7 Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen – mit Filter und ohne Filter

Es existieren zahlreiche Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen. Auch ohne Strom lässt sich hervorragender Kaffee brühen. Und nicht selten schmeckt er sogar besser, als der Kaffee, welcher aus einer elektrischen Maschine kommt.
In diesem Artikel stellen wir dir die bekanntesten Alternativen für die Zubereitung eines deftigen Kaffee unterwegs vor.
Kaffee kochen ohne Maschine: Meine persönlichen Favoriten
Ganz oben auf der Liste meiner beliebtesten Arten, draussen Kaffee zu kochen, sind alle Möglichkeiten, die über dem offenen Feuer zubereitet werden. Denn nichts schmeckt besser, als ein Kaffee frisch vom Lagerfeuer. Der Kaffee erhält so nicht nur den natürlichen Kaffeegeschmack, sondern ist auch mit einem typischen Holzfeuer-Aroma versetzt, welches man eben nur über dem Lagerfeuer erhält.
Mit dem Kaffee verhält es sich da nicht anders, wie mit manchen Speisen, die ebenfalls nur über offenem Feuer ihr typisches Aroma bekommen.
Möglichkeiten für die Zubereitung von Kaffee über dem Lagerfeuer ohne Filter
#1 Cowboykaffee im Topf oder der Tasse zubereitet mit gemahlenen Kaffeebohnen
Für die Zubereitung von Cowboy Kaffee braucht man keinen Filter. Man kann ihn entweder direkt in der Blechtasse zubereiten oder in einem Topf.
Man gibt einen Topf oder eine Blechtasse mit Wasser zum Sieden auf das Lagerfeuer. Damit der Topf oder die Tasse nicht kippelt, kann man einen Dreifuss verwenden oder man legt einfach ein paar Steine unter, so dass das Gefäss darauf gut und sicher über der Glut steht.
Wer auf Seewasser oder Flusswasser zurückgreifen muss, der kann es zuvor mithilfe eines leistungsstarken Wasserfilter für unterwegs in wenigen Minuten geniessbar machen. Nach dem Filtern wird das Wasser zusätzlich noch einige Minuten abgekocht.
Wasser wird stets zuerst gefiltert und erst anschliessend abgekocht!
Ist das Wasser abgekocht, wird der Topf oder die Blechtasse vom Feuer genommen und neben der Glut abgestellt. Nun gibt man ganz nach Wunsch einige Löffel Kaffeepulver in das heisse Wasser und verrührt das Ganze gut.
Abgedeckt oder offen lässt man den Cowboykaffee so einige Minuten stehen, damit er gut durchziehen kann. Zum Schluss gibt man einen Schuss kaltes Wasser darüber. Durch diesen Kniff setzt sich verbleibendes schwebendes Kaffeepulver schneller auf dem Boden ab.
Das gleiche macht man übrigens auch beim “Türkischen Kaffee”. Nur wird hier anstelle von kaltem Wasser kalte Milch darüber gegossen.
#2 Bohnenkaffee durch Aufgiessen ohne Filter mit gemahlenen Kaffeebohnen
Für diese Methode wird Wasser in einer Kanne erhitzt und anschliessend über das Kaffeepulver in der Tasse geschüttet. Ganz nach Geschmack gibt man einen oder mehrere Löffel Kaffeepulver in die Tasse. Nach dem Aufgiessen des heissen Wassers wird der Kaffee gut verrührt und anschliessend einige Minuten zum Durchziehen stehen gelassen.
Auch hier kann ein Schuss kaltes Wasser oder kalte Milch dazu beitragen, dass sich verbleibendes schwebendes Kaffeepulver besser am Tassengrund absetzt.
#3 Kaffee durch Aufgiessen mit Kaffeegranulat / löslicher Kaffee
Die Zubereitung mit löslichem Kaffee ist eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten, Outdoor Kaffee zu kochen. Puristen werden gemahlenen Bohnenkaffee bevorzugen. Trotzdem ist gegen löslichen Kaffee nichts einzuwenden. Er schmeckt hervorragend und da er sich komplett im Wasser auflöst, ist der Koffeingehalt bei dieser Art der Kaffeezubereitung im Freien sogar meist noch höher als bei gemahlenem Bohnenkaffee.
Outdoor Kaffee kochen mit Filter
Für die Zubereitung von Filterkaffee im Freien stehen unzählige Möglichkeiten zur Auswahl. Während meiner Kubareise im Mai 2017 kam ich an eine ökologische Farm nahe Viñales, wo unter anderem auch Kaffee angebaut und verarbeitet wird. Ich habe den Kaffee dort probiert und muss gestehen, dass ich bereits weitaus besseren Kaffee getrunken habe. Trotzdem fand ich den Besuch aufschlussreich und interessant.
Auf der Farm wurden arabische Kaffeesorten angebaut, die nach der Ernte direkt getrocknet und dann geröstet wurden. In einem Steinmörser werden die gerösteten Bohnen per Hand zermahlen. Gefiltert wurde der Kaffee über einen improvisierten Kaffeefilter aus Baumwolle, welcher jedoch hauptsächlich für Präsentationszwecke galt. Interessant war es allemal.
Bilder von der ökologischen Kaffeefarm auf Kuba – Links: Improvisierter Kaffeefilter / Rechts: Kaffeeplflanze
#4 Outdoor Kaffee kochen mit improvisiertem Kaffeefilter
Zur Herstellung eines improvisierten Kaffeefilter kann alles dienen, was bestenfalls aus natürlichen Materialien (unbehandelt) besteht und beim Durchgiessen den Kaffeesatz zuverlässig aus dem Wasser filtert. Behelfsmässig können Baumwollstrumpfhosen als Kaffeefilter zum Einsatz kommen oder auch ein T-Shirt.
#5 Draussen Kaffee filtern mit Papierfilter
Ein Papierfilter nimmt keinen Platz im Rucksack in Anspruch, ist biologisch abbaubar oder kann nach dem Kochen auf dem Lagerfeuer direkt verbrannt werden. Jedoch muss man ihn im Vergleich zu einem Kaffeefilter aus Kunstoff mit etwas Geschick über die Tasse stülpen, so dass er beim Abgiessen nicht in die Tasse rutscht oder man sich im schlimmsten Fall nicht die Finger verbrennt.
#6 Kaffee filtern mit Kunsstofffilter
Ein Kunststofffilter bietet sich vor allem fürs Camping an. Auch nimmt er beim Packen nur wenig Platz in Anspruch, ist dafür aber äusserst nützlich. Den Kunststofffilter kann man genau wie den Papierfilter vielseitig verwenden. Entweder man gibt das trockene Kaffeepulver in den Filter und giesst langsam heisses Wasser darüber, welches dann genau wie bei der Kaffeemaschine zuhause durch das Kaffeepulver fliesst und die Inhaltsstoffe aufnimmt. Oder man giesst den türkischen Kaffee aus der Kanne oder dem Topf zum Filtern durch das Sieb.
Die zweite Variante ist effektiver, da man beim direkten Filtern sehr langsam giessen muss, um ein geschmackvolles Ergebnis zu erhalten. Wenn man das Wasser so langsam durchfliessen lassen möchte wie die Kaffeemaschine zu Hause, da kann einem schnell der Arm schwer werden.
#7 Kaffeezubereitung mit italienischer / spanischer Kaffeekanne / Espressokanne
Auch diese Zubereitungsart zählt zu meinen Favoriten. Ich selbst besitze verschiedene italienische Kaffeekannen aus Aluminium, Metall und in unterschiedlichen Grössen.
Als beste Kaffeekannen dieser Kategorie haben sich die Espressokannen der italienischen Marke Bialetti bewiesen:
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Auch der Kaffee aus einer italienischen / spanischen Espressokanne schmeckt am besten, wenn er über dem Lagerfeuer zubereitet wird. Da man nicht ständig ein Lagerfeuer parat hat, schmeckt er aber auch hervorragend, wenn man ihn über dem Gas- oder Elekroherd zubereitet.
Pflege italienischer Espressokannen
Spanische oder italienische Espressokannen aus Aluminium werden übrigens nie mit Topfkratzern, Fit oder ähnlichem gereinigt sondern immer nur unter fliessendem Wasser abgespült. Es ist ganz natürlich, dass die Kannen mit der Zeit eine dunkle Patina ansetzen. Diese sollte man jedoch nicht versuchen abzukratzen. Es heisst sogar, dass sich erst mit den richtig eingebrannten Espressokannen die besten Kaffeeergebnisse erzielen lassen.
Die italienische oder spanische Espressokanne kann über dem Lagerfeuer, dem Gasherd oder dem Elektroherd betrieben werden.
Zubereitung von Kaffee über dem Campinggasherd
Alle vorgestellten Methoden zur Kaffeezubereitung Outdoor können entweder über einer offenen Feuerstelle wie etwa einem Lagerfeuer oder einem Hobokocher durchgeführt werden oder natürlich auch auf jedem Gasherd, oder wer beim Camping über einen Elektroherd verfügt, natürlich auch über einem Elektrokocher.
Outdoor Kaffee kochen beim Zelten
Beim Zelten auf offiziellen Zeltplätzen sind die Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen in manchen Fällen begrenzt. Denn nicht überall ist ein offenes Feuer erlaubt. Selbst die Benutzung von Gaskochern kann auf manchen Plätzen restringiert oder gar verboten sein. Diese Einschränkungen sind vor allem in Gebieten mit erhöhter Waldbrandgefahr verständlich.
Im Zweifelsfall sollte man sich deshalb bereits vor Reiseantritt auf dem Zeltplatz der Wahl darüber erkundigen, ob offene Feuerstellen (Barbecueplätze) zur Verfügung stehen, ob Hobokocher verwendet werden dürfen und inwieweit Gaskocher vor dem Zelt zum Einsatz kommen dürfen.
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Kaffee kochen filter

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Kaffee kochen filter
25.04.2013, 11:08 Uhr | pc (CF)
Wer den perfekten Filterkaffee kochen kann, braucht weder Vollautomaten noch Kaffeepads. Nicht zu Unrecht gehört der klassische Filter in Deutschland nach wie vor zu den beliebtesten Möglichkeiten, das Heißgetränk zuzubereiten. Mit diesen Tipps müssen Sie keine Abstriche beim Genuss machen.
Filterkaffee kochen: Welche Bohnen sind die richtigen?
Wer den vollen Kaffeegenuss wünscht, sollte auch beim Filterkaffee auf ganze Bohnen setzen und diese nach Bedarf frisch mahlen. Achten Sie beim Kauf der Bohnen auf Hinweise wie "mild geröstet", "nach klassischem Verfahren" oder "schonend". Diese Sorten sind laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks in der Regel von höherer Qualität.
Mahlen Sie die Bohnen am besten direkt, bevor Sie den Kaffee kochen wollen, per Hand und wählen Sie einen Mahlgrad von 0,3 bis 0,5 Millimeter für einen perfekten Filterkaffee. Grundsätzlich gilt: je gröber der Mahlgrad, desto dünner der Kaffee. Sind die Bohnen hingegen zu fein gemahlen, wird der Kaffee zu stark.
Wie viel Kaffeepulver und welchen Filter
Bei der Zubereitung sollten Sie sich weniger an Löffelmengen oder andere Maßeinheiten halten, die sich nach dem Volumen richten. Weil unterschiedliche Kaffeesorten eine unterschiedliche Dichte aufweisen, kann ein Löffel Kaffeepulver manchmal schwerer und manchmal leichter sein. Der Deutsche Kaffeeverband empfiehlt, pro Tasse Filterkaffee etwa sieben Gramm zu verwenden. Am besten verwenden Sie hierfür eine recht genaue digitale Küchenwaage.
Beim Filter gibt es verschiedene Modelle zur Auswahl. Der klassische Papierfilter hat den Vorteil, dass dieser die sogenannten Kaffeefette herausfiltert, die beispielsweise den Cholesterinspiegel erhöhen können. Der Nachteil: Das Papier saugt auch Aromaöle auf, sodass der Genuss etwas geschmälert wird. Wer keine gesundheitlichen Probleme hat, kann daher auch einen Metallfilter verwenden, um den perfekten Filterkaffee zuzubereiten.
Kaffee kochen – ohne kochendes Wasser
Anschließend müssen Sie das Pulver im Filter aufbrühen – und nicht, wie es im Volksmund heißt: Einen "Kaffee kochen". Wer keine Maschine, sondern einen Filteraufsatz aus Porzellan oder Kunststoffe verwendet, sollte deshalb für den Aufguss auf keinen Fall siedendes Wasser verwenden. Lassen Sie es einen kurzen Moment abkühlen. Ideal ist eine Temperatur zwischen 90 und 96 Grad Celsius.
Gießen Sie zunächst einen kleinen Schwall über das Pulver und warten dann etwa zehn Sekunden ab, ehe Sie nach und nach immer wieder kleinere Mengen nachgießen. Den perfekten Filterkaffee genießen Sie am besten frisch, um das volle Aroma ausschöpfen zu können. Es empfiehlt sich daher, lieber häufiger kleinere Mengen zuzubereiten, als eine große Menge Kaffee auf Vorrat zu kochen.
Kaffee Kochen – die 10 Besten Methoden für den Koffeinkick

Zählt ihr auch zu den Menschen, die ohne Koffeinkick nicht so recht zu funktionieren scheinen? Dann ist dieser Artikel genau das Richtige für euch! Denn hier geht es um die beliebtesten Methoden Kaffee zu kochen und darum, wie ihr das beste aus dem schwarzen Gold herausholt – alles für den absoluten Koffeinkick. Mit diesen 10 Zubereitungsarten dringt ihr garantiert in die tiefsten Tiefen des schwarzen Herzens eures Kaffees vor. Solltet ihr gerade noch auf der Suche nach den besten Bohnen sein schaut doch hier:
Kaffee Kochen mit dem Handfilter
Der Handfilter ist der Klassiker des Kaffeekochens. Hier wird das Kaffee kochen zu einem haptischen Erlebnis, weil wirklich alles von Hand gemacht wird. Das fängt bei der Filtervorbereitung an. Wenn ihr wie ich Handfilter aus Porzellan verwendet, spürt ihr schon direkt das Gewicht des Filters. Der Handfilter allein zeugt schon davon, dass es sich hier um Kaffee mit Substanz handelt.
So kocht ihr den Kaffee richtig:
- Guten Kaffee (logisch, oder?).
- einen Handfilter (empfiehlt sich bei dieser Zubereitungsart).
- einen Papierfilter (außer ihr kaut gerne Kaffeepulver).
- eine passende Tasse.
Weil guter Kaffee frischer Kaffee ist und weil guter Kaffee nicht nur die Adenosinrezeptoren kickt, sondern auch Geruchs- und Geschmackssinn, mahlt ihr erst mal eure Kaffeebohnen zu Pulver. Wählt für Handfilter einen mittleren Mahlgrad.
Jetzt wäre es nicht ganz falsch, wenn ihr ein bisschen heißes Wasser bei der Hand hättet, oder? Also heißt es: Wasser kochen. Weil das heiße Wasser eh am besten etwa eine Minute „abkühlen“ (wenn man es so nennen will) soll, passt dieser Arbeitsschritt hier ganz gut dazwischen.
Next step: Der Papierfilter. Knickt den Falz und ab damit in den Handfilter. Wenn ihr den Papierfilter nun befeuchtet, macht ihr ihn direkt durchlässiger für seine kommende Aufgabe. Genau beschrieben hab ich das schon mal in meiner Handfilteranleitung.
Kaffee gemahlen, Filter vorbereitet, Wasser fertig? Check. Dann kann nun alles seinem Zweck zugeführt werden. Handfilter auf die Tasse oder Kanne, Kaffeepulver rein und Wasser drüber. Aber! Bitte nicht irgendwie und einfach reinschütten!
Handfilterzubereitung ist ein kleines Zeremoniell. Auch – oder vielleicht gerade – auf der Suche nach dem ultimativen Koffeinkick gilt: Gut’ Ding will Weile haben. Darum erst mal das Kaffeepulver mit einem Teil des Wassers benetzen, sodass sich die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt. Das nennt sich dann Preinfusion. Erst anschließend den Rest in kreisenden Bewegungen über die gesamte Oberfläche des Kaffeepulvers verteilen.
Warum Handfilter?
Kaffee im Handfilter gekocht ist ein echter, authentischer Kaffee, der keine teure Materialanschaffung voraussetzt. Einfach zu reinigen ist er auch und die Überbleibsel sind 100% biologisch abbaubar. Außerdem kriegt man beim Handfilterbrühen zusätzlich zum Koffeinkick gratis einen Nostalgiekick dazu. … wenn das kein Argument ist, weiß ich auch nicht!

Kaffee aus der AeroPress
Zugegeben: Das Design der AeroPress ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Aber abgesehen von ihrem Erscheinungsbild (irgendwas zwischen ist die AeroPress einfach ein Garant für geilen Kaffee. Den richtigen Kaffee vorausgesetzt. Diese Art der Kaffeezubereitung triggert vor allem unseren Entdeckergeist. Eine „Kaffeemaschine“, die zum Ausprobieren, Variieren und Experimentieren einlädt.

How to AeroPress
Die erste Zutat dürfte kein Geheimnis mehr sein:
- Kaffee (ist einfach essentiell beim Kochen des selbigen).
- die AeroPress samt Filterpapier (sie ist das Schlüsselelement).
- heißes Wasser.
- ein Kaffeeauffang- oder -trinkbehältnis (vulgo: Tasse oder Kanne).
Das besondere an Kaffee aus der AeroPress ist, dass es mehrere Brühverfahren gibt, mit der ihr euch mit dem passenden Koffeinkick versorgen könnt. Ich habe an anderer Stelle schon zu unterschiedlichen Herangehensweisen an AeroPress-Kaffee geschrieben. Deshalb will ich mich an dieser Stelle auf die klassische Variante beschränken.
Mit dem Drang nach einem Koffeinkick ist nicht zu spaßen. Da sollten wir uns die Experimentiererei für eine andere Gelegenheit aufheben.
Das fängt beim Mahlgrad eures Kaffees an. Wenn ihr ihn zu fein mahlt, presst sich’s zum einen schwerer. Zum andern wirkt sich das auf die Wassertemperatur und Brühzeit aus. Ohne Firlefanz ist also ein mittelfeiner Mahlgrad ratsam.
Kocht schon mal das Wasser. Das sollte im besten Fall eh circa 2 Minuten runterkühlen. Dann legt den Papierfilter in das Sieb. Wie beim Handfilter empfiehlt es sich, diesen kurz mit Wasser durchzuspülen. Danach schraubt ihr den in den Zylinder und stellt ihn auf die Tasse.
Kaffee in den Zylinder. Direkt gefolgt von eurem runtergekühlten Wasser. Füllt den Zylinder bis zur entsprechenden Markierung. Jetzt müsst ihr das Kaffeepulver unter Rühren gut im Wasser verteilen. Wenn ihr den Kaffee gern was kräftiger mögt, lasst ihn noch ein paar Sekunden ziehen.
Andernfalls setzt den Presskolben gleich auf, nachdem ihr fertig gerührt habt und drückt ihn langsam aber konstant nach unten. Fertig ist der Kaffee – gerührt, nicht geschüttelt.
Die Vorteile der AeroPress
Die AeroPress ist eine moderne Variante Kaffee zu kochen. Noch dazu ist sie in der Anschaffung recht preiswert und für Singlehaushalte ideal. Kaffee kochen mit der AeroPress ist unkompliziert, schnell und unaufwändig. Die Bestandteile sind schnell wieder sauber und sie verursacht wenig Müll. Außerdem eignet sie sich perfekt auch für das Reisegepäck.
Espresso, ex presso – also aus der Presse. In weiten Teilen seines südeuropäischen Herkunftslandes ist der Espresso der „normale Kaffee“. (Was vielleicht für Italienurlauber ein nicht ganz unwichtiger Hinweis ist.) In jeder Bar heimisch ist die Espressomaschine. Handlicher und für den Hausgebrauch weitaus verbreiteter ist der Espressokocher. Auch unter dem Namen Mokkakanne bekannt. Der macht aber, im Gegensatz zur großen Maschine in Bars und Lokalen, per definitionem keinen Espresso. Sondern eben stinknormalen Kaffee.
Kaffee Kochen mit dem Espressokocher
Espresso, ex presso – also aus der Presse. In weiten Teilen seines südeuropäischen Herkunftslandes ist der Espresso der „normale Kaffee“. (Was vielleicht für Italienurlauber ein nicht ganz unwichtiger Hinweis ist.) In jeder Bar heimisch ist die Espressomaschine. Handlicher und für den Hausgebrauch weitaus verbreiteter ist der Espressokocher. Auch unter dem Namen Mokkakanne bekannt. Der macht aber, im Gegensatz zur großen Maschine in Bars und Lokalen, keinen Espresso. Sondern eben stinknormalen Kaffee.
Für guten Kaffee aus der Espressokanne braucht ihr:
- Kaffee (mir drängt sich der Verdacht auf, dass das irgendwie bei allen Varianten der Fall ist).
- einen Espressokocher (von den billigen Aluteilen rate ich aus Geschmacksgründen ab).
- Wasser.
Kaffee aus der Espressokanne ist eine der einfachste Varianten der Kaffeezubereitung. Hier spielt die Kannenqualität eine entscheidende Rolle. Vor allem, wenn man nicht über einen Gasherd verfügt. Bei billigen Alukannen kann der Griff auf Ceranherdplatten schnell schmelzen. Auch der Dichtungsring ist dann meist von minderer Qualität und wird bei häufigem Gebrauch schnell porös.
Davon abgesehen riechen die Alukannen unangenehm. Das hat teils extreme Auswirkungen auf den Geschmack. Eigentlich sind die ersten Portionen aus so einer Billigkanne untrinkbar.
Also, wenn ihr dann eine Qualitätskanne besorgt habt, mahlt euren Bohnenkaffee zu Pulver. Der Mahlgrad wird bei Espressokochern oft zu fein gewählt. Nur weil das Wort Espresso drin stekt, heißt es nicht, dass ihr einen Mahlgrad wie bei einer Espressomaschine nutzen solltet! Mit feinerem Pulver holt ihr nicht mehr Aroma aus dem Kaffee, sondern verbrennt ihn. Füllt den Wasserbehälter mit lauwarmem Wasser.
Wer sich bei der Menge nicht sicher ist, findet oft im oberen Kannenaufsatz eine Markierung. Ansonsten könnt ihr auf eine Faustregel zurückgreifen: So viel Wasser, dass es bis unter das Kannenventil reicht.
Dann setzt das Sieb ein. Löffelt das Pulver in den Filter und zwar so viel, dass der Kaffee zwar locker im Filter sitzt, aber bei leichtem Andrücken mit dem Löffel eine ebene Oberfläche entsteht. Schraubt die Kanne auf. Und zwar fest. Also fest-fest. Sonst kriegt der Espressokocher Probleme mit dem Druck. Und ihr Probleme mit dem Kaffeeresultat.
Fertig ist der Kaffee, wenn der Kocher pfeift. Aber besser wäre es, die Kanne schon kurz davor von der Herdplatte zu nehmen. Andernfalls tendiert der Espresso dazu, anzubrennen. Dann riecht es zwar in der Wohnung lecker nach Kaffee. Schmecken tut er dann aber nicht mehr.
Kaffee aus dem Espressokocher ist zwar schnell und einfach zubereitet, von Herzen empfehlen kann ich diese Art Kaffee zu kochen aber nicht. Es gibt allerdings durchaus ein, zwei Gründe, die für den Espressokocher sprechen.
Gründe für den Espressokocher
Die Espressokanne ist in unterschiedlichen Größen erhältlich, sodass sie für Singles genauso gut geeignet ist, wie für Mehrpersonenhaushalte. Der Kaffee ist recht zügig fertig, sodass ihr auf euren Koffeinkick nicht lang warten müsst. Es fällt kein Abfall an und regelmäßig mit Wasser gereinigt, bleibt euch der Espressokocher lang erhalten. Einzelteile gibt’s zum Nachkaufen, sollten sie irgendwann doch verschleißen.


Kalten Kaffee Kochen – Cold Brew
Ach, das is’ doch kalter Kaffee! Könnte man so sagen. Der Unterschied zwischen kaltem Kaffee und Cold-Brew-Kaffee ist aber, dass letzterer schmeckt. Anders als bei heiß gekochtem und dann abgekühltem Kaffee kocht ihr beim Cold Brew nicht die Bitterstoffe aus dem Pulver heraus. Im Gegenteil. ihr erhaltet im Cold-Brew-Verfahren einen milden, angenehm frischen Kaffee.
Probier’s mal mit Gemütlichkeit
Mit dem schnellen Kick wird das beim Cold Brew nichts. Stattdessen braucht ihr:
- Geduld und Zeit („Wer hat an der Uhr gedreht …?“).
- Kaffeepulver (wie gehabt nur gröber).
- einen Behälter.
- raumtemperiertes Wasser (kein kaltes, wie bei dem Namen vielleicht zu vermuten wäre).
- einen Filter oder ein feines, ein sehr feines Sieb.
- Frischhaltefolie.
ihr erkennt schon an der Zutatenliste, dass die Herstellung eines Cold-Brew-Kaffees ein bisschen länger dauert. Um ganz genau zu sein fast einen Tag. Wer also ungeduldig ist oder nur auf den schnellen (Koffein-) Kick zwischendurch aus ist, wird zwar was verpassen, ist aber mit einem andern Kaffee eventuell besser beraten.
Für weitsichtige Kaffeetrinker kann der Cold Brew aber sehr wohl auch den schnellen Kick bedienen. Er muss halt nur am Tag davor schon zu bereitet werden. Und zwar so:
Mahlt euren Kaffee. Der darf in diesem Fall recht grob sein. Danach kommt das Kaffeepulver in den Behälter eurer Wahl. Einmal gut und gewissenhaft umrühren und fertig ist der Kaffee. Fast. Denn jetzt wird er mit der Frischhaltefolie abgedeckt und darf sich ausruhen.
10 bis 12 Stunden „brüht“ der Kaffee jetzt vor sich hin. Ich sag’ ja, ihr braucht Geduld und Weitsicht.
Gehen wir davon aus, ihr habt es dem Kaffee gleich getan und die Wartezeit mit Ausruhen überbrückt, dann könnt ihr euch am nächsten Tag den Koffeinkick abholen. Dazu nehmt ihr den Filter zur Hand und befreit den kalt gebrühten Kaffee von den Pulverresten.
Was ihr jetzt habt ist eine Art Kaffeekonzentrat. ihr könnt’s mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser auffüllen bzw. strecken. Je nachdem, wie stark oder eben nicht der Cold Brew euch kicken soll.
Pro Cold Brew
Auch wenn der Cold-Brew-Kaffee euch etwas Geduld abringt, an heißen Sommertagen gibt’s nichts besseres, um sich den idealen Koffeinkick abzuholen. Auch als Basis für Eiskaffee ist Cold Brew super. So punktet der kalte Kaffee auch als Dessertvariation. Überhaupt ist Cold-Brew-Kaffee eine geniale Basis für diverse Kaffeeleckereien. Meine Favoriten findet ihr bei den Coffeeness-Rezepten.


Kaffee aus der French Press
Voulez-vous un café? Die französische Presse ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits kann man damit unkompliziert und schnell guten Kaffee kochen. Andererseits ist die Reinigung ein Gräuel. Aber weil wir hier ja auf der Suche nach dem ultimativen Koffeinkick sind, liegt der Vorteil der French Press eindeutig in ihrer Schnelligkeit.
Das braucht’s für Kaffee aus der French Press
- Kaffee (erstaunlich, oder?).
- Wasser.
- ein French-Press-Modell eurer Wahl.
Das war’s schon? Na, ich geh mal davon aus, dass ihr die French Press vorher zusammengebaut und in Reichweite habt, oder? Falls nicht, holt das eben nach. Falls doch, reichen Kaffee, Wasser und Kanne.
Für die French Press solltet ihr den Kaffee etwas gröber mahlen. Durch den direkten Kontakt mit dem heißen Wasser wird nämlich in recht kurzer Zeit so ziemlich alles an Stoffen aus dem Kaffee herausgefiltert, was nur irgendwie geht.
Außerdem schwimmt zu feines Pulver durch den Siebaufsatz der Presse. Aber es soll ja Leute geben, die das gut finden, wenn sie Kaffee nicht nur trinken, sondern auch kauen können.
Ab mit dem Kaffeepulver in die Glaskanne. Mit dem Wasser aufgießen. Vielleicht macht ihr die Kanne nicht gleich ganz voll, sondern erstmal nur zu einem Drittel. Dann rührt ein paar Sekunden lang um, damit das Pulver sich gut verteilt. Das restliche Wasser dazu, nochmal umrühren, den Stempel aufsetzen und ein paar Augenblicke warten.
[An dieser Stelle bitte einmal die Melodie von Jeopardy summen … ]
Wenn sich das Kaffeepulver allmählich zu setzen beginnt, drückt den Pressstempel langsam nach unten. Der Kaffee sollte dann aber schnellstmöglich seinem Zweck (Tasse – Mund – Blutbahn) zugeführt werden. Andernfalls wird er nicht nur kalt sondern auch extrem bitter.
Das Gute an der French Press
Das Gute an der French-Press-Methode ist, dass es eine sehr fixe Zubereitungsart ist. Außerdem sorgt der Vollkontakt von Wasser und Kaffeepulver für einen sehr geschmacksintensiven Kaffee. Wer seine Zeit also nicht mit Warten, wie auf einen Cold Brew, verplempern will, kann sich mit einer French Press seinen Koffeinkick sehr schnell abholen. Allerdings kann man auch beides vereinen die French Press für den Cold Brew benutzen. Das beste aus zwei Welten … oder so.
Cafe Americano aus der Espressomaschine

Hä? Espresso hatten wir doch schon?! Tja, leider ist die Welt des Espresso eine Welt voller Missverständnisse. Vorhin ging’s nämlich um den Espressokocher. Und ein Espressokocher kocht keinen Espresso, wie’s der Name vermuten lassen könnte, sondern Kaffee.

Der Espressokocher kommt nämlich gerade einmal auf 1,5 Bar Druck. Für echten Espresso ist er deshalb ein bisschen zu schwach auf der Brust. Eigentlich geht es in diesem Artikel um Kaffee aber wollt Espressomaschinen und Kaffeevollautomaten nicht auslassen. Einen schwarzen Kaffee bekommt ihr bei diesen beiden Methoden beispielsweise mit einem Cafe Americano.




Espresso aus der Espressomaschine
Die wichtigsten Utensilien für einen guten Espresso sind:
- Siebträger.
- Tamper.
- Kaffeemühle.
- Kaffee.
- Wasser.
- Übung.
Eine anständige Espressomaschine ist das A und O für einen guten Espresso. Denn sie bringt den erforderlichen Druck mit. Das Wasser müsst ihr hier auch nicht selbst kochen, das übernimmt die Espressomaschine für euch. Die Einstellung und Optimierung ist aber sehr Anspruchsoll. Hier kommt es auch sehr auf den Siebträger an. Es gibt einfach zu bedienende Einsteigergeräte wie die Delonghi EC 680. Aber für alle Espressomaschinen gilt: Wer sich nicht mit ihr beschäftigt, wird keinen guten Espresso bekommen.
Das Kaffeepulver mahlen und in den Siebträger füllen. Mit dem Tamper festdrücken, damit das Pulver schön kompakt wird und den Träger fest in die Maschine einsetzen. Die Maschine heizt das Wasser auf und drückt es entsprechend kraftvoll durch den Kaffee. Heraus kommt ein leckerer Espresso mit einer schönen Crema.
Viele weiter Informationen und Tests findet ihr hier: Espressomaschinen.

Warum eine Siebträgermaschine?
Zwar sind Siebträgermaschinen in der Anschaffung ein bisschen teurer, dafür erleichtern sie euch den Zugang zu einem wunderbar aromatischen Espresso ungemein. Und ihr seid jederzeit flexibel. Das Kaffeekochen geht schnell und individuell, weil ihr Druck und Temperatur selbst einstellen könnt. Die Siebträgermaschine ist die kleine Schwester der Espressomaschinen aus dem Restaurant oder Lokal. Und steht diesen geschmacklich in nichts nach. Wer Kaffee als Ritual zelebrieren will, kommt um eine Siebträgermaschine nicht herum.
Kaffee aus dem Kaffeevollautomat
Am Vollautomat scheiden sich die Geister. Aber wer sich nicht lange mit der Zubereitung eines Kaffees aufhalten will oder wer gerne die Zubereitungsarten variiert, ist damit gut beraten. Ein guter Kaffeevollautomat nimmt euch nicht nur viel Arbeit ab, er liefert auch den passenden Kaffee zu jeder Jahres-, Tages- oder Uhrzeit. Allerdings bedarf es beim Vollautomat auch regelmäßiger Wartung und nicht gerade unaufwendiger Pflege. Wir ihr wisst, befasse ich mich seit langem intensiv mit Kaffeevollautomaten. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass ich generell von der Zubereitung von schwarzem Kaffee oder Cafe Crema oder Cafe Creme aus dem Kaffeevollautomaten abrate. Ich finde die Zubereitung eines Cafe Americanos ist die besser Wahl, ihr gießt einen oder mehrere Espressos dabei mit heißem Wasser auf.


Kaffee brühen mit dem Vollautomaten
ihr braucht beim Kaffeevollautomaten recht wenig:
- Frischen Espresso.
- Wasser.
- den Vollautomaten.
Und basta. Der Kaffee muss nicht mal gemahlen werden, denn das übernimmt in dem Fall die Kaffeemaschine gleich mit. Was oft vergessen wird, ist wie viele Dinge bei einem Kaffeevollautomat noch eingestellt werden können. Der Mahlgrad, die Wassermenge, Temperatur, Milchmenge und viele mehr. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall!
Aber im Grunde müsst ihr also nur Wasser in den Tank geben, Bohnenkaffee in den Behälter und die Maschine ist startklar. Mit einem Knopfdruck zum Koffeinkick.
Wenn noch Bohnen und Wasser vom Vortag in der Maschine sind, reicht sogar der bloße Drücker auf den jeweiligen Knopf. Latte Macchiato oder ein Espresso? Ganz nach Gusto und Tagesverfassung. Der Kaffeevollautomat ist stets zu Diensten und mit wenig Zuwendung zufrieden.
Ja zum Kaffeevollautomaten
Vollautomaten sind vor allem eins: Unglaublich praktisch. In WGs oder Büros, im Familienhaushalt oder für Dauergestresste. Also eigentlich für alle. Zwar machen nicht alle Kaffeevollautomaten auch wirklich guten Kaffee. Aber da schaffe ich ja Abhilfe, indem ich mich für euch durch den Vorhof der Vollautomatenhölle quäle und teste, was das Zeug hält: Kaffeevollautomaten Tests. Für alle, die nur auf schwarzen Kaffee aus sind, ist aber sicher eine andere Methode die bessere Wahl. Ihren schlechten Ruf verdienen Kaffeevollautomaten aber nicht, denn sie machen das wichtigste: Sie mahlen Kaffeebohnen und bereiten diese frisch zu.
Kaffee Kochen mit der Kaffeemaschine
Des Deutschen Kaffeetrinkers Liebling ist und bleibt der Filterkaffee. Wobei es in Baden-Württemberg mittlerweile mehr Kaffeevollautomaten als Kaffeemaschinen geben soll. Ich vermute, die Beliebtheit der Kaffeemaschine liegt an diesem typischen Röcheln, das wir aus unserer Kindheit kennen – und das effizienter war, als jeder Wecker. Abgesehen von Nostalgie ist guter Filterkaffee auch einfach was Feines. Glücklicherweise ist die Kaffeemaschinenindustrie nicht mehr auf dem Stand unserer Kindheit, sodass mittlerweile auch Kaffeemaschinen akzeptable Filterkaffees zubereiten. Aber wie koche ich jetzt Kaffee mit der Maschine?
Den passenden Test zum Video findet ihr hier: Moccamaster Test.
Frisch gemahlen, frisch gefiltert
Die Zubereitungszeit und Zutatenliste hält sich bei der Kaffeemaschine in Grenzen:
- Frischer und guter Kaffee.
- Wasser (gerne gefiltert).
- Kaffeemaschine (gerne eine gute).
Der Mahlgrad bestimmt wie schnell der Kaffee durch den Filter laufen kann. Je feiner ihr mahlt, desto langsamer läuft der Kaffee und desto intensiver ist die Extraktion. Das ist schon das ganze Hexenwerk. Ihr könnt natürlich auch mit der Kaffeepulvermenge spielen. Nie war Kaffee kochen einfacher. Sollte die Kaffeemaschine nicht mehr gut laufen oder lauter werden, ist es an der Zeit für eine gründlich Entkalkung. Viele weite Tipps und eine einige Erfahrungsberichte über Kaffeemaschinen findet ihr hier: Kaffeemaschine Test.
Kaffee kochen mit Kaffeemaschinen mit Mahlwerk
Ich habe mich in der Letzten Zeit auch sehr viel mit Kaffeemaschinen mit Mahlwerk beschäftigt. Hier braucht ihr keine externe Kaffeemühle und könnt die Timer Funktion sehr gut nutzen. Also gebt die gewünschte Menge Bohnen in die Mühle, Wasser in den Tank und den Filter in den dafür vorgesehenen Einsatz. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft? Dann Finger an die Tasten und los geht es.
Wer Zeit sparen möchte, kann bei vielen aktuellen Modellen der Kaffeemaschinen einstellen, wann die Maschine den Kaffee kochen soll. Da kommt dann auch ein weiterer Vorteil des Mahlwerks zum Tragen. Denn die Aromastoffe von Kaffeepulver lösen sich nach einiger Zeit im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auf. Das passiert bei Bohnenkaffee nicht, denn das Pulver wird frisch gemahlen und von der Maschine automatisch in den Filter gespuckt.
Wahrscheinlich wird euch dann zwar eher der Geräuschpegel des Mahlwerks wecken, als der Kaffeeduft kurz danach. Aber dafür werdet ihr dann mit einem schmackhafteren Koffeinkick entlohnt.
Der große Vorteil liegt bei diesen Filtermaschinen selbstredend in der Frische des Kaffees. Besonders für Menschen, die morgens noch nicht in der Lage sind, hochanspruchsvolle, technische Wunder zu vollbringen. Denn die Kaffeemaschine nimmt euch die kompliziertesten Arbeitsschritte ab. Ähnlich wie ein Vollautomat. Nur, dass die Kaffeemaschine auf Filterkaffee spezialisiert ist. Also genau das richtige für Puristen, die einen Filter-Kaffee-Automaten zum Kaffee kochen nutzen wollen.
Kaffee aus dem Syphon
Der Kaffee Syphon ist so ziemlich genau das Gegenteil der Kaffeemaschine. Zwar durchaus auch eher für Puristen – sowohl im Design, als auch im Ergebnis – geeignet, aber in der Bedienung wesentlich aufwändiger. Das Ding sieht aus, als entstamme es direkt dem Chemielabor. Aber dafür kann man dem Syphon beim Kaffee Kochen zusehen. Was einerseits spannend zu beobachten ist, andererseits für einen ordentlichen Koffeinkick sorgt.
Breaking Bad mit Kaffee
Der Syphon mutet recht filigran an, deshalb wäre es ratsam, ihr hättet folgende „Zutaten“ auf Lager:
- Pflaster.
- Salbe gegen Verbrennungen (sicher ist sicher).
- Topflappen (um den Gebrauch erstgenannter zu verhindern).
- Handy mit der Notrufnummer auf Kurzwahl.
Scherz beiseite. Die Syphonmethode sieht zwar kompliziert aus, ist sie aber gar nicht so sehr. Erstmal reichen zum Kaffee kochen:
- Kaffee.
- Wasser.
- Syphon.
- je nach Modell ein Feuerzeug.
- Geduld und Entdeckergeist.
Füllt zunächst das Wasser in den unteren, bauchigen Kolben. Dann stellt die Hitzequelle (mit Gas oder elektrisch; im Fall von Gas, erst anzünden) darunter. Jetzt setzt ihr den oberen Syphonteil auf den Kolben und wartet, bis das Wasser sich erhitzt.
Wenn das passiert, steigt das Wasser nach oben in den Aufsatz. Sobald alles Wasser aufgestiegen ist, gebt ihr Euer Kaffeepulver – mittlerer Mahlgrad – ins Wasser und rührt um. So, dass sich das Kaffeepulver komplett und gleichmäßig im Wasser verteilt.
Dann nehmt ihr die Hitzequelle unter dem Kugelkolben weg und der Kaffee fließt zurück in die „Kanne“. Der Kaffeesatz bleibt im offenen, oberen Behälter hängen.
Kaffee Syphon Vorteile
In Sachen Geschmack und Spektakel hat der Kaffee Syphon so ziemlich alle Vorteile auf seiner Seite. Auch hinsichtlich dem Nostalgiefaktor können Handfilter und Co. bei dem Gerät dem 19. Jahrhundert nicht mithalten. Kaffeeschnelltrinker oder Putzfaule sollten den Syphon nur mäßig einsetzen. Für eine Barista-Home-Show ist der Syphon samt Ergebnis wie gemacht.
Kaffee kochen ohne alles – Cowboykaffee
Ich kenn’ ja Geschichten, wonach Soldaten Kaffee pur gelöffelt haben sollen, um im Gefecht wach zu bleiben. Möglich, dass das Koffein so zwar kickt, aber geschmacklich dürfte das Ganze mal mindestens speziell sein. Wohl dem, dessen Position nicht sofort verraten ist, (oder der weniger Stress hat) wenn er sich ein Feuerchen entzündet. Dann kann er sich nämlich eine herzhafte Tasse Cowboykaffee kochen. Cowboykaffee ist natürlich nicht nur was für Militaristen, sondern mein Bruder ist auch großer Fan. Eigentlich schuldet er mir dazu auch noch einen Artikel mit Bericht von seiner Weltreise. Cowboykaffee ist besonders für Reisende und Backpacker die ideale Art Kaffee zu kochen.
Was es dafür braucht
Wichtig ist natürlich:
Kaffeepulver (außer ihr habt eine Kaffeemühle mit im Gepäck).
- Wasser.
- Holz.
- Feuerzeug oder Streichhölzer.
- und was man sonst eben für ein Lagerfeuer so braucht.
Apropos: Das Lagerfeuer ist auch der Grund, warum ich in aller Deutlichkeit davon abraten möchte, dieses Experiment in den heimischen vier Wänden zu wagen. Ein offener Kamin wäre eventuell eine Alternative. Zumindest zum Probieren.
Ach so. Gaskocher geht natürlich auch. Aber schau was Cowboys dazu sagen Irgendwie habe ich das Gefühl ich würde andere Kaffeebohnen nutzen.
Aber irgendwie ist Feuer authentischer.
Also, erstmal das Lagerfeuer entfachen. Es sollte möglichst keine allzu hohen Flammen schlagen, sonst könnte das eine unangenehme Angelegenheit werden. Jetzt gibt es ein, zwei, drei unterschiedliche Vorgehensweisen beim Cowboykaffeekochen.
Man kann zuerst das Wasser erhitzen und das Kaffeepulver später dazufügen, umrühren, sobald das Wasser mit dem Kaffee in Kontakt ist, sollte es nicht mehr kochen. Man kann aber auch das Pulver direkt ins Wasser geben, umrühren und dann erhitzen.
Damit das nicht alles kocht oder sogar überkocht und im Zweifelsfall zwar das Lagerfeuer löscht, nicht aber euren Kaffeedurst, muss während des Kochvorgangs leicht umgerührt werden. Oder gleich mit Deckel auf dem Pott.
Nach ein paar Minuten kann der Cowboykaffee dann vom Feuer genommen werden. Lasst ihn ein paar Minuten stehen. Nicht nur, damit er abkühlt, sondern auch, damit sich das Kaffeepulver setzen kann. Es gibt auch die Möglichkeit, noch einen Becher kaltes Wasser reinzuschütten, damit der Satz auf den Boden sinkt.
Die Kunst besteht dann vor allem darin, den Kaffee so in einen Trinkbecher oder eine Tasse umzuschütten, dass das Pulver auch wirklich im Topf bleibt. Deshalb vorsichtig umschütten und eventuell einen Rest Kaffee im Topf lassen. Dann knirscht es nicht so zwischen den Zähnen.
Howdy, folks – Cowboykaffeefazit
Der Cowboykaffee ist ganz klar ein Kaffee für Outdoorfans, Backpacker und jeden andern, der sich in der Natur tummelt und die AeroPress nicht dabei hat. Für den Hausgebrauch ist diese Zubereitungsart eher unratsam, weil sich offenes Feuer in der Wohnung nicht ganz so gut macht. Ob der Cowboykaffee nachher schmeckt oder nicht, dürfte nicht die wichtigste aller Fragen sein, wenn man keine andere Wahl hat. Wer aber klares Quellwasser auftreiben kann und einen anständigen Kaffee mit im Dschungel hat, dürfte auch aus Cowboykaffee einen wohlschmeckenden Koffeinkick zaubern können.
Und ihr so?
Welche Zubereitungsart ist Euer Favorit?
3 Kommentare
lch trinke meinen Kaffee am liebsten zubereitet mit einer Sowden SoftBrew Kanne.
mit freundlichen Grüßen,
25 November, 2017
Hallo Arne, was hälst du von Misha Kaffee und wie würdest du ihn zubereiten?
29 November, 2017
ganz früher trank ich immer “Türkisch” – so hieß das, wenn man einfach Kaffeepulver in die Tasse schüttete und dann kochendes Wasser obendrauf gab. Ging sehr schnell, war sehr einfach … Irgendwann trank ich dann gebrühten Kaffe aus dem Handfilter – Nachteil war für mich, dass der Kaffee dann einfach anders schmeckte (die Tüte!, die Filterung). Okay, es war auch zeitlich/organisatorisch zu aufwendig, also kaufte ich mir eine normale Kaffeemaschine. Mit der erlebte ich die längste Phase des Kaffeetrinkens überhaupt. Bis ich vor ca. 2 Jahren den einfach in der Tasse aufgegossenen Kaffee (“Türkisch” – siehe oben) wiederentdeckte, und zwar im Kontext aktueller Meldungen, wonach schwarzer Kaffee (ohne Milch – und ohne Zucker sowieso) am gesündesten sei. Da ich Filterkaffee schwarz aus der Maschine geschmacklich nicht mag (dieses blöde Papier…), kehrte ich zum Ursprung zurück und trinke nun nur noch direkt aufgegossenen Kaffee in der Tasse. Da ist nichts dazwischen, was den Geschmack verderben kann – und es ist die schnellste und einfachste Methode ever.
Übrigens: Manche werden sagen, dass die Pulverteile im Kaffee schwimmen und das Ganze zum “Spuck-Kafffee” geworden ist… Mitnichten! Der Kaffee ist eh so heiß, dass die Abkühldauer auf Trinktemperatur auch ausreicht, dass sich das Pulver setzen kann. Der Witz: Ich trinke so einen Kaffee bis zur Neige aus und der Kaffeesatz bleibt brav in der Tasse. Das muss man natürlich üben – aber den Trick hat man schnell raus.
Alles Gute beim Kaffeekochen!
Frank aus Berlin
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Kaffeevollautomaten Freunde | Tipps, Erfahrungen, Bohnenauswahl
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Meine Top Testberichte
Wer Kapsel-Kaffee trinkt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren
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Die besten Kaffeefilter

Kaffee aus Handfiltern: Die beste Ausrüstung
Um uns über Kaffeefilter zu informieren, haben wir mehr als 50 Stunden Recherche in den Vergleich von Kaffeezubereitern mit den verschiedensten Kaffeebohnen investiert. Als Ergebnis hat sich der Kaffeefilter „Pour Over“ von Coffee Gator als klarer Favorit herausgestellt. Wir haben mit den führenden Kaffee-Experten gesprochen und zahlreiche Blogs und Kundenbewertungen gelesen. Daher sind wir überzeugt, das beste Equipment zum selbst aufbrühen mit Kaffeefilter gefunden zu haben. Darin enthalten sind Kaffeefilter, Kaffeezubereiter, Kaffeemühle, Kaffeekessel und eine Waage – so erhalten Sie Kaffee mit vollem Aroma, ohne sich im teuren Nobel-Café anstellen zu müssen.
Der Kaffeefilter Pour-Over von Coffee Gator produziert gleichmäßig aromatischen Kaffee. Dabei ist er unglaublich leicht zu bedienen und mit einem einfachen Spülgang zu reinigen. Die Form des wiederverwendbaren Lasercut-Stahlfilters begünstigt einen ebenmäßigen Durchlauf des Wassers. Durch Isolierung wird die Temperatur ideal gehalten.

- Kalita Wave Dripper 185 series glass [2-4] people for Black # 05039 (japan.
Als weiteren empfehlen wir den Kalita Wave dripper aus Glas. Diese Variante ist etwas günstiger, dafür sind die Papierfilter ein finanzieller Extra-Posten. Für Fans des ausgefallenen Designs (und guten Kaffees) ist die Woodneck von Chemex das Richtige. Mit dem relativ großen Glasbehälter lassen sich problemlos auch mehrere Tassen Kaffee kochen. Die zugehörigen Filter sind im stationären Handel schwer zu finden, online und in gut sortierten Coffee-Shops sind sie aber erhältlich.

- Size: 10 x 13 x H8.2cm
- Weight: 260g
Gerade wenn Sie erstmals darüber nachdenken mit einem Kaffeefilter zu arbeiten, also noch reiner Anfänger in diesem Bereich sind, dann bietet es sich an, mit dem großen Bee House Caramic Coffee Dripper zu starten. Dieser ist übrigens auch ein sehr schönes Geschenk. Gerade dann, wenn man die Vorlieben für Kaffee des zu Beschenkenden kennt und man ihm eine richtige Freude machen möchte. Mit dem Bee House Coffee Dripper können Sie nichts falsch machen.

- Marke: Chemex
- Material: Glas, hitzebeständig
Ebenso mögen wir auch den Chemex Six Cup als klassische Alternative. Diese hat ein wundervolles Design und gehört zur ersten Wahl der Kaffeeliebhaber. Der Chemex verfügt über eine eingebaute Karaffe, und das größere Design bedeutet, dass er keine Probleme hat, mehrere Tassen auf einmal zu brauen. Proprietäre Chemex-Filter sind schwerer zu kommen als Melitta-Filter, allerdings findet man sie meist online. Schauen Sie sich unsere Link zum Angebot an.
Warum Sie unsere Meinung vertrauen können
Die Vergleiche haben wir in Zusammenarbeit mit dem Experten Maik Weber durchgeführt. Bevor er Journalist wurde, arbeitete er als Barista in den luxuriösesten Cafés. Ich persönlich bin ein leidenschaftlicher Kaffee-Trinker und –Brauer. Als Orientierung sprachen wir mit führenden Kaffee-Experten und Autoren. Außerdem haben wir die Meinungen von professionellen Baristas und von vielen Kundenbewertungen mit in unsere Beurteilung einfließen lassen.
Was bedeutet „aufgießen“?
Das Aufgießen ist eine Methode, um kleine Mengen an Kaffee zu brühen. Dafür werden gemahlenes Pulver und ein stetiger Fluss von heißem Wasser benötigt. Für unseren Vergleich haben wir uns auf Geräte konzentriert, bei denen der Durchlauf auf Schwerkraft basiert und dem eigenständigen Gießen als Brühtechnik. Zusammengefasst beinhaltet der Aufgieß-Prozess nicht mehr als Wasser zum kochen bringen, um es anschließend in einem gleichmäßigen Fluss über das Pulver im Kaffeezubereiter (Kaffeefilter) zu gießen. Der Filter kontrolliert die Geschwindigkeit, in der das Wasser durchläuft. Geschmack und Qualität hängen zum großen Teil davon ab wie schnell das Wasser aufgegossen wird.
- Einen Kaffeezubereiter mit Kaffeefilter, das wichtigste Element bei der Zubereitung
- Einen Kaffeekessel mit verlängertem Hals, um das Wasser zu erhitzen und zu aufzugießen
- Einen gute, kegelförmige Kaffeemühle, für ebenmäßiges Pulver
- Eine Waage, um Wasser und Kaffeemehl präzise abmessen zu können
- Eine Stoppuhr, um die Brühzeit im Auge zu behalten
- Ein Rührgerät, um nasses Pulver zu vermischen (abhängig von der Brühtechnik)
- Eine Karaffe (wenn nicht beim Kaffeezubereiter inkl.), alternativ können Sie auch Einweckgläser verwenden oder die Tasse, aus der Sie trinken möchten (meine Lieblings-Variante, weniger zu Spülen!)
Mit der Ausrüstung für den Kaffee im Handfilter verhält es sich ähnlich wie mit einer Stereo-Anlage: Sie können mit den Grundlagen beginnen, nämlich dem Kaffeezubereiter und -mühle, und sich dann mit der Zeit die komplette Ausstattung nach persönlichen Bedürfnissen zusammenstellen. Je nachdem für welche Geräte Sie sich entscheiden, kann das eigenständige Aufgießen sogar die günstigste Variante für guten Kaffee sein.
Wenn Sie einen Kaffeevollautomaten benutzen, mag die manuelle Arbeitsweise zunächst einschüchternd und kompliziert erscheinen. Wenn Sie aber das Equipment und die richtigen Kenntnisse besitzen, ist das Aufgießen eine günstige und entspannende Art um hochqualitativen Kaffee zuzubereiten.
Bei der Pressstempelkanne z.B. können Sie lediglich den Mahlgrad und das Verhältnis von Wasser zu Kaffee beeinflussen. Mehr Kontrolle beim Brühprozess bedeutet, jede Variable so lange zu verfeinern bis das beste Aroma aus den Bohnen herauskommt. Ein guter Kaffeezubereiter macht es möglich, den Wasserfluss zu überwachen. Eine geeignete Kaffeemühle mahlt die Bohnen zu einer gleichmäßigen Konsistenz und der richtige Kaffeekessel hilft, das Wasser auf idealer Temperatur zu halten. Mit Waage bzw. Stoppuhr erhalten Sie exakte Abmessungen von Kaffee und Wasser.
Für Menschen die gerne experimentieren um das beste Aroma aus ihrem Kaffee herauszuholen, ist der Kaffee aus dem Handfilter den zusätzlichen Aufwand wert. Unser Kaffee-Experte sagt dazu: „Einige Konsumenten wollen in erster Linie die einfache Nutzung. Andere, die offen sind für Neues, nehmen sich gerne Zeit um etwas auszuprobieren und wandeln es vielleicht sogar um in ein Ritual. Ich gehöre zur zweiten Gruppe.“
Neben der Ausrüstung, die für einen richtig guten Kaffee benötigt wird, spielt auch die Qualität der Bohnen eine große Rolle. Richtig aufgebaut wird mit dem Handfilter das meiste Aroma aus den Kaffeebohnen extrahiert. Für die Nutzung von vorgemahlenen Bohnen ist es daher nicht geeignet.
Wie wir vergleichen und auswählen

Im Verlauf unserer Recherche haben wir uns für 8 verschiedene Handfilter entschieden, die es unserer Meinung nach wert sind näher in Betracht gezogen zu werden. Außerdem haben wir zwei Waagen mit aufgenommen. Nach der Lektüre von unzähligen Blogs, Foren, Kundenbewertungen und Bestsellerlisten konnten wir uns einen guten Überblick verschaffen. In besonderer Weise wurde die Meinung von führenden Experten bzgl. Kaffee im deutschen Raum berücksichtigt. Dabei ging es hauptsächlich um persönliche Erfahrungen mit den unterschiedlichen Aufbrühmethoden, dem richtigen Equipment, sowie spezielle Tipps und eigene Philosophien.
Beim Vergleich der Handfilter gehen wir von einer Dosierung mit 24 g Kaffee und ca. 400 ml Wasser aus. Diese Angaben können nur grob gemacht werden, da jedes Gerät mehr oder weniger davon abweicht. Auch die benötigte Konsistenz des Kaffeemehls ist unterschiedlich. Falls Sie unsicher sind ist es sinnvoll, weitere Tutorials für den eigenen Handfilter zu lesen.
Der beste Kaffeezubereiter mit Handfilter


- NICHT VERPASSEN. Wir verkaufen diesen neuen Kaffeekocher zum Aufbrühen.
- GENIESSEN SIE IHREN KAFFEE AUF DIE BESTE WEISE - Die Aufbrühmethode hebt.
Der Pour-Over Coffee maker von Coffee Gator ist günstig und solide. Kein anderer Kaffeezubereiter macht so einfach Kaffee mit bestem Geschmack. Wir haben uns für dieses Modell entschieden, da es die Aromen komplexer und reicher aus dem Pulver extrahiert als die anderen Geräte aus unserem Vergleich. Da der Filter aus Stahl ist, wird der Geschmack nicht durch eine Papier-Note verfälscht. Anders rum kann er auch keine Aromen aufnehmen. Durch die Wiederverwendbarkeit wird zusätzlich die Natur geschont. Mit der ausführlichen Anleitung schaffen es sogar Anfänger einen guten Kaffee zu brühen. Zur Zeit wird das Gerät auf Amazon noch zu einem reduzierten Einführungspreis angeboten.

- Kalita Wave Dripper 185 series glass [2-4] people for Black # 05039 (japan.
Durch den flachen Boden des Kalita Wave Dripper wird die Extraktion über eine größere Fläche ermöglicht, was dem Kaffee ein konstant gleichmäßiges Aroma verleiht. Die gewellten Filter aus hochqualitativem Papier sorgen durch ihre isolierende Wirkung für konstante Temperatur. Eigene Aromen geben sie nicht ab, die der Bohnen werden hingegen sehr gut hervorgehoben. Ein Nachteil ist die begrenzte Verfügbarkeit: Obwohl sie von Melitta produziert, gibt es sie allein als Import aus Japan. Auf Amazon sind die Filter aber erhältlich. Die Bedienung ist simpel. Es ist nicht nötig, den Brühvorgang zu überwachen. Durch den größeren Boden reguliert sich die Durchflussgeschwindigkeit von selbst. Die Wasser-Abmessungen müssen deshalb auch weniger genau sein. In kegel-förmigen Filtern läuft das Wasser durch einen Punkt, das Ergebnis ist darum in größerem Maße abhängig davon wie gleichmäßig das Wasser eingegossen wird.

- Klassische und alt bewährte Zubereitung für besonders aromatischen.
- Individueller Kaffeegenuss: Ob mogens stark oder nachmittags mild - der.
Der Melitta Permanent Porzellan Kaffeefilter hat einen großen Vorteil: Die passenden Filter sind günstig und in fast jedem Supermarkt erhältlich. Der Geschmack ist gut, wenn auch weniger komplex. Der Trend geht aber ohnehin zum schlichten Aroma. Wenn Sie soliden Kaffee mit vollem Körper und weniger Säure mögen, ist der Porzellan-Kaffeefilter die richtige Wahl.
Das beste Gerät für mehrere Tassen
Der Chemex Woodneck produziert hervorragend schmeckenden Kaffee, ist einfach zu bedienen und hat ein ausgefallenes Design. Durch die zugehörige Glaskaraffe hinterlässt die Arbeit mit dem Gerät weniger Spuren in der Küche als andere. Von einer Tasse bis hin zu sechs Tassen sind alle Mengen möglich. Verbraucher beschreiben den Geschmack als fruchtig mit einer subtilen Süße. Die firmeneigenen Filter (online erhältlich) sind relativ dick und absorbieren die Mehrheit der Öle, welche zu Bitterkeit führen können, aber auch einen Teil des Körpers. Dennoch gaben viele Experten an, den Chemex als Favorit zu Hause zu verwenden. Für die Reinigung ist eine Flaschen-Bürste zu empfehlen. Die Karaffe sieht auch ohne Inhalt stylisch aus. Sollte sich das manuelle Brühen für Sie als zu aufwändig erweisen, gibt der Woodneck noch immer eine hübsche Vase ab.

- Für wunderbar aromatischen Filterkaffee
- Filterkaffeezubereiter und Dekantiergefäß zugleich
Hinweis zu den Materialen
Die meisten Kaffeezubereiter aus unserem Vergleichsgruppe sind aus Keramik, Plastik oder Metall. Keramische Modelle sind bekannt für ihre isolierenden Eigenschaften. Das ist ein wichtiger Vorteil, da der Hitzeverlust beim Brühvorgang als Feind zu werten ist. Interessanterweise ist Plastik noch besser in der Wärmedämmung. Gläserne Behälter verlieren die Wärme am schnellsten. Insgesamt sind die Unterschiede aber geringfügig, speziell wenn Sie (wie die meisten Menschen) Ihren Kaffee nicht direkt nach dem Brühen trinken.
Bei den Papierfiltern erzielen weiße bessere Ergebnisse als braune, welche mehr Papier-Aromen abgeben. Doch nicht jeder schmeckt den Unterschied heraus. In diesem Fall sind die braunen Filter zu empfehlen, da sie weniger kosten und umweltfreundlicher sind.
Kaffeemühlen, -kessel und Waagen
Zu der besten Ausrüstung eines Handfilters gehören neben dem Kaffeezubereiter noch weitere, nützliche Accessoires.
Kaffeemühlen
Für den besten Kaffee ist, unabhängig von der Brühtechnik, eine hervorragende Mühle unersetzlich. Maik Weber sagt, eine billige zu kaufen ist wie mit einem Hammer Sushos zu schneiden. Mit anderen Worten: Eine minderwertige Kaffeemühle mahlt grobes und ungleichmäßiges Pulver. Damit aufgebrühter Kaffee entwickelt kaum Aroma. Es gibt keinen besseren Weg um einen Sack voll bester Bohnen zu ruinieren, als sie einer schlechten Mühle anzuvertrauen. Die Investition in eine qualitative lohnt sich daher in jedem Fall.
Die Flügel-Mühle funktioniert mit einem kleinen Propeller um sich zu drehen. So werden die Bohnen in immer kleinere Teile zerlegt und schließlich pulverisiert. Das Ergebnis ist allerdings ungleichmäßig, neben größeren Stücken ist sehr feines Pulver vorhanden. Dieses wird beim Brühprozess zu stark extrahiert. Die Bitterstoffe machen den Kaffee ungenießbar.
Schlagmessermühlen arbeiten mit einem rotierenden Messer das wie ein kleiner Propeller verwendet wird. So werden die Bohnen in immer kleinere Teile zerlegt und schließlich pulverisiert. Das Ergebnis ist verklumpt und ungleichmäßig, neben größeren Stücken ist sehr feines Pulver vorhanden. Dieses wird beim Brühprozess zu stark extrahiert. Die Bitterstoffe machen den Kaffee ungenießbar. Außerdem entsteht während der Mahlvorgang Hitze. Diese Mühlen sind für normalen Kaffee nur teilweise geeignet, Espresso gelingt damit gar nicht. Achten Sie also beim Kauf auf das Mahlwerk, als preiswerten Einstieg leisten einige Handmühlen gute Arbeit.

- Elektrische Mühle mit Kegelmahlwerk für alle Filtermahlgrade
- Mahlwerk: 40mm Kegelmahlwerk aus gehärtetem Stahl
Im Preissegment zwischen 100€ – 200€ kann die Baratza Encore am meisten überzeugen. Die elektrische Mühle produziert konstant ebenmäßiges Mahlgut. Durch das enthaltene Kegelmahlwerk mit zwei kegelförmigen Schneidblättern kommt die Mühle mit weniger Drehzahlen aus. Denn die Technik sorgt für mehr Variation: neben der Zentrifugalkraft wird auch die Erdanziehungskraft genutzt um die Bohnen zu bewegen. Das Ergebnis ist ideal zum Aufbrühen im Handfilter. Für Espresso wird feineres Pulver benötigt und für die Presstempelkanne sollte es etwas gröber sein, diese Anforderungen kann der Baratza Encore allerdings nicht erfüllen. Anders das kostenintensivere Modell Baratza Vituoso. Je nachdem wie umfassend die Mühle genutzt werden soll, lohnt sich der Kauf eines multifunktionalen Geräts. Wenn Sie aber lediglich im Handfilter aufbrühen reicht der Encore.
Es gibt andere populäre Optionen wie den Rancilio Rocky oder die Gastroback Kaffeemühle. Auch diese Geräte leisten gute Arbeit, sind aber etwas teurer und genießen einen schlechteren Ruf in Kaffeekreisen. Deshalb bietet die Baratza am meisten für ihren Preis und ist beliebt unter Experten.
Möchten Sie weniger als 100€ investieren, sind Handmühlen eine günstige Alternative. Tatsächlich befindet sich unsere Empfehlung sogar dort im unteren Preissegment. Der Hario Mini Mill kombiniert einfache Befüllung mit dem leichten Mechanismus zum Mahlen und einer handlichen Größe. Das limitierte Fassungsvermögen ist kaum problematisch, da die meisten Handfilter-Rezepte das Volumen von 50 g (meistens 18 g – 25 g). Wenn Sie regelmäßig auf Vorrat mahlen möchten, sollten Sie ohnehin auf ein elektrisches Modell zurückgreifen.
Kaffeekessel
Der Kauf eines Kaffeekessels ist einfacher als bei den Geräten, denn es gibt nur zwei Faktoren worauf zu achten ist: Ein verlängerter Ausguss und Temperaturkontrolle. Ersteres ist wichtig für präzises Gießen. Dabei kommt es auf die Geschwindigkeit an und auf die Richtung, in der das Wasser fließt. Diese Kriterien beeinflussen die Gleichmäßigkeit der Extraktion. Ein Kessel der das Wasser zum Kochen bringt ist ausreichend, wenn Sie danach warten um es auf die richtige Temperatur abkühlen zu lassen.
Der Handbrüh-Kaffeekessel von Coffee Gator erhitzt das Wasser schnell und punktgenau. Dank des eingebauten Thermometers ist es möglich, die Temperatur jederzeit zu kontrollieren. Auch wenn der Kessel nicht mehr auf dem Herd steht wird die Hitze optimal isoliert. Der geschwungene Schwanenhals ermöglicht maximale Präzision beim Eingießen.
Falls Sie mehr Detail orientiert sind, ist der kabellose Wasserkocher von Bonavita (BV382510V) zu empfehlen. Von 60° – 100° Celsius ist es möglich in 1-Grad-Schritten die Temperatur einzustellen. Bis zu einer Stunde kann diese gehalten werden. Mit der Echtzeit-Temperaturanzeige haben Sie jederzeit die Kontrolle über den Prozess.
Eines der besten Werkzeuge um kontinuierlich guten Kaffee zu brühen ist die Waage. Denn zwischen „zu stark“ und „genau richtig“ liegen oft nur wenige Gramm. Für das Handwerk des Brühens ist aber höchste Präzision gefragt. Herkömmliche Küchenwaagen messen in den meisten Fällen nur in halben Gramm-Schritten. Die digitale Küchenwaage von Etekcity wiegt präzise bis zu 1 kg, bei 5kg Maximalgewicht. Sie ist sehr günstig und handlich und damit auch für den Straßenstand geeignet. Das Display lässt sich durch die Hintergrundbeleuchtung gut ablesen.
Wenn Sie vorhaben den Handfilter täglich zu verwenden, ist die Hario VST-2000B mit integriertem Timer noch besser geeignet. Damit kann die Zeit des Brühprozesses gestoppt werden. Die benutzerfreundliche Oberfläche macht es möglich, Timer und Waage gleichzeitig zu verwenden. So entfällt das zusätzliche Hantieren mit einer Stoppuhr. Nach 5 Minuten ohne Aktivität schaltet sich das Gerät automatisch ab.
Pflege und Wartung
Die meisten Handfilter sind leicht instand zu halten. Sobald Sie den Brühvorgang abgeschlossen haben, einfach mit Wasser ausspülen. Nach einer Weile sammeln sich Öle des Kaffees. Mit biologisch abbaubaren Reinigungsprodukten in Form von Pulvern oder Tabletten lassen sich die Rückstände entfernen. Kaffeemühlen erfordern etwas mehr Aufmerksamkeit. Um beste Ergebnisse zu garantieren, sollten die Schneideblätter alle paar Monate demontiert und komplett gesäubert werden. Diese Arbeit mag zwar aufwändig erscheinen, stellt dafür aber akkurates Kaffeemehl sicher. So lange in dem Kaffeekessel nur Wasser gekocht wird, besteht die einzige Aufgabe darin ihn auszuwischen und ansonsten sein glänzendes Erscheinungsbild zu erhalten.
Letzte Aktualisierung am 4.12.2017 um 01:53 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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Kaffee ohne Kaffeemaschine zubereiten
Wenn du deine Tasse Kaffee am Morgen brauchst, um richtig aufzuwachen, kann die Entdeckung, dass deine Kaffeemaschine kaputt ist ein Alptraum sein. Aber keine Angst, es gibt einige Wege wie du deinen Kaffee auch ohne eine Kaffeemaschine zubereiten kannst. Hier sind einige verschiedene Techniken die du ausprobieren kannst.
Zutaten Bearbeiten
Zubereitung von einer Tasse Kaffee
Vorgehensweise Bearbeiten
Methode 1 von 5:
Schritt Eins: Benutze einen Sieb Bearbeiten
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Methode 2 von 5:
Methode Zwei: Benutze einen Filter Bearbeiten
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Methode 3 von 5:
Methode Drei: Benutze einen Kochtopf Bearbeiten
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Methode 4 von 5:
Methode Vier: Benutze eine Pressstempelkanne (Cafetière, French Press) Bearbeiten
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Methode 5 von 5:
Methode Fünf: Instantkaffee Bearbeiten
Filterkaffee kochen - so geht's Schritt für Schritt
Back to the roots: Es muss nicht zwingend ein High-End-Kaffeeautomat her, um einen richtig guten Kaffee zuzubereiten. Ein einfacher Handfilter und eine Filtertüte - mehr braucht es nicht zum Filterkaffee kochen. Und so geht's.
Zum Filterkaffee kochen brauchen Sie kein teures Equipment. Ein Handfilter aus Kunststoff, Porzellan oder Keramik, die passenden Filtertüten und bestenfalls ein Kaffeemaß reichen aus. Je nach gewünschter Menge Filterkaffee benötigen Sie zusätzlich eine Tasse oder Kaffeekanne.
Tipp: Damit der durchgelaufene Filterkaffee beim Aufbrühen nicht allzu schnell abkühlt, empfiehlt es sich, die Tasse oder Kanne durch Einfüllen von kochendem Wasser vorher anzuwärmen.
Filterkaffee kochen - so geht's Schritt für Schritt
Filterkaffee kochen - Schritt 1:
Nehmen Sie eine passende Filtertüte zur Hand, falten Sie die geriffelte Kante zur Seite und setzen Sie sie in den Filter ein. Feuchten Sie die Filtertüte mit heißem Wasser an, bevor Sie das Kaffeepulver einfüllen. So öffnen sich die Poren des Filterpapiers und lassen beim Filterkaffee kochen mehr Aromen durch.
Kaffeepulver abmessen
Filterkaffee kochen - Schritt 2:
Füllen Sie nun das Kaffeepulver ein. Pro Tasse Filterkaffee rechnet man je nach Tassengröße, gewünschter Stärke und persönlichem Geschmack ein bis zwei Kaffeelöffel. Filterkaffee wird besonders aromatisch, wenn er aus frisch gemahlenen Bohnen zubereitet wird. Der Mahlgrad sollte mittelfein sein, denn so lösen sich bei dieser Brühmethode die Geschmacksstoffe beim Aufgießen am besten aus dem Kaffee.
Kaffee aufbrühen
Filterkaffee kochen - Schritt 3:
Benutzen Sie zum Filterkaffee kochen kein kochendes Wasser. Ideal ist eine Wassertemperatur von 90-98 Grad. Je nach Aufbrühmethode lässt sich sich die Stärke des Kaffees variieren. Für einen milden Kaffee gießt man die gesamte Wassermenge auf einmal in den Filter. Für einen kräftigeren Kaffee gießt man das Wasser Schwall für Schwall nach und lässt das Wasser zwischendurch ablaufen. Um das komplette Kaffeepulver zu erreichen, empfiehlt es sich, das Wasser von innen nach außen kreisend einzugießen.
Espressomaschine - Koffein, marsch!
Die Espressomaschine schickt sich an, die reguläre Kaffeemaschine abzulösen. Wir zeigen, worauf du beim Kauf achten solltest. Mehr als vier Millionen.
Espressokocher - Der kleine starke Helfer
Italienischer Genuss für zu Hause: Ein Espressokocher macht's möglich. Elektrisch, mit Induktion oder aus Edelstahl – diese Geräte passen.
Filterkaffee perfekt zubereiten
Von wegen Latte Macchiato, Cappuccino und Café au Lait: Kenner trinken jetzt wieder Filterkaffee. Womit lässt er sich am besten zubereiten: Kaffeemaschine, Handfilter, Stempelkanne oder mit einer modernen Aeropress-Maschine, bei der Kaffeepulver mit Luft durch den Filter gepresst wird? Für Markt vergleichen der Hamburger Kaffeeröster Erik Brockholz und vier Markt Zuschauer die vier Filterverfahren.
Welcher Filterkaffee schmeckt am besten?
Markt vergleicht vier Methoden zur Herstellung von Filterkaffee: Handfilter, Stempelkanne, Aeropress und Kaffeemaschine.
Der mit einem Handfilter aus Keramik zubereitete Kaffee schmecke dünn und bitter, sagen die Tester.
Kaffeeröster Erik Brockholz empfiehlt, weiße Filtertüten zu benutzen: Sie geben weniger Papiergeschmack an den Kaffee ab.
Den Kaffee aus der Filtermaschine finden die Tester flach und bitter. Ein Grund ist die niedrige Temperatur des Wasser: Sie beträgt …
… 72 Grad statt der empfohlenen 94 Grad. Tipp des Kaffeerösters: Erst heißes Wasser durch den Filter laufen lassen, um den Papiergeschmack zu reduzieren.
In der Stempelkanne hat der gemahlene Kaffee .
. relativ lange Kontakt mit dem Wasser. Das sorgt nach Ansicht der Tester für einen kräftigen, ausgewogenen Geschmack und einen aromatischen Duft.
Tipp des Kaffeerösters: Etwas gröber gemahlenen Kaffee verwenden. Nach dem Aufgießen 40 Sekunden warten, dann langsam den Stempel nach unten drücken. In der Glaskanne kühlt der Kaffee schnell ab. Also schnell trinken oder in eine Thermoskanne umfüllen.
Der Aeropress wurde 2005 in den USA entwickelt. Die Zubereitung ist ähnlich wie mit einer Stempelkanne: Gemahlenen Kaffee einfüllen .
. heißes Wasser aufgießen und .
. kräftig drücken. Dadurch lösen sich viele Aromen, aber nur wenige Bitterstoffe. Der Filterkaffee aus der Aeropress landet im Vergleich auf Platz eins. Die Tester mögen das milde, fruchtige Aroma.
Fazit: Filterkaffee aus der Aeropress schmeckt am besten
Der mit der Aeropress für rund 30 Euro gefilterte Kaffee schmeckt den Testern am besten, weil der gemahlene Kaffee recht lange Kontakt mit dem Wasser hat und der Luftdruck viele Aromen und nur wenige Bitterstoffe löst. Auch den Kaffee aus der Stempelkanne finden die Tester lecker. Dünn und bitter schmeckt ihnen der Kaffee aus dem Handfilter und der Filtermaschine.
Welcher Kaffee schmeckt am besten?
Schmeckt teurer Kaffee aus der Rösterei besser als günstiger Kaffee vom Supermarkt oder Discounter? Markt vergleicht vier Sorten und gibt Tipps für die Zubereitung. mehr
Filterkaffee: Warnung vor Acrylamid
In einer Stichprobe überschritten vier von acht Filterkaffees den bis 2010 in Deutschland gültigen Signalwert für Acrylamid. Der Stoff steht im Verdacht, krebserregend zu sein. mehr
Dieses Thema im Programm:
Markt | 14.09.2015 | 20:15 Uhr
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Die perfekte Filterkaffee-Brühtechnik
In den letzten Jahren ist die Zubereitung von Filterkaffee immer stärker in das Blickfeld der professionellen Barista gerückt. Die intensive Beschäftigung mit Möglichkeiten, ein Optimum an Aromen und Geschmackträgern aus einer Bohne freizusetzen, um den wahren Charakter eines Kaffees zu entfalten, hat immer deutlicher gemacht, dass Filterkaffee, besonders der Handaufguss, dafür ein enormes Potential aufweist. Voraussetzung für eine „perfekte Tasse Kaffee“ sind neben einem guten und gut gerösteten, möglichst frischen Kaffee das richtige Zubehör und die Beachtung einiger wesentlichen Aspekte der Brühtechnik.
In der Barista-Szene gibt es eine umfangreiche Diskussion darüber, bei welchem Equipment mit welcher Aufgusstechnik das jeweils beste Ergebnis erzielt werden kann. Als Extrakt hieraus haben wir einen Leitfaden für die Zubereitung eines Filterkaffees per Handaufguss zusammengestellt, den Sie jederzeit variieren und auf dieses Weise neue Erfahrungen sammeln können.
Die Zubereitung von Filterkaffee (Handaufguss)
Verwenden Sie bitte einen möglichst frisch gerösteten und idealer Weise unmittelbar vor dem Aufgießen gemahlenen Kaffee. Je nach Alter des Rohkaffees, Verpackung und Lagerung nach dem Rösten kann mit einem 2 – 3 Monate alten Kaffee ein durchaus respektables Ergebnis erzielt werden, auch wenn die Abbauprozesse des Kaffees schon wenige Tage nach dem Rösten einsetzen. Unsere Faustregel lautet: Mit einem etwas älteren Kaffee und einer guten Zubereitungstechnik lässt sich ein besseres Ergebnis erzielen als mit einem frischen Kaffee und einer schlechten Technik!
Den Kaffee mittelgrob mahlen, damit das später aufgegossene Wasser nicht zu schnell, aber stetig aus dem Filter fließen kann.
In Deutschland keine vorgegebenen Standard-Partikelgrößen für gemahlenen Kaffee. Deshalb ist es schwierig, Begriffe wie „grob“, „mittelgrob“ oder „fein“ zu definieren. Letzten Endes hilft nur, sich an das alte Sprichwort „probieren geht über studieren“ zu halten, soll heißen: Wählen Sie nacheinander verschiedene Mahlgrade für Testaufgüsse und entscheiden Sie selbst, wann Ihnen der Kaffee dünn (= zu grobe Mahlung, zu schnelle Durchlaufgeschwindigkeit), zu intensiv und bitter (= zu feine Mahlung, zu langsame Durchlaufgeschwindigkeit) oder für Ihren Geschmack ideal ist (= für Sie idealer Mahlgrad und ideale Durchlaufgeschwindigkeit).
Verhältnis Kaffeepulver-Wasser:
Als ideales Kaffeepulver-Wasser-Verhältnis gilt derzeit:
Das Wasser und das Kaffeepulver sollten möglichst genau abgemessen bzw. abgewogen werden.
Als ideales Kaffeepulver-Wasser-Verhältnis gilt derzeit:
7,7 g 125 ml (Standardmaßeinheit)
Das Wasser und das Kaffeepulver sollten möglichst genau abgemessen bzw. abgewogen werden.
Als ideales Kaffeepulver-Wasser-Verhältnis gilt derzeit:Kaffeepulver Wasser7,7 g 125 ml (Standardmaßeinheit)12 g 195 ml24 g 390 ml36 g 585 ml48 g 780 ml60 g 975 mlDas Wasser und das Kaffeepulver sollten möglichst genau abgemessen bzw. abgewogen werden.
Wassertemperatur:
Die ideale Wassertemperatur zu Beginn des Aufgusses liegt zwischen 92 – 96 Grad Celsius.
Wir selbst bevorzugen beim Filteraufguss eine Temperatur von 96 Grad, da sich durch die Wartezeiten zwischen den einzelnen Aufgüssen das Wasser zunehmend im Wasserkessel abkühlt. Die Abkühlung wird allerdings dadurch abgemildert, dass sich das Kaffeepulver durch den ersten Aufguss deutlich erwärmt, und dies um so mehr, wenn der Kaffee bei Raumtemperatur denn im Kühlschrank aufbewahrt wird.
Ausspülen des Papierfilters
Wichtig ist es, vor dem Befüllen des Filters mit dem Kaffeepulver den Papierfilter kurz mit (am besten warmem oder heißem) Wasser auszuspülen. Dadurch geht der bei vielen Papierfilter-Produkten teilweise starke Papiergeschmack, den Sie später im Kaffee wiederfinden weitgehend verloren.
Befüllen des Filters
Achten Sie beim Befüllen des Filters darauf, dass das Kaffeepulver eine gleichförmige, plane Oberfläche hat. Das ist wichtig für ein möglichst gleichförmiges Durchdringen aller Kaffeepulverpartikel mit gleich viel Wasser.
Befeuchten des Kaffeepulvers
Befeuchten Sie leicht, aber gleichförmig das Kaffeepulver in von innen nach außen gehenden kreisförmigen Bewegungen. Je frischer der Kaffee ist, desto mehr wird er sich „wie ein Brotteig“ wölben. Ursache hierfür ist das im Kaffee noch mehr oder weniger stark enthaltene CO2, das durch den Aufguss frei gesetzt wird und zahlreiche Bläschen bildet. Je frischer der Kaffee, desto mehr CO2 wird frei gesetzt, und desto stärker „geht das Kaffeemehl auf“.
Aufgießen des Wassers
Gießen Sie das Wasser von innen beginnend langsam in kreisförmiger Bewegung auf das befeuchtete Kaffeepulver auf, ohne dass Sie das Filterpapier direkt begießen. Beenden Sie das Aufgießen, wenn das Wasser ca. 1 cm über dem Kaffeepulver steht.
Rühren Sie nun das Kaffeepulver vorsichtig mit einem Löffel um, ohne den Papierfilter zu berühren. Das Umrühren bewirkt eine gleichmäßigere Durchdringung aller Partikel, was zu einer insgesamt höheren Extraktion führt. Ziehen Sie auch das am Papierfilter haftende Kaffeepulver nach unten, damit auch dieses gut vom Wasser durchdrungen wird.
Gießen Sie nun fortlaufend das gesamte Wasser auf. Gießen Sie das Wasser aber nie höher auf, als Sie es beim ersten Aufguss getan haben!
Wenn das Wasser vollständig durch den Filter gelaufen ist, sollte die Oberfläche des Kaffeepulvers eben sein; auf dem Papierfilter sollte rundherum über dem Kaffeepulver nur ein dünner Pulver-Film zu sehen sein. Beides sind gute Zeichen für eine möglichst gleichmäßige Extraktion aller Pulver-Partikel.
Setzen Sie den Filter ab und genießen Ihren Kaffee.
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