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Kaffee magenschmerzen

Diese Lebensmittel können schuld an Bauchschmerzen sein

20.07.2016, 15:46 Uhr | je (CF)/ses

Lebensmittel können schuld an Bauchschmerzen sein (Quelle: Jochen Tack/imago)

Bauchschmerzen kennt jeder, aber in den wenigsten Fällen wird jemals die Ursache bekannt. Dabei gibt es eine Reihe möglicher Ursachen, zu denen auch der Genuss bestimmter Lebensmittel zählt. So sollten Sie vor allem bei regelmäßigen Bauchschmerzen über Ihren Speiseplan nachdenken.

Seltene Bauchschmerzen sind meistens unproblematisch

Wenn Sie nur in seltenen Situationen Bauchschmerzen empfinden, bedarf es meist keiner Behandlung. Vor allem, wenn die Schmerzen nach einem reichhaltigen Essen auftreten, dürfte die Ursache leicht auszumachen sein.

Anders sieht es hingegen aus, wenn gleichzeitig Sodbrennen und Aufstoßen auftreten. In diesem Fall könnte eine Entzündung der Speiseröhre, die sogenannte Refluxkrankheit, die Ursache sein. Sie entsteht, wenn Mageninhalt, damit verbunden auch saurer Magensaft, in die Speiseröhre zurückfließt. Der Grund für diesen Rückfluss ist ein Versagen des Schließmuskels am Mageneingang.

10 Lebensmittel, die Bauchschmerzen verursachen können

Die Entzündung tritt nur in den unteren Abschnitten der Speiseröhre auf, weil sie direkt an den Magen grenzen, wie das Portal "netdoktor.de" schreibt. Bei immer wiederkehrenden Schmerzen und Sodbrennen besteht sogar die Gefahr, dass sich an den betroffenen Zellen der Speiseröhre Speiseröhrenkrebs entwickelt.

Lebensmittel, die Bauchschmerzen auslösen

Meist haben Bauschmerzen aber eine ganz einfache Ursache und bedürfen keiner ärztlichen Behandlung. So etwa, wenn Sie bestimmte Lebensmittel zu sich nehmen, die Blähungen und Krämpfe verursachen. Das Fitnessmagazin „Fit for Fun“ zählt in diesem Zusammenhang eine Reihe von Lebensmitteln auf, die blähend wirken und Bauchschmerzen verursachen können.

Die „Klassiker“ sind Milch, Bohnen und Schokolade, aber auch Brokkoli und Tomaten können die Ursache für die Beschwerden sein. Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Rohkost gelten als schwer verdaulich und können für Blähungen und Bauchkrämpfe verantwortlich sein. Häufig sind auch fettreiche Speisen oder scharf gewürztes Essen Schuld an schmerzhaftem Magengrummeln.

Dass zu viel Alkohol und Koffein ebenfalls Bauchschmerzen verursachen können, versteht sich fast von selbst. Trotzdem: Achten Sie ganz bewusst auf die verzehrten Mengen. Gerade Kaffee wird tagsüber oft "nebenbei" getrunken und auch das Glas Wein oder Bier am Abend vervielfacht sich in geselliger Runde oft.

Magenfreundliche Lebensmittel: Hier dürfen Sie zugreifen

Bananen, Möhren und Fenchel haben eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Bereich und sind reich an Vitaminen. Kartoffeln gehören zu den basischen Lebensmitteln und schützen die Magenschleimhaut. Im Gegensatz zu Käse ist Frischkäse die leichtere Variante für Ihren Magen. Zucchinis, grüne Salate und säurearmes Obst wie Birnen, Äpfel und Pfirsiche werden meist gut vertragen.

Der richtige Umgang mit Bauchschmerzen

Damit es nach dem Essen nicht zu Bauchschmerzen kommt, sollten Sie die Lebensmittel weder zu heiß noch zu kalt genießen. Nehmen Sie sich vor allem Zeit zum Essen. Schaffen Sie sich einen gewissen Zeitraum, um in Ruhe zu essen. Hastiges Essen erzeugt Stress, der wiederum die Säurebildung im Körper anregt und auf diese Weise auch zu Bauchschmerzen oder Sodbrennen führen kann.

Bei häufigen Bauchschmerzen und Begleiterscheinungen wie Völlegefühl, Brechreiz, Magenkrämpfen oder gar Blut im Stuhl sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. In diesen Fällen ist es eher unwahrscheinlich, dass Lebensmittel die Ursache für die Beschwerden sind. Es könnte eine organische oder auch eine psychische Krankheit für Ihr Unwohlsein verantwortlich sein.

Hausmittel gegen Bauchschmerzen

In harmlosen Fällen erweisen sich jedoch eine Reihe von Hausmitteln als wirksam. Bei Bauchschmerzen ist vor allem die Behandlung mit Wärme von Vorteil, da sie beruhigend auf den Körper wirkt. Es wird daher empfohlen, Tees, vor allem magenschonenden Fenchel- und Koriandertee, zu trinken. Eine Wärmflasche mit heißem Wasser lindert ebenfalls Schmerzen und entspannt den Bauch. Auch ein auf den Bauch gelegter Essigwickel hilft aufgrund seiner säurebindenden Wirkung Bauchschmerzen zu lindern.

Verzichten Sie in jedem Fall auf Süßigkeiten und fettreiches Essen. Diese Lebensmittel belasten den Magen eher, als dass sie der Erholung dienlich sind. Nehmen Sie stattdessen Kartoffeln zu sich. Diese binden die Magensäure aufgrund der in ihnen enthaltenen Stärke. Auch eine entfettete Hühnersuppe kann Ihnen bei der Linderung von Bauchschmerzen helfen.

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Hilft Kaffee bei Magenproblemen?

Geröstete Kaffeebohnen (c)pixabay.com

Es gibt kein definitives Rezept gegen Bauchschmerzen, aber einige Dinge, auf die man achten sollte:

Auf Genussmittel wie Bier, Kaffee und Zigaretten sollte man am besten verzichten, denn Alkohol und Kaffee sind so genannte Säurelocker. Speziell die Stoffe in Bohnenkaffee sorgen für eine unangenehmeres Verdauungsgefühl und regen die Magensäureproduktion an. Diese Reizung sorgt bei vielen für Unwohlsein. Ein hilfreicher Tipp – wenn man schon nicht auf Kaffee verzichten kann – ist, Kaffee immer nach einer Mahlzeit zu trinken. Auf leeren Magen wirkt der Kaffee stärker. Eine andere Variante ist auch magenschonender Kaffee. Dort sind die Bitter- und Reizstoffe bereits herausgefiltert, was ihn generell bekömmlicher macht.

Auf Zigaretten sollte man verzichten – immer! (c)pixabay.com

Wichtig zum Abschluss: Keinen Magenbitter trinken! Damit sind kleine Schnäpse gemeint, die man gern nach einem großen und schweren Essen trinkt. Sie richten nur Schaden an. Der Alkohol ist für den Körper ein Gift, welches entsorgt werden muss. Also stellt der Körper sämtliche Verdauungsarbeit ein und kümmert sich erstmal um den Alkohol.

Fettreiche Speisen werden deswegen erstmal eingelagert und bilden dann diese peinlichen Pölsterchen an Hüften oder Schenkeln.

Das sind nur unsere Tipps. Habt ihr auch ein paar? Schreibt sie uns!

Magenschmerzen nach Kaffee

Heute nachmittag trank ich mal wieder nach langer Zeit echten Kaffee und jetzt piekt mein Magen. Eigentlich mag ich den geschmack von Kaffee, aber ich bekomme sehr oft Magenschmerzen nach dem Trinken, aber meist erst einige Stunden spдter, was mich auch wundert.

Welcher Kaffee ist denn nicht so reizend fьr den Magen? Macht das Koffein das oder welcher Stoff?

ich geh mal davon aus, dass es die Bitterstoffe im Kaffee sind. ich glaube, das Koffeein hat damit wohl nichts zu tun. versuche mal eine "milde" Sorte, wie z.B. der:

ich selbst hab da zum Glьck keine Probleme, bin nдmlich ein echter Kaffeeholiker

Schau mal HIER

da die Schmerzen erst mit Latenz, also Stunden spдter, auftreten, sollte man daran denken, dass es auch eine Reaktion der Gallenblase sein kann.

Ok danke fьr eure Antworten. @Ultimus: Wie дuЯern sich Probleme mit der Gallenblase noch? Denn sonst habe ich keine Beschwerden, nur wenn ich sehr fettig ese fдllt mir ein, dann wird mir auch komisch im Magen. Aber bei viel Schokolade z.B. nicht.

Je nachdem, wo du ihn kaufst, kannst du fragen, welcher nicht so scharf gerцstet ist (das macht ihn sauer). Von Javcobs K*** kriege ich schon, seit ich mich erinnern kann, Magenschmerzen. Von Tchibo Guatemala grande ist problemlos, die haben aber auch noch andere Sorten mit weniger Sдure.

Ich vertrage auch keinen Kaffee und trinke daher Cappuccino !

Ist milder also normaler Kaffee und schmeckt doch genau so gut.

Ich hab sowas leider auch bei Cola dachte eigentlich immer das lдge am Koffein

Hmm, wie wдre es denn mit Kaffee nicht trinken und dafьr was anderes?

Wenn dir dein Kцrper schon das offensichtliche Warnsignal durch Schmerz gibt, bitte nicht das Zeuch das will ich nicht, warum dann nicht darauf hцren, sondern sich selbst schaden?

Versteh ich nicht so ganz.

Welcher Kaffee ist denn nicht so reizend fьr den Magen?

Ich konnte jahrelang keinen Kaffee trinken. Bis ich dann den Tip bekam, ganze Bohnen zu kaufen und frisch gemahlen aufzubrьhen. So kann ich auch mehrere Tassen am Tag genieЯen.

Ich habe auch schon mal Probleme,vor allem wenn ich mal zuviel Kaffee getrunken habe.

Was echt gut hilft,wenn der Magen dann mal zwickt:

1-2 Esslцffel Haferflocken mit Milch(kein Zucker)

Beruhigt den Magen dann sehr schnell.Ich denke fast,das der Magen dann ьbersдuert und die Magenschleimhaut gereizt ist.

Ratio

ja, da denke ich wie Ratio

ja, da denke ich wie Ratio

@ MauriceBLN**,

ich bin ьberzeugt, dass man durch Auswahl persцnlich bekцmmlichen Kaffees und durch seine Zubereitung viel zur Vertrдglichkeit beitragen kann.

Zum Verdacht auf Gallenleiden: Die Symptomatik ist abhдngig davon, ob es sich um eine Entzьndung, um Steine oder gar rein funktionelle Zustдnde handelt. In erster Linie finden sich Schmerzen, u.U. bis Kolikstдrke, nach fettreichen Mahlzeiten, nach Bohnenkaffee und Eigelb. Durch eine US-Untersuchung sollten Steine oder Gries ausgeschlossen werden.

Ich habe vor einem halben Jahr eine Magenspiegelung machen lassen, da war alles in Ordnung. WeiЯ ja nicht ob die da auch die Galle untersuchen.

Werde mal die Tips hier ausprobieren.

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Kaffee magenschmerzen

Magenschmerzen

Mit Magenschmerzen bezeichnet man allgemein eine Vielzahl von verschiedenen Schmerzen in der Magengegend. Sie treten häufig in Zusammenhang mit Erkrankungen des Verdauungstrakts oder mit falscher und zu reichhaltiger Nahrungsaufnahme auf. In den meisten Fällen sind sie harmlos, gehören jedoch zu einem typischen Volksleiden und können verschiedene Ursachen haben.

Magenschmerzen – Ein stechendes Gefühl

Allgemeines über Magenschmerzen

Magenschmerzen sind häufig eine harmlose und vorübergehende Erscheinung, die sich von selbst wieder beruhigt. Die Häufigkeit und die Intensität von Magenschmerzen sollte jedoch stets beobachtet und nach Veränderungen überprüft werden. Tauchen die Beschwerden regelmäßig auf oder werden sogar schlimmer, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Gerade wenn neben den Bauch- und Magenschmerzen andere Symptome wie Durchfall oder Erbrechen hinzu kommen, sollte nicht zu lange gezögert werden.

Da die häufigsten harmlosen Magenbeschwerden auf die Ernährung zurück zu führen sind, kann man davon ausgehen, dass ein Großteil der Bevölkerung, in Ländern mit Hungersnot als auch in Industriestaaten, regelmäßig einige der üblichen Beschwerden aufweist.

Häufige Symptome

Die Symptome können unterschiedlich ausgeprägt sein. Von stechenden bis krampfartigen Magenschmerzen kann der Patient auch unter zusätzlichen Beschwerden leiden. Häufig tauchen Magenschmerzen zusammen mit Blähungen, Durchfall und Verstopfung auf. Übelkeit, Erbrechen oder blutiger Stuhlgang deuten hingegen auf ernstere Beschwerden. Hin und wieder kann jeder unter solchen Schmerzen leiden. Dies ist in der Regel kein Grund zur Sorge, bei dauerhafter Belastung des Magens sollte jedoch ein Arzt konsultiert werden.

Wer besonders gefährdet ist

Magenschmerzen und die typischen Symptome wie Blähungen oder Verstopfungen treten häufig nach Mahlzeiten mit blähenden Lebensmitteln wie Kohl oder Zwiebelgewächse auf. Menschen, die zu viel essen oder zu wenig verdauungsfördernde Zutaten aufnehmen, können ebenfalls an Bauchschmerzen leiden. Die Ernährung sollte stets abwechslungsreich und durch Kräuter oder Gewürze darmanregend sein. Des Weiteren sind Menschen mit bestimmten Erkrankungen wie Reizdarm, Morbus Crohn oder Entzündungen der Verdauungsorgane besonders anfällig für Magenschmerzen. Liegt keine bekannte Erkrankung zugrunde, kann den Schmerzen durch einfache Hausmittel entgegen gewirkt werden. Bestimmte Teesorten wie Fencheltee mit Anis und Kümmel oder der verdauungsanregende Grüntee können bereits Linderung verschaffen. Ferner sollten die Essgewohnheiten verbessert oder mit einem Arzt abgeklärt werden.

Bauch- und Magenschmerzen sind nicht immer gleich

Bauchschmerzen sind nicht gleich Bauchschmerzen – das weiß nicht nur der Arzt, sondern erkennt auch der Betroffene. Der Bauchschmerz bei großem Hunger oder zu viel fettigem Essen unterscheidet sich eindeutig von den Bauch- oder Magenschmerzen durch beispielsweise eine Magenschleimhautentzündung. Wichtig ist immer die Schmerzen ernst zu nehmen und wenn möglich nachzuvollziehen, ob die Magenschmerzen einen logischen Grund haben können. Vielleicht hat man tatsächlich zu viel geschlemmt oder in den letzten Wochen permanent hohen Stress gehabt.

Stress schlägt oft auf den Magen

Bei Beschwerden mit dem Magen ist Stress immer ein großes Thema. Viele Menschen merken im Berufsalltag gar nicht mehr welchen Stress sie tagtäglich haben. Zusätzlich zu dem Stress und der kaum vorhandenen Zeit für Pausen wird dann auch noch das Mittagessen im Stehen oder nebenbei einfach am Arbeitsplatz verschlungen. Auf längere Sicht verkraftet unser Magen und auch unser Darm solch eine Belastung nicht. Wer seinem Verdauungssystem keine Zeit lässt in Ruhe verdauen zu können, der läuft Gefahr Magengeschwüre und schlimmeres zu entwickeln. Auch ständiges Sodbrennen und saures Aufstoßen sind Symptome, die mit der Zeit entstehen, wenn man sich und seiner Verdauung keine Ruhezeiten gönnt.

Wenn die Magensäure überkocht

Damit unser Magen all die Nahrung verdauen kann, die wir ihm täglich zuführen braucht er Unterstützung. Neben unseren Zähnen und Speichel zum Zerkleinern und erstem Aufspalten der Nahrung hilft ihm dabei unsere Magensäure. Diese besteht zu einem gewissen Teil aus Salzsäure und kann so ziemlich alles nach und nach zersetzen. Damit sie das auch einigermaßen zügig schafft, ist es wichtig, dass die Nahrung ausreichend zerkleinert wurde, bevor sie in den Magen kommt.

Alles muss schnell gehen – auch das Essen

Genau hier ist aber oft schon das erste Problem. In der schnelllebigen Zeit haben wir uns leider angewöhnt schnell und hastig zu essen . Da bleibt keine Zeit um das Essen immer zu genießen und jeden Bissen gründlich zu kauen. Oft wird einmal abbgebissen dann maximal 3-4 mal gekaut und runter damit. Den Rest darf dann unser Magen machen. Der findet das aber gar nicht so gut, dass er nur so riesige Stücke an Essen bekommt und muss beginnen die Säure im Magen in Bewegung zu setzen, damit sie auch all die großen Essenstücke umschließt.

Oft essen wir das Falsche

Das was wir essen ist aber auch nicht immer leicht verdaulich und so geben wir unserem Magen noch eine extra Aufgabe. Speziell bei Fastfood und Fertigprodukten nehmen wir viele Zusatzstoffe und schlechte Fette zu uns. Diese Kombination strapaziert unseren Magen noch mehr und er gerät zusätzlich in Wallung. Mittlerweile beginnt die Magensäure Wellen zu schlagen und droht ausser Kontrolle zu raten. Unser Magen produziert nämlich immer mehr Magensäure, da die ganzen ungesunden und großen Brocken schnell verdaut werden müssen. Die Säurekonzentration in unserem Magen wird demnach stetig größer. Hinzu kommt das Problem, dass wir zu wenig Flüssigkeit vor, während und nach den Mahlzeiten zu uns nehmen . Es gibt also nichts, was die Säurekonzentration in unserem Magen verringern könnte.

Unser Magen kann wie ein Vulkan ausbrechen

Irgendwann kann unser Magen die ganzen Belastungen nicht mehr aushalten und übersäuert daraufhin bekommen wir Magenschmerzen. Denn die hohe Konzentration der Magensäure greift auch irgendwann die eigene Magenschleimhaut an. Das führt dazu, dass der Magen wieder träger wird und die Bewegungen des Magens nachlassen. Diese sind aber für die Verdauung von Nahrung extrem wichtig. Nicht nur, dass die Magensäure dadurch in Bewegung bleibt, es wird damit auch zusätzlich die Nahrung zerkleinert sowie die einzelnen Inhaltsstoffe teilweise aus der Nahrung gefiltert und abtransportiert. Bleibt die Magenbewegung aus erhöht sich erneut der Magensäureanteil und es kommt zu einer Art Erruption. Die Säure weiß nicht mehr wohin und schießt, wie Lava aus einem Vulkan, nach oben. Dieser Vorgang ist als Sodbrennen bekannt und ist fast jedem schonmal untergekommen. Natürlich ist es unangenehm, wenn die Magensäure nach oben kommt aber wenn es eine einmalige Sache bleibt ist es nicht schlimm. Wird jedoch an den Auslösern nichts geändert und Magenschmerzen, Bauchkrämpfe und Verdauungsprobleme weiter ignoriert, dann kann das ganze auch chronisch werden.

Veflixter Reflux

Wenn häufiges Sodbrennen und Magenprobleme chronisch geworden sind, dann ist meist die Refluxkrankheit im Spiel. Hierbei leiden Patienten unter ständigem Sodbrennen in hochkonzentrierter Form . Es ist also nicht mehr nur unangenehm sondern wirklich schmerzhaft. Zudem ist das ganze nicht ungefährlich und kann Langzeitschäden auslösen. Die stete Belastung des Darms, der Speiseröhre und auch des Mundraumes kann auf Dauer zu starken Reizungen in den Bereichen führen. Wer so lange keine Rücksicht auf seine Ernährung und seine Nahrungsaufnahme genommen hat und schlussendlich an einem Reflux leidet, wird anders über die wichtigkeit der Ernährung denken. Leider ist Reflux eine langwierige und sehr belastende Auswirkung von ungesunder Ernährungweise. Hier kann auch nur ein Arzt und eine komplette Ernährungsumstellung weiterhelfen. Der gesamte Verdauungsapparat ist so gereizt und nervös, dass er bei nur einer falschen Nahrungszunahme direkt wieder „explodieren“ kann. Lassen Sie es also nach Möglichkeit nicht so weit kommen und versuchen Sie sich bitte nach Möglichkeit gesund zu ernähren.

Punkte auf die Sie achten sollten um Magenschmerzen und einen Reflux zu verhindern

  • fettiges Essen

Versuchen Sie fettes Essen zu vermeiden. Auch wenn Fett ein Geschmcksträger ist muss es nicht immer und überall in großen Mengen zugeführt werden

  • wenig Kauen

    Kauen Sie Ihr Essen gründlich durch. Jeder Bissen darf gerne 20-30 mal gekaut werden . So erleichtern Sie Ihrem Magen seine Aufgabe sehr und auch die Produktion der Magensäure wird nicht zusätzlich angeregt

  • zum Essen nichts trinken

    Nehmen Sie während des Essens auch Flüssigkeit zu sich. Das hilft dem Magen die Nahrung zu verdauen und sorgt dafür, dass die Konzentration der Magensäure nicht zu hoch wird

  • zu scharfes Essen

    Würzen Sie Ihr Essen nicht immer zu stark. Speziell auf scharfe Gewürze wie Chilli, Cayennepfeffer, Sambal Olek und ähnliches sollten Sie auch mal verzichten. Zu scharfes Essen reizt den gesamten Verdauungstrakt und kann auch auf Dauer zu Schäden führen

  • zu schnelles Essen

    Nehmen Sie sich Zeit zum Essen. Auch auf der Arbeit muss die Zeit sein, dass man sich gesund ernährt. Verlassen Sie zum Essen Ihren Arbeitsplatz und machen Sie nach der Mittagspause einen kleinen Spaziergang, wenn möglich

  • Essen im Stehen

    Setzen Sie sich hin zu Essen. Essen Sie bewusst und nicht nebenbei

  • Was Sie über Ihren Magen wissen sollten

    Vielleicht das aller wichtigste vorweg – unser Magen ist kein Müllschucker! Viele Menschen scheinen das nicht zu wissen oder einfach zu ignorieren. Sie nehmen etwas in den Mund, dass Ihnen nicht schmeckt oder was offenbar nicht mehr ganz frisch ist und was tun sie? Sie schlucken es herunter! Wieso das denn? Jetzt ist es in unserem Organismus! Wenn wir schon bedenken haben etwas zu essen, dann sollten wir es wieder los werden und nicht noch in uns aufnehmen. Wenn Ihnen ein Kleidungsstück an der Stange nicht gefällt, dann ziehen Sie es doch auch nicht an, damit Sie es nicht mehr sehen müssen. Gehen Sie behutsamer und sanfter mit Ihrem Magen um.

    Unser Magen – Ein echtes Sensibelchen

    Einige von Ihnen werden jetzt sagen: „Mein Magen ist nicht sensibel, der verträgt einfach alles.“ Das mag noch so sein, aber auch das wird sich ändern. Denn auch der härteste und stärkste Magen beugt sich irgendwann den dauerhaften Belastungen. Versuchen Sie also Ihrem Magen nicht zu schaden, Sie haben nur einen. Unser Magen spiegelt auch oft unser Befinden wieder. Er ist quasi, zu einem gewissen Grad, ein Spiegel unserer Emotionen. Sind wir nervös, dann lässt das unser Magen uns deutlich spüren. Er grummelt, man bekommt Blähungen oder es wird einem Flau.

    • Flau wird einem auch beispielsweise wenn man Angst hat. Oben auf einem ungesicherten Aussichtspunkt, in der Schlange zur Achterbahn oder Nachts im dunklen Keller.
    • Auch die Liebe zeigt uns unser Magen. Es kribbelt besonders in ihm. Nicht umsonst heißt es im Volksmund, dass man Schmetterlinge im Bauch hat und die Liebe durch den Magen geht.
    • Nervosität kann unser Magen auch deutlich spürbar machen. Der Magen bläht sich auf und man bekommt leichte Krämpfe. Bei sehr starker Nervösität kann es sogar zu Erbrechen kommen.

    Unser Magen ist also viel mehr als nur Nahrungsverwerter. Er gibt uns Signale und kann uns in vielen Situationen ein guter Ratgeber sein. Einige Dinge muss man halt einfach aus dem Bauch heraus machen…

    Essen Sie nicht zu viel aber auch nicht immer zu wenig

    Wer nach jedem Essen ein Völlegefühl und ein Stechen in der Magengegend hat, der sollte seine Essgewohnheiten ändern. Denn eine permanente Überlastung der Magenkapazität macht nicht nur dick, sondern schadet auch Ihrem Magen. Auch wer unter häufigen Blähungen und unangenehmen Blähbauch nach der Nahrungsaufnahme leidet sollte etwas ändern. Natürlich gibt es Lebensmittel wie Kohl oder Hülsenfrüchte, die Leibwinde fördern aber wer damit nach jedem Essen zu kämpfen hat sollte mal seinen Arzt konsultieren. Auch hier kann eine Überbelastung des Magens durch zu viel Nahrung vorliegen. Es ist aber auch genau so wichtig, dass Sie nicht immer zu wenig essen. Magenprobleme können auch durch Unterernährung auftreten. Symptome und Krankheiten wie zum Beispiel:

    können auch bei Mangelernährung auftreten. Unser Magen braucht Nahrung, damit er was zu tun hat und nicht auf dumme Gedanken kommt. Geben Sie ihm was er möchte aber immer nur in wohlportionierten Mengen.

    Kaffeeunverträglichkeit

    Symptome wie Schwitzen, Zittern und Übelkeit nach Kaffeegenuss – kennen Sie das? Dann leiden Sie vermutlich an einer Kaffeeunverträglichkeit oder einer Überempfindlichkeit gegenüber Koffein. Auch Kaffee-Neulinge, die selten Kaffee trinken und deren Körper sich noch nicht an die Wirkung des Koffeins gewöhnt hat, haben häufig mit Nebenwirkungen durch Kaffeekonsum zu kämpfen.

    Symptome, anhand derer sich Kaffeeunverträglichkeit äußert:

    Neben dem bereits erwähnten Zittern, Schwitzen und der Übelkeit können auch Symptome wie Durchfall, erhöhter Puls, häufiger Harndrang, Sodbrennen (man muss sauer aufstoßen), Nervosität, Schlaflosigkeit bzw. Einschlafstörungen und ein „nervöser Magen“ auf eine Kaffeeunverträglichkeit oder eine zu hohe Kaffeemenge hindeuten. Bei entsprechend hoher Dosis kann es aufgrund eines höheren Dopaminspiegels bei Menschen mit entsprechender Veranlagung sogar zu psychotischen Symptomen kommen. In milderer Form mit aufsteigender Körperwärme, Nervosität oder auch besonders heiterer Stimmung spricht man vom Kaffeerausch.

    Unterschied zwischen Kaffeeunverträglichkeit und Koffeinunverträglichkeit:

    Wer allgemein empfindlich auf Koffein reagiert, müsste im Grunde genommen auch mit Schwarzem Tee, Cola-Getränken und grünem Tee Probleme haben. Dies ist aber häufig nicht der Fall, da in Cola-Getränken die Koffeindosis weit geringer ausfällt und da das Koffein (das sogenannte ‚Teein‘) des Schwarzen Tees und grünen Tees langsamer freigesetzt wird. (Cola-Getränke können aber dennoch als Kaffee-Ersatz dienen, siehe Artikel über Coca Cola.) Wer Klarheit über die Ursache seiner Symptome haben will, dem kann zum Beispiel ein Kinesiologe anhand eines einfachen Muskeltests helfen.

    Woran kann es liegen, dass man manchmal an Kaffeeunverträglichkeit leidet, an anderen Tagen aber Kaffee trinken kann, ohne Beschwerden zu haben?

    Der Diaminoxidase-Spiegel ist bei Frauen mit PMS in der zweiten Zyklushälfte niedriger als in der ersten Zyklushälfte. Koffein blockiert das Enzym Diaminoxidase noch zusätzlich (Alkohol und manche Medikamente übrigens ebenso). Um Beschwerden wegen Kaffeeunverträglichkeit zu vermeiden, sollten PMS-Geplagte deshalb in der zweiten Zyklushälfte ihren Kaffeekonsum einschränken. Das ist freilich leichter gesagt als getan, da sich bei regelmäßigen Kaffeetrinkern eine gewisse Abhängigkeit von Koffein einstellt.

    Menschen mit Histaminintoleranz haben grundsätzlich nicht genügend von dem wichtigen Enzym Diaminoxidase (DAO), oder zwischen DAO und biogenen Aminen besteht ein unausgeglichenes Verhältnis. Viele der Betroffenen dieses Syndroms leiden an genereller Kaffeeunverträglichkeit, da das Koffein die DAO blockiert und der Kaffee aufgrund der Schimmelpilze, die sich auch im saubersten Kaffeepulver finden, selbst wiederum biogene Amine enthält, deren Abbau des Enzyms DAO bedarf.

    Diese Menschen neigen tendenziell zu Kaffeeunverträglichkeit:

    Nicht nur für Frauen mit PMS oder Histaminintoleranz, sondern auch für Menschen mit der Blutgruppe 0 kann Kaffee mit Beschwerden verbunden sein. Letztere sollten nach der Blutgruppendiät Kaffee grundsätzlich vermeiden, da sie bereits ausreichend Magensäure besitzen und zusätzlicher Kaffee dem Magen schaden könnte. Auch Menschen, die tendenziell an Schlaflosigkeit oder Nervosität leiden, sollten Kaffee lieber behutsam dosieren oder darauf verzichten.

    Was kann man tun, wenn man unter den Symptomen der Kaffeeunverträglichkeit leidet, aber leidenschaftlich gern Kaffee trinkt?

    1. Haben Sie schon einmal Espresso ausprobiert? Viele Menschen, die mit Symptomen wie Sodbrennen oder anderen Magenbeschwerden auf Kaffee reagieren, vertragen echten Espresso, da dieser aufgrund der wesentlich kürzeren Zubereitungsdauer weniger Säure enthält.
    2. Je heißer der Kaffee gekocht wird, desto höher ist auch sein Säuregehalt. Für Menschen mit Kaffeeunverträglichkeit empfiehlt es sich daher, auszuprobieren, ob sie Kaffee vertragen, der bei geringerer Temparatur zubereitet wurde.
    3. Wer schwarzen Kaffee nicht verträgt, sollte etwas Milch zum Kaffee geben. Das macht ihn besser verträglich.
    4. Falls Sie empfindlich auf das Koffein reagieren, können Sie zu entkoffeiniertem Kaffee oder zu Caro-Kaffee greifen. Ein Nachteil des entkoffeinierten Kaffees besteht jedoch darin, dass das Lösungsmittel, das zur Herauslösung des Koffeins verwendet wird, nicht immer restlos entfernt werden kann. Koffeinfreier Kaffee aus Rohstoffen, die von vorneherein koffeinfrei sind, sind in Hinblick auf die Zusatzstoffe die bessere Wahl, auch wenn man sich an den veränderten Geschmack des Kaffees aus Roggen, Malz oder Lupinen erst einmal gewöhnen muss.
    5. Bei Gallenbeschwerden eignet sich gedämpfter Kaffee – das ist Kaffee ohne Chlorogensäure .
    6. Wer unter nervösem Magen leidet, kann es mit reizstoffarmem Kaffee versuchen. Reizstoffarmer Kaffee wird gewonnen, indem der äußere Wachsanteil der Kaffeebohne anhand von Lösungsmitteln und mittels Dampf reduziert wird. Diese Behandlung verändert jedoch nichts am Koffeingehalt, sodass Menschen mit Koffeinunverträglichkeit mit reizstoffarmem Kaffee nicht geholfen ist.
    7. Trinken Sie Kaffee möglichst nicht auf leeren Magen. Die in Kaffee enthaltene Säure greift die Magenschleimhaut an; eine kleine „Unterlage“ trägt wesentlich zur Verträglichkeit des Kaffees bei.
    8. In Instant-Kaffee sind häufig Schimmelpilze enthalten – diese finden sich übrigens auch in Kaffeebohnen oder in den verschiedenen Teesorten. Wer empfindlich auf diese Schimmelpilze reagiert, kann, wenn er auf seine Koffeindosis nicht verzichten will, auf Koffeintabletten umsteigen.
    9. Probieren Sie aus, auf welche Kaffeesorte oder -zubereitungsart Sie weniger empfindlich reagieren. Die einzelnen Kaffeesorten können unterschiedliche Mengen an Säure oder Reizstoffen enthalten. Zudem variiert je nach Qualität der jeweiligen Kaffeesorte die Art und Menge an Zusatzstoffen, auf die viele Menschen empfindlich reagieren.
    10. Falls Sie sich sicher sind, dass Sie auf bestimmte Zusatzstoffe des Supermarkt-Kaffees reagieren, sollten Sie auf Bio-Kaffee ausweichen.
    11. Manche Menschen bekommen Bauchschmerzen, wenn sie Kaffee trinken, der in einem Espressokocher zubereitet wurde. Bei der Erhitzung eines Espressokochers mit Aluminium-Innenbeschichtung löst sich immer ein winziger Teil der giftigen Schwermetalle, auf die empfindliche Menschen reagieren können.
    12. Eine Kaffeeunverträglichkeit kann auch auf prekäre hygienische Bedingungen des Kaffeepad-Automaten zurückzuführen sein. Bei vielen Modellen lassen sich manche Teile nicht richtig reinigen. In diesem Fall hilft es nur, ein neues Gerät zu kaufen oder auf löslichen Kaffee umzusteigen.
    13. Der abgedroschene Spruch „Die Dosis macht das Gift“ gilt auch in Bezug auf Kaffee: Wie bei vielen anderen Dingen gilt es, die persönliche optimale Menge herauszufinden. Kaffeeunverträglichkeit ist nicht dasselbe wie eine Kaffee-Allergie, sondern hängt von der Menge ab. Ebenso ist eine Toleranzentwicklung möglich. Wenn der beste Freund 5 Tassen Kaffee trinken kann ohne Beschwerden zu bekommen, muss das jedoch nicht automatisch für andere Personen zutreffen.
    14. Wenn Sie unter den Symptomen Ihrer Kaffeeunverträglichkeit leiden und gern die Ursache dafür erfahren wollen, sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen.

    Bild 1: Rainer Sturm / pixelio.de

    Bild 2: uschi dreiucker / pixelio.de

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    Kaffee verursacht Magenschmerzen – muss nicht sein!

    Kaffee verursacht bei vielen Menschen Magenprobleme und Schmerzen. Aber woran liegt das eigentlich genau und was kann man dagegen tun?

    Kaffee ist das mit Abstand beliebteste Heißgetränk in Deutschland, und das obwohl er vielen Menschen Magenprobleme bereitet. Magenkrämpfe, Schmerzen oder auch Entzündungen (Gastritis) gehören dabei zu den häufigsten Problemen. Die Betroffenen versuchen dann entweder weniger zu trinken, verzichten komplett auf Kaffee oder nehmen die Beschwerden auch einfach in Kauf. Da kann man nichts machen, die einen vertragen Kaffee halt und die anderen nicht. Oder? Tatsächlich gibt es schon einige Möglichkeiten, wie man den Kaffeegenuss magenschonender gestalten kann und die Probleme so vielleicht ganz ohne Verzicht loswerden kann. Wir möchten diese Tipps hier vorstellen und außerdem einen genaueren Blick darauf werden, was genau im Kaffee diese Probleme bei manchen Menschen überhaupt verursacht.

    Die Säure ist es nicht

    Viele glauben, dass es die im Kaffee enthaltene Säute sein muss, die allerlei Magenbeschwerden verursacht. Das geht sogar soweit, dass auch die Industrie auf diesen Zug aufgesprungen ist und mittlerweile vermehrt besonders milde Sorten mit wenig Säure anbietet. Tatsächlich vertragen dann auch viele Konsumenten diese Sorten besser, allerdings liegt das nicht am Säuregehalt. Der ist auch bei ganz normalem Kaffee mit einem PH-Wert von etwa 5 nicht besonders hoch. Zwar liegen säurearme Sorten mit einem PH-Wert von 6 deutlich darüber, Magenprobleme bzw. deren Abwesenheit lässt sich damit aber trotzdem nicht erklären.

    Entscheidend ist dagegen die körpereigene Magensäure, die nach dem Verzehr von Kaffee vermehrt produziert werden kann. Dafür verantwortlich sind in erster Linie zwei der unzähligen im Kaffee enthaltenen Stoffe: Chlorogensäure und N-Methylpyridinium. Während die Erstgenannte die Magensäureproduktion anregt, bewirkt letzteres das Gegenteil und bremst die Produktion. Also ist die Lösung eine Kaffeesorte mit möglichst wenig Chlorogensäure und dafür viel N-Methylpyridinium? Theorethisch schon, allerdings ist das Ganze kaum in die Praxis umzusetzen, denn es gibt keinerlei Angaben zu diesen Inhaltsstoffen auf den Verpackungen. Und das ist auch gar nicht die einzige mögliche Ursache für Magenschmerzen, denn auch das im Kaffee enthaltene Koffein kann den Magen reizen. Also doch besser ganz verzichten? Nicht unbedingt, lesen Sie hier unsere Empfehlungen, wie man den Kaffeegenuss möglichst magenschonend gestalten kann.

    6 Möglichkeiten Kaffee ohne Magenprobleme zu genießen

    1. Ohne Koffeein trinken

    Wie bereits oben erwähnt, kann es im Einzelfall durchaus das Koffein im Kaffee sein, dass den Magen reizt. Aber dann ist die Lösung auch denkbar einfach, denn entkoffeinierter Kaffee ist weit verbreitet und geschmacklich auch nicht schlechter als normaler Kaffee. Bei Blindversuchen schmecken die meisten Menschen keinerlei Unterschied zwischen den beiden Varianten.

  • Mit Milch trinken

    Für viele sowieso eine Selbstverständlichkeit, aber auch Schwarztrinker sollten der Milch eine Chance geben, gerade wenn sie regelmäßig unter Beschwerden nach dem Kaffeegenuss leiden. Denn Milchproteine binden die Chlorogensäure des Kaffees an sich und machen es so für den Körper schwerer, diese zu verarbeiten. Das wiederum reduziert die steigernde Wirkung auf die Magensäureproduktion.

  • Die richtige Zubereitungsmethode

    Je schonender die Zubereitungsmethode, desto unproblematischer für den Magen erweist sich auch der Kaffee. Als Faustregel kann dabei gelten: Niedrigere Temperaturen sind immer besser. Optimal für die Verträglichkeit ist daher ein sogenannter Cold Brew Kaffee. Aber auch die französische Kaffeepresse oder die türkische Variante bieten sich hier an. Auch Kaffeevollautomaten die eine Anpassung der Zubereitungstemperatur erlauben, können hier hilfreich sein.

  • Dunkle, heiß geröstete Kaffeebohnen

    Während bei der Zubereitung möglichst niedrige Temperaturen empfehlenswert sind, ist es beim Röstvorgang genau umgekehrt. Zwar werden nur leicht geröstete Bohnen in der Regel als „mild“ ausgezeichnet, das betrifft aber nur den Geschmack und nicht die Verträglichkeit! In Sachen Magenverträglichkeit liegen dann dunkle Röstungen deutlich vorne, denn diese enthalten tatsächlich weniger Chlorogensäure und mehr NMP. Also genau das was wir wollen.

  • Nur zu bestimmten Zeiten

    Bei vielen Betroffenen ist es so, dass sie morgens problemlos Kaffee trinken können, ihnen der gleiche Kaffee dann am Nachmittag aber Magenschmerzen bereitet. Bisher ist nicht geklärt wo die Ursachen dafür liegen, aber es scheint einen Zusammenhang zwischen der Tageszeit und dem Magensäurepotential zu geben. Falls es bei Ihnen also häufig zu bestimmten Tageszeiten zwickt, versuchen Sie doch einfach mal die Trinkgewohnheiten etwas zu verändern.

  • Besser nicht auf nüchternen Magen

    Zum Frühstück nur schnell eine Tasse Kaffee und dann ab ins Büro? Dann sind Magenschmerzen leider keine Überraschung, denn ein leerer Magen kann die durch den Kaffee produzierte Magensäure nur schwer bewältigen. Zumindest ein kleiner Snack sollte daher zum Frühstückskaffee verzehrt werden, so dass die Magensäure auch was zu knabbern hat.

  • Fast niemand muss komplett auf Kaffee verzichten

    Zwar leiden viele Menschen an Magenproblemen nachdem sie Kaffee getrunken haben, aber das muss nicht so sein. Mit den oben gelisteten Tipps kann fast jeder beschwerdefrei Kaffee genießen. Oft ist zwar ein wenig Experimentieren mit den verschiedenen Sorten, Zubereitungsmethoden und Trinkgewohnheiten nötig, dafür wird man am Ende aber auch fast immer belohnt. Trotzdem gibt es natürlich auch Fälle, wo Menschen Kaffee einfach partout nicht vertragen können. Dann besteht aber auch die Möglichkeit, dass eine Vorerkrankung vorliegt und der Kaffee die Probleme nur mit Schmerzen ans Tageslicht bringt. Ein Besuch beim Hausarzt zur Abklärung möglicher Erkrankungen ist dann empfehlenswert.

    Durch Kaffeegenuß - Magenschmerzen -?

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    Ich würde dann einfach koffeinfreien Kaffee nehmen oder mit gaaaaanz viel Milch verdünnen.

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    Aber warum denn nicht? Klar wäre das ne Möglichkeit, zumal es beim Pulverkaffee mehr an Kaffee gibt, der auch koffeinfrei ist.

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    Ganz sicher bekommt man auf der anderen Seite vom Kaffeetrinken auch Magenschmerzen. Übermäßiger Alkohol-, Kaffee- oder Nikotinkonsum reizt die Magenschleimhaut und regt die Magensäureproduktion an.

    Empfindliche Menschen bekommen, wenn sie Kaffee trinken, Magenschmerzen. Es ist aber nicht das Koffein, wie zunächst angenommen, sondern die Säuren verursachen die reizende Wirkung. Durch eine möglichst langsame Röstung lassen sie sich verringern. Also. Koffein kann schon sein, aber guck Dir die Röstung an. Espresso ist gut verträglich. Der ist anders geröstet.

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    Ich trinke wirklich ganz, ganz selten mal eine Tasse.

    Davon kann ich dann ruhig auch mal zwei trinken.

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    Übrings kannst Du auch auf Espresso umsteigen. Der ist Doppelt geröstet und deshalb bekömmlicher (die Reizstoffe sind dann ausgetreten=magenschonender)!

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    Allerdings spielt auch die Milch bei mir eine Rolle. Kuhmilch schlägt mir auch auf den Magen. Jetzt verwende ich Sojamilch.

    Schmeckt mir mittlerweile richtig gut. Und mit dem Magen habe ich keine Probleme mehr.

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    mir gehts aber besser, wenn ich zucker in den (milch-) kaffee tue! komischwerweise vertrage ich ihn dann viel besser!

    probiers doch mal aus,

    Mitglied seit 24.08.2003

    8.198 Beiträge (ø1,57/Tag)

    Als Tchibo und Eduscho in den 80ern mit Sana Schonkaffee etc. herausgekommen sind, hat sie erst gemerkt, dass Kaffee trinken und Magenschmerzen nicht zwingend zusammengehören

    Mitglied seit 22.03.2005

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    Wenn ich viel Stress habe, vor allem den fiesen, unterschwelligen, der mir erst bewußt wird, wenn der Körper \"Hilfe\" schreit, dann lasse ich Kaffee so lange weg, bis ich das Gefühl habe, ich vertrage ihn wieder und habe richtig Lust drauf.

    Mir bringt es dann nichts, auf Cappu oder säurearm auszuweichen, ich muß ihn komplett weglassen. Geht manchmal recht schnell (einige Tage), kann auch 2-3 Wochen dauern. Ich weiche dann auf Tee aus. Wenn ich dann wieder Fertigcappucino trinken mag und kann, bin ich auf dem Weg zur Besserung.

    Ich habe auch zwei Hausmittel, die einem geschundenen Magen schon beim Trinken guttun: Kartoffelkochwasser (Salzkartoffeln ohne Salz kochen, abgießen und dann salzen; den Abguß auffangen und trinken, lauwarm kommt gut!) und Zitronengrastee. Dazu hole ich mir im Asienladen frisches Zitronengras und verwende die Stengelteile für Tee, der Rest kommt ins Essen. .

    Magenschmerzen

    Magenschmerz, Bauchschmerzen, Oberbauchschmerzen, Gastritis

    Magenschmerzen sind ein Symptom und können verschiedene Ursachen haben.

    Man bezeichnet Schmerzen im linken bis mittleren Oberbauch als Magenschmerzen, sie müssen ihre Ursache aber nicht unbedingt im Magen haben.

    Meistens sind Magenschmerzen nur vorübergehend und harmlos sollten aber bei längerem oder häufigerem Auftreten kontrolliert werden. Auch können sich verschiedene Krankheiten durch Magenschmerzen äußern.

    Schmerzen die ursächlich dem Magen zuzuordnen sind können sich auch auf andere Weise zum Beispiel als Schmerzen hinter dem Brustbein äußern, die dann als Herzschmerzen fehlgedeutet werden. Zur Ursachenaufklärung ist es wichtig die Häufigkeit der Magenschmerzen zu beobachten und einen evt. bestehenden zeitlichen Zusammenhang mit der Ernährung (postprandiale Schmerzen) festzustellen.

    Ursachen der Magenschmerzen

    Magenschmerzen können viele verschiedene Ursachen zu Grunde liegen. Dabei kann es sich um harmlose, selbst limitierende Ursachen handeln oder um behandlungsbedürftige Krankheiten. Häufig sind Magenschmerzen durch unverträgliche Nahrung bedingt. Vor allem fettiges Essen kann zu Schmerzen führen. Darüber hinaus ist eine Laktose- oder Fruktoseunverträglichkeit keine Seltenheit. Übelkeit und Erbrechen sprechen für den Verzehr von verdorbener Nahrung. Zu den häufigen Ursachen zählt ebenfalls eine Reizung durch übermäßige Magensäure. Diese kann eine Entzündung des Magens mit Sodbrennen hervorrufen und im weiteren Verlauf ein Magengeschwür (Ulkus) verursachen. Andere Formen der Magenentzündung (Gastritis) sind bakteriell bedingt oder durch übermäßigen Einsatz bestimmter Medikamente verursacht.

    Des Weiteren werden Magenschmerzen in vielen Fällen durch virale Infekte im Rahmen einer Magen-Darm-Infektion hervorgerufen. Dabei kommt es zu krampfartigen Magenschmerzen, die meist von Durchfall und Übelkeit begleitet werden. Neben diesen Ursachen kommen auch Erkrankungen anderer Organe in Betracht, die als Magenschmerzen interpretierte Oberbauchschmerzen verursachen. Genannt werden muss hier die Entzündung der Bauchspeicheldrüse oder des Zwölffingerdarms. Seltenere Ursachen für Magenschmerzen sind Tumoren. Lang anhaltende oder sehr schwere Magenschmerzen sollten im Zweifel immer abgeklärt werden.

    Durch Stress verursachte Magenschmerzen

    Magenschmerzen werden nicht selten auch durch Stress ausgelöst. Er ist neben körperlichen Faktoren eine Hauptursache für eine Vielzahl an Beschwerden. Durch Stress werden verschiedene, körpereigene Hormonsysteme aktiviert. Unter anderem wird vermehrt Salzsäure produziert, was Magenschmerzen hervorruft oder verschlimmert. Darüber hinaus wird die Durchblutung der Magenschleimhaut beeinträchtigt. Diese ist jedoch von entscheidender Bedeutung bei der Produktion einer vor der Säure schützenden Schleimschicht.

    Durch Stress kommt es damit vermehrt zu Reizungen und Schäden an der Schleimhaut des Magens. Dies macht sich mit Magenschmerzen bemerkbar. Folgen sind eine Gastritis oder ein Magengeschwür. Magenschmerzen sind meist eine langfristige Komplikation von andauerndem Stress. Einige Menschen reagieren auch rasch und ohne das Vorhandensein organischer Schäden mit Magenschmerzen auf Stress. Diese sind vor besonders stressigen Situationen wie Prüfungen oder Präsentationen am deutlichsten spürbar. In allen Fällen ist es empfehlenswert, Stress so weit wie möglich zu reduzieren. Dabei können Entspannungsübungen, autogenes Training oder Meditation helfen. Reduziert sich der Stress, verschwinden meist auch die Magenschmerzen.

    Medikamente, die Magenschmerzen auslösen

    Medikamente können zum einen Auslöser für Magenbeschwerden sein, zum Anderen können sie aber auch als Hilfsmittel gegen solcherlei Beschwerden fungieren.

    Eine Medikamentengruppe die dafür bekannt ist, auf den „Magen zu schlagen“ sind die nicht steroidalen Antirheumatika (NSAR). Sie dienen als weit verbreitete Schmerzmittel und Entzündungshemmer, zu ihnen zählen zum Beispiel Ibuprofen, Diclofenac und Indometacin. Der Wirkmechanismus dieser Medikamente bedingt, dass im Bereich des Magens weniger schützender Schleim produziert wird, der die Magenwand gegen die vom Magen produzierte sehr aggressive Salzsäure schützt. Geschieht dies über einen längeren Zeitraum, so besteht die Gefahr, dass sich Geschwüre im Magen oder im angrenzenden Dünndarm entwickeln. Eine Kombination von NSAR mit Glucocorticoiden, also steroidalen Antirheumatika, wie beispielsweise Cortison oder Prednisolon erhöht das Risiko für die Entstehung eines Geschwüres im Magen-Darm-Trakt noch einmal. Solche Geschwüre werden als Ulcus ventriculi (im Magen) und Ulcus duodeni (im Dünndarm) bezeichnet.

    Magenschmerzen nach dem Essen

    Treten die Magenschmerzen nach dem Essen auf, spricht dies für eine lokal reizende Ursache im Magen. Magenschmerzen nach dem Essen sind ein Hauptsymptom bei einer Entzündung der Magenschleimhaut (Gastritis). Sie kann verschiedene Ursachen haben. Typischerweise treten direkt nach dem Essen stechende oder drückende Schmerzen im mittleren Oberbauch auf. Vor allem nach großen Portionen und fettiger oder säurehaltiger Nahrung kommt es zu starken Magenschmerzen. In einigen Fällen ist die Entzündung schon weiter fortgeschritten, sodass bereits ein Magengeschwür (Ulkus) vorliegt. Dieses zeigt sich ebenfalls durch Magenschmerzen nach dem Essen, die sofort bis wenige Minuten nach Nahrungsaufnahme zu Tage treten.

    Im Zweifel sollte ein Magengeschwür ausgeschlossen werden, da sich hieraus auch ein bösartiger Tumor entwickeln kann. Oftmals sind jedoch harmlose Ursachen für Magenschmerzen nach dem Essen verantwortlich. So können Nahrungsmittelunverträglichkeiten diese Symptome hervorrufen. Hier hilft das Vermeiden der entsprechenden Nahrung. Wird keine Ursache für weiter bestehende Magenschmerzen nach dem Essen gefunden, spricht man vom Reizdarmsyndrom. Hier hilft es, auf Kaffee, Alkohol und Fettiges zu verzichten. Stress verschlechtert die Symptome, sodass dieser zu vermeiden ist.

    Begleitende Symtome bei Magenschmerzen

    Leidet man unter Magenschmerzen, treten in vielen Fällen zusätzlich begleitende Symptome auf. Häufigste begleitende Symptome in diesem Rahmen sind Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Krämpfe und Sodbrennen. Auch Appetitlosigkeit tritt in einigen Fällen auf. Je nachdem, welche Ursache den Magenschmerzen zu Grunde liegt, sind diese Begleitsymptome mehr oder weniger ausgeprägt. Übelkeit und Erbrechen sind meist ein Anzeichen für virale Infektionen.

    Die Übelkeit kann teilweise so stark sein, dass jede Tablette gegen Übelkeit sofort wieder erbrochen wird. Bei Virusinfekten tritt zudem häufig auch Durchfall auf. Wichtig ist es dann, auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Im Falle von Nahrungsmittelunverträglichkeiten stehen als begleitende Symptome starke Blähungen im Vordergrund. Sie entwickeln sich meist nach den anfänglichen Magenschmerzen. Sodbrennen ist Anzeichen eines Rückflusses von Magensäure in die Speiseröhre. In leichter Ausprägung ist dies normal. Bei lang andauernden Beschwerden dieser Art sollte eine Abklärung erfolgen.

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    Magenschmerzen mit Übelkeit

    Dem Symptom Magenschmerzen liegt eine Vielzahl von verschiedenen Ursachen zugrunde, wovon viele gleichzeitig mit Übelkeit einhergehen können.

    Biologisch gesehen macht es Sinn, dass in bestimmten Situationen der Körper versucht, den Magen durch Erbrechen zu leeren.

    Der Körper versucht, die Stoffe, die er als schädlich wahrnimmt, zu entfernen, ohne sie durch den gesamten Magen-Darm Trakt befördern zu müssen, wo sie unter Umständen noch mehr Schaden anrichten können.

    Lesen Sie mehr zum Thema:

    Test auf mögliche Ursachen Ihrer Magen­schmerzen

    Leiden Sie gegebenenfalls sogar regelmäßig an Magenschmerzen?

    Beantworten Sie 15 kurze Fragen und erfahren Sie mehr über mögliche Ursachen, sowie Therapieoptionen Ihrer Magenschmerzen.

    Dies ist vor allem bei Vergiftungen für den Organismus interessant, da dieser Schutzmechanismus des Körpers in diesen Situationen das Überleben sicher stellt.

    Die wahrscheinlich häufigste Ursache für das Auftreten von Übelkeit bei gleichzeitigen Magenschmerzen ist jedoch das Vorliegen einer Infektion mit Bakterien oder Viren.

    Umgangssprachlich wird dies dann als „Magen-Darm Grippe“ bezeichnet, Mediziner bezeichnen das Erkrankungsbild als Gastroenteritis.

    Neben Magenschmerzen und Übelkeit ist auch Durchfall eines der Leitsymptome der Gastroenteritis.

    Über unterschiedliche Mechanismen schädigen die Erreger die Zellen des Magens, was unter anderem zu Übelkeit führt.

    Bakterien können beispielsweise Toxine bilden, die Schleimhautzellen im Magenbereich reizen, wobei diese wiederum an das Brechzentrum im Gehirn „berichten“ und Übelkeit oder Erbrechen auslösen. In diesem Bereich des Gehirns wirken auch die meisten verfügbaren Substanzen, die gegen Übelkeit verschrieben werden können.

    Das Vorliegen von besonders viel psychischem Stress, einer Nahrungsmittelallergie, Geschwüren im Magen, oder Vergiftungen können gleichermaßen Übelkeit und Erbrechen hervorrufen.

    Bei Übelkeit und nachfolgendem Erbrechen von schwarzer Flüssigkeit ist Eile geboten, da es sich um einen medizinischen Notfall handelt, bei der ein Blutgefäß der Speiseröhre gerissen, und Blut in den Magen läuft.

    Das viele Blut im Magen sorgt für Magenschmerzen, Übelkeit und schließlich für das Erbrechen des Blutes. Das Blut verändert durch die Säure im Magen jedoch seine Farbe, weshalb das Erbrochene dunkel erscheint.

    In unklaren Fällen von Magenschmerzen und gleichzeitiger Übelkeit sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, der eine Diagnose stellen kann und möglicherweise Medikamente verschreibt, die gegen die Übelkeit und die zugrundeliegende Erkrankung gut wirksam sind.

    Magenschmerzen in der Schwangerschaft

    Magenschmerzen sind in der Schwangerschaft ein häufig auftretendes Phänomen. Fast jede werdende Mutter klagt in der Schwangerschaft über Magenschmerzen. Diese gehen oft mit Völlegefühl und Sodbrennen einher. In der Frühschwangerschaft sind vor allem hormonelle Umstellungen für die Magenschmerzen verantwortlich. Sie führen zu vielen Anpassungsprozessen im Körper, auf die viele sensibel reagieren. Diese Art der Magenschmerzen ist meist harmlos und verschwindet von selbst wieder. Mit zunehmender Größe des Ungeborenen können Magenschmerzen dann wieder auftreten. Dies lässt sich durch den mechanischen Druck auf den Magen erklären, der je nach Lage des Kindes variieren kann. Auch hier ist keine Behandlung erforderlich.

    Hilfreich sind Entspannungsübungen und das Vermeiden körperlicher Anstrengung. In seltenen Fällen sind Magenschmerzen in der Schwangerschaft jedoch auch behandlungsbedürftig. Zum einen können auch hier Entzündungen oder Geschwüre wie bei Nicht-Schwangeren dahinter stecken. Zum anderen können Magenschmerzen Ausdruck seltener, aber gefährlicher in der Schwangerschaft auftretender Krankheiten sein. Dazu zählt die (Prä-)Eklampsie bis hin zum gefährlichen HELLP-Syndrom. Kommt es parallel zu Bluthochdruck, Krampfanfällen oder Wassereinlagerungen, muss daher sofort ein Arzt aufgesucht werden.

    Magenschmerzen zusammen mit Oberbauchschmerzen

    Magenschmerzen und Oberbauchschmerzen sind in vielen Fällen nicht voneinander zu trennen. Der Magen liegt im mittleren Oberbauch, sodass bei Erkrankung des Magens besonders hier Schmerzen wahrgenommen werden. Erhöhte Aufmerksamkeit muss man Magenschmerzen und Oberbauchschmerzen dann geben, wenn diese seitenbetont links oder rechts auftreten. Dann kann es sein, dass für Magenschmerzen gehaltene Schmerzen von anderen Organen hervorgerufen werden. So kann eine akute Gallenblasenentzündung Krämpfe und Oberbauchschmerzen rechts verursachen. Auch Erkrankungen des Darms können zu Krankheitsgefühl und Oberbauchschmerzen führen. Eine Blinddarmentzündung beispielsweise beginnt in vielen Fällen mit Übelkeit und Oberbauchschmerzen. Darüber hinaus muss bei Oberbauchschmerzen, die wie Magenschmerzen imponieren, immer an eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse gedacht werden. Besonderes Merkmal ist dabei, dass die Schmerzen gürtelförmig vom Bauch in den Rücken ausstrahlen. Hauptursache für Oberbauchschmerzen ist aber immer noch der Magen.

    Test auf mögliche Ursachen Ihrer Magen­schmerzen

    Leiden Sie gegebenenfalls sogar regelmäßig an Magenschmerzen?

    Beantworten Sie 15 kurze Fragen und erfahren Sie mehr über mögliche Ursachen, sowie Therapieoptionen Ihrer Magenschmerzen.

    Diagnose der Magenschmerzen

    Bei häufiger auftretenden Magenschmerzen mit langwierigem Verlauf empfiehlt es sich einen Arzt aufzusuchen.

    Zur Diagnose sind Angaben über die Häufigkeit der Magenschmerzen sowie das zeitliche Auftreten abhängig von der Nahrungsaufnahme wichtig.

    Wichtige Hinweise kann eine Laboruntersuchung des Blutes bei Verdacht auf eine Magen- Darm- Blutung geben. Der Hämatokrit und der Hämoglobinwert sind dann erniedrigt. Es liegt eine normozytäre normochrome Blutarmut vor.

    Auch die Untersuchung des Stuhls gibt Aufschluss über eine Blutung im Magen-Darm-Trakt (Hämokkult-Test)

    Zur Diagnosefindung so wie auch zur Sicherung eines harmlosen Befundes findet in den meisten Fällen eine Magenspiegelung statt. Der Patient erhält ein Schlafmittel sodass er von der Untersuchung nichts spürt. Der Untersucher führt ein sogenanntes Endoskop (ein langer Schlauch mit einer Kamera) in die Speiseröhre des Patienten ein und kann so Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm begutachten. Häufig werden dabei kleine Gewebeproben entnommen die speziell untersucht werden.

    Es sollte unbedingt ein Krankenhaus aufgesucht, oder der Notarzt angerufen werden, wenn die Magenschmerzen mit einer Verletzung oder einem Unfall in Verbindung gebracht werden können.

    Außerdem könnte bei gleichzeitigen Beschwerden im Brustbereich ein Herzinfarkt den Magenschmerzen zugrunde liegen, wobei auch in diesem Fall der Notarzt gerufen werden sollte.

    Es sollte außerdem dringend ein Arzt aufgesucht werden, wenn die Schmerzen extrem stark sind, sodass beispielsweise stilles Sitzen nicht möglich ist oder nur bei starkem Zusammenkrümmen etwas Erleichterung empfunden wird.

    Das gleiche gilt außerdem, wenn die Magenschmerzen zusammen mit blutigem Stuhl, anhaltender Übelkeit und Erbrechen, gelber Haut, oder einem „harten“ oder geschwollenem Bauch auftreten.

    Wenn die Magenschmerzen Sorgen bereiten und/oder für mehr als zwei Tage anhalten sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, welcher sich der Problematik annimmt.

    Bei Magenschmerzen sollte schonende Kost zu sich genommen werden, die wenig belastend für den Magen und den restlichen Verdauungstrakt ist. Es sollten also keine scharfen oder stark fettigen Speisen sein.

    Wegen der Schmerzen ist man dazu geneigt schmerzstillende Medikamente wie Acetylsalicylsäure oder Ibuprofen zu nehmen, welche jedoch ihrerseits Probleme im Magenbereich verursachen können.

    Eine Alternative Schmerzmedikation stellt in diesem Fall Paracetamol dar. Es ist jedoch zu beachten, dass eine schmerzstillende Behandlung keineswegs die Ursache der Magenschmerzen behandelt und diese womöglich nur kaschiert.

    Aus diesem Grund sollte wenn möglich keine Selbstmedikation erfolgen und bei Fragen sich an den behandelnden Arzt gewendet werden.

    Auch Durchfall hemmende Medikamente wie Loperamid sollte nur in Not angewendet werden, beispielsweise bei bevorstehenden Reisen, da die verursachenden Keime im Verdauungstrakt verbleiben und eine Ursachenbekämpfung der Erkrankung nicht stattfindet.

    Magenschmerzen nach Alkohol

    Alkohol stellt ein beliebtes Rauschmittel dar, dessen Konsum viele unterschiedliche Folgen im menschlichen Körper verursachen kann.

    Es handelt sich um eine chemische Substanz, die sehr schnell im Körper verstoffwechselt wird und im Verlauf der Verstoffwechselung Zwischenprodukte bildet, die für eine Vielzahl an Geweben im Körper schädlich sind.

    Grundsätzlich muss unterschieden werden, ob ein chronischer Alkoholmissbrauch vorliegt, oder ob die Magenschmerzen nach einmaligem Alkoholkonsum auftreten.

    Wenn Schmerzen nach einmaligem Konsum von Alkohol entstehen, steckt in aller Regel keine ernsthafte Erkrankung dahinter.

    Alkohol kann die Schleimhäute in Speiseröhre und Magen reizen, und über diesen Mechanismus zu Magenschmerzen und Übelkeit führen.

    Es kann sein, dass durch die Reizung der Schleimhaut noch Stunden nach dem Konsum des Alkohols Magenschmerzen auftreten und erst nach gewisser Zeit verschwinden.

    In dieser Zeit sollte der Magen geschont werden, kein weiterer Alkohol getrunken werden und nur magenschonende Kost zu sich genommen werden.

    Der chronische Missbrauch von Alkohol kann eine Reihe unterschiedlicher Veränderungen im Körper hervorrufen, welche für die Magenschmerzen verantwortlich sein können.

    Alkohol führt im Magen zu einer sogenannten Gastritis.

    Der Alkohol ist für eine Vielzahl von Veränderungen der Schleimhaut des Magens wie die Schwellung der Schleimhaut, Einblutungen, Absterben der Schleimhautzellen sowie einer Entzündungsreaktion der Magenzellen verantwortlich.

    Zusammen mit einer gesteigerten Magensäureproduktion ist damit das Risiko für die Entstehung von Magengeschwüren stark erhöht.

    Somit könnten sich die Magenschmerzen nach übermäßigem Alkoholkonsum möglicherweise durch ein vorliegendes Magengeschwür erklären lassen.

    Die Sonderform der Gastritis, eine hämorrhagische Gastritis, welche durch den chronischen Konsum von Alkohol entstehen kann, kann lebensbedrohlich werden, wenn Blutungen entstehen, bei denen innerhalb von Minuten mehrere Liter Blut verloren gehen können.

    Eine durch den Alkohol hervorgerufene Hepatitis, also eine Entzündung der Leber, kann außerdem im Bereich des Magens Schmerzen hervorrufen.

    Verdauungsprobleme, welche durch den übermäßigen Konsum von Alkohol hervorgerufen werden, stehen häufig in dem Zusammenhang mit einer akuten Pankreatitis, welche außerdem heftige Schmerzen verursacht.

    Ursächlich für dieses Krankheitsbild ist eine Steinbildung, welche durch den Alkoholkonsum ausgelöst wird und die Ausführungsgänge des Pankreas verstopfen.

    Lesen Sie viele weitere Informationen auf unserem Thema: Magenschmerzen nach Alkohol

    Magenschmerzen und Blähungen

    Auch Blähungen können eine Erklärung für das Vorliegen von Magenschmerzen sein.

    Es steckt in den meisten Fällen zwar keine schwere Krankheit dahinter, die entstehenden Schmerzen können jedoch sehr ausgeprägt sein und bei den Betroffenen einen großen Leidensdruck auslösen.

    Das vorliegen von starken Blähungen kann unterschiedliche Ursachen haben, wobei häufig Ernährungsprobleme im Vordergrund stehen.

    Bei störenden, massiven Blähungen sollte daher ein Arzt informiert werden, damit die Ursache gefunden und behoben werden kann.

    Nahrungsmittelallergien oder Unverträglichkeiten, eine einseitige Ernährung sowie ein sogenannter Reizdarm sind nur einige mögliche Ursachen für die Blähungen.

    Oft treten Blähungen etwa 20-60 Minuten nach einer Mahlzeit auf, können jedoch auch noch Stunden später Probleme verursachen. Die blockierten Gase verursachen Schmerzen, die sich meist erst nach Ablassen der Gase bessern.

    Die Ursachenbekämpfung steht im Vordergrund bei der Behandlung der Blähungen, weshalb eine eindeutige Diagnosestellung essentiell ist. Wenn eine Nahrungsumstellung keinen Erfolg bringt, und die Blähungen für längere Zeit Beschwerden verursachen, ist deshalb ein Gang zum Arzt zu empfehlen.

    Magenschmerzen durch Blähungen können auch nach einer Magenspiegelung auftreten, da hierbei der Magen mit einem Luft-Gas-Gemisch gefüllt wird. Diese Magenschmerzen verschwinden jedoch meist von selbst.

    Magenschmerzen nach Kaffee

    Kaffee enthält den chemischen Stoff Koffein, welcher neben den Wirkungen für die gesteigerte Aufmerksamkeit und Leistungssteigerung auch für einige Nebenwirkungen im Magen Darm Trakt verantwortlich ist.

    Neben Koffein werden auch andere Bestandteile des Kaffees, wie Gerb- und Bitterstoffe für die unterschiedlichen Reaktionen verantwortlich gemacht.

    Nach dem Genuss von Kaffee kann beobachtet werden, dass bei vielen Menschen die Verdauung angeregt wird.

    Die Darmschlingen bewegen sich stärker, Magensäure wird verstärkt gebildet, sowie Gallensäfte werden verstärkt ausgeschieden. Dies kann nun eine Reihe von unterschiedlichen unangenehmen Folgen beinhalten.

    Durch die gesteigerte Bewegung der Darmschlingen, können manche Menschen ein unangenehmes Gefühl im Unterbauch bekommen und dies als Magenschmerzen wahrnehmen.

    Durch eine gesteigerte Produktion von Magensäure kann neben auftretenden Magenschmerzen vor allem Sodbrennen nach dem Konsum von Kaffee auftreten. Aus diesem Grund wird nicht empfohlen, Kaffee auf leeren Magen zu trinken, da besonders dann die Produktion der Magensäure stark ansteigt.

    Falls Magenschmerzen nach dem Konsum von Kaffee auftreten, sollte für eine Zeit auf das Getränk verzichtet werden, um die Diagnose zu sichern. Falls die Probleme tatsächlich von Kaffee und den darin enthaltenen Substanzen verursacht wurde, sollte auf den regelmäßigen Konsum verzichtet werden.

    Therapie der Magenschmerzen

    Magenschmerzen können ein sehr störendes Symptom sein, wobei viele verschiedene Grunderkrankungen dahinter stecken können.

    Einige der Ursachen, die hinter Magenschmerzen stecken, wie Blähungen oder Muskelzerrungen sind ungefährlich, wobei andere Erkrankungen medizinischer Aufmerksamkeit bedürfen.

    Bei gleichzeitig auftretendem Erbrechen oder Durchfällen ist es besonders wichtig dem Körper genügend Flüssigkeit zuzuführen. Der Körper verliert bei Durchfällen sehr viel Flüssigkeit, da die sich im Magen befindende Nahrung körpereigene Flüssigkeit bindet und damit dem Körper entzieht.

    Bei andauernden Beschwerden sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, damit die richtige Diagnose gestellt, andere Erkrankungen ausgeschossen, und die korrekte Therapie begonnen werden kann.

    Die häufigsten, nämlich die harmlosen Magenschmerzen, die sporadisch auftreten und nach einiger Zeit wieder abklingen, lassen sich gut durch Hausmittel wie Kamillentee und Wärme behandeln.

    Auch infektiöse Erkrankungen (Rotaviren, Norovirus) werden hauptsächlich symptomatisch behandelt. Im Fokus sollte hier die Wasser- und Elektolytzufuhr stehen, da durch Erbrechen und Durchfall der Körper Wasser und Elektrolyte verliert. Die Besiedelung mit H. pylori allerdings sollte möglichst durch eine antibiotische Therapie in Kombination mit Protonenpumpeninhibitoren behandelt werden.

    Bei Geschwüren des Magens und Zwöflfingerdarm sowie bei Gastritis werden Protonenpumpeninhibitoren verschrieben. Bekannt sind Wirkstoffe wie Pantoprazol/ Pantozol ® oder Omeprazol. Sie hemmen die Säurebildung des Magens und verbessern so den Schutz des Magens durch die Schleimschicht.

    Eine wichtige Therapie ist die Karenz – also das Weglassen von schädigenden Faktoren wie Stress, Rauchen und Alkohol. Auch kann es sinnvoll sein, die aktuelle Medikation zu überdenken und vor allem bestimmte Schmerzmittel (NSAR) wenn möglich abzusetzen, wenn sie die Schutzschicht des Magens angreifen.

    Zur Neutralisierung der Säure werden häufig auch Antazida verwendet.

    Zur Linderung der Magenschmerzen eignet sich auch MCP und Buscopan, die die Motilität des Magen Darm Traktes begünstigen.

    Die meisten dieser Medikamente helfen auch bei Magenschmerzen in Kombination mit Übelkeit. Lesen Sie daher mehr zu diesem Thema unter Medikamente gegen Übelkeit

    Medikamente gegen Magenschmerzen

    Geschwüre des Magens verursachen oftmals eine Schmerzzunahme nach Nahrungsaufnahme wohingegen Schmerzen bei Geschwüren des Dünndarms zumeist nach Nahrungsaufnahme nachlassen. Weitere Symptome von Geschwüren können Übelkeit und Erbrechen, Völlegefühl und Appetitlosigkeit und als wichtiges Warnzeichen Erbrechen von Blut sein. Diese imponiert meist als „Kaffeesatzerbrechen“, das sein typisches dunkles Aussehen durch die Vermischung von Blut mit der Salzsäure des Magens erhält.

    Da inzwischen bekannt ist, dass NSAR das Risiko für Magengeschwüre gerade bei längerfristiger Einnahme deutlich erhöhen, wird heutzutage zusätzlich zumeist ein weiteres Medikament verordnet. Es gehört zur Gruppe der Protonenpumpenhemmer, einer seiner bekanntesten Vertreter ist Pantoprazol. Diese Medikamentengruppe hemmt – wie ihr Name schon sagt – eine Ionenpumpe im Bereich des Magens, die für die Synthese der Magensäure essentiell ist. Wird sie gehemmt, resultiert daraus eine drastisch reduzierte Magensäureproduktion und der Magen wird so vor sich selbst geschützt. Pantoprazol und seine Derivate sind also ein wichtiger Partner bei der Verordnung von Schmerzmitteln. Doch auch Patienten, die nicht unter einem Magengeschwür leiden aber über Schmerzen im Bereich des Magens klagen, können von Protonenpumpenhemmern profitieren. So können Magenschmerzen auch durch eine Entzündung des Magens (Gastritis) oder durch eine Refluxkrankheit (gastroesophageal reflux disease = GERD) ausgelöst werden.

    Es gibt neben den Protonenpumpenhemmern noch weitere Medikamente, die helfen die Magensäureproduktion zu kontrollieren. So beispielsweise die Gruppe der Antazida. Zu ihren Vertretern zählen zum Beispiel Magnesiumhydroxid und Magaldrat, ein neuerer Wirkstoff. Sie dienen der Neutralisation der Magensäure, hemmen aber nicht ihre Produktion. Ihre Wirksamkeit ist somit deutlich schwächer als die der Protonenpumpenhemmer. Auch Antihistaminika die auf H2-Rezeptoren wirken, helfen gegen ein Überschuss an Magensäure. Zu ihnen zählt unter anderem Ranitidin. Ebenfalls ein Gegenspieler der Magensäureproduktion sind Prostaglandine. Sie greifen allerdings nicht in die Magensäureproduktion ein, sondern sorgen für eine Zunahme der Magenschleimproduktion. Der Magenschleim ist der Gegenspieler der Salzsäure, er wirkt für den Magen wie eine Schutzschicht gegen die ätzende Säure. Einer seiner Vertreter ist Misoprostol. Doch weder Prostaglandine noch Antihistaminika reichen in ihrer Wirksamkeit an die Protonenpumpenhemmer heran. Diese sind also erste Wahl bei säurebedingten Magenbeschwerden.

    Hausmittel gegen Magenschmerzen

    Bei leichten bis mittleren Magenschmerzen gibt es verschiedenste Hausmittel, die in hohem Maße Symptome lindern können. In vielen Fällen hilft die Anwendung von Wärme. Eine Wärmflasche oder ein warmes Körnerkissen auf dem Bauch lindern Schmerzen und helfen, Krämpfe zu lösen. Eine leichte Bauchmassage kann diese Effekte verstärken. Ein weiteres begehrtes Hausmittel gegen Magenschmerzen ist Kräutertee. Mehrere Tassen über den Tag verteilt beruhigen den Magen und hemmen die Säureproduktion. Bewährte Teesorten sind dabei z.B. Kamille, Fenchel oder Ingwer.

    Neben den Magenschmerzen eignen sich diese Hausmittel auch gut gegen Übelkeit und ersetzen Flüssigkeitsverluste, wenn zusätzlich Durchfall besteht. Darüber hinaus sollte man den Magen reizende Nahrung verzichten und nur kleine Portionen zu sich nehmen. Steht neben den Magenschmerzen Sodbrennen im Mittelpunkt, können Hausmittel wie Bullrichsalz eingesetzt werden. Es neutralisiert die Magensäure. Allerdings kann es hierunter zu Völlegefühl und Überdehnung des Magens kommen. Hausmittel können anfangs bei leichten bis mittleren Beschwerden eingesetzt werden. Ohne Besserung jedoch sollte man den Hausarzt aufsuchen.

    Prophylaxe

    Häufige Ursache für Magenschmerzen sind die medikamentös verursachten Geschwüre. Zur Prophylaxe werden vor allem Schmerzmittel (Diclofenac u. a.) zusammen mit Protonenpumpeninhibitoren verordnet. Auch bei Patienten die sehr viele Medikamente einnehmen müssen ist es günstig sie mit einem Protonenpumpeninhibitor (Magenschutz) zu kombinieren.

    Wichtig zur Prophylaxe von infektiösen Magen-Darm-Beschwerden ist das häufige Händewaschen so wie die häufige Händedesinfekion.

    Um eine Lebensmittelvergiftung vorzubeugen ist es wichtig auf Hygiene in der Küche achten sowie Speisen zu kühlen um die Keimausbreitung zu verhindern.

    Test auf mögliche Ursachen Ihrer Magen­schmerzen

    Leiden Sie gegebenenfalls sogar regelmäßig an Magenschmerzen?

    Beantworten Sie 15 kurze Fragen und erfahren Sie mehr über mögliche Ursachen, sowie Therapieoptionen Ihrer Magenschmerzen.

    Prognose der Magenschmerzen

    Bei der Prognose der Magenschmerzen kommt es natürlich ganz auf die Ursache der Magenschmerzen kann. Früh erkannte Geschwüre können gut behandelt werden. Günstig ist es auch eine Besiedelung mit Helicobacter pylori frühstmöglich zu bekämpfen, da dieser prognostisch ungünstig für die Entstehung eines Lymphoms oder Magenkarzinoms ist.

    Zusammenfassung

    Es gibt sehr viele verschiedene Ursachen für das Symptom „Magenschmerzen“. Obwohl es meistens harmlose Ursachen sind sollte man die Magenschmerzen beobachten und bei häufigerem Auftreten so wie Verdacht auf Blut im Stuhl oder begleitendem Erbrechen oder Durchfall den Arzt aufsuchen. Geschwüre können sehr gefährlich sein, da sie unbemerkt bluten können uns es so zum Kreislaufschock kommen kann. Auch bei Verdacht auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten empfiehlt sich ein Gang zum Arzt, da die Ursache abgeklärt werden muss. Es kommen Allergien so wie Enzymdefekte in Betracht. Ein anderer wichtiger Aspekt den man nicht aus den Augen lassen sollte ist, dass die Magenschmerzen auch atypisch ausstrahlende Schmerzen zum Beispiel als Zeichen eines Herzinfarktes sein können.

    Weiterführende Informationen zu diesem Thema

    Weitere Informationen zum Thema Bauchschmerzen:

    Hier finden Sie eine Übersicht aller Erkrankungen aus dem Bereich der Magen Darm Erkrankungen

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    Magenprobleme durch Kaffee am Morgen

    Ernährungsexpertin: Kein Kaffee auf nüchternen Magen trinken, ansonsten drohen Magenschmerzen

    Wer süße, saure oder bittere Speisen oder Getränke am Morgen auf nüchternen Magen zu sich nimmt, kann schnell an Magenproblemen leiden. Das gelte auch für Kaffee, den viele Menschen am Morgen ohne etwas zu essen, trinken. Mit ein paar Ratschlägen kann aber Sodbrennen und Magenschmerzen vorgebeugt werden.

    Wer am Morgen den ersten Kaffee auf nüchternen Magen trink, kann schnell an Magenprobleme leiden. „Die Röststoffe im Kaffee regen die Säurebildung im Magen an“, wie die Ernährungsberaterin Urte Brink aus Bergisch Gladbach erklärte. Die Beschwerden können sich als Brennen im Magen oder Sodbrennen in der Speiseröhre bemerkbar machen. „Gerade schwarzer Kaffee mit Zucker ohne eine Grundlage ist ein richtiger ´Säurelocker´ und häufig nicht gut bekömmlich“, berichtet die Ökotrophologin.

    Brot und Wasser mildern Beschwerden ab

    Mit ein paar Tricks können den Beschwerden auch ohne Medikamente entgegen getreten werden. Wer wenigstens ein wenig Brot vor dem Trinken von Kaffee isst, den Kaffee mit normaler Milch mixt, kann die Säurewirkung abmildern. Zudem sei ein Espresso „viel besser verträglich als Filterkaffee“. Häufig komme es auch zu Magenschmerzen, „wenn der Kaffee nüchtern mit Saft zusammen getrunken wird.“ Stattdessen kann zum Kaffee ein Glas Leitungswasser getrunken werden, wie es beispielsweise auch in Italien gehandhabt wird.

    Persönliche Verträglichkeitsgrenze einhalten

    Auf das Bauchgefühl hören sei ebenfalls wichtig. Die Expertin rät, die individuelle Verträglichkeitsgrenze nicht zu ignorieren. „Ein bis zwei Tassen Kaffee werden meist gut vertragen.“ Wer mehr trinkt, kann unter Umständen die oft unangenehmen Nebenwirkungen von Koffein spüren. Dazu gehören zum Beispiel Herzrasen, Unruhe oder übermäßiges Schwitzen. Aus der Praxiserfahrung weiß Brink zu berichten, dass Menschen häufiger unter Magenprobleme, innerer Unruhe und Schlafstörungen leiden, wenn sie täglich eine Thermoskanne Kaffee trinken.

    Wer bereits nach einem oder zwei Gläsern Latte macchiato oft unter Magenschmerzen klagt, könnte an einer Milchzuckerunverträglichkeit leiden. Wird die Annahme durch einen Arzt bestätigt, können Kaffeetrinker aber auf Milch ohne Lactose oder Sojamilch umsteigen. Menschen die grundsätzlich an Nervosität, Schlafstörungen, Sodbrennen oder Hyperhidrose leiden, sollten am Besten ganz auf den Kaffeekonsum verzichten. (sb)

    Kaffee magenschmerzen

    Welche Hausmittel helfen gegen Magenschmerzen?

    24.11.2014, 15:21 Uhr | th (CF)

    Wärme kann bei Magenschmerzen helfen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Mittlerweile sind in der Apotheke gegen fast jedes kleinere oder größere Leiden Medikamente erhältlich. Aber auch Hausmittel gegen Magenschmerzen gibt es zuhauf. Ob Kohl oder Tee: Mit einfachen Mitteln können Sie sich Linderung verschaffen.

    Ernährung bei Bauchschmerzen anpassen

    Verschiedene Hausmittel gegen Magenschmerzen können Ihnen bei Beschwerden helfen. Fangen Sie bei der Ernährung an und essen Sie möglichst zuckerfrei. Verzehren Sie einfache Kost und meiden Sie fettige Nahrung und kohlensäurehaltige Getränke. Zudem kann es helfen, wenn Ihre Portionen bei den Mahlzeiten etwas geringer ausfallen.

    Um den Magen etwas zu beruhigen, sind leicht verdauliche Speisen wie Brot und Nudeln zu empfehlen. Hierbei kann die Wirkung der Magensäure nämlich zurückgehen. Milde Kost mit Reis, Obst, Gemüse oder Zwieback ist ebenfalls magenschonend und belastet bei Bauchschmerzen nicht zusätzlich.

    10 Lebensmittel, die Bauchschmerzen verursachen können

    Ein wirkungsvolles Hausmittel gegen Magenschmerzen ist aus Kohl hergestellter Saft. Nehmen Sie über einen ganzen Tag etwa einen viertel Liter Saft eines rohen Kohls zu sich. Er enthält nämlich die Aminosäure Glutamin – diese optimiert die Blutzufuhr zum Magen und unterstützt die Wiederherstellung der Magenschleimhaut.

    Neben Kohl hilft auch Honig. Als Hausmittel gegen Magenschmerzen nehmen Sie einen Esslöffel natürlichen Honig zu sich, bevor Sie schlafen gehen. Dieser fördert ebenso wie Kohl-Saft die Regeneration der Magenschleimhaut.

    Tipp: Ingwertee als Hausmittel gegen Magenschmerzen

    Neben einem bewussten Speiseplan helfen auch verschiedene Tees, Bauchschmerzen zu lindern. Besonders empfehlenswert ist Ingwertee. Die Pflanze ist ein ganz klassisches Hausmittel gegen Magenschmerzen. Weil roher Ingwer sehr intensiv schmeckt, bietet sich die Einnahme als Tee an. Einfach zwei Teelöffel der Pflanze raspeln und das Ganze zehn Minuten in heißem Wasser ziehen lassen.

    Oft reicht bereits eine Tasse, um den Schmerzen entgegenzuwirken. Auch Pfefferminztee ist für eine Behandlung geeignet, er hilft bei Schmerzen und Verdauungsstörungen. Bei Darmkrämpfen und Blähungen ist zudem Fencheltee zu empfehlen.

    Mit Wärme den Bauch beruhigen

    Nicht nur eine gesunde Ernährung und verschiedene Kräutertees helfen, sondern auch Wärme. Legen Sie sich beispielsweise bei Bauchschmerzen eine Wärmflasche auf den Bauch.

    Alternativer Tipp: Machen Sie sich Essigwickel. Tauchen Sie dafür ein Handtuch in Essigwasser und legen Sie es für etwa 15 Minuten auf Ihren Bauch. Für das Gemisch vermengen Sie einfach einen Liter Wasser mit einem Esslöffel Essig in einer Schüssel.

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