Kaffee kochen ohne filter
25.04.2013, 11:08 Uhr | pc (CF)
Wer den perfekten Filterkaffee kochen kann, braucht weder Vollautomaten noch Kaffeepads. Nicht zu Unrecht gehört der klassische Filter in Deutschland nach wie vor zu den beliebtesten Möglichkeiten, das Heißgetränk zuzubereiten. Mit diesen Tipps müssen Sie keine Abstriche beim Genuss machen.
Filterkaffee kochen: Welche Bohnen sind die richtigen?
Wer den vollen Kaffeegenuss wünscht, sollte auch beim Filterkaffee auf ganze Bohnen setzen und diese nach Bedarf frisch mahlen. Achten Sie beim Kauf der Bohnen auf Hinweise wie "mild geröstet", "nach klassischem Verfahren" oder "schonend". Diese Sorten sind laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks in der Regel von höherer Qualität.
Mahlen Sie die Bohnen am besten direkt, bevor Sie den Kaffee kochen wollen, per Hand und wählen Sie einen Mahlgrad von 0,3 bis 0,5 Millimeter für einen perfekten Filterkaffee. Grundsätzlich gilt: je gröber der Mahlgrad, desto dünner der Kaffee. Sind die Bohnen hingegen zu fein gemahlen, wird der Kaffee zu stark.
Wie viel Kaffeepulver und welchen Filter
Bei der Zubereitung sollten Sie sich weniger an Löffelmengen oder andere Maßeinheiten halten, die sich nach dem Volumen richten. Weil unterschiedliche Kaffeesorten eine unterschiedliche Dichte aufweisen, kann ein Löffel Kaffeepulver manchmal schwerer und manchmal leichter sein. Der Deutsche Kaffeeverband empfiehlt, pro Tasse Filterkaffee etwa sieben Gramm zu verwenden. Am besten verwenden Sie hierfür eine recht genaue digitale Küchenwaage.
Beim Filter gibt es verschiedene Modelle zur Auswahl. Der klassische Papierfilter hat den Vorteil, dass dieser die sogenannten Kaffeefette herausfiltert, die beispielsweise den Cholesterinspiegel erhöhen können. Der Nachteil: Das Papier saugt auch Aromaöle auf, sodass der Genuss etwas geschmälert wird. Wer keine gesundheitlichen Probleme hat, kann daher auch einen Metallfilter verwenden, um den perfekten Filterkaffee zuzubereiten.
Kaffee kochen – ohne kochendes Wasser
Anschließend müssen Sie das Pulver im Filter aufbrühen – und nicht, wie es im Volksmund heißt: Einen "Kaffee kochen". Wer keine Maschine, sondern einen Filteraufsatz aus Porzellan oder Kunststoffe verwendet, sollte deshalb für den Aufguss auf keinen Fall siedendes Wasser verwenden. Lassen Sie es einen kurzen Moment abkühlen. Ideal ist eine Temperatur zwischen 90 und 96 Grad Celsius.
Gießen Sie zunächst einen kleinen Schwall über das Pulver und warten dann etwa zehn Sekunden ab, ehe Sie nach und nach immer wieder kleinere Mengen nachgießen. Den perfekten Filterkaffee genießen Sie am besten frisch, um das volle Aroma ausschöpfen zu können. Es empfiehlt sich daher, lieber häufiger kleinere Mengen zuzubereiten, als eine große Menge Kaffee auf Vorrat zu kochen.
Kaffee ohne filter?
hallo möchte mir heute Kaffee kochen habe aber weder filter noch Maschine da ich nicht viel Kaffee trinke . Aber ich habe gehört das man das Kaffeepulver wie Tee in die Tasse geben und ziehen lassen bis sich das Pulver am Boden der Tasse absetzt doch wie schmeckt ES? wie macht man es genau
6 Antworten

Ein Löffel Kaffee in die Tasse, halb mit kochendem Wasser auffüllen. Zugedeckt ein, zwei Minuten setzen lassen. Nachgiessen, einmal rühren. Wennd er Satz untern ist, ist der Kaffee trinkbar.

Zwei Maßlöffel gemahlenen Kaffee in eine grosse Tasse geben. Zwei Zentimeter, nicht kochendes, Wasser dazu geben. 10 Minuten setzen lassen, dann langsam heisses Wasser auffüllen. Fertig! Der Vorteil: Voll entfaltetes Aroma. Man braucht nicht mal umzurühren.

Naja, Pulver in die Tasse, heißes Wasser drauf und etwas warten. Ist halt Kaffee nach Cowboy-Art. Schmeckt etwas herber als normaler Filterkaffee, muss man mögen, ich finde es nicht schlecht.

Alternative zum Filter: ein größeres Teesieb (auch Durchschlag genannt) und Küchenrolle.
Einfach die Küchenrolle 2-3 Blatt abreissen, in das Sieb legen , Pulver drauf und orsichtig mit heiße, Wasser überprühen.

Wasser kochen, Pulver rein, vom Feuer, rühren und absetzen lassen. Kaffeepulver setzt sich unten ab, wenn man nicht wieder aufwühlt, kann man gut von oben her abgießen oder abtrinken. Falls du ein paar Krümel mittrinkst: macht schön.
Finde es schmeckt sogar besser als Filterkaffee.
PS: türkischer und griechischer Kaffee wird auch aufgekocht, sogar mehrmals über der Flamme aufschäumen lassen. Dann absetzen lassen.
Gibt das Sprichwort: Wer ist stärker, Tee oder Kaffee? Tee - Tee muss ziehen, Kaffee darf sich setzen!

moin, es kommt darauf an welchen kaffee du benutzt. hast du auch keinen tefilter zur ahnd, der tut es sonst auch!

ne aber kann ja einen kaufen , welcher kaffee eignet sich

das kommt auf deinen geschmack an - ich sleber bin ein reiner teetrinker, daher kann ich dir zu kaffee keinen wirklichen rat geben.
Kaffee ohne Kaffeemaschine zubereiten
Wenn du deine Tasse Kaffee am Morgen brauchst, um richtig aufzuwachen, kann die Entdeckung, dass deine Kaffeemaschine kaputt ist ein Alptraum sein. Aber keine Angst, es gibt einige Wege wie du deinen Kaffee auch ohne eine Kaffeemaschine zubereiten kannst. Hier sind einige verschiedene Techniken die du ausprobieren kannst.
Zutaten Bearbeiten
Zubereitung von einer Tasse Kaffee
Vorgehensweise Bearbeiten
Methode 1 von 5:
Schritt Eins: Benutze einen Sieb Bearbeiten
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Methode 2 von 5:
Methode Zwei: Benutze einen Filter Bearbeiten
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Methode 3 von 5:
Methode Drei: Benutze einen Kochtopf Bearbeiten
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Methode 4 von 5:
Methode Vier: Benutze eine Pressstempelkanne (Cafetière, French Press) Bearbeiten
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Methode 5 von 5:
Methode Fünf: Instantkaffee Bearbeiten
7 Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen – mit Filter und ohne Filter

Es existieren zahlreiche Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen. Auch ohne Strom lässt sich hervorragender Kaffee brühen. Und nicht selten schmeckt er sogar besser, als der Kaffee, welcher aus einer elektrischen Maschine kommt.
In diesem Artikel stellen wir dir die bekanntesten Alternativen für die Zubereitung eines deftigen Kaffee unterwegs vor.
Kaffee kochen ohne Maschine: Meine persönlichen Favoriten
Ganz oben auf der Liste meiner beliebtesten Arten, draussen Kaffee zu kochen, sind alle Möglichkeiten, die über dem offenen Feuer zubereitet werden. Denn nichts schmeckt besser, als ein Kaffee frisch vom Lagerfeuer. Der Kaffee erhält so nicht nur den natürlichen Kaffeegeschmack, sondern ist auch mit einem typischen Holzfeuer-Aroma versetzt, welches man eben nur über dem Lagerfeuer erhält.
Mit dem Kaffee verhält es sich da nicht anders, wie mit manchen Speisen, die ebenfalls nur über offenem Feuer ihr typisches Aroma bekommen.
Möglichkeiten für die Zubereitung von Kaffee über dem Lagerfeuer ohne Filter
#1 Cowboykaffee im Topf oder der Tasse zubereitet mit gemahlenen Kaffeebohnen
Für die Zubereitung von Cowboy Kaffee braucht man keinen Filter. Man kann ihn entweder direkt in der Blechtasse zubereiten oder in einem Topf.
Man gibt einen Topf oder eine Blechtasse mit Wasser zum Sieden auf das Lagerfeuer. Damit der Topf oder die Tasse nicht kippelt, kann man einen Dreifuss verwenden oder man legt einfach ein paar Steine unter, so dass das Gefäss darauf gut und sicher über der Glut steht.
Wer auf Seewasser oder Flusswasser zurückgreifen muss, der kann es zuvor mithilfe eines leistungsstarken Wasserfilter für unterwegs in wenigen Minuten geniessbar machen. Nach dem Filtern wird das Wasser zusätzlich noch einige Minuten abgekocht.
Wasser wird stets zuerst gefiltert und erst anschliessend abgekocht!
Ist das Wasser abgekocht, wird der Topf oder die Blechtasse vom Feuer genommen und neben der Glut abgestellt. Nun gibt man ganz nach Wunsch einige Löffel Kaffeepulver in das heisse Wasser und verrührt das Ganze gut.
Abgedeckt oder offen lässt man den Cowboykaffee so einige Minuten stehen, damit er gut durchziehen kann. Zum Schluss gibt man einen Schuss kaltes Wasser darüber. Durch diesen Kniff setzt sich verbleibendes schwebendes Kaffeepulver schneller auf dem Boden ab.
Das gleiche macht man übrigens auch beim “Türkischen Kaffee”. Nur wird hier anstelle von kaltem Wasser kalte Milch darüber gegossen.
#2 Bohnenkaffee durch Aufgiessen ohne Filter mit gemahlenen Kaffeebohnen
Für diese Methode wird Wasser in einer Kanne erhitzt und anschliessend über das Kaffeepulver in der Tasse geschüttet. Ganz nach Geschmack gibt man einen oder mehrere Löffel Kaffeepulver in die Tasse. Nach dem Aufgiessen des heissen Wassers wird der Kaffee gut verrührt und anschliessend einige Minuten zum Durchziehen stehen gelassen.
Auch hier kann ein Schuss kaltes Wasser oder kalte Milch dazu beitragen, dass sich verbleibendes schwebendes Kaffeepulver besser am Tassengrund absetzt.
#3 Kaffee durch Aufgiessen mit Kaffeegranulat / löslicher Kaffee
Die Zubereitung mit löslichem Kaffee ist eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten, Outdoor Kaffee zu kochen. Puristen werden gemahlenen Bohnenkaffee bevorzugen. Trotzdem ist gegen löslichen Kaffee nichts einzuwenden. Er schmeckt hervorragend und da er sich komplett im Wasser auflöst, ist der Koffeingehalt bei dieser Art der Kaffeezubereitung im Freien sogar meist noch höher als bei gemahlenem Bohnenkaffee.
Outdoor Kaffee kochen mit Filter
Für die Zubereitung von Filterkaffee im Freien stehen unzählige Möglichkeiten zur Auswahl. Während meiner Kubareise im Mai 2017 kam ich an eine ökologische Farm nahe Viñales, wo unter anderem auch Kaffee angebaut und verarbeitet wird. Ich habe den Kaffee dort probiert und muss gestehen, dass ich bereits weitaus besseren Kaffee getrunken habe. Trotzdem fand ich den Besuch aufschlussreich und interessant.
Auf der Farm wurden arabische Kaffeesorten angebaut, die nach der Ernte direkt getrocknet und dann geröstet wurden. In einem Steinmörser werden die gerösteten Bohnen per Hand zermahlen. Gefiltert wurde der Kaffee über einen improvisierten Kaffeefilter aus Baumwolle, welcher jedoch hauptsächlich für Präsentationszwecke galt. Interessant war es allemal.
Bilder von der ökologischen Kaffeefarm auf Kuba – Links: Improvisierter Kaffeefilter / Rechts: Kaffeeplflanze
#4 Outdoor Kaffee kochen mit improvisiertem Kaffeefilter
Zur Herstellung eines improvisierten Kaffeefilter kann alles dienen, was bestenfalls aus natürlichen Materialien (unbehandelt) besteht und beim Durchgiessen den Kaffeesatz zuverlässig aus dem Wasser filtert. Behelfsmässig können Baumwollstrumpfhosen als Kaffeefilter zum Einsatz kommen oder auch ein T-Shirt.
#5 Draussen Kaffee filtern mit Papierfilter
Ein Papierfilter nimmt keinen Platz im Rucksack in Anspruch, ist biologisch abbaubar oder kann nach dem Kochen auf dem Lagerfeuer direkt verbrannt werden. Jedoch muss man ihn im Vergleich zu einem Kaffeefilter aus Kunstoff mit etwas Geschick über die Tasse stülpen, so dass er beim Abgiessen nicht in die Tasse rutscht oder man sich im schlimmsten Fall nicht die Finger verbrennt.
#6 Kaffee filtern mit Kunsstofffilter
Ein Kunststofffilter bietet sich vor allem fürs Camping an. Auch nimmt er beim Packen nur wenig Platz in Anspruch, ist dafür aber äusserst nützlich. Den Kunststofffilter kann man genau wie den Papierfilter vielseitig verwenden. Entweder man gibt das trockene Kaffeepulver in den Filter und giesst langsam heisses Wasser darüber, welches dann genau wie bei der Kaffeemaschine zuhause durch das Kaffeepulver fliesst und die Inhaltsstoffe aufnimmt. Oder man giesst den türkischen Kaffee aus der Kanne oder dem Topf zum Filtern durch das Sieb.
Die zweite Variante ist effektiver, da man beim direkten Filtern sehr langsam giessen muss, um ein geschmackvolles Ergebnis zu erhalten. Wenn man das Wasser so langsam durchfliessen lassen möchte wie die Kaffeemaschine zu Hause, da kann einem schnell der Arm schwer werden.
#7 Kaffeezubereitung mit italienischer / spanischer Kaffeekanne / Espressokanne
Auch diese Zubereitungsart zählt zu meinen Favoriten. Ich selbst besitze verschiedene italienische Kaffeekannen aus Aluminium, Metall und in unterschiedlichen Grössen.
Als beste Kaffeekannen dieser Kategorie haben sich die Espressokannen der italienischen Marke Bialetti bewiesen:
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Auch der Kaffee aus einer italienischen / spanischen Espressokanne schmeckt am besten, wenn er über dem Lagerfeuer zubereitet wird. Da man nicht ständig ein Lagerfeuer parat hat, schmeckt er aber auch hervorragend, wenn man ihn über dem Gas- oder Elekroherd zubereitet.
Pflege italienischer Espressokannen
Spanische oder italienische Espressokannen aus Aluminium werden übrigens nie mit Topfkratzern, Fit oder ähnlichem gereinigt sondern immer nur unter fliessendem Wasser abgespült. Es ist ganz natürlich, dass die Kannen mit der Zeit eine dunkle Patina ansetzen. Diese sollte man jedoch nicht versuchen abzukratzen. Es heisst sogar, dass sich erst mit den richtig eingebrannten Espressokannen die besten Kaffeeergebnisse erzielen lassen.
Die italienische oder spanische Espressokanne kann über dem Lagerfeuer, dem Gasherd oder dem Elektroherd betrieben werden.
Zubereitung von Kaffee über dem Campinggasherd
Alle vorgestellten Methoden zur Kaffeezubereitung Outdoor können entweder über einer offenen Feuerstelle wie etwa einem Lagerfeuer oder einem Hobokocher durchgeführt werden oder natürlich auch auf jedem Gasherd, oder wer beim Camping über einen Elektroherd verfügt, natürlich auch über einem Elektrokocher.
Outdoor Kaffee kochen beim Zelten
Beim Zelten auf offiziellen Zeltplätzen sind die Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen in manchen Fällen begrenzt. Denn nicht überall ist ein offenes Feuer erlaubt. Selbst die Benutzung von Gaskochern kann auf manchen Plätzen restringiert oder gar verboten sein. Diese Einschränkungen sind vor allem in Gebieten mit erhöhter Waldbrandgefahr verständlich.
Im Zweifelsfall sollte man sich deshalb bereits vor Reiseantritt auf dem Zeltplatz der Wahl darüber erkundigen, ob offene Feuerstellen (Barbecueplätze) zur Verfügung stehen, ob Hobokocher verwendet werden dürfen und inwieweit Gaskocher vor dem Zelt zum Einsatz kommen dürfen.
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Kaffee ohne Filter aus Papier kochen - so geht's
Möchten Sie mal einen anderen Kaffee probieren, als immer Filterkaffee? Probieren Sie mal Kaffee ohne Filter aus Papier! Viele Leute finden übrigens, dass Kaffee ohne Filter besser schmeckt. Lesen Sie hier, wie Sie ungefilterten Kaffee kochen können.
Was Sie benötigen:
- Cafetiere
- Kaffeemehl
So bereiten Sie leckeren Kaffee ohne Filter zu
Probieren Sie doch mal einen Kaffee, den Sie so zubereiten, wie es früher üblich war, als Papierfilter noch nicht verbreitet waren.
- Geben Sie in einen großen Porzellenbecher ein bis zwei gehäufte Teelöffel gemahlene Kaffeebohnen, je nachdem, wie stark Sie Ihren Kaffee mögen.
Kaffee ist nicht gleich Kaffee. Das wird wohl jeder Kaffeetrinker bestätigen können. …
Wie Sie eine Cafetiere für Bohnenkaffee verwenden
Eine Cafetiere besteht aus einer Glaskanne und einem Deckel, der mit einem sehr feinmaschigen beweglichen Filter aus Metall verbunden ist. Sie können damit einen hervorragenden Kaffee ohne Filter aus Papier zubereiten.
- Geben Sie gemahlene Kaffeebohnen in die Glaskanne. Verwenden Sie einen gehäuften Teelöffel Kaffeemehl pro Tasse Wasser plus einen Teelöffel zusätzlich.
- Gießen Sie kochendes Wasser über das Kaffeemehl. Setzen Sie den Deckel auf die Kanne und schieben Sie den Metallfilter so weit nach unten, dass er auf der Oberfläche des Kaffees aufliegt.
- Lassen Sie den Kaffee dann mindestens fünf Minuten lang ziehen, bis der Großteil der gemahlenen Kaffeebohnen sich abgesetzt hat.
- Drücken Sie dann den Metallfilter mit Hilfe des Stabs so weit wie möglich nach unten. Der Kaffee ist nun fertig.
- Nach Genuss des Kaffees bleibt unten in der Kanne der Bodensatz zurück.
- Werfen Sie den Bodensatz in den Müll und spülen Sie das Metallsieb und die Kanne gut aus; dann ist Ihre Cafetiere für den nächsten Einsatz bereit.
Kaffee kochen ohne filter

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Kaffee Kochen – die 10 Besten Methoden für den Koffeinkick

Zählt ihr auch zu den Menschen, die ohne Koffeinkick nicht so recht zu funktionieren scheinen? Dann ist dieser Artikel genau das Richtige für euch! Denn hier geht es um die beliebtesten Methoden Kaffee zu kochen und darum, wie ihr das beste aus dem schwarzen Gold herausholt – alles für den absoluten Koffeinkick. Mit diesen 10 Zubereitungsarten dringt ihr garantiert in die tiefsten Tiefen des schwarzen Herzens eures Kaffees vor. Solltet ihr gerade noch auf der Suche nach den besten Bohnen sein schaut doch hier:
Kaffee Kochen mit dem Handfilter
Der Handfilter ist der Klassiker des Kaffeekochens. Hier wird das Kaffee kochen zu einem haptischen Erlebnis, weil wirklich alles von Hand gemacht wird. Das fängt bei der Filtervorbereitung an. Wenn ihr wie ich Handfilter aus Porzellan verwendet, spürt ihr schon direkt das Gewicht des Filters. Der Handfilter allein zeugt schon davon, dass es sich hier um Kaffee mit Substanz handelt.
So kocht ihr den Kaffee richtig:
- Guten Kaffee (logisch, oder?).
- einen Handfilter (empfiehlt sich bei dieser Zubereitungsart).
- einen Papierfilter (außer ihr kaut gerne Kaffeepulver).
- eine passende Tasse.
Weil guter Kaffee frischer Kaffee ist und weil guter Kaffee nicht nur die Adenosinrezeptoren kickt, sondern auch Geruchs- und Geschmackssinn, mahlt ihr erst mal eure Kaffeebohnen zu Pulver. Wählt für Handfilter einen mittleren Mahlgrad.
Jetzt wäre es nicht ganz falsch, wenn ihr ein bisschen heißes Wasser bei der Hand hättet, oder? Also heißt es: Wasser kochen. Weil das heiße Wasser eh am besten etwa eine Minute „abkühlen“ (wenn man es so nennen will) soll, passt dieser Arbeitsschritt hier ganz gut dazwischen.
Next step: Der Papierfilter. Knickt den Falz und ab damit in den Handfilter. Wenn ihr den Papierfilter nun befeuchtet, macht ihr ihn direkt durchlässiger für seine kommende Aufgabe. Genau beschrieben hab ich das schon mal in meiner Handfilteranleitung.
Kaffee gemahlen, Filter vorbereitet, Wasser fertig? Check. Dann kann nun alles seinem Zweck zugeführt werden. Handfilter auf die Tasse oder Kanne, Kaffeepulver rein und Wasser drüber. Aber! Bitte nicht irgendwie und einfach reinschütten!
Handfilterzubereitung ist ein kleines Zeremoniell. Auch – oder vielleicht gerade – auf der Suche nach dem ultimativen Koffeinkick gilt: Gut’ Ding will Weile haben. Darum erst mal das Kaffeepulver mit einem Teil des Wassers benetzen, sodass sich die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt. Das nennt sich dann Preinfusion. Erst anschließend den Rest in kreisenden Bewegungen über die gesamte Oberfläche des Kaffeepulvers verteilen.
Warum Handfilter?
Kaffee im Handfilter gekocht ist ein echter, authentischer Kaffee, der keine teure Materialanschaffung voraussetzt. Einfach zu reinigen ist er auch und die Überbleibsel sind 100% biologisch abbaubar. Außerdem kriegt man beim Handfilterbrühen zusätzlich zum Koffeinkick gratis einen Nostalgiekick dazu. … wenn das kein Argument ist, weiß ich auch nicht!

Kaffee aus der AeroPress
Zugegeben: Das Design der AeroPress ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Aber abgesehen von ihrem Erscheinungsbild (irgendwas zwischen ist die AeroPress einfach ein Garant für geilen Kaffee. Den richtigen Kaffee vorausgesetzt. Diese Art der Kaffeezubereitung triggert vor allem unseren Entdeckergeist. Eine „Kaffeemaschine“, die zum Ausprobieren, Variieren und Experimentieren einlädt.

How to AeroPress
Die erste Zutat dürfte kein Geheimnis mehr sein:
- Kaffee (ist einfach essentiell beim Kochen des selbigen).
- die AeroPress samt Filterpapier (sie ist das Schlüsselelement).
- heißes Wasser.
- ein Kaffeeauffang- oder -trinkbehältnis (vulgo: Tasse oder Kanne).
Das besondere an Kaffee aus der AeroPress ist, dass es mehrere Brühverfahren gibt, mit der ihr euch mit dem passenden Koffeinkick versorgen könnt. Ich habe an anderer Stelle schon zu unterschiedlichen Herangehensweisen an AeroPress-Kaffee geschrieben. Deshalb will ich mich an dieser Stelle auf die klassische Variante beschränken.
Mit dem Drang nach einem Koffeinkick ist nicht zu spaßen. Da sollten wir uns die Experimentiererei für eine andere Gelegenheit aufheben.
Das fängt beim Mahlgrad eures Kaffees an. Wenn ihr ihn zu fein mahlt, presst sich’s zum einen schwerer. Zum andern wirkt sich das auf die Wassertemperatur und Brühzeit aus. Ohne Firlefanz ist also ein mittelfeiner Mahlgrad ratsam.
Kocht schon mal das Wasser. Das sollte im besten Fall eh circa 2 Minuten runterkühlen. Dann legt den Papierfilter in das Sieb. Wie beim Handfilter empfiehlt es sich, diesen kurz mit Wasser durchzuspülen. Danach schraubt ihr den in den Zylinder und stellt ihn auf die Tasse.
Kaffee in den Zylinder. Direkt gefolgt von eurem runtergekühlten Wasser. Füllt den Zylinder bis zur entsprechenden Markierung. Jetzt müsst ihr das Kaffeepulver unter Rühren gut im Wasser verteilen. Wenn ihr den Kaffee gern was kräftiger mögt, lasst ihn noch ein paar Sekunden ziehen.
Andernfalls setzt den Presskolben gleich auf, nachdem ihr fertig gerührt habt und drückt ihn langsam aber konstant nach unten. Fertig ist der Kaffee – gerührt, nicht geschüttelt.
Die Vorteile der AeroPress
Die AeroPress ist eine moderne Variante Kaffee zu kochen. Noch dazu ist sie in der Anschaffung recht preiswert und für Singlehaushalte ideal. Kaffee kochen mit der AeroPress ist unkompliziert, schnell und unaufwändig. Die Bestandteile sind schnell wieder sauber und sie verursacht wenig Müll. Außerdem eignet sie sich perfekt auch für das Reisegepäck.
Espresso, ex presso – also aus der Presse. In weiten Teilen seines südeuropäischen Herkunftslandes ist der Espresso der „normale Kaffee“. (Was vielleicht für Italienurlauber ein nicht ganz unwichtiger Hinweis ist.) In jeder Bar heimisch ist die Espressomaschine. Handlicher und für den Hausgebrauch weitaus verbreiteter ist der Espressokocher. Auch unter dem Namen Mokkakanne bekannt. Der macht aber, im Gegensatz zur großen Maschine in Bars und Lokalen, per definitionem keinen Espresso. Sondern eben stinknormalen Kaffee.
Kaffee Kochen mit dem Espressokocher
Espresso, ex presso – also aus der Presse. In weiten Teilen seines südeuropäischen Herkunftslandes ist der Espresso der „normale Kaffee“. (Was vielleicht für Italienurlauber ein nicht ganz unwichtiger Hinweis ist.) In jeder Bar heimisch ist die Espressomaschine. Handlicher und für den Hausgebrauch weitaus verbreiteter ist der Espressokocher. Auch unter dem Namen Mokkakanne bekannt. Der macht aber, im Gegensatz zur großen Maschine in Bars und Lokalen, keinen Espresso. Sondern eben stinknormalen Kaffee.
Für guten Kaffee aus der Espressokanne braucht ihr:
- Kaffee (mir drängt sich der Verdacht auf, dass das irgendwie bei allen Varianten der Fall ist).
- einen Espressokocher (von den billigen Aluteilen rate ich aus Geschmacksgründen ab).
- Wasser.
Kaffee aus der Espressokanne ist eine der einfachste Varianten der Kaffeezubereitung. Hier spielt die Kannenqualität eine entscheidende Rolle. Vor allem, wenn man nicht über einen Gasherd verfügt. Bei billigen Alukannen kann der Griff auf Ceranherdplatten schnell schmelzen. Auch der Dichtungsring ist dann meist von minderer Qualität und wird bei häufigem Gebrauch schnell porös.
Davon abgesehen riechen die Alukannen unangenehm. Das hat teils extreme Auswirkungen auf den Geschmack. Eigentlich sind die ersten Portionen aus so einer Billigkanne untrinkbar.
Also, wenn ihr dann eine Qualitätskanne besorgt habt, mahlt euren Bohnenkaffee zu Pulver. Der Mahlgrad wird bei Espressokochern oft zu fein gewählt. Nur weil das Wort Espresso drin stekt, heißt es nicht, dass ihr einen Mahlgrad wie bei einer Espressomaschine nutzen solltet! Mit feinerem Pulver holt ihr nicht mehr Aroma aus dem Kaffee, sondern verbrennt ihn. Füllt den Wasserbehälter mit lauwarmem Wasser.
Wer sich bei der Menge nicht sicher ist, findet oft im oberen Kannenaufsatz eine Markierung. Ansonsten könnt ihr auf eine Faustregel zurückgreifen: So viel Wasser, dass es bis unter das Kannenventil reicht.
Dann setzt das Sieb ein. Löffelt das Pulver in den Filter und zwar so viel, dass der Kaffee zwar locker im Filter sitzt, aber bei leichtem Andrücken mit dem Löffel eine ebene Oberfläche entsteht. Schraubt die Kanne auf. Und zwar fest. Also fest-fest. Sonst kriegt der Espressokocher Probleme mit dem Druck. Und ihr Probleme mit dem Kaffeeresultat.
Fertig ist der Kaffee, wenn der Kocher pfeift. Aber besser wäre es, die Kanne schon kurz davor von der Herdplatte zu nehmen. Andernfalls tendiert der Espresso dazu, anzubrennen. Dann riecht es zwar in der Wohnung lecker nach Kaffee. Schmecken tut er dann aber nicht mehr.
Kaffee aus dem Espressokocher ist zwar schnell und einfach zubereitet, von Herzen empfehlen kann ich diese Art Kaffee zu kochen aber nicht. Es gibt allerdings durchaus ein, zwei Gründe, die für den Espressokocher sprechen.
Gründe für den Espressokocher
Die Espressokanne ist in unterschiedlichen Größen erhältlich, sodass sie für Singles genauso gut geeignet ist, wie für Mehrpersonenhaushalte. Der Kaffee ist recht zügig fertig, sodass ihr auf euren Koffeinkick nicht lang warten müsst. Es fällt kein Abfall an und regelmäßig mit Wasser gereinigt, bleibt euch der Espressokocher lang erhalten. Einzelteile gibt’s zum Nachkaufen, sollten sie irgendwann doch verschleißen.


Kalten Kaffee Kochen – Cold Brew
Ach, das is’ doch kalter Kaffee! Könnte man so sagen. Der Unterschied zwischen kaltem Kaffee und Cold-Brew-Kaffee ist aber, dass letzterer schmeckt. Anders als bei heiß gekochtem und dann abgekühltem Kaffee kocht ihr beim Cold Brew nicht die Bitterstoffe aus dem Pulver heraus. Im Gegenteil. ihr erhaltet im Cold-Brew-Verfahren einen milden, angenehm frischen Kaffee.
Probier’s mal mit Gemütlichkeit
Mit dem schnellen Kick wird das beim Cold Brew nichts. Stattdessen braucht ihr:
- Geduld und Zeit („Wer hat an der Uhr gedreht …?“).
- Kaffeepulver (wie gehabt nur gröber).
- einen Behälter.
- raumtemperiertes Wasser (kein kaltes, wie bei dem Namen vielleicht zu vermuten wäre).
- einen Filter oder ein feines, ein sehr feines Sieb.
- Frischhaltefolie.
ihr erkennt schon an der Zutatenliste, dass die Herstellung eines Cold-Brew-Kaffees ein bisschen länger dauert. Um ganz genau zu sein fast einen Tag. Wer also ungeduldig ist oder nur auf den schnellen (Koffein-) Kick zwischendurch aus ist, wird zwar was verpassen, ist aber mit einem andern Kaffee eventuell besser beraten.
Für weitsichtige Kaffeetrinker kann der Cold Brew aber sehr wohl auch den schnellen Kick bedienen. Er muss halt nur am Tag davor schon zu bereitet werden. Und zwar so:
Mahlt euren Kaffee. Der darf in diesem Fall recht grob sein. Danach kommt das Kaffeepulver in den Behälter eurer Wahl. Einmal gut und gewissenhaft umrühren und fertig ist der Kaffee. Fast. Denn jetzt wird er mit der Frischhaltefolie abgedeckt und darf sich ausruhen.
10 bis 12 Stunden „brüht“ der Kaffee jetzt vor sich hin. Ich sag’ ja, ihr braucht Geduld und Weitsicht.
Gehen wir davon aus, ihr habt es dem Kaffee gleich getan und die Wartezeit mit Ausruhen überbrückt, dann könnt ihr euch am nächsten Tag den Koffeinkick abholen. Dazu nehmt ihr den Filter zur Hand und befreit den kalt gebrühten Kaffee von den Pulverresten.
Was ihr jetzt habt ist eine Art Kaffeekonzentrat. ihr könnt’s mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser auffüllen bzw. strecken. Je nachdem, wie stark oder eben nicht der Cold Brew euch kicken soll.
Pro Cold Brew
Auch wenn der Cold-Brew-Kaffee euch etwas Geduld abringt, an heißen Sommertagen gibt’s nichts besseres, um sich den idealen Koffeinkick abzuholen. Auch als Basis für Eiskaffee ist Cold Brew super. So punktet der kalte Kaffee auch als Dessertvariation. Überhaupt ist Cold-Brew-Kaffee eine geniale Basis für diverse Kaffeeleckereien. Meine Favoriten findet ihr bei den Coffeeness-Rezepten.


Kaffee aus der French Press
Voulez-vous un café? Die französische Presse ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits kann man damit unkompliziert und schnell guten Kaffee kochen. Andererseits ist die Reinigung ein Gräuel. Aber weil wir hier ja auf der Suche nach dem ultimativen Koffeinkick sind, liegt der Vorteil der French Press eindeutig in ihrer Schnelligkeit.
Das braucht’s für Kaffee aus der French Press
- Kaffee (erstaunlich, oder?).
- Wasser.
- ein French-Press-Modell eurer Wahl.
Das war’s schon? Na, ich geh mal davon aus, dass ihr die French Press vorher zusammengebaut und in Reichweite habt, oder? Falls nicht, holt das eben nach. Falls doch, reichen Kaffee, Wasser und Kanne.
Für die French Press solltet ihr den Kaffee etwas gröber mahlen. Durch den direkten Kontakt mit dem heißen Wasser wird nämlich in recht kurzer Zeit so ziemlich alles an Stoffen aus dem Kaffee herausgefiltert, was nur irgendwie geht.
Außerdem schwimmt zu feines Pulver durch den Siebaufsatz der Presse. Aber es soll ja Leute geben, die das gut finden, wenn sie Kaffee nicht nur trinken, sondern auch kauen können.
Ab mit dem Kaffeepulver in die Glaskanne. Mit dem Wasser aufgießen. Vielleicht macht ihr die Kanne nicht gleich ganz voll, sondern erstmal nur zu einem Drittel. Dann rührt ein paar Sekunden lang um, damit das Pulver sich gut verteilt. Das restliche Wasser dazu, nochmal umrühren, den Stempel aufsetzen und ein paar Augenblicke warten.
[An dieser Stelle bitte einmal die Melodie von Jeopardy summen … ]
Wenn sich das Kaffeepulver allmählich zu setzen beginnt, drückt den Pressstempel langsam nach unten. Der Kaffee sollte dann aber schnellstmöglich seinem Zweck (Tasse – Mund – Blutbahn) zugeführt werden. Andernfalls wird er nicht nur kalt sondern auch extrem bitter.
Das Gute an der French Press
Das Gute an der French-Press-Methode ist, dass es eine sehr fixe Zubereitungsart ist. Außerdem sorgt der Vollkontakt von Wasser und Kaffeepulver für einen sehr geschmacksintensiven Kaffee. Wer seine Zeit also nicht mit Warten, wie auf einen Cold Brew, verplempern will, kann sich mit einer French Press seinen Koffeinkick sehr schnell abholen. Allerdings kann man auch beides vereinen die French Press für den Cold Brew benutzen. Das beste aus zwei Welten … oder so.
Cafe Americano aus der Espressomaschine

Hä? Espresso hatten wir doch schon?! Tja, leider ist die Welt des Espresso eine Welt voller Missverständnisse. Vorhin ging’s nämlich um den Espressokocher. Und ein Espressokocher kocht keinen Espresso, wie’s der Name vermuten lassen könnte, sondern Kaffee.

Der Espressokocher kommt nämlich gerade einmal auf 1,5 Bar Druck. Für echten Espresso ist er deshalb ein bisschen zu schwach auf der Brust. Eigentlich geht es in diesem Artikel um Kaffee aber wollt Espressomaschinen und Kaffeevollautomaten nicht auslassen. Einen schwarzen Kaffee bekommt ihr bei diesen beiden Methoden beispielsweise mit einem Cafe Americano.




Espresso aus der Espressomaschine
Die wichtigsten Utensilien für einen guten Espresso sind:
- Siebträger.
- Tamper.
- Kaffeemühle.
- Kaffee.
- Wasser.
- Übung.
Eine anständige Espressomaschine ist das A und O für einen guten Espresso. Denn sie bringt den erforderlichen Druck mit. Das Wasser müsst ihr hier auch nicht selbst kochen, das übernimmt die Espressomaschine für euch. Die Einstellung und Optimierung ist aber sehr Anspruchsoll. Hier kommt es auch sehr auf den Siebträger an. Es gibt einfach zu bedienende Einsteigergeräte wie die Delonghi EC 680. Aber für alle Espressomaschinen gilt: Wer sich nicht mit ihr beschäftigt, wird keinen guten Espresso bekommen.
Das Kaffeepulver mahlen und in den Siebträger füllen. Mit dem Tamper festdrücken, damit das Pulver schön kompakt wird und den Träger fest in die Maschine einsetzen. Die Maschine heizt das Wasser auf und drückt es entsprechend kraftvoll durch den Kaffee. Heraus kommt ein leckerer Espresso mit einer schönen Crema.
Viele weiter Informationen und Tests findet ihr hier: Espressomaschinen.

Warum eine Siebträgermaschine?
Zwar sind Siebträgermaschinen in der Anschaffung ein bisschen teurer, dafür erleichtern sie euch den Zugang zu einem wunderbar aromatischen Espresso ungemein. Und ihr seid jederzeit flexibel. Das Kaffeekochen geht schnell und individuell, weil ihr Druck und Temperatur selbst einstellen könnt. Die Siebträgermaschine ist die kleine Schwester der Espressomaschinen aus dem Restaurant oder Lokal. Und steht diesen geschmacklich in nichts nach. Wer Kaffee als Ritual zelebrieren will, kommt um eine Siebträgermaschine nicht herum.
Kaffee aus dem Kaffeevollautomat
Am Vollautomat scheiden sich die Geister. Aber wer sich nicht lange mit der Zubereitung eines Kaffees aufhalten will oder wer gerne die Zubereitungsarten variiert, ist damit gut beraten. Ein guter Kaffeevollautomat nimmt euch nicht nur viel Arbeit ab, er liefert auch den passenden Kaffee zu jeder Jahres-, Tages- oder Uhrzeit. Allerdings bedarf es beim Vollautomat auch regelmäßiger Wartung und nicht gerade unaufwendiger Pflege. Wir ihr wisst, befasse ich mich seit langem intensiv mit Kaffeevollautomaten. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass ich generell von der Zubereitung von schwarzem Kaffee oder Cafe Crema oder Cafe Creme aus dem Kaffeevollautomaten abrate. Ich finde die Zubereitung eines Cafe Americanos ist die besser Wahl, ihr gießt einen oder mehrere Espressos dabei mit heißem Wasser auf.


Kaffee brühen mit dem Vollautomaten
ihr braucht beim Kaffeevollautomaten recht wenig:
- Frischen Espresso.
- Wasser.
- den Vollautomaten.
Und basta. Der Kaffee muss nicht mal gemahlen werden, denn das übernimmt in dem Fall die Kaffeemaschine gleich mit. Was oft vergessen wird, ist wie viele Dinge bei einem Kaffeevollautomat noch eingestellt werden können. Der Mahlgrad, die Wassermenge, Temperatur, Milchmenge und viele mehr. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall!
Aber im Grunde müsst ihr also nur Wasser in den Tank geben, Bohnenkaffee in den Behälter und die Maschine ist startklar. Mit einem Knopfdruck zum Koffeinkick.
Wenn noch Bohnen und Wasser vom Vortag in der Maschine sind, reicht sogar der bloße Drücker auf den jeweiligen Knopf. Latte Macchiato oder ein Espresso? Ganz nach Gusto und Tagesverfassung. Der Kaffeevollautomat ist stets zu Diensten und mit wenig Zuwendung zufrieden.
Ja zum Kaffeevollautomaten
Vollautomaten sind vor allem eins: Unglaublich praktisch. In WGs oder Büros, im Familienhaushalt oder für Dauergestresste. Also eigentlich für alle. Zwar machen nicht alle Kaffeevollautomaten auch wirklich guten Kaffee. Aber da schaffe ich ja Abhilfe, indem ich mich für euch durch den Vorhof der Vollautomatenhölle quäle und teste, was das Zeug hält: Kaffeevollautomaten Tests. Für alle, die nur auf schwarzen Kaffee aus sind, ist aber sicher eine andere Methode die bessere Wahl. Ihren schlechten Ruf verdienen Kaffeevollautomaten aber nicht, denn sie machen das wichtigste: Sie mahlen Kaffeebohnen und bereiten diese frisch zu.
Kaffee Kochen mit der Kaffeemaschine
Des Deutschen Kaffeetrinkers Liebling ist und bleibt der Filterkaffee. Wobei es in Baden-Württemberg mittlerweile mehr Kaffeevollautomaten als Kaffeemaschinen geben soll. Ich vermute, die Beliebtheit der Kaffeemaschine liegt an diesem typischen Röcheln, das wir aus unserer Kindheit kennen – und das effizienter war, als jeder Wecker. Abgesehen von Nostalgie ist guter Filterkaffee auch einfach was Feines. Glücklicherweise ist die Kaffeemaschinenindustrie nicht mehr auf dem Stand unserer Kindheit, sodass mittlerweile auch Kaffeemaschinen akzeptable Filterkaffees zubereiten. Aber wie koche ich jetzt Kaffee mit der Maschine?
Den passenden Test zum Video findet ihr hier: Moccamaster Test.
Frisch gemahlen, frisch gefiltert
Die Zubereitungszeit und Zutatenliste hält sich bei der Kaffeemaschine in Grenzen:
- Frischer und guter Kaffee.
- Wasser (gerne gefiltert).
- Kaffeemaschine (gerne eine gute).
Der Mahlgrad bestimmt wie schnell der Kaffee durch den Filter laufen kann. Je feiner ihr mahlt, desto langsamer läuft der Kaffee und desto intensiver ist die Extraktion. Das ist schon das ganze Hexenwerk. Ihr könnt natürlich auch mit der Kaffeepulvermenge spielen. Nie war Kaffee kochen einfacher. Sollte die Kaffeemaschine nicht mehr gut laufen oder lauter werden, ist es an der Zeit für eine gründlich Entkalkung. Viele weite Tipps und eine einige Erfahrungsberichte über Kaffeemaschinen findet ihr hier: Kaffeemaschine Test.
Kaffee kochen mit Kaffeemaschinen mit Mahlwerk
Ich habe mich in der Letzten Zeit auch sehr viel mit Kaffeemaschinen mit Mahlwerk beschäftigt. Hier braucht ihr keine externe Kaffeemühle und könnt die Timer Funktion sehr gut nutzen. Also gebt die gewünschte Menge Bohnen in die Mühle, Wasser in den Tank und den Filter in den dafür vorgesehenen Einsatz. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft? Dann Finger an die Tasten und los geht es.
Wer Zeit sparen möchte, kann bei vielen aktuellen Modellen der Kaffeemaschinen einstellen, wann die Maschine den Kaffee kochen soll. Da kommt dann auch ein weiterer Vorteil des Mahlwerks zum Tragen. Denn die Aromastoffe von Kaffeepulver lösen sich nach einiger Zeit im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auf. Das passiert bei Bohnenkaffee nicht, denn das Pulver wird frisch gemahlen und von der Maschine automatisch in den Filter gespuckt.
Wahrscheinlich wird euch dann zwar eher der Geräuschpegel des Mahlwerks wecken, als der Kaffeeduft kurz danach. Aber dafür werdet ihr dann mit einem schmackhafteren Koffeinkick entlohnt.
Der große Vorteil liegt bei diesen Filtermaschinen selbstredend in der Frische des Kaffees. Besonders für Menschen, die morgens noch nicht in der Lage sind, hochanspruchsvolle, technische Wunder zu vollbringen. Denn die Kaffeemaschine nimmt euch die kompliziertesten Arbeitsschritte ab. Ähnlich wie ein Vollautomat. Nur, dass die Kaffeemaschine auf Filterkaffee spezialisiert ist. Also genau das richtige für Puristen, die einen Filter-Kaffee-Automaten zum Kaffee kochen nutzen wollen.
Kaffee aus dem Syphon
Der Kaffee Syphon ist so ziemlich genau das Gegenteil der Kaffeemaschine. Zwar durchaus auch eher für Puristen – sowohl im Design, als auch im Ergebnis – geeignet, aber in der Bedienung wesentlich aufwändiger. Das Ding sieht aus, als entstamme es direkt dem Chemielabor. Aber dafür kann man dem Syphon beim Kaffee Kochen zusehen. Was einerseits spannend zu beobachten ist, andererseits für einen ordentlichen Koffeinkick sorgt.
Breaking Bad mit Kaffee
Der Syphon mutet recht filigran an, deshalb wäre es ratsam, ihr hättet folgende „Zutaten“ auf Lager:
- Pflaster.
- Salbe gegen Verbrennungen (sicher ist sicher).
- Topflappen (um den Gebrauch erstgenannter zu verhindern).
- Handy mit der Notrufnummer auf Kurzwahl.
Scherz beiseite. Die Syphonmethode sieht zwar kompliziert aus, ist sie aber gar nicht so sehr. Erstmal reichen zum Kaffee kochen:
- Kaffee.
- Wasser.
- Syphon.
- je nach Modell ein Feuerzeug.
- Geduld und Entdeckergeist.
Füllt zunächst das Wasser in den unteren, bauchigen Kolben. Dann stellt die Hitzequelle (mit Gas oder elektrisch; im Fall von Gas, erst anzünden) darunter. Jetzt setzt ihr den oberen Syphonteil auf den Kolben und wartet, bis das Wasser sich erhitzt.
Wenn das passiert, steigt das Wasser nach oben in den Aufsatz. Sobald alles Wasser aufgestiegen ist, gebt ihr Euer Kaffeepulver – mittlerer Mahlgrad – ins Wasser und rührt um. So, dass sich das Kaffeepulver komplett und gleichmäßig im Wasser verteilt.
Dann nehmt ihr die Hitzequelle unter dem Kugelkolben weg und der Kaffee fließt zurück in die „Kanne“. Der Kaffeesatz bleibt im offenen, oberen Behälter hängen.
Kaffee Syphon Vorteile
In Sachen Geschmack und Spektakel hat der Kaffee Syphon so ziemlich alle Vorteile auf seiner Seite. Auch hinsichtlich dem Nostalgiefaktor können Handfilter und Co. bei dem Gerät dem 19. Jahrhundert nicht mithalten. Kaffeeschnelltrinker oder Putzfaule sollten den Syphon nur mäßig einsetzen. Für eine Barista-Home-Show ist der Syphon samt Ergebnis wie gemacht.
Kaffee kochen ohne alles – Cowboykaffee
Ich kenn’ ja Geschichten, wonach Soldaten Kaffee pur gelöffelt haben sollen, um im Gefecht wach zu bleiben. Möglich, dass das Koffein so zwar kickt, aber geschmacklich dürfte das Ganze mal mindestens speziell sein. Wohl dem, dessen Position nicht sofort verraten ist, (oder der weniger Stress hat) wenn er sich ein Feuerchen entzündet. Dann kann er sich nämlich eine herzhafte Tasse Cowboykaffee kochen. Cowboykaffee ist natürlich nicht nur was für Militaristen, sondern mein Bruder ist auch großer Fan. Eigentlich schuldet er mir dazu auch noch einen Artikel mit Bericht von seiner Weltreise. Cowboykaffee ist besonders für Reisende und Backpacker die ideale Art Kaffee zu kochen.
Was es dafür braucht
Wichtig ist natürlich:
Kaffeepulver (außer ihr habt eine Kaffeemühle mit im Gepäck).
- Wasser.
- Holz.
- Feuerzeug oder Streichhölzer.
- und was man sonst eben für ein Lagerfeuer so braucht.
Apropos: Das Lagerfeuer ist auch der Grund, warum ich in aller Deutlichkeit davon abraten möchte, dieses Experiment in den heimischen vier Wänden zu wagen. Ein offener Kamin wäre eventuell eine Alternative. Zumindest zum Probieren.
Ach so. Gaskocher geht natürlich auch. Aber schau was Cowboys dazu sagen Irgendwie habe ich das Gefühl ich würde andere Kaffeebohnen nutzen.
Aber irgendwie ist Feuer authentischer.
Also, erstmal das Lagerfeuer entfachen. Es sollte möglichst keine allzu hohen Flammen schlagen, sonst könnte das eine unangenehme Angelegenheit werden. Jetzt gibt es ein, zwei, drei unterschiedliche Vorgehensweisen beim Cowboykaffeekochen.
Man kann zuerst das Wasser erhitzen und das Kaffeepulver später dazufügen, umrühren, sobald das Wasser mit dem Kaffee in Kontakt ist, sollte es nicht mehr kochen. Man kann aber auch das Pulver direkt ins Wasser geben, umrühren und dann erhitzen.
Damit das nicht alles kocht oder sogar überkocht und im Zweifelsfall zwar das Lagerfeuer löscht, nicht aber euren Kaffeedurst, muss während des Kochvorgangs leicht umgerührt werden. Oder gleich mit Deckel auf dem Pott.
Nach ein paar Minuten kann der Cowboykaffee dann vom Feuer genommen werden. Lasst ihn ein paar Minuten stehen. Nicht nur, damit er abkühlt, sondern auch, damit sich das Kaffeepulver setzen kann. Es gibt auch die Möglichkeit, noch einen Becher kaltes Wasser reinzuschütten, damit der Satz auf den Boden sinkt.
Die Kunst besteht dann vor allem darin, den Kaffee so in einen Trinkbecher oder eine Tasse umzuschütten, dass das Pulver auch wirklich im Topf bleibt. Deshalb vorsichtig umschütten und eventuell einen Rest Kaffee im Topf lassen. Dann knirscht es nicht so zwischen den Zähnen.
Howdy, folks – Cowboykaffeefazit
Der Cowboykaffee ist ganz klar ein Kaffee für Outdoorfans, Backpacker und jeden andern, der sich in der Natur tummelt und die AeroPress nicht dabei hat. Für den Hausgebrauch ist diese Zubereitungsart eher unratsam, weil sich offenes Feuer in der Wohnung nicht ganz so gut macht. Ob der Cowboykaffee nachher schmeckt oder nicht, dürfte nicht die wichtigste aller Fragen sein, wenn man keine andere Wahl hat. Wer aber klares Quellwasser auftreiben kann und einen anständigen Kaffee mit im Dschungel hat, dürfte auch aus Cowboykaffee einen wohlschmeckenden Koffeinkick zaubern können.
Und ihr so?
Welche Zubereitungsart ist Euer Favorit?
3 Kommentare
lch trinke meinen Kaffee am liebsten zubereitet mit einer Sowden SoftBrew Kanne.
mit freundlichen Grüßen,
25 November, 2017
Hallo Arne, was hälst du von Misha Kaffee und wie würdest du ihn zubereiten?
29 November, 2017
ganz früher trank ich immer “Türkisch” – so hieß das, wenn man einfach Kaffeepulver in die Tasse schüttete und dann kochendes Wasser obendrauf gab. Ging sehr schnell, war sehr einfach … Irgendwann trank ich dann gebrühten Kaffe aus dem Handfilter – Nachteil war für mich, dass der Kaffee dann einfach anders schmeckte (die Tüte!, die Filterung). Okay, es war auch zeitlich/organisatorisch zu aufwendig, also kaufte ich mir eine normale Kaffeemaschine. Mit der erlebte ich die längste Phase des Kaffeetrinkens überhaupt. Bis ich vor ca. 2 Jahren den einfach in der Tasse aufgegossenen Kaffee (“Türkisch” – siehe oben) wiederentdeckte, und zwar im Kontext aktueller Meldungen, wonach schwarzer Kaffee (ohne Milch – und ohne Zucker sowieso) am gesündesten sei. Da ich Filterkaffee schwarz aus der Maschine geschmacklich nicht mag (dieses blöde Papier…), kehrte ich zum Ursprung zurück und trinke nun nur noch direkt aufgegossenen Kaffee in der Tasse. Da ist nichts dazwischen, was den Geschmack verderben kann – und es ist die schnellste und einfachste Methode ever.
Übrigens: Manche werden sagen, dass die Pulverteile im Kaffee schwimmen und das Ganze zum “Spuck-Kafffee” geworden ist… Mitnichten! Der Kaffee ist eh so heiß, dass die Abkühldauer auf Trinktemperatur auch ausreicht, dass sich das Pulver setzen kann. Der Witz: Ich trinke so einen Kaffee bis zur Neige aus und der Kaffeesatz bleibt brav in der Tasse. Das muss man natürlich üben – aber den Trick hat man schnell raus.
Alles Gute beim Kaffeekochen!
Frank aus Berlin
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Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee. Ich teste Kaffees und Espressos in ganzen Bohnen und erstelle Rezepte für Kaffee Feinschmecker.
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Kaffeevollautomaten Freunde | Tipps, Erfahrungen, Bohnenauswahl
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Meine Top Testberichte
Wer Kapsel-Kaffee trinkt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren
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Die perfekte Filterkaffee-Brühtechnik
In den letzten Jahren ist die Zubereitung von Filterkaffee immer stärker in das Blickfeld der professionellen Barista gerückt. Die intensive Beschäftigung mit Möglichkeiten, ein Optimum an Aromen und Geschmackträgern aus einer Bohne freizusetzen, um den wahren Charakter eines Kaffees zu entfalten, hat immer deutlicher gemacht, dass Filterkaffee, besonders der Handaufguss, dafür ein enormes Potential aufweist. Voraussetzung für eine „perfekte Tasse Kaffee“ sind neben einem guten und gut gerösteten, möglichst frischen Kaffee das richtige Zubehör und die Beachtung einiger wesentlichen Aspekte der Brühtechnik.
In der Barista-Szene gibt es eine umfangreiche Diskussion darüber, bei welchem Equipment mit welcher Aufgusstechnik das jeweils beste Ergebnis erzielt werden kann. Als Extrakt hieraus haben wir einen Leitfaden für die Zubereitung eines Filterkaffees per Handaufguss zusammengestellt, den Sie jederzeit variieren und auf dieses Weise neue Erfahrungen sammeln können.
Die Zubereitung von Filterkaffee (Handaufguss)
Verwenden Sie bitte einen möglichst frisch gerösteten und idealer Weise unmittelbar vor dem Aufgießen gemahlenen Kaffee. Je nach Alter des Rohkaffees, Verpackung und Lagerung nach dem Rösten kann mit einem 2 – 3 Monate alten Kaffee ein durchaus respektables Ergebnis erzielt werden, auch wenn die Abbauprozesse des Kaffees schon wenige Tage nach dem Rösten einsetzen. Unsere Faustregel lautet: Mit einem etwas älteren Kaffee und einer guten Zubereitungstechnik lässt sich ein besseres Ergebnis erzielen als mit einem frischen Kaffee und einer schlechten Technik!
Den Kaffee mittelgrob mahlen, damit das später aufgegossene Wasser nicht zu schnell, aber stetig aus dem Filter fließen kann.
In Deutschland keine vorgegebenen Standard-Partikelgrößen für gemahlenen Kaffee. Deshalb ist es schwierig, Begriffe wie „grob“, „mittelgrob“ oder „fein“ zu definieren. Letzten Endes hilft nur, sich an das alte Sprichwort „probieren geht über studieren“ zu halten, soll heißen: Wählen Sie nacheinander verschiedene Mahlgrade für Testaufgüsse und entscheiden Sie selbst, wann Ihnen der Kaffee dünn (= zu grobe Mahlung, zu schnelle Durchlaufgeschwindigkeit), zu intensiv und bitter (= zu feine Mahlung, zu langsame Durchlaufgeschwindigkeit) oder für Ihren Geschmack ideal ist (= für Sie idealer Mahlgrad und ideale Durchlaufgeschwindigkeit).
Verhältnis Kaffeepulver-Wasser:
Als ideales Kaffeepulver-Wasser-Verhältnis gilt derzeit:
Das Wasser und das Kaffeepulver sollten möglichst genau abgemessen bzw. abgewogen werden.
Als ideales Kaffeepulver-Wasser-Verhältnis gilt derzeit:
7,7 g 125 ml (Standardmaßeinheit)
Das Wasser und das Kaffeepulver sollten möglichst genau abgemessen bzw. abgewogen werden.
Als ideales Kaffeepulver-Wasser-Verhältnis gilt derzeit:Kaffeepulver Wasser7,7 g 125 ml (Standardmaßeinheit)12 g 195 ml24 g 390 ml36 g 585 ml48 g 780 ml60 g 975 mlDas Wasser und das Kaffeepulver sollten möglichst genau abgemessen bzw. abgewogen werden.
Wassertemperatur:
Die ideale Wassertemperatur zu Beginn des Aufgusses liegt zwischen 92 – 96 Grad Celsius.
Wir selbst bevorzugen beim Filteraufguss eine Temperatur von 96 Grad, da sich durch die Wartezeiten zwischen den einzelnen Aufgüssen das Wasser zunehmend im Wasserkessel abkühlt. Die Abkühlung wird allerdings dadurch abgemildert, dass sich das Kaffeepulver durch den ersten Aufguss deutlich erwärmt, und dies um so mehr, wenn der Kaffee bei Raumtemperatur denn im Kühlschrank aufbewahrt wird.
Ausspülen des Papierfilters
Wichtig ist es, vor dem Befüllen des Filters mit dem Kaffeepulver den Papierfilter kurz mit (am besten warmem oder heißem) Wasser auszuspülen. Dadurch geht der bei vielen Papierfilter-Produkten teilweise starke Papiergeschmack, den Sie später im Kaffee wiederfinden weitgehend verloren.
Befüllen des Filters
Achten Sie beim Befüllen des Filters darauf, dass das Kaffeepulver eine gleichförmige, plane Oberfläche hat. Das ist wichtig für ein möglichst gleichförmiges Durchdringen aller Kaffeepulverpartikel mit gleich viel Wasser.
Befeuchten des Kaffeepulvers
Befeuchten Sie leicht, aber gleichförmig das Kaffeepulver in von innen nach außen gehenden kreisförmigen Bewegungen. Je frischer der Kaffee ist, desto mehr wird er sich „wie ein Brotteig“ wölben. Ursache hierfür ist das im Kaffee noch mehr oder weniger stark enthaltene CO2, das durch den Aufguss frei gesetzt wird und zahlreiche Bläschen bildet. Je frischer der Kaffee, desto mehr CO2 wird frei gesetzt, und desto stärker „geht das Kaffeemehl auf“.
Aufgießen des Wassers
Gießen Sie das Wasser von innen beginnend langsam in kreisförmiger Bewegung auf das befeuchtete Kaffeepulver auf, ohne dass Sie das Filterpapier direkt begießen. Beenden Sie das Aufgießen, wenn das Wasser ca. 1 cm über dem Kaffeepulver steht.
Rühren Sie nun das Kaffeepulver vorsichtig mit einem Löffel um, ohne den Papierfilter zu berühren. Das Umrühren bewirkt eine gleichmäßigere Durchdringung aller Partikel, was zu einer insgesamt höheren Extraktion führt. Ziehen Sie auch das am Papierfilter haftende Kaffeepulver nach unten, damit auch dieses gut vom Wasser durchdrungen wird.
Gießen Sie nun fortlaufend das gesamte Wasser auf. Gießen Sie das Wasser aber nie höher auf, als Sie es beim ersten Aufguss getan haben!
Wenn das Wasser vollständig durch den Filter gelaufen ist, sollte die Oberfläche des Kaffeepulvers eben sein; auf dem Papierfilter sollte rundherum über dem Kaffeepulver nur ein dünner Pulver-Film zu sehen sein. Beides sind gute Zeichen für eine möglichst gleichmäßige Extraktion aller Pulver-Partikel.
Setzen Sie den Filter ab und genießen Ihren Kaffee.
Kaffee kochen ohne filter
Nicht immer ist eine Kaffeemaschine genau dann zur Hand, wenn man sich eine leckere Tasse Kaffee zubereiten möchte. Doch wie könnt ihr auch ohne Maschine Kaffee kochen? Wir verraten es euch!
Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine: so geht´s
Ohne die morgendliche Tasse Kaffee ist der Start in den Tag nur halb so schön. Viele vertrauen hierbei der Kaffeemaschine oder dem Profi Kaffeevollautomat – euer Kaffee könnt ihr jedoch auch ganz ohne dieses Geräte zubereiten.
Kaffee machen mit Filter
Der gute alte Filterkaffee ist ein Klassiker, der wohl niemals aus der Mode kommen wird. Kein Wunder, schmeckt dieser doch besonders bekömmlich und lässt sich sehr leicht zubereiten.
Hierfür benötigt ihr nämlich lediglich einen Keramikfilter, den ihr in jedem gut sortierten Kaufhaus erhalten könnt.
- pro Tasse (Fassungsvermögen 125 ml) verwendet ihr 1 gehäuften Kaffeelöffel gemahlenes Pulver
- dieses gebt ihr in einen handelsüblichen Papierfilter
- dieser wiederum wird nun in den Keramikfilter eingesetzt
- nun könnt ihr Wasser aufkochen und dieses kurz abkühlen lassen
- ein Teil des Wassers wird jetzt in den Filter gegossen, bis das Kaffeepulver gleichmäßig bedeckt ist
- lasst ihr dieses nun etwa 30 Sekunden lang aufquellen
- anschließend könnt ihr langsam das restliche Wasser nachgießen
- ist das Wasser komplett durchgelaufen, könnt ihr euren Kaffee in aller Ruhe genießen
Wie gelingt das Kaffee ohne Filter kochen?
Solltet eure Papierfilter einmal aus sein, könnt ihr ersatzweise auch festes Küchenpapier nehmen. Dieses sollte allerdings doppelt gefaltet sein! Darüber hinaus eignet sich alles, das aus feiner Baumwolle gefertigt ist – wie beispielsweise ein feines Bettlaken.
Kaffee ohne Filter: weitere Möglichkeiten
Alternativ dazu könnt ihr auch ein bis zwei gemahlene Kaffeebohnen in einen großen Becher geben.
- gießt ihr nun den Becher mit sprudelnd kochendem Wasser auf
- nach Wunsch könnt ihr noch Milch und Zucker hinzufügen
- rührt ihr den Kaffee nun gut um
- lasst ihr diesen anschließend solange stehen, bis sich das Pulver gesetzt hat
Wichtig beim Kaffeetrinken ist es, den Bodensatz währenddessen nicht aufzuwirbeln. Ansonsten wird das Geschmackserlebnis etwas eingetrübt.
Kaffee kochen ohne Maschine: der Espressokocher
Auch diese Zubereitungsart ohne Kaffeemaschine ist hierzulande sehr beliebt. Kein Wunder, könnt ihr mit diesem praktischen Herdkännchen doch schnell einen Espresso kochen, der ganz nach Belieben mit Milch und Zucker versetzt werden kann.
- füllt ihr hierfür den unteren Teil der Kanne zu drei Viertel mit Wasser
- nun gebt ihr das Kaffeepulver bis zum Rand des Einsatz in die Kanne
- streicht ihr dieses nun glatt – ohne es dabei fest zu drücken
- nun könnt ihr beide Teile aufeinander schrauben und das Kännchen auf die heiße Herdplatte stellen
- sobald Dampfgeräusche zu hören sind, ist euer Espresso fertig
Wichtig ist hierbei jedoch, den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Denn das Wasser kann schnell überkochen – und der Kaffee ist somit ungenießbar.
Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine mit der Pressstempel-Kanne
Wer seinen Kaffee kräftig und aromatisch liebt, der verwendet beim Kaffee kochen gerne eine Pressstempel-Kanne, die auch unter dem Namen Cafetiere oder French Press bekannt ist.
- hierbei werden Brühen- und Aroma-Extraktion miteinander kombiniert
- eine Cafetiere besteht neben einer Glaskanne aus einem Deckel (wie im Foto)
- dieser ist mit einem feinmaschigem, beweglichen Filter aus Metall verbunden
Mit der Cafetiere könnt ihr Kaffee ohne Kaffeefilter kochen
- Gebt ihr zunächst gemahlene Kaffeebohnen in die Kanne: Pro Tasse Wasser sollte hierbei ein gut gehäufter Kaffeelöffel verwendet werden.
- Nun könnt ihr kochendes Wasser über das Pulver gießen. Setzt ihr danach den Deckel auf die Glaskanne und schieben den Filter so weit nach unten, bis dieser auf der Oberfläche des Kaffees aufliegt.
- Nun sollte der Kaffee mindestens fünf Minuten lang ziehen – solange, bis der Großteil der Bohnen sich abgesetzt hat.
- In diesem Schritt könnt ihr den Filter mithilfe des Stabs nun so weit wie möglich nach unten drücken.
- Anschließend könnt ihr euren Kaffee genießen.
Nach dem Kaffeegenuss bleibt ein Bodensatz in der Kanne zurück. Werft ihr diesen am besten schnell in den Müll und spült ihr die Kanne und das Metallsieb sorgfältig aus.
- durch das Sieb wird das Wasser von dem Kaffee getrennt
- auf diese Weise wird die Extraktion von Aromastoffen gestoppt
- der Geschmack hierbei ist sehr kräftig
- dies liegt daran, dass die Öle des Kaffees hierbei nicht heraus gefiltert werden
- allerdings kühlt der Kaffee in der gläsernen Kanne sehr schnell aus
- daher sollte dieser zügig genossen werden
Zudem solltet ihr bei dieser Zubereitungsart nicht allzu sensibel auf Cholesterin reagieren. Dies liegt daran, dass der Kaffee die Lipide Kawheol und Cafestol enthält. Diese wiederum führen zu einem kurzfristigen Anstieg des Cholesterinspiegels.
Dunkle Röstungen sind übrigens am besten für dieses Kaffee kochen ohne Maschine geeignet. Der Kaffee sollte zudem in jedem Fall grob gemahlen sein!
Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine: der Ibrik
Diese Zubereitungsart ist besonders traditionell. Kein Wunder, bereiteten doch schon die Türken im 16. Jahrhundert ihren Kaffee auf diese Weise zu.
Diesem Volk haben wir übrigens auch das köstliche Getränk zu verdanken. Denn von Metropolen wie Istanbul sowie arabischen Städten wie Bagdad oder Damaskus trat die geröstete Bohne ihren weltweiten Siegeszug an. Dies ging einher mit der Zubereitungsart: eben mit dem erwähnten Ibrik.
- auch heute noch bereitet ca. ein Drittel der gesamten Weltbevölkerung ihren Kaffee auf diese Weise zu
- dies gilt vor allem für den Orient, die Türkei, Griechenland, den Balkan sowie den persischen Raum
- auch in China und in Indien ist diese Zubereitungsart übrigens weit verbreitet
Daher ist es nicht verwunderlich, dass die kleine Kanne unter sehr vielen Nahmen bekannt ist. Hierzulande wird vor allem die Bezeichnung Ibrik verwendet, aber auch Briki oder Cezve sind gebräuchlich.
- die Kanne ist in der Regel mit einem innen verzinnten Holzstil versehen
- dieser ist lang und weist nach oben
- die Kanne selbst besteht auflen aus Messing oder Kupfer
Am besten verwendet ihr hierfür ca. 15 g sehr fein gemahlenen Arabica-Kaffee und vermischen diesen mit Wasser. Stellt ihr nun die Kanne auf den Herd und kocht das Gemisch auf.
- nehmt ihr die Kanne von der Herdplatte, sobald der Kaffee schaumig nach oben steigt
- ihr könnt den Kaffee ganz nach Belieben gleich ausschenken oder zwei oder dreimal aufkochen
In der Regel wird der Kaffee mit Zucker versetzt, so dass er sehr stark und sehr süß schmeckt. Wichtig ist vor allem der richtige Mahlgrad: Dieser sollte staubfein sein. Optimal sind daher Arabica-Sorten, je nach Belieben können sowohl dunkle als auch helle Röstungen verwendet werden.
Aus unserer persönlichen Erfahrung heraus ist diese Methode des Kaffee Kochen die Richtige, wenn es um Genuss und Stärke geht. Solltet ihr immer auf der Flucht sein oder habt ihr vielleicht ein sehr anstrengendes Lebensrhythmus, dann empfehlen wir euch den Kaffee von einem Profi Kaffeevollautomat zu trinken. Dann habt ihr Aroma und Stärke wie ihr wollt, und vor allem – Schnelligkeit.
Viel Spaß beim originalen Kaffee kochen! Setzt eure Kreativität um und genießt eures Wochenende bei einer gemütlichen Fika! Bis demnächst!
About the author Carmen
Als Entrepreneur sorge ich mit meinem Team zusammen dafür, dass viele Mitarbeiter auf Arbeit ihre Kaffeepause genießen. Als Kaffeefreak mache ich mehrere Kaffeepause am Tag und schreibe gern in unserem Kaffeeblog. Wenn Inspiration nicht da ist, esse ich Kaffeebohne. Für mich ist das Kaffeetrinken mit Menschen Verwöhnung pur und ich genieße es so oft wie möglich.
Kaffee kochen - Wege der Kaffeezubereitung
Kaffeezubereitung für jeden Geschmack
Wenn wir Ihnen nun einige Methoden zur Kaffeezubereitung vorstellen, so möchten wir keine davon als die einzig wahre und richtige herausstellen. Es ist einfach Geschmacksache, wie Sie Ihren Kaffee aufbrühen. Der eine Kaffeetrinker bevorzugt ein etwas milderes Aroma, der andere sucht unter Umständen eine kräftige, vollmundige Würze.
Unabhängig davon, wie Sie Ihren Kaffee zubereiten: ganz wichtig ist die Auswahl eines magenfreundlichen Kaffees, der –durch seine Langzeitröstung- keine Gerb- und Bitterstoffe mehr enthält.
Handfilter und klassische Filter-Kaffeemaschine
Wichtige Regel beim Kaffee kochen: Der Kaffee sollte -nach Möglichkeit- frisch gemahlen sein. Nur so ist sichergestellt, daß das volle Aroma in der Tasse ankommt. Pro Tasse rechnen wir 7-8 g Mehl, das entspricht einem gestrichen gefüllten Kaffeelot. Die ideale Brühtemperatur liegt bei etwa 92 bis 94 Grad Celsius. Nach dem ersten Aufkochen soll das Wasser kurz ziehen, bis noch einige kleine Luftblasen am Kesselboden zurückbleiben.
Generell gilt: Je höher der Druck umso schneller läuft das Wasser durch das Kaffeemehl. Damit sich alle Geschmacksstoffe entfalten können, sollte der Mahlgrad des Kaffees bei ansteigendem Druck immer feiner werden.
Der relativ feingemahlene Kaffee wird in einem Papierfilter langsam mit einmal aufgekochtem Wasser übergossen. Mahlgrad und Temperatur haben großen Einfluß auf den Geschmack des Kaffees.
Nur einmal aufgekochtes Wasser hat eine ausreichende Temperatur. Damit ist gewährleistet, daß alle Geschmacksstoffe im Kaffee ausgewaschen werden und in die Tasse gelangen. Ausreichend fein gemahlener Kaffee verhindert, daß das Wasser das Kaffeemehl zu schnell passiert. Je länger Kaffeemehl und Wasser in Kontakt sind, umso reichhaltiger ist später der Geschmack. Papierfilter halten einen großen Teil der im Kaffee befindlichen Fette und Öle zurück. Fett ist bekanntlich ein Geschmacksträger und ist u.a. für ein volles, sattes Gefühl im Mund verantwortlich. Filter-Kaffee wird im Vergleich mit anderen Brühmethoden also immer etwas milder erscheinen.
Preßstempelkannen/French Press
Ähnlich wie die vorhergehende Methode funktionieren die sogenannten Preßstempelkannen. Bei der Kaffeezubereitung wird ein Stempel mit Metallsieb in Richtung Kannenboden gedrückt. Das sehr grob gemahlene Kaffeemehl wird so vom fertigen Getränk getrennt und verbleibt im unteren Teil der Kanne. Hierbei gelangen ebenfalls die im Kaffee vorhandenen Fette und Öle in die Tasse.
Espressokocher
Im Süden Europas gehören sie zu jeder Küchenausstattung - Espressokocher. Es sind meist traditionelle Kannenformen aus Aluminium oder Edelstahl. Hier und da findet man auch schöne Kombinationen aus Metall und Porzellan. Wie funktioniert´s? – Ganz einfach: Im unteren Teil der Kanne wird Wasser erhitzt. Das Wasser steigt nach wenigen Minuten nach oben, trifft auf das feingemahlene Kaffeepulver in einem Sieb im mittleren Teil und landet schließlich als fertiger Kaffee in der oben aufgeschraubten Kanne. Geschmacklich durchaus mit einem Espresso vergleichbar, fehlt die berühmte Crema. Der Druck im Espressokocher ist einfach geringer als in einer „richtigen“ Maschine. Der geringere Druck ist auch für den etwas milderen Geschmack verantwortlich. Bei Interesse finden Sie hier weitere Informationen zur Espressokocher Zubereitung.
Vollautomat und Siebträgermaschinen
Immer öfter findet man die Vollautomaten in unseren Haushalten. Mit der Kombination aus Kaffeemühle und Brühautomat können Sie die verschiedensten Kaffeespezialitäten zubereiten: Vom „normalen“ Kaffee bis zum Espresso ist alles möglich. Hat die Maschine einen Milchaufschäumer, so steht dem ungetrübten Cappuccino-Genuß nichts mehr im Wege. Das Wasser wird mit einem Druck von bis zu 18 bar durch feinst gemahlenes Kaffeemehl gedrückt. Die richtige Verbindung von Druck und Hitze löst perfekt alle Duft- und Aromastoffe aus dem Kaffee.
Das Geschmackserlebnis wird nur noch von einem Espresso aus einer Siebträgermaschine übertroffen. Die beheizte Vollmetall-Brühgruppe einer Siebträgermaschine presst das Wasser nämlich mit noch höherem Druck durch das Kaffeemehl.
Aufguß ohne Filter
Kaffee kochen ohne Filter? Das funktioniert wie folgt: man gibt grob gemahlenen Kaffee direkt in die Kanne oder Tasse und übergießt ihn mit einmal aufgekochtem Wasser – eine ausgezeichnete Methode, wenn Sie einen sehr vollmundigen Kaffeegeschmack bevorzugen. Etwa drei bis fünf Minuten ziehen lassen. Danach können Sie den fertigen Kaffee durch ein feines Sieb geben, so halten sie den Kaffeesatz zurück. Durch den Wegfall des Filterpapiers gelangt das gesamte Kaffeeöl in die Tasse. Sie bemerken dies einmal an der leichten Fettspur auf der Oberfläche ihres Getränks - und natürlich am Geschmack.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Kaffee sehr fein zu mahlen (wie beispielsweise für eine Siebträger-Espressomaschine), in eine Tasse zu geben und dann einfach mit heißem Wasser zu übergießen. Dann noch warten, bis sich das gesamte Kaffeemehl auf dem Tassenboden abgesetzt hat und einen wunderbar aromatischen Kaffee genießen.
Türkischer Mokka
In einem hohen, schlanken Messing- oder Kupferkännchen werden puderfeines Kaffeemehl, Zucker und Wasser kurz dreimal aufgekocht. Die traditionelle, leichte Würzung mit Kardamon ist sicher nicht jedermanns Sache, man sollte sie aber auf jeden Fall mal ausprobiert haben – eine wahrhaft exotische Art der Kaffeezubereitung.
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