Kaffee Kochen – die 10 Besten Methoden für den Koffeinkick

Zählt ihr auch zu den Menschen, die ohne Koffeinkick nicht so recht zu funktionieren scheinen? Dann ist dieser Artikel genau das Richtige für euch! Denn hier geht es um die beliebtesten Methoden Kaffee zu kochen und darum, wie ihr das beste aus dem schwarzen Gold herausholt – alles für den absoluten Koffeinkick. Mit diesen 10 Zubereitungsarten dringt ihr garantiert in die tiefsten Tiefen des schwarzen Herzens eures Kaffees vor. Solltet ihr gerade noch auf der Suche nach den besten Bohnen sein schaut doch hier:
Kaffee Kochen mit dem Handfilter
Der Handfilter ist der Klassiker des Kaffeekochens. Hier wird das Kaffee kochen zu einem haptischen Erlebnis, weil wirklich alles von Hand gemacht wird. Das fängt bei der Filtervorbereitung an. Wenn ihr wie ich Handfilter aus Porzellan verwendet, spürt ihr schon direkt das Gewicht des Filters. Der Handfilter allein zeugt schon davon, dass es sich hier um Kaffee mit Substanz handelt.
So kocht ihr den Kaffee richtig:
- Guten Kaffee (logisch, oder?).
- einen Handfilter (empfiehlt sich bei dieser Zubereitungsart).
- einen Papierfilter (außer ihr kaut gerne Kaffeepulver).
- eine passende Tasse.
Weil guter Kaffee frischer Kaffee ist und weil guter Kaffee nicht nur die Adenosinrezeptoren kickt, sondern auch Geruchs- und Geschmackssinn, mahlt ihr erst mal eure Kaffeebohnen zu Pulver. Wählt für Handfilter einen mittleren Mahlgrad.
Jetzt wäre es nicht ganz falsch, wenn ihr ein bisschen heißes Wasser bei der Hand hättet, oder? Also heißt es: Wasser kochen. Weil das heiße Wasser eh am besten etwa eine Minute „abkühlen“ (wenn man es so nennen will) soll, passt dieser Arbeitsschritt hier ganz gut dazwischen.
Next step: Der Papierfilter. Knickt den Falz und ab damit in den Handfilter. Wenn ihr den Papierfilter nun befeuchtet, macht ihr ihn direkt durchlässiger für seine kommende Aufgabe. Genau beschrieben hab ich das schon mal in meiner Handfilteranleitung.
Kaffee gemahlen, Filter vorbereitet, Wasser fertig? Check. Dann kann nun alles seinem Zweck zugeführt werden. Handfilter auf die Tasse oder Kanne, Kaffeepulver rein und Wasser drüber. Aber! Bitte nicht irgendwie und einfach reinschütten!
Handfilterzubereitung ist ein kleines Zeremoniell. Auch – oder vielleicht gerade – auf der Suche nach dem ultimativen Koffeinkick gilt: Gut’ Ding will Weile haben. Darum erst mal das Kaffeepulver mit einem Teil des Wassers benetzen, sodass sich die Feuchtigkeit gleichmäßig verteilt. Das nennt sich dann Preinfusion. Erst anschließend den Rest in kreisenden Bewegungen über die gesamte Oberfläche des Kaffeepulvers verteilen.
Warum Handfilter?
Kaffee im Handfilter gekocht ist ein echter, authentischer Kaffee, der keine teure Materialanschaffung voraussetzt. Einfach zu reinigen ist er auch und die Überbleibsel sind 100% biologisch abbaubar. Außerdem kriegt man beim Handfilterbrühen zusätzlich zum Koffeinkick gratis einen Nostalgiekick dazu. … wenn das kein Argument ist, weiß ich auch nicht!

Kaffee aus der AeroPress
Zugegeben: Das Design der AeroPress ist ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Aber abgesehen von ihrem Erscheinungsbild (irgendwas zwischen ist die AeroPress einfach ein Garant für geilen Kaffee. Den richtigen Kaffee vorausgesetzt. Diese Art der Kaffeezubereitung triggert vor allem unseren Entdeckergeist. Eine „Kaffeemaschine“, die zum Ausprobieren, Variieren und Experimentieren einlädt.

How to AeroPress
Die erste Zutat dürfte kein Geheimnis mehr sein:
- Kaffee (ist einfach essentiell beim Kochen des selbigen).
- die AeroPress samt Filterpapier (sie ist das Schlüsselelement).
- heißes Wasser.
- ein Kaffeeauffang- oder -trinkbehältnis (vulgo: Tasse oder Kanne).
Das besondere an Kaffee aus der AeroPress ist, dass es mehrere Brühverfahren gibt, mit der ihr euch mit dem passenden Koffeinkick versorgen könnt. Ich habe an anderer Stelle schon zu unterschiedlichen Herangehensweisen an AeroPress-Kaffee geschrieben. Deshalb will ich mich an dieser Stelle auf die klassische Variante beschränken.
Mit dem Drang nach einem Koffeinkick ist nicht zu spaßen. Da sollten wir uns die Experimentiererei für eine andere Gelegenheit aufheben.
Das fängt beim Mahlgrad eures Kaffees an. Wenn ihr ihn zu fein mahlt, presst sich’s zum einen schwerer. Zum andern wirkt sich das auf die Wassertemperatur und Brühzeit aus. Ohne Firlefanz ist also ein mittelfeiner Mahlgrad ratsam.
Kocht schon mal das Wasser. Das sollte im besten Fall eh circa 2 Minuten runterkühlen. Dann legt den Papierfilter in das Sieb. Wie beim Handfilter empfiehlt es sich, diesen kurz mit Wasser durchzuspülen. Danach schraubt ihr den in den Zylinder und stellt ihn auf die Tasse.
Kaffee in den Zylinder. Direkt gefolgt von eurem runtergekühlten Wasser. Füllt den Zylinder bis zur entsprechenden Markierung. Jetzt müsst ihr das Kaffeepulver unter Rühren gut im Wasser verteilen. Wenn ihr den Kaffee gern was kräftiger mögt, lasst ihn noch ein paar Sekunden ziehen.
Andernfalls setzt den Presskolben gleich auf, nachdem ihr fertig gerührt habt und drückt ihn langsam aber konstant nach unten. Fertig ist der Kaffee – gerührt, nicht geschüttelt.
Die Vorteile der AeroPress
Die AeroPress ist eine moderne Variante Kaffee zu kochen. Noch dazu ist sie in der Anschaffung recht preiswert und für Singlehaushalte ideal. Kaffee kochen mit der AeroPress ist unkompliziert, schnell und unaufwändig. Die Bestandteile sind schnell wieder sauber und sie verursacht wenig Müll. Außerdem eignet sie sich perfekt auch für das Reisegepäck.
Espresso, ex presso – also aus der Presse. In weiten Teilen seines südeuropäischen Herkunftslandes ist der Espresso der „normale Kaffee“. (Was vielleicht für Italienurlauber ein nicht ganz unwichtiger Hinweis ist.) In jeder Bar heimisch ist die Espressomaschine. Handlicher und für den Hausgebrauch weitaus verbreiteter ist der Espressokocher. Auch unter dem Namen Mokkakanne bekannt. Der macht aber, im Gegensatz zur großen Maschine in Bars und Lokalen, per definitionem keinen Espresso. Sondern eben stinknormalen Kaffee.
Kaffee Kochen mit dem Espressokocher
Espresso, ex presso – also aus der Presse. In weiten Teilen seines südeuropäischen Herkunftslandes ist der Espresso der „normale Kaffee“. (Was vielleicht für Italienurlauber ein nicht ganz unwichtiger Hinweis ist.) In jeder Bar heimisch ist die Espressomaschine. Handlicher und für den Hausgebrauch weitaus verbreiteter ist der Espressokocher. Auch unter dem Namen Mokkakanne bekannt. Der macht aber, im Gegensatz zur großen Maschine in Bars und Lokalen, keinen Espresso. Sondern eben stinknormalen Kaffee.
Für guten Kaffee aus der Espressokanne braucht ihr:
- Kaffee (mir drängt sich der Verdacht auf, dass das irgendwie bei allen Varianten der Fall ist).
- einen Espressokocher (von den billigen Aluteilen rate ich aus Geschmacksgründen ab).
- Wasser.
Kaffee aus der Espressokanne ist eine der einfachste Varianten der Kaffeezubereitung. Hier spielt die Kannenqualität eine entscheidende Rolle. Vor allem, wenn man nicht über einen Gasherd verfügt. Bei billigen Alukannen kann der Griff auf Ceranherdplatten schnell schmelzen. Auch der Dichtungsring ist dann meist von minderer Qualität und wird bei häufigem Gebrauch schnell porös.
Davon abgesehen riechen die Alukannen unangenehm. Das hat teils extreme Auswirkungen auf den Geschmack. Eigentlich sind die ersten Portionen aus so einer Billigkanne untrinkbar.
Also, wenn ihr dann eine Qualitätskanne besorgt habt, mahlt euren Bohnenkaffee zu Pulver. Der Mahlgrad wird bei Espressokochern oft zu fein gewählt. Nur weil das Wort Espresso drin stekt, heißt es nicht, dass ihr einen Mahlgrad wie bei einer Espressomaschine nutzen solltet! Mit feinerem Pulver holt ihr nicht mehr Aroma aus dem Kaffee, sondern verbrennt ihn. Füllt den Wasserbehälter mit lauwarmem Wasser.
Wer sich bei der Menge nicht sicher ist, findet oft im oberen Kannenaufsatz eine Markierung. Ansonsten könnt ihr auf eine Faustregel zurückgreifen: So viel Wasser, dass es bis unter das Kannenventil reicht.
Dann setzt das Sieb ein. Löffelt das Pulver in den Filter und zwar so viel, dass der Kaffee zwar locker im Filter sitzt, aber bei leichtem Andrücken mit dem Löffel eine ebene Oberfläche entsteht. Schraubt die Kanne auf. Und zwar fest. Also fest-fest. Sonst kriegt der Espressokocher Probleme mit dem Druck. Und ihr Probleme mit dem Kaffeeresultat.
Fertig ist der Kaffee, wenn der Kocher pfeift. Aber besser wäre es, die Kanne schon kurz davor von der Herdplatte zu nehmen. Andernfalls tendiert der Espresso dazu, anzubrennen. Dann riecht es zwar in der Wohnung lecker nach Kaffee. Schmecken tut er dann aber nicht mehr.
Kaffee aus dem Espressokocher ist zwar schnell und einfach zubereitet, von Herzen empfehlen kann ich diese Art Kaffee zu kochen aber nicht. Es gibt allerdings durchaus ein, zwei Gründe, die für den Espressokocher sprechen.
Gründe für den Espressokocher
Die Espressokanne ist in unterschiedlichen Größen erhältlich, sodass sie für Singles genauso gut geeignet ist, wie für Mehrpersonenhaushalte. Der Kaffee ist recht zügig fertig, sodass ihr auf euren Koffeinkick nicht lang warten müsst. Es fällt kein Abfall an und regelmäßig mit Wasser gereinigt, bleibt euch der Espressokocher lang erhalten. Einzelteile gibt’s zum Nachkaufen, sollten sie irgendwann doch verschleißen.


Kalten Kaffee Kochen – Cold Brew
Ach, das is’ doch kalter Kaffee! Könnte man so sagen. Der Unterschied zwischen kaltem Kaffee und Cold-Brew-Kaffee ist aber, dass letzterer schmeckt. Anders als bei heiß gekochtem und dann abgekühltem Kaffee kocht ihr beim Cold Brew nicht die Bitterstoffe aus dem Pulver heraus. Im Gegenteil. ihr erhaltet im Cold-Brew-Verfahren einen milden, angenehm frischen Kaffee.
Probier’s mal mit Gemütlichkeit
Mit dem schnellen Kick wird das beim Cold Brew nichts. Stattdessen braucht ihr:
- Geduld und Zeit („Wer hat an der Uhr gedreht …?“).
- Kaffeepulver (wie gehabt nur gröber).
- einen Behälter.
- raumtemperiertes Wasser (kein kaltes, wie bei dem Namen vielleicht zu vermuten wäre).
- einen Filter oder ein feines, ein sehr feines Sieb.
- Frischhaltefolie.
ihr erkennt schon an der Zutatenliste, dass die Herstellung eines Cold-Brew-Kaffees ein bisschen länger dauert. Um ganz genau zu sein fast einen Tag. Wer also ungeduldig ist oder nur auf den schnellen (Koffein-) Kick zwischendurch aus ist, wird zwar was verpassen, ist aber mit einem andern Kaffee eventuell besser beraten.
Für weitsichtige Kaffeetrinker kann der Cold Brew aber sehr wohl auch den schnellen Kick bedienen. Er muss halt nur am Tag davor schon zu bereitet werden. Und zwar so:
Mahlt euren Kaffee. Der darf in diesem Fall recht grob sein. Danach kommt das Kaffeepulver in den Behälter eurer Wahl. Einmal gut und gewissenhaft umrühren und fertig ist der Kaffee. Fast. Denn jetzt wird er mit der Frischhaltefolie abgedeckt und darf sich ausruhen.
10 bis 12 Stunden „brüht“ der Kaffee jetzt vor sich hin. Ich sag’ ja, ihr braucht Geduld und Weitsicht.
Gehen wir davon aus, ihr habt es dem Kaffee gleich getan und die Wartezeit mit Ausruhen überbrückt, dann könnt ihr euch am nächsten Tag den Koffeinkick abholen. Dazu nehmt ihr den Filter zur Hand und befreit den kalt gebrühten Kaffee von den Pulverresten.
Was ihr jetzt habt ist eine Art Kaffeekonzentrat. ihr könnt’s mit Eiswürfeln oder kaltem Wasser auffüllen bzw. strecken. Je nachdem, wie stark oder eben nicht der Cold Brew euch kicken soll.
Pro Cold Brew
Auch wenn der Cold-Brew-Kaffee euch etwas Geduld abringt, an heißen Sommertagen gibt’s nichts besseres, um sich den idealen Koffeinkick abzuholen. Auch als Basis für Eiskaffee ist Cold Brew super. So punktet der kalte Kaffee auch als Dessertvariation. Überhaupt ist Cold-Brew-Kaffee eine geniale Basis für diverse Kaffeeleckereien. Meine Favoriten findet ihr bei den Coffeeness-Rezepten.


Kaffee aus der French Press
Voulez-vous un café? Die französische Presse ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits kann man damit unkompliziert und schnell guten Kaffee kochen. Andererseits ist die Reinigung ein Gräuel. Aber weil wir hier ja auf der Suche nach dem ultimativen Koffeinkick sind, liegt der Vorteil der French Press eindeutig in ihrer Schnelligkeit.
Das braucht’s für Kaffee aus der French Press
- Kaffee (erstaunlich, oder?).
- Wasser.
- ein French-Press-Modell eurer Wahl.
Das war’s schon? Na, ich geh mal davon aus, dass ihr die French Press vorher zusammengebaut und in Reichweite habt, oder? Falls nicht, holt das eben nach. Falls doch, reichen Kaffee, Wasser und Kanne.
Für die French Press solltet ihr den Kaffee etwas gröber mahlen. Durch den direkten Kontakt mit dem heißen Wasser wird nämlich in recht kurzer Zeit so ziemlich alles an Stoffen aus dem Kaffee herausgefiltert, was nur irgendwie geht.
Außerdem schwimmt zu feines Pulver durch den Siebaufsatz der Presse. Aber es soll ja Leute geben, die das gut finden, wenn sie Kaffee nicht nur trinken, sondern auch kauen können.
Ab mit dem Kaffeepulver in die Glaskanne. Mit dem Wasser aufgießen. Vielleicht macht ihr die Kanne nicht gleich ganz voll, sondern erstmal nur zu einem Drittel. Dann rührt ein paar Sekunden lang um, damit das Pulver sich gut verteilt. Das restliche Wasser dazu, nochmal umrühren, den Stempel aufsetzen und ein paar Augenblicke warten.
[An dieser Stelle bitte einmal die Melodie von Jeopardy summen … ]
Wenn sich das Kaffeepulver allmählich zu setzen beginnt, drückt den Pressstempel langsam nach unten. Der Kaffee sollte dann aber schnellstmöglich seinem Zweck (Tasse – Mund – Blutbahn) zugeführt werden. Andernfalls wird er nicht nur kalt sondern auch extrem bitter.
Das Gute an der French Press
Das Gute an der French-Press-Methode ist, dass es eine sehr fixe Zubereitungsart ist. Außerdem sorgt der Vollkontakt von Wasser und Kaffeepulver für einen sehr geschmacksintensiven Kaffee. Wer seine Zeit also nicht mit Warten, wie auf einen Cold Brew, verplempern will, kann sich mit einer French Press seinen Koffeinkick sehr schnell abholen. Allerdings kann man auch beides vereinen die French Press für den Cold Brew benutzen. Das beste aus zwei Welten … oder so.
Cafe Americano aus der Espressomaschine

Hä? Espresso hatten wir doch schon?! Tja, leider ist die Welt des Espresso eine Welt voller Missverständnisse. Vorhin ging’s nämlich um den Espressokocher. Und ein Espressokocher kocht keinen Espresso, wie’s der Name vermuten lassen könnte, sondern Kaffee.

Der Espressokocher kommt nämlich gerade einmal auf 1,5 Bar Druck. Für echten Espresso ist er deshalb ein bisschen zu schwach auf der Brust. Eigentlich geht es in diesem Artikel um Kaffee aber wollt Espressomaschinen und Kaffeevollautomaten nicht auslassen. Einen schwarzen Kaffee bekommt ihr bei diesen beiden Methoden beispielsweise mit einem Cafe Americano.




Espresso aus der Espressomaschine
Die wichtigsten Utensilien für einen guten Espresso sind:
- Siebträger.
- Tamper.
- Kaffeemühle.
- Kaffee.
- Wasser.
- Übung.
Eine anständige Espressomaschine ist das A und O für einen guten Espresso. Denn sie bringt den erforderlichen Druck mit. Das Wasser müsst ihr hier auch nicht selbst kochen, das übernimmt die Espressomaschine für euch. Die Einstellung und Optimierung ist aber sehr Anspruchsoll. Hier kommt es auch sehr auf den Siebträger an. Es gibt einfach zu bedienende Einsteigergeräte wie die Delonghi EC 680. Aber für alle Espressomaschinen gilt: Wer sich nicht mit ihr beschäftigt, wird keinen guten Espresso bekommen.
Das Kaffeepulver mahlen und in den Siebträger füllen. Mit dem Tamper festdrücken, damit das Pulver schön kompakt wird und den Träger fest in die Maschine einsetzen. Die Maschine heizt das Wasser auf und drückt es entsprechend kraftvoll durch den Kaffee. Heraus kommt ein leckerer Espresso mit einer schönen Crema.
Viele weiter Informationen und Tests findet ihr hier: Espressomaschinen.

Warum eine Siebträgermaschine?
Zwar sind Siebträgermaschinen in der Anschaffung ein bisschen teurer, dafür erleichtern sie euch den Zugang zu einem wunderbar aromatischen Espresso ungemein. Und ihr seid jederzeit flexibel. Das Kaffeekochen geht schnell und individuell, weil ihr Druck und Temperatur selbst einstellen könnt. Die Siebträgermaschine ist die kleine Schwester der Espressomaschinen aus dem Restaurant oder Lokal. Und steht diesen geschmacklich in nichts nach. Wer Kaffee als Ritual zelebrieren will, kommt um eine Siebträgermaschine nicht herum.
Kaffee aus dem Kaffeevollautomat
Am Vollautomat scheiden sich die Geister. Aber wer sich nicht lange mit der Zubereitung eines Kaffees aufhalten will oder wer gerne die Zubereitungsarten variiert, ist damit gut beraten. Ein guter Kaffeevollautomat nimmt euch nicht nur viel Arbeit ab, er liefert auch den passenden Kaffee zu jeder Jahres-, Tages- oder Uhrzeit. Allerdings bedarf es beim Vollautomat auch regelmäßiger Wartung und nicht gerade unaufwendiger Pflege. Wir ihr wisst, befasse ich mich seit langem intensiv mit Kaffeevollautomaten. Wichtig ist noch zu erwähnen, dass ich generell von der Zubereitung von schwarzem Kaffee oder Cafe Crema oder Cafe Creme aus dem Kaffeevollautomaten abrate. Ich finde die Zubereitung eines Cafe Americanos ist die besser Wahl, ihr gießt einen oder mehrere Espressos dabei mit heißem Wasser auf.


Kaffee brühen mit dem Vollautomaten
ihr braucht beim Kaffeevollautomaten recht wenig:
- Frischen Espresso.
- Wasser.
- den Vollautomaten.
Und basta. Der Kaffee muss nicht mal gemahlen werden, denn das übernimmt in dem Fall die Kaffeemaschine gleich mit. Was oft vergessen wird, ist wie viele Dinge bei einem Kaffeevollautomat noch eingestellt werden können. Der Mahlgrad, die Wassermenge, Temperatur, Milchmenge und viele mehr. Ausprobieren lohnt sich auf jeden Fall!
Aber im Grunde müsst ihr also nur Wasser in den Tank geben, Bohnenkaffee in den Behälter und die Maschine ist startklar. Mit einem Knopfdruck zum Koffeinkick.
Wenn noch Bohnen und Wasser vom Vortag in der Maschine sind, reicht sogar der bloße Drücker auf den jeweiligen Knopf. Latte Macchiato oder ein Espresso? Ganz nach Gusto und Tagesverfassung. Der Kaffeevollautomat ist stets zu Diensten und mit wenig Zuwendung zufrieden.
Ja zum Kaffeevollautomaten
Vollautomaten sind vor allem eins: Unglaublich praktisch. In WGs oder Büros, im Familienhaushalt oder für Dauergestresste. Also eigentlich für alle. Zwar machen nicht alle Kaffeevollautomaten auch wirklich guten Kaffee. Aber da schaffe ich ja Abhilfe, indem ich mich für euch durch den Vorhof der Vollautomatenhölle quäle und teste, was das Zeug hält: Kaffeevollautomaten Tests. Für alle, die nur auf schwarzen Kaffee aus sind, ist aber sicher eine andere Methode die bessere Wahl. Ihren schlechten Ruf verdienen Kaffeevollautomaten aber nicht, denn sie machen das wichtigste: Sie mahlen Kaffeebohnen und bereiten diese frisch zu.
Kaffee Kochen mit der Kaffeemaschine
Des Deutschen Kaffeetrinkers Liebling ist und bleibt der Filterkaffee. Wobei es in Baden-Württemberg mittlerweile mehr Kaffeevollautomaten als Kaffeemaschinen geben soll. Ich vermute, die Beliebtheit der Kaffeemaschine liegt an diesem typischen Röcheln, das wir aus unserer Kindheit kennen – und das effizienter war, als jeder Wecker. Abgesehen von Nostalgie ist guter Filterkaffee auch einfach was Feines. Glücklicherweise ist die Kaffeemaschinenindustrie nicht mehr auf dem Stand unserer Kindheit, sodass mittlerweile auch Kaffeemaschinen akzeptable Filterkaffees zubereiten. Aber wie koche ich jetzt Kaffee mit der Maschine?
Den passenden Test zum Video findet ihr hier: Moccamaster Test.
Frisch gemahlen, frisch gefiltert
Die Zubereitungszeit und Zutatenliste hält sich bei der Kaffeemaschine in Grenzen:
- Frischer und guter Kaffee.
- Wasser (gerne gefiltert).
- Kaffeemaschine (gerne eine gute).
Der Mahlgrad bestimmt wie schnell der Kaffee durch den Filter laufen kann. Je feiner ihr mahlt, desto langsamer läuft der Kaffee und desto intensiver ist die Extraktion. Das ist schon das ganze Hexenwerk. Ihr könnt natürlich auch mit der Kaffeepulvermenge spielen. Nie war Kaffee kochen einfacher. Sollte die Kaffeemaschine nicht mehr gut laufen oder lauter werden, ist es an der Zeit für eine gründlich Entkalkung. Viele weite Tipps und eine einige Erfahrungsberichte über Kaffeemaschinen findet ihr hier: Kaffeemaschine Test.
Kaffee kochen mit Kaffeemaschinen mit Mahlwerk
Ich habe mich in der Letzten Zeit auch sehr viel mit Kaffeemaschinen mit Mahlwerk beschäftigt. Hier braucht ihr keine externe Kaffeemühle und könnt die Timer Funktion sehr gut nutzen. Also gebt die gewünschte Menge Bohnen in die Mühle, Wasser in den Tank und den Filter in den dafür vorgesehenen Einsatz. Sitzt, passt, wackelt und hat Luft? Dann Finger an die Tasten und los geht es.
Wer Zeit sparen möchte, kann bei vielen aktuellen Modellen der Kaffeemaschinen einstellen, wann die Maschine den Kaffee kochen soll. Da kommt dann auch ein weiterer Vorteil des Mahlwerks zum Tragen. Denn die Aromastoffe von Kaffeepulver lösen sich nach einiger Zeit im wahrsten Sinne des Wortes in Luft auf. Das passiert bei Bohnenkaffee nicht, denn das Pulver wird frisch gemahlen und von der Maschine automatisch in den Filter gespuckt.
Wahrscheinlich wird euch dann zwar eher der Geräuschpegel des Mahlwerks wecken, als der Kaffeeduft kurz danach. Aber dafür werdet ihr dann mit einem schmackhafteren Koffeinkick entlohnt.
Der große Vorteil liegt bei diesen Filtermaschinen selbstredend in der Frische des Kaffees. Besonders für Menschen, die morgens noch nicht in der Lage sind, hochanspruchsvolle, technische Wunder zu vollbringen. Denn die Kaffeemaschine nimmt euch die kompliziertesten Arbeitsschritte ab. Ähnlich wie ein Vollautomat. Nur, dass die Kaffeemaschine auf Filterkaffee spezialisiert ist. Also genau das richtige für Puristen, die einen Filter-Kaffee-Automaten zum Kaffee kochen nutzen wollen.
Kaffee aus dem Syphon
Der Kaffee Syphon ist so ziemlich genau das Gegenteil der Kaffeemaschine. Zwar durchaus auch eher für Puristen – sowohl im Design, als auch im Ergebnis – geeignet, aber in der Bedienung wesentlich aufwändiger. Das Ding sieht aus, als entstamme es direkt dem Chemielabor. Aber dafür kann man dem Syphon beim Kaffee Kochen zusehen. Was einerseits spannend zu beobachten ist, andererseits für einen ordentlichen Koffeinkick sorgt.
Breaking Bad mit Kaffee
Der Syphon mutet recht filigran an, deshalb wäre es ratsam, ihr hättet folgende „Zutaten“ auf Lager:
- Pflaster.
- Salbe gegen Verbrennungen (sicher ist sicher).
- Topflappen (um den Gebrauch erstgenannter zu verhindern).
- Handy mit der Notrufnummer auf Kurzwahl.
Scherz beiseite. Die Syphonmethode sieht zwar kompliziert aus, ist sie aber gar nicht so sehr. Erstmal reichen zum Kaffee kochen:
- Kaffee.
- Wasser.
- Syphon.
- je nach Modell ein Feuerzeug.
- Geduld und Entdeckergeist.
Füllt zunächst das Wasser in den unteren, bauchigen Kolben. Dann stellt die Hitzequelle (mit Gas oder elektrisch; im Fall von Gas, erst anzünden) darunter. Jetzt setzt ihr den oberen Syphonteil auf den Kolben und wartet, bis das Wasser sich erhitzt.
Wenn das passiert, steigt das Wasser nach oben in den Aufsatz. Sobald alles Wasser aufgestiegen ist, gebt ihr Euer Kaffeepulver – mittlerer Mahlgrad – ins Wasser und rührt um. So, dass sich das Kaffeepulver komplett und gleichmäßig im Wasser verteilt.
Dann nehmt ihr die Hitzequelle unter dem Kugelkolben weg und der Kaffee fließt zurück in die „Kanne“. Der Kaffeesatz bleibt im offenen, oberen Behälter hängen.
Kaffee Syphon Vorteile
In Sachen Geschmack und Spektakel hat der Kaffee Syphon so ziemlich alle Vorteile auf seiner Seite. Auch hinsichtlich dem Nostalgiefaktor können Handfilter und Co. bei dem Gerät dem 19. Jahrhundert nicht mithalten. Kaffeeschnelltrinker oder Putzfaule sollten den Syphon nur mäßig einsetzen. Für eine Barista-Home-Show ist der Syphon samt Ergebnis wie gemacht.
Kaffee kochen ohne alles – Cowboykaffee
Ich kenn’ ja Geschichten, wonach Soldaten Kaffee pur gelöffelt haben sollen, um im Gefecht wach zu bleiben. Möglich, dass das Koffein so zwar kickt, aber geschmacklich dürfte das Ganze mal mindestens speziell sein. Wohl dem, dessen Position nicht sofort verraten ist, (oder der weniger Stress hat) wenn er sich ein Feuerchen entzündet. Dann kann er sich nämlich eine herzhafte Tasse Cowboykaffee kochen. Cowboykaffee ist natürlich nicht nur was für Militaristen, sondern mein Bruder ist auch großer Fan. Eigentlich schuldet er mir dazu auch noch einen Artikel mit Bericht von seiner Weltreise. Cowboykaffee ist besonders für Reisende und Backpacker die ideale Art Kaffee zu kochen.
Was es dafür braucht
Wichtig ist natürlich:
Kaffeepulver (außer ihr habt eine Kaffeemühle mit im Gepäck).
- Wasser.
- Holz.
- Feuerzeug oder Streichhölzer.
- und was man sonst eben für ein Lagerfeuer so braucht.
Apropos: Das Lagerfeuer ist auch der Grund, warum ich in aller Deutlichkeit davon abraten möchte, dieses Experiment in den heimischen vier Wänden zu wagen. Ein offener Kamin wäre eventuell eine Alternative. Zumindest zum Probieren.
Ach so. Gaskocher geht natürlich auch. Aber schau was Cowboys dazu sagen Irgendwie habe ich das Gefühl ich würde andere Kaffeebohnen nutzen.
Aber irgendwie ist Feuer authentischer.
Also, erstmal das Lagerfeuer entfachen. Es sollte möglichst keine allzu hohen Flammen schlagen, sonst könnte das eine unangenehme Angelegenheit werden. Jetzt gibt es ein, zwei, drei unterschiedliche Vorgehensweisen beim Cowboykaffeekochen.
Man kann zuerst das Wasser erhitzen und das Kaffeepulver später dazufügen, umrühren, sobald das Wasser mit dem Kaffee in Kontakt ist, sollte es nicht mehr kochen. Man kann aber auch das Pulver direkt ins Wasser geben, umrühren und dann erhitzen.
Damit das nicht alles kocht oder sogar überkocht und im Zweifelsfall zwar das Lagerfeuer löscht, nicht aber euren Kaffeedurst, muss während des Kochvorgangs leicht umgerührt werden. Oder gleich mit Deckel auf dem Pott.
Nach ein paar Minuten kann der Cowboykaffee dann vom Feuer genommen werden. Lasst ihn ein paar Minuten stehen. Nicht nur, damit er abkühlt, sondern auch, damit sich das Kaffeepulver setzen kann. Es gibt auch die Möglichkeit, noch einen Becher kaltes Wasser reinzuschütten, damit der Satz auf den Boden sinkt.
Die Kunst besteht dann vor allem darin, den Kaffee so in einen Trinkbecher oder eine Tasse umzuschütten, dass das Pulver auch wirklich im Topf bleibt. Deshalb vorsichtig umschütten und eventuell einen Rest Kaffee im Topf lassen. Dann knirscht es nicht so zwischen den Zähnen.
Howdy, folks – Cowboykaffeefazit
Der Cowboykaffee ist ganz klar ein Kaffee für Outdoorfans, Backpacker und jeden andern, der sich in der Natur tummelt und die AeroPress nicht dabei hat. Für den Hausgebrauch ist diese Zubereitungsart eher unratsam, weil sich offenes Feuer in der Wohnung nicht ganz so gut macht. Ob der Cowboykaffee nachher schmeckt oder nicht, dürfte nicht die wichtigste aller Fragen sein, wenn man keine andere Wahl hat. Wer aber klares Quellwasser auftreiben kann und einen anständigen Kaffee mit im Dschungel hat, dürfte auch aus Cowboykaffee einen wohlschmeckenden Koffeinkick zaubern können.
Und ihr so?
Welche Zubereitungsart ist Euer Favorit?
3 Kommentare
lch trinke meinen Kaffee am liebsten zubereitet mit einer Sowden SoftBrew Kanne.
mit freundlichen Grüßen,
25 November, 2017
Hallo Arne, was hälst du von Misha Kaffee und wie würdest du ihn zubereiten?
29 November, 2017
ganz früher trank ich immer “Türkisch” – so hieß das, wenn man einfach Kaffeepulver in die Tasse schüttete und dann kochendes Wasser obendrauf gab. Ging sehr schnell, war sehr einfach … Irgendwann trank ich dann gebrühten Kaffe aus dem Handfilter – Nachteil war für mich, dass der Kaffee dann einfach anders schmeckte (die Tüte!, die Filterung). Okay, es war auch zeitlich/organisatorisch zu aufwendig, also kaufte ich mir eine normale Kaffeemaschine. Mit der erlebte ich die längste Phase des Kaffeetrinkens überhaupt. Bis ich vor ca. 2 Jahren den einfach in der Tasse aufgegossenen Kaffee (“Türkisch” – siehe oben) wiederentdeckte, und zwar im Kontext aktueller Meldungen, wonach schwarzer Kaffee (ohne Milch – und ohne Zucker sowieso) am gesündesten sei. Da ich Filterkaffee schwarz aus der Maschine geschmacklich nicht mag (dieses blöde Papier…), kehrte ich zum Ursprung zurück und trinke nun nur noch direkt aufgegossenen Kaffee in der Tasse. Da ist nichts dazwischen, was den Geschmack verderben kann – und es ist die schnellste und einfachste Methode ever.
Übrigens: Manche werden sagen, dass die Pulverteile im Kaffee schwimmen und das Ganze zum “Spuck-Kafffee” geworden ist… Mitnichten! Der Kaffee ist eh so heiß, dass die Abkühldauer auf Trinktemperatur auch ausreicht, dass sich das Pulver setzen kann. Der Witz: Ich trinke so einen Kaffee bis zur Neige aus und der Kaffeesatz bleibt brav in der Tasse. Das muss man natürlich üben – aber den Trick hat man schnell raus.
Alles Gute beim Kaffeekochen!
Frank aus Berlin
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Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee. Ich teste Kaffees und Espressos in ganzen Bohnen und erstelle Rezepte für Kaffee Feinschmecker.
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Kaffeevollautomaten Freunde | Tipps, Erfahrungen, Bohnenauswahl
Einsteiger Espressomaschine
Delonghi EC 680 Dedica Espressomaschine im Test

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Wer Kapsel-Kaffee trinkt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren
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Kaffee kochen: So wird Filterkaffee zum perfekten Genuss
Kaffee kochen: So wird Filterkaffee zum perfekten Genuss
25.04.2013, 11:08 Uhr | pc (CF)
Wer den perfekten Filterkaffee kochen kann, braucht weder Vollautomaten noch Kaffeepads. Nicht zu Unrecht gehört der klassische Filter in Deutschland nach wie vor zu den beliebtesten Möglichkeiten, das Heißgetränk zuzubereiten. Mit diesen Tipps müssen Sie keine Abstriche beim Genuss machen.
Filterkaffee kochen: Welche Bohnen sind die richtigen?
Wer den vollen Kaffeegenuss wünscht, sollte auch beim Filterkaffee auf ganze Bohnen setzen und diese nach Bedarf frisch mahlen. Achten Sie beim Kauf der Bohnen auf Hinweise wie "mild geröstet", "nach klassischem Verfahren" oder "schonend". Diese Sorten sind laut einem Bericht des Bayerischen Rundfunks in der Regel von höherer Qualität.
Mahlen Sie die Bohnen am besten direkt, bevor Sie den Kaffee kochen wollen, per Hand und wählen Sie einen Mahlgrad von 0,3 bis 0,5 Millimeter für einen perfekten Filterkaffee. Grundsätzlich gilt: je gröber der Mahlgrad, desto dünner der Kaffee. Sind die Bohnen hingegen zu fein gemahlen, wird der Kaffee zu stark.
Wie viel Kaffeepulver und welchen Filter
Bei der Zubereitung sollten Sie sich weniger an Löffelmengen oder andere Maßeinheiten halten, die sich nach dem Volumen richten. Weil unterschiedliche Kaffeesorten eine unterschiedliche Dichte aufweisen, kann ein Löffel Kaffeepulver manchmal schwerer und manchmal leichter sein. Der Deutsche Kaffeeverband empfiehlt, pro Tasse Filterkaffee etwa sieben Gramm zu verwenden. Am besten verwenden Sie hierfür eine recht genaue digitale Küchenwaage.
Beim Filter gibt es verschiedene Modelle zur Auswahl. Der klassische Papierfilter hat den Vorteil, dass dieser die sogenannten Kaffeefette herausfiltert, die beispielsweise den Cholesterinspiegel erhöhen können. Der Nachteil: Das Papier saugt auch Aromaöle auf, sodass der Genuss etwas geschmälert wird. Wer keine gesundheitlichen Probleme hat, kann daher auch einen Metallfilter verwenden, um den perfekten Filterkaffee zuzubereiten.
Kaffee kochen – ohne kochendes Wasser
Anschließend müssen Sie das Pulver im Filter aufbrühen – und nicht, wie es im Volksmund heißt: Einen "Kaffee kochen". Wer keine Maschine, sondern einen Filteraufsatz aus Porzellan oder Kunststoffe verwendet, sollte deshalb für den Aufguss auf keinen Fall siedendes Wasser verwenden. Lassen Sie es einen kurzen Moment abkühlen. Ideal ist eine Temperatur zwischen 90 und 96 Grad Celsius.
Gießen Sie zunächst einen kleinen Schwall über das Pulver und warten dann etwa zehn Sekunden ab, ehe Sie nach und nach immer wieder kleinere Mengen nachgießen. Den perfekten Filterkaffee genießen Sie am besten frisch, um das volle Aroma ausschöpfen zu können. Es empfiehlt sich daher, lieber häufiger kleinere Mengen zuzubereiten, als eine große Menge Kaffee auf Vorrat zu kochen.
Kaffee kochen ohne Maschine
Wenn du das beste Aroma aus der Bohne heraus holen willst gilt es bei der Zubereitung einige Dinge zu beachten. Denn Wassertemperatur, Kaffeemenge, Mahlgrad und Kontaktzeit sind bei jedem Kaffeebereiter unterschiedlich.
Warum wir den Kaffee von Hand brühen.
Anhänger der Slow Coffee Bewegung haben ihre Nespresso-Maschinen schon vor sehr langer Zeit aus der Küche verbannt. Denn von Hand gebrühter Kaffee schmeckt einfach besser! In erster Linie war dies sicherlich eine Geschmacksfrage. Doch auch biologischer Anbau, fairer Handel sowie die Umweltbelastung durch Aluminium-Kapseln, waren Beweggründe den Kaffee mit der Hand zu brühen. Guter Kaffee und die Zubereitung stehen bei diesen Genussmenschen im Mittelpunkt.
Seit diesem Tag gleicht das Kaffee kochen ohne Maschine einer Teezeremonie. Bohnen abwiegen, mit der Kaffeemühle frisch mahlen und anschließend im V60 Handfilter langsam aufbrühen. Das Ergebnis ist eine gute Tasse Kaffee mit tollem Aroma.
RÖSTEREIEN UND KAFFEEZUBEHÖR MIT DEM WIR GERNE ZUBEREITEN
Aicok | Arendo| Bosch | Brewista | Carrera | Coffee Circle | Coffee Gator | Happy Coffee | Hario | Kalita | Hunt Brothers | Rommelsbacher | Melitta | Nordic Coffee
Kaffeezubereitung
Wenn du das beste Aroma aus der Bohne heraus holen willst gilt es bei der Zubereitung einige Dinge zu beachten. Denn Wassertemperatur, Kaffeemenge, Mahlgrad und Kontaktzeit sind bei jedem Kaffeebereiter unterschiedlich.
Kaffeeberatung
Auf der Suche nach leckeren Kaffees? Wie soll er schmecken? Schokoladig, nussig, malzig oder fruchtig? Wir haben viele Kaffees getestet und wissen bei welchen Röstereien du deinen neuen Kaffee online bestellen kannst.
Kaffeezubehör
Wenn du das beste Aroma aus der Bohne heraus holen willst gilt es bei der Zubereitung einige Dinge zu beachten. Denn Wassertemperatur, Kaffeemenge, Mahlgrad und Kontaktzeit sind bei jedem Kaffeebereiter unterschiedlich.
Von der Plantage in die Tasse
Arabica (Coffea arabica) und Robusta (Coffea canephora) sind die zwei bekanntesten und wichtigsten Kaffeesorten auf dem Weltmarkt. Welche Kaffeesorten gibt es noch? Und wie genau kommt die Bohne von der Plantage zu dir nach Hause?
Kaffee kochen wie früher, nur besser!
Kaffee kochen ist wieder In. Aber natürlich nicht so wie Oma das früher gemacht hat. Der neue Handgebrühte hat mit der braunen Suppe von damals nichts mehr gemeinsam.
Verantwortlich für die Auferstehung des Filterkaffees sind die professionellen Baristi. Diese haben die traditionellen Zubereitungsmethoden perfektioniert. Ihr Ansporn war es das beste Aroma aus der Kaffeekirsche zu extrahieren und ein ultimatives Geschmackserlebnis zuzubereiten. Und das zelebrieren sie nun in den angesagten Cafes rund um den Globus.
Mit ausgefeilten Techniken entlocken sie French Press und Co. das beste Aroma. Allerdings reicht es dafür nicht aus die Bohnen frisch zu mahlen, anschließend mit heißem Wasser aufzugießen und ein paar Minuten zu warten. Das Geheimnis des Geschmacks ist bei der richtigen Kaffeezubereitung wesentlich komplexer. Jede Methode stellt andere Anforderungen an Mahlgrad, Wassertemperatur, Kontaktzeit und Kaffeemenge. Nur wenn diese Parameter perfekt auf die Zubereitungsmethode abgestimmt sind, ist das Ergebnis eine perfekte Tasse Kaffee!
Die Technik macht den Geschmack
Auch in heimischen Küchen greifen Kaffeegenießer immer öfter wieder zur Bodum Kanne, dem Handfilter oder dem italienischen Espressokocher. Und das, obwohl viele eine Kapselmaschine besitzen. Steigendes Umwelt- und Kostenbewusstsein spielen dabei sicherlich eine Rolle. Je nach Zubereitungsmethode ist es aber auch ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit.
Klassisch mit einer French Press, modern mit der AeroPress oder doch lieber mit einem Handfilter vom japanischen Kulthersteller Hario. Jede Zubereitungsmethode hat ihre Eigenarten und doch haben sie eines gemeinsam. Sie kommen ohne Hightech aus und produzieren einen köstlichen Kaffee. Alles was es dafür braucht sind drei Dinge: Einen hervorragenden Kaffee, die richtigen Utensilien und die nötige Zeit bei der Zubereitung.
Kaffeebohnen sollten vor jeder Zubereitung frisch gemahlen werden. Eine Faustregel um den richtigen Mahlgrad zu wählen: Je kürzer die Kontaktzeit, desto feiner sollte das Kaffeemehl sein. Die richtige Konsistenz des Kaffeemehls spielt eine entscheidende Rolle bei der Extraktion.
7 Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen – mit Filter und ohne Filter

Es existieren zahlreiche Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen. Auch ohne Strom lässt sich hervorragender Kaffee brühen. Und nicht selten schmeckt er sogar besser, als der Kaffee, welcher aus einer elektrischen Maschine kommt.
In diesem Artikel stellen wir dir die bekanntesten Alternativen für die Zubereitung eines deftigen Kaffee unterwegs vor.
Kaffee kochen ohne Maschine: Meine persönlichen Favoriten
Ganz oben auf der Liste meiner beliebtesten Arten, draussen Kaffee zu kochen, sind alle Möglichkeiten, die über dem offenen Feuer zubereitet werden. Denn nichts schmeckt besser, als ein Kaffee frisch vom Lagerfeuer. Der Kaffee erhält so nicht nur den natürlichen Kaffeegeschmack, sondern ist auch mit einem typischen Holzfeuer-Aroma versetzt, welches man eben nur über dem Lagerfeuer erhält.
Mit dem Kaffee verhält es sich da nicht anders, wie mit manchen Speisen, die ebenfalls nur über offenem Feuer ihr typisches Aroma bekommen.
Möglichkeiten für die Zubereitung von Kaffee über dem Lagerfeuer ohne Filter
#1 Cowboykaffee im Topf oder der Tasse zubereitet mit gemahlenen Kaffeebohnen
Für die Zubereitung von Cowboy Kaffee braucht man keinen Filter. Man kann ihn entweder direkt in der Blechtasse zubereiten oder in einem Topf.
Man gibt einen Topf oder eine Blechtasse mit Wasser zum Sieden auf das Lagerfeuer. Damit der Topf oder die Tasse nicht kippelt, kann man einen Dreifuss verwenden oder man legt einfach ein paar Steine unter, so dass das Gefäss darauf gut und sicher über der Glut steht.
Wer auf Seewasser oder Flusswasser zurückgreifen muss, der kann es zuvor mithilfe eines leistungsstarken Wasserfilter für unterwegs in wenigen Minuten geniessbar machen. Nach dem Filtern wird das Wasser zusätzlich noch einige Minuten abgekocht.
Wasser wird stets zuerst gefiltert und erst anschliessend abgekocht!
Ist das Wasser abgekocht, wird der Topf oder die Blechtasse vom Feuer genommen und neben der Glut abgestellt. Nun gibt man ganz nach Wunsch einige Löffel Kaffeepulver in das heisse Wasser und verrührt das Ganze gut.
Abgedeckt oder offen lässt man den Cowboykaffee so einige Minuten stehen, damit er gut durchziehen kann. Zum Schluss gibt man einen Schuss kaltes Wasser darüber. Durch diesen Kniff setzt sich verbleibendes schwebendes Kaffeepulver schneller auf dem Boden ab.
Das gleiche macht man übrigens auch beim “Türkischen Kaffee”. Nur wird hier anstelle von kaltem Wasser kalte Milch darüber gegossen.
#2 Bohnenkaffee durch Aufgiessen ohne Filter mit gemahlenen Kaffeebohnen
Für diese Methode wird Wasser in einer Kanne erhitzt und anschliessend über das Kaffeepulver in der Tasse geschüttet. Ganz nach Geschmack gibt man einen oder mehrere Löffel Kaffeepulver in die Tasse. Nach dem Aufgiessen des heissen Wassers wird der Kaffee gut verrührt und anschliessend einige Minuten zum Durchziehen stehen gelassen.
Auch hier kann ein Schuss kaltes Wasser oder kalte Milch dazu beitragen, dass sich verbleibendes schwebendes Kaffeepulver besser am Tassengrund absetzt.
#3 Kaffee durch Aufgiessen mit Kaffeegranulat / löslicher Kaffee
Die Zubereitung mit löslichem Kaffee ist eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten, Outdoor Kaffee zu kochen. Puristen werden gemahlenen Bohnenkaffee bevorzugen. Trotzdem ist gegen löslichen Kaffee nichts einzuwenden. Er schmeckt hervorragend und da er sich komplett im Wasser auflöst, ist der Koffeingehalt bei dieser Art der Kaffeezubereitung im Freien sogar meist noch höher als bei gemahlenem Bohnenkaffee.
Outdoor Kaffee kochen mit Filter
Für die Zubereitung von Filterkaffee im Freien stehen unzählige Möglichkeiten zur Auswahl. Während meiner Kubareise im Mai 2017 kam ich an eine ökologische Farm nahe Viñales, wo unter anderem auch Kaffee angebaut und verarbeitet wird. Ich habe den Kaffee dort probiert und muss gestehen, dass ich bereits weitaus besseren Kaffee getrunken habe. Trotzdem fand ich den Besuch aufschlussreich und interessant.
Auf der Farm wurden arabische Kaffeesorten angebaut, die nach der Ernte direkt getrocknet und dann geröstet wurden. In einem Steinmörser werden die gerösteten Bohnen per Hand zermahlen. Gefiltert wurde der Kaffee über einen improvisierten Kaffeefilter aus Baumwolle, welcher jedoch hauptsächlich für Präsentationszwecke galt. Interessant war es allemal.
Bilder von der ökologischen Kaffeefarm auf Kuba – Links: Improvisierter Kaffeefilter / Rechts: Kaffeeplflanze
#4 Outdoor Kaffee kochen mit improvisiertem Kaffeefilter
Zur Herstellung eines improvisierten Kaffeefilter kann alles dienen, was bestenfalls aus natürlichen Materialien (unbehandelt) besteht und beim Durchgiessen den Kaffeesatz zuverlässig aus dem Wasser filtert. Behelfsmässig können Baumwollstrumpfhosen als Kaffeefilter zum Einsatz kommen oder auch ein T-Shirt.
#5 Draussen Kaffee filtern mit Papierfilter
Ein Papierfilter nimmt keinen Platz im Rucksack in Anspruch, ist biologisch abbaubar oder kann nach dem Kochen auf dem Lagerfeuer direkt verbrannt werden. Jedoch muss man ihn im Vergleich zu einem Kaffeefilter aus Kunstoff mit etwas Geschick über die Tasse stülpen, so dass er beim Abgiessen nicht in die Tasse rutscht oder man sich im schlimmsten Fall nicht die Finger verbrennt.
#6 Kaffee filtern mit Kunsstofffilter
Ein Kunststofffilter bietet sich vor allem fürs Camping an. Auch nimmt er beim Packen nur wenig Platz in Anspruch, ist dafür aber äusserst nützlich. Den Kunststofffilter kann man genau wie den Papierfilter vielseitig verwenden. Entweder man gibt das trockene Kaffeepulver in den Filter und giesst langsam heisses Wasser darüber, welches dann genau wie bei der Kaffeemaschine zuhause durch das Kaffeepulver fliesst und die Inhaltsstoffe aufnimmt. Oder man giesst den türkischen Kaffee aus der Kanne oder dem Topf zum Filtern durch das Sieb.
Die zweite Variante ist effektiver, da man beim direkten Filtern sehr langsam giessen muss, um ein geschmackvolles Ergebnis zu erhalten. Wenn man das Wasser so langsam durchfliessen lassen möchte wie die Kaffeemaschine zu Hause, da kann einem schnell der Arm schwer werden.
#7 Kaffeezubereitung mit italienischer / spanischer Kaffeekanne / Espressokanne
Auch diese Zubereitungsart zählt zu meinen Favoriten. Ich selbst besitze verschiedene italienische Kaffeekannen aus Aluminium, Metall und in unterschiedlichen Grössen.
Als beste Kaffeekannen dieser Kategorie haben sich die Espressokannen der italienischen Marke Bialetti bewiesen:
Produkte von Amazon.de



Auch der Kaffee aus einer italienischen / spanischen Espressokanne schmeckt am besten, wenn er über dem Lagerfeuer zubereitet wird. Da man nicht ständig ein Lagerfeuer parat hat, schmeckt er aber auch hervorragend, wenn man ihn über dem Gas- oder Elekroherd zubereitet.
Pflege italienischer Espressokannen
Spanische oder italienische Espressokannen aus Aluminium werden übrigens nie mit Topfkratzern, Fit oder ähnlichem gereinigt sondern immer nur unter fliessendem Wasser abgespült. Es ist ganz natürlich, dass die Kannen mit der Zeit eine dunkle Patina ansetzen. Diese sollte man jedoch nicht versuchen abzukratzen. Es heisst sogar, dass sich erst mit den richtig eingebrannten Espressokannen die besten Kaffeeergebnisse erzielen lassen.
Die italienische oder spanische Espressokanne kann über dem Lagerfeuer, dem Gasherd oder dem Elektroherd betrieben werden.
Zubereitung von Kaffee über dem Campinggasherd
Alle vorgestellten Methoden zur Kaffeezubereitung Outdoor können entweder über einer offenen Feuerstelle wie etwa einem Lagerfeuer oder einem Hobokocher durchgeführt werden oder natürlich auch auf jedem Gasherd, oder wer beim Camping über einen Elektroherd verfügt, natürlich auch über einem Elektrokocher.
Outdoor Kaffee kochen beim Zelten
Beim Zelten auf offiziellen Zeltplätzen sind die Möglichkeiten zum Outdoor Kaffee kochen in manchen Fällen begrenzt. Denn nicht überall ist ein offenes Feuer erlaubt. Selbst die Benutzung von Gaskochern kann auf manchen Plätzen restringiert oder gar verboten sein. Diese Einschränkungen sind vor allem in Gebieten mit erhöhter Waldbrandgefahr verständlich.
Im Zweifelsfall sollte man sich deshalb bereits vor Reiseantritt auf dem Zeltplatz der Wahl darüber erkundigen, ob offene Feuerstellen (Barbecueplätze) zur Verfügung stehen, ob Hobokocher verwendet werden dürfen und inwieweit Gaskocher vor dem Zelt zum Einsatz kommen dürfen.
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Filterkaffee kochen - so geht's Schritt für Schritt
Back to the roots: Es muss nicht zwingend ein High-End-Kaffeeautomat her, um einen richtig guten Kaffee zuzubereiten. Ein einfacher Handfilter und eine Filtertüte - mehr braucht es nicht zum Filterkaffee kochen. Und so geht's.
Zum Filterkaffee kochen brauchen Sie kein teures Equipment. Ein Handfilter aus Kunststoff, Porzellan oder Keramik, die passenden Filtertüten und bestenfalls ein Kaffeemaß reichen aus. Je nach gewünschter Menge Filterkaffee benötigen Sie zusätzlich eine Tasse oder Kaffeekanne.
Tipp: Damit der durchgelaufene Filterkaffee beim Aufbrühen nicht allzu schnell abkühlt, empfiehlt es sich, die Tasse oder Kanne durch Einfüllen von kochendem Wasser vorher anzuwärmen.
Filterkaffee kochen - so geht's Schritt für Schritt
Filterkaffee kochen - Schritt 1:
Nehmen Sie eine passende Filtertüte zur Hand, falten Sie die geriffelte Kante zur Seite und setzen Sie sie in den Filter ein. Feuchten Sie die Filtertüte mit heißem Wasser an, bevor Sie das Kaffeepulver einfüllen. So öffnen sich die Poren des Filterpapiers und lassen beim Filterkaffee kochen mehr Aromen durch.
Kaffeepulver abmessen
Filterkaffee kochen - Schritt 2:
Füllen Sie nun das Kaffeepulver ein. Pro Tasse Filterkaffee rechnet man je nach Tassengröße, gewünschter Stärke und persönlichem Geschmack ein bis zwei Kaffeelöffel. Filterkaffee wird besonders aromatisch, wenn er aus frisch gemahlenen Bohnen zubereitet wird. Der Mahlgrad sollte mittelfein sein, denn so lösen sich bei dieser Brühmethode die Geschmacksstoffe beim Aufgießen am besten aus dem Kaffee.
Kaffee aufbrühen
Filterkaffee kochen - Schritt 3:
Benutzen Sie zum Filterkaffee kochen kein kochendes Wasser. Ideal ist eine Wassertemperatur von 90-98 Grad. Je nach Aufbrühmethode lässt sich sich die Stärke des Kaffees variieren. Für einen milden Kaffee gießt man die gesamte Wassermenge auf einmal in den Filter. Für einen kräftigeren Kaffee gießt man das Wasser Schwall für Schwall nach und lässt das Wasser zwischendurch ablaufen. Um das komplette Kaffeepulver zu erreichen, empfiehlt es sich, das Wasser von innen nach außen kreisend einzugießen.
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Kaffee kochen?

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Jeweils eine Prise sollte reichen.
Lilliane

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Ich habe festgestellt, dass Nicht-Kaffeetrinker den Kaffee grundsätzlich zu stark kochen, wahrscheinlich in der Befürchtung das es ansonsten Blümchenkaffee wird.
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Pro Tasse nehmen wir einen leicht gehäufen Teelöffel Pulver.
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wenn der Kaffee richtig gut erden soll nehmen wir auch den guten Porzelanfilter
und gießen vonn Hand auf. Da wir bei uns sehr hartes Wasser haben benutzen wir dazu dann auch Mineralwasser ohne Kohlensäure (VOLVIC o.ä.).
Wichtig ist auch nur frischgemahlenen Kaffee (wenn Mühle vorhanden!) zu verwenden, weil Kaffeepulver sehr schnell das Aroma verliert. Wenn man wenig Kaffee trinkt sollte man das Pulver
und auch die Bohnen im Kühlschrank aufbewaren, besser noch im Gefrierfach.
Wenn morgens schnell gehen muß giubts aber schwarze Brühe aus der Maschine.
Till

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bisher hat sich noch keiner beschwert, dass der Kaffee zu stark oder zu lasch war. allerdings muss ich zugeben, beim ersten Mal Kochen hab ich mir die Hilfe eines Kaffeetrinkers geholt, der mir gezeigt hat, wieviel Pulver und wieviel Wasser ich nehmen muss.
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1.723 Beiträge (ø0,34/Tag)
um einen guten Kaffee zu machen kannst du als Faustregel ca. 7 gr Kaffeemehl bei einer Kaffeemaschine rechnen, ansonsten ist es etwas mehr
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3.926 Beiträge (ø0,77/Tag)
In diesem Sinne,
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1.333 Beiträge (ø0,27/Tag)
Egal, wie der Kaffe zubereitet wurde, eines sollte man nach Ansicht von Kaffee-Profis nie machen. Den Kaffee mit Milch trinken. Das Fett in der Milch bindet die zahlreichen öligen Inhaltsstofe im Kaffee und verhindert so die Entfaltung des Aromas.
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1.413 Beiträge (ø0,24/Tag)
die blose zufuhr von kochsalz zum kaffee bewirkt keine verringerung des härtegrades! schon gar keine neutralisation! mäglich, daß es korrekt gemeint war , aber es war falsch aufgeschrieben.
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das kaffeemehl wird mit sprudelnd kochendem wasser aufgegossen, nur so viel, daß das kaffeemehl befeuchtet ist. eine minute warten. dann das kochende wasser nach und nach in den filter gießen, bis die gewünschte menge in der kanne ist.
das wasser soll vor dem erwärmen übrigens frisch aus der leitung entnommen sein.
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356 Beiträge (ø0,07/Tag)
ansonsten, wenn ich meine lebensgeister wieder beleben muß, mach ich mir einen espresso.

Mitglied seit 28.09.2008
In einer Woche hat meine Mama Geburtstag. Ich würde ihr dann gern ein Frühstück machen und dazu Kaffee (aus der Maschine), aber leider hab ich noch nie Kaffee gemacht (bin 12).
Von daher: kann mir jemand sagen, wieviel Messlöffel ich von dem Kaffeemehl nehmen muss (hab zwar was von 7g gelesen, weiß aber nicht, wie viel das ist) und wieviel Wasser und ob das eine bestimmte Temperatur haben muss (und falls es sonst noch was wichtiges zu beachten gibt).
Also ich würd mich sehr freuen!

Mitglied seit 28.09.2008
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Mitglied seit 26.10.2003
15.538 Beiträge (ø3,02/Tag)

Du musst nur toleranter sein, dann trinkt die Welt auch Äppelwein.
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Mitglied seit 17.01.2002
9.067 Beiträge (ø1,56/Tag)

Mitglied seit 28.09.2008
Beim Messlöffel muss ich trotzdem nochmal nachhaken. Ein Messlöffel meint gestrichen voll, oder?
Ok, einen Messlöffel pro Tasse werd ich mir merken :). Aber was meinst du mit dem Messlöffel Kaffe extra "für die Kanne". Bedeutet das, dass wenn der Kaffee direkt in eine Kanne läuft, ich immer einen Messlöffel zusätzlich in den Filter tun muss? (weil in der Kanne was vom Kaffee haften bleibt oder so)
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Mitglied seit 26.10.2003
15.538 Beiträge (ø3,02/Tag)

Du musst nur toleranter sein, dann trinkt die Welt auch Äppelwein.
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Mitglied seit 16.03.2008
548 Beiträge (ø0,15/Tag)

Mitglied seit 12.07.2008
368 Beiträge (ø0,11/Tag)
Jedoch mag ich auch den türkischen Kaffee, also bei dem das Kaffeepulver (dazu die Mahlstärke "Handfilter"-ist feiner gemahlen als für Kaffeemaschine) + Prise Salz direkt in die Tasse / Kanne kommt und einfach nur mit kochendem Wasser übergoßen wird. Das geht irgendwie schneller und bei der feinen Mahlung haste auch keine Körnchen im Mund.

Mitglied seit 28.09.2008

Mitglied seit 09.10.2007
ich kann mich nur der handaufgegossenen Fraktion hier anschliessen.
Wir haben zu Hause zwein Methoden Kaffe zu kochen:
1. Nach alter Väter Sitte mit dem Porzelanfilter und Wasser aus dem Wasserkocher. Das mache ich morgens vor der Arbeit wenns schnell gehen muss. Dafür nehme ich auch fertig gemahlenen Kaffee.
2. Wenn wir mehr Zeit haben, z.B. Nachmittags oder am Wo Ende: Handgemahlen, in der Stabfilterkanne mit etwas Salz und etwas Zucker( jewils eine Prise) als "Geschmacksverstärker" aufgebrüht. Je nach Lust und Laune kommen noch andere Aromen wie gemahlener Koriander, Kardamom oder Zimt dazu.
Diese Gewürze gehöhren für mich auch in einen arabischen Mokka der in einem speziellen Pfännchen aufgekocht wird.Sehr lecker.
PS: Kaffe hält sich im Kühlschrank deutlich länger, und "verraucht" nicht so leicht. Wer schon mal alten Kaffee trinken musste weiss was ich meine.
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Mitglied seit 14.02.2009
2) Ca. 55 Gramm Kaffee pro Literkanne
3) Mit heißem aber nicht kochendem Wasser aufgießen (94-98 Grad)
4) Vier Minuten ziehen lassen
5) Kaffee schnellst möglich in die Tasse und dann in den Mund
Mit Kaffee kochen
Mit Kaffee kochen
Mit Kaffee kochen ist eine tolle Sache. Es ist immer wieder überraschend, welche interessanten Fundstücke man im Internet finden kann. Letzter Fund: Die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Kaffee und einer gelungenen Beziehung. Die Kaffee Partner (www.kaffee-partner-blog.de) haben sich dieser Frage näher gewidmet. Der Inhalt ist am Ende nicht weiter der Rede wert, doch der Ansatz ist einen Gedanken wert. Kaffee ist auch bei uns ein fest integrierter Bestandteil unseres gemeinsamen Tagesablaufs. Morgens wachen wir erst gar nicht ohne die obligatorische Tasse Kaffee bei einem gemeinsamen Frühstück auf. Nach dem Mittagessen steht dann die Tasse Kaffee mit den Kollegen an, um anschließend im Büro in die zweite Runde durchzustarten. Auch am Wochenende gönnen wir uns routinemäßig am Nachmittag ein Tässchen zusammen mit einem leckeren Stück Kuchen auf dem Balkon. Man kann also durchaus einen Zusammenhang zwischen harmonischer Zweisamkeit in der Beziehung und gutem Kaffee herstellen.
Mit Kaffee Kochen gibt euren Rezepten eine besondere Note
Mit Kaffee kochen haben wir auch schon oft gemacht. Kaffee als Zutat kann euren gemeinsam gekochten Gerichten eine ganz eigene und besondere Nuance verleihen. Mit unseren Espresso Custards haben wir euch bereits ein leckeres Dessert mit raffinierter Kaffee-Note vorgestellt. Die überraschende Mischung aus Süße und leichter Kaffee-Bitternote ergibt einfach eine ganz eigene Symbiose. Es kann aber auch noch exotischer sein, denn auch herzhafte Gericht können mit dem Kaffee-Extra zubereitet werden. Auf dem Blog haben wir so ein Gericht gefunden, nämlich Coffee Chili. Wir werden mal ein wenig herumprobieren und vielleicht gibt es dann bald ein tolles Coffee-Chili Gericht – natürlich zu zweit gekocht.
Wir würden uns freuen, wenn ihr uns mitteilt in welchen Situationen ihr am liebsten Kaffee trinkt, ob als stille Genießer oder auch gerne gemeinsam mit dem Partner.
DAS AROMA
ORIENT-KAFFEE ODER AUCH TÜRKISCHER KAFFEE
Wird vor allem im gesamten Nahen Osten getrunken. Der Kaffee wird im Cezve zubereitet, der typischen Mokkakanne aus Kupfer und Messing mit langem Griff.
Für die Zubereitung ist sehr fein gemahlener Kaffee erforderlich.
Traditionell wird eine Kaffeemühle aus Messing verwendet, um ein ganz feines Pulver ähnlich Puderzucker erhalten.
Genossen wird der Kaffee in kleinen Tassen, wenn sich das Pulver vollständig abgesetzt hat.
Die Zubereitung von perfektem türkischem Kaffee:
- Die erforderliche Wassermenge(ca. 50 ml pro Tasse) in die Kanne geben.
- Je nach gewünschtem Süßegrad Zucker hinzufügen und umrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
- Die Mischung aus Wasser und Zucker zum Kochen bringen, dann die Kanne vom Herd nehmen und die entsprechende Menge Kaffee hinzufügen: pro Person ein Löffelchen plus ein zusätzliches Löffelchen.
- Der Kaffee muss zweimal hintereinander aufkochen. Dabei ist darauf zu achten, den Cezve zwischen den beiden Aufkochvorgängen vom Feuer zu nehmen. Der Schaum kann entfernt oder beibehalten und anschließend gut eingerührt werden.
- Vor dem Servieren einen Löffel kaltes Wasser hinzufügen, um das Absetzen des Kaffeepulvers auf dem Boden der Kanne zu beschleunigen. Dann, ohne den Kaffee zu filtern in die Tassen gießen.
Das Würzen des Kaffees
In vielen Ländern wird der türkische Kaffee zusätzlich mit Gewürzen wie Kardamom oder Zimt aromatisiert. Wenn Sie das einmal probieren wollen, fügen Sie einfach die fein gemahlenen Gewürze dem Kaffee-Zucker-Gemisch hinzu.
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Kaffee kochen mit Samowar?
Kaffee-kochen mit Stil
Kaffee kochen ist zwar keine große Kunst, aber die meisten Menschen läuten mit dieser Tätigkeit den Tag ein. Allein der Duft von frisch-aufgebrühtem Kaffee verschönert den Tag und vertreibt selbst dunkelste Wolken. Ohne morgendlichen Kaffee sind viele Menschen ungenießbar – fast so ungenießbar, wie das braune Pulver selbst schmecken kann, wenn man es falsch aufbrüht. Eine sehr kunstvolle Art des Kaffee-kochen gelingt mit einem „Samowar“. Dieses Gerät zum Erhitzen von Wasser und Zubereiten von Tee kommt ursprünglich aus Russland und besticht durch seine edle Optik.
Es ist die Liebe zur Nostalgie, die ihn wieder aufleben lässt. Ähnlich, wie bei Plattenspieler oder Grammophon, können sich romantisch-verträumte Menschen der Wirkung dieses faszinierenden Heißwasser-Bereiters nicht entziehen.

Gewöhnlicher Kaffee – außergewöhnliche Herstellung
Den Samowar gibt es in drei Varianten, um das Wasser zu erhitzen:
In der Regel wird jedoch das moderne Exemplar bevorzugt, der elektrisch funktioniert. In dem bauchförmigen Gefäß mit Deckel befindet sich zu diesem Zweck eine elektrische Heizschlange. Das Design ist genauso edel und formschön. Man hat die Möglichkeit, das Wasser einfach aufzukochen und über die vorbereitete Tasse mit Kaffeepulver zu gießen. Man kann aber die gewünschte Menge gemahlenen Kaffee auch in das Kännchen geben und mit dem Kesselwasser dickflüssig aufkochen und kurz ziehen lassen. Danach schüttet man nach Geschmack heißes Wasser nach (wenig Wasser-Espresso/ mehr Wasser-Kaffee). Bei heimischen „Kaffeekränzchen“ ist diese Konstruktion garantiert ein Erfolg.
In der Ruhe liegt das Aroma
Die Welt ist schnelllebig und man wird von der ewigen Hektik ständig mitgerissen. Man lässt sich für nichts mehr wirklich Zeit und schätzt die Dinge einfach nicht mehr. Viele Erfindungen aus der Vorzeit hätten es aber mit Sicherheit verdient, dass man sie wenigstens eines Blickes würdigt.
An einem Samowar erkennt man die Liebe zum Detail und kann den heißgeliebten Kaffee noch mehr genießen – Espresso-Freunde werden ihn zu schätzen wissen…
French Press
Die besten French Press Modelle im Vergleich
Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten einen guten Kaffee zuzubereiten, dabei hat jede Methode seine Vor-und Nachteile. Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über die verschiedenen Methoden geben und mit Tipps und Tricks zu einem, Ihren Bedürfnissen angepassten, Kaffeegenuss beitragen.
Nach wie vor ist die French Press – auch Cafetière, Stempelkanne oder Kaffeebereiter genannt – eine der beliebtesten Arten Kaffee zuzubereiten. Mit der French Press bekommen Sie einen Kaffee mit sehr vollem Körper, da sich das Aroma der Kaffeebohne durch die relativ lange Kontaktzeit (ca. 4 Minuten) im Wasser wunderbar entfalten kann.
Nicht nur das Geschmackserlebnis überzeugt, auch die Vielseitigkeit Kaffee in verschieden große Kannen schnell aufbrühen zu können ist einfach praktisch. Je nach Situation, können Sie eine kleine Kanne für eine Tasse oder eine 1,5 Liter Kanne für eine größere Anzahl von Gästen nehmen. Hierbei ist wichtig, die French Press immer ganz zu füllen. Nehmen Sie einfach die Größe, die Sie benötigen, denn sonst entsteht durch zu wenig Kaffeepulver ein Hohlraum im unteren Teil der French Press. Das führt dazu, dass der Stempel das Pulver nicht mehr so stark zusammendrücken kann und mehr Kaffee-Partikel werden in die Tassen gegossen.
Das beste Ergebnis erzielen Sie, wenn ein paar einfache Schritte beachtet werden. Wir haben eine kurze Anleitung für die French Press zusammengestellt.
Überblick über unsere getesteten French Press
Um für Sie die besten Kaffeepressen zu finden, haben wir den French Press Test mit den besten Marken durchgeführt. Am wohl bekanntesten ist die French Press von Bodum, es gibt sie in der 0,35 Liter, der 0,5 Liter, der 1,0 Liter und der großen 1,5 Liter-Variante. Wählen Sie Ihr Lieblingsdesign: von schlicht und elegant zu aufwendig und mit mehr oder weniger Kunststoff. Alle Kannen sind sehr gut verarbeitet. Preislich gehen die Unterschiede auf die Verarbeitung zurück, eine Kanne mit mehr Kunststoff ist natürlich etwas günstiger.
Auch Bialetti bietet verschiedene French-Press-Modelle an. Sie unterscheiden sich natürlich etwas im Design, außerdem sind das Sieb mit dem Stempel, sowie die Edelstahlteile etwas dünner im Vergleich zu anderen Marken. Insgesamt ist der Kaffeebereiter aber gut verarbeitet mit einem hochwertigen und stabilen Griff. Durch die Füllmengen-Markierung können Sie auch leicht die richtige Wassermenge bestimmen, die Sie gerade benötigen.
Bialetti bietet die French Press in verschiedenen Größen an: für vier, acht oder 12 Tassen (es wird hier von kleinen Tassen ausgegangen). Die Kaffeequalität steht der Bodum French Press in nichts nach und auch wie bei Bodum lassen sich Ersatzteile leicht online bestellen, zu ähnlichen Preisen.
Eine besondere und auffällige French Press ist das Modell von Le Creuset. Es gibt sie in vier leuchtenden Farben und sie ist aus Steingut. Der Vorteil dabei ist ganz klar: die bessere Isolierfähigkeit (am Besten die Kanne zunächst mit heißem Wasser vorwärmen), so hat der Kaffee auch noch nach den vier Minuten Ziehzeit kaum an Wärme verloren. Der Stempel und das Sieb sind sehr gut verarbeitet und stabil. Die Kanne kann, ohne Deckel und Stempel, auch in die Spülmaschine. Bei diesem Modell müssen Sie etwas tiefer in den Geldbeutel greifen, allerding gibt der Hersteller durch die hochwertige Verarbeitung fünf Jahre Garantie.
Die French Press von IKEA überzeugt dagegen nicht. Der IKEA Kaffeebereiter hat kleine Schrauben, die beim Auseinanderbauen vom Sieb zur Reinigung leicht verloren gehen können. Da lohnt die Investition eher in die obengenannten French-Press-Modelle.
Eine etwas andere und neue French Press bietet uns Ecooe. Der schwere Kaffeebehälter mit 1,0 Liter Füllmenge ist aus doppelwandigem Edelstahl gefertigt und hat einen isolierendem Griff. Das Sieb ist dick und hochwertig verarbeitet und gut angeschraubt. Der Hersteller liefert sogar noch zwei Ersatzsiebe mit. Das Design ist schlicht und zeitlos und durch den hochglanzpolierten Edelstahl bekommt es eine elegante Note.
Der Vorteil des Edelstahls ist seine wärmespeichernde Eigenschaft, der Kaffee bleibt also länger warm. Dieses Modell ist durch sein Material nicht zerbrechlich, somit fallen keine etwaigen Kosten, z.B. für ein Ersatzglas, an. Durch die qualitativ gute Verarbeitung und die zusätzlichen Siebe ist eine Langlebigkeit garantiert.
Alle Modelle, bis auf das von IKEA, lassen sich sehr gut reinigen. Es ist zu empfehlen, den Stempel nach jeder Benutzung komplett auseinander zu nehmen und gründlich zu reinigen, um Kaffeerückstände zu vermeiden, die sich auf den Kaffeegeschmack negativ auswirken. Das Glas kann dann, ohne Gestell, in die Spülmaschine. Sind alle Teile getrocknet, können sie wieder zusammengesetzt in den Schrank.
Warum nicht eine French-Press-Thermoskanne?
Es gibt seit einiger Zeit doppelwandige, isolierte French-Press-Kaffeebereiter. Davon können wir nur abraten. Nach der Ziehzeit sollte der Kaffee immer komplett aus der Kanne gegossen werden, denn das Kaffeepulver gibt ansonsten weiterhin Aromen in den Kaffee ab. Das Ergebnis wäre ein saurer und bitterer Kaffee. Es ist also nicht möglich, den Kaffee so warmzuhalten, ohne den Geschmack negativ zu beeinflussen. Kaufen Sie lieber verschiedene Größen einer French Press, so dass sie Ihre French Press immer ganz füllen können und den gesamten Kaffee ausschenken. Wollen Sie Ihren Kaffee dennoch warmhalten, ist es ratsam ihn dann einfach in eine Thermoskanne umzufüllen.
Welcher Kaffee eignet sich am Besten für die French Press?
Natürlich kommt das sehr auf den eigenen Geschmack an. Es ist in jedem Fall von Vorteil die Kaffeebohnen jedes Mal frisch zu mahlen. Leider lässt sich in deutschen Supermärkten kein frischer Kaffee finden. Glücklicherweise gibt es aber einige gute Kaffeeröstereien, bei denen Sie Kaffeebohnen online bestellen können. Diese achten größtenteils auch sehr auf fairen Handel und ethische Bedingungen für die Kaffeebauern.
Wir haben natürlich verschiedene Bohnen für Sie getestet. Das Gute bei der French Press ist, dass Sie, je nach Eigenschaft der Kaffeebohnen, die Zubereitung verändern können. Durch eine längere oder kürzere Ziehzeit wird der Geschmack beeinflusst, wodurch Sie Ihren Kaffeegenuss also ganz individuell anpassen können.
Welche Alternativen zur French Press gibt es?
Natürlich ist eine French Press nicht die einzige Möglichkeit, sich mit einem guten Kaffee zu verwöhnen. Hier ein kleiner Überblick über alternative Methoden:
Handfilter
Handfilter haben den Vorteil, dass sie durch den Papierfilter keine Partikel hindurchlassen. Der Kaffee ist somit klarer im Geschmack und Aussehen, außerdem hat er keinen Bodensatz. Zusätzlich ist der Kaffee etwas milder, da er nicht den starken Körper entwickeln kann, wie es in der French Press der Fall ist. Insofern kommt es auf die Vorlieben des Kaffeeliebhabers an, welche Methode am Besten passt. Die Bedienung des Handfilters ist schön einfach und der Kaffee kann entweder direkt in die Tasse oder in eine Kanne gefüllt werden. Es gibt sehr gute Handfilter aus Porzellan, z.B. von Hario.
Das praktische an der AeroPress ist, dass sie wirklich sehr stabil gebaut ist, denn sie ist aus Kunststoff hergestellt. Somit brauchen Sie sich nicht um vorsichtiges Umrühren sorgen und können sie auch bedenkenlos mit in den Urlaub nehmen. Die AeroPress und der Handfilter haben einiges gemeinsam. Bei beiden werden alle Kaffeemehlpartikel herausgefiltert (beide benötigen allerdings einen Filter!), zusätzlich sind sie sehr einfach zu reinigen.
In der AeroPress wird das Aroma gleichmäßig abgegeben, denn das Kaffeepulver ist direkt im Wasser. Das Besondere an der AeroPress ist, dass durch die Benutzung einiger Stellschrauben der Geschmack an die persönlichen Vorlieben angepasst werden kann. Der günstige Preis ist dabei auch ein gutes Argument, das für die AeroPress spricht.
Allerdings eignet sich die AeroPress nicht, wenn Sie mehrere Gäste bewirten wollen, da eher wenig Kaffeemehl hineinpasst. Außerdem ist die AeroPress nicht gerade schön im Design und besteht eben aus Kunststoff, welches über einen längeren Zeitraum vergilben und milchig werden kann.
Kaffeevollautomat
Die Vorteile des Kaffeevollautomaten liegen auf der Hand: mit dem Drücken einiger Knöpfe bekommen Sie eine Vielzahl von verschiedenen Kaffees bzw. Kaffee-Milch-Getränken. Es sind also wenige Vorkenntnisse nötig und schnell geht es auch noch! Gleichzeitig werden die Kaffeebohnen frisch gemahlen, was für guten Kaffee unabdingbar ist, ohne das dafür ein extra Gerät notwendig wäre.
Auch bei der Reinigung fällt kaum Arbeit für Sie an, da die Maschine das großteils selbst macht. Allerdings sollten Sie schon darauf achten, dass Sie die äußeren Stellen gut reinigen, sonst kann sich Schimmel bilden oder sogar die Leitungen verkalken. Eine Reparatur ist dann leider teuer und kann nur von einem Profi durchgeführt werden.
Mit einem Vollautomat können Sie auch nur 1 bis 2 Tassen Kaffee gleichzeitig zubereiten, also eher nichts für größere Haushalte oder wenn Sie Gäste bewirten wollen. Manche stört auch die Lautstärke einiger Modelle beim Mahlen. Die Anschaffung eines solchen Geräts ist nicht gerade günstig, allerdings ist der Tassenpreis dann wieder annehmbar.
Wir haben sehr gründlich recherchiert und einen Vergleich verschiedener Kaffeevollautomaten-Modelle für Sie zusammengestellt.
Trotz zahlreicher Alternativen ist für uns die French Press einfach unschlagbar, vor allem wenn es darum geht eine größere Menge Kaffee zur gleichen Zeit zuzubereiten. Haben Sie die Bedienung einmal raus, ist diese auch einfach und Sie können einen Kaffee mit einem vollen Körper genießen!
Die French Press passt in jede Küche und es ist fantastisch, dass sie in vielen verschiedenen Designs, Preisklassen und Materialarten zur Verfügung steht – von Steingut über Edelstahl bis zum Kunststoff mit Glas. So findet sich sicher für jeden Geschmack die richtige French Press.
Ein weiteres Plus ist, dass Sie Ihren Kaffee genauso zubereiten können, wie Sie ihn lieben: durch die Anpassung von Mahlgrad, Kaffeemenge, Ziehzeit und evtl. Abschöpfen von Kaffee-Partikeln vor dem Herunterdrücken des Stempels (um den Kaffee etwas milder zu machen). Der Geschmack dieses Kaffees, der seine ätherischen Öle nicht im Papierfilter verloren hat, ist einfach einzigartig.
Wenn der frische Kaffee dann mit einer leichten Crema vor Ihnen steht, ist das Kaffee-Glück perfekt!
Kaffee kochen im Klassiker: French Press
Die French Press, auch als Stempelkanne, Bodum-Kanne oder Cafetière bekannt, ist wahrscheinlich das Filterkaffee-Äquivalent zum altbekannten Herdkännchen, denn sie ist hierzulande in mindestens jeder zweiten Küche zu finden.
Schneller kann man größere Mengen Kaffee kaum zubereiten, gut falls mal Gäste kommen oder zwei Nächte durchgearbeitet werden müssen.
Guten French-Press-Kaffee zu machen ist einfach:
- Bringe ausreichend Wasser zum Kochen.
- Während das Wasser kocht, mahle Deinen Kaffee. Für die French-Press ist ein grober Mahlgrad ideal, von der Konsistenz wie Meersalz. Pro Liter Wasser empfehlen wir 60-70g Kaffee.
- Fülle das Kaffeepulver in die French Press. Sobald das Wasser sprudelnd kocht, lasse es 1-2 Minuten auf ca. 96ºC abkühlen, und gieße es dann auf den Kaffee. Für den perfekten Geschmack ist die genaue Wassermenge wichtig! Mit dem Auge ist die genaue Menge schwer abzuschätzen. Am besten stellst Du die French Press dafür auf eine Küchenwaage.
- Rühre einmal kräftig um, damit der ganze Kaffee gleichmäßig befeuchtet wird. Starte einen 4-Minuten-Timer – und warte.
- Rühre den Kaffee noch einmal, um auf der Oberfläche schwimmende Kaffeepartikel absinken zu lassen.
- Drücke den Stempel langsam und gleichmäßig nach unten. Du solltest einen leichten Widerstand spüren. Lässt sich der Stempel nur schwer bewegen, ist eventuell Dein Mahlgrad zu fein. Fühlst Du keinen Widerstand, ist er zu grob.
- Trink alles aus! Damit der Rest nicht bitter wird, fülle ihn in ein anderes Gefäß, um den Brühprozess zu stoppen.
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