среда, 7 февраля 2018 г.

kaffee_leber

Kaffee leber

Mode von bonprix
Alle Größen - 1 Preis!
Mode, Technik u.v.m.

Schutz vor Krebs

Warum Kaffee der Leber gut tut

10.07.2017, 10:36 Uhr | t-online.de

Kaffee gilt mittlerweile als gesund. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Espresso, Filterkaffee, Cappuccino - egal in welcher Form er genossen wird: Kaffee hat inzwischen einen guten Ruf, was die Wirkung auf die Gesundheit angeht. Forscher haben jetzt herausgefunden, wie das Getränk vor allem die Leber schützt.

Das Forscherteam um Krasimira Aleksandrova und Heiner Boeing vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) hat spezielle Biomarker im Blut von Studienteilnehmern identifiziert, die zeigen, dass Kaffee Leberkrebs vorbeugen und Entzündungen hemmen kann. Publiziert haben sie diese Ergebnisse in der Fachzeitschrift "American Journal of Clinical Nutrition".

Biomarker im Fokus der Forscher

Biomarker sind messbare biologische Merkmale, die auf einen normalen biologischen oder krankhaften Prozess im Körper hinweisen können. Biomarker können Zellen, Gene, Stoffwechselprodukte oder bestimmte Moleküle wie Hormone sein. Ein Beispiel ist das Blutbild, das Hinweise auf den Gesundheitszustand gibt.

Vier Tassen Kaffee täglich helfen

Für ihre Untersuchung nutzen die Forscher Daten der so genannten EPIC-Studie. Diese lief von 1992 bis 2000 und wertete Gesundheits-Daten von über 500.000 Europäern aus. Demnach haben Menschen, die täglich mehr als 600 Milliliter (vier Tassen) Kaffee konsumieren, ein geringeres Risiko an Leberkrebs zu erkranken. Das Risiko war bei den Vieltrinkern um 75 Prozent geringer als bei Menschen, die nur etwa zwei Tassen täglich tranken.

Vier Tassen gegen Leberkrebs

Zudem analysierten die Forscher die Blutproben von 125 Menschen, die während der EPIC-Studie erstmals an Leberkrebs erkrankt waren, sowie die von 250 gesunden Studienteilnehmern. Anhand von mehreren Biomarkern fanden sie einen Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Lebergesundheit.

Schutz vor Entzündungen und Zellschäden

"Unsere Biomarkeranalysen sprechen dafür, dass es eine ursächliche Beziehung zwischen einem starken Kaffeekonsum und einem verminderten Leberkrebsrisiko gibt. Sie lassen zudem annehmen, dass Kaffee die Leber vor Entzündungen und Zellschäden schützt und so der Krebsentstehung entgegenwirkt", sagt Studienautorin Aleksandrova.

Keine Gesundheitsgefahr durch hohen Kaffeekonsum

Die Forscher entkräften auch die Befürchtung, dass das Trinken von vier Tassen Kaffee täglich andere Gesundheitsgefahren berge. Studien zeigten, dass dies nicht mit einem erhöhten Risiko für chronische Erkrankungen verbunden sei. "Daher spricht aus gesundheitlicher Sicht nichts dagegen, Kaffee zu trinken, wenn man ihn gut verträgt“, ergänzt Heiner Boeing, der die Abteilung Epidemiologie am DIfE leitet.

"Andersherum sollten sich Menschen aber aufgrund der Ergebnisse nicht genötigt sehen, viel Kaffee zu trinken. Kaffeetrinken sollte Genuss und keine Pflichtübung sein“, weiß Boeing.

Studie: Kaffee bringt die Leber in Stimmung

Eine Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass "Kaffee-Junkies" seltener an Leberkrebs erkranken als Kaffee-Abstinente

Die Österreicher trinken überdurchschnittlich viel Kaffee. Mit einem Verbrauch von 8,3 Kilogramm pro Kopf lagen sie 2014 weit über dem europäischen Durchschnitt von 4,9 Kilogramm. Mehr Kaffee konsumierten nur die Finnen (12,1 Kilogramm) und die Norweger (9,1 Kilogramm).

Einen Spitzenplatz belegen die Österreicher auch beim Alkohol: Nur in Litauen wird mehr "Geistreiches" getrunken als hierzulande. – Das zeigte kürzlich der Bericht "OECD Health Statistics 2015", der den Alkoholkonsum in allen 34 Mitgliedsländern der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) erhoben hat.

Kaffee und Alkohol haben eines gemein: Sie werden in der Leber abgebaut. Der große Unterschied: Übermäßiger Konsum von Bier, Wein und Schnaps schädigt nachweislich die Leber, im schlimmsten Fall führt er zur Leberzirrhose. Kaffee dürfte hingegen die Leber schützen. Diesen Schluss legt zumindest eine aktuelle Studie nahe, die am Deutschen Institut für Ernährungsforschung (DIfE) durchgeführt wurde.

Vier Tassen für die Lebergesundheit

Das Forscherteam um Krasimira Aleksandrova und Heiner Boeing hat herausgefunden, dass das Leberkrebsrisiko unter anderem mit der Menge des Kaffeekonsums korreliert. Demnach weisen Menschen, die täglich mehr als vier Tassen Kaffee (600 Milliliter) konsumieren im Vergleich zu Menschen, die weniger als zwei Tassen trinken, ein um 75 Prozent vermindertes Risiko auf, an Leberkrebs zu erkranken.

Für ihre Analyse nutzen die Wissenschafter Daten von 519.000 Europäern aus der EPIC-Studie, einer der größten europäischen Langzeiternährungsstudien. Zudem nahmen die Forscher die Blutproben von 125 Menschen, die während der EPIC-Studie erstmals an Leberkrebs erkrankten und verglichen diese mit den Werten von 250 gesunden Probanden.

Kein Hinweis auf chronische Erkrankungen

Die Blutproben hatten die Wissenschafter ab Beginn der Studie 1992 im Zweijahresrhythmus entnommen und bis zur Analyse in flüssigem Stickstoff gelagert. Die Langzeituntersuchung zeigte, dass besonders drei Biomarker für die Risikobeziehung zwischen Kaffeekonsum und Leberkrebs eine bedeutende Rolle spielen dürften. Dazu zählen Interleukin-6, der an der Regulation von Entzündungsreaktionen beteiligt ist, sowie die beiden Enzyme Aspartat-Aminotransferase (AST) und Gamma-Glutamyltransferase (GGT), die auf eine Schädigung der Leberzellen beziehungsweise auf eine Gallenerkrankung hinweisen.

"Unsere Biomarkeranalysen sprechen dafür, dass es eine ursächliche Beziehung zwischen einem starken Kaffeekonsum und einem verminderten Leberkrebsrisiko gibt. Sie lassen zudem annehmen, dass Kaffee die Leber vor Entzündungen und Zellschäden schützt und so der Krebsentstehung entgegenwirkt", berichtet Erstautorin Krasimira Aleksandrova.

Entgegen häufigen Annahmen konnte außerdem gezeigt werden, dass "der Genuss von Kaffee nicht mit einem erhöhten Risiko für chronische Erkrankungen verbunden ist. Daher spricht aus gesundheitlicher Sicht nichts dagegen, Kaffee zu trinken, wenn man ihn gut verträgt", ergänzt Heiner Boeing vom DIfE.

Die Kaffeelust der Finnen

Der positive Effekt von Kaffee auf die Leber wurde bereits in anderen Untersuchungen nachgewiesen. So konnte etwa eine finnische Studie aus dem Jahr 2013 zeigen, dass Kaffee die negativen Folgen des Alkoholkonsums abschwächen kann. Die Forscher von der finnischen Universität Tampere werteten dazu die Daten von knapp 9.000 Männern und rund 10.000 Frauen aus.

Neben Blutproben wurden auch die Angaben zu Kaffee- und Alkoholkonsum analysiert. Es zeigte sich, dass Menschen, die überdurchschnittlich viel Alkohol trinken, auch eine erhöhte Konzentration des Leberenzyms GGT aufweisen. GGT dient als Marker, der im Zusammenhang mit anderen Werten auf eine Lebererkrankung hinweist.

Allerdings war besonders bei Männern, die neben zu viel Alkohol auch mindestens vier Tassen Kaffee täglich konsumierten, die Konzentration des Enzyms im Blut weniger stark erhöht, als zu erwarten war. Wer übermäßig Alkohol, aber keinen Kaffee trank, hatte die höchsten GGT-Werte. Die schlechte Nachricht: Der postalkoholische Kater lässt sich durch Kaffee nicht wegtrinken. (gueb, 7.1.2016)

Alle Rechte vorbehalten. Nutzung ausschließlich für den privaten Eigenbedarf. Eine Weiterverwendung und Reproduktion über den persönlichen Gebrauch hinaus ist nicht gestattet.

Kaffee ist ungesund

Autor: Zentrum der Gesundheit , Letzte Änderung: 01.12.2017

Darum ist Kaffee ungesund

Gehören Sie zu den Kaffee-Trinkern? Oder vielleicht zählen Sie sich eher zu den Kaffee-Geniessern? Viele Menschen trinken gerne mal Kaffee, Cappucchino, Latte Macchiato oder Espresso und die meisten würden behaupten, sie trinken nicht so viel Kaffee, dass er ihnen schadet. Doch ab wann ist das überhaupt der Fall?

Kaffee wird häufig gegen Müdigkeit, zur Verdauungsförderung oder einfach in netter Gesellschaft getrunken. Aber wussten Sie, dass Kaffee - paradoxerweise - gerade Müdigkeit, Erschöpfung und Verstopfung verursachen kann?

Im folgenden Text haben wir einige interessante Abschnitte aus verschieden Büchern zitiert und in diesem Zusammenhang die Wirkungsweise von Kaffee erläutert. Vielleicht erkennen Sie Ihr Verhalten in der ein oder anderen Passage wieder und merken, dass Dinge wie Schlaf- oder Konzentrationsstörungen genau wie Müdigkeit und Unausgeglichenheit nur mit Ihrem (vielleicht auch nur geringem) Kaffee-Konsum zusammenhängen. Sie werden staunen, was die Experten zum Thema Kaffee sagen.

Stress durch Kaffee

Es ist hauptsächlich das Stresshormon Adrenalin, das bei Sportlern die entscheidenden Energiereserven freisetzt, um einen Wettkampf zu gewinnen, oder Ersthelfern bei schweren Unfällen die unmenschliche Fähigkeit verleiht, Autos anzuheben. Adrenalin ist auch die Quelle für unsere Kämpf-oder-Flieh-Reaktion, die unsere prähistorischen Vorfahren in die Lage versetzte, vor Säbelzahntigern und anderen Raubtieren zu fliehen.

Doch auch Kaffee versetzt den menschlichen Körper in diesen Kämpf-oder-Flieh-Zustand, indem das Koffein die Nebenniere zur Adrenalinproduktion anregt. Dies ist jedoch ziemlich unnütz, wenn man am Schreibtisch sitzt und sich lediglich mit dem PC rumschlägt, denn wenn der Adrenalin-Kick wieder abebbt, bekommt man Anzeichen wie Erschöpfung, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Reizbarkeit zu spüren. Dies ist der Moment, in welchem man aufsteht, zur Kaffeemaschine geht und den nächsten Koffein-Schub sucht.

Dies könnte Sie interessieren:

Stress-Hormon-Ausschüttung durch Kaffee

Die folgenden Quellen erklären sehr eindrücklich, was Kaffee in unserem Körper auslöst:

Koffein täuscht Stress vor

Koffein wirkt, indem es ein Hormon imitiert, das den Nebennieren signalisiert mehr Adrenalin auszustossen. Die Nebennieren denken dann, dass eine stressauslösende Situation vorliegt und von ihnen erwartet wird, zusätzliche adrenale Hormone zu produzieren.

Herbal Defense von Ralph T Golan ND, Seite 280

Kaffee täuscht dem Körper eine Bedrohung vor

Ihre Nebennieren müssen von einem Moment auf den anderen dieselben Stresshormone produzieren, die ausgeschüttet werden, wenn Sie eine Bedrohung oder Gefahr ausmachen. Ihre Muskeln spannen sich an, Ihr Blutzuckerspiegel steigt an, um zusätzliche Energie freizusetzen, Ihr Puls und Ihre Atmung beschleunigt sich und Ihre Aufmerksamkeit wird gesteigert, um die Gefahr in Ihrer Umgebung entweder bekämpfen zu können, oder ihr zumindest zu entkommen. Sie selbst sitzen vielleicht nur an einem Tisch, oder im Büro und trinken eine Tasse Kaffee. Ihr Körper aber weiss das nicht. Er bereitet sich auf einen Kampf vor.

The Memory Solution von Dr Julian Whitaker, Seite 261

Koffein im Kaffee reduziert den Serotoninspiegel

Koffein erhöht den Noradrenalinspiegel – ein das Nervensystem stimulierendes Hormon – und reduziert den beruhigend wirkenden Neurotransmitter Serotonin.

Koffein im Kaffeee steigert die Herzfrequenz

Koffein regt auch die Produktion von Norepinephrin – ein anderes Stresshormon – an, das direkt auf das Gehirn und das Nervensystem wirkt. Epinephrin und Norepinephrin sind verantwortlich für die Steigerung der Herzfrequenz und des Blutdrucks sowie für das Gefühl, sich in einer Notfallsituation zu befinden.

Caffeine Blues von Stephen Cherniske MS, Seite 57

Chronische Vergiftung durch Koffein

Wer seinen Körper konstant auf einem hohen Koffeinlevel hält, verweilt also permanent in einer körperlichen Stresssituation, erklärt Stephen Cherniske (Autor des Buches "Caffeine Blues"). Stephen Cherniske nennt diesen permanenten Alarmzustand des Körpers "Koffeinismus", welcher durch Erschöpfung, Angstzustände, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit und Depressionen gekennzeichnet ist:

"Koffeinismus" ist ein Zustand von chronischer Vergiftung, der aus einem exzessiven Konsum von Koffein entsteht. Koffeinismus verbindet eine körperliche Abhängigkeit mit einer grossen Bandbreite sich auf die Psyche auswirkender Effekte, so vor allem Angstzustände, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Depression und Erschöpfung. [. ]

Kaffee trägt zur Entstehung von Kopfschmerzen und Depressionen bei

Die andere Art und Weise wie Koffein zur Entstehung von Depressionen beiträgt, liegt im Auftreten von Entzugserschienungen wie Kopfschmerzen, Depression und Erschöpfung. Drei Tatsachen sind bezüglich des Entzugs wichtig zu beachten. Erstens trägt jedes der genannten Symptome zum depressiven Effekt bei, oder verstärkt diesen noch. Zweitens: Entzugserscheinungen können selbst bei gemässigten Koffeinkonsumenten auftreten. Drittens: Die Entzugserscheinungen können sogar bereits nach einigen Stunden eintreten. Einige Menschen fühlen sich depressiv oder ängstlich, wenn sie einfach nur zu spät ihren morgendlichen Kaffee getrunken haben. Dieser Umstand stellt für die Betroffenen nicht nur eine wichtige Motivation dar, das Getränk zu sich zu nehmen – vielmehr erzeugt dieser Zustand eine oft nicht wahrgenommene Quelle für zusätzlichen Stress. [. ]

Spätestens jetzt sollten Sie erkennen, welch enormen negativen Auswirkungen der Koffein in Ihrem täglichen Kaffee auf ihre Lebensqualität hat. Koffeinismus ist eine graduelle und zunächst kaum wahrnehmbare Störung.

Kaffee als Droge

Als Folge eines lang anhaltenden "Koffeinismus" tritt der Körper in einen Zustand ein, der als "adrenale Erschöpfung" (Erschöpfung der Nebennieren) bezeichnet werden kann. Der Koffeinkonsum hat die Nebennieren also so sehr auf Trab gehalten, dass sie vollkommen ausgezehrt sind.

Auch Ralph T. Golan, ND, beschreibt diesen Zustand in seinem Buch "Herbal Defense":

Kaffee zwingt Ihre Nebennieren dazu, den Stoff auszuschütten, selbst dann, wenn sie kaum noch etwas ausschütten können. Daher müssen sie tiefer und tiefer "graben", was Sie zunehmend erschöpft. Über die Jahre benötigen Sie immer mehr Koffein, um den gleichen Effekt erzielen zu können. Einige Menschen erreichen den Punkt, an dem sie ein halbes Dutzend oder mehr Tassen Kaffee am Tag trinken, und sie dadurch trotzdem nicht mehr wach gehalten werden. Das ist bereits eine schwerwiegende Nebennierenerschöpfung.

Mit anderen Worten: Koffein wirkt sich auf den Körper wie jede andere Droge aus. Man beginnt damit, diese ein wenig zu konsumieren, bis der Körper eine Toleranzgrenze entwickelt hat. Anschliessend benötigt man mehr, um dasselbe Ergebnis zu erzielen. Schliesslich gelangt der Organismus an einen Punkt, an dem er nicht mehr ohne die Droge funktioniert – bekommt er sie nicht, verspürt er Entzugserscheinungen.

Bartrams Encyclopedia of Herbal Medicine von Thomas Bartram, Seite 83

Koffein ist die meist genutzte Droge der Welt. Studien zeigen auf, dass Abstinenz von der Droge Entzugserscheinungen wie Erschöpfung, Kopfschmerzen und Benommenheit bereits nach 24 Stunden auftreten lassen, und bis zu einer Woche andauern können.

"Ich bin nicht abhängig von Kaffee"

Viel Menschen glauben, dass sie nicht genug Kaffee trinken, um davon abhängig werden zu können. Doch meist sind gerade diese Menschen bereits süchtig nach Kaffee. Steven Cherniske schreibt beispielsweise:

Gewissenhafte Forschungen, die vom Institut für Psychiatrie und Verhaltenwissenschaften der John Hopkins Universität durchgeführt wurden, zeigten auf, dass bereits ein geringer Kaffeekonsum (ein Becher täglich) schnell zu Entzugserscheinungen führen kann.

Wenn Sie zu den Kaffee-Trinkern zählen, probieren Sie es doch einmal aus und verzichten Sie auf Ihren Kaffee und achten Sie darauf, ob Sie Kopfschmerzen, Erschöpfung oder eine erhöhte Reizbarkeit verspüren. Dies sind die bekanntesten Entzugserscheinungen.

Ob Sie koffeinabhängig sind, sei einfach zu erkennen, sagt Dr. Griffiths. Verzichten Sie für einige Tage auf Ihre tägliche Koffeinquelle – Kaffee, Tee, Softdrinks – und schauen Sie, ob sie sich ermattet, unmotiviert, griesgrämig oder depressiv fühlen und Kopfschmerzen bekommen. Kopfschmerzen und Depressionen sind die klassischen Signale für Koffeinentzug.

Food Your Miracle Medicine von Jean Carper, Seite 277

Wenn Ihr Körper seine Koffeinration nicht bekommt, kann er für ein bis zwei Wochen Entzugserscheinungen aufweisen, darunter Kopfschmerzen, Erschöpfung, intensives Verlangen nach Koffein, Verstopfung, Angstzustände und eine gewisse Dumpfheit, wo zuvor klare Gedanken vorherrschten.

Alternative Cures von Bill Gottlieb, Seite 137

Die Kaffee-Sucht durchbrechen

Der Vorteil ist, man kann die Kaffee-Sucht durchbrechen. Man muss es nur wollen!

Wenn eine Person, die an hohe Mengen Koffein gewöhnt ist, ihren Konsum limitiert, wird das Resultat Erschöpfung sein, die möglicherweise von Kopfschmerzen begleitet wird. Die Abhängigkeit von Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken zu reduzieren, ist daher sehr wichtig, um gesund zu bleiben und durch Erschöpfung ausgelöste Schwächephasen zu vermeiden.

Complete Encyclopedia Of Natural Healing von Gary Null PhD, Seite 104

Während der Koffeinentgiftung ist es wichtig, auf eine ausreichende Nährstoffeinnahme zu achten. Wenn wir offensichtlich abhängig vom Koffein sind oder schwanger werden, sollten wir sofort und vollständig mit dem Konsum aufhören. Mit dem Laster aufzuhören, indem man langsam die Dosierung reduziert oder gleich auf kalten Entzug geht, kann durch eine gute und gesunde Ernährung unterstützt werden.

Staying Healthy With Nutrition von Elson M Haas MD, Seite 942

Anstatt morgens routinemässig zu einer Tasse Kaffee zu greifen, können Sie Ihrem Körper auch etwas Gutes tun, indem Sie ein gesundes Frühstück in Form eines grünen Smoothies oder eines Kräutertees zu sich nehmen. Ein gesundes, basisches Frühstück – gefolgt von einem gesunden Mittagessen – wird Sie den ganzen Tag dynamisch und fit halten.

Ermattung ist ein normales Symptom, wenn Sie mit dem Koffein aufhören. Eine Möglichkeit, diesen Zustand zu verbessern sei es, "morgens nach dem Aufstehen für einige Minuten behutsam die Ohren und die Ohrläppchen zu massieren," sagt Dierauf.

Alternative Cures von Bill Gottlieb, Seite 138

Kaffee mit Schokolade, Kuchen oder Keksen

Kennen Sie das, wenn Sie eine Tasse Kaffee trinken, dass Sie einige Zeit danach - machmal auch schon während dem Trinken - Lust auf etwas Süsses bekommen? Hier ist die Erklärung dafür:

Das Koffein kann den Blutzuckerspiegel durcheinander bringen, und Sie so körperlich erschöpfen, dass Sie Heisshunger nach einem schnellen Snack entwickeln.

Food & Mood von Elizabeth Somer MA RD, Seite 57

Sowohl Koffein als auch Zucker geben Ihnen aber nur für einen kurzen Zeitraum das Gefühl gesteigerten Leistungsvermögens, welches schnell wieder verschwindet. Bei einigen Menschen wiederholt sich dieser Rhythmus – sinkende Energie gefolgt von einem weiteren Kaffee oder einem kleineren Snack – nahezu über den ganzen Tag. Dies führt dazu, dass sie sich erschöpft fühlen, und ab 15 Uhr nicht mehr in der Lage sind, sich zu konzentrieren, weil sie vom ständigen über den ganzen Tag sich wiederholenden energetischen Auf und Ab vollkommen ausgezehrt werden.

Active Wellness von Gayle Reichler MS RD CDN, Seite 12

Grundsätzlich wird unser Körper [durch Kaffee] im Ganzen beschleunigt, indem unsere so genannte "Basale Stoffwechselrate" erhöht wird, was zu einer gesteigerten Kalorienverbrennung führt. Koffein kann zunächst den Blutzuckerwert senken; das allerdings löst ein Hungergefühl in uns aus, oder einen Heisshunger nach Süssigkeiten. In Folge der adrenalen Stimulation steigt der Blutzuckerspiegel wieder.

The New Detox Diet von Elson M Haas MD, Seite 30

Koffein kann einen nachteiligen Effekt auf den Blutzucker haben. Wenn Koffein aufgenommen wird, wird das Nervensystem angeregt. Adrenalin wird freigesetzt, was die Leber dazu veranlasst, gespeicherten Blutzucker abzugeben. Dann wird schliesslich Insulin freigesetzt woraufhin der Blutzuckerspiegel unter den normalen Wert fällt.

Disease Prevention And Treatment von Life Extension Foundation, Seite 739

Wenn Sie am Nachmittag einen Energieschub brauchen, versuchen Sie einmal Ginseng-Tee.

Prescription Alternatives von Earl Mindell RPh PhD & Virginia Hopkins MA, Seite 388

Coffee and Cigarettes - Kaffee und andere Drogen

Viele leidenschaftlichen Kaffee-Trinker, rauchen auch gerne eine Zigarette zum Kaffee. Diese Kombination ist jedoch äusserst schlecht für unsere Nebennieren.

Koffein und Nikotin überanspruchen die Nebennieren. Wenn diese Substanzen, andere Stressauslöser und eine grundsätzlich schlechte Ernährung zusammenwirken, können die Nebennieren in einen sehr ernsten Zustand versetzt werden. So werden ihnen wichtige Vitamine entzogen wie die B-Vitamine und das Vitamin C.

Complete Encyclopedia Of Natural Healing von Gary Null PhD, Seite 233

Folgt man Leon Chaitow, N.D., D.O., kann Schwindelgefühl beim Aufstehen nachdem man gesessen oder gelegen, hat ein Anzeichen für Nebennierenerschöpfung sein. Die Person sollte Schritte unternehmen, um die Unversehrtheit der Nebenniere wieder herzustellen – diese sollten auf die Absetzung von Stimulantia (Koffein, Tabak, Alkohol) abzielen. Ausserdem sollte für ausreichende Ruhephasen und eine Normalisierung des Lebenswandels sowie für eine ausgewogene Ernährung gesorgt werden.

Alternative Medicine by Burton Goldberg, page 1014

Zusätzlich tendieren Menschen, die zuviel Koffein zu sich nehmen, dazu, mehr Tranquilizer oder Schlaftabletten zu brauchen, um entspannen oder schlafen zu können.

Staying Healthy With Nutrition von Elson M Haas MD, Seite 937

Energieverlust durch Kaffee

Paradoxerweise entzieht uns das als Wachmacher bekannte Getränk unsere Energie. Auf Dauer kann regelmässiger Kaffeekonsum unseren Körper auszehren und uns antriebslos und kaputt machen.

. auch wenn die meisten Menschen denken, dass Koffein sie gedankenschneller macht, zeigen Untersuchungen, dass tatsächlich das genaue Gegenteil der Fall ist.

The Memory Solution von Dr Julian Whitaker, Seite 261

Weil Koffein durch die Steigerung der ATP-Produktion – dem wichtigsten Baustein der Energieproduktion in Ihrem Körper – das Energielevel anhebt, sagen manche Experten, dass eine chronische Stimulierung des Systems den Körper langsam auszehrt. Dies ist vergleichbar mit einer exzessiven und übermässigen Bewirtschaftung von Ackerland, welche dasselbe irgendwann komplett unbrauchbar macht. Empfehlung: Wenn Sie ein Koffein-Junkie sind (mehr als drei Tassen Kaffe am Tag), und ohne ihre tägliche Dosis Kaffee nicht durch den Tag kommen, dann könnte Ihr Erschöpfungsgefühl durch den Kaffee noch verstärkt werden, und sie brauchen daher eine Ruhepause vom Koffein. Senken Sie langsam Ihren Koffeinkonsum gegen 0, um schwere Kopfschmerzen und eine übermässige Schläfrigkeit zu vermeiden.

Doctors Complete Guide Vitamins Minerals von Mary D Eades MD, Seite 324

Dem zunächst auftauchenden vom Koffein erzeugten High folgen leichte Entzugserschienungen von denen eines das Gefühl von Ermattung ist. Wenn Sie mehr Kaffee trinken, um das unausweichliche Tief zu verhindern, kann ein Teufelskreis entstehen. Die Erschöpfung, eine gereizte oder deprimierte Grundstimmung, sowie ein schlechteres Leistungsvermögen bei der Arbeit, die auf Entzugserscheinungen zurückzuführen sind, können bereits innerhalb weniger Stunden nach dem Konsum der letzten Tasse Kaffee auftreten und über eine Woche andauern. Die Koffeintoleranz variiert bei den Menschen deutlich. So wurde von Entzugserscheinungen bei Personen berichtet, die nur sehr wenig Kaffee tranken (ein bis zwei Tassen), während andere Menschen problemlos grössere Mengen vertragen.

Food & Mood von Elizabeth Somer MA RD, Seite 105

Koffein fügt Ihrem Körper nicht etwa zusätzliche Energie zu, sondern es sorgt dafür, dass Ihre Reserven schneller aufgebraucht werden. Ein kurzzeitiger Aufschwung findet also auf Kosten lang anhaltender Erschöpfung und anderer Probleme statt.

The Unofficial Guide to Beating Stress von Pat Goudey, Seite 136

Koffein liefert keine Energie, sondern sorgt nur für eine chemische Stimulierung. Die wahrgenommene "Energie" resultiert aus den Versuchen des Körpers, sich auf den durch die ausgeschütteten Stresshormone angestiegenen Blutzuckerspiegel einzustellen. In den meisten Fällen führt dieser selbst herbeigeführte notfallartige Zustand zu gut beschriebenen Nebenwirkungen, die man unter dem Label Koffeinismus zusammenfassen kann. Ironischerweise ist für diesen Koffeinismus chronische Erschöpfung charakterisierend. [. ]

Auf körperlicher Ebene benötigen wir eine beständige Energiequelle, um unsere Ziele zu erreichen. Es gibt nichts Frustierenderes, als motiviert zu sein, einen grossartigen Plan ausgearbeitet zu haben, dann aber einfach nicht ausreichend Energie aufbringen zu können, um ihn durchzuführen. Wenn ich meine Patienten nach den Gründen frage, warum sie Kaffee trinken, ist die häufigste Antwort: "Ich brauche die Energie." Die Ironie daran ist, dass Koffein einer der Hauptgründe für Erschöpfung ist. Es kann für einige Zeit funktionieren, mit Hilfe des Koffeins den Tag durchzustehen, aber auf kurz oder lang sorgt es dafür, dass Ihre Träume in immer weitere Ferne rücken. [. ]

Langsam kommt die Wahrheit über den Zusammenhang von Koffein und Energie ans Licht. Ärzte warnen zunehmend ihre Patienten vor den Nachteilen des Koffeins, und ein Artikel im U.S: News&World Report benannte Koffeinabhängigkeit als einen Hauptgrund für Erschöpfung. Die Menschen, die sich über diesen folgenschweren Einfluss des Koffeins auf das Leistungsvermögen und die mentale Stimmung bewusst werden, und Schritte unternehmen, ihr Leistungsvermögen auf natürliche Art und Weise zu verbessern, können eine sichtbare Verbesserung ihrer Lebensumstände erkennen.

Caffeine Blues von Stephen Cherniske MS, Seite 10, 43 und 119

Wahre Energiegewinnung ohne Kaffee

Wie können wir unserem Körper wirklich zu mehr Energie verhelfen - ohne ihn auszuzehren?

Viel zu viele Menschen konsumieren zuviel Koffein. Das liegt meines Erachtens daran, dass die Menschen ganz einfach zu wenig natürliche Energie besitzen. Anstatt ausreichend zu schlafen, genügend Nährstoffe zu sich zu nehmen und regelmässig Sport zu treiben, um so an die notwendige Energie zu kommen, vertrauen sie auf die Wirkung des Koffeins, die sie über den Tag helfen soll. Die kurzfristigen Auswirkungen dieser Abhängigkeit sind Nervosität, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit und ein Absetzphänomen, das sich in Lethargie und psychischer Niedergeschlagenheit manifestiert. Die langwierigeren Effekte umfassen Dysfunktionen der Nebennieren und lassen schliesslich einen Körper zurück, der durch künstlich herbeigeführte Stimulierung vollkommen erschöpft wurde.

Brain Longevity von Dharma Singh Khalsa M.D. & Cameron Stauth, Seite 266

Krank durch Kaffee

Das schlimme am Kaffee ist, dass er nicht "nur" Stress verursacht und uns Energie raubt, sondern dass er zur Übersäuerung beiträgt und uns krank macht.

In Phase 1 des Verhältnisses von Koffein und Nebennieren werden Stresshormone in übermässiger Zahl ausgeschüttet. Dies beeinträchtigt das Immunsystem und erhöht das Risiko, an einer Vielzahl gesundheitlicher Leiden zu erkranken – insbesondere an Störungen des kardiovaskulären Systems. Koffein senkt zudem die Produktion von DHEA, einem Hormon, dass für die optimale Funktion Ihres Immun-, Kardiovaskulär- und des Nervensystems sowie des Fortpflanzungsapparates entscheidend wichtig ist. [. ]

Neueste Forschungsergebnisse enthüllen, dass Cortisol und DHEA – die beide in der Nebennierenrinde produziert werden – eine umgekehrt proportionale Beziehung zueinander haben. Wenn der Cortisolspiegel ansteigt, fallen die DHEA-Werte. Es könnte daher sein, dass Stress und Koffein einen so hohen Bedarf an Cortisol verursachen, dass die erschöpften Nebennieren schlicht und ergreifend die DHEA-Produktion nicht mehr auf einem optimalen Level aufrecht erhalten können. [. ]

Koffein ist eindeutig abgängig machend, dabei aber vollkommen frei erhältlich und sein Vorkommen in unseren Nahrungsmitteln und Getränken ist nicht selten nahezu "unsichtbar"! Fast täglich spreche ich Patienten, deren Symptome durch den Koffeinkonsum noch verstärkt werden. Diese Droge trägt ihren Teil zu Herzrasen, Panikattacken, Hypoglykämie, Gastritis, Erschöpfungszuständen, Schlaflosigkeit und PMS bei, um nur einige gesundheitlichen Probleme anzusprechen. Einige Menschen sind so empfindlich gegenüber Koffein, dass sie nicht bemerken, dass selbst ein Fruchtgetränk mit verstecktem Koffein ihre Symptome auslösen kann. [. ]

Gewohnheitsmässiger Koffeingebrauch führt unweigerlich zur 2. Phase, die auch als Nebenniereninsuffizienz oder Nebennierenerschöpfung bezeichnet werden kann. Dieser Zustand zeigt nicht nur leichte Ähnlichkeiten auf mit dem posttraumatischen Stress-Syndrom, das bei Soldaten zu beobachten ist, die aus dem Krieg heimkehren. Tatsächlich sind die Nebennieren durch die dauerhafte Beanspruchung und Stimulierung praktisch ausgezehrt.

Caffeine Blues von Stephen Cherniske MS, page 10, 68, 206 und 208

. Koffein überreizt die Nerven und Drüsen. Es entleert das adrenale System, beschädigt die Schilddrüse, und kann Herzrhythmusstörungen auslösen. Bei der weiblichen und der männlichen Menopause spielt das Koffein ebenfalls eine Rolle: Bei Frauen sind häufiger Brustzysten und -knoten vorzufinden, während Männer an koffeininduzierten Prostata-Problemen leiden.

Food Swings von Barnet Meltzer MD, Seite 56

Es ist bekannt, dass Koffein den Cholesterin-Spiegel anhebt, die B-Vitaminvorräte aufbraucht, den Magen und die Blase angreift, die Nebennieren schädigt und wahrscheinlich auch zu Brust- und Prostataproblemen führen kann.

Off The Shelf Natural Health How To Use Herbs And Nutrients To Stay Well von Mark Mayell, Seite 112

Insbesondere Kaffee reizt den Magen und ist möglicherweise für die Zystenbildung in der weiblichen Brust mitverantwortlich.

Manifesto For A New Medicine von James S Gordon MD, Seite 155

Koffein entzieht dem Körper die B-Vitamine, die Sie für die Funktion des Gehirns und des Nervensystems brauchen, sowie für die Umwandlung von Nahrung in Energie, sagt Michael Murray, N.D., ein naturheilkundlicher Arzt in Seattle und Autor des Buches Chronic Fatigue Syndrome: Gettin Well Naturally. Um die Angelegenheit noch schlimmer zu machen, verhindert Koffein zudem die Eisen-Absorption, sagt Dr. Murray, was zu Anämie führen kann; einem Leiden, das bewirkt, dass Sie zu wenig der für den Sauerstofftransport zuständigen Roten Blutkörperchen haben, was gleichzeitig wiederum einen Hauptauslöser der Erschöpfung darstellt.

The Complete Book Of Alternative Nutrition von Selene Y Craig, Seite 389

Dies könnte Sie interessieren:

Verstopfung durch Kaffee

Auch wenn Kaffee kurz nach dem Verzehr zunächst die Verdauung anregt und bei vielen Menschen eher zu Durchfall führt, verursacht er langfristig gesehen Verstopfung.

Dr. Hibbs erzählt von einem männlichen Patienten, der an vielen Auswirkungen übermässigen Stresses leidet, darunter Ermattung und Verstopfung. Der Patient war extrem auf den Kaffee angewiesen, um den Tag körperlich durchstehen zu können und hatte in der Folge eine chronische Nebennierenstörung ausgebildet. Dr. Hibbs brachte ihn vom Koffein und Zucker runter – beide Stimulantia ruinierten zuvor seinen Organismus. Angemessener Sport und eine Ernährungsumstellung folgten, und die Behandlung wurde durch Nahrungsergänzungen unterstützt, die Heilkräuter und Nährstoffe enthielten. Seine Darmprobleme waren relativ schnell kuriert und kehrten auch nach der Absetzung der Präparate einige Monate später nicht zurück.

Alternative Medicine von Burton Goldberg, Seite 688

Impotenz durch Kaffee?

Doch die Folgen von Kaffeekonsum gehen noch weiter:

Erschöpfung, die Entbindung eines Kindes, Verletzung oder Schädigung der Nieren und Nebennieren, auch der Missbrauch von Steroiden und der exzessive Konsum von Stimulantia – darunter auch Koffein – bis zur Störung der Nebennierenfunktion stellen alle eine Bedrohung für die sexuelle Leistungsfähigkeit bei Männern und Frauen dar. Muskeln können geschwächt und der Blutkreislauf sowie die Nervensensitivität beeinträchtigt werden. All dies sind wichtige Faktoren für die sexuelle Leistungsfähigkeit. Einige Sexualforscher sehen die Vagina als einen Muskel an.

Asian Health Secrets von Letha Hadady DAc, Seite 423

Wenn man all diese Zitate liest und sich mit dem Thema Kaffee auseinandersetzt, sollte man schon gar keine Lust mehr haben, Kaffee zu trinken. Wenn Sie zu den Kaffee-Trinkern gehören, überlegen Sie es sich gut, ob Sie Ihren Körper auszehren wollen, um einen kurzfristigen Energieschub zu bekommen, oder ob Sie dem Teufelskreis der Koffeinsucht den Kampf ansagen und Ihren Körper mit nachhaltigen Massnahmen zu mehr Energie und Wohlbefinden verhelfen wollen. Es liegt in Ihren Händen.

Dies könnte Sie interessieren:

Wenn Ihnen dieser Artikel gefallen hat, würden wir uns über einen kleinen Beitrag für unsere Tätigkeit sehr freuen! Spenden Sie jetzt mit Paypal

Kostenlosen Newsletter abonnieren:

Verwandte Artikel

Kaffee – Schlecht fürs Herz

(Zentrum der Gesundheit) – Viele Menschen brauchen nach eigenem Ermessen jeden Morgen mindestens eine Tasse Kaffee, um aktiv in den Tag starten zu können – auch viele Wissenschaftler. Verständlich, dass es immer mehr Pro-Kaffee-Studien gibt.…

Nierenreinigung – ganzheitlich

(Zentrum der Gesundheit) – Eine regelmässige Nierenreinigung kann Ihr Leben retten. Denn die Nieren sind nicht annähernd so regenerationsfreudig wie die Leber. Einmal entstandene Nierenschäden können daher nur selten wieder vollständig behoben…

Herzrhythmusstörungen – Naturheilkundliche Lösungen

(Zentrum der Gesundheit) – Leiden Sie manchmal an Herzklopfen oder unregelmässigem Herzschlag? Wird Ihnen dabei öfter schwindelig oder fühlen Sie sich benommen? Oder fühlen Sie sich manchmal auch einfach nur müde und schwach und wissen nicht,…

5 Tipps – Wie Sie Kaffee gesünder machen

(Zentrum der Gesundheit) - Kaffee ist die Leidenschaft vieler Menschen. Gleichzeitig wohnt dem Kaffee ein gewisses Gesundheitsrisiko inne – abhängig von der konsumierten Menge und der persönlichen Konstitution. Kaffee ist infolge des…

Darmreinigung mittels Kaffee-Einlauf

(Zentrum der Gesundheit) - Als Getränk ist Kaffee wahrlich nicht zu empfehlen, da dadurch vielfältige gesundheitliche Einschränkungen zu erwarten sind. Doch wie sieht es aus, wenn der Kaffee dem Organismus auf ganz andere Weise zugeführt wird –…

Kaffee reduziert die Teamfähigkeit

(Zentrum der Gesundheit) - Ein Artikel in der Zeitschrift New Scientist befasst sich mit den Forschungsergebnissen über die Auswirkungen des Kaffeetrinkens. Demnach beeinträchtigt eine Kaffeepause während der Arbeit die Mitarbeiter in ihrer…

Dehydratation - Wassermangel im Körper

(Zentrum der Gesundheit) - Der menschliche Körper besteht zu 75 Prozent aus Wasser und zu 25 Prozent aus festen Substanzen. Wasser ist das Lebensmittel schlechthin. Wir benötigen Wasser zum Transport der Nährstoffe, für die Beseitigung der…

(H. Vogel) - Erkenntnisse meiner Krankheit Azidose aus dem Jahr 1970: Ungesunde Ess- und Lebensgewohnheiten haben die Übersäuerung zu einer regelrechten Volkskrankheit werden lassen: Mehr als 90 Prozent der Deutschen sind übersäuert und leiden…

Verstopfung - Ursachen und Lösungen

(Zentrum der Gesundheit) - Unter einer Verstopfung versteht man die unregelmäßige Stuhlentleerung durch harten und zu trockenen Stuhl, die auch mit Anstrengung und Schmerzen bei der Entleerung verbunden sein kann. Auch kann ein Gefühl bestehen…

Welches Mittel hilft bei Durchfall?

(Zentrum der Gesundheit) – Durchfall kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Daher geht es bei Durchfall zunächst einmal darum, die Ursache zu finden und diese nach Möglichkeit zu beheben. Gleichzeitig will man möglichst schnell die Symptome…

Reizdarm-Syndrom - Einfache Hilfen

(Zentrum der Gesundheit) - Beim Reizdarm-Syndrom liegt eine Funktionsstörung des Dickdarms vor, ohne dass eine krankhafte Veränderung im Darm festgestellt werden konnte. Unter der Bezeichnung "Syndrom" versteht man das gleichzeitige Auftreten…

Die ganzheitliche Entgiftungskur zum Entgiften

(Zentrum der Gesundheit) – Eine Entgiftungskur ist in vielen Situationen sinnvoll. Bei chronischen Krankheiten etwa kann immer auch von einer Giftbelastung ausgegangen werden. Auch rätselhafte Symptome könnten auf eine Giftbelastung hinweisen, wie…

Erschöpfung durch Stress

(Zentrum der Gesundheit) - Stress ist ein bedeutender Mitverursacher des chronischen Erschöpfungssyndroms, da andauernder Stress zu einer Erschöpfung der Nebennieren beiträgt. Die Nebennieren unterstützen den Körper bei der Bewältigung von…

Burnout Syndrom - Die neue Stress-Erscheinung

(Zentrum der Gesundheit) - Das Burnout Syndrom bezeichnet einen Zustand, in dem sich ein ausgebrannter, völlig erschöpfter Mensch befindet. Beruflicher Dauerstress, durch den sich eine physische und psychische Überforderung entwickelt hat, führt…

Dunkle Schokolade: Energie für Sportler

(Zentrum der Gesundheit) – Schokolade wird als dunkle oder schwarze Schokolade bezeichnet, wenn sie einen hohen Kakaoanteil hat. Ihr Geschmack wird dadurch immer bitterer. Die Londoner Kingston University empfiehlt Ihnen einen täglichen Snack aus…

Depressionen durch Medikamente

(Zentrum der Gesundheit) – Medikamente können Depressionen verursachen. Bei Depressionen sollten Sie daher immer zuerst die Beipackzettel jener Medikamente lesen, die Sie derzeit einnehmen. Denn bei den Nebenwirkungen könnten auch Depressionen…

Koffein erhöht Fehlgeburten-Risiko

(Zentrum der Gesundheit) – Koffein ist der Muntermacher, ohne den die meisten Menschen am Morgen gar nicht in die Gänge kämen. Bis zu drei Tassen Kaffee täglich gilt in Ordnung – selbst während der Schwangerschaft. Jetzt aber hat sich gezeigt,…

Der Darmeinlauf mit einem Irrigator

(Zentrum der Gesundheit) - Mit einem Einlauf, der Darmspülung, wird der Darm entlastet. Das weiss jeder. Wussten Sie jedoch, dass Einläufe auch unmittelbare Erleichterung bei Kopfschmerzen und Erkältungen bringen können? Dass Einläufe Schmerzen…

Mundgeruch | Ursachen und Beseitigung

(Zentrum der Gesundheit) - Mundgeruch ist eine ziemlich unangenehme Angelegenheit – nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern insbesondere auch für seine direkten Mitmenschen. Mundgeruch in Ausnahmefällen – etwa nach einem knoblauchhaltigen…

Fünf Gründe für Grüntee statt Kaffee

(Zentrum der Gesundheit) –Sie möchten gerne weniger Kaffee trinken oder künftig Ihren Koffeinkonsum reduzieren? Sie möchten Ihr Wohlbefinden erhöhen und etwas für Ihre Gesundheit tun? Dann wäre es eine gute Idee, Grüntee statt Kaffee zu…

Acht Gründe für Kopfweh bei Kindern

(Zentrum der Gesundheit) - Kopfweh bei Kindern ist gar nicht so selten. Doch meist kann den Kopfschmerzen vorgebeugt werden. Denn in vielen Fällen sind die Ursachen für das Kinder-Kopfweh leicht zu beheben – natürlich nur, wenn man sie kennt.…

Wie gewöhnt man sich den Kaffee ab?

(Zentrum der Gesundheit) – Wollten auch Sie sich schon einmal den Kaffee abgewöhnen? Und es hat nicht geklappt? Mit unseren Tipps werden Sie sicher erfolgreich sein. Probieren Sie es aus! Denn Kaffeetrinken lohnt sich nicht wirklich.…

Neun Tipps zum Einschlafen

(Zentrum der Gesundheit) – Einschlafen ist oft leichter gesagt als getan. Man liegt nachts im Bett und das Gedankenkarussell dreht sich endlos. Schlafräuber sind meist Stress und Sorgen, aber auch bestimmte Lebensmittel. Gleichzeitig können andere…

Ernährung gegen Depressionen

(Zentrum der Gesundheit) - Das alte Sprichwort - Man ist, was man isst - hat schon vor langer Zeit vorweggenommen, was die wissenschaftliche Forschung zunächst sehr zaghaft, doch mittlerweile immer mehr zu bestätigen scheint. Es besteht tatsächlich…

Milch verursacht Krankheiten

(Zentrum der Gesundheit) – Milch ist schon seit Jahren ein umstrittenes Lebensmittel. Dennoch glauben noch immer viele Menschen, Milch sei gesund. Inzwischen mehren sich die wissenschaftlichen Beweise für die Schädlichkeit der Kuhmilch –…

Mundgeruch - Ein Darmproblem

(Zentrum der Gesundheit) - Der Atem der meisten Menschen riecht morgens nach dem Aufwachen nicht gut. Dieses Phänomen ist als morgendlicher Mundgeruch bekannt und gilt als weitgehend normal. Allerdings ist nicht vielen Menschen bekannt, dass ein…

Auswirkungen von Koffein

(Zentrum der Gesundheit) - Koffein ist nicht nur im Kaffee oder im Tee enthalten. Es kommt in zahlreichen Pflanzen als natürlicher Schutz gegen Insekten vor. Im menschlichen Körper, wirkt das Koffein als psychoaktive Substanz, die zur Erregung des…

Nahrungsergänzungsmittel, die den Blutzucker senken

(Zentrum der Gesundheit) – Die Diagnose hoher Blutzuckerspiegel, Prädiabetes oder gar Typ-2-Diabetes ist heute leider nichts Besonderes mehr. Meist erhält der Patient Medikamente mit dem Ziel, den Blutzuckerspiegel künstlich zu senken. Das aber…

Lebensmittel, die Migräne auslösen

(Zentrum der Gesundheit) – Migräne kommt und geht. Beim einen einmal im Jahr, beim anderen einmal im Monat oder sogar wöchentlich. Was ihre Migräne auslöst, wissen die wenigsten Betroffenen. Natürlich gehören Stress, Schlafmangel und…

Lupinenkaffee – Die beste Alternative zu Bohnenkaffee

(Zentrum der Gesundheit) – Lupinenkaffee enthält weder Koffein noch Kaffeesäure. Er macht deshalb in keinster Weise abhängig und führt auch nicht zu den bekannten Bohnenkaffee-Nebenwirkungen wie Nervosität, Kopfschmerzen, Herzklopfen und…

Teilen Sie diesen Artikel per E-Mail

Bestätigung

Wir über uns

Informationen

Social Media

Kostenlosen Newsletter abonnieren:

© Neosmart Consulting AG - Alle Rechte vorbehalten.

Dieser Text unterliegt dem Urheberrecht und anderen Gesetzen zum Schutz geistigen Eigentums. Dieser Artikel darf ohne Genehmigung weder kopiert, veröffentlicht noch verteilt werden. Eine Verlinkung direkt auf die jeweilige Text-Seite ist erlaubt und erwünscht.

Diese Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen weitergegeben. Sie sind ausschliesslich für Interessierte und zur Fortbildung gedacht und keinesfalls als Diagnose- oder Therapieanweisungen zu verstehen. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden irgendeiner Art, die direkt oder indirekt aus der Verwendung der Angaben entstehen. Bei Verdacht auf Erkrankungen konsultieren Sie bitte Ihren Arzt oder Heilpraktiker.

Alkohol: Kaffee schützt die Leber vor freien Radikalen

Studie Kaffee könnte Leber vor Alkoholschäden schützen

Kaffee könnte die Leber vor einigen Folgen des Alkoholmissbrauchs schützen. Das vermuten Forscher, nachdem sie die Blutwerte Tausender Finnen ausgewertet haben. Die Ergebnisse bedeuten nicht, dass Alkohol unschädlich gemacht wird. Sie bestätigen aber positive Wirkungen des Kaffees.

Kaffee: Forscher vermuten Schutz vor freien Radikalen

Kaffee galt Medizinern lange Zeit als ungesund: Das Herz schlägt schneller, die Blase drückt und wer zu viel davon trinkt, der ist nicht etwa leistungsfähiger, sondern wird unkonzentriert. Doch in den vergangenen Jahren haben Ärzte in verschiedenen Untersuchungen belegen können, dass Kaffee die Leber zu schützen scheint. Immer deutlicher wird, dass der Kaffee möglicherweise sogar einige negative Folgen des Giftes Alkohol verhindern könnte.

Finnische Forscher schließen jetzt nach der Untersuchung von knapp 19.000 Studienteilnehmern, dass hoher Koffeinkonsum die Bildung eines Leber-Enzyms besonders bei Männern beeinflusst, die viel Alkohol trinken. Das Enzym Gamma-Glutamyltransferase (GGT) findet man immer dann in erhöhter Konzentration im Blut, wenn die Leber geschädigt wird, zum Beispiel durch regelmäßigen Alkoholgenuss.

Weniger Leberschäden ab vier Tassen Kaffee täglich

Joanna Danielsson und ihre Kollegen von der finnischen Universität Tampere berichten im Fachmagazin "Alcohol and Alcoholism", besonders bei Männern, die sehr viel Alkohol und gleichzeitig mindestens vier Tassen Kaffee täglich trinken, sei die Konzentration des Leberenzyms im Blut weniger stark erhöht, als zu erwarten wäre.

Die Wissenschaftler hatten die Daten von 8800 Männern und 10.000 Frauen ausgewertet. Die Studienteilnehmer hatten nicht nur Blutproben abgeben müssen, sondern auch detaillierte Fragen zu Kaffee- und Alkoholkonsum beantwortet. Finnland eignet sich für die Studie wie nur wenig andere Nationen: Die Finnen trinken durchschnittlich weltweit am meisten Kaffee, jeder Finne verbraucht rechnerisch um die zwölf Kilo jährlich, berichten die Wissenschaftler. Gleichzeitig ist Alkoholmissbrauch in Finnland trotz erheblicher Steuern auf Alkohol ein gesellschaftliches Problem.

Von den untersuchten Studienteilnehmern gaben knapp 90 Prozent an, Kaffee zu trinken, mehr als 86 Prozent zählten zu den moderaten Alkoholkonsumenten. Immerhin 3,7 Prozent wurden nach den Studienfragebögen als schwere Trinker eingestuft. In dieser Gruppe registrierten die Wissenschaftler die höchsten Blutwerte für das Leberenzym GGT. Wer übermäßig Alkohol zu sich nahm, aber gar keinen Kaffee trank, hatte die höchsten GGT-Werte. Jene Alkoholkonsumenten dagegen, die mehr als fünf Tassen Kaffee täglich tranken, hatten deutlich niedrigere Enzymkonzentrationen im Blut. Statistisch deutlich war dieser Unterschied nur bei den Männern in der Studie.

Die Ergebnisse bedeuten nicht, dass ein risikoreicher Alkoholkonsum durch ausreichendes Kaffeetrinken gesünder würde. Wer zu viel Alkohol trinkt, schadet seiner Gesundheit, ob mit oder ohne Kaffee. Allerdings schließen die finnischen Wissenschaftler aus ihren Ergebnissen, dass die chemischen Bestandteile des Kaffees Schäden durch besonders reaktionsfreudige Stoffwechselprodukte, so genannte freie Radikale, bremsen könnten.

  • Ernährungsstudie: Kaffee, die gesunde Sünde (06.06.2012)
  • Alltagsdroge Koffein: Kann denn Cola tödlich sein? (06.06.2012)
  • Langzeitstudie: Tee- und Kaffeetrinker werden seltener herzkrank (19.06.2010)
  • Alkohol-Mythen: "Ölsardinen sind sehr beliebt" (13.03.2013)
  • Alkoholvergiftung: Mehr Jugendliche nach Vollrausch in Klinik (05.02.2013)
  • Alkoholschäden: "Es gibt keine Dosis, die unbedenklich ist" (28.12.2012)

Alle Rechte vorbehalten

Serviceangebote von SPIEGEL-ONLINE-Partnern

FINANZEN

SPIEGEL GRUPPE

DER SPIEGEL

Dein SPIEGEL

SPIEGEL WISSEN

SPIEGEL BIOGRAFIE

SPIEGEL GESCHICHTE

LITERATUR SPIEGEL

Edition Geschichte

SPIEGEL SPEZIAL

Edition Wissen

UNI SPIEGEL

Bitte deaktivieren Sie Ihren Adblocker!

So schalten Sie Ihren Adblocker auf SPIEGEL ONLINE aus.

  • Klicken Sie auf das Adblocker-Zeichen in Ihrem Browser oder öffnen Sie in den Einstellungen den Bereich für Erweiterungen / Addons.
  • Wählen Sie die Option „Deaktivieren auf: spiegel.de“ (oder ähnlich), um eine Ausnahme hinzuzufügen. Vielen Dank!
  • Seite neu laden

Sie haben gar keinen Adblocker oder bereits eine Ausnahme hinzugefügt?

Welche Bedeutung Werbung für SPIEGEL ONLINE hat, was wir für Ihre Sicherheit im Netz tun, wie unsere Redaktion arbeitet – Fragen und Antworten finden Sie hier.

Neuigkeiten:

Kaffee ist weltweit eines der beliebtesten Getränke. So ist es kaum verwunderlich, dass Kaffee zu den am besten erforschten Lebensmitteln gehört. Jährlich werden einige Hundert neue wissenschaftliche Studien veröffentlicht, die sich mit den Wirkungen von Kaffee auf die Gesundheit auseinandersetzen. Einige interessante Studien stellen wir Ihnen vor.

Umbrella-Review zu Kaffeekonsum und Gesundheit

Im Ergebnis zeigte sich: Der Konsum von Kaffee war weitaus häufiger mit einem Nutzen für die Gesundheit assoziiert als mit negativen Effekten.

Kaffee und Schwangerschaft

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) kam in einem im Mai 2015 veröffentlichten Gutachten zur Sicherheitsbewertung von Koffein zu folgendem Schluss: "Eine über den gesamten Tag verteilte Koffein-Aufnahme aus allen Quellen von bis zu 200 mg pro Tag ist für den Fötus unbedenklich.“ Das heißt, dass von einem Genuss von etwa zwei Tassen Kaffee zu je etwa 150 ml während der Schwangerschaft keine negativen Wirkungen zu erwarten sind.

  1. Poole R. et al.: Coffee consumption and health: umbrella review of meta-analyses of multiple health outcomes; BMJ. 2017 Nov 22;359:j5024. doi: 10.1136/bmj.j5024.
  2. Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), Meldung vom 27. Mai 2015: EFSA erklärt Risikobewertung: Koffein; abrufbar unter www.efsa.europa.eu/de/corporate/pub/efsaexplainscaffeine150527.htm

Schutzfaktor Adiponektin: erhöhte Serumspiegel durch Kaffeegenuss

In einer kürzlich erschienenen koreanischen Querschnittsstudie konnte dies nun bestätigt werden. Die Wissenschaftler erfassten den Kaffeekonsum mehr als 4.400 Probanden und maßen ihren Adiponektin-Serumspiegel. Bei annähernd 3.000 Probanden wurde zudem der Leptin-Spiegel im Blut gemessen. Leptin ist ebenfalls ein vom Fettgewebe produziertes Adipokin, dass als Hormon an der Steuerung von Hunger- und Sättigungsgefühl beteiligt ist.

Adiponektin wird in den Fettzellen des Körpers gebildet. Es stimuliert die Fettsäureoxidation und verbessert die Insulinsensitivität von Zellen im Fettgewebe, der Leber und in Skelettmuskeln. In Studien wurden gefäßschützende und antientzündliche Effekte des Peptidhormons beschrieben. Hohe Plasmaspiegel sind mit einem niedrigen Diabetes-Risiko verbunden. Im Gegensatz zu vielen anderen Substanzen, die von den Fettzellen produziert werden, gilt Adiponektin daher als „Schutzfaktor " vor Typ-2-Diabetes.

Übergewichtige und Patienten mit einem metabolischen Syndrom haben häufig einen niedrigen Adiponektin-Spiegel. Ein niedriger Spiegel erhöht im Zusammenspiel mit genetischen Faktoren das Risiko von Diabetes mellitus und führt zugleich oft schon lange vor der Entdeckung der Zuckerkrankheit zu Gefäßschädigungen.

  1. Chang Beom Lee et al.: Association Between Coffee Consumption and Circulating Levels of Adiponectin and Leptin; J Med Food 00 (0) 2017, 1–8 DOI: 10.1089/jmf.2017.3959
  2. Hong Chen et al.: PI3K-resistant GSK3 controls adiponectin formation and protects from metabolic syndrome; PNAS, doi: 10.1073/pnas.1601355113; 2016

Risiko für Gallenblasenkrebs sinkt durch Kaffeekonsum

Dieser Zusammenhang zeigte sich dosisanhängig. Die Hazard Ratio betrug bei einem Konsum von zwei Tassen Kaffee pro Tag 0,79, bei drei Tassen 0,50 und bei vier und mehr Tassen Kaffee am Tag nur noch 0,41 – jeweils im Vergleich zum Konsum von bis zu einer Tasse Kaffee täglich.

Was könnte der Grund für den inversen Zusammenhang zwischen Kaffeegenuss und Gallenblasenkrebs sein?

  1. Susanna C. Larsson, Edward L. Giovannucci, Alicja Wolk: Coffee Consumption and Risk of Gallbladder Cancer in a Prospective Study; JNCI J Natl Cancer Inst 109(3): djw237; 2017. doi: 10.1093/jnci/djw237
  2. Deutsche Krebsgesellschaft: Gallenblasenkrebs, Gallengangkrebs - Ursachen und Risikofaktoren; abgerufen unter www.krebsgesellschaft.de/onko-internetportal/basis-informationen-krebs/krebsarten/andere-krebsarten/gallenblasenkrebs/ursachen-und-risikofaktoren.html
  3. Zhang Y.P. et al.: Systematic review with meta-analysis: coffee consumption and the risk of gallstone disease. Aliment Pharmacol Ther 2015; 42: 637–48.

Leben Kaffeetrinker länger?

Demnach war beispielsweise die Wahrscheinlichkeit der untersuchten Männer mit sehr hohem Kaffeekonsum (in Deutschland mehr als 580 Milliliter am Tag), innerhalb des Beobachtungszeitraumes von etwa 16,4 Jahren zu sterben, 12 Prozent geringer als bei Nicht-Kaffeetrinkern. Bei Frauen waren es sieben Prozent. Um die gesundheitlichen Effekte von Kaffee isolierter betrachten zu können, rechneten die Forscher viele andere Einflüsse heraus, beispielsweise Ernährung und Rauchen.

Die Studie kann nicht abschließend klären, ob Kaffee die Ursache des Effekts war. Dennoch zeigen die Ergebnisse, dass moderater Kaffeegenuss nicht schädlich für die Gesundheit ist, sondern dass Kaffee sogar gesundheitliche Vorteile haben kann.

Marc J. Gunter et al.: Coffee Drinking and Mortality in 10 European Countries: A Multinational Cohort Study; Ann Intern Med. 2017 Aug 15;167(4):236-247. doi: 10.7326/M16-2945.

Bohnentrank und Blasengesundheit

Eine Anfang 2017 veröffentlichte Studie, die die gepoolten Daten aus zwei Kohortenstudien auswertete, beschrieb einen inversen Zusammenhang zwischen dem Auftreten von Blasenkrebs und dem Kaffeegenuss (1). Im August 2017 erschien nun eine Studie, die zeigt, dass das Rauchen der wahrscheinliche Grund für positive Zusammenhänge zwischen Kaffeegenuss und Blasenkrebsrisiko ist (2). Denn bei Kaffeegenießern, die nie geraucht haben, zeigt sich ein solcher Zusammenhang nicht.

WHO: Kaffee nicht krebsfördernd

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), eine Einrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), veröffentlichte am 15. Juni 2016 einen Bericht zur wissenschaftlichen Beweislage im Zusammenhang von Kaffeekonsum und der Entstehung von Krebs (3). Demnach gibt es keine Belege dafür, dass Kaffee krebserregend sei. Ganz im Gegenteil: Laut IARC gibt es Hinweise, dass das Heißgetränk das Risiko für Tumore der Leber und der Gebärmutter senken kann. Kaffee wurde von der IARC in die Kategorie 3 eingestuft, wonach das Getränk nicht als karzinogen für den Menschen klassifizierbar ist. Die Gruppe 3 enthält insgesamt 505 Substanzen, darunter z. B. Amaranth und Tee. Die Bwertung der IARC fußt auf der Durchsicht der wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema.

Die IARC hatte Kaffee im Jahr 1991 zunächst als möglicherweise krebserregend eingestuft. Grundlage waren Studien, die auf eine Verbindung des Getränks mit Blasenkrebs hinwiesen. Allerdings hatte man damals nicht berücksichtigt, dass starke Kaffeetrinker eher rauchen. Tabakkonsum ist dafür bekannt, dass er das Risiko für Blasenkrebs deutlich steigert.

  1. Sugiyama, K. Eur J Cancer Prev, 26(2):125–130, 2017.
  2. Loftfield, E. et al., Epidemiology 28: 685–693, 2017.
  3. Pressemitteilung der IARC Nr. 244 vom 15.6.2016: „IARC Monographs evaluate drinking coffee, maté, and very hot beverages“; abgerufen am 13.3.2017 unter www.iarc.fr/en/media-centre/pr/2016

Zum Welt-Hepatitis-Tag: Die magische Bohne gegen Lebererkrankungen

So ist bekannt, dass Kaffeetrinker in der Regel bessere Leberwerte haben als Menschen, die keinen Kaffee zu sich nehmen. Außerdem weisen Studien darauf hin, dass der Konsum von Kaffee einer Leberfibrose entgegenwirken und das Risiko für Leberkrebs senken kann – beides mögliche Folgeerkrankungen von Leberentzündungen.

Die positive Einstellung wird übrigens auch von der deutschen Leberstiftung auf ihrer Homepage geteilt (2). Auf die Frage „Ist Kaffee schädlich für die Leber?“ heißt es dort: „Nein! Im Gegenteil konnte in mehreren großen Studien nachgewiesen werden, dass der Genuss von drei und mehr Tassen Kaffee am Tag das Risiko einer Leberzirrhose bei Patienten mit chronischer Hepatitis C verringert. Kaffee erhöht auch die Erfolgschance einer Therapie gegen die Hepatitis C.“

  1. Heath, R. D. et al.: Coffee: The magical bean for liver disease, World Journal of Hepatology, Volume 9 (15), 2017.
  2. www.deutsche-leberstiftung.de, abgerufen am 17. Juli 2017
  3. www.welthepatitistag.info

Sport und Kaffee – eine gute Kombination

Das Kaffeegetränk enthält keine Kalorien, sofern man auf Milch und Zucker verzichtet, und es kann sich positiv auf die sportliche Leistung auswirken. Schon seit Jahrzehnten wissen Sportler um die leistungssteigernde Wirkung von Kaffee bzw. Koffein im Ausdauertraining. In den vergangenen Jahren ist deutlich geworden, dass auch Athleten in mannschafts- und kraftbasierten Sportarten von dem Effekt profitieren können.

Weitere Informationen finden Sie in dem Hörfunkbeitrag mit Prof. Dr. Winfried Banzer, Sportmediziner am Institut für Sportwissenschaften der Goethe Universität in Frankfurt am Main.

  1. EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA), EFSA Journal, 9(4):2053, 2011.
  2. Talanian, J.L. & Spriet, L.L. Appl Physiol Nutr Metab, 41(8):850–5, 2016.
  3. Zheng, X. & Hasegawa, H. Pharmacol Biochem Behav, 140:82–9, 2016.
  4. Astorino, T.A. & Roberson, D.W. J Strength Cond Res, 24(1):257–65, 2010.

Energy Drinks wirken anders als Kaffee

In der randomisierten doppelblinden, koffeinkontrollierten Cross-over-Studie nahmen 18 gesunde Probanden zwischen 18 und 40 Jahren entweder 946 ml Energy-Drink oder ein anderes koffeinhaltiges Getränk (Kontrollgruppe) zu sich. Beide Getränke hatten den gleichen Koffeingehalt (jeweils 320 mg). Im Anschluss wurde über 24 Stunden mehrfach der Blutdruck gemessen sowie ein EKG (Elektrokardiogramm) geschrieben.

Fletcher, E. A. et al.: Randomized Controlled Trial of High ? Volume Energy Drink Versus Caffeine Consumption on ECG and Hemodynamic Parameters; Journal of the American Heart Association. 2017;6:e004448; Originally published April 26, 2017

Gesunder Genuss: Stoffwechselorgan profitiert vom Kaffeekonsum

In den vergangenen zwei Jahrzehnten haben verschiedene experimentelle in-vitro und in vivo-Studien die zugrundeliegenden molekularen Mechanismen erforscht. Im Januar 2017 erschien ein Review, das diese Arbeiten einer kritischen Würdigung unterzog.

Salomone, F., Galvano, F. & Li Volti, G.: Molecular Bases Underlying the Hepatoprotective Effects of Coffee; Nutrients 2017, 9, 85; doi:10.3390/nu9010085

Neuer Treibstoff fürs Gehirn dank Koffein?

Bei einer Alzheimer-Erkrankung, der häufigsten Demenzform, sterben Nervenzellen im Gehirn ab. Warum dies geschieht, ist bislang noch unklar. Wissenschaftler vermuten, dass krankhafte Eiweißablagerungen, sogenannte Plaques, eine Rolle spielen.

Es gibt aber noch andere Theorien. Eine davon betrifft die Energieversorgung der „grauen Zellen“. Hauptenergielieferant für das Gehirn ist Glukose, die mit dem Blutstrom in das Organ gelangt und dort von den Nervenzellen aufgenommen wird. Die Fähigkeit der Nervenzellen, Zuckermoleküle aufzunehmen, lässt allerdings mit dem Alter nach. Bei Alzheimer-Erkrankten ist sie signifikant beeinträchtigt.

Ketonkörper als Ersatz

Nun können bei Glukosemangel weitere Substrate verstoffwechselt werden, hauptsächlich Ketonkörper. Diese können bis zur Hälfte der Glukoseaufnahme ersetzen. Voraussetzung hierfür ist ein Anstieg der Plasmakonzentration der Ketonkörper im Blut. Ketonkörper entstehen bei Kohlenhydratmangel als Nebenprodukt der Fettverbrennung in den Leberzellen - zum Beispiel bei Hungerzuständen oder einer ketogenen Diät. Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass auch Koffein den Fettabbau fördern könnte, weshalb Koffein theoretisch als ein ketogenes Agens in Betracht kommt, das den Plasmaspiegel des Energielieferanten im Blut erhöhen könnte.

Koffein stimuliert Ketonproduktion

Ein Team um die Forscherin Camille Vandenberghe vom Research Center on Aging der Universität Sherbrooke/Kanada hat dies nun untersucht. Die Wissenschaftlerin evaluierte in der Studie den akuten ketogenen Effekt von zwei verschiedenen Dosen Koffein (2.5; 5.0 mg/kg) an zehn gesunden Erwachsenen. Und tatsächlich: Das zum Frühstück verabreichte Koffein stimulierte die Ketonproduktion des Körpers und damit die Plasmakonzentration dosisabhängig (+88% bzw. +116%) – eine gute Voraussetzung für die erhöhte Nutzbarkeit der Ketone als „Treibstoff“ für die Hirnzellen. Ob der Effekt anhaltend ist, und ob das alternde Gehirn auch ersatzmäßig darauf zugreifen kann, ist noch nicht geklärt und kann in weiteren Studien untersucht werden.

Vandenberghe, Camille et al.: Caffeine intake increases plasma ketones: an acute metabolic study in humans; Can J Physiol Pharmacol. 2016 Nov 25:1-4. doi: 10.1139/cjpp-2016-0338

Koffein könnte Entzündungsprozesse unterdrücken

Einen Part spielen sogenannte Inflammasome (siehe Kasten). Versuche haben gezeigt, dass in alternden Ratten die Inflammasom-Aktivierung und damit auch Interleukin-1 beta-Aktivierung erhöht war. Bisher war unbekannt, ob auch bei der Alterung von Menschen die Aktivierung von Inflammasomen erhöht ist und, falls ja, ob diese Aktivierung zu den typischen Alterserkrankungen wie beispielsweise Bluthochdruck beiträgt.

Das Inflammasom ist ein wichtiger Bestandteil des unspezifischen Immunsystems. Man versteht darunter einen Multi-Protein-Komplex in Fresszellen (Makrophagen / Monocyten und neutrophilen Granulozyten), der u. a. durch Bestandteile von Bakterien oder zellulären Stress stimuliert wird. Durch die Stimulation des Inflammasoms wird eine Serie von Reaktionen angestoßen, die zur Aktivierung des proinflammatorischen Zytokins Interleukin-1 beta führt. Aktives Interleukin-1 beta wird von den Makrophagen sezerniert und löst eine Entzündungsreaktion aus.

Um dieser Frage nachzugehen, werteten Wissenschaftler der Stanford University School of Medicine Daten aus einer Kohorten-Studie aus. Die Forscher fanden heraus, dass die Expression zweier Gen-Module, die u. a. Inflammasom-Gene enthalten, über eine Periode von fünf Jahren bei jenen Studienteilnehmern erhöht war, die Bluthochdruck und damit assozierte Komorbiditäten aufwiesen.

Außerdem wurden zwei Damage-associated molecular patterns (DAMP) neu entdeckt. Das sind körpereigene Moleküle, die entzündliche Prozesse initiieren und am Laufen halten können. Die DAMP-Moleküle waren bei den Bluthochdruck-Teilnehmern ebenfalls erhöht. Diese Biomoleküle konnten in nachfolgenden in-vitro-Versuchen eine Inflammasom-Aktivität auslösen. Die Kombination beider DAMP-Moleküle führte schließlich in Versuchen mit Mäusen u. a. zu Bluthochdruck. Darüber hinaus zeigte sich bei Teilnehmern der Kohortenstudie im Alter von mehr als 85 Jahren eine Assoziation zwischen einer erhöhten Expression der Inflammasom-Gen-Module und der Gesamtmortalität.

Diese in der renommierten Zeitschrift Nature Medicine veröffentlichten Studienergebnisse zeigen eine direkte Verbindung zwischen einer initialen Immunantwort gegen Pathogene, einer nachfolgenden chronischen Entzündung und schließlich einer Herz-Kreislauf-Erkrankung. Über eine gezielte Beeinflussung des Inflammasoms könnten chronische Entzündungsprozesse abgemildert und damit altersbedingte Erkrankungen vorgebeugt werden, hoffen die Forscher.

In weiteren Versuchen nahmen sie verschiedene Stoffwechselprodukte unter die Lupe, die sie vermehrt im Blut derjenigen Versuchsteilenehmer gefunden hatten, die eine höhere Inflammasom-Gen-Modul-Expression aufwiesen. Dazu entnahmen die Forscher jungen gesunden Spendern Monocyten und setzen diese steigenden Konzentrationen der „verdächtigen“ Stoffwechselprodukte aus. Es zeigte sich eine dosisabhängige Erhöhung von Interleukin-1 beta unter dem Einfluss von Adenin und Adenosin, letzteres war als Kontrolle eingesetzt worden. In weiteren Versuchen mit Mäusen zeigte sich, dass eine Behandlung mit Adenin unter bestimmten Umständen den Blutdruck der Tiere erhöhen konnte.

In einem letzten Abschnitt der umfangreichen Testreihen untersuchten die Forscher den Einfluss von Koffein, dem bekannten Adenosin-Gegenspieler, auf die Inflammasom-Gen-Modul-Expression. Dazu wurden 91 Probanden nach der Höhe ihres Koffeinkonsums befragt. In der Datenanalyse zeigte sich schließlich eine negative Assoziation zwischen der Höhe der Koffeinaufnahme und der Inflammasom-Gen-Modul-Expression.

Schließlich wurden nochmals die Daten der Kohorten-Studie herangezogen. Die Analyse zeigte, dass sich im Blut der Teilnehmer, die eine niedrigere Inflammasom-Gen-Modul-Expression aufwiesen, mehr Koffein-Metabolite fanden, sie also mutmaßlich mehr Koffein konsumiert hatten.

In einem letzten Schritt wurde Koffein in vitro an Monozyten getestet: Koffein war im Versuch dazu in der Lage, die Interleukin-1 beta-Sekretion der Monozyten zu hemmen. Diese Hemmung korrelierte mit einer Herabsetzung der Inflammasom-Gen-Modul-Expression.

Daher könne moderater Kaffeekonsum, so die Forscher, möglicherweise jene systemischen, unterschwelligen Entzündungen unterdrücken, die durch eine Inflammasom-Aktivierung hervorgerufen werden. Vielleicht findet sich hierin eine plausible Antwort auf die Frage, warum laut Studien Kaffeetrinker länger leben als Abstinenzler.

  1. Furman, David et al.: Expression of specific inflammasome gene modules stratifies older individuals into two extreme clinical and immunological states; Nature Medicine, Published online 16 January 2017 doi:10.1038/nm.4267 http://www.nature.com/nm/journal/vaop/ncurrent/full/nm.4267.html
  2. Pressemitteilung der Stanford University School of Medicine vom 16.1.2017: Caffeine may counter age-related inflammation med.stanford.edu/news/all-news/2017/01/caffeine-may-counter-age-related-inflammation-study-finds.html

Wirkt Kaffee antidepressiv?

Daten aus 11 Studien flossen in die Untersuchung ein [1]. Im Ergebnis zeigte sich, dass sowohl Kaffee als auch Koffein signifikant mit einem verringerten Risiko für Depressionen assoziiert waren. Unterstrichen wurden diese Befunde durch ein Review aus dem gleichen Jahr, das zu ähnlichen Ergebnissen kam [2]. Ob die beschriebenen Zusammenhänge ursächlich sind, darüber geben die erwähnten Studien keine Auskunft. Für solche Fragen wären experimentelle Untersuchungen notwendig.

Einen anderen, interessanten Aspekt beleuchtet eine Anfang 2017 erschienene Studie mit 95 Teilnehmern: Die stationären Patienten mit einer akuten depressiven Episode erhielten zusätzlich zu ihrer Medikation vier Wochen lang entweder eine niedrige Dosis Koffein oder aber ein Placebo. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Gabe von 60 mg Koffein nicht nur die kognitiven Fähigkeiten der Patienten verbesserte, sondern auch die Wirksamkeit der Antidepressiva steigerte [3]. Um zu klären, wie effizient diese Wirkung ist, und ob sie sich tatsächlich therapeutisch nutzen ließe, dafür bräuchte es weitere und größere Interventionsstudien.

Mehr als vier Tassen am Tag Kaffee schützt die Leber

Welche Kaffeezubereitung man auch trinkt - er sollte genossen werden.

Das Lieblingsgetränk der Deutschen kann offenbar viel mehr als nur wach machen. Der regelmäßige Kaffeegenuss soll das Risiko, an Leberkrebs zu erkranken, senken können.

Ob Espresso, Cappuccino oder als Filtervariante: Kaffee geht immer. Mehr als 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland sollen jährlich 162 Liter davon trinken. Dass der regelmäßige Genuss des aromenreichen Getränks auch Auswirkungen auf die Leber hat, wurde bereits durch mehrere Studien bestätigt. Worin genau der Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Leberkrebs besteht, haben nun Forscher des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke mit Hilfe von Daten der größten europäischen Langzeitstudie (EPIC) untersucht.

Dabei tritt der Leberschutz durch Kaffee bei Menschen ein, die täglich mehr als 600 Milliliter, also vier Tassen, trinken. Im Vergleich zu Menschen, die weniger als 300 Milliliter täglich (zwei Tassen) trinken, haben die Kaffee-Vieltrinker ein um 75 Prozent vermindertes Risiko, an Leberkrebs zu erkranken. Die Wissenschaftler untersuchten darüber hinaus, den Einfluss von 21 leberrelevanten Biomarkern im Blut. Sie konnten drei davon identifizieren, die wahrscheinlich eine tragende Rolle beim Zusammenhang zwischen Kaffeekonsum und Leberkrebs spielen. Der Botenstoff Interleukin-6, der an der Regulation von Entzündungsreaktionen beteiligt ist, sowie die beiden Enzyme Aspartat-Aminotransferase und Gamma-Glutamyltransferase, die auf eine Schädigung der Leberzellen beziehungsweise Gallenerkrankungen hinweisen, konnten ausgemacht werden.

EPIC steht für European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition. Sie ist eine der größten vorausschauenden Studien, welche die Zusammenhänge zwischen Ernährung, Krebs und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes untersucht.

An der EPIC-Studie sind zehn europäische Länder mit insgesamt 519.000 weiblichen und männlichen Studienteilnehmern im Erwachsenenalter beteiligt. In Deutschland gehören das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg sowie das DIfE zu den EPIC-Studienzentren.

Die Potsdamer EPIC-Teilstudie schließt mehr als 27.500 erwachsene Studienteilnehmer/innen ein. Bei der Auswertung einer vorausschauenden Studie ist es wichtig, dass die Teilnehmer zu Beginn der Studie noch nicht an der zu untersuchenden Krankheit leiden. Die Risikofaktoren für eine bestimmte Erkrankung lassen sich so vor ihrem Entstehen erfassen, wodurch eine Verfälschung der Daten durch die Erkrankung weitestgehend verhindert werden kann - ein entscheidender Vorteil gegenüber retrospektiven Studien.

Die Forscher um Krasimira Aleksandrova und Heiner Boeing werteten die Blutproben von insgesamt 375 Probanden aus. 125 davon waren während des Langzeitexperiments an Leberkrebs erkrankt, die restlichen 250 Probanden blieben gesund. Die Blutproben waren zu Beginn der Studie, also 2,4 bis 6,8 Jahre vor dem Auftreten der Leberkrebserkrankungen, entnommen und bis zur Analyse bei minus 196 Grad Celsius in flüssigem Stickstoff gelagert worden.

"Unsere Biomarkeranalysen sprechen dafür, dass es eine ursächliche Beziehung zwischen einem starken Kaffeekonsum und einem verminderten Leberkrebsrisiko gibt. Sie lassen zudem annehmen, dass Kaffee die Leber vor Entzündungen und Zellschäden schützt und so der Krebsentstehung entgegenwirkt", sagt Autorin Aleksandrova.

Man muss nicht zum Kaffeetrinker werden

Wer jetzt denkt, dass er mehr Kaffee als sonst trinken oder damit anfangen müsse, um gesund zu bleiben, der irrt. "Wie eine von uns bereits 2012 im Rahmen der EPIC-Studie durchgeführte Untersuchung zudem zeigt, ist der Genuss von Kaffee nicht mit einem erhöhten Risiko für chronische Erkrankungen verbunden. Daher spricht aus gesundheitlicher Sicht nichts dagegen, Kaffee zu trinken, wenn man ihn gut verträgt", ergänzt Heiner Boeing, der die Abteilung Epidemiologie am DIfE leitet. "Andersherum sollten sich Menschen aber aufgrund der Ergebnisse nicht genötigt sehen, viel Kaffee zu trinken. Kaffeetrinken sollte Genuss und keine Pflichtübung sein. Um Krankheiten wirksam vorzubeugen, kommt es auf die gesamte Lebensweise an", betont Boeing weiter.

Welche Kaffeezubereitung die Probanden getrunken hatten und ob auch Milch und/oder Zucker darin waren, teilten die Forscher nicht mit.

Gegengift zum Alkohol: Kaffee gegen Leberzirrhose

Kaffeetrinken schützt möglicherweise die Leber vor Alkoholschäden.

Zu diesem Schluss kam der Wissenschaftler Arthur Klatsky des Kaiser Permanent Medical Care Program. Er beobachtete die Trinkgewohnheiten von 125.000 Menschen über 17 Jahre hinweg.

Das Ergebnis: Wer regelmäßig Alkohol trinkt, dazu auch eine Tasse Kaffee am Tag, kann das Risiko für Leberzirrhose um 20 Prozent senken. Vier oder mehr Tassen senken es sogar um 80 Prozent. Arthur Klatsky warnt jedoch davor, seine Studie als Freibrief für unbegrenzten Kaffee- und Alkoholkonsum zu sehen.

Vielen Dank! Ihr Kommentar wurde abgeschickt.

Hier können Sie selbst Artikel verfassen: Bericht schreiben

Im Interesse unserer User behalten wir uns vor, jeden Beitrag vor der Veröffentlichung zu prüfen. Als registrierter Nutzer werden Sie automatisch per E-Mail benachrichtigt, wenn Ihr Kommentar freigeschaltet wurde.

Jetzt habe ich auch keine Gewissensbisse mehr, wenn ich einer langbeinigen Frau Alkohol zu trinken anbiete, um sie rumzukriegen, sie hat ja die bessere Leber. Gut, dass es endlich mal solche Meldungen gibt, mit denen man auch was Vernünftiges anfangen kann!

Einen Fehler enthält der Artikel. Aspergillus-Schimmelpilze befallen Getreide – wie z. B. Brot – und können dabei Aflatoxine freisetzen. Das gilt jedoch nicht für die Schimmelpilze, die die Marmeldade befallen. Hier kann durchaus der Schimmel entfernt und die Marmelade gegessen werden. Wir schmeißen sowieso schon zuviel Lebensmittel weg.

31.12.2011 | Herbert Schulz

ist ein bedeutendes Organ. Keine Frage. Solange jedoch Mikronährstoffe und dabei speziell Vitamin K1 (und die sich ableitenden Vitamin K2-Formen) unverändert "stiefmütterlich" bewertet wird, werden die Zusammenhänge in und mit der Leber ohne bedeutende gesunderhaltende und gesundheitsfördernde Fortschritte bleiben. Das ist zumindest zu befürchten..

die Zahl der Störche korreliert positiv mit der Geburtenrate in Stockholm

29.05.2009 | Santa Fe

mit Resveratrol in jeder amerikanischen TV Show in den Himmel gejubelt werden, und zwar wegen ihrer angeblichen Schlank-Macher und Verjuengungs-Effekte. Bei gewissen "Studien" ist es offensichtlich, wer die finanziert hat, und ihre Autoren stehen ja wohl eher im Dienste des Mammon als der Wissenschaft.

Die Leber setzt Fett aus drei Fettsäuren und einem Glycerin zusammen, umhüllt das winzige Fett-Tröpfchen mit einer Membran und schickt es so über das Blut dahin wo es benötigt wird. Der Fett der Nahrung muss erst in Glycerin und Fettsäuren zerlegt werden damit der Darm es aufnehmen kann. Der Beitrag kann so nicht stimmen. Fettleber ist bei Stopp des Alkoholkonsums oder Beendigung einer Krankheit zurückbildbar. Aber wenn die Leber nur noch aus Fett besteht ist diese kaputt und der Patient tot

26.11.2011 | Prof. Norbert Stefan

Das Ergebnis dieser Studie widerspricht vielen anderen, in hochrangigen wissenschaftlichen Zeitschriften publizierten Studien. Die ungenaue Bestimmung der Fettleber führte zu einer Verzerrung der verglichenen Gruppen. Bislang ist die Datenlage eindeutig, die nichtalkoholische Fettleber sagt mit hoher Präzision das Auftreten von Diabetes, Herzgefäßerkrankungen und eine erhöhte Sterblichkeit voraus.

Dann ist ja alles in Butter.

Ihr zuletzt gelesener Artikel wurde hier für Sie gemerkt.

Schüler backen 734 Meter langen Kalten Hund

Übelkeit und Erbrechen vorbeugen

Sie überleben selbst im Eisfach: So schützen Sie sich vor gefährlichen Lebensmittelkeimen

Schüler backen 734 Meter langen Kalten Hund für guten Zweck

Studie mit 30.000 Personen

Von schläfrig bis aufgedreht: So wirken verschiedene Alkoholsorten auf unseren Körper

Toll zu Weihnachten – Sichern Sie sich 10 Prozent Rabatt auf alles bei Fototassen.de

24-Stunden Newsticker

FOCUS Online Kleinanzeigen

Dienstleistungen in der Übersicht

Kreditkarten fürs Ausland

Kreditkarten-Vergleich: Finden Sie die perfekte Kreditkarte fürs Ausland

Krankenkassen-Ratgeber

Finden Sie die Krankenkasse, die zu Ihnen passt

FOCUS Online Gesundheitsratgeber

Mit Gutscheinen online sparen

dpa/Gregor Fischer (2), The New England Journal of Medicine, FOCUS Online/Wochit (4), bitpro/carters, dpa/Sven Hoppe, dpa/Patrick Peul, Fototassen.de, dpa/Arno Burgi, dpa/Peter Endig, Photodisc, Fresh Energy (Pressebild), dpa/Jens Büttner, Getty Images/photo.com, Getty Images/Juergen Sack, Getty Images/iStockphoto (2), imago/Eibner, colourbox.de, Getty Images/RapidEye, dpa (4), dpa/Franziska Gabbert, dpa/Armin Weigel, dpa/Patrick Pleul (2), Christoph Sackmann / FOCUS Online, dpa/Rainer Jensen/dpa, ARD Screenshot, Econa (3), FOCUS Online (2), Zalando, ADAC/Christoph Michaelis, Colourbox.com/Wodicka, Enhancv.com, Getty Images/ svetikd, Getty Images/iStockphoto/IraEfremova, dpa/Axel Heimken, dpa/Jens Kalaene, foc, Colourbox.de (2)

Alle Inhalte, insbesondere die Texte und Bilder von Agenturen, sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur im Rahmen der gewöhnlichen Nutzung des Angebots vervielfältigt, verbreitet oder sonst genutzt werden.

Kaffee schützt die Leber

München (netdoktor.de) – Wer gern ein Tässchen Kaffee mehr trinkt, tut seiner Leber etwas Gutes: Menschen, die mindestens drei Tassen pro Tag konsumieren, haben seltener erhöhte Leberwerte. Der Koffeingehalt spielt dabei offenbar keine Rolle: Auch wer entkoffeinierten Kaffee bevorzugt, profitiert.

Forscher um Qian Xiao vom National Cancer Institut in Maryland haben die Daten von fast 30.000 Teilnehmern ausgewertet. Die Teilnehmer waren nicht nur zu Ihren Ernährungsgewohnheiten befragt worden, es wurden auch andere gesundheitsrelevante Daten erfasst – darunter die sogenannten Leberwerte. Dabei handelt es sich um die Konzentration verschiedene Enzyme, die im Blut ansteigt, wenn Leberzellen zugrunde gehen. Dazu gehören die vier Enzyme GPT (beziehungsweise ALT), ALP, GOT (beziehungsweise AST) und GGT.

Drei Tassen Kaffee pro Tag

Teilnehmer, die mindesten drei Tassen Kaffee am Tag konsumierten, hatten mit um 20 bis 30 Prozent geringerer Wahrscheinlichkeit zu hohe Leberwerte als Teilnehmer, die keinen Kaffee tranken. Das galt auch für Männer und Frauen, die entkoffeinierten Kaffee präferierten. Allerdings war ihre Zahl nicht hoch genug, um statistisch sichere Werte zu liefern. Trotzdem legt das nahe, dass nicht das Koffein, sondern andere Inhaltsstoffe des Bohnentrunks die die Leber schützen. Welche das sein könnten, müssen weitere Untersuchungen zeigen. Auch ist denkbar, dass es gar keinen direkten Zusammenhang gibt, sondern dem Phänomen ein bislang noch unbekannter gemeinsamer Nenner zugrunde liegt.

Fünf Millionen Leberkranke

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland haben eine kranke Leber, schätzt die Deutsche Leberstiftung. Neben Alkohol und Medikamenten, insbesondere bestimmten Schmerzmitteln, belastet vor allem Übergewicht das Entgiftungsorgan. Häufig bleiben die Schäden lange Zeit unbemerkt – denn die Leber verursacht erst im fortgeschrittenen Stadium des Verfalls Beschwerden. (cf)

Quelle: Qian Xia et al.: Inverse associations of total and decaffeinated coffee with liver enzyme levels in National Health and Nutrition Examination Survey 1999-2010, Hepatology, December 2014, DOI: 10.1002/hep.27367

Wie Kaffee und Tee eine Fettleber wegzaubern

Kaffee gegen die Fettleber. Das dьrfte eine Therapie sein, die den meisten Patienten schmecken dьrfte. Denn viele Patienten mit nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH) sind Genussmenschen und ein wichtiger Grund fьr die Leberfunktionsstцrung wird in einer jahrelangen Fehlernдhrung vermutet.

Die derzeitige Therapie der NASH, wenn sie denn als notwendig erachtet wird, besteht in einer Gewichts­reduktion und sportlicher Aktivitдt. Sie wird selten umgesetzt. Kaffee wдre da sicherlich willkommen. Die ersten Hinweise kamen aus epidemiologischen Studien, in denen starke Kaffee- und Teetrinker seltener an einer Fettleber erkrankten (wдhrend Espresso keine Wirkung erzielte).

Unklar war bisher, wie die protektive Wirkung zustande kommen kцnnte. Die Gruppe um Paul Yen von der Duke Universitдt in Durham/North Carolina hat jetzt einen mцglichen Wirkungsmechanismus entdeckt. Ihren Experimenten zufolge stimuliert Koffein in der Leber den Abbau von Koffein ьber die Lysosomen. Bei Mдusen konnten die Forscher eine nichtalkoholischen Steatohepatitis (NASH) durch Koffein lindern und den Abbau in den Lysosomen nachweisen.

Ob die Therapie auch bei NASH-Patienten funktionieren wьrde ist unklar. Der Beweis durch eine randomisierte Interventionsstudie steht freilich noch aus. Akzeptanzprobleme dьrfte es einer solchen Studie nur in der Vergleichsgruppe geben, der das Genussmittel entzogen werden mьsste, denn die meisten Menschen genieЯen heute koffeinhaltige Getrдnke in der einen oder anderen Form. Darunter sind auch viele Menschen, deren Leber infolge anderer Genьsse Fett angesetzt hat. Ob hier die Steigerung des Kaffee-Konsums wirklich helfen wьrde…?

Leserkommentare

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu kцnnen, mьssen Sie registriert sein. Sind sie bereits fьr den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, kцnnen Sie sich hier direkt anmelden.

Gesundheit

Gesundheit! Das Internet ist voll von medizinischen Ratschlдgen. Viele sind gut gemeint. Manche sind skurril. Nicht alle halten, was sie versprechen. Hinter manchen vermeintlich harmlosen Tipps verbergen sich materielle Interessen. Unser Autor rme recherchiert, was evidenzbasiert ist und was nicht.

Kaffee und Leber

Kaffee hilft bei chronischen Leber-Erkrankungen

Hält Kaffee die Leber tatsächlich gesund? In Deutschland leiden ca. 1 Millionen Menschen an einer chronischen Leberentzündung. Verheerend, denn die meisten wissen nicht, dass ihre Leber bereits krank ist. Denn dieses Organ leidet still. Das bedeutet, es sind zunächst nur unscheinbare Symptome wahrzunehmen. Müdigkeit, Juckreiz und Oberbauchschmerzen können erste Anzeichen sein. Ist die Leberentzündung weiter fortgeschritten, färbt sich die Haut gelb und es können Übelkeit und Erbrechen auftreten.

Wie kann Kaffee der Leber beim Heilungsprozess helfen? Im folgenden Artikel widmen wir uns dem Zusammenhang von Kaffee und seiner positiven Wirkung auf die Leber. Neuste Studienergebnisse stellen fest: Kaffee kann die Leber vor schweren Erkrankungen, wie zum Beispiel Leberkrebs, schützen. Welche tägliche Trinkmenge an Kaffee ist gesund für die Leber? Ist Kaffee auch in diesem Fall ein wirksames natürliches Heilmittel? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es hier.

Welche Wirkung hat Kaffee auf die Leber?

Es besteht ein Zusammenhang zwischen Kaffee, der Leber und einem wirksamen Zellschutz. Warum ist die Leber für unseren Organismus so wichtig? Sie ist unerlässlich für einen funktionierenden Stoffwechsel und die Herstellung lebenswichtiger Eiweißstoffe. Die Leber ist dafür zuständig, dass wertvolle Bestandteile unserer Nahrung wie Vitamine, Glukose und Fette optimal vom Körper aufgenommen werden können. Giftige Stoffe, zum Beispiel aus Medikamenten oder Genussmitteln werden in der Leber abgebaut und anschließend ausgeschieden. Die morgendliche Tasse Kaffee hat keine negative Wirkung auf unsere Leber. Ganz im Gegenteil. Ab einem Konsum von mehr als 4 Tassen, kann Kaffee die Leber vor Krankheiten wirkungsvoll bewahren.

Ursachen für eine Lebererkrankung können sein:

• Rückstau von Flüssigkeiten oder Blut

• Übergewicht und falsche Ernährung

• Zu hohe Eisensättigung im Organismus

Aus einer chronischen Leberentzündung, kann Leberkrebs entstehen. Auch die Leberzirrhose wird von vielen Menschen gefürchtet. Bei der Leberzirrhose werden aktive Leberzellen durch narbenartiges Bindegewebe ersetzt. Das Gewebe kann die vielfältigen Aufgaben der Leber nicht fortführen – die Stoffwechselfunktionen verlangsamen sich. Die Leber schrumpft, bis sie ihre Funktion komplett einstellt. Der letzte Ausweg ist dann die Organtransplantation. Doch soweit muss es nicht kommen. Kaffee kann die Leber vor diesen schweren Krankheiten schützen.

Wieso hat Kaffee eine gesundheitsfördernde Wirkung auf die Leber?

Wissenschaftliche Studien konnten nachweisen, dass man mit dem Konsum von Kaffee einer Fettleber und somit langfristig Leberkrebs vorbeugen kann. Bei den Probanden mit einem moderaten Kaffeekonsum konnte das Risiko, an Leberkrebs zu erkranken sogar um die Hälfte gesenkt werden.

Wie kann Kaffee die Leber so wirkungsvoll schützen? Wird die Leber durch regelmäßigen Alkoholgenuss geschädigt, ist ein bestimmtes Enzym nachweisbar: Das Enzym Gamma-Glutamyltransferase (GGT). Finnische Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass dieses Enzym in geringerer Anzahl vorhanden ist, wenn mehr als 4 Tassen Kaffee täglich getrunken werden. Der Wirkstoff Koffein kann Entzündungsprozesse in der Leber reduzieren und Fettzellen schneller abbauen. Einer Fettleber kann somit vorgebeugt werden.

Im Fall von Hepatitis B berichteten Teilnehmer einer anderen Studie, die täglich mehr als 3 Tassen Kaffee tranken, über mildere Verläufe. Der Wirkmechanismus des Koffeins und ob noch weitere Substanzen im Kaffee für den Zellschutz verantwortlich sind, ist im Detail noch nicht erforscht. Zukünftige Studien werden weitere Erkenntnisse über die natürliche positive Wirkung von Kaffee auf die Leber an Licht bringen.

Комментариев нет:

Отправить комментарий

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...