ wird auch ein Kupferbehälter verwendet, welche in Griechenland als ‚Ibrik‘ und in der Türkei als ‚Cevze‘ bezeichnet werden.
Zur Herstellung eines schmackhaften Espressi benötigen Sie Wasser und gemahlenes Kaffeepulver oder alternativ Espressipulver. Gemahlenes Kaffeepulver erhält man in türkischen Geschäften. Dort heißt es ‚Minas‘. In eine Tasse Wasser geben Sie 2 Teelöffel gemahlenes Kaffeepulver. Zusätzlich fügen Sie eins bis vier Teelöffel Zucker in das Aluminium- oder Kupferbehältnis.
Anschließend müssen Sie das Gemisch zum Kochen bringen. Füllen Sie den Schaum in Ihr Behältnis, sobald das erste Aufschäumen stattfand. Das Behältnis ist dabei erwärmt. Gießen Sie danach eine kleine Menge an Wasser in Ihren Ibrik.
Der Kaffee wird nun erneut erhitzt und zum Kochen gebracht. Indem man den Kaffee schwengt, erzeugt man zusätzlichen Schaum. Während Sie das Behältnis schwenken , füllen Sie langsam den Kaffee in die Tasse. Bevor der Genuss endlich beginnen kann sollten Sie wenige Minuten warten. Dadurch kann sich der Satz ordentlich absetzen.
Bei erkennbarer Schaumbildung, können Sie den Espressi ausschenken und genüsslich zu sich nehmen. Seien Sie vorsichtig, dass die Mischung in Ihrem Ibrik nicht überkocht. Ratsam ist es spezielles Pulver zu verwenden. Wenn Sie reguläres Kaffeepulver verwenden, leidet der Geschmack darunter. Daher verwenden Sie bestenfalls spezielles Espressipulver. Möglich ist auch die Verwendung von Mokkakaffeepulver.
Auch Puristen wollen Kaffee haben: der Cowboy-Kaffee
Das Nachtleben lockt viele Menschen an. Wenn Sie bis in die frühen Morgenstunden unterwegs waren und am nächsten Morgen einen wichtigen Termin haben, brauchen Sie einen starken Kaffee. Falls Sie allerdings keine richtigen Utensilien haben und vor allem im Zeitstress sind, gibt es eine Notfallvariante. Bei dieser Variante fügen Sie in eine Tasse einen Esslöffel Kaffeepulver hinzu. Dieses übergießen Sie mit heißem Wasser und nach vier Minuten Ziehzeit, hat sich das Pulver am Boden abgesetzt und Sie können vorsichtig anfangen an Ihrem Kaffee zu schlürfen.
1. Platz: BEEM i-Joy Café
Beliebte Artikel
Der Betreiber ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.
* = Affiliate Link | ** = Bewertung auf Grund Produktdaten
Комментариев нет:
Отправить комментарий