вторник, 6 февраля 2018 г.

kaffee_kochen_ohne_kaffeemaschine

Ratgeber---Forum.de

Wie kocht man Kaffee ohne Kaffeemaschine ?

Diese Version des Forums wird geschlossen. Neue Inhalte und Themen gibt es jetzt unter Ratgeber---Forum.de/wbb/

Dear visitor, welcome to Ratgeber---Forum.de. If this is your first visit here, please read the Help. It explains how this page works. You must be registered before you can use all the page's features. Please use the registration form, to register here or read more information about the registration process. If you are already registered, please login here.

Ratgeber

Sunday, June 20th 2010, 4:32am

Wie kocht man Kaffee ohne Kaffeemaschine ?

Kaffee wird aber noch viel lдnger getrunken.

Wie kann man nun Kaffee kochen, wenn man keine Maschine hat ?

Anstatt Filtertьten nahm man ein sauberes, relativ durchlдssiges Tuch, das man im Filter ausbreitete. Hier hinein kam der Kaffee.

Nun gab man die nцtige Menge an Kaffeepulver in den Filter und goss kochendes Wasser hinein.

Immer wenn er einigermaЯen geleert war, goss man wieder kochendes Wasser hinein.

Eine gute Hausfrau wusste aus dem Gefьhl heraus, wann die Kanne voll war. Anfдngerinnen sorgten zu Beginn immer fьr kleine Ьberschwemmungen, weil sie mehr Wasser nachkippten als in die Kanne passte.

In den Tassen und der Kanne blieb dann regelmдЯig der Kaffeesatz stehen.

Auch wir nehmen eine Kanne. Auch wir nehmen einen Filteraufsatz, der auf die Kanne passt.

Anstatt einem sauberen Tuch nehmen wir aber einen normalen Papierfilter in den wir den Kaffee geben.

Etwas problematischer als "damals" ist es, immer kochendes Wasser zuzugeben, da nur noch in wenigen Kьchen ein (Holz oder Kohle) Herd vorhanden ist.

Zudem wird der Kaffee auch nicht mehr die gewohnte (heiЯe) Temperatur haben.

Eine Alternative, die auch heute noch funktioniert, ist die ursprьngliche Art Kaffee zu kochen: Die "tьrkische Art".

Die Tьrken haben den Kaffe in historischen Zeiten nach Europa gebracht. Ihre Zubereitungsart wurde ьbernommen.

"Tьrkischer Kaffee" ist ein Kaffee bei dem es einen Kaffeesatz gibt.

Nun wartet man ab, bis sich das aufgewirbelte Kaffeemehl gesetzt hat und kann ihn servieren.

Eine einzelne Tasse Kaffee kann man so aber nicht zubereiten

Users that thanked:

Similar threads

    • Sparen im Alltag »
    • Beim Kaffee sparen (Mar 31st 2010, 8:23am)
    • Sparen im Alltag »
    • Kaffee (May 6th 2009, 10:21am)
    • Sparen im Alltag »
    • Kaffeemaschinen, Pad-Maschinen, Kaffeeverbrauch (May 6th 2009, 10:15am)

Hits today: 645 | Hits yesterday: 2,227 I Hits record: 49,453 | Hits total: 10,520,209 I Clicks total: 11,883,561 I Counts since: Mar 16th 2009, 5:09am I Clicks yesterday: 2,400

Kaffee Kochen – die 10 Besten Methoden für den Koffeinkick

Zählt ihr auch zu den Menschen, die ohne Koffeinkick nicht so recht zu funktionieren scheinen? Dann ist dieser Artikel genau das Richtige für euch! Denn hier geht es um die beliebtesten Methoden Kaffee zu kochen und darum, wie ihr das beste aus dem schwarzen Gold herausholt – alles für den absoluten Koffeinkick. Mit diesen 10 Zubereitungsarten dringt ihr garantiert in die tiefsten Tiefen des schwarzen Herzens eures Kaffees vor. Solltet ihr gerade noch auf der Suche nach den besten Bohnen sein schaut doch hier:

Kaffee Kochen mit dem Handfilter

Der Handfilter ist der Klassiker des Kaffeekochens. Hier wird das Kaffee kochen zu einem haptischen Erlebnis, weil wirklich alles von Hand gemacht wird. Das fängt bei der Filtervorbereitung an. Wenn ihr wie ich Handfilter aus Porzellan verwendet, spürt ihr schon direkt das Gewicht des Filters. Der Handfilter allein zeugt schon davon, dass es sich hier um Kaffee mit Substanz handelt.

So kocht ihr den Kaffee richtig:

  • Guten Kaffee (logisch, oder?).
  • einen Handfilter (empfiehlt sich bei dieser Zubereitungsart).
  • einen Papierfilter (außer ihr kaut gerne Kaffeepulver).
  • eine passende Tasse.

Weil guter Kaffee frischer Kaffee ist und weil guter Kaffee nicht nur die Adenosinrezeptoren kickt, sondern auch Geruchs- und Geschmackssinn, mahlt ihr erst mal eure Kaffeebohnen zu Pulver. Wählt für Handfilter einen mittleren Mahlgrad.

Jetzt wäre es nicht ganz falsch, wenn ihr ein bisschen heißes Wasser bei der Hand hättet, oder? Also heißt es: Wasser kochen. Weil das heiße Wasser eh am besten etwa eine Minute „abkühlen“ (wenn man es so nennen will) soll, passt dieser Arbeitsschritt hier ganz gut dazwischen.

Next step: Der Papierfilter. Knickt den Falz und ab damit in den Handfilter. Wenn ihr den Papierfilter nun befeuchtet, macht ihr ihn direkt durchlässiger für seine kommende Aufgabe. Genau beschrieben hab ich das schon mal in meiner Handfilteranleitung.

Kaffee gemahlen, Filter vorbereitet, Wasser fertig? Check. Dann kann nun alles seinem Zweck zugeführt werden. Handfilter auf die Tasse oder Kanne, Kaffeepulver rein und Wasser drüber. Aber! Bitte nicht irgendwie und einfach reinschütten!

Handfilterzubereitung ist ein kleines Zeremoniell. Auch – oder vielleicht gerade – auf der Suche nach dem ultimativen Koffeinkick gilt: Gut’ Ding will Weile haben. Darum erst mal das Kaffeepulver mit einem Teil des Wassers benetzen, sodass sich die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt. Das nennt sich dann Preinfusion. Erst anschließend den Rest in kreisenden Bewegungen über die gesamte Oberfläche des Kaffeepulvers verteilen.

Warum Handfilter?

Kaffee im Handfilter gekocht ist ein echter, authentischer Kaffee, der keine teure Materialanschaffung voraussetzt. Einfach zu reinigen ist er auch und die Überbleibsel sind 100% biologisch abbaubar. Außerdem kriegt man beim Handfilterbrühen zusätzlich zum Koffeinkick gratis einen Nostalgiekick dazu. … wenn das kein Argument ist, weiß ich auch nicht!

Kaffee aus der AeroPress

Zugegeben: Das Design der AeroPress ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Aber abgesehen von ihrem Erscheinungsbild (irgendwas zwischen ist die AeroPress einfach ein Garant für geilen Kaffee. Den richtigen Kaffee vorausgesetzt. Diese Art der Kaffeezubereitung triggert vor allem unseren Entdeckergeist. Eine „Kaffeemaschine“, die zum Ausprobieren, Variieren und Experimentieren einlädt.

How to AeroPress

Die erste Zutat dürfte kein Geheimnis mehr sein:

  • Kaffee (ist einfach essentiell beim Kochen des selbigen).
  • die AeroPress samt Filterpapier (sie ist das Schlüsselelement).
  • heißes Wasser.
  • ein Kaffeeauffang- oder -trinkbehältnis (vulgo: Tasse oder Kanne).

Das besondere an Kaffee aus der AeroPress ist, dass es mehrere Brühverfahren gibt, mit der ihr euch mit dem passenden Koffeinkick versorgen könnt. Ich habe an anderer Stelle schon zu unterschiedlichen Herangehensweisen an AeroPress-Kaffee geschrieben. Deshalb will ich mich an dieser Stelle auf die klassische Variante beschränken.

Mit dem Drang nach einem Koffeinkick ist nicht zu spaßen. Da sollten wir uns die Experimentiererei für eine andere Gelegenheit aufheben.

Das fängt beim Mahlgrad eures Kaffees an. Wenn ihr ihn zu fein mahlt, presst sich’s zum einen schwerer. Zum andern wirkt sich das auf die Wassertemperatur und Brühzeit aus. Ohne Firlefanz ist also ein mittelfeiner Mahlgrad ratsam.

Kocht schon mal das Wasser. Das sollte im besten Fall eh circa 2 Minuten runterkühlen. Dann legt den Papierfilter in das Sieb. Wie beim Handfilter empfiehlt es sich, diesen kurz mit Wasser durchzuspülen. Danach schraubt ihr den in den Zylinder und stellt ihn auf die Tasse.

Kaffee in den Zylinder. Direkt gefolgt von eurem runtergekühlten Wasser. Füllt den Zylinder bis zur entsprechenden Markierung. Jetzt müsst ihr das Kaffeepulver unter Rühren gut im Wasser verteilen. Wenn ihr den Kaffee gern was kräftiger mögt, lasst ihn noch ein paar Sekunden ziehen.

Andernfalls setzt den Presskolben gleich auf, nachdem ihr fertig gerührt habt und drückt ihn langsam aber konstant nach unten. Fertig ist der Kaffee – gerührt, nicht geschüttelt.

Die Vorteile der AeroPress

Die AeroPress ist eine moderne Variante Kaffee zu kochen. Noch dazu ist sie in der Anschaffung recht preiswert und für Singlehaushalte ideal. Kaffee kochen mit der AeroPress ist unkompliziert, schnell und unaufwändig. Die Bestandteile sind schnell wieder sauber und sie verursacht wenig Müll. Außerdem eignet sie sich perfekt auch für das Reisegepäck.

Espresso, ex presso – also aus der Presse. In weiten Teilen seines südeuropäischen Herkunftslandes ist der Espresso der „normale Kaffee“. (Was vielleicht für Italienurlauber ein nicht ganz unwichtiger Hinweis ist.) In jeder Bar heimisch ist die Espressomaschine. Handlicher und für den Hausgebrauch weitaus verbreiteter ist der Espressokocher. Auch unter dem Namen Mokkakanne bekannt. Der macht aber, im Gegensatz zur großen Maschine in Bars und Lokalen, per definitionem keinen Espresso. Sondern eben stinknormalen Kaffee.

Kaffee Kochen mit dem Espressokocher

Espresso, ex presso – also aus der Presse. In weiten Teilen seines südeuropäischen Herkunftslandes ist der Espresso der „normale Kaffee“. (Was vielleicht für Italienurlauber ein nicht ganz unwichtiger Hinweis ist.) In jeder Bar heimisch ist die Espressomaschine. Handlicher und für den Hausgebrauch weitaus verbreiteter ist der Espressokocher. Auch unter dem Namen Mokkakanne bekannt. Der macht aber, im Gegensatz zur großen Maschine in Bars und Lokalen, keinen Espresso. Sondern eben stinknormalen Kaffee.

Für guten Kaffee aus der Espressokanne braucht ihr:

  • Kaffee (mir drängt sich der Verdacht auf, dass das irgendwie bei allen Varianten der Fall ist).
  • einen Espressokocher (von den billigen Aluteilen rate ich aus Geschmacksgründen ab).
  • Wasser.

Kaffee aus der Espressokanne ist eine der einfachste Varianten der Kaffeezubereitung. Hier spielt die Kannenqualität eine entscheidende Rolle. Vor allem, wenn man nicht über einen Gasherd verfügt. Bei billigen Alukannen kann der Griff auf Ceranherdplatten schnell schmelzen. Auch der Dichtungsring ist dann meist von minderer Qualität und wird bei häufigem Gebrauch schnell porös.

Davon abgesehen riechen die Alukannen unangenehm. Das hat teils extreme Auswirkungen auf den Geschmack. Eigentlich sind die ersten Portionen aus so einer Billigkanne untrinkbar.

Also, wenn ihr dann eine Qualitätskanne besorgt habt, mahlt euren Bohnenkaffee zu Pulver. Der Mahlgrad wird bei Espressokochern oft zu fein gewählt. Nur weil das Wort Espresso drin stekt, heißt es nicht, dass ihr einen Mahlgrad wie bei einer Espressomaschine nutzen solltet! Mit feinerem Pulver holt ihr nicht mehr Aroma aus dem Kaffee, sondern verbrennt ihn. Füllt den Wasserbehälter mit lauwarmem Wasser.

Wer sich bei der Menge nicht sicher ist, findet oft im oberen Kannenaufsatz eine Markierung. Ansonsten könnt ihr auf eine Faustregel zurückgreifen: So viel Wasser, dass es bis unter das Kannenventil reicht.

Dann setzt das Sieb ein. Löffelt das Pulver in den Filter und zwar so viel, dass der Kaffee zwar locker im Filter sitzt, aber bei leichtem Andrücken mit dem Löffel eine ebene Oberfläche entsteht. Schraubt die Kanne auf. Und zwar fest. Also fest-fest. Sonst kriegt der Espressokocher Probleme mit dem Druck. Und ihr Probleme mit dem Kaffeeresultat.

Fertig ist der Kaffee, wenn der Kocher pfeift. Aber besser wäre es, die Kanne schon kurz davor von der Herdplatte zu nehmen. Andernfalls tendiert der Espresso dazu, anzubrennen. Dann riecht es zwar in der Wohnung lecker nach Kaffee. Schmecken tut er dann aber nicht mehr.

Kaffee aus dem Espressokocher ist zwar schnell und einfach zubereitet, von Herzen empfehlen kann ich diese Art Kaffee zu kochen aber nicht. Es gibt allerdings durchaus ein, zwei Gründe, die für den Espressokocher sprechen.

Gründe für den Espressokocher

Die Espressokanne ist in unterschiedlichen Größen erhältlich, sodass sie für Singles genauso gut geeignet ist, wie für Mehrpersonenhaushalte. Der Kaffee ist recht zügig fertig, sodass ihr auf euren Koffeinkick nicht lang warten müsst. Es fällt kein Abfall an und regelmäßig mit Wasser gereinigt, bleibt euch der Espressokocher lang erhalten. Einzelteile gibt’s zum Nachkaufen, sollten sie irgendwann doch verschleißen.

Kalten Kaffee Kochen – Cold Brew

Ach, das is’ doch kalter Kaffee! Könnte man so sagen. Der Unterschied zwischen kaltem Kaffee und Cold-Brew-Kaffee ist aber, dass letzterer schmeckt. Anders als bei heiß gekochtem und dann abgekühltem Kaffee kocht ihr beim Cold Brew nicht die Bitterstoffe aus dem Pulver heraus. Im Gegenteil. ihr erhaltet im Cold-Brew-Verfahren einen milden, angenehm frischen Kaffee.

Probier’s mal mit Gemütlichkeit

Mit dem schnellen Kick wird das beim Cold Brew nichts. Stattdessen braucht ihr:

  • Geduld und Zeit („Wer hat an der Uhr gedreht …?“).
  • Kaffeepulver (wie gehabt nur gröber).
  • einen Behälter.
  • raumtemperiertes Wasser (kein kaltes, wie bei dem Namen vielleicht zu vermuten wäre).
  • einen Filter oder ein feines, ein sehr feines Sieb.
  • Frischhaltefolie.

ihr erkennt schon an der Zutatenliste, dass die Herstellung eines Cold-Brew-Kaffees ein bisschen länger dauert. Um ganz genau zu sein fast einen Tag. Wer also ungeduldig ist oder nur auf den schnellen (Koffein-) Kick zwischendurch aus ist, wird zwar was verpassen, ist aber mit einem andern Kaffee eventuell besser beraten.

Für weitsichtige Kaffeetrinker kann der Cold Brew aber sehr wohl auch den schnellen Kick bedienen. Er muss halt nur am Tag davor schon zu bereitet werden. Und zwar so:

Mahlt euren Kaffee. Der darf in diesem Fall recht grob sein. Danach kommt das Kaffeepulver in den Behälter eurer Wahl. Einmal gut und gewissenhaft umrühren und fertig ist der Kaffee. Fast. Denn jetzt wird er mit der Frischhaltefolie abgedeckt und darf sich ausruhen.

10 bis 12 Stunden „brüht“ der Kaffee jetzt vor sich hin. Ich sag’ ja, ihr braucht Geduld und Weitsicht.

Gehen wir davon aus, ihr habt es dem Kaffee gleich getan und die Wartezeit mit Ausruhen überbrückt, dann könnt ihr euch am nächsten Tag den Koffeinkick abholen. Dazu nehmt ihr den Filter zur Hand und befreit den kalt gebrühten Kaffee von den Pulverresten.

Was ihr jetzt habt ist eine Art Kaffeekonzentrat. ihr könnt’s mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser auffüllen bzw. strecken. Je nachdem, wie stark oder eben nicht der Cold Brew euch kicken soll.

Pro Cold Brew

Auch wenn der Cold-Brew-Kaffee euch etwas Geduld abringt, an heißen Sommertagen gibt’s nichts besseres, um sich den idealen Koffeinkick abzuholen. Auch als Basis für Eiskaffee ist Cold Brew super. So punktet der kalte Kaffee auch als Dessertvariation. Überhaupt ist Cold-Brew-Kaffee eine geniale Basis für diverse Kaffeeleckereien. Meine Favoriten findet ihr bei den Coffeeness-Rezepten.

Kaffee aus der French Press

Voulez-vous un café? Die französische Presse ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits kann man damit unkompliziert und schnell guten Kaffee kochen. Andererseits ist die Reinigung ein Gräuel. Aber weil wir hier ja auf der Suche nach dem ultimativen Koffeinkick sind, liegt der Vorteil der French Press eindeutig in ihrer Schnelligkeit.

Das braucht’s für Kaffee aus der French Press

  • Kaffee (erstaunlich, oder?).
  • Wasser.
  • ein French-Press-Modell eurer Wahl.

Das war’s schon? Na, ich geh mal davon aus, dass ihr die French Press vorher zusammengebaut und in Reichweite habt, oder? Falls nicht, holt das eben nach. Falls doch, reichen Kaffee, Wasser und Kanne.

Für die French Press solltet ihr den Kaffee etwas gröber mahlen. Durch den direkten Kontakt mit dem heißen Wasser wird nämlich in recht kurzer Zeit so ziemlich alles an Stoffen aus dem Kaffee herausgefiltert, was nur irgendwie geht.

Außerdem schwimmt zu feines Pulver durch den Siebaufsatz der Presse. Aber es soll ja Leute geben, die das gut finden, wenn sie Kaffee nicht nur trinken, sondern auch kauen können.

Ab mit dem Kaffeepulver in die Glaskanne. Mit dem Wasser aufgießen. Vielleicht macht ihr die Kanne nicht gleich ganz voll, sondern erstmal nur zu einem Drittel. Dann rührt ein paar Sekunden lang um, damit das Pulver sich gut verteilt. Das restliche Wasser dazu, nochmal umrühren, den Stempel aufsetzen und ein paar Augenblicke warten.

[An dieser Stelle bitte einmal die Melodie von Jeopardy summen … ]

Wenn sich das Kaffeepulver allmählich zu setzen beginnt, drückt den Pressstempel langsam nach unten. Der Kaffee sollte dann aber schnellstmöglich seinem Zweck (Tasse – Mund – Blutbahn) zugeführt werden. Andernfalls wird er nicht nur kalt sondern auch extrem bitter.

Das Gute an der French Press

Das Gute an der French-Press-Methode ist, dass es eine sehr fixe Zubereitungsart ist. Außerdem sorgt der Vollkontakt von Wasser und Kaffeepulver für einen sehr geschmacksintensiven Kaffee. Wer seine Zeit also nicht mit Warten, wie auf einen Cold Brew, verplempern will, kann sich mit einer French Press seinen Koffeinkick sehr schnell abholen. Allerdings kann man auch beides vereinen die French Press für den Cold Brew benutzen. Das beste aus zwei Welten … oder so.

Cafe Americano aus der Espressomaschine

Hä? Espresso hatten wir doch schon?! Tja, leider ist die Welt des Espresso eine Welt voller Missverständnisse. Vorhin ging’s nämlich um den Espressokocher. Und ein Espressokocher kocht keinen Espresso, wie’s der Name vermuten lassen könnte, sondern Kaffee.

Der Espressokocher kommt nämlich gerade einmal auf 1,5 Bar Druck. Für echten Espresso ist er deshalb ein bisschen zu schwach auf der Brust. Eigentlich geht es in diesem Artikel um Kaffee aber wollt Espressomaschinen und Kaffeevollautomaten nicht auslassen. Einen schwarzen Kaffee bekommt ihr bei diesen beiden Methoden beispielsweise mit einem Cafe Americano.

Espresso aus der Espressomaschine

Die wichtigsten Utensilien für einen guten Espresso sind:

  • Siebträger.
  • Tamper.
  • Kaffeemühle.
  • Kaffee.
  • Wasser.
  • Übung.

Eine anständige Espressomaschine ist das A und O für einen guten Espresso. Denn sie bringt den erforderlichen Druck mit. Das Wasser müsst ihr hier auch nicht selbst kochen, das übernimmt die Espressomaschine für euch. Die Einstellung und Optimierung ist aber sehr Anspruchsoll. Hier kommt es auch sehr auf den Siebträger an. Es gibt einfach zu bedienende Einsteigergeräte wie die Delonghi EC 680. Aber für alle Espressomaschinen gilt: Wer sich nicht mit ihr beschäftigt, wird keinen guten Espresso bekommen.

Das Kaffeepulver mahlen und in den Siebträger füllen. Mit dem Tamper festdrücken, damit das Pulver schön kompakt wird und den Träger fest in die Maschine einsetzen. Die Maschine heizt das Wasser auf und drückt es entsprechend kraftvoll durch den Kaffee. Heraus kommt ein leckerer Espresso mit einer schönen Crema.

Viele weiter Informationen und Tests findet ihr hier: Espressomaschinen.

Warum eine Siebträgermaschine?

Zwar sind Siebträgermaschinen in der Anschaffung ein bisschen teurer, dafür erleichtern sie euch den Zugang zu einem wunderbar aromatischen Espresso ungemein. Und ihr seid jederzeit flexibel. Das Kaffeekochen geht schnell und individuell, weil ihr Druck und Temperatur selbst einstellen könnt. Die Siebträgermaschine ist die kleine Schwester der Espressomaschinen aus dem Restaurant oder Lokal. Und steht diesen geschmacklich in nichts nach. Wer Kaffee als Ritual zelebrieren will, kommt um eine Siebträgermaschine nicht herum.

Kaffee aus dem Kaffeevollautomat

Am Vollautomat scheiden sich die Geister. Aber wer sich nicht lange mit der Zubereitung eines Kaffees aufhalten will oder wer gerne die Zubereitungsarten variiert, ist damit gut beraten. Ein guter Kaffeevollautomat nimmt euch nicht nur viel Arbeit ab, er liefert auch den passenden Kaffee zu jeder Jahres-, Tages- oder Uhrzeit. Allerdings bedarf es beim Vollautomat auch regelmäßiger Wartung und nicht gerade unaufwendiger Pflege. Wir ihr wisst, befasse ich mich seit langem intensiv mit Kaffeevollautomaten. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass ich generell von der Zubereitung von schwarzem Kaffee oder Cafe Crema oder Cafe Creme aus dem Kaffeevollautomaten abrate. Ich finde die Zubereitung eines Cafe Americanos ist die besser Wahl, ihr gießt einen oder mehrere Espressos dabei mit heißem Wasser auf.

Kaffee brühen mit dem Vollautomaten

ihr braucht beim Kaffeevollautomaten recht wenig:

  • Frischen Espresso.
  • Wasser.
  • den Vollautomaten.

Und basta. Der Kaffee muss nicht mal gemahlen werden, denn das übernimmt in dem Fall die Kaffeemaschine gleich mit. Was oft vergessen wird, ist wie viele Dinge bei einem Kaffeevollautomat noch eingestellt werden können. Der Mahlgrad, die Wassermenge, Temperatur, Milchmenge und viele mehr. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall!

Aber im Grunde müsst ihr also nur Wasser in den Tank geben, Bohnenkaffee in den Behälter und die Maschine ist startklar. Mit einem Knopfdruck zum Koffeinkick.

Wenn noch Bohnen und Wasser vom Vortag in der Maschine sind, reicht sogar der bloße Drücker auf den jeweiligen Knopf. Latte Macchiato oder ein Espresso? Ganz nach Gusto und Tagesverfassung. Der Kaffeevollautomat ist stets zu Diensten und mit wenig Zuwendung zufrieden.

Ja zum Kaffeevollautomaten

Vollautomaten sind vor allem eins: Unglaublich praktisch. In WGs oder Büros, im Familienhaushalt oder für Dauergestresste. Also eigentlich für alle. Zwar machen nicht alle Kaffeevollautomaten auch wirklich guten Kaffee. Aber da schaffe ich ja Abhilfe, indem ich mich für euch durch den Vorhof der Vollautomatenhölle quäle und teste, was das Zeug hält: Kaffeevollautomaten Tests. Für alle, die nur auf schwarzen Kaffee aus sind, ist aber sicher eine andere Methode die bessere Wahl. Ihren schlechten Ruf verdienen Kaffeevollautomaten aber nicht, denn sie machen das wichtigste: Sie mahlen Kaffeebohnen und bereiten diese frisch zu.

Kaffee Kochen mit der Kaffeemaschine

Des Deutschen Kaffeetrinkers Liebling ist und bleibt der Filterkaffee. Wobei es in Baden-Württemberg mittlerweile mehr Kaffeevollautomaten als Kaffeemaschinen geben soll. Ich vermute, die Beliebtheit der Kaffeemaschine liegt an diesem typischen Röcheln, das wir aus unserer Kindheit kennen – und das effizienter war, als jeder Wecker. Abgesehen von Nostalgie ist guter Filterkaffee auch einfach was Feines. Glücklicherweise ist die Kaffeemaschinenindustrie nicht mehr auf dem Stand unserer Kindheit, sodass mittlerweile auch Kaffeemaschinen akzeptable Filterkaffees zubereiten. Aber wie koche ich jetzt Kaffee mit der Maschine?

Den passenden Test zum Video findet ihr hier: Moccamaster Test.

Frisch gemahlen, frisch gefiltert

Die Zubereitungszeit und Zutatenliste hält sich bei der Kaffeemaschine in Grenzen:

  • Frischer und guter Kaffee.
  • Wasser (gerne gefiltert).
  • Kaffeemaschine (gerne eine gute).

Der Mahlgrad bestimmt wie schnell der Kaffee durch den Filter laufen kann. Je feiner ihr mahlt, desto langsamer läuft der Kaffee und desto intensiver ist die Extraktion. Das ist schon das ganze Hexenwerk. Ihr könnt natürlich auch mit der Kaffeepulvermenge spielen. Nie war Kaffee kochen einfacher. Sollte die Kaffeemaschine nicht mehr gut laufen oder lauter werden, ist es an der Zeit für eine gründlich Entkalkung. Viele weite Tipps und eine einige Erfahrungsberichte über Kaffeemaschinen findet ihr hier: Kaffeemaschine Test.

Kaffee kochen mit Kaffeemaschinen mit Mahlwerk

Ich habe mich in der Letzten Zeit auch sehr viel mit Kaffeemaschinen mit Mahlwerk beschäftigt. Hier braucht ihr keine externe Kaffeemühle und könnt die Timer Funktion sehr gut nutzen. Also gebt die gewünschte Menge Bohnen in die Mühle, Wasser in den Tank und den Filter in den dafür vorgesehenen Einsatz. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft? Dann Finger an die Tasten und los geht es.

Wer Zeit sparen möchte, kann bei vielen aktuellen Modellen der Kaffeemaschinen einstellen, wann die Maschine den Kaffee kochen soll. Da kommt dann auch ein weiterer Vorteil des Mahlwerks zum Tragen. Denn die Aromastoffe von Kaffeepulver lösen sich nach einiger Zeit im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auf. Das passiert bei Bohnenkaffee nicht, denn das Pulver wird frisch gemahlen und von der Maschine automatisch in den Filter gespuckt.

Wahrscheinlich wird euch dann zwar eher der Geräuschpegel des Mahlwerks wecken, als der Kaffeeduft kurz danach. Aber dafür werdet ihr dann mit einem schmackhafteren Koffeinkick entlohnt.

Der große Vorteil liegt bei diesen Filtermaschinen selbstredend in der Frische des Kaffees. Besonders für Menschen, die morgens noch nicht in der Lage sind, hochanspruchsvolle, technische Wunder zu vollbringen. Denn die Kaffeemaschine nimmt euch die kompliziertesten Arbeitsschritte ab. Ähnlich wie ein Vollautomat. Nur, dass die Kaffeemaschine auf Filterkaffee spezialisiert ist. Also genau das richtige für Puristen, die einen Filter-Kaffee-Automaten zum Kaffee kochen nutzen wollen.

Kaffee aus dem Syphon

Der Kaffee Syphon ist so ziemlich genau das Gegenteil der Kaffeemaschine. Zwar durchaus auch eher für Puristen – sowohl im Design, als auch im Ergebnis – geeignet, aber in der Bedienung wesentlich aufwändiger. Das Ding sieht aus, als entstamme es direkt dem Chemielabor. Aber dafür kann man dem Syphon beim Kaffee Kochen zusehen. Was einerseits spannend zu beobachten ist, andererseits für einen ordentlichen Koffeinkick sorgt.

Breaking Bad mit Kaffee

Der Syphon mutet recht filigran an, deshalb wäre es ratsam, ihr hättet folgende „Zutaten“ auf Lager:

  • Pflaster.
  • Salbe gegen Verbrennungen (sicher ist sicher).
  • Topflappen (um den Gebrauch erstgenannter zu verhindern).
  • Handy mit der Notrufnummer auf Kurzwahl.

Scherz beiseite. Die Syphonmethode sieht zwar kompliziert aus, ist sie aber gar nicht so sehr. Erstmal reichen zum Kaffee kochen:

  • Kaffee.
  • Wasser.
  • Syphon.
  • je nach Modell ein Feuerzeug.
  • Geduld und Entdeckergeist.

Füllt zunächst das Wasser in den unteren, bauchigen Kolben. Dann stellt die Hitzequelle (mit Gas oder elektrisch; im Fall von Gas, erst anzünden) darunter. Jetzt setzt ihr den oberen Syphonteil auf den Kolben und wartet, bis das Wasser sich erhitzt.

Wenn das passiert, steigt das Wasser nach oben in den Aufsatz. Sobald alles Wasser aufgestiegen ist, gebt ihr Euer Kaffeepulver – mittlerer Mahlgrad – ins Wasser und rührt um. So, dass sich das Kaffeepulver komplett und gleichmäßig im Wasser verteilt.

Dann nehmt ihr die Hitzequelle unter dem Kugelkolben weg und der Kaffee fließt zurück in die „Kanne“. Der Kaffeesatz bleibt im offenen, oberen Behälter hängen.

Kaffee Syphon Vorteile

In Sachen Geschmack und Spektakel hat der Kaffee Syphon so ziemlich alle Vorteile auf seiner Seite. Auch hinsichtlich dem Nostalgiefaktor können Handfilter und Co. bei dem Gerät dem 19. Jahrhundert nicht mithalten. Kaffeeschnelltrinker oder Putzfaule sollten den Syphon nur mäßig einsetzen. Für eine Barista-Home-Show ist der Syphon samt Ergebnis wie gemacht.

Kaffee kochen ohne alles – Cowboykaffee

Ich kenn’ ja Geschichten, wonach Soldaten Kaffee pur gelöffelt haben sollen, um im Gefecht wach zu bleiben. Möglich, dass das Koffein so zwar kickt, aber geschmacklich dürfte das Ganze mal mindestens speziell sein. Wohl dem, dessen Position nicht sofort verraten ist, (oder der weniger Stress hat) wenn er sich ein Feuerchen entzündet. Dann kann er sich nämlich eine herzhafte Tasse Cowboykaffee kochen. Cowboykaffee ist natürlich nicht nur was für Militaristen, sondern mein Bruder ist auch großer Fan. Eigentlich schuldet er mir dazu auch noch einen Artikel mit Bericht von seiner Weltreise. Cowboykaffee ist besonders für Reisende und Backpacker die ideale Art Kaffee zu kochen.

Was es dafür braucht

Wichtig ist natürlich:

Kaffeepulver (außer ihr habt eine Kaffeemühle mit im Gepäck).

  • Wasser.
  • Holz.
  • Feuerzeug oder Streichhölzer.
  • und was man sonst eben für ein Lagerfeuer so braucht.

Apropos: Das Lagerfeuer ist auch der Grund, warum ich in aller Deutlichkeit davon abraten möchte, dieses Experiment in den heimischen vier Wänden zu wagen. Ein offener Kamin wäre eventuell eine Alternative. Zumindest zum Probieren.

Ach so. Gaskocher geht natürlich auch. Aber schau was Cowboys dazu sagen Irgendwie habe ich das Gefühl ich würde andere Kaffeebohnen nutzen.

Aber irgendwie ist Feuer authentischer.

Also, erstmal das Lagerfeuer entfachen. Es sollte möglichst keine allzu hohen Flammen schlagen, sonst könnte das eine unangenehme Angelegenheit werden. Jetzt gibt es ein, zwei, drei unterschiedliche Vorgehensweisen beim Cowboykaffeekochen.

Man kann zuerst das Wasser erhitzen und das Kaffeepulver später dazufügen, umrühren, sobald das Wasser mit dem Kaffee in Kontakt ist, sollte es nicht mehr kochen. Man kann aber auch das Pulver direkt ins Wasser geben, umrühren und dann erhitzen.

Damit das nicht alles kocht oder sogar überkocht und im Zweifelsfall zwar das Lagerfeuer löscht, nicht aber euren Kaffeedurst, muss während des Kochvorgangs leicht umgerührt werden. Oder gleich mit Deckel auf dem Pott.

Nach ein paar Minuten kann der Cowboykaffee dann vom Feuer genommen werden. Lasst ihn ein paar Minuten stehen. Nicht nur, damit er abkühlt, sondern auch, damit sich das Kaffeepulver setzen kann. Es gibt auch die Möglichkeit, noch einen Becher kaltes Wasser reinzuschütten, damit der Satz auf den Boden sinkt.

Die Kunst besteht dann vor allem darin, den Kaffee so in einen Trinkbecher oder eine Tasse umzuschütten, dass das Pulver auch wirklich im Topf bleibt. Deshalb vorsichtig umschütten und eventuell einen Rest Kaffee im Topf lassen. Dann knirscht es nicht so zwischen den Zähnen.

Howdy, folks – Cowboykaffeefazit

Der Cowboykaffee ist ganz klar ein Kaffee für Outdoorfans, Backpacker und jeden andern, der sich in der Natur tummelt und die AeroPress nicht dabei hat. Für den Hausgebrauch ist diese Zubereitungsart eher unratsam, weil sich offenes Feuer in der Wohnung nicht ganz so gut macht. Ob der Cowboykaffee nachher schmeckt oder nicht, dürfte nicht die wichtigste aller Fragen sein, wenn man keine andere Wahl hat. Wer aber klares Quellwasser auftreiben kann und einen anständigen Kaffee mit im Dschungel hat, dürfte auch aus Cowboykaffee einen wohlschmeckenden Koffeinkick zaubern können.

Und ihr so?

Welche Zubereitungsart ist Euer Favorit?

3 Kommentare

lch trinke meinen Kaffee am liebsten zubereitet mit einer Sowden SoftBrew Kanne.

mit freundlichen Grüßen,

25 November, 2017

Hallo Arne, was hälst du von Misha Kaffee und wie würdest du ihn zubereiten?

29 November, 2017

ganz früher trank ich immer “Türkisch” – so hieß das, wenn man einfach Kaffeepulver in die Tasse schüttete und dann kochendes Wasser obendrauf gab. Ging sehr schnell, war sehr einfach … Irgendwann trank ich dann gebrühten Kaffe aus dem Handfilter – Nachteil war für mich, dass der Kaffee dann einfach anders schmeckte (die Tüte!, die Filterung). Okay, es war auch zeitlich/organisatorisch zu aufwendig, also kaufte ich mir eine normale Kaffeemaschine. Mit der erlebte ich die längste Phase des Kaffeetrinkens überhaupt. Bis ich vor ca. 2 Jahren den einfach in der Tasse aufgegossenen Kaffee (“Türkisch” – siehe oben) wiederentdeckte, und zwar im Kontext aktueller Meldungen, wonach schwarzer Kaffee (ohne Milch – und ohne Zucker sowieso) am gesündesten sei. Da ich Filterkaffee schwarz aus der Maschine geschmacklich nicht mag (dieses blöde Papier…), kehrte ich zum Ursprung zurück und trinke nun nur noch direkt aufgegossenen Kaffee in der Tasse. Da ist nichts dazwischen, was den Geschmack verderben kann – und es ist die schnellste und einfachste Methode ever.

Übrigens: Manche werden sagen, dass die Pulverteile im Kaffee schwimmen und das Ganze zum “Spuck-Kafffee” geworden ist… Mitnichten! Der Kaffee ist eh so heiß, dass die Abkühldauer auf Trinktemperatur auch ausreicht, dass sich das Pulver setzen kann. Der Witz: Ich trinke so einen Kaffee bis zur Neige aus und der Kaffeesatz bleibt brav in der Tasse. Das muss man natürlich üben – aber den Trick hat man schnell raus.

Alles Gute beim Kaffeekochen!

Frank aus Berlin

Ich freue mich über deinen Kommentar Cancel reply

Herzlich Willkommen!

Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee. Ich teste Kaffees und Espressos in ganzen Bohnen und erstelle Rezepte für Kaffee Feinschmecker.

Hier könnt ihr noch mehr über mich erfahren. Außerdem freue ich mich immer über neue Follower & Fans:

Kaffeevollautomaten Freunde | Tipps, Erfahrungen, Bohnenauswahl
Einsteiger Espressomaschine
Delonghi EC 680 Dedica Espressomaschine im Test

Für die ganze Familie
Melitta Caffeo CI Kaffeevollautomat im Test

Die Caffeo CI ist im Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut. Mit gut durchdachter Funktionalität. Wir haben über 1 Jahr im Büro getestet.

Meine Top Testberichte

Wer Kapsel-Kaffee trinkt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren

Coffeeness nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können.

Kann man kaffe ohne Kaffemaschiene kochen?

29 Antworten

Kannenaufguß Der Kannenaufguß ist die älteste Methode überhaupt. Hierbei wird der Kaffee zunächst gemahlen und dann in eine aufgewärmte nicht zu große Kanne gegeben. Das Wasser wird auf dem Herd erhitzt bis es siedet und dann zu etwa einem Drittel in die Kanne geschüttet. Kurze Zeit danach wird das restliche Wasser hinzugegeben und umgerührt. Dann läßt man den Kaffee rund fünf bis zehn Minuten ruhen. Dabei kann der Kaffee sein volles Aroma entfalten und der Kaffeesatz sinkt gleichzeitig zu Boden. Nun kann der Kaffee genossen werden. Schütten Sie ihn hierfür durch ein Sieb direkt in die Tassen oder zunächst den gesamten Kaffee in eine weitere vorgewärmte Kanne. Die Kanne selbst sollte während des Kaffeetrinkens immer warm gehalten werden. Hierfür können Sie die früher übliche Kaffeemütze wieder vom Speicher holen, oder Sie bewahren den Kaffee in einer Termoskanne auf. Übrigens, professionelle Kaffeeschmecker setzen den Kannenaufguß immer noch für ihre Tests ein. http://freenet-homepage.de/webarena/kaffee/kafinfo5.htm

probiere doch mal diese Methode: 2/3 des Wassers mit dem Kaffee in einem Topf erhitzen. Wenn es kocht und der Kaffee durch sein Fett aufschäumt, die restlichen 1/3 Wasser zugeben und wieder aufkochen. Achtung, wenn man nicht aufpaßt, kann es schnell überkochen! Dann ca. 3 min warten, damit sich der Satz setzt und ab in die Tassen oder Kanne. Selbst der turbogeröstete Kaffee aus der Kaufhalle schmeckt viel kräftiger als aus einer Tröpfchenspuckmaschine.

Natürlich kann man das. Man nehme eine Feuerstelle mit Glut und setze eine Kanne oder Topf mit Wasser darauf. Dann nehme man ein leeres Gefäß, Kaffeepulver und ein Stofftaschentuch. Sobald das Wasser kocht hält eine zweite Person, die mir jetzt dem Namen nach nicht bekannt ist, das Stofftaschentuch mit dem Pulverkaffee darauf über das leere Gefäß. Sodann gießt man das kochende Wasser vorsichtig über das Kaffeepulver. Das Taschentuch sollte bei dieser riskanten Aktion etwas durchhängen. Den Vorgang so lange wiederholen bis genug Kaffee im Gefäß ist. Somit hast Du Kaffee ohne Kaffeemaschine gebrüht. Alter Obdachlosentrick. ;-)

es gibt zum einen türkischen Kaffee. da hat man etwas feineren Kaffee und kocht ihn direkt mit dem Wasser in einem kleine extra Topf auf der Kaffee setzt sich dann im Topf und ein Rest in der Tasse ab. Dann gibts diese Glaskännchen, in die man das Wasser einfach auf den Kaffee gießt und dann mit diesem Sieb an den Boden drückt.. Oder Cowboykaffee: Einfach ein Teelöffel Kaffee in die Tasse, kochendes Wasser drauf und warten bis sich der Kaffeesatz abgesetzt hat und vorsichtig trinken. ;-)

entweder mit nem handfilter und filterpapier (zur not geht auch küchenrolle).

oder türkischen/griechischen kaffee kochen.

(das kännchen kann natürlich durch jedes andere behältnis ersetzt werden. auch extra-fein gemahlener kaffee ist nicht unbedingt erforderlich, wenn auch schmackhafter).

Wir hatten noch nie eine trinken aber jeden Tag mehrere Kannen,wie sind die bloss vollgeworden. Ein Wunderist geschehen .Ob da vielleicht jemand einen Handfilter mit Filterpapier und heißem Wasser benutzt hat echt Mysteriös.:O)

ja kann man, auch mit echtem Kaffeepulver.

Ist so ne Kanne mit nem ganz feinen Sieb, was man dann runterdrückt. Kaffeesatz ist dann unten in der Kanne und der frisch gebrühte Kaffee oberhalt des Siebs.

Natürlich - entweder mit Filter oder sogar einfach ohne Filter Kaffee überbrühen.

völlig unmöglich. ohne kaffeemaschine kann man kein wasser erhitzen und über kaffee gießen. zahlreiche, vom max-planck-institut geförderte studien haben sich mit diesem sachverhalt auseinandergesetzt und sie alle kamen zu dem ergebnis: ohne kaffeemaschine kann man keinen kaffe kochen. Da dieses postulat aber noch nicht wissenschaftlich bewiesen ist, hat der weltverband der thermodynamiker eine prämie von 500.000 Euro ausgesetzt auf denjenigen, der es zu stande bringt, kaffee ohne kaffeemaschine zu kochen. Die fachgemeinschaft ist jedoch skeptisch.

Komisch, Ich habe keine Kaffeemaschine, aber meine Gäste sind sehr zufrieden mit meinem Kaffee.

Löskaffee - ohne Probleme, "Normalen" genauso - das Gebräu gibt es schließlich schon länger als Kaffeemaschinen! lg ronnie

ja, filterkaffee in die tasse oder kanne, kochendes wasser rauf. umrühren, moment warten bis sich der grund gelegt hat. nennt man türkischen kaffee.

ja, einfach filter mit kaffeepulver drinnen und heißes wasser drüber schütten. und die tasse noch drunter halten

Feuer machen, Kessel aufsetzen, wenns brodelt etwas Zucker rein und dann den Kaffee auf kleinem Feuer köcheln lassen. Kaltes Wasser drauf damit sich der Satz senkt.

Frisch vom Feuer hat das etwas besonderes!

PS - Kaffeesatz ist übrigens nicht giftig:-)

Natürlich, hat man ja früher immer gemacht, als es noch keine Kaffeemaschinen gab.

jep, Kaffee in nen Filter, kochendes Wasser drüber

Eben, Filter, Kaffee rein und heißes Wasser drauf.

Ja geht, aber scheinbar schmeckt der kaffee nicht so intensiv, wie ich mal im Fernseh gesehen habe,

ist das richtig?

Natürlich. ich hab selber keinen Kaffeekocher. Mach mir aber einen mit dem Wasserkocher. ^^

Klar. Als es noch keine Kaffeemaschine gab, haben die Leute auch Kaffee getrunken

Bei Tchibo - kochen lassen. ;-)

Auch interessant

Ich mag das Salbeikraut sehr gerne, aber kann man es auch um kochen nehmen ?

Habt ihr Ideen, was man Ostern kochen kann? Was leckeres?

Ich hab hier so Beutel Reis kann ich den raus nehmen und so kochen (ich brauche den so)

Hallo ich will rindswurst kochen aber wie mache ich es richtig das sie knackig sind?

hallo, wielange muss man Kartoffel kochen? lg

ohne das sie weint

Wie lange muß ich Spargel kochen bis er weich ist ?

kochen ; 1h ; leicht ; lecker

Was ist euer Lieblingsessen.

was kann ich für meine mutter zum muttertag kochen

bitte simple vorschläge

Was kann man wirklich ganz besonderes kochen? Ruhig mehrere gänge!

7 Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen – mit Filter und ohne Filter

Es existieren zahlreiche Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen. Auch ohne Strom lässt sich hervorragender Kaffee brühen. Und nicht selten schmeckt er sogar besser, als der Kaffee, welcher aus einer elektrischen Maschine kommt.

In diesem Artikel stellen wir dir die bekanntesten Alternativen für die Zubereitung eines deftigen Kaffee unterwegs vor.

Kaffee kochen ohne Maschine: Meine persönlichen Favoriten

Ganz oben auf der Liste meiner beliebtesten Arten, draussen Kaffee zu kochen, sind alle Möglichkeiten, die über dem offenen Feuer zubereitet werden. Denn nichts schmeckt besser, als ein Kaffee frisch vom Lagerfeuer. Der Kaffee erhält so nicht nur den natürlichen Kaffeegeschmack, sondern ist auch mit einem typischen Holzfeuer-Aroma versetzt, welches man eben nur über dem Lagerfeuer erhält.

Mit dem Kaffee verhält es sich da nicht anders, wie mit manchen Speisen, die ebenfalls nur über offenem Feuer ihr typisches Aroma bekommen.

Möglichkeiten für die Zubereitung von Kaffee über dem Lagerfeuer ohne Filter

#1 Cowboykaffee im Topf oder der Tasse zubereitet mit gemahlenen Kaffeebohnen

Für die Zubereitung von Cowboy Kaffee braucht man keinen Filter. Man kann ihn entweder direkt in der Blechtasse zubereiten oder in einem Topf.

Man gibt einen Topf oder eine Blechtasse mit Wasser zum Sieden auf das Lagerfeuer. Damit der Topf oder die Tasse nicht kippelt, kann man einen Dreifuss verwenden oder man legt einfach ein paar Steine unter, so dass das Gefäss darauf gut und sicher über der Glut steht.

Wer auf Seewasser oder Flusswasser zurückgreifen muss, der kann es zuvor mithilfe eines leistungsstarken Wasserfilter für unterwegs in wenigen Minuten geniessbar machen. Nach dem Filtern wird das Wasser zusätzlich noch einige Minuten abgekocht.

Wasser wird stets zuerst gefiltert und erst anschliessend abgekocht!

Ist das Wasser abgekocht, wird der Topf oder die Blechtasse vom Feuer genommen und neben der Glut abgestellt. Nun gibt man ganz nach Wunsch einige Löffel Kaffeepulver in das heisse Wasser und verrührt das Ganze gut.

Abgedeckt oder offen lässt man den Cowboykaffee so einige Minuten stehen, damit er gut durchziehen kann. Zum Schluss gibt man einen Schuss kaltes Wasser darüber. Durch diesen Kniff setzt sich verbleibendes schwebendes Kaffeepulver schneller auf dem Boden ab.

Das gleiche macht man übrigens auch beim “Türkischen Kaffee”. Nur wird hier anstelle von kaltem Wasser kalte Milch darüber gegossen.

#2 Bohnenkaffee durch Aufgiessen ohne Filter mit gemahlenen Kaffeebohnen

Für diese Methode wird Wasser in einer Kanne erhitzt und anschliessend über das Kaffeepulver in der Tasse geschüttet. Ganz nach Geschmack gibt man einen oder mehrere Löffel Kaffeepulver in die Tasse. Nach dem Aufgiessen des heissen Wassers wird der Kaffee gut verrührt und anschliessend einige Minuten zum Durchziehen stehen gelassen.

Auch hier kann ein Schuss kaltes Wasser oder kalte Milch dazu beitragen, dass sich verbleibendes schwebendes Kaffeepulver besser am Tassengrund absetzt.

#3 Kaffee durch Aufgiessen mit Kaffeegranulat / löslicher Kaffee

Die Zubereitung mit löslichem Kaffee ist eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten, Outdoor Kaffee zu kochen. Puristen werden gemahlenen Bohnenkaffee bevorzugen. Trotzdem ist gegen löslichen Kaffee nichts einzuwenden. Er schmeckt hervorragend und da er sich komplett im Wasser auflöst, ist der Koffeingehalt bei dieser Art der Kaffeezubereitung im Freien sogar meist noch höher als bei gemahlenem Bohnenkaffee.

Outdoor Kaffee kochen mit Filter

Für die Zubereitung von Filterkaffee im Freien stehen unzählige Möglichkeiten zur Auswahl. Während meiner Kubareise im Mai 2017 kam ich an eine ökologische Farm nahe Viñales, wo unter anderem auch Kaffee angebaut und verarbeitet wird. Ich habe den Kaffee dort probiert und muss gestehen, dass ich bereits weitaus besseren Kaffee getrunken habe. Trotzdem fand ich den Besuch aufschlussreich und interessant.

Auf der Farm wurden arabische Kaffeesorten angebaut, die nach der Ernte direkt getrocknet und dann geröstet wurden. In einem Steinmörser werden die gerösteten Bohnen per Hand zermahlen. Gefiltert wurde der Kaffee über einen improvisierten Kaffeefilter aus Baumwolle, welcher jedoch hauptsächlich für Präsentationszwecke galt. Interessant war es allemal.

Bilder von der ökologischen Kaffeefarm auf Kuba – Links: Improvisierter Kaffeefilter / Rechts: Kaffeeplflanze

#4 Outdoor Kaffee kochen mit improvisiertem Kaffeefilter

Zur Herstellung eines improvisierten Kaffeefilter kann alles dienen, was bestenfalls aus natürlichen Materialien (unbehandelt) besteht und beim Durchgiessen den Kaffeesatz zuverlässig aus dem Wasser filtert. Behelfsmässig können Baumwollstrumpfhosen als Kaffeefilter zum Einsatz kommen oder auch ein T-Shirt.

#5 Draussen Kaffee filtern mit Papierfilter

Ein Papierfilter nimmt keinen Platz im Rucksack in Anspruch, ist biologisch abbaubar oder kann nach dem Kochen auf dem Lagerfeuer direkt verbrannt werden. Jedoch muss man ihn im Vergleich zu einem Kaffeefilter aus Kunstoff mit etwas Geschick über die Tasse stülpen, so dass er beim Abgiessen nicht in die Tasse rutscht oder man sich im schlimmsten Fall nicht die Finger verbrennt.

#6 Kaffee filtern mit Kunsstofffilter

Ein Kunststofffilter bietet sich vor allem fürs Camping an. Auch nimmt er beim Packen nur wenig Platz in Anspruch, ist dafür aber äusserst nützlich. Den Kunststofffilter kann man genau wie den Papierfilter vielseitig verwenden. Entweder man gibt das trockene Kaffeepulver in den Filter und giesst langsam heisses Wasser darüber, welches dann genau wie bei der Kaffeemaschine zuhause durch das Kaffeepulver fliesst und die Inhaltsstoffe aufnimmt. Oder man giesst den türkischen Kaffee aus der Kanne oder dem Topf zum Filtern durch das Sieb.

Die zweite Variante ist effektiver, da man beim direkten Filtern sehr langsam giessen muss, um ein geschmackvolles Ergebnis zu erhalten. Wenn man das Wasser so langsam durchfliessen lassen möchte wie die Kaffeemaschine zu Hause, da kann einem schnell der Arm schwer werden.

#7 Kaffeezubereitung mit italienischer / spanischer Kaffeekanne / Espressokanne

Auch diese Zubereitungsart zählt zu meinen Favoriten. Ich selbst besitze verschiedene italienische Kaffeekannen aus Aluminium, Metall und in unterschiedlichen Grössen.

Als beste Kaffeekannen dieser Kategorie haben sich die Espressokannen der italienischen Marke Bialetti bewiesen:

Produkte von Amazon.de

Auch der Kaffee aus einer italienischen / spanischen Espressokanne schmeckt am besten, wenn er über dem Lagerfeuer zubereitet wird. Da man nicht ständig ein Lagerfeuer parat hat, schmeckt er aber auch hervorragend, wenn man ihn über dem Gas- oder Elekroherd zubereitet.

Pflege italienischer Espressokannen

Spanische oder italienische Espressokannen aus Aluminium werden übrigens nie mit Topfkratzern, Fit oder ähnlichem gereinigt sondern immer nur unter fliessendem Wasser abgespült. Es ist ganz natürlich, dass die Kannen mit der Zeit eine dunkle Patina ansetzen. Diese sollte man jedoch nicht versuchen abzukratzen. Es heisst sogar, dass sich erst mit den richtig eingebrannten Espressokannen die besten Kaffeeergebnisse erzielen lassen.

Die italienische oder spanische Espressokanne kann über dem Lagerfeuer, dem Gasherd oder dem Elektroherd betrieben werden.

Zubereitung von Kaffee über dem Campinggasherd

Alle vorgestellten Methoden zur Kaffeezubereitung Outdoor können entweder über einer offenen Feuerstelle wie etwa einem Lagerfeuer oder einem Hobokocher durchgeführt werden oder natürlich auch auf jedem Gasherd, oder wer beim Camping über einen Elektroherd verfügt, natürlich auch über einem Elektrokocher.

Outdoor Kaffee kochen beim Zelten

Beim Zelten auf offiziellen Zeltplätzen sind die Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen in manchen Fällen begrenzt. Denn nicht überall ist ein offenes Feuer erlaubt. Selbst die Benutzung von Gaskochern kann auf manchen Plätzen restringiert oder gar verboten sein. Diese Einschränkungen sind vor allem in Gebieten mit erhöhter Waldbrandgefahr verständlich.

Im Zweifelsfall sollte man sich deshalb bereits vor Reiseantritt auf dem Zeltplatz der Wahl darüber erkundigen, ob offene Feuerstellen (Barbecueplätze) zur Verfügung stehen, ob Hobokocher verwendet werden dürfen und inwieweit Gaskocher vor dem Zelt zum Einsatz kommen dürfen.

Das könnte dich auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen

Das wahre Leben spielt sich draussen ab – ousuca – Top Ausrüstung für #Outdoor #Survival #Camping. Mehr erfahren (KLICK)

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen Akzeptieren

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Kaffee kochen ohne kaffeemaschine

Nicht immer ist eine Kaffeemaschine genau dann zur Hand, wenn man sich eine leckere Tasse Kaffee zubereiten möchte. Doch wie könnt ihr auch ohne Maschine Kaffee kochen? Wir verraten es euch!

Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine: so geht´s

Ohne die morgendliche Tasse Kaffee ist der Start in den Tag nur halb so schön. Viele vertrauen hierbei der Kaffeemaschine oder dem Profi Kaffeevollautomat – euer Kaffee könnt ihr jedoch auch ganz ohne dieses Geräte zubereiten.

Kaffee machen mit Filter

Der gute alte Filterkaffee ist ein Klassiker, der wohl niemals aus der Mode kommen wird. Kein Wunder, schmeckt dieser doch besonders bekömmlich und lässt sich sehr leicht zubereiten.

Hierfür benötigt ihr nämlich lediglich einen Keramikfilter, den ihr in jedem gut sortierten Kaufhaus erhalten könnt.

  • pro Tasse (Fassungsvermögen 125 ml) verwendet ihr 1 gehäuften Kaffeelöffel gemahlenes Pulver
  • dieses gebt ihr in einen handelsüblichen Papierfilter
  • dieser wiederum wird nun in den Keramikfilter eingesetzt
  • nun könnt ihr Wasser aufkochen und dieses kurz abkühlen lassen
  • ein Teil des Wassers wird jetzt in den Filter gegossen, bis das Kaffeepulver gleichmäßig bedeckt ist
  • lasst ihr dieses nun etwa 30 Sekunden lang aufquellen
  • anschließend könnt ihr langsam das restliche Wasser nachgießen
  • ist das Wasser komplett durchgelaufen, könnt ihr euren Kaffee in aller Ruhe genießen

Wie gelingt das Kaffee ohne Filter kochen?

Solltet eure Papierfilter einmal aus sein, könnt ihr ersatzweise auch festes Küchenpapier nehmen. Dieses sollte allerdings doppelt gefaltet sein! Darüber hinaus eignet sich alles, das aus feiner Baumwolle gefertigt ist – wie beispielsweise ein feines Bettlaken.

Kaffee ohne Filter: weitere Möglichkeiten

Alternativ dazu könnt ihr auch ein bis zwei gemahlene Kaffeebohnen in einen großen Becher geben.

  1. gießt ihr nun den Becher mit sprudelnd kochendem Wasser auf
  2. nach Wunsch könnt ihr noch Milch und Zucker hinzufügen
  3. rührt ihr den Kaffee nun gut um
  4. lasst ihr diesen anschließend solange stehen, bis sich das Pulver gesetzt hat

Wichtig beim Kaffeetrinken ist es, den Bodensatz währenddessen nicht aufzuwirbeln. Ansonsten wird das Geschmackserlebnis etwas eingetrübt.

Kaffee kochen ohne Maschine: der Espressokocher

Auch diese Zubereitungsart ohne Kaffeemaschine ist hierzulande sehr beliebt. Kein Wunder, könnt ihr mit diesem praktischen Herdkännchen doch schnell einen Espresso kochen, der ganz nach Belieben mit Milch und Zucker versetzt werden kann.

  • füllt ihr hierfür den unteren Teil der Kanne zu drei Viertel mit Wasser
  • nun gebt ihr das Kaffeepulver bis zum Rand des Einsatz in die Kanne
  • streicht ihr dieses nun glatt – ohne es dabei fest zu drücken
  • nun könnt ihr beide Teile aufeinander schrauben und das Kännchen auf die heiße Herdplatte stellen
  • sobald Dampfgeräusche zu hören sind, ist euer Espresso fertig

Wichtig ist hierbei jedoch, den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Denn das Wasser kann schnell überkochen – und der Kaffee ist somit ungenießbar.

Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine mit der Pressstempel-Kanne

Wer seinen Kaffee kräftig und aromatisch liebt, der verwendet beim Kaffee kochen gerne eine Pressstempel-Kanne, die auch unter dem Namen Cafetiere oder French Press bekannt ist.

  • hierbei werden Brühen- und Aroma-Extraktion miteinander kombiniert
  • eine Cafetiere besteht neben einer Glaskanne aus einem Deckel (wie im Foto)
  • dieser ist mit einem feinmaschigem, beweglichen Filter aus Metall verbunden

Mit der Cafetiere könnt ihr Kaffee ohne Kaffeefilter kochen

  1. Gebt ihr zunächst gemahlene Kaffeebohnen in die Kanne: Pro Tasse Wasser sollte hierbei ein gut gehäufter Kaffeelöffel verwendet werden.
  2. Nun könnt ihr kochendes Wasser über das Pulver gießen. Setzt ihr danach den Deckel auf die Glaskanne und schieben den Filter so weit nach unten, bis dieser auf der Oberfläche des Kaffees aufliegt.
  3. Nun sollte der Kaffee mindestens fünf Minuten lang ziehen – solange, bis der Großteil der Bohnen sich abgesetzt hat.
  4. In diesem Schritt könnt ihr den Filter mithilfe des Stabs nun so weit wie möglich nach unten drücken.
  5. Anschließend könnt ihr euren Kaffee genießen.

Nach dem Kaffeegenuss bleibt ein Bodensatz in der Kanne zurück. Werft ihr diesen am besten schnell in den Müll und spült ihr die Kanne und das Metallsieb sorgfältig aus.

  • durch das Sieb wird das Wasser von dem Kaffee getrennt
  • auf diese Weise wird die Extraktion von Aromastoffen gestoppt
  • der Geschmack hierbei ist sehr kräftig
  • dies liegt daran, dass die Öle des Kaffees hierbei nicht heraus gefiltert werden
  • allerdings kühlt der Kaffee in der gläsernen Kanne sehr schnell aus
  • daher sollte dieser zügig genossen werden

Zudem solltet ihr bei dieser Zubereitungsart nicht allzu sensibel auf Cholesterin reagieren. Dies liegt daran, dass der Kaffee die Lipide Kawheol und Cafestol enthält. Diese wiederum führen zu einem kurzfristigen Anstieg des Cholesterinspiegels.

Dunkle Röstungen sind übrigens am besten für dieses Kaffee kochen ohne Maschine geeignet. Der Kaffee sollte zudem in jedem Fall grob gemahlen sein!

Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine: der Ibrik

Diese Zubereitungsart ist besonders traditionell. Kein Wunder, bereiteten doch schon die Türken im 16. Jahrhundert ihren Kaffee auf diese Weise zu.

Diesem Volk haben wir übrigens auch das köstliche Getränk zu verdanken. Denn von Metropolen wie Istanbul sowie arabischen Städten wie Bagdad oder Damaskus trat die geröstete Bohne ihren weltweiten Siegeszug an. Dies ging einher mit der Zubereitungsart: eben mit dem erwähnten Ibrik.

  • auch heute noch bereitet ca. ein Drittel der gesamten Weltbevölkerung ihren Kaffee auf diese Weise zu
  • dies gilt vor allem für den Orient, die Türkei, Griechenland, den Balkan sowie den persischen Raum
  • auch in China und in Indien ist diese Zubereitungsart übrigens weit verbreitet

Daher ist es nicht verwunderlich, dass die kleine Kanne unter sehr vielen Nahmen bekannt ist. Hierzulande wird vor allem die Bezeichnung Ibrik verwendet, aber auch Briki oder Cezve sind gebräuchlich.

  1. die Kanne ist in der Regel mit einem innen verzinnten Holzstil versehen
  2. dieser ist lang und weist nach oben
  3. die Kanne selbst besteht auflen aus Messing oder Kupfer

Am besten verwendet ihr hierfür ca. 15 g sehr fein gemahlenen Arabica-Kaffee und vermischen diesen mit Wasser. Stellt ihr nun die Kanne auf den Herd und kocht das Gemisch auf.

  • nehmt ihr die Kanne von der Herdplatte, sobald der Kaffee schaumig nach oben steigt
  • ihr könnt den Kaffee ganz nach Belieben gleich ausschenken oder zwei oder dreimal aufkochen

In der Regel wird der Kaffee mit Zucker versetzt, so dass er sehr stark und sehr süß schmeckt. Wichtig ist vor allem der richtige Mahlgrad: Dieser sollte staubfein sein. Optimal sind daher Arabica-Sorten, je nach Belieben können sowohl dunkle als auch helle Röstungen verwendet werden.

Aus unserer persönlichen Erfahrung heraus ist diese Methode des Kaffee Kochen die Richtige, wenn es um Genuss und Stärke geht. Solltet ihr immer auf der Flucht sein oder habt ihr vielleicht ein sehr anstrengendes Lebensrhythmus, dann empfehlen wir euch den Kaffee von einem Profi Kaffeevollautomat zu trinken. Dann habt ihr Aroma und Stärke wie ihr wollt, und vor allem – Schnelligkeit.

Viel Spaß beim originalen Kaffee kochen! Setzt eure Kreativität um und genießt eures Wochenende bei einer gemütlichen Fika! Bis demnächst!

About the author Carmen

Als Entrepreneur sorge ich mit meinem Team zusammen dafür, dass viele Mitarbeiter auf Arbeit ihre Kaffeepause genießen. Als Kaffeefreak mache ich mehrere Kaffeepause am Tag und schreibe gern in unserem Kaffeeblog. Wenn Inspiration nicht da ist, esse ich Kaffeebohne. Für mich ist das Kaffeetrinken mit Menschen Verwöhnung pur und ich genieße es so oft wie möglich.

Kaffee ohne Kaffeemaschine zubereiten

Wenn du deine Tasse Kaffee am Morgen brauchst, um richtig aufzuwachen, kann die Entdeckung, dass deine Kaffeemaschine kaputt ist ein Alptraum sein. Aber keine Angst, es gibt einige Wege wie du deinen Kaffee auch ohne eine Kaffeemaschine zubereiten kannst. Hier sind einige verschiedene Techniken die du ausprobieren kannst.

Zutaten Bearbeiten

Zubereitung von einer Tasse Kaffee

Vorgehensweise Bearbeiten

Methode 1 von 5:

Schritt Eins: Benutze einen Sieb Bearbeiten

Methode 2 von 5:

Methode Zwei: Benutze einen Filter Bearbeiten

Methode 3 von 5:

Methode Drei: Benutze einen Kochtopf Bearbeiten

Methode 4 von 5:

Methode Vier: Benutze eine Pressstempelkanne (Cafetière, French Press) Bearbeiten

Methode 5 von 5:

Methode Fünf: Instantkaffee Bearbeiten

Leckeren Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine?

Wie bereitet man am besten einen Kaffee ohne Kaffeemaschine zu? Bisher mach ich das immer nur über einen Kaffeefilter mit heißem Wasser. Gibt es da vielleicht noch ein paar Tricks/Tipps, auf was man achten könnte?

Überlege derzeit auch eine Kaffeemühle anzuschaffen, aber ob das alleine schon genug ist?

11 Antworten

Verwenden "Neapolitaner" auch Moccagerät das ohne Papierfilter. Schmeckt wie ein Espresso ohne Crema, hier kommt es auf die Dosierung Kaffee - Wasser an. Daher stärker oder schwächer. Ich habe noch eine händische aber auch eine elektrische Kaffeemühle, es muss ein Mahlwerk sein.

Hmm, hast du dazu auch einen Link (Amazon oder so)? Finde über Google gerade nichts Kaufbares dazu, dass Ähnlichkeiten mit deiner Abbildung hat.

Klingt aber aufjedenfall interessant! :)

In jedem guten Geschirrgeschäft bekommst den Neapolitaner und kostet nicht viel es darauf an, wie viel Tassen du machen möchtest. Das Foto zeigt ein Gerät für 2 kleine Espressotassen. Bei uns in Wien bekommst überall auch in Baumärkten. Wenn keines bekommst schicke ich dir eines gegen Nachnahme, wenn du willst.

Danke nochmals, werde mal die örtlichen Läden hier abklappern & schauen was man so bekommen kann :)

Durch Ihren Link hab ich jetzt auch was bei Amazon gefunden (nennt sich dort etwas anders). Preislich scheint sich das Gerät unter 20 € zu bewegen, was durchaus akzeptabel ist :)

Das ist viel zu teuer, gehe in ein Geschirrgeschäft da hast kein Porto, cash zahlen gleich mitnehmen

Genau das hatte ich vor! :)

Gab bei Amazon zwar auch welche für unter 10 € allerdings hatten die recht schlechte Bewertungen. Da will ich lieber erstmal schauen, was es hier so in den Geschäften nettes gibt! ;)

Danke für das Sternderl! Hoffentlich der Kaffee schmeckt dir. Noch was zur Kaffeezubereitung wenn Sie einen "billigen" Kaffee kaufen und er "sauer" ist kann abgeholfen werden, wenn man einge Körnchen Salz auf das Mahlgut gibt wird die Säure ausgeschalten. Wichtig für Menschen die Schwierigkeit mit der Säure (Magenerkrankung) haben

Ich verwende eine italienische Espressokanne (Neapolitaner) - Filterkaffee trink ich überhaupt keinen mehr, wenn es nicht sein muss!

Und frischgemahlener Kaffee ist schon was sehr feines, ich hab so ne kleine elektrische Kaffeemühle!

Ab und an koch ich mir auch nen türkischen Kaffee, stark gesüsst und manchmal auch mit ein paar angestossenen kardamomkapseln als Würzbeigabe.

Das dauert ein bisschen, aber dafür reicht mir das dann auch als Dessert.

Man braucht dazu fein gemahlenen türkischen Kaffee, optional Staubzucker (du kannst den Kaffee aber natürlich auch ohne Zucker zubereiten), evtl. Kardamomkapseln und so eine kleine Stielkanne (Cezve).

Und hier noch ein Rezept zur Zubereitung:

Kaffeepulver in einem kleinen Kännchen mit Wasser aufgießen und auf dem Herd unter Rühren zum Kochen bringen. Aufwallen lassen und aufpassen, dass nichts überkocht. Kännchen immer nur bis zur Hälfte befüllen!

Manche geben schon von vorn herein Zucker mit dazu- dann kocht man den Kaffee so oft auf, bis er nicht mehr hoch schäumt.

Als Zusatz ein Prise gemahlenen Kardamom, dann schmeckts wie im Orient.

Es geht eigentlich nichts über einen Kaffee, der ganz frisch gemahlen und anschließend aufgebrüht wurde, so wie Du es machst!

Wenn du von Hand brühst:

Die Filtertüte an den falzen scharf knicken bevor du sie in den Filter tust.

Den Kaffee nur mit siedendem, nicht mit kochendem Wasser auffüllen.

Beim Auffüllen immer am Rand giessen, damit der gesamte Kaffee benetzt wird und sich nicht mittig nur eine Kuhle bildet.

In das Kaffeepulver etwas Kardamon und Zimt geben, hebt das Aroma des kaffees, ohn dass er bitter wird.

Danke für die Tipps, hab ich teils auch schon so praktiziert. Aber das mit Kardamom & Zimt kannte ich bislang nicht, werde ich ausprobieren :)

Eine Mühle zum frischmaheln ist schon die haleb Miete. Meine ist vom Kaffeeröster, 30 Euro, und macht gutes Kaffeemehl. Vermeide die Schlagmessermühlen, die verändern das Aroma.

Ein einfaches und lange erbrobtes Sytem sind die Karlsbader kannen, das sind Tassenfilter aus porzellan. Kleine Satreste wirst du aber kaum vermeiden können.

OGOTT. Die Korrektur wurde nicht angenommen.

Kaffee in das heisse Wasser tun, und nach 4 Minuten durch einen Filter abgiessen.

Hmm, werde ich ausprobieren! Erstmal danke für den Tipp ;)

Leg dir doch einen Plunger zu!

Wenn du dir auch noch eine Kaffeemuehle anschaffen willst, perfekt.

Kaffe einfach ein wenig groeber mahlen in den plunger, ein paar Minuten ziehen lassen und dann runterdruecken, fertig :)

Hmm, der letzte ist mir leider kaputt gegangen. Aber da hab ich es auch immer nur mit dem normalen Kaffeepulver benutzt. Da gab es dann immer Pulverrückstände im Kaffee, was nicht so Ideal war^^ Gut mit gröberen Pulver würde das sicher besser gehen. Danke, werde ich im Auge behalten ;)

Auf Deutsch heissen die Stempeldruckkanne und die gibt es beim Ikea für 10€.

Hab auch eine, wenns mal schnell gehen soll.

so wie du es machst ist es doch gut , nicht noch Kaffee selber mahlen , man kann es auch übertreiben ;-)

Hihi, aber möchte nun ja auch noch etwas mehr aus dem Kaffee herausholen, als ich es bislang getan habe. Daher die Überlegung den Kaffee vorher selbst zu mahlen ;)

toll wegen dir habe ich mir jetzt einen kaffe gemacht :D

Hihi, Kaffee kann nie schaden :D

Kloopapier geht auch.

Pulver rein und durchziehen lassen.

Oder ein feines sieb :D

. und durchs Klopapier, da schmeckt er dann besser ? Hab da so meine Bedenken :-)))

Hihi, ja denke auch das es nicht unbedingt förderlich für den Geschmack wäre :D

Hat doch keiner gesagt, du sollst benutztes Klopapier verwenden!

Kaffee kochen - Wege der Kaffeezubereitung

Kaffeezubereitung für jeden Geschmack

Wenn wir Ihnen nun einige Methoden zur Kaffeezubereitung vorstellen, so möchten wir keine davon als die einzig wahre und richtige herausstellen. Es ist einfach Geschmacksache, wie Sie Ihren Kaffee aufbrühen. Der eine Kaffeetrinker bevorzugt ein etwas milderes Aroma, der andere sucht unter Umständen eine kräftige, vollmundige Würze.

Unabhängig davon, wie Sie Ihren Kaffee zubereiten: ganz wichtig ist die Auswahl eines magenfreundlichen Kaffees, der –durch seine Langzeitröstung- keine Gerb- und Bitterstoffe mehr enthält.

Handfilter und klassische Filter-Kaffeemaschine

Wichtige Regel beim Kaffee kochen: Der Kaffee sollte -nach Möglichkeit- frisch gemahlen sein. Nur so ist sichergestellt, daß das volle Aroma in der Tasse ankommt. Pro Tasse rechnen wir 7-8 g Mehl, das entspricht einem gestrichen gefüllten Kaffeelot. Die ideale Brühtemperatur liegt bei etwa 92 bis 94 Grad Celsius. Nach dem ersten Aufkochen soll das Wasser kurz ziehen, bis noch einige kleine Luftblasen am Kesselboden zurückbleiben.

Generell gilt: Je höher der Druck umso schneller läuft das Wasser durch das Kaffeemehl. Damit sich alle Geschmacksstoffe entfalten können, sollte der Mahlgrad des Kaffees bei ansteigendem Druck immer feiner werden.

Der relativ feingemahlene Kaffee wird in einem Papierfilter langsam mit einmal aufgekochtem Wasser übergossen. Mahlgrad und Temperatur haben großen Einfluß auf den Geschmack des Kaffees.

Nur einmal aufgekochtes Wasser hat eine ausreichende Temperatur. Damit ist gewährleistet, daß alle Geschmacksstoffe im Kaffee ausgewaschen werden und in die Tasse gelangen. Ausreichend fein gemahlener Kaffee verhindert, daß das Wasser das Kaffeemehl zu schnell passiert. Je länger Kaffeemehl und Wasser in Kontakt sind, umso reichhaltiger ist später der Geschmack. Papierfilter halten einen großen Teil der im Kaffee befindlichen Fette und Öle zurück. Fett ist bekanntlich ein Geschmacksträger und ist u.a. für ein volles, sattes Gefühl im Mund verantwortlich. Filter-Kaffee wird im Vergleich mit anderen Brühmethoden also immer etwas milder erscheinen.

Preßstempelkannen/French Press

Ähnlich wie die vorhergehende Methode funktionieren die sogenannten Preßstempelkannen. Bei der Kaffeezubereitung wird ein Stempel mit Metallsieb in Richtung Kannenboden gedrückt. Das sehr grob gemahlene Kaffeemehl wird so vom fertigen Getränk getrennt und verbleibt im unteren Teil der Kanne. Hierbei gelangen ebenfalls die im Kaffee vorhandenen Fette und Öle in die Tasse.

Espressokocher

Im Süden Europas gehören sie zu jeder Küchenausstattung - Espressokocher. Es sind meist traditionelle Kannenformen aus Aluminium oder Edelstahl. Hier und da findet man auch schöne Kombinationen aus Metall und Porzellan. Wie funktioniert´s? – Ganz einfach: Im unteren Teil der Kanne wird Wasser erhitzt. Das Wasser steigt nach wenigen Minuten nach oben, trifft auf das feingemahlene Kaffeepulver in einem Sieb im mittleren Teil und landet schließlich als fertiger Kaffee in der oben aufgeschraubten Kanne. Geschmacklich durchaus mit einem Espresso vergleichbar, fehlt die berühmte Crema. Der Druck im Espressokocher ist einfach geringer als in einer „richtigen“ Maschine. Der geringere Druck ist auch für den etwas milderen Geschmack verantwortlich. Bei Interesse finden Sie hier weitere Informationen zur Espressokocher Zubereitung.

Vollautomat und Siebträgermaschinen

Immer öfter findet man die Vollautomaten in unseren Haushalten. Mit der Kombination aus Kaffeemühle und Brühautomat können Sie die verschiedensten Kaffeespezialitäten zubereiten: Vom „normalen“ Kaffee bis zum Espresso ist alles möglich. Hat die Maschine einen Milchaufschäumer, so steht dem ungetrübten Cappuccino-Genuß nichts mehr im Wege. Das Wasser wird mit einem Druck von bis zu 18 bar durch feinst gemahlenes Kaffeemehl gedrückt. Die richtige Verbindung von Druck und Hitze löst perfekt alle Duft- und Aromastoffe aus dem Kaffee.

Das Geschmackserlebnis wird nur noch von einem Espresso aus einer Siebträgermaschine übertroffen. Die beheizte Vollmetall-Brühgruppe einer Siebträgermaschine presst das Wasser nämlich mit noch höherem Druck durch das Kaffeemehl.

Aufguß ohne Filter

Kaffee kochen ohne Filter? Das funktioniert wie folgt: man gibt grob gemahlenen Kaffee direkt in die Kanne oder Tasse und übergießt ihn mit einmal aufgekochtem Wasser – eine ausgezeichnete Methode, wenn Sie einen sehr vollmundigen Kaffeegeschmack bevorzugen. Etwa drei bis fünf Minuten ziehen lassen. Danach können Sie den fertigen Kaffee durch ein feines Sieb geben, so halten sie den Kaffeesatz zurück. Durch den Wegfall des Filterpapiers gelangt das gesamte Kaffeeöl in die Tasse. Sie bemerken dies einmal an der leichten Fettspur auf der Oberfläche ihres Getränks - und natürlich am Geschmack.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Kaffee sehr fein zu mahlen (wie beispielsweise für eine Siebträger-Espressomaschine), in eine Tasse zu geben und dann einfach mit heißem Wasser zu übergießen. Dann noch warten, bis sich das gesamte Kaffeemehl auf dem Tassenboden abgesetzt hat und einen wunderbar aromatischen Kaffee genießen.

Türkischer Mokka

In einem hohen, schlanken Messing- oder Kupferkännchen werden puderfeines Kaffeemehl, Zucker und Wasser kurz dreimal aufgekocht. Die traditionelle, leichte Würzung mit Kardamon ist sicher nicht jedermanns Sache, man sollte sie aber auf jeden Fall mal ausprobiert haben – eine wahrhaft exotische Art der Kaffeezubereitung.

Kaffeemaschinen: 13 Arten seinen Kaffee zu brühen

Kaffeemaschinen: 13 Arten seinen Kaffee zu brühen

Filterkaffee, Espressomaschine, Karlsbader Kanne oder Cafetière - wie das Wasser durch den Kaffee läuft, entscheidet über den späteren Geschmack. Wir stellen 13 Varianten des Kaffeekochens vor.

Eigentlich ist Kaffee kochen einfach: Für einen Kaffee muss das Kaffeemehl mit Wasser in Berührung kommen. Ende. Doch wie das Wasser zum Kaffee kommt, wie lange die beiden zusammenbleiben und anschließend wieder getrennt werden, darin liegt das Geheimnis des Geschmacks. Es gibt 13 verschiedene Methoden, einen Kaffee aufzubrühen. Die dafür notwendigen Maschinen stellen wie Ihnen auf den nächsten Seiten vor.

Filterkaffeemaschine ICM 40T von Delonghi

Die Langweilige: Filterkaffeemaschine

"Mal schnell einen Kaffee kochen", so etwas gab es vor der Erfindung der Filterkaffeemaschine eigentlich nicht. Als in den späten Fünfzigern zur Maschine dann noch der vakuumverpackte, gemahlene Kaffee in die Supermärkte kam, war die Automatisierung des Kaffeekochens nicht mehr aufzuhalten. Die Filterkaffeemaschine imitiert das schwallweise Aufbrühen des Kaffeemehls mit der Hand. Das Wasser gelangt in einen Durchlauferhitzer und wird auf 92 bis 94 Grad Celsius erhitzt. Durch den Druck der Dampfblasen schießt das heiße Wasser in einem Steigrohr hoch, das über der Filtertüte endet. Daher das Blubbern und Zischen beim Brühen.

Die Dauer des Brühvorgangs lässt sich bei manchen Maschinen regulieren. Jeder Hersteller pflegt dafür seine eigene fantasievolle Bezeichnung: Aromaschalter, Heißbrühsystem, Flavour-System und einige mehr. Wie sie auch heißen, sie regeln die Kontaktzeit von Wasser und Kaffeemehl. Ein sogenannter Aromaschalter mit den Einstellungen "Schwach", "Kräftig" und "Stark" reguliert die Durchflusszeit des Wassers. Je länger das Wasser die Aromastoffe aus dem Kaffeepulver herauslösen kann, desto stärker wird der Kaffee. Fließt der Kaffee in eine von unten beheizte Glaskanne, ist das empfindliche Aroma nach spätestens zehn Minuten Stunde ruiniert. Der Kaffee wird bitter. Systeme mit Thermoskannen halten nicht nur den Kaffee ohne zusätzliche Energie warm, sondern auch das Aroma sehr viel länger.

Meist milder Kaffee mit feiner Säure.

Alle, die mehrere Tassen auf einmal benötigen und diese ohne großen Zeitaufwand zubereiten wollen. Was vor allem auch für die Reinigung der Maschine gilt.

Welcher Kaffee geeignet ist:

100%-Arabica-Sorten. Das Filterpapier und der Filterwinkel sind auf diese feine Kaffeesorte abgestimmt.

Von unten nach oben: Mit Druck brühen

Druckbrühsysteme verbinden eine Kaffeemaschine mit einer Espressomaschine. Sie versuchen, Filterkaffee wie einen Espresso zuzubereiten. Was dabei herauskommt ist kein Espresso, sondern ein kräftiger Kaffee ähnlich einem Mokka. Die Bedienung ist für eine Filterkaffeemaschine ungewöhnlich. Das Wasser wird unten in die Maschine eingefüllt, das Kaffeemehl in einen Filter im Deckel der Kanne. Wie bei einer Espressomaschine wird das Wasser stark erhitzt und dann als Wasserdampf mit Druck durch das Kaffeemehl gepresst.

Durch die kurze Kontaktzeit von Wasser und Kaffee werden die Bitterstoffe nicht gelöst und bleiben im Filter zurück. Druckbrühsysteme zum Beispiel von Krups sind bereits seit vielen Jahren auf dem Markt, haben sich jedoch nie durchsetzen können.

Kräftiges Aroma, einem Mokka ähnlich

Alle, die starken Kaffee mögen.

Welcher Kaffee geeignet ist:

Als Filterkaffeemaschine eigentlich 100% Arabica. Wer den Mokka-Geschmack betonen möchte, kann es auch gern mit einer Mischung aus Arabica und Robusta probieren.

Eine typische Stempelkanne, auch Cafetière genannt

Die Unaussprechliche: Pressstempel-Kanne

Dem kräftigen vollaromatischen Geschmack des mit ihr zubereiteten Kaffees wird der Name Pressstempelkanne irgendwie nicht gerecht. Eher schon ihre anderen Bezeichnungen wie Cafetière, Bistrokanne oder French-Press-Can. Ihre französischen Namen kommen nicht von ungefähr. Die Presskanne wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts in Frankreich erfunden.

Die Technik kombiniert Brühen und Aromaextraktion. Das Kaffeemehl wird in der Kanne mit heißem, jedoch nicht mehr kochendem Wasser übergossen. Erst in einem Schwall das Kaffeemehl anfeuchten und 20 Sekunden Quellen lassen. Anschließend das Wasser bis fingerbreit unter dem Rand auffüllen. Gut vier Minuten ziehen lassen. Dann den Stempel mit dem Sieb aufsetzen und langsam nach unten drücken. Das Sieb trennt das Wasser vom Kaffee und stoppt so die Extraktion von Aromastoffen. Der Geschmack ist sehr kräftigt, da die Öle des Kaffees nicht herausgefiltert werden. Nachteil: der Kaffee kühlt in der Glaskanne sehr schnell aus.

Kräftiges Aroma mit großem Volumen

Alle, die das volle Aroma eines Kaffees schätzen und nicht "Cholesterinsensibel" sind. Da die Pressstempel-Methode ohne Filter arbeitet, enthält der Kaffee auch die Lipide Cafestol und Kawheol, die zu einem kurzzeitigen Anstieg des Cholesterinswertes führen können.

Welcher Kaffee geeignet ist:

Hier heißt es ausprobieren. Dunkle Röstungen harmonieren gut mit dem Brühverfahren der Cafetière. Auf jeden Fall sollte der Kaffee grob gemahlen sein. Wer regelmäßig die Cafetière verwendet, sollte sich nach einem kleinen Kaffeeröster umschauen und verschiedenen Mischungen testen.

Die Espressokanne für den Mokka zwischendurch

Die Täuscherin: Espressokanne

Anders als der Name vermuten lässt, kann die Espressokanne keinen wirklichen Espresso zubereiten. Der "Percolator" nutzt lediglich das Dampfprinzip der Espressoherstellung, ohne jedoch den notwendigen Druck für einen echten Espresso zu erreichen. Der Percolator besteht aus zwei Teilen. In den unteren Teil kommt das Wasser und das Sieb für das Kaffeemehl, die eigentliche Kanne für den Kaffee wird mit einem Gewinde auf den unteren Teil geschraubt. Nun wird der Percolator auf eine Herdplatte geschoben und das Wasser zum kochen gebracht. Durch ein Steigrohr wird das verdampfende Wasser mit Druck durch das Kaffeemehl gepresst. Es kühlt leicht ab und verflüssigt sich wieder mit den gelösten Aromastoffen in der Kanne.

In der Praxis ist die Zubereitung knifflig. Wird die Kanne zu früh von der Hitzequelle gezogen, reicht unter Umständen der Druck nicht mehr aus, um das gesamte Wasser durch das Kaffeemehl zu schicken. Bleibt die Kanne zu lang auf dem Herd, kocht der Kaffee blitzschnell über. Da der Percolator ohnehin nicht viel Wasser fasst, reichen ein paar Sekunden Überkochen aus, um gleich erneut einen Kaffee aufsetzen zu müssen. Die meisten günstigen Espressokannen sind aus Aluminium. Bei häufigem Gebrauch können sich aus dem Metall gesundheitsschädliche Stoffe lösen. Zwar haben die Hersteller in den vergangenen Jahren die Materialqualität verbessert, wer jedoch sicher gehen will, gibt ein wenig mehr Geld für einen Edelstahl-Percolator aus.

Espresso ähnlich: klein, stark, schwarz. Jedoch ohne Crema und die Konsistenz eines Espresso.

Für alle, die einen aromatischen, starken kleinen Kaffee schätzen und dabei nur mit einer weiteren Person teilen müssen. Für mehr reicht das Fassungsvermögen eines Percolators nicht.

Welcher Kaffee geeignet ist:

Obwohl der Percolator keinen echten Espresso herstellt, eigenen sich Espresso-Mischungen sehr gut. Hier ruhig verschiedene Blends probieren, auch solche, die Arabica- und Robusta-Sorten mischen, was bei Espresso häufig angeboten wird. Das Kaffeemehl sollte sehr fein gemahlen sein.

Nichts für Kinder - die Cona-Kanne sieht toll aus, ist aber Reinigungsintensiv

Das Experiment: Cona-Kanne

Wie kann es anders sein: Die einzige Kaffeemaschine, die mehr nach Chemie-Experiment als nach der genussvollen Zubereitung aussieht, wurde in Deutschland erfunden: die Glaskolbenkaffeemaschine, heute gemeinhin auch Cona-Kanne genannt, nach dem bekanntesten Hersteller der heutigen Glaskolbenkannen.

Erfunden als Glaskolbenmaschine 1830 in Deutschland und mit den Jahren häufig nachgebaut und mehrfach patentiert. Die Original Cona-Kannen sind kleine Schmuckstücke für die Küche. Sie erinnern ein wenig an "die gute alte Zeit", in der Kaffeezubereitung noch eine kleine Zeremonie war. Plastik-Varianten mit eingebauter Heizplatte von anderen Herstellern haben sich nicht durchgesetzt.

Und so funktioniert sie: Zwei Glaskolben werden übereinander gesetzt und mit einer Gummidichtung nach außen luftdicht verschlossen. In den unteren kommt das Wasser, in den oberen das Kaffeemehl. Hier darf es etwas mehr sein als die üblichen sechs Gramm pro Tasse. Cona-Fans schwören auf zehn Gramm. Aus dem oberen Kolben ragt ein gläsernes Steigrohr nach unten. Das Wasser wird nun erhitzt. Bei Cona-Kannen wird hierfür der Spiritusbrenner entzündet. Es würde aber auch vollauf eine Herdplatte genügen. Das kochende Wasser dehnt sich aus, der Druck presst das sprudelnde Wasser durch das Steigrohr in den oberen Kolben und vermischt sich dort mit dem Kaffeemehl. Ist das Wasser verkocht, wird die Hitzequelle ausgeschaltet. Der untere Kolben kühlt ab, es entsteht ein Unterdruck, der den Kaffee durch einen Filter nach unten saugt. Fertig. Es geht die Geschichte, dass Ludwig van Beethoven nur so seinen "Coffe" zubereitet haben soll.

Kräftiger Kaffee mit vollem Aroma

Für wen geeignet: Für Individualisten, die nicht einfach Kaffee kochen, sondern die Zubereitung zelebrieren wollen. Glaskolben-Maschinen sind nicht für den Alltagsgebrauch gebaut. Die Kolben sind zerbrechlich, die Konstruktion insgesamt empfindlich und die Reinigung aufwändig. Und sauber sollte sie sein, sonst sehen die eleganten Maschinen schnell unansehnlich aus.

Welcher Kaffee geeignet ist:

Der Klassiker: Orginal Melitta Porzellanfilter 102

Alles Handarbeit: Porzellan-Kaffeefilter

Die um 1960 geborenen können sich vielleicht noch daran erinnern, wenn sie als Kinder bei Oma zum "Kaffee" waren. Der Wasserkessel pfiff, wurde vom Herd genommen und der Inhalt in einen Melitta-Porzellan-Filter gegossen, der auf einer großen Kaffeekanne stand. Das manuelle Aufbrühen erzeugt einen sehr aromatischen Kaffee und ist auch heute noch die Methode, mit der Kaffeetester die Qualität der Ware beurteilen. Man muss es nur richtig machen: Das Wasser darf nicht mehr kochen, ansonsten verflüchtigen sich die Aromastoffe und die bitteren und sauren Komponenten treten in den Vordergrund. Ideal ist eine Temperatur von 86 bis 89 Grad Celsius. Das Kaffeemehl nun mit einem kleinen Schwall Wasser anfeuchten und es 20 Sekunden quellen lassen. Auf diese Weise werden die gerösteten Öle, Fette und Bitterstoffe gelöst. Nun das Wasser in kleinen Mengen alle zehn Sekunden schwallweise nachgießen. Der Vorgang sollte vier bis sechs Minuten dauern. Unter vier Minuten entfalten sich die Aromen nicht, über sechs Minuten verflüchtigen sie sich bereits.

Klarer Kaffee ohne Öle

Für alle, die es gern altmodisch mögen und sich Trends widersetzen.

Welcher Kaffee geeignet ist:

Die Papierfilter und die Form des Filterhalters sind auf 100-Prozent-Arabica-Sorten abgestimmten, der in Deutschland am meisten verkaufen Kaffeesorte. Nun ist Arabica ungefähr so genau wie "Auto". Es gibt zahlreiche Varianten von den üblichen Blends der Großröster bis hin zu den vielen Spezialröstungen kleinerer Anbieter. Da bleibt nur eines: durchprobieren.

Die Karlsbader filtert mit einem Porzellansieb. Dafür muss der Kaffe sehr grob gemahlen sein

Für Puristen: Karlsbader Kanne

Seit etwa 100 Jahren auf dem deutschen Markt und noch immer in der Produktion: die Karlsbader Kanne. Bei Profi-Kaffeeverkostungen werden mit ihr häufig die Test-Kaffee zubereitet. Vielleicht nicht unbedingt, weil mit ihr der beste Filterkaffee aufgebrüht werden kann, sondern weil sie aufgrund ihres geschmacksneutralen Porzellanfilters ein stets unverfälschtes Aroma hervorbringt. Die Filter halten nur den Kaffeesatz zurück, ansonsten fließen alle Aromen und Lipide in die Kaffeekanne.

Der verwendete Kaffee sollte daher gerade bei der Karlsbader hochwertig sei. Die Karlsbader Kanne besteht aus vier Teilen: einer Kaffeekanne, dem Brühaufsatz mit zwei grobmaschigen Porzellanfiltern und einem Deckel. In den oberen Teil kommt der Kaffee, der mit heißem Wasser langsam aufgebrüht wird. Die untere Kanne sollte gut vorgewärmt sein, da der Kaffee nur langsam in die Kanne läuft und sehr schnell abkühlt. Damit die weitmaschigen Filter nicht verstopfen muss der Kaffee sehr grob gemahlen sein. Er sollte die Konsistenz von Grieskörnern haben. Da es solche Mahlgrade im Supermarkt nicht gibt, heißt es selbst mahlen oder einen Kaffeeröster mit entsprechendem Angebot suchen.

Kräftiger unverfälschter Geschmack mit großem Volumen

Sicher nur für eine Minderheit von Kaffeeliebhabern, die gern unterschiedliche, stets hochwertige Röstungen probieren. Der Aufwand ist verglichen mit anderen Brüharten hoch, genau genommen seiht man den Kaffee mit der Karlsbader. Ohne gröbstes Kaffeemehl ist die Kanne nicht verwendbar und für die Reinigung wird eben nicht nur der Kaffeefilter in den Biomüll geschmissen, sondern muss der gesamte Filtersatz unter fließendem Wasser gut gereinigt werden.

Welcher Kaffee geeignet ist:

Alle Arabica-Sorten. Je hochwertige desto besser. Am besten von hand sehr grob gemahlen.

Die Wendefähigkeit der Napoletana verraten die beiden Henkel

Bitte wenden Sie jetzt: Napoletana

Das Prinzip der Wendekanne ist einfach und daher genial. Sie besteht nur aus zwei Teilen: einem Wassertopf und einer Kaffeekanne mit Metallfilter. Beide werden miteinander verschraubt. Kocht das Wasser im unteren teil, wird die Kanne gewendet, sprich auf den Kopf gestellt. Das Wasser läuft nun durch den Filterbehälter und extrahiert den Kaffee in die Kanne. Fertig ist der Kaffee. Es gibt unterschiedliche Erklärungen, warum die Wendekanne ausgerechnet Napoletana genannt wird. Die einen sagen, sie soll in Neapel erfunden worden sein, die anderen sagen, sie sei in Frankreich erfunden, werde aber fast nur noch in Neapel verwendet. So oder so: Sie ist auf jeden Fall noch überall in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Wer häufiger aus der Napoletana seinen Kaffee trinken möchte, sollte Modelle aus Edelstahl wählen.

Nur etwas für Gelegenheitstrinker und Zwei-Personenhaushalte. Wie beider Espressokanne ist auch hier die Kaffeemenge sehr begrenzt. Zudem kühlt der Kaffee schnell aus, er sollte also zügig getrunken werden.

Welcher Kaffee geeignet ist:

Je hochwertige desto besser. Der Mahlgrad sollte mittelfein sein.

Ein moderner Ibrik aus Edelstahl. Die Zubereitungsart ist jedoch Hunderte Jahre alt

Die Zeitmaschine: Ibrik

Ursprünglicher geht Kaffeezubereitung nicht. Der Türkische Mokka kommt sozusagen direkt aus der Urzeit des Kaffees, als die geröstete Bohne aus Arabien im 16. Jahrhundert in Metropolen wie Bagdad, Istanbul und Damaskus ihren Siegeszug antrat. Mit Bohne wurde zugleich ihre Zubereitung exportiert. Und noch heute kochen mit der kleinen Kanne etwa ein Drittel der Weltbevölkerung ihren Kaffee: im Orient, in der Türkei, in Griechenland, im persische Raum bis nach Südrussland hinein. Selbst in Teilen von China und Indien ist diese Art der Kaffeezubereitung verbreitet.

Daher trägt die kleine Kanne, die höchstens vier Tassen fasst, auch viele Namen. Die Türken nennen sie Cezve, die Griechen Ibrik oder Briki. Meist ist die Kanne mit dem langen nach oben weisenden Holzstil innen verzinnt und besteht außen aus Kupfer oder Messing. Das Wasser wird mit ungefähr 15 Gramm äußerst fein gemahlenem Arabica sowie Zucker vermischt und aufgekocht. Beginnt der Kaffee schaumig nach oben zu steigen, wird die Kanne vom Feuer genommen. Je nach Land wird nun entweder gleich ausgeschenkt oder ein zweites oder gar drittes Mal aufgekocht. Getrunken wird schlürfend, um möglichst wenig von dem Kaffeesatz mitzunehmen.

Sehr stark, sehr süß, sehr exotisch

Für alle, die Kaffeekochen gern zelebrieren. Der Geschmack ist einzigartig und die Rezepte vielfältig. So wird in Ägypten der Mokka auch gern mit Kardamom gewürzt. Richtig zubereitet ist der türkische Mokka wie ein kleiner Nachtisch.

Welcher Kaffee geeignet ist:

Alle Arabica-Sorten. Der Mahlgrad sollte staubfein sein. Je nach Vorliebe können sowohl helle als auch dunkle Röstungen verwendet werden.

Revolutionäre: Kaffee aus Pads und Disks

Wahrscheinlich war den Ingenieuren von Philipps und den Experten vom Kaffeeröster Douwe Egberts vor knapp zehn Jahren nicht klar, dass sie Mitbegründer eines neuen Trends der Kaffeezubereitung sein würden. Die Tasse Kaffee auf Knopfdruck. Genau abgemessen, ohne Bitterstoffe, dafür mit leichter Crema. Gemacht für sie steigende Zahl an Singlehaushalten und Kleinfamilien mit einem Kind in denen beide Eltern arbeiten. Verkauft als Lifestyle-Produkt und nicht als schnöde Kaffeemaschine. Statt losem Kaffee vorportionierte Pads. Sieben Gramm pro Pad. Eine übliche Menge für eine gute Tasse. Und ein Geniestreich für den Kaffeeröster. Der Padkaffee war pro Gramm bis zu vier Mal so teuer wie loser Kaffee. Und für Philips: Die Pads passten nur in die Senseo-Maschine.

Den Kunden war es egal. Pad-Kaffee und Senseo trafen bei der Einführung 2002 genau ihren Nerv. Über fünf Millionen Senseos wurden allein in Deutschland verkauft. Das Funktionsprinzip ist simple: Mit der Senso wird stets nur Tassenweise aufgebrüht. Pro Tasse wird ein Pad in die Maschine eingelegt. Auf Knopfdruck wird eine genau abgemessene Wassermenge auf 90 Grad erhitzt und mit einem Druck von einem Bar 40 Sekunden lang durch das Kaffeepad gepresst. Im Prinzip wie ein Espresso gezaubert wird, allerdings mit nicht so heißem Wasser und viel weniger Druck. Doch wie beim Espresso bleiben auch beim Senseo-Kaffee die Bitterstoffe und Gerbsäuren im Filter zurück. Der Kaffee ist dadurch sehr bekömmlich. Pad Maschinen gibt es mittlerweile auch von anderen Anbietern: Das Tassimo-System von Bosch, Krups bietet die Nescafe Dolce Gusto an und DeLonghi das Latissima-Sytem.

Geschmack: Alle Geschmäcker, die die Pads so hergeben: von Ok bis Herrje!

Singles und Zweipersonenhaushalte mit mäßigem Kaffeedurst

Welcher Kaffee geeignet ist:

Nur der, den es auch in Pads gibt.

Kleine Kapseln für großes Geld: Nespresso. Der Geschmack ist meist ausgezeichnet

Abgekapselt: Nespresso

Nespresso - die höchste Entwicklung der Kaffeekultur, ohne sich mit Kaffee beschäftigen zu müssen. Maschine auf, Patrone rein, Knopf drücken und fertig ist der Espresso, Cappuccino oder die Latte Macchiato. Und die Sachen schmecken auch noch. Man könnte meinen, der Kaffee in den kleinen Aluminium-Portionsdosen sei eine typische Lifestyle-Erfindung der vergangenen Jahre. Weit gefehlt. Das System ist fast 40 Jahre alt. Es wurde 1970 von Nestlé erfunden, verschwand dann in der Schublade, wurde 1986 in der Schweiz auf den Markt gebracht und floppte dort.

Erst Anfang der Neunziger begann der Aufschwung mit einer neuen Marketing Strategie. Nestlé verkaufte das System nun als hochwertiges Lifestyle-Produkt. Der verkapselte Kaffee wird sprachlich in eine Linie mit erstklassigen "Grand Crus"-Weinen gestellt. So wird etwa Kaffee aus einem Anbaugebiet, so genannter "Single Origin" als "Special Club Grand-Crus" bezeichnet. Kaffee als Luxus und verknapptes Gut: die Nespresso-Kapseln gibt es nur in eleganten Nespresso-Geschäften und Online als Nespresso-Mitglied. Und Luxus ist der Kaffee in der Tat. Ein Pfund Nespresso-Kaffee würde etwa 25 Euro kosten. Den ansonsten preissensiblen Kaffeekunden war das gleich. Nespresso wächst seit 2000 mit rund 30 Prozent jährlich.

Etwa drei Milliarden Kapseln vertrinken die Nespressomaschinen-Besitzer pro Jahr. 3000 Tonnen Aluminium verbraucht allein Nestlè für die Kapseln. Kein Luxus für die Umwelt. Hier will die Konkurrenz ansetzen und kompatible Kapseln aus biologisch abbaubarer Maisstärke anbieten. In Frankreich, dem größten Nespresso-Abnehmer, sind die Alternativen bereits im Markt – im normalen Supermarkt.

Alle Geschmäcker, die die Kapseln so hergeben. Die Güte des Kaffees ist stets hoch.

Singles sowie Zweipersonenhaushalte mit mäßigem Kaffeedurst, überdurchschnittlichem Einkommen und unterdurchschnittlichem Umweltbewusstsein

Welcher Kaffee geeignet ist:

Nur der, den es auch in Kapseln gibt.

Edel und Stark: Eine auf Hochglanz polierte Espressomaschine von ECM

Mutter der Kaffeekultur: Die Espressomaschine

Wer einen perfekten Espresso zubereiten möchte, muss Geduld mitbringen. Eine teure Espressomaschine allein macht es jedenfalls nicht. Obwohl ein hochwertiges Gerät schon die halbe Miete ist, kommt es auf den Kaffee an, den Mahlgrad, das Wasser und die eigene Erfahrung. Nicht jeder Kaffee passt zu jeder Maschine. Hier heißt es mitunter lange probieren, bis eine zur Maschine passende Espressosorte gefunden ist Für einen "richtigen" Espresso muss es auf jeden Fall eine sogenannte Siebträger-Maschine sein.

In das Sieb kommen sechs bis acht Gramm sehr dunkel geröstetes Espressomehl. Es wird mit einem Tamper fest im Sieb angedrückt, das anschließend in der Maschine verriegelt wird. Im Boiler der Maschine wird das Wasser auf etwa 94 Grad erhitzt. Mit einem Druck von acht bis zehn bar wird das Wasser nun etwa 30 Sekunden lang durch das sehr feine Kaffeemehl gepresst. Die Aromastoffe im Kaffee werden gelöst, der Experte spricht von Extraktion, und der hohe Druck verbindet die Kaffeeöle und das Wasser zu einer Emulsion. Der Espresso sollte bereits nach wenigen Sekunden in schaumiger Konsistenz aus der Maschine laufen. Nur dann ist er gelungen.

Die Preisspanne von Espressomaschinen reichen je nach Ausführung von 100 Euro bis knapp 2000 Euro. Grundsätzlich wird nach Einkreissystemen, Zweikreissystemen und Thermoblock-Maschinen unterschieden. Im Einkreissystem erzeugt ein einziger Boiler Brühwasser und Wasserdampf zum Aufschäumen der Milch. Im Zweikreissystem erledigen diese Arbeit zwei Kessel. Thermoblock-Maschinen verwenden statt Kessel einen Durchlauferhitzer. Vorteil: Sie sind bereits nach drei Minuten startbereit, Kesselsysteme benötigen 15 Minuten bis zum ersten Espresso.

20 dicke Tropfen Kaffee. Ein Traum mit Crema – wenn er richtig zubereitet ist. Ferner ist Espresso die Basis für so beliebte Getränke wie Cappuccino, Cafè latte und Latte Macchiato

Für alle mit dem festen Willen zur Einarbeitung.

Welcher Kaffee geeignet ist:

Hier heißt es mitunter lange testen bis eine Kaffeesorte gefunden ist, die bei einem bestimmten Mahlgrad zur eigenen Espressomaschine passt. Kaffeemarken, die man als Hobby-Barista kennen sollte sind unter anderem: Diemme, Schreyögg, Illycaffè, Mocambo Mauro, Izzo, Costadoro, Nannini, Mokaflor und Lavazza

Presto Knopfo: Die Vollautomatik

Der Kaffee-Vollautomat: Oben alle paar Tage ganze Bohnen und Wasser einfüllen, unten auf Knopfdruck den Cappuccino zapfen oder einen Espresso oder einen Latte Macchiato oder einfach nur eine heiße Milch. Den Kaffeesatz kippt der Automat auch gleich mit weg und die besseren Modelle reinigen sich nach dem Kaffeekochen selbst.

Die Nachfrage nach den Luxus-Kaffeemaschinen ist in den vergangenen beiden Jahren in Deutschland rasant gestiegen. Ungeachtet der für eine Küchengerät hohen Preise von 1500 Euro und mehr. Der Wunsch, Zuhause einen Macchiato oder Cappuccino wie im Café um die Ecke zu trinken ist groß. Jeder größere Elektronikmarkt bestückt mittlerweile mindestens eine Regalreihe mit Kaffeeautomaten und Zubehör wie Wasserfilter und Reinigungssets.

Obwohl er "Kaffee"-Automat heißt, funktioniert er wie eine Espressomaschine. Die ganzen Bohnen werden in der Maschine gemahlen, das Mehl fällt dann in der gewählten Portion in ein Sieb, wird dort angepresst und von heißem Wasser durchströmt. Aus einem zweiten Behälter wird zugleich Milch gezogen, aufgeschäumt und im richtigen Mischungsverhältnis zusammen mit dem Kaffee in den Becher oder das Glas gefüllt. Anschließend entleert die Maschine den Kaffeesatz automatisch in einen Auffangbehälter.

Das Angebot reicht von Einsteigermaschinen von 300 Euro bis zu 1800 Euro für Spitzenprodukte. Teurer heißt in diesem Fall tatsächlich meist besser. Die Maschinen halten länger, können mehr und das in der Regel schmackhafter. Wie viel Geld investiert werden sollte, hängt von der Anzahl der täglich aufgebrühten Tassen und der Sorte ab. Im Beratungsgespräch ergibt sich dann schnell das passende Modell.

Von der Maschine abhängig

Für Liebhaber von Kaffeespezialitäten mit gehobenen Einkommen.

Welcher Kaffee geeignet ist:

Wie bei einer Espressomaschine heißt auch beim Vollautomaten ausprobieren. Sich am besten nicht nur im Supermarkt verproviantieren, sondern auch bei den Kaffee-Onlineshops stöbern. Viele Shops bieten Probierpakete aus unterschiedlichen Marken an.

Kaffee-Kochen im Campingurlaub

Löslicher Bohnenkaffee

Die erste Möglichkeit ist löslicher Kaffee. Hierbei wird gefriergetrocknetes Kaffeepulver direkt in einer Tasse mit heißen Trinkwasser aufgegossen bzw. aufgelöst. Umrühren - fertig! Zucker und Milch (gibt es ebenfalls in Pulverform) müssen nach Belieben zugesetzt werden.

  • Außer einer Tasse und dem Glas mit dem löslichen Kaffee hat man keinen zusätzlichen Ballast.
  • Umweltfreundlich, da der Kaffee für die ganze Reise in einem Glas / Plastikglas transportiert wird.
  • funktioniert auch ohne Strom
  • Geschmacklich muss man bei dieser Variante leider ein paar Abstriche machen. Man schmeckt es einfach, dass hier kein richtiges Kaffeepulver aufgebrüht wurde.

Handfiltern

  • Schmeckt sehr gut, wenn man gutes und frisches Kaffeepulver verwendet.
  • Wenig Abfall - und der ist auch noch kompostierbar (Pulver + evt. Filtertüte)
  • Wenig Ballast: Im Zweifelsfall ein paar Papiertüten oder eben ein Mehrfachfilter.
  • stromunabhängig
  • Wenn man nicht gerade eine Thermoskanne dabei hat, wird der Kaffee beim Aufbrühen grosser Mengen schnell kalt.

French-Press-Can

Wird auch Pressstempelkanne oder Cafetière genannt. Das Prinzip ist einfach: Kaffeepulver wird in die Kanne eingefüllt und mit heißem Wasser übergossen. Nach etwa 4 Minuten setzt man ein filterähnliches Sieb auf und presst es langsam herunter. Dadurch wird das Kaffeepulver vom Wasser getrennt, wobei das Pulver nun unten in der Kanne zurückgehalten wird. Die Kanne wird direkt zum Servieren benutzt.

  • Verwendet man qualitativ gutes Kaffeepulver hat man einen sehr guten, aromatischen Kaffee
  • außer dem verbrauchten Kaffeepulver kein Abfall
  • einmalige Anschaffungskosten (ab etwa 25 €) - kein weiteres Verbrauchsmaterial
  • stromunabhängig
  • in der Glaskanne kühlt der Kaffee relativ schnell aus - schnell trinken oder in Thermoskanne umfüllen!
  • Ungünstig: Kanne aus Glas für den Transport im Rucksack wenig geeignet. Es gibt aber auch Reisekaffeemaschinen aus bruchfestem Polycarbonat*, welche besser geeignet sind.

Espressokocher (Percolator)

  • geschmacklich stark
  • relativ kleines Packmaß
  • kein Abfall - gut für die Umwelt
  • man kann auch Tee im Percolator zubereiten
  • Unverwüstliches Material (Metall oder Aluminium) super für den Transport
  • stromunabhängig
  • kühlt relativ schnell aus - aber wer will da schon lange warten?

Kaffee-Padmaschine

Runde Pads - eigentlich Filter, die bereits mit der richtigen Menge Kaffeepulver für 1 Tasse befüllt sind - werden in die Maschine eingelegt, die dann auf Knopfdruck eine Tasse frisch aufbrüht.

  • jede Tasse wird frisch gebrüht
  • Pads können in der richtigen Menge eingepackt werden - so brauch man für ein Wochenende nicht ein ganzes Pfund Kaffee mitnehmen, es reichen eine Handvoll Kaffeepads
Nachteile:

  • stromabhängig
  • sperrig
  • nicht für Rucksackurlaube geeignet
  • große Mengen Kaffee auf einmal kochen dauert recht lange - dafür ist aber jede Tasse frisch.

Filterkaffeemaschine

Die "klassische" Kaffeemaschine, die mit Hilfe eines internes Boilers das Wasser erhitzt und per Pumpe in den mit fein gemahlenem Kaffeepulver gefüllten Filter transportiert. Von dort tröpfelt der Kaffee in eine Kanne - für den Campingurlaub ist sicherlich eine integrierte Thermoskanne einer aus Glas zu bevorzugen, da der Kaffee länger warm bleibt und die Thermoskanne fest verschlossen werden kann.

  • komfortable Kaffee-Variante, deren Geschmack uns vertraut ist.
  • für Wohnwagen oder Reisemobil können wir eine Filterkaffeemaschine Empfehlung durchaus ausprechen - Stromzugang muss auf jeden Fall gewährleistet sein
Nachteile:

  • stromabhängig, daher für einen reinen Backpack-Urlaub nicht geeignet
  • sperrig - für Rucksack-Touren ungeeignet

Ein letzter Tipp

Zuletzt noch ein guter Rat, der unabhängig davon ist, auf welche Art und Weise man seinen Kaffee zubereitet: Man sollte immer auf gute Qualität des Kaffees achten! Billiger Kaffee schmeckt meist auch genau so - billig nämlich - ob man ihn per Hand aufgießt oder mit der teuersten Maschine. Besonders edel sind natürlich Kaffees von handwerklich arbeitenden Röstereibetrieben - eine Kaffeerösterei finden Sie sicher auch in Ihrer Nähe!

Und was verwenden die Camping-Checker ?

Habt Ihr noch andere Methoden in Petto?

Kommentare:

Also, wir haben so eine Bodum-Kaffeemaschine, die arbeitet auch nach dem French-press-Can Prinzip. Bin damit sehr zufrieden, weil zum Wasserkochen auch ein kleiner Gasbrenner reicht und wir beim Zelten nicht unbedingt Strom brauchen.

Das ist eben die komfortable Art, Kaffee auch ohne Strom zu kochen. Und das Ergebnis überzeugt mit echtem Kaffee-Geschmack. Lass es dir schmecken!

Hmm. das ist aber eine tolle Seite zum Thema Kaffeetrinken und Campen. Da wir es lieben in den Bergen zu zelten kommt für uns nur die Variante Campingkocher, Tasse und Instantkaffee oder arabischer Kaffee in Frage. Auf dem nächsten Tripp mit dem Camper durch das nächste Land werden wir das nach dem Lesen Eures Beitrags sicher anders machen. Vielen Dank. Grüße, Matthias

Na, dann wünsche ich euch jetzt schon viel Spaß und höchsten Kaffee-Genuss!

Ich habe mir die Seite einmal angesehen und finde diese Kaffeemaschine recht interessant, obwohl ich mir die Funktionsweise noch nicht so recht erklären kann. Wenn Ihr Lust habt, dass ich die Maschine einmal teste und meinen Lesern vorstelle, würde ich mich freuen, mit euch Kontakt aufzunehmen.

Kommentare sind für uns das Salz in der Suppe - mit ihnen bekommt unser Blog erst den runden Geschmack.

Deshalb freuen wir uns, wenn du hier deinen Gedanken freien Lauf lässt.

Du suchst etwas?

Blog-Archiv

  • ► 2017 (22)
    • ► November 2017 (1)
    • ► August 2017 (5)
    • ► Juli 2017 (3)
    • ► Juni 2017 (1)
    • ► Mai 2017 (1)
    • ► April 2017 (1)
    • ► März 2017 (2)
    • ► Februar 2017 (4)
    • ► Januar 2017 (4)
  • ► 2016 (50)
    • ► Dezember 2016 (1)
    • ► November 2016 (2)
    • ► Oktober 2016 (2)
    • ► September 2016 (4)
    • ► August 2016 (4)
    • ► Juli 2016 (5)
    • ► Juni 2016 (8)
    • ► Mai 2016 (4)
    • ► April 2016 (3)
    • ► März 2016 (5)
    • ► Februar 2016 (8)
    • ► Januar 2016 (4)
  • ► 2015 (54)
    • ► Dezember 2015 (2)
    • ► November 2015 (1)
    • ► Oktober 2015 (4)
    • ► September 2015 (7)
    • ► August 2015 (7)
    • ► Juli 2015 (5)
    • ► Juni 2015 (2)
    • ► Mai 2015 (5)
    • ► April 2015 (5)
    • ► März 2015 (5)
    • ► Februar 2015 (3)
    • ► Januar 2015 (8)
  • ▼ 2014 (62)
    • ► Dezember 2014 (7)
    • ► November 2014 (2)
    • ► Oktober 2014 (8)
    • ► September 2014 (5)
    • ▼ August 2014 (9)
      • [Produkttest] Dometic GREEN CARE TABS
      • [Produkttest] Bigsan-Kristalle & Spülwasserzusatz .
      • Test über umweltfreundliche Chemietoiletten-Zusätz.
      • Diesel im Frischwassertank - was tun?
      • 'Camping ist bunt' - Gewinnspiel von Frankana® Fre.
      • Camping-Urlaube in Bayern zu gewinnen!
      • Kaffee-Kochen im Campingurlaub
      • Infos zum CARAVAN CENTER der Messe Düsseldorf
      • Wander- & Trekkingmesse TOUR NATUR 2014
    • ► Juli 2014 (20)
    • ► Juni 2014 (11)

Meine Themen

Beliebte Posts

Shopping-Tipps

Bildnachweise

Eigene Fotos (im Blog ungekennzeichnet): © Sandra Westenhöfer-Grammeth

Grafiken / Fotos von Drittanbietern sind direkt unterhalb des Bildes mit einem entsprechenden Copyright-Hinweis versehen.

Комментариев нет:

Отправить комментарий

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...