Kaffee richtig mahlen
Kaffeemühlen - Die besten Arten, um Kaffee zu mahlen
Zunächst ist das Innenleben der Kaffeemühle entscheidend, genauer gesagt das Herz der Mühle. Daher unterscheidet man die Modelle zuerst nach ihrem Mahlwerk. Dieses ist wichtig für guten gemahlenen Kaffee. Das heute so wichtige Design ist nur am Rande wichtig. Klar, das Auge entscheidet auch mit, doch was nützt die schönste Kaffeemühle, wenn das Mahlwerk nichts taugt.
Sehen wir uns die verschiedenen Möglichkeiten einmal näher an, mit all ihren Vorteilen und Nachteilen für das Aroma des Kaffees. Nur guten Kaffee kaufen reicht eben nicht, man muss ihn auch richtig zerkleinern.
Die Schlagmühle - Kaffee mahlen - Günstig aber brutal
Unten ein Elektromotor, oben der Behälter mit einem rotierenden Messer. Kaffee rein, Deckel drauf und schon geht es los. Doch der Kaffee wird nicht gemahlen, die Kaffeebohnen werden vom Messer zerschlagen. Der Mahlgrad ist recht schwer gleichmäßig hinzubekommen, jedesmal ein Glücksspiel. Und während der ganzen Schlägerei mit wildem Herumschleudern wird das Kaffeearoma in alle Winde zerstreut. Heraus kommt ein mehr oder weniger gut zerkleinerter Kaffee mit starkem Aromaverlust. Eine einfache, günstige aber auch schlechtere Variante.
Gute Kaffeebohnen haben so eine Behandlung nicht verdient.
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Scheibenmühle - Weniger brutal, aber genauso schlecht für das Aroma
Zwei gleich große Mahlscheiben drehen sich und zerkleinern dazwischen die Kaffeebohnen. Solch ein Mahlwerk ist nur für kleine Mengen Kaffee geeignet, bei längerer Benutzung neigt ein Scheibenmahlwerk zu Überhitzung. Dabei wird ebenfalls das wertvolle Aroma der Kaffeebohnen zerstört. Nicht ganz so brutal wie bei der Schlagmühle zwar, aber genauso gründlich. Für den Kaffeeliebhaber keine Lösung, auch wenn der Preis recht günstig erscheint.
Kaffee-Scheibenmahlwerk für Kaffee- und EspressoquelitätFüllmenge des Vorratsbehälters: 250 gFeinbearbeitete Mahlscheiben aus Stahl</
Die Kegelmühle - Der Klassiker seit Uroma´s Zeiten - und immer noch aktuell
Seit Oma´s Kaffeemühle mit Handkurbel bestens bewährt hat sich das Kegelmahlwerk. In einem konischen Behälter dreht sich das kegelförmige gegenstück und mahlt die Kaffeebohnen in dem gewünschten Feinheitsgrad. Der lässt sich bei den modernen, elektrisch betriebenen Mühlen von heute stufenlos einstellen. Während man per Handbetrieb auf etwa 50-60 Umdrehungen kommt, liegt die Drehzahl bei den neueren Geräten beim Zehnfachen. Dennoch treten keine Überhitzungen beim Kaffee auf, da er nur relativ kurz im Mahlwerk verbleibt. Somit ist diese Art zu mahlen für das Aroma sehr schonend. Die Körnung des Kaffeepulvers lässt sich stufenlos an die Erfordernisse der Kaffeemaschine und des Kaffeefilters anpassen.
Was bei Oma schon perfekt funktionierte ist heute, dank Elektromotor immer noch up to Date. Die Kegelmühle ist wohl zu Recht die am meisten verbreitete Kaffeemühle in den Haushalten geworden. Vom günstigen Einsteigermodell bis zur wertvollen Designmaschine gibt es alle Preisklassen.
Fazit: Das Topmodell für guten und aromatischen Kaffee hat am besten ein Kegelmahlwerk. So wird das Beste aus der Kaffeebohne auch wirklich in der Tasse landen.
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Die Walzenmühle - So macht es die Industrie, für ganz große Mengen Kaffee
Für richtig große Mengen Kaffee verwendet die Industrie Walzenmühlen, hier werden die Bohnen zwischen Walzen zermahlen, ohne Hitzeentwicklung und bestens für das Aroma. Nachteil ist, dass diese Art nicht für den Hausgebrauch verwendbar ist. Alle industriell gemahlenen Kaffees wurden so verarbeitet, ob das Pfund in Alublocks oder Kaffeepads. Allerdings ist es immer schlechter, wenn der Kaffee schon gemahlen und länger gelagert wurde. Die frisch gemahlene Bohne ist der Garant für bestes Aroma, vom feinen Geruch in der Küche als Vorgeschmack für die gute Tasse Kaffee begleitet.
Wie muss ich meinen Kaffee mahlen?
Damit der Kaffee richtig gut wird sind zwei Dinge obligatorisch. Ihr braucht frische und hochwertige Kaffeebohnen und diese müssen vor dem gebrauch gemahlen werden.
Auch ein guter Kaffee hauch sein Aroma, sobald er gemahlen wurde, in wenigen Stunden aus. Deswegen erinnern uns Supermarktregale immer ein wenig an Friedhöfe. Dort stehe viele gemahlene Kaffeebohnen, die ihre beste Zeit schon vor Monaten oder Jahren hatte.
Natürlich spielen auch viele weiter Faktoren eine Rolle. Die Wasserqualität und die Temperatur bei der Zubereitung beeinflussen die Extraktion und das Ergebnis ebenfalls. Auch die Kontaktzeit ist wichtig, aber in diesem Artikel werden wir uns auf den Mahlgrad konzentrieren. Bedenkt aber, dass es zwischen allen benannten Faktoren viele Wechselwirkungen gibt.

Wie muss der Kaffee gemahlen werden?
Dieses Foto wurde uns von coffeeness.de freundlicherweise zur Verfügung gestellt.
Warum der richtige Mahlgrad entscheidend ist
Je feiner der Kaffee gemahlen ist, desto mehr Oberfläche hat er. Diese Oberfläche können wir auch als Extraktionsfläche bezeichnen. Der Kaffee extrahiert also bei einem feineren Mahlgrad schneller. Deswegen ist der Kaffee bei Methoden mit einer längeren Kontaktzeit auch relativ grob. Das findet ihr bei der Frech Press, der Karlsbader Kanne oder Cold Brew Coffee.
Bei kurzen Kontaktzeiten, wie der Espresso Zubereitung wird der Kaffee sehr fein gemahlen.
Die Speciality Coffee Association of Europe (SCAE) empfiehlt eine Extraktion von ca. 18-22 % der Bestandteile aus dem Kaffee. Diese Empfehlung basiert auf einer 50 Jahre alten amerikanischen Studie (Zum Einstieg: Wikipedia), hat sicher aber einigermaßen bewährt. Innerhalb dieser Spanne wird die optimale Menge an Inhaltsstoffen herausgelöst, Aromen und Stärke stehen in einem angenehmen Verhältnis.
Was passiert beim falschen Mahlgrad?
Der falsche Mahlgrad macht also auch aus den besten Kaffeebohnen ein geschmackliches Desaster. Vor allem dann, wenn zum falsch gewählten Mahlgrad noch die falsche Extraktionszeit hinzukommt.
Zur Verdeutlichung haltet euch vor Augen, dass grober Kaffee in der French Press etwa drei bis vier Minuten lang Kontakt mit dem Wasser hat.

Der richtige Mahlgrad ist wichtig für einen guten Kaffee
Dann wird die Schaumkrone samt Satz abgeschöpft. Und der restliche Kaffeesatz mit dem Pressstempel an den Kannenboden gedrückt. Wählt ihr nun den falschen Mahlgrad bei der eigentlich richtigen Brühzeit von etwa drei Minuten, wird der Kaffe nichts. Entweder er wird bitter (zu fein gemahlen) oder furchtbar dünn (zu grob gemahlen).
Was bedeutet Überextraktion?
Bei einer Überextraktion (laut SCAE wurden dann mehr als 22% der Inhaltsstoffe entzogen) löst das Wasser zu viele unangenehme Bitterstoffe und Gerbsäuren aus dem Kaffee.
Diese überlagern die feinen Nuancen dabei völlig. Das hat zur Folge, dass der Kaffee sehr dunkel aussieht und bitter schmeckt.
So etwas kann zum Beispiel passieren, wenn ein sehr feiner Mahlgrad eine zu lange Kontaktzeit mit dem Wasser hat. Wenn ein Espresso also eine sehr dunkle Crema aufweist, wird er – bedingt durch die dunkle Röstung – sehr intensiv und sogar ein wenig verbrannt.
Was bedeutet Unterextraktion?
Unterextraktion (nach SCAE-Definition weniger als 18% der Inhaltsstoffe) bedeutet, dass sich beim Brühen nicht genügend Aromastoffe und ätherische Öle aus dem Kaffee lösen.
Dadurch ist das Getränk dann zwar nicht bitter oder sauer, weist aber auch sonst kaum bis keine Geschmackskomponenten auf, da zu wenige Bestandteile herausgelöst wurden. Deutlich erkennbar auch an der Farbe des Kaffees, die irgendwo zwischen Hellbraun und Durchsichtig angesiedelt ist.
Das Ergebnis ist ein heller, sehr dünner und flacher Kaffee. Die Crema bei einem unterextrahierten Espresso ist sehr hell, dünn oder überhaupt nicht vorhanden.
Diese Ergebnisse finden wir sehr oft bei schlecht eingestellten Kaffeevollautomaten. Diese mahlen den Kaffee für einen Espresso-Bezug relativ grob und so läuft der Espresso schell durch und wird unterextrahiert.

Der richtige Mahlgrad ist wichtig für einen guten Espresso
Der richtige Mahlgrad für jede Zubereitungsmethode
Vorab sei uns also dieser Appell erlaubt: Überlasst es nicht der Kaffeeindustrie, euch die Entscheidung des Mahlgrades abzunehmen!
Denn der richtige Mahlgrad ist essentiell für einen unverfälschten Kaffeegenuss. Was der Handel bei seinem bereits gemahlenem Kaffeepulver als Mahlgrad vorgibt, mag für die altgediente Filtermaschine okay sein. Für einen guten Kaffee aus der French Press oder der Karlsbader Kanne ist er absolut untauglich.
Vom Geschmack, der bei frisch gerösteten, frisch gemahlenen Kaffeebohnen einfach besser ist, einmal ganz abgesehen.
Der Mahlgrad des Kaffees und die Kontaktzeit des Kaffeemehls mit heißem Wasser hängen also eng zusammen. Ein gelungener Espresso dauert nur 25 Sekunden in der Zubereitung, wohingegen eine gute Tasse Filterkaffee in ungefähr 2 Minuten zubereitet ist. Die perfekte Ziehzeit in der French Press sind es um die drei, vier Minuten. Und es gilt: Je kürzer die Kontaktzeit, desto feiner sollte der Kaffee sein.
Der richtige Mahlgrad für die French Press
Bei der French Press hat der Kaffee direkten Kontakt mit dem Wasser. Das sorgt einerseits für ideale Extraxtionsverhältnisse. Bei falscher Handhabung führt das Prinzip aber auch schnell zu Überextraktion. Tatsächlich ist einer der häufigsten Fehler bei der Zubereitung in der French Press genau dieses Spiel mit dem Mahlgrad.

Mahlgrad für die French Press
Für einen guten Kaffee aus der French Press solltet ihr euren Kaffee grob mahlen. So, dass er eher aussieht wie geschrotet.
Aus den gröberen Kaffeepartikeln kann das Wasser nun gemächlich und gleichmäßig die besten Aromastoffe herausfiltern. Daraus ergibt sich eine Brühzeit von etwa drei bis vier Minuten.
Wenn ihr Probleme habt, die richtige Einstellung an eurer Kaffeemühle zu finden, stellt sie zuerst ganz grob ein. Und dreht dann wieder ein paar Millimeter zurück. Die Homogenität des „Kaffeeschrots“ ist wichtiger, als die 100% exakte Partikelgröße.
Vielleicht fragt ihr euch nun, weshalb nicht einfach fein gemahlenes Pulver nehmen und dafür nur eine Minute ziehen lassen?! Das könnt ihr natürlich tun. Genauso, wie ihr potentiell den gröbsten Mahlgrad auswählen könnt. Und den Kaffee dann sechs statt nur drei, vier Minuten brühen lassen könnt.
Die Sache hat nur einen Haken. Und der liegt im Prinzip der French Press selbst.

Bei zu feinem Pulver werden die Aromen des Kaffees schneller herausgefiltert. Es klingt also erstmal richtig, den Kaffee dann einfach nach nur einer Minute an den Kannenboden zu pressen. Das sollte das gleiche Ergebnis haben, wie die grobe Mahlung nach etwa vier Minuten. Dem ist aber leider nicht so.
Denn erstens ist feines Kaffeepulver für das Sieb im Pressstempel zu fein. Es geht also beim Hinunterdrücken mehr Kaffeesatz verloren, der dann im Kaffee und zum Schluss in eurer Tasse landet. Dort extrahiert er gemütlich weiter und macht euren Kaffee mit jedem Schluck ein bisschen bitterer.
Zweitens bleibt das verstopft das feine Pulver die Siebeinlagen leichter. Die Reinigung wird schwieriger und das Drücken wird zum Kraftakt.
Bei zu grobem Kaffeemehl bestehen zumindest diese Gefahren nicht. Hier müsstet ihr höchstens die etwas längere Extraktionszeit vor dem Herunterdrücken des Pressstempels einrechnen. Allerdings kühlt das Wasser während der Extraktionszeit weiter herunter.
Es braucht also im Grunde noch einmal etwas länger, um wirklich alle guten Aromen aus dem Kaffee zu filtern. Leider ist der Übergang zur Überextraktion dadurch quasi fließend.
- Ideal ist weder das eine noch das andere. Für die French Press also am besten einen groben, aber nicht den gröbsten Mahlgrad wählen.

Schnell in die Tasse damit und den tollen Kaffee genießen!
Der richtige Mahlgrad für den Handfilter
Der Handfilter hat Hochkonjunktur. Kein Wunder, macht er doch einen sehr bodenständigen, fein abgestimmten, runden Kaffee. Wenn man weiß, wie man es richtig macht, versteht sich. Hierzu findet ihr bereits eine detaillierte Anleitung mit allen Fallen und Fehlerquellen auf Sonntagmorgen.

Richter Mahlgrad für den Handfilter
Bei der Handfiltermethode hat das Kaffeepulver nur kurze Zeit Kontakt mit dem heißen Wasser. Darum darf euer Röstkaffee hier getrost feiner gemahlen sein, als bei der French Press.
Je nach Kaffeemühle, findet ihr auf eurer im Idealfall eine Markierung für mittelfeine Mahlung.
Weil der Kaffee beim Handfilter komplett von … na ja, Hand eben … gekocht wird, ist eine möglichst gleichmäßige Extraktion ein bisschen aufwändiger. Wenn ihr das Wasser nämlich zu schwungvoll oder nur punktuell an einer Stelle in das Kaffeepulver gießt, wird auch nur das Pulver in diesem Bereich Aromen abgeben.
Darum empfehlen wir kreisende Gießbewegungen, die wie eine Spirale von der Filtermitte zum Rand hin immer größer werden. Wichtig ist hierbei die Gleichmäßigkeit der Bewegung und des Wasserflusses.

Richter Mahlgrad finden und aufgießen
Für noch bessere Extraktion rührt das Kaffeepulver nach dem ersten Aufguss vorsichtig um. So lockert ihr die Oberflächenstruktur auf, die sich durch das absickernde Wasser verdichtet hat. Außerdem kommen dadurch alle Pulverpartikel in Kontakt mit dem Wasser.
Sollte das Wasser sehr langsam fiesen, liegt es meistens an einem zu feinen Mahlgrad. Das erkennt ihr daran, dass das Wasser lange braucht, um durch das Pulver zu fließen. Wird zu feines Kaffeemehl nämlich nass, verdichtet es sich und hindert den Fluss.
Umgekehrt bereitet der Handfilter bei zu grob gemahlenem Kaffee auch Probleme. Der verdichtet nämlich nicht wirklich. Eher hat er eine Drainagefunktion und lässt das Wasser einfach so durchfließen. Die Kontaktzeit mit dem Kaffeepulver ist dann viel zu kurz. Mehr als eine hellbraun-transparente Brühe kriegt ihr da kaum raus.
Klingt nicht so verlockend? Dann stellt eure Kaffeemühle auf einen mittelfeinen Mahlgrad ein. Damit kredenzt ihr einen wunderbaren Handfilterkaffee.

Jetzt könnt ihr einen klasse Kaffee aus dem Handfilter genießen.
Der richtige Mahlgrad für die AeroPress
Die AeroPress dürfte wohl vor allem für Einsiedler ohne häufigen menschlichen Kontakt oder Singles gemacht worden sein. An dieser Kaffeezubereitung scheiden sich schon rein optisch die Geister. Ist halt Plastik. Aber weil ja das, was am Ende dabei herauskommt, das Wichtigste ist, gebührt auch der AeroPress ein Lob.
Denn mit der richtigen Technik, guten Bohnen und dem passenden Mahlgrad zaubert auch die Plastikpresse einen richtig guten Kaffee.

Mahlgrad aus der Aeropress
Wenn ihr nur Bedarf an der tassenweisen Zuführung von Kaffee habt, dann kann die AeroPress euer Mittel der Wahl sein. Dazu legt ihr zuerst einen Papierfilter in den Filteraufsatz. Spült den kurz mit heißem Wasser aus, um Papierpartikel auszuschwemmen, und schraubt ihn dann auf den Zylinder.
Jetzt stellt ihr den zusammengeschraubten Brühzylinder auf die Tasse und gebt das Kaffeepulver hinein. Je nach Mahlgrad, Kaffeesorte und gewünschter zwischen 15 und 25g. Gießt das Pulver nun mit etwa 90°C heißem Wasser auf, aber nur bis zur Markierung in der Mitte.
Jetzt rührt ein paar Sekunden oder auch ein paar Sekunden länger kräftig um. Damit ermöglicht ihr eine gleichmäßige Extraktion, die andernfalls aufgrund der Konstruktion etwas schwierig wäre. Nun noch den Presskolben aufsetzen und schön gleichmäßig langsam herunterdrücken.

Hier könnt ihr auch viel experimentieren
Wem der Kaffee so zu stark ist, kann ihn auf Wunsch mit dem restlichen heißen Wasser aufgießen.
Und nun kommt nämlich die Krux an der Zubereitung mit der AeroPress. Der Mahlgrad ist nämlich mehr oder weniger von der Kaffeesorte abhängig. Grundsätzlich fahrt ihr mit einem mittelfeinen Mahlgrad schon nicht schlecht.
Wenn ihr milde Kaffeesorten bevorzugt, darf es ruhig noch ein wenig feiner sein, als beim Handfilter. Bei säurehaltigen Kaffees mit einem Hang zur Zitrone, empfehlen wir eher einen Mahlgrad etwas gröber als mittelfein. Dann solltet ihr aber die Pulvermenge anpassen, in dem Fall also erhöhen. Auch das ist wieder der zylindrischen Konstruktion geschuldet und verhindert, dass die Extraktionsfläche verringert wird.

Spannend sind direkte vergleiche
Eine zu feine Mahlung wird euch bei der AeroPress vor ähnliche Herausforderungen stellen, wie bei der French Press. Es macht nämlich eine Überextraktion wahrscheinlicher. Und der Kolben lässt sich auch schwieriger nach unten drücken. Hat wieder was mit Dichte und Widerstand zu tun.
Optimal ist bei der AeroPress also ein mittelfeiner bis etwas gröberer Mahlgrad – zumindest als Ausgangsbasis. Genaueres müsst ihr durch Ausprobieren und Variieren herausfinden.

jetzt bleibt nur noch der Genuss des Kaffees
Der richtige Mahlgrad für die Karlsbader Kanne
Die Karlsbader Kanne funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie der Handfilter. Ein Porzellanfilter, in den in diesem Fall aber kein extra Filterpapier kommt, sitzt auf einem Kännchen, in das direkt der Kaffee fließt. Und tatsächlich gibt es mittlerweile auch „Karlsbader Tassen“. Für eben eine einzelne Tasse Kaffee.
Bei der Karlsbader Kanne gebt ihr in den Filteraufsatz euer Kaffeepulver hinein, gießt es dann mit Wasser auf und lasst es erst einmal aufquellen. Dieses „Blooming“ sorgt dafür, dass sich das Wasser perfekt im Pulver vermischt. Und die Aromen somit gleichmäßig herauslöst.
Nach etwa einer halben Minute könnt ihr dann das restliche Wasser eingießen.
Der richtige Mahlgrad für die Karlsbader Kanne erschließt sich mehr oder minder aus ihrem Funktionsprinzip. Weil der Porzellanfilter kleine Partikel durchlässt, wäre ein zu feiner Mahlgrad äußerst unpraktisch – um es mal milde auszudrücken. Das Kaffeemehl würde euch nämlich den Filter verstopfen, oder im Kaffee landen.
Für ein aromatisches und fein abgestimmtes Ergebnis wählt also den gröbsten Mahlgrad, den eure Kaffeemühle hergibt. So erhaltet ihr bei der insgesamt langsamen Extraktion einen perfekten Kaffee.
Durch die feinen Poren im Filter fließt nämlich das Wasser nicht so schnell ab, wie etwa bei einem Handfilter. Darum ist die Kontaktzeit länger. Längere Kontaktzeit bedeutet mehr Extraktion. Und diese wird optimal ausgenutzt wenn der Kaffee für den Einsatz in der Karlsbader Kanne so grob wie möglich gemahlen ist.
Der richtige Mahlgrad für die Cold-Brew-Methode
Cold Brew ist besonders im Sommer eine sehr feine Angelegenheit. Durch die lange Extraktionszeit von 12 Stunden filtert ihr aus dem Kaffee auch die feinsten Aromanuancen heraus. Spanend ist, dass andere Teile aus dem Pulver gelöst werden als bei einem heißen Aufbrühen.

Grober Mahlgrad für kalten Kaffee
Für einen guten Cold-Brew-Kaffee empfehlen wir einen fruchtig Kaffee. Den könnt ihr ganz pragmatisch in einem Einweckglas mit Handfilter aufsetzen. Oder in der French Press, der AeroPress oder im eigens dafür geschaffenen Cold Brew Coffee Pot.

Cold Brew mit Eiswürfeln
Egal für welche Methode ihr euch entscheidet, die Extraktionszeit bestimmt auch beim Cold Brew den Mahlgrad. Und weil die bei diesem Verfahren die wohl längste aller Zubereitungsarten ist, empfehlen wir einen groben Mahlgrad.
Auch, weil das Kaffeemehl mindestens 12 Stunden direkten Kontakt mit dem Wasser hat. Und auch wenn das kalt ist, beginnen die Kaffeepartikel sich früher oder später darin aufzulösen. Je nach Röstung wird der Kaffeesatz so fein, dass er ein French-Press-Sieb ihm schon nicht mehr Herr wird.
Bei der Cold-Brew-Technik solltet ihr also, unabhängig vom Behältnis, auf jeden Fall einen groben, Mahlgrad einstellen.

Cold Brew mit Eiswürfeln und Milch
Der richtige Mahlgrad für die Espressomaschine
Ihr zählt zu den Glücklichen, deren Heim durch eine Siebträgermaschine bereichert wird? Dann herzlichen Glückwunsch.
Egal ob Handhebel, Ein- oder Zweikreiser oder Dualboiler, ein guter Espresso braucht den Druck, den nur diese Espressomaschinen aufbauen können.

Der richtige Mahlgrad für den Espresso aus dem Siebträger
Mit einer Espressomaschine müsst euch ein wenig beschäftigen, doch das Resultat ist im besten Fall ein Espresso, wie ihr ihn sonst nur in Spitzencafés serviert bekommt.
Die geringe Menge Wasser hat nur relativ kurze Zeit Kontakt mit dem Pulver. Damit es beim Brühen trotzdem alle Aromen herauslösen kann, braucht ihr 9 Bar Druck und müsst das Kaffeepulver im Sieb leicht anpressen. Das Andrücken erhöht die Dichte des Pulvers im Sieb. Dadurch braucht das Wasser länger, um sich durch das Espressomehl hindurchzuarbeiten. Das kommt dem Extraktionsprozess zugute.
Für die Espressomaschine und den Siebträger eignet sich ein feiner Mahlgrad am besten. Fein genug, damit das Wasser nicht zu schnell durch den Kaffee läuft, sondern Druck aufbauen muss. Aber auch nicht zu fein – sonst kommt das Wasser nicht mehr durch! Für den perfekten Espresso müsst ihr den Mahlgrad schon auch mal an die Frische und Feuchtigkeit des Kaffees anpassen.

Der richtige Mahlgrad für den Espresso aus dem Siebträger mit der richtigen Espressomühle.
Fernab der Handarbeit: Mahlgrade beim Kaffeevollautomat
Wozu von Hand Kaffee kochen, wenn es doch so viel praktischer geht. Mit Kaffeevollautomaten. Einmal die Bedienungsanleitung auswendig gelernt und schon kann es losgehen mit Espresso, Cappuccino und Co. aus der vollautomatischen Hi-Tech-Kaffeemaschine.
Es würde an Fahrlässigkeit grenzen, wenn ihr die Default-Mahlgradeinstellungen der Vollautomaten übernehmt. Darum müsst ihr euch beim Kauf eines Vollautomaten zwangsläufig mit der Einstellung auseinandersetzen.

Richtige Einstellung des Mahlgrades mit einem Kaffeevollautomaten.
Bei allen Kaffeevollautomaten aller Preisklassen lassen sich die Mahlgrade einstellen.
Auch bei Kaffeevollautomaten mit Memoryfunktion für verschiedene Personen- bzw. Kaffeeprofile müsst ihr euch auf einen Mahlgrad festlegen. Wir stellen immer eine recht feinen Mahlgrad ein. Ist der gefunden halten wir ihn für alle Getränkearten bei. Um die richtige Einstellung zu finden ist es am einfachsten mit einem Espresso-Bezug zu testen.
Der Mahlgrad bei Vollautomaten von Siemens / Bosch
Da Bosch und Siemens in Sachen Haushaltsgeräte gemeinsame Sache machen, haben die Vollautomaten „beider“ Hersteller eine Menge Gemeinsamkeiten. Im Grunde genommen unterscheiden sie sich nur in der Optik.
So könnten der Bosch veroAroma 700 und der Siemens EQ6 mindestens mal zweieiige Zwillinge sein. Funktional hat der veroAroma 700 allerdings mit dem EQ9 mehr gemeinsam. Das Mahlwerk, das zusätzliche Pulverfach und die Leistung, auch im feinsten Mahlgrad guten Kaffee zu machen.
Was passiert, wenn man den Bosch-Vollautomaten und den EQ9 von Siemens miteinander verschmelzen lässt, ist das Luxus-Hybrid-Modell Siemens EQ9 s700 – bei dem sogar zwei Mahlwerke, eines pro Bohnenfach, verbaut sind. Wer also über den Tag verteilt unterschiedliche Kaffeesorten trinkt, hier ist euer neues Must-have! Oder, wenn ihr in einer WG oder Familie lebt, in der eine oder mehr Personen koffeinfreien Kaffee trinken (müssen … die Armen). Auch dann ist der Siemens EQ9 s700 eine Alternative.

Der richtigen Mahlgrad im dem Siemens EQ 9 finden
Was sich von allen hier erwähnten Kaffeevollautomaten aus dem Hause Bosch/Siemens sagen lässt: Auch die niedrigpreisigen Varianten liefern nach ein bisschen gekonnter Mahlgradfrickelei zufriedenstellende Espressoergebnisse.
Alle Modelle haben ein Keramikscheibenmahlwerk, was einerseits ein homogenes Mahlergebnis garantiert. Andererseits auch leiser ist, als Mahlwerke aus Edelstahl.
Den Mahlgrad stellt ihr bei Siemens’ EQ-Modellen und beim veroAroma 700 direkt am bzw. im Bohnenbehälter ein. Das geht allerdings nur im „laufenden Betrieb“.

Siemens EQ9 Kaffeesatz in Form eines Kaffee-Pucks
Der Mahlgrad bei Kaffeevollautomaten von Jura
Punktabzug für die Mahlgradmöglichkeiten gibt es für den Impressa-c60-Vollautomaten von Jura. Was schade ist. Denn wie Siemens beweist, geht das auch in dieser mittleren Preisklasse sehr wohl anders und besser.
Anders als die Konkurrenz im preislichen Mittelfeld, hat Jura beim Impressa c60 ein Kegelmahlwerk aus Edelstahl eingesetzt. Das hat zwei Nachteile. Gegenüber einem Scheibenmahlwerk ist das Pulverbild weniger homogen, was eine gleichmäßige Extraktion schwer bis unmöglich macht. Und das Edelstahlmahlwerk ist deutlich lauter, als ein Keramikmahlwerk.
Anders stellt sich die Situation bei dem Jura E8 da. Hier ist der Mahlgrad aber auch alles andere sehr gut ein zu stellen.

Mahlgrad beim Jura E8
DeLonghi und der Mahlgrad
Auch der Traditionshersteller Delonghi hat eine Vielzahl an Kaffeevollautomaten in unterschiedlichen Preisklassen im Sortiment. Leider hält Delonghi nicht bei allen Geräten eine gleichbleibende Mahlwerkqualität.
Bei einigen Modellen, wie etwa dem ESAM 3000.B oder dem ESAM 3200, ist das Mahlwerk stufenlos einstellbar. Und lässt bis zu 14 unterschiedliche Mahlgrade zu.
Der ECAM 23.420.SB und 22.110.B erlauben immerhin noch 13 Abstufungen, bei den letzten zwei, drei feinsten macht aber die Pumpe nicht mehr mit. Allerdings ist es bei der Mahlkraft dieser Delonghis auch nicht zwingend nötig, den Espresso so fitzelfein zu mahlen.
Und last but not least, sind es beim ESAM 5500 immerhin noch sieben verschiedene Abstufungen.

Mahlgrad beim Delonghi
Allen Modellen gemein ist, dass Delonghi bei seinen Mahlwerken auf Edelstahl und Kegelwerke setzt. Das geht leider zulasten der Lautstärke. Auch wenn der ein oder andere Vollautomat im Zuge der Weiterentwicklung leiser ist, als seine Vorgänger, ist das Mahlwerk insgesamt doch deutlich lauter, als beispielsweise den Geräten von Siemens.
Die Mahlgradeinstellung bei Melitta-Vollautomaten
Die uns bekannten Modelle von Melitta kommen alle mit einer etwas merkwürdigen Vorstellung von „optimal eingestelltem“ (O.-Ton Melitta) Mahlgrad daher. Per Default steht der „optimale“ Mahlgrad auf möglichst grob.
Das ist für Fans von braun gefärbtem Wasser vielleicht perfekt. Wer aber einen guten Espresso aus dem Vollautomaten beziehen will, wird damit nicht glücklich.
Gut, dass die Vollautomaten von Melitta immerhin vier- bis fünfstufige Einstellungsmöglichkeiten bieten. Wenn ihr denn die Rädchen und Hebelchen dafür findet. Die befinden sich bei allen Vollautomatenmodellen auf der Rückseite. Mal mehr, mal weniger gut versteckt.
Zwischenstufen gibt es auch, die sind auf den Reglern aber nicht markiert. Das heißt, auch bei vier Gradstufen sind de facto mindestens sieben möglich.
Anders als bei den Siemensgeräten müsst ihr bei dem Melitta-Mahlwerken den Mahlgrad nicht im laufenden Betrieb einstellen. Außerdem mahlen diese Vollautomaten das Mahlfach immer leer. Das heißt ihr könnt schön sorgfältig Tasse für Tasse einen anderen Mahlgrad austesten. Es landet kein unterschiedlich grobes Pulver im Sieb und ihr habt einen besseren Eindruck von jedem einzelnen Mahlgrad.

Mahlgrad bei Melitta Kaffeevollautomaten
Da macht das Testen gleich noch mehr Spaß – nur von der ab Werk eingestellten „optimalen“ Stufe raten wir euch ausdrücklich ab. Sattelt das Pferd bei Melitta lieber von hinten auf. Und arbeitet euch vom feinsten Mahlgrad nach oben. Das erspart euch wässrige Enttäuschungen und die Verschwendung guten Espressos. Davon abgesehen, dass ihr so herum schneller ans Ziel kommt.
Den Mahlgrad bei Krups-Vollautomaten einstellen
Von den Krups-Vollautomaten sind uns der EA8808 und der EA8108 vertraut. Leider müssen wir die beide ein bisschen abwatschen, wenn es an die Mahlgradeinstellungen geht.
Bei beiden Modellen ist der Mahlgrad per Rädchen im Bohnenbehälter einstellbar. Allerdings nur in drei Stufen. Und damit meinen wir, anders als bei Melitta, tatsächlich Stufen. Die Rädchen rasten bei fein – mittel – grob ein. Spielraum gibt es keinen.

Einstellunge des Mahlgrad bei Kurps
Leider liefert selbst die feinste Einstellung beim EA8108 kein wirklich überzeugendes Ergebnis. Die Geschwindigkeit, mit der das Wasser durch das Pulver läuft, spricht Bände. Selbst bei minimal möglichem Wasserbezug will und will das Ergebnis einfach kein aromatischer Espresso werden.
Auch die deutlich teurere Verwandtschaft weist diese Schwachstelle auf. Der Espresso in der EA8808 ist zu grob, was man bei Krups versucht durch die Pulvermenge zu kompensieren. Klappt aber nicht. Denn hier tritt genau der Fall ein, den wir weiter oben im Zuge der Unterextraktion bereits angesprochen haben: Das grobe Pulver ist zu kurze Zeit mit zu wenig Wasser in Kontakt.
Eine wirklich gelungene Kompensation zu groben Espressopulvers ist im Kaffeevollautomaten schlichtweg nicht möglich. Und auch von Hand, etwa bei einer Hebelmaschine, nur geringfügig.
Nivona und der Mahlgrad
Wo wir gerade von Kompensation sprechen. Bei Nivona wagt man sich mit der steilen These, einen Espresso so gut wie aus dem Siebträger zuzubereiten, auf den Vollautomatenmarkt. Wie das Nürnbergerisch-schweizerische Jointventure das schaffen will?
Nicht etwa durch besonders feine Mahlgrade, die bei all ihren Vollautomaten immerhin stufenlos einstellbar sind. Oder gar durch mehr Druck bzw. besser gepresstes Pulver im Puck.
Bei Nivona spielt man dafür mit dem Wasserdurchlauf. Der Benutzer darf sich aussuchen, auf welche Art und Weise das Wasser durch das Kaffeepulver fließt. Zur Auswahl stehen die Defaulteinstellung, der „dynamische“ Wasserbezug (dynamic), der „konstante“ (constant) und der „intensive“ (intense).
Das heißt nichts anderes, als dass der Wasserdruck mal konstant mittig gehalten wird. Mal von höher zu niedrig und zurück zu mehr Druck wechselt. Oder eben insgesamt höher bleibt, damit das Wasser langsamer durch das Espressopulver sickert.
So richtig überzeugt uns das Konzept trotzdem nicht. Und das nicht nur, weil der Schweizer Hersteller, mit dem sich die Nürnberger zusammengetan haben, auch für die eher mangelhafte Mahlgradkompetenz von Jura verantwortlich zeigt. Sondern schlicht deshalb, weil Espresso aus dem Vollautomaten nie die Qualität von Espresso aus einer Espressomaschine erreicht.
Wenn ihr andere Erfahrungen mit den Nivona-Vollautomaten gemacht habt, lassen wir uns aber gern eines Besseren belehren!
. und die Moral von der Geschicht
Weil Kaffeevollautomaten in Sachen Mahlgrad auch nicht die allgemeingültige Antwort sind (die ist, wie wir alle wissen, sowieso immer 42), lohnt es sich, für richtig guten Kaffee in eine ebenso gute Kaffeemühle zu investieren.
Ob mechanisch, elektrisch oder ganz manuell, Kegel- oder Scheibenmahlwerk und alles andere klären wir demnächst hier auf Sonntagmorgen für euch. Aber jetzt erstmal viel Erfolg bei der Suche nach dem richtigen Mahlgrad!

Eine Sache fehlt hier leider, einen Mahlgrad nur mit Worten zu beschreiben bringt wenig, da “grob gemahlen” viel bedeuten kann und jeder eine andere Interpretation hat.
Zumindest von den drei Stufen, Fein, Mittel und Grob müßte man noch Bilder einfügen, als Orientierung.
Arne Preuß 4. June 2017 at 09:41
Hallo Alex, das ist natürlich richtig. Wir haben noch nicht damit gerechnet, dass der Artikel so schnell gefunden wird. Wir werden auf jeden Fall Fotos machen von allen Mahlgraden mit einer Münze daneben. Vielen Dank für die Rückmeldung!
Henry 23. October 2017 at 12:09
Sorry, aber das ist alles unpräzise! Ich will z.B. wissen, welche Mahlempfehlung es für die CREMA Bohnen gibt (für SAECO Maschine – welcher Mahlunterschied zu ESPRESSO-Bohnen ?
Mauricio 25. October 2017 at 13:46
Tut mir leid, dass dich der Artikel nicht ganz zufrieden gestellt hat. Wir können aber unmöglich für alle Einzelfälle Mahlempfehlungen geben 😉
Richard 6. November 2017 at 00:14
Schöner Artikel, dennoch vermisse ich den Espressokocher 😉
Annemarie Junge 12. November 2017 at 11:06
Ich habe die Kaffeemaschine Russell Hobbs mit Mahlwerk, Welche Mahlstärke zum Filtern ist die richtige?
Habt ihr Fragen oder Anregungen für diesen Artikel? Wir freuen uns von euch zu hören! Cancel reply
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Zuletzt aktualisiert am: 3. December 2017 18:28
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Translations for „kaffee+mahlen“ in the German » French Dictionary (Go to French » German)
Kaffeemühle NOUN f
kaffeebraun ADJ
Kaffeebohne NOUN f
Kaffeetante NOUN f hum fam
Kaffeewasser NOUN nt
Kạffeekapsel NOUN f
Kaffeefahrt NOUN f
Kaffeekanne NOUN f
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Kaffee richtig mahlen
Kaffee richtig mahlen: Der Teufel steckt im Detail
Die richtige Kaffeezubereitung setzt sich aus zahlreichen verschiedenen Faktoren zusammen: Neben der richtigen Wassertemperatur spielt nicht zuletzt auch die Kaffeebohne und die Zubereitungsart eine sehr wichtige Rolle. All diese Merkmale sind jedoch unerheblich, wenn die Mahlart nicht stimmt: Das Kaffeemahlen hat einen sehr großen Einfluss auf das spätere Ergebnis, weshalb dem Mahlgrad und dem Mahlwerk eine besonders große Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Hier erfahren Sie deshalb, welche Elemente beim Kaffeemahlen unbedingt beachtet werden müssen.
Die Kaffeebohne: Der Grundstein eines guten Kaffees
Ohne Bohne kein Kaffee – deshalb gilt es, bereits vor dem eigentlichen Mahlvorgang die Kaffeebohne genauer unter die Lupe zu nehmen. Die Kaffeebohne wird aus der roten Kaffeekirsche gewonnen, indem die Frucht so lange eingeweicht wird, bis sich das Fruchtfleisch vom Kern löst und die Bohne herausgesiebt werden kann. Dieses Verfahren wird sowohl bei der Verarbeitung der bekannten Arabica- als auch bei der Robusta-Bohne durchgeführt. Neben diesen beiden Sorten existiert noch eine Reihe anderer Kaffeearten, die jedoch für den Weltmarkt kaum von Belang sind.
Die Arabica-Bohne, die 60 Prozent der Kaffeebohnen des Weltmarkts ausmacht, wird dabei im Hochland von Mittelamerika sowie in Kolumbien und in Kenia angebaut und überzeugt durch einen nuancierten und eher säurebetonten Geschmack. Die Robusta-Bohne zeichnet sich indes durch ein erdiges und geschmacklich weniger abgestuftes Aroma sowie durch eine stabile Crema aus. Welche Sorte Sie vorziehen, müssen Sie letztendlich selbst entscheiden – für den Mahlvorgang ist die Kaffeesorte eher irrelevant.
Warum werden Kaffeebohnen gemahlen?
An dieser Stelle könnte man sich vermutlich fragen, weshalb man sich die Mühe machen sollte, Kaffeebohnen zu mahlen, wenn man seinen Kaffee doch grundsätzlich auch mit der ganzen Bohne aufbrühen könnte – oder nicht?
Theoretisch wäre es natürlich möglich, ein Heißgetränk aus „rohen“ Kaffeebohnen zuzubereiten – allerdings würde es sich dabei nicht um Kaffee handeln. Der Grund dafür ist simpel: Die gesamten Aromastoffe, die den Geschmack eines guten Kaffees ausmachen, befinden sich im Inneren der Bohne. Um also tatsächlich einen Kaffee zubereiten zu können, muss man die Kaffeebohne öffnen – und dies geschieht durch das Mahlen.
Kaffeebohnen werden nicht ohne Grund gemahlen: Durch den Mahlvorgang kann die Dichte des Kaffeepulvers optimal definiert und somit auf die eigentliche Kaffeezubereitung abgestimmt werden. Dabei gilt folgende Faustregel: Je kürzer der Kaffee brüht, desto feiner muss das Kaffeepulver sein. Dies hat auch einen ganz bestimmten Grund: Je feiner das Pulver, desto größer ist die Oberfläche und desto mehr Aromastoffe können in kurzer Zeit aus dem Pulver gewonnen werden. Bereitet man also einen Kaffee aus besonders feinem Pulver per French Press zu, wobei der Kaffee etwa vier Minuten lang brüht, wird man ein ungenießbares Getränk kreieren, da aus der großen Oberfläche des Kaffees viel zu viele Inhaltsstoffe herausgesogen werden – inklusive der Bitterstoffe. Wird im Gegensatz dazu grob gemahlener Kaffee zu kurz aufgebrüht, wird das Ergebnis lasch und wässrig sein, da hierbei zwar keine Bitterstoffe, dafür allerdings auch keine Aromen aus dem Kaffeepulver in das heiße Wasser übergehen konnten.
Mahlwerke und Mahlarten: Wie kann Kaffee gemahlen werden?
Das Mahlen von Kaffee bringt zahlreiche Vorteile mit sich: In erster Linie kann man sich selbstverständlich stets an frischem und aromatischem Kaffeepulver erfreuen und darüber hinaus verströmt frisch gemahlener Kaffee einen besonders betörenden Duft, der schnell die ganze Küche erfüllt – doch Vorsicht: Kaffeearoma, das Sie jetzt riechen können, wird später in der Tasse fehlen. Die feinen Aromastoffe, die frisch gemahlenes Kaffeepulver verströmt, verflüchtigen sich sehr schnell, sodass innerhalb von 15 Minuten nach dem Mahlvorgang bereits rund die Hälfte der Aromastoffe durch die Oxidation verloren gehen.
Um möglichst wenige Aromastoffe zu verlieren und um gleichzeitig das möglich viel Aroma aus der Kaffeebohne herauszubekommen, muss das richtige Mahlwerk zwei wichtige Kriterien erfüllen:
- Es darf die Kaffeebohne nicht unnötig erhitzen – andernfalls verändern sich die Kaffeeöle im Inneren der Bohne und der Kaffee schmeckt bitter oder gar verbrannt.
- Es muss die Kaffeebohne gleichmäßig mahlen – denn werden die Bohnen möglichst homogen gemahlen, ist eine gleichmäßigere Extraktion möglich und der Kaffee schmeckt nicht bitter.
Um diese Kriterien zu erfüllen und um gleichzeitig möglichst viel aus der Kaffeebohne „herauszuholen“, können Kaffeefreunde zwischen vier verschiedenen Mahlarten wählen:
- Mahlen mit Schlagmahlwerk
- Mahlen mit Scheibenmahlwerk
- Mahlen mit Kegelmahlwerk
- Mahlen von Hand
Gewalt ist niemals eine Lösung – auch nicht bei der Zubereitung von Kaffee: Kaffeemühlen mit Schlagmahlwerk waren in den 1980er - und 90er-Jahren sehr beliebt, da der Kaffee hierbei ganz unspektakulär durch rotierende Drehmesser gemahlen wurde. Da die Bohnen dabei jedoch nur sehr ungleichmäßig gemahlen werden und da sich der Kaffee beim Mahlen mit Schlagmahlwerk zu sehr erhitzt, sollte man von solchen Produkten heutzutage Abstand nehmen.
Elektrische Kaffeemühlen mit Scheibenmahlwerk werden stattdessen mittlerweile am häufigsten verwendet: Die Bohne wird hierbei zwischen zwei Mahlscheiben gemahlen, von denen eine durch einen Motor angetrieben wird, während die andere fest steht. Der Abstand zwischen beiden Scheiben ist in der Innenseite größer als in der Außenseite, wodurch die Bohne von der Innenseite, wo sie zunächst aufgebrochen wird, durch die Zentrifugalkraft wieder nach außen geschleudert und dort feiner gemahlen wird. Möchte man den Mahlgrad verändern, kann man den Abstand zwischen den beiden Scheiben variieren.
Elektrische Kaffeemühlen mit Kegelmahlwerk zeichnen sich durch ein hohes Drehmoment aus, wodurch beim Mahlen nur wenig Wärme entsteht und der Kaffee somit deutlich aromaschonender gemahlen werden kann. Hierbei werden die Kaffeebohnen zwischen einem Kegel in der Innenseite des Mahlwerks und der äußeren Wand zerkleinert, wobei der Abstand zwischen Kegel und Wand nach unten hin immer kleiner wird. Somit werden die Bohnen nach unten hin immer feiner gemahlen – durch das Variieren des Abstandes zwischen Kegel und Wand kann der Mahlgrad definiert werden.
Zu guter Letzt sind schließlich auch Handmühlen noch in einigen Haushalten im Einsatz. Sofern es sich dabei um moderne Produkte handelt, gibt es dagegen auch nichts einzuwenden, da diese ebenfalls über ein Kegelmahlwerk verfügen, das es dem Kaffeefreund teilweise sogar erlaubt, den Mahlgrad festzustellen. Mahlen Sie Ihren Kaffee jedoch mit einer alten Handmühle sollten Sie über den Kauf eines neuen Gerätes nachdenken: Die Mahlflächen sind hierbei häufig sehr abgenutzt, sodass der Kaffee eher zerrieben als gemahlen wird, wobei sehr viele Aromastoffe verloren gehen können.
Welcher Mahlgrad für welche Zubereitungsart?
Bei der Zubereitung eines wirklich guten Kaffees ist es besonders wichtig, den Mahlgrad des Kaffees auf die Kontaktzeit abzustimmen. Wir konnten diesbezüglich bereits festhalten, dass für lange Brühzeiten grobes Kaffeepulver nötig ist und umgekehrt – und auf diese Faustregel sollte man sich beim Mahlen seines Kaffees beschränken. Da der Mahlgrad in keiner bestimmten Einheit gemessen werden kann und da es sich im Alltag sicher auch als recht aufwendig erweisen würde, nach jedem Mahlen den Mahlgrad zu definieren, sollte man sich dabei auf sein Gefühl verlassen.
Sie wissen selbst am besten, wie Ihnen Ihr Kaffee schmeckt und dementsprechend sollten Sie ihn auch mahlen und zubereiten. Probieren Sie einfach ein bisschen aus und verlassen Sie sich im Zweifelsfalls auf Ihren Kaffeevollautomaten: Dieser passt häufig den Mahlgrad automatisch an die Kontaktzeit an, sodass auch Anfänger dabei kaum etwas falsch machen können. Beachten Sie dabei jedoch immer, dass die Kaffeebohnen unmittelbar vor der Zubereitung gemahlen werden sollten, damit möglichst wenig Aroma verloren geht.
Damit Sie bei der Kaffeezubereitung als Anfänger jedoch zumindest eine grobe Richtlinie haben, an die Sie sich halten können, finden Sie hier einen kurzen Überblick über den richtigen Mahlgrad für jede Zubereitungsart, wobei 1 für sehr fein und 10 für sehr grob steht:
Was gibt es noch zu beachten?
Letztendlich möchten wir die wichtigsten Informationen zum richten Mahlen von Kaffee für Sie zusammenfassen, damit beim ersten Mahlen nichts schief gehen kann:
- Der Kaffee darf beim Mahlen nicht zu heiß werden
- Der Kaffee muss homogen gemahlen werden
- Je kürzer die Brühzeit, desto feiner das Kaffeepulver
- Greifen Sie nach Möglichkeit zu modernen Mahlwerken
- Das Kegelmahlwerk hat sich am aromafreundlichsten erwiesen
- Legen Sie selbst fest, wie fein oder grob Ihr Kaffeepulver gemahlen werden soll
- Mahlen Sie Ihren Kaffee immer unmittelbar vor der Zubereitung
- Selbstverständlich ist auch die Sorte der Kaffeebohnen und der Zeitpunkt der Röstung bei der Zubereitung von Kaffee entscheidend
Wenn Sie sich nun selbst einmal in der richtigen Kaffeezubereitung versuchen möchten, dann finden Sie in unserem Tee-Versandhandel alles, was Sie dafür brauchen. Zögern Sie also nicht länger, sondern durchstöbern Sie unser Angebot an sortenreinen Kaffee, Kaffeemischungen, aromatisierten Kaffee und Kaffeezubehör und füllen Sie Ihren Einkaufswagen – wir freuen uns auf Ihre Bestellung!
Kaffee-Seminar
Für Liebhaber – genießen Sie das Kaffee Seminar!
Sie lieben Ihren morgendlichen Kaffee und können sich einen Tag ohne das Getränk gar nicht vorstellen? Tauchen Sie im Kaffee Seminar in Marburg tiefer in die Welt der gerösteten Köstlichkeiten ein und lassen sich von einer ausgezeichneten Geschmacksvielfalt überraschen.
Interessante Hintergrundinformationen zu Anbaugebieten und die Geheimnisse der perfekten Zubereitung sind nur einige Komponenten im Kaffee Seminar in Schwetzingen bei Mannheim oder in Marburg. Finden Sie unter Umständen einen neuen Geschmacksfavoriten und lassen sich von unseren Profis in die kunstvolle Welt der Verzierung einführen! Erleben Sie eine aromatische Reise des Genusses! Sie lieben zudem den Umgang mit Gewürzen? Dann auf zum Gewürzseminar.
Verfeinern Sie im Kaffee Seminar Ihren Geschmack!
In manchen Ländern behauptet man von sich, eine hoch entwickelte Kaffeekultur zu haben. Damit ist ganz sicher nicht der Moment gemeint, der den Müden am Morgen die nötige Lebendigkeit verleiht, wenn das schwarze Gold die Kehle hinabrinnt. Wie hoch Ihre eigene Leidenschaft für das beliebte Heißgetränk entwickelt ist, können Sie im Kaffee Seminar herausfinden. Vergleichen Sie ein Karffee Seminar nicht mit einem Weinseminar oder einem Käseseminar. Den Duft frisch gerösteter Bohnen zu genießen, das Aroma zu spüren, wenn es sich im Mund entfaltet und die Cremigkeit zu schätzen, die nur durch eine besondere Zubereitung entstehen kann – all diese Momente machen aus dem Espresso Seminar mehr, als nur einen köstlichen Zeitvertreib. Gönnen Sie sich neben dem Kaffee Seminar vielleicht auch mal ein Candle Light Dinner oder ein >Dinner in the Dark.
Seit Jahrhunderten ein beliebtes Getränk - Kaffee Seminar buchen
Einer der Gründe, das Kaffee Seminar für Gruppen als Gruppenevent zu genießen, lässt sich in den Worten eines Scheichs aus dem 16. Jahrhundert finden. Ansari Djerzeri Hanball Abd-al-Kadir soll gesagt haben: „Wo Kaffee serviert wird, da ist Anmut, Freundschaft und Fröhlichkeit.“ Entsprechende Häuser erfreuen sich bis heute größter Beliebtheit, unterscheiden sich aber zunehmend in der Qualität der servierten Getränke. Der Mensch gibt sich heute nicht mehr mit einem einfach aufgebrühten Getränk zufrieden. Fortschritt und Technik erlauben auch im Kaffee Seminar, aus einer Fülle der unterschiedlichsten Variationen zu wählen. Wenig verwunderlich ist also, dass die Geschmäcker kaum unterschiedlicher sein könnten. Neben einem Kaffee Seminar, können Sie auch ein Whisky Tasting oder an einem Rum Tasting genießen.
Verbinden Sie Erinnerungen mit dem Kaffee Seminar!
Auch, wenn jemand den Geschmack des Getränks nicht unbedingt mag, kann sich kaum einer dem Duft der Aromen entziehen. Andere Aromen gibts in unserem Parfumseminar. Nicht nur im Kaffee Seminar, sondern auch draußen, wenn wir an einem geöffneten Fenster vorbeigehen und der Geruch eines frischen Kaffees in die Nase steigt, wird ein angenehmes Gefühl hervorgerufen. Ob es daran liegt, dass sich schon lange die Familie, Freunde und Bekannte an einem Tisch zusammenfinden, um das Getränk zu genießen oder an anderen Erinnerungen, sei dahingestellt. Sicher ist, dass das Kafee Seminar Ihren Geschmack für den Facettenreichtum herausfordern wird. Buchen Sie doch direkt ein Wellness Wochenende oder ein Schlemmerwochenende mit. Genießen Sie diesen Augenblick der Ruhe und lassen die Feinheiten der Spezialitäten im Kaffee Seminar auf sich wirken! Verschenken Sie jetzt ein Geschmackserlebnis mit einem Kochkurs Gutschein.
Kaffee Seminar - ein Kunstwerk für den Augenblick
Nicht zuletzt ist es eine Kunst, aus einem einfachen Getränk einen Hingucker zu zaubern. Tolle Getränke können schon einiges ausmachen. Werden Sie mal einen Blick zun unseren Cocktailkursen oder zum Champagner Seminar. Wer schon bei einer feinen Crema in Verzückung gerät, der wird sich der Faszination von „Latte Art“ kaum entziehen können. Manch einer kann Sehenswürdigkeiten, Denkmäler oder komplexe Kreationen aus der aufgeschäumten Milch zaubern. An einigen Erlebnisorten lernen die Teilnehmer im Kafee Seminar die Grundlagen dieser kunstvollen Verzierung kennen und können in Zukunft zumindest einfache Bildnisse in die Tasse zaubern. Ob traditionsbewusst oder die Vorliebe für neue Kaffeekreationen – ein Kaffee Seminar wird die Liebhaber des Genusses nachhaltig beeindrucken. Damit sich auch noch Kleinigkeiten zum Kaffee dazu reichen können, melden Sie sich noch heute zum Pralinenkurs oder zum Dessertkurs an.
Kaffee-Seminar
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Kaffee selber mahlen: deine kleine Kaffeekunde!
Ganz egal, ob Cappuccino, Café au Lait, Espresso oder frisch aufgebrühter Filterkaffee, ganz egal, ob morgens, mittags oder abends: So unterschiedlich wir unseren Kaffee genießen, eines vereint uns doch alle. Der Wunsch nach guter Kaffeequalität, nach der besonders aromatischen Bohne, die das koffeinhaltige Getränk zu einem so besonderen Genuss macht. Damit der Kaffee auch so schmeckt, wie wir es uns wünschen, setzen viele Kaffeeliebhaber auf selbst gemahlenen Kaffee – so können sie den Mahlgrad, die Bohnenart und die Herkunft der Bohnen selbst bestimmen und wählen. Wenn du dich ebenfalls für die eigene Herstellung der Kaffeebohnen bzw. des Kaffeepulvers interessierst, dann kommen unsere Tipps rund um das Thema Kaffee genau zur richtigen Zeit.
Beginnen wollen wir mit einem Überblick der gängigsten Kaffeearten. Natürlich gibt es neben den hier genannten noch viele weitere Kaffeearten, die weltweit angebaut werden. Uns geht es aber an dieser Stelle darum, dir die üblichsten und im Handel erhältlichen Arten zusammenzufassen:
Die Kaffeesträucher der Arabica Bohne wachsen im kühlen, stabilen Klima (zwischen 18 und 22 Grad). Dies sind meist Regionen ab ca. 1000 Metern Höhe, wo die Kaffeekirsche sehr langsam reift. Hier kann die Bohne mit der Zeit ein vielfältiges Aroma entwickeln, dass du später in den Kaffeesorten wiederfinden bzw. herausschmecken kannst. Sein relativ hoher Öl-, aber niedriger Chlorogensäurenanteil machen den Arabica zu einem milden, gut verträglichen Kaffee. Die Arabica Bohne lässt sich gut durch ein besonderes Merkmal von anderen Bohnen unterscheiden: ihre geschwungene Narbe auf der flachen Seite der Bohne.
Im Vergleich zum Arabica Kaffeestrauch enthält der Robustakaffee weniger Öle und mehr Säuren. Wie der Name vermuten lässt, ist der Robusta Kaffeestrauch an robusteres Klima gewöhnt und kann gut in der flachen Ebene mit höheren Temperaturen und starken Temperaturschwankungen gedeihen. Kaffeesorten, die aus der Robusta-Bohne gewonnen werden, sind durch ihr sattes, erdiges und säurearmes Aroma gekennzeichnet. Im Gegensatz zur Arabica Bohne hat die Robusta-Bohne eine gerade Narbe, sodass sie sich gut von dieser unterscheiden lässt.
Die Excelsa-Bohne gehört zu den seltensten Kaffeearten. Diese Bohne wird ausschließlich im Tschad angebaut. Charakteristisch für die Excelsa-Bohne ist der starke und erdige Geschmack. Aufgrund der sehr regenarmen und trockenen Region in Westafrika ist diese Kaffeeart noch herber und bitterer als der Robusta-Kaffee. Die Excelsa-Bohne wird nur sehr wenig exportiert und ist deshalb kaum auf dem internationalen Kaffeemarkt zu finden.
Ebenfalls sehr wenig verbreitet ist die Liberica Bohne, die sehr hart und saftlos ist und nur wenig Zucker enthält. Typisch für die Liberica Bohne ist der hohe Koffeinanteil. Das Aroma ist allerdings nicht mit dem der Arabica- oder Robusta-Bohne zu vergleichen.
Als eine besonders bekömmliche Mischung zwischen der Arabica- und der Liberica-Bohne gilt der Maragogype Kaffeestrauch. Typisch für diese Kaffeeart sind seine milden, robusten, sehr großen und säurearmen Früchte. Deshalb gilt diese Kaffeesorte der Maragogype auch als magenschonende Kaffeevariante.
Der Kopi Luwakgehört zu den teuersten Kaffeesorten der Welt. Das Besondere am Kopi Luwak ist seine Herstellungsart: Für die Herstellung durchlaufen die Kaffeekirschen den Darmtrakt von Schleichkatzen, wodurch ein eigenes Aroma entsteht, das als erdig und schokoladig bezeichnet wird. Damit dieser teuerste Kaffee der Welt hergestellt werden kann, müssen viele tausend Schleichkatzen allerdings sehr leiden: Sie werden in kleine Käfige gesperrt, in denen sie ausschließlich Kaffeekirschen zu essen bekommen. Als Folge dieser Massentierhaltung leiden viele der Katzen an psychischen Erkrankungen und Nährstoffmangel.
Nass – halbtrocken – trocken: die verschiedene Arten der Aufbereitung
Nicht nur die Kaffeearten unterscheiden sich ganz grundlegend voneinander, auch die Arten der Aufbereitung von Rohkaffee können sehr verschieden sein: So kann es durchaus passieren, dass die gleiche Kaffeeart von der gleichen Farm durch ihre andere Aufbereitung komplett anders schmeckt.
Die trockene Aufbereitung
Die trockene oder auch ungewaschene Aufbereitung gehört zu den ältesten und einfachsten Arten der Rohkaffeeverarbeitung. Sehr verbreitet ist diese Art der Aufbereitung in Ländern mit warmen Klima und wenig Wasservorkommen, denn hier gehört die Trocknung zu den Hauptaktivitäten. Dazu werden die Bohnen 2-3 Wochen in der Sonne getrocknet und hin und wieder gewendet. Dieser Vorgang geschieht so lange, bis das Fruchtfleisch mit dem Silberhäutchen und der pergamentartigen Hülle maschinell von der Bohne getrennt werden kann. Durch das Trocknen der Kaffeekirschen vor dem Schälen gelangt Fruchtzucker aus dem Fruchtfleisch in die Kaffeebohnen, was den Kaffee später süßer und voller macht.
Die halbtrockene Aufbereitung
Die halbtrockene Aufbereitung wird auch als „pulped natural” bezeichnet, d. h. die Bohnen werden entpulpt und dann natürlich aufbereitet. Dies ist ein „Mittelweg“, wenn nicht so viel Wasser benutzt werden kann/soll. Bei dieser Aufbereitung wird nicht wird nicht die ganze Kaffeekirsche getrocknet, sondern der entpulpte Kern. Durch dieses Verfahren entsteht ein milder Kaffee mit ausgeglichenem Aroma.
Die nasse Aufbereitung
Sie nasse Aufbereitung ist deutlich aufwendiger als die beiden anderen Verfahren und wird mit Hilfe von viel Wasser durchgeführt. Deshalb wird dieses Verfahren in wasserreichen Bergregionen angewendet. Dafür werden zunächst die Schale und das Fruchtfleisch der Kaffeekirsche entfernt. An der Bohne bleiben nur Schleimschicht und eine Pergamenthülle übrig. Durch die Entfernung des Fruchtfleisches bleibt der besondere Geschmack der Kaffeebohne erhalten, der Kaffee wirkt klarer, komplexer und kann mehr Säure enthalten.
Nach dieser kleinen Kaffeekunde wirst du merken: Es liegt an dir, welche Kaffesorte du bevorzugst. Außerdem kommt es sehr darauf an, welche Art von Kaffee du genießen möchtest: ein Filterkaffee braucht eine andere Körnung als ein Espresso oder der French Press. Zudem solltest du dich zunächst für eine der hier beschriebenen Kaffeebohnen entscheiden und dich dann mit dem Mahlen des Kaffees auseinandersetzen.
Welchen Kaffee kann ich zum selber Mahlen benutzen?
Eines direkt vorweg: Gemahlener Kaffee verliert innerhalb weniger Tage sein Aroma, sodass du die Bohnen immer nur in kleinen Mengen und direkt kaufen solltest und den Kaffee kurz vor dem Aufbrühen selber mahlen. Für welchen Kaffee du dich entscheidest, hängt ganz von deinen persönlichen Vorlieben ab: Magst du das Getränk lieber mild oder kräftig? Wie viel Säure sollte deiner Meinung nach darin enthalten sein bzw. wie viel Säureanteil ist noch verträglich für dich? Erkundige dich deshalb vor dem Kaffeebohnen-Kauf genau nach der Kaffeeart und wähle dann bewusst eine für dich ideale Variante aus.
Welchen Mahlgrad sollte ich wählen?
Magst du lieber milden, starken oder leicht schokoladig schmeckenden Kaffee? Auch der Mahlgrad ist wieder abhängig von deinem persönlichen Geschmack. Generell lässt sich fürs Kaffeemahlen aber zusammenfassen: Je länger das Kaffeepulver mit Wasser in Kontakt ist, desto gröber muss die Mahlung sein, je kürzer, desto feiner. So benötigst du für die French-Press-Zubereitung z. B. ein sehr grobkörnigeres Pulver, für einen klassischen Filterkaffee eher eine mittlere Mahlstärke. Für einen Espresso werden meist sehr fein gemahlene Bohnen empfohlen, da hier das Wasser nur kurz durchläuft, währenddessen sich die Aromen entfalten können. Demnach ist für jede der Zubereitungsarten ein spezieller Mahlgrad des Kaffees nötig, um das Optimum an Aromen und Säuren aus den gerösteten Bohnen herauszulösen. Zusammenfassend kannst du dir merken:
Mahlgrad für die French-Press-Kanne: grobkörnig
Mahlgrad für Filterkaffee: mittel
Mahlgrad für Espresso: sehr fein
Welche Geräte/Utensilien/welche Ausstattung brauche ich zum selber mahlen?
Im Handel gibt es mittlerweile viele verschiedene Kaffeemühlen, die du für das Mahlen zu Hause nutzen kannst. Die größten Unterschiede zwischen den verschiedenen Modellen ergeben sich durch die verschiedenen Mahlwerke:
Die gängigsten Varianten sind sogenannten Schlagmühlen, die die Kaffeebohnen mit ihren rotierenden Messern zerkleinern. Dieses sind auch die preiswertesten Modelle, jedoch haben sie einige Schwachstellen: Sie mahlen sehr laut und können teilweise sehr heiß laufen. Außerdem wird der Kaffee teilweise sehr unregelmäßig gemahlen.
Die (etwas teurere) Alternative sind Mühlen mit einem Kegel- oder Scheibenmahlwerk. Diese mahlen die Bohnen bei weniger Umdrehungen, sind dadurch deutlich leiser und mahlen gleichmäßiger.
Wie lagert man die Bohnen am besten, damit man lange was davon hat?
Zunächst ist es wichtig, dass du die Kaffeebohnen nicht direkter Hitze, Sauerstoff, Feuchtigkeit und Licht aussetzt. Auch von einer Aufbewahrung im Kühlschrank ist, entgegen einer weit verbreiteten Empfehlung, abzuraten. Denn hier kommen die Kaffeebohnen mit zu vielen verschiedene Gerüchen und Aromen in Kontakt, die nicht gut für die Haltbarkeit und das Aroma deines Kaffees sind. Ebenfalls schädlich sind zu starke Temperaturschwankungen, da sich Kondenswasser bilden, das in die Bohnen eindringen und diesen ihr besonderes Aroma entziehen kann. Empfohlen wird deshalb die Aufbewahrung an einem trockenen nicht zu hellen Ort, der etwas unter der Zimmertemperatur liegt.
Am besten ist es, wenn du den Kaffee so lange in der Verpackung lagerst, bis zu ihn zum Mahlen benötigst. Mahle immer nur die Menge, die du gerade brauchst. Nach der Bohnenentnahme die Verpackung immer wieder gut verschließen.
Woran erkenne ich die gute Qualität von Kaffeebohnen?
Es gibt einige Anzeichen, die dir von Anfang an zeigen, ob du dich für eine Kaffeebohne von guter Qualität entschieden hast oder eben nicht. Zu diesen Anzeichen gehören u. a.:
Gute Kaffeebohnen dürfen auf keinen Fall Schimmel oder Schimmelspuren aufweisen
Kaffeebohnen, die schon vor dem Mahlen Bruchspuren aufweisen, sind ebenfalls ein Zeichen für schlechte Qualität.
Wichtig ist der gute Duft des Kaffees. Dieser sollte nach Kaffee riechen und schmecken und nicht etwa nach Fehlarmomen wie Gummi o. Ä.
Auf den Kaffeebohnen sollte kein öliger Glanz zu erkennen sein, denn dies ist ein Anzeichen dafür, dass die Aromen bereits heraustreten.
– Bohnen sind ungefähr gleich groß
Um die Bohnen gleichmäßig rösten zu können, sollten diese möglichst glich groß sein.
Du siehst: Beim Mahlen von Kaffee kommt es immer wieder auf deinen ganz eigenen Geschmack und deine Vorlieben an. Das beginnt bei der Auswahl der Kaffeeart, zieht sich weiter über die Aufbereitung der Bohnen und endet bei der Kaffeemühle und dem Mahlgrad. Am besten wird sein, dass du möglichst viel testest, um herauszufinden, mit welcher Version du am zufriedensten bist. Lass es dir schmecken!
Kaffee mahlen
Kaffee richtig mahlen: Entscheidend für den Geschmack
26.11.2013, 12:50 Uhr | ek (CF)
Wenn Sie Ihren Kaffee richtig mahlen, können Sie den Geschmack erheblich verbessern. Doch wie genau sollte man Kaffee eigentlich mahlen? Folgende Tipps zeigen, wie es richtig geht.
Kaffee richtig mahlen: Tipps für einen besseren Geschmack
Wird eine hochwertige Kaffeesorte nicht richtig gemahlen, können sich die Aromen nicht optimal entfalten und das Geschmackserlebnis wird beeinträchtigt. Absolute Kaffeekenner schwören daher darauf, ihren Kaffee mit dem richtigen Equipment selber zu mahlen, um so den Geschmack zu optimieren.
Wählen Sie für den optimalen Geschmack am besten eine Röstung aus einer kleinen Rösterei und legen Sie immer nur einen kleinen Vorrat an, da bei einer zu langen Lagerung die Aromen verloren gehen.
Weiterhin sollten Sie den Kaffee kühl und trocken lagern, bevor Sie ihn zügig verbrauchen. Maximal 14 Tage sollten die frisch gerösteten Kaffeebohnen bei Ihnen lagern, bis sie verbraucht werden, um den Qualitätsverlust gering zu halten.
Mit der Kaffeemühle den Kaffee richtig mahlen: Tipps
Es gibt unterschiedliche Modelle bei den Kaffeemühlen, wichtig ist hauptsächlich, dass Sie den Mahlgrad individuell einstellen können. Zur Auswahl stehen einfache Handmühlen oder auch elektrische Mühlen in verschiedenen Varianten.
Je nach Getränk muss die Mahlung grob oder fein ausfallen. Während Filterkaffee zum Beispiel eine mittelstarke Mahlung benötigt, ist für Espresso die sehr feine Mahlung optimal, um den Geschmack zu optimieren.
Mahlen - aber richtig

Der Weg zur perfekten Mahlung
Wann soll ich mahlen? So frisch wie möglich.
Die geröstete Kaffeebohne schützt im ganzen die ätherischen Öle des Caffès, die erst beim Mahlen freigesetzt werden. Die begehrte Crema entsteht nur bei frisch gemahlenem Caffè, da ätherische Öle leicht flüchtig sind. Sobald Sauerstoff ins Spiel kommt verliert der Caffè an Aroma. Bereits nach einigen Stunden kann man den Unterschied deutlich schmecken. Deshalb mahlt man am besten erst kurz vor der Zubereitung des Espressos / Kaffees.
Womit soll ich mahlen?
Eigentlich ist "mahlen" ja der falsche Begriff, denn die Kaffeebohnen sollten gebrochen und nicht zerschnitten, zerhackt oder zerquetscht werden. Das ist wichtig, damit die ätherischen Öle sich richtig entfalten könnten. Wenn Sie bei uns eine Kaffeemühle erwerben, können Sie beruhigt sein, denn unsere Kaffeemühlen brechen die Bohnen alle entweder mittels eines Kegelmahlwerks oder Scheibenmahlwerks.
Keine Erwärmung der Kaffeebohnen vor dem Brühvorgang
Denn sonst verlieren Sie schon zu früh ihre Aromastoffe. Um eine übermäßige Erwärmung zu vermeiden sollten Sie eine Mühle mit größeren Mahlscheiben wählen. Denn: Je größer die Scheiben desto mehr Bohnen können gleichzeitig gemahlen werden und somit kann langsamer gemahlen werden ohne insgesamt langsamer als andere Mühlen zu sein. Und je langsamer gemahlen wird, desto weniger Reibungswärme, also kühlerer Bohnen.
Kaffeemühlen mit Mahlwerkskühlung
Für besonders kühle und schonende Mahlungen haben wir sogar eine Kaffeemühle mit Mahlwerkskühlung im Sortiment.
Wie fein muss ich mahlen?
- Die feinste Mahlung empfiehlt sich für türkischen Mokka.
- Für Espressomaschinen mit integrierter Pumpe sollte der Mahlgrad ziemlich fein sein, bei Handhebelmaschinen etwas gröber.
- Mittlerer Mahlgrad empfiehlt sich bei Filterkaffeemaschinen oder Brühung mit Handfilter
- Für die einfache Pressstempelkanne ist der Kaffee am besten grob gemahlen.
- Den Mahlgrad der Mühle muss man immer an die Kaffeemaschine und die Kaffeesorte manuell anpassen.
Wie erkenne ich zu fein oder zu grob gemahlenen Kaffee?
Zu fein gemahlenen Kaffee erkennen Sie daran, dass sich die Kaffeepartikel zu größeren Ansammlungen oder Klümpchen zusammen lagern.

Zu grob gemahlenen Kaffee erkennen Sie daran, dass sich die Kaffeepartikel nicht zu Kügelchen oder Klümpchen zusammen lagern.

Unsere Faustregeln
- Der Espresso sollte langsam sämig heraus fließen, ohne abzubrechen oder zu tröpfeln
- Der Espresso wird optimal bei ca. 9 bis maximal 13 Bar zubereitet. Dabei dauert es ca. 15 - max. 30 Sekunden, bis eine Espressotasse zur 50% gefüllt wird
- Tröpfelnder Auslauf = zu fein gemahlener Kaffee bzw. zu hohe Dosierung
- Zu schneller Auslauf = zu grob gemahlener Kaffee bzw. zu niedrige Dosierung
Weiterführende Links
- Nun haben Sie das richtige Kaffeemehl, wie man daraus den perfekten Espresso macht, erfahren Sie bei der Espresso-Extraktion
- Einige White-Paper von Mahlkönig über das richtige Mahlen gibt es hier zum Download: Grundlagen, Frisch oder Vorratsmahlung und Espresso richtig Mahlen
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Kaffee: rösten und mahlen
Röstung und Lagerung

Kaffee ist mehr als ein nur ein Getränk: Cappuccino, Café au Lait, Espresso oder frisch aufgebrühter Filterkaffee bieten genussvolle Pausen - ob zum Frühstück, nach dem Essen oder als Koffeinkick am Nachmittag. Daran, wann und wozu welcher Kaffee am besten getrunken werden sollte, scheiden sich die Nationen und Geister, bei der Qualität hingegen sind einige Standards zu beachten.
Neben der Zubereitungsmethode und Mahlweise, sind die Wahl der Bohne und deren Röstung wichtig: Hier spielen außer der Röstungsart, meistens Trommel- oder industrielle Fließbandröstung, vor allem Dauer und Temperatur eine große Rolle. Espressobohnen beispielsweise sind durch ihre längere Röstzeit wesentlich dunkler als Kaffeebohnen, enthalten dadurch aber weniger Säure und Koffein. Durch das Rösten vollzieht sich im Inneren der Bohnen ein chemischer Prozess, das Volumen der Bohnen verdoppelt sich, die Haut platzt mit einem lauten Knacken ab, Zucker und Eiweiß karamellisieren, Säuren entstehen und flüchtige Aromen werden frei gesetzt. Eine schnelle Abkühlung und Verpackung ist nötig, um die Aromen zu erhalten.
Zubereitungsarten

Die perfekte Crema
Die Aromastoffe und -öle der Kaffeebohnen sind äußerst empfindsam und verändern sich im Kontakt mit Sauerstoff: Wählen Sie lieber kleine Packungen, lagern Sie diese möglichst kühl und brauchen Sie die Bohnen zügig innerhalb von 14 Tagen auf. Nur die grünen, rohen Bohnen lassen sich ohne Qualitätsverlust bis zu ein Jahr lagern. Beim Kauf von frisch gerösteten Bohnen ist darauf zu achten, dass das Röstdatum nicht länger als eine Woche zurück liegt. Bereits abgepackte Bohnen sollten noch mindestens zehn Monate haltbar sein.
Gemahlener Kaffee verliert innerhalb weniger Tage sein Aroma, deshalb lieber die Bohnen direkt kaufen und den Kaffee kurz vorm Aufbrühen selber mahlen. Die Wahl der Kaffeemühle richtet sich nach den persönlichen Kaffeevorlieben, wie auch der gewählte Mahlgrad und die Sorte der Kaffeebohne von der bevorzugten Zubereitungsart abhängt. Generell gilt fürs Kaffeemahlen: Je länger das Kaffeepulver mit Wasser in Kontakt ist, umso gröber muss die Mahlung sein, je kürzer, umso feiner. Für die French-Press-Methode braucht es also grobkörnigeres Pulver als für klassischen Filterkaffee, der mit einer mittleren Mahlstärke auskommt. Ein guter Espresso benötigt hingegen sehr fein gemahlene Bohnen, damit sich während des kurzen Wasserdurchlaufs alle Aromen entfalten können.
Wie wird Kaffee passend zur Zubereitung gemahlen?
- Für die French-Press-Kanne: grobkörnig
- Für Filterkaffee: mittel
- Für Espresso: sehr fein

Kegelmahlwerk oder Propellermühle

Zum Kaffeemahlen kann zwischen Handmühle, kleinen elektrischen Schlagmühlen oder hochkarätigen Scheibenmühlen gewählt werden - je nach Kaffeeleidenschaft. Da die Mahlung letztlich jedoch einen weitaus größeren Einfluss auf die Kaffeequalität hat als die Zubereitungsart, raten Experten, lieber in eine hochwertige Kaffeemühle zu investieren als in die Maschine.
Die klassische Hand-Kaffeemühle ist in der Regel mit einem Kegelmahlwerk ausgestattet, das eine gleichmäßige Mahlung der Bohnen garantiert. Der Mahlgrad lässt sich stufenlos einstellen, die Bohnenmenge kann für den jeweiligen Bedarf gewählt werden. Ein Kegelmahlwerk sorgt auch bei elektrischen Mühlen für eine optimale Mahlung, da durch die niedrige Rotationsgeschwindigkeit die Bohnen nicht unnötig erhitzt werden und verbrennen, was sich im Geschmack bemerkbar macht.
Häufiger sind hochwertige Espresso- und Kaffeemühlen jedoch mit einem Scheibenmahlwerk ausgestattet, das dank der hohen Drehzahl nicht so schnell erhitzt und eine gleichmäßige Mahlung von sehr fein bis grobkörnig ermöglicht. In der Regel sind sowohl Kegel- wie auch Scheibenmahlwerke aus gehärtetem Stahl oder aus Keramik gefertigt. Keramikmahlwerke haben ebenfalls den Vorteil, dass sie bei hoher Beanspruchung nicht heiß laufen und so die Aromen der Bohne am besten erhalten bleiben. Schlagmahlwerke, so genannte Propellermühlen, die wie ein Mixer mit einem Messer am Boden arbeiten, liefern ein etwas ungleichmäßigeres Mahlergebnis. Hier sollte, um eine Überhitzung des Kaffees und damit die Freisetzung von Bitterstoffen zu vermeiden, in kurzen Intervallen gemahlen werden.
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