Kaffee gegen Kopfschmerz
Manche Hausmittel helfen besser als Medizin:
Akute Schmerzen: Kaffee mit Zitrone hilft
In leichteren Fällen können Sie bei Migräne und Kopfschmerzen auf bewährte Hausmittel zurückgreifen. Unser Tipp dafür ist Kaffee mit Zitrone. Warum dies funktioniert, haben jüngst Freiburger Forscher herausgefunden.
Warum hilft Kaffee mit Zitrone gegen Kopfschmerzen?
Das im Kaffee enthaltene Koffein erhöht die Durchblutung des Gehirns, und die Zitrone, bzw. das darin enthaltene Vitamin C fördert die Bildung von Noradrenalin, das den Kopfschmerz dämpft und ähnlich wirkt wie die Wirkstoffe Acetylsalicysäure oder Paracetamol.Im Gegensatz zu ASS und Paracetamol, welche die Aktivität bereits vorhandener Enzyme blockieren, wirkt das Koffein jedoch bereits auf die Bildung der Enzyme ein.
Wichtig ist, dass Sie starken Kaffee trinken, denn das Koffein blockiert die Bildung eines Enzyms, das für die Freisetzung von so genannten Prostaglandinen verantwortlich ist, erklärt die Expertin. Das sind hormonähnliche Substanzen, die für Schmerzen sorgen. Ebenso wichtig ist, dass Sie den Saft von mindestens einer halben Zitrone verwenden.
Wer also keinen empfindlichen Magen hat, kann vom Kaffee-Zitrone-Hausmittel profitieren. Aber es hilft nur bei schwachen Kopfschmerzen, weil die Ausschüttung der Prostaglandine nur leicht durch das Koffein gehemmt werde. In schwereren Fällen ist trotzdem ein Arztbesuch angesagt.
Häufige Migräne Auslöser sind übrigens:
Nahrungsmittel (z.B. Schokolade, Zitrusfrüchte und Käse)
Ermüdung und Stress
ab- oder zunehmende Anspannung
Hormonschwankungen, die während dem weiblichen Zyklus auftreten können
Kaffee mit Zitrone ist kein Allheilmittel
Trotzdem hilft Kaffee mit Zitrone auch gegen Durchfall. Dieses Rezept stammt übrigens angeblich aus der Türkei. Dort setzen viele Menschen auf die spezielle Mokka-Zitronen-Mischung.
Kaffee mit Zitrone gegen Kater
Und nicht zuletzt hilft Kaffee mit Zitrone auch sehr gut gegen Kater und Kopfschmerz nach einer durchzechten Nacht .
Tchibo Corporate Blog
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Kopfweh durch Koffein?
Ich bin Dr. Gerhard Bytof und in der Abteilung Forschung und Entwicklung Kaffee beschäftigt. Unlängst bin bin ich von Kollegen darauf angesprochen worden, ob Koffein oder koffeinhaltige Getränke bei einem Kater nach durchzechter Nacht helfen oder nicht. Ich weiß nicht, ob sich diese Frage vorausschauend auf den 11.11. bezogen hat - ist doch Hamburg nicht gerade als Karnevalshochburg bekannt. Aber wir haben hier bei Tchibo ja auch den einen oder anderen Rheinländer (bzw. Rheinländerin).
Als Naturwissenschaftler werde ich mich natürlich davor hüten, medizinischen Rat zu erteilen – noch dazu quasi nach Ferndiagnose. Ich würde lieber dazu raten, sich beim Feiern zu mäßigen, dann taucht das Problem gar nicht erst auf. Zum Thema Kopfweh und Koffein kann ich mich allerdings äußern.
Kaffee und Kopfweh
Hätten Sie gewusst, dass manche regelmäßige Kaffeetrinker Kopfschmerzen bekommen, wenn sie aus irgendeinem Grund (z. B. bei Schwangerschaft) abrupt auf die regelmäßige Koffein-Zufuhr verzichten müssen? Das Kopfweh hält meist nicht länger als 1- 2 Tage an und hat jetzt auch nichts mit dem eben erwähnten Kater zu tun. Es handelt sich vielmehr um Entzugserscheinungen, nachdem sich der Körper vorher beim gewohnheitsmäßigen Kaffee- oder Teetrinker an das Koffein gewöhnt hatte. Koffein und Entzugserscheinungen? Machen Kaffee und Tee also abhängig oder süchtig? Antwort: Nein. Die Definition eines Suchtmittels beinhaltet mehrere Kennzeichen, wovon mindestens drei erfüllt sein müssten, damit man von einem echten Abhängigkeitssyndrom sprechen könnte (aus Wikipedia):
- starkes, oft unüberwindbares Verlangen, die Substanz einzunehmen
- Schwierigkeiten, die Einnahme zu kontrollieren (was den Beginn, die Beendigung und die Menge des Konsums betrifft)
- körperliche Entzugssymptome
- benötigen immer größerer Mengen, damit die gewünschte Wirkung eintritt
- fortschreitende Vernachlässigung anderer Verpflichtungen, Aktivitäten, Vergnügen oder Interessen (das Verlangen nach der Droge wird zum Lebensmittelpunkt)
- fortdauernder Gebrauch der Substanz(en) wider besseres Wissen und trotz eintretender schädlicher Folgen.
Betrachtet man diese Kriterien in Hinblick auf das Koffein, so würden lediglich die beschriebenen Entzugserscheinungen einen Punkt erfüllen – folglich kann man bei Koffein und koffeinhaltigen Getränken faktisch nicht von Sucht und Abhängigkeit sprechen.
Sie kennen derartige Kopfschmerzen gar nicht, fühlen sich höchstens müde oder bekommen Symptome, die entfernt an eine Erkältung erinnern? Nun, jeder Mensch reagiert anders. In einem Überblicksartikel über wissenschaftliche Untersuchungen zu Kopfweh nach Koffeinverzicht wurde festgestellt, dass im Mittel nur 47% überhaupt über solche Kopfschmerzen klagten – mal mehr mal weniger. Ich selbst (> 6 Tassen Kaffee /Tag) kann von einem Tag zum anderen mit Kaffeetrinken aufhören ohne derartige Probleme zu bekommen. Ich kenne es aber von anderen Personen, etwa, wenn ich für Tchibo eine wissenschaftliche Studie mit Testkaffees an Testpersonen durchgeführt habe. Wenn der eigentlichen Testphase eine Phase (Wash Out, meist 4 Wochen) mit Kaffeeverzicht vorangegangen ist.
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Verwandte Beiträge
6 Kommentare zu „ Kopfweh durch Koffein? “
Naja, ich könnte auch noch Punkt 4 und 6 für mich reklamieren. ;-)
Ich habe in dieser Infografik 15 Dinge zusammengefasst die man über Koffein wissen sollte: http://kaffee-freun.de/infografik-15-dinge-die-ihr-uber-koffein-wissen-solltet
Sehr coole Infografik!
Ich kann die Entzugserscheinungen nur bestätigen. Erstmalig erlebt sogar bei einem Besuch im Krankenhaus. Als ich die Stationsschwester nach einer Kopfschmerztablette fragte – entgegnete Sie freundlich:”Haben Sie heute schon Kaffee getrunken? Trinken Sie sonst um die Uhrzeit Kaffee?” – “Da vorne steht eine Kanne, nehmen Sie sich erstmal eine Tasse und warten ab.” Die Kopfschmerzen waren kurz darauf weg und es handelte sich wohl um die benannten Entzugserscheinungen. Bevor ich somit zur Tablette greife – trink ich erstmal Kaffee :o)
Ein wirklich sehr gelungener Beitrag, der viele Fragen von mir beantwortet. Ich habe früher sehr oft auch Kaffee getrunken auf Feiern zu ein paar Sekt um nicht zu schnell betrunken zu werden…aber anscheinden war das mehr schein als sein.
Morgens werde ich aber dennoch immer einen extra starken Kaffee nach einer Feier trinken, weil es mir einfach hilft den Tag mit einem Kater einigermaßen zu überstehen ;)
So schön dieser Beitrag auch geschrieben sein mag, so groß ist auch der Denkfehler in Bezug auf die Suchtsymptome. Der Autor des Artikels geht in diesem unmissverständlich auf die Entzugssymptome des täglichen (ergo Dauer-) Konsums ein welcher somit die Suchtkriterien 1, 2 und 6 ebenfalls mit einbezieht. Unzählige Quellen bestätigen dazu, dass Koffein generell eine der gefährlichsten Drogen ist, die regelmäßig konsumiert wird.
freut mich, dass Ihnen mein Artikel grundsätzlich gefällt.
Richtig, ich gehe auf die (leichten, rasch vorüber gehenden und nur bei etwa nur jedem Zweiten auftretenden) Entzugserscheinungen u.a. mit Kopfweh ein. Diese Aussage bezog sich auf Erfahrungen in eigenen Studien und auf eine umfangreiche Übersichtsstudie1, die mit rein staatlichen Mitteln an der renommierten Johns Hopkins University School of Medicine, USA, durchgeführt wurde.
Wollte man die Suchtkriterien 1, 2 und 6 auch für Coffein geltend machen und nimmt zum Vergleich beispielsweise Nikotin (da kennt sicher jeder jemanden, der Suchterfahrungen hat), dann muss man objektiv sagen: so etwas gibt es beim Coffein nicht – also kein Denkfehler. Die überwiegende wissenschaftliche Meinung sieht das auch so.
Coffein eine der gefährlichsten Drogen? Unzählige Studien? Das kann ich nicht bestätigen und ich kenne keinen ernstzunehmenden Wissenschaftler, der das so sähe. Erst kürzlich hat die zuständige Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) die Aufnahme von 400 mg Koffein täglich für gesunde (und gleichzeitig nicht schwangere oder stillende) Erwachsene als unbedenklich erklärt2. Das wären vier bis 5 Tassen täglich. Erst ab 80 Tassen täglich käme man übrigens in akute Lebensgefahr durch Kaffeevergiftung – aber wer wollte dies schaffen? Reines Coffein hingegen ist zum Verzehr weder geeignet noch vorgesehen.
1) Juliano, L. M. and R. R. Griffiths (2004). “A critical review of caffeine withdrawal: empirical validation of symptoms and signs, incidence, severity, and associated features.” Psychopharmacology 176(1): 1-29.
Kaffee ist ungesund
Autor: Zentrum der Gesundheit , Letzte Änderung: 01.12.2017
Darum ist Kaffee ungesund
Gehören Sie zu den Kaffee-Trinkern? Oder vielleicht zählen Sie sich eher zu den Kaffee-Geniessern? Viele Menschen trinken gerne mal Kaffee, Cappucchino, Latte Macchiato oder Espresso und die meisten würden behaupten, sie trinken nicht so viel Kaffee, dass er ihnen schadet. Doch ab wann ist das überhaupt der Fall?
Kaffee wird häufig gegen Müdigkeit, zur Verdauungsförderung oder einfach in netter Gesellschaft getrunken. Aber wussten Sie, dass Kaffee - paradoxerweise - gerade Müdigkeit, Erschöpfung und Verstopfung verursachen kann?
Im folgenden Text haben wir einige interessante Abschnitte aus verschieden Büchern zitiert und in diesem Zusammenhang die Wirkungsweise von Kaffee erläutert. Vielleicht erkennen Sie Ihr Verhalten in der ein oder anderen Passage wieder und merken, dass Dinge wie Schlaf- oder Konzentrationsstörungen genau wie Müdigkeit und Unausgeglichenheit nur mit Ihrem (vielleicht auch nur geringem) Kaffee-Konsum zusammenhängen. Sie werden staunen, was die Experten zum Thema Kaffee sagen.
Stress durch Kaffee
Es ist hauptsächlich das Stresshormon Adrenalin, das bei Sportlern die entscheidenden Energiereserven freisetzt, um einen Wettkampf zu gewinnen, oder Ersthelfern bei schweren Unfällen die unmenschliche Fähigkeit verleiht, Autos anzuheben. Adrenalin ist auch die Quelle für unsere Kämpf-oder-Flieh-Reaktion, die unsere prähistorischen Vorfahren in die Lage versetzte, vor Säbelzahntigern und anderen Raubtieren zu fliehen.
Doch auch Kaffee versetzt den menschlichen Körper in diesen Kämpf-oder-Flieh-Zustand, indem das Koffein die Nebenniere zur Adrenalinproduktion anregt. Dies ist jedoch ziemlich unnütz, wenn man am Schreibtisch sitzt und sich lediglich mit dem PC rumschlägt, denn wenn der Adrenalin-Kick wieder abebbt, bekommt man Anzeichen wie Erschöpfung, Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Reizbarkeit zu spüren. Dies ist der Moment, in welchem man aufsteht, zur Kaffeemaschine geht und den nächsten Koffein-Schub sucht.
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Stress-Hormon-Ausschüttung durch Kaffee
Die folgenden Quellen erklären sehr eindrücklich, was Kaffee in unserem Körper auslöst:
Koffein täuscht Stress vor
Koffein wirkt, indem es ein Hormon imitiert, das den Nebennieren signalisiert mehr Adrenalin auszustossen. Die Nebennieren denken dann, dass eine stressauslösende Situation vorliegt und von ihnen erwartet wird, zusätzliche adrenale Hormone zu produzieren.
Herbal Defense von Ralph T Golan ND, Seite 280
Kaffee täuscht dem Körper eine Bedrohung vor
Ihre Nebennieren müssen von einem Moment auf den anderen dieselben Stresshormone produzieren, die ausgeschüttet werden, wenn Sie eine Bedrohung oder Gefahr ausmachen. Ihre Muskeln spannen sich an, Ihr Blutzuckerspiegel steigt an, um zusätzliche Energie freizusetzen, Ihr Puls und Ihre Atmung beschleunigt sich und Ihre Aufmerksamkeit wird gesteigert, um die Gefahr in Ihrer Umgebung entweder bekämpfen zu können, oder ihr zumindest zu entkommen. Sie selbst sitzen vielleicht nur an einem Tisch, oder im Büro und trinken eine Tasse Kaffee. Ihr Körper aber weiss das nicht. Er bereitet sich auf einen Kampf vor.
The Memory Solution von Dr Julian Whitaker, Seite 261
Koffein im Kaffee reduziert den Serotoninspiegel
Koffein erhöht den Noradrenalinspiegel – ein das Nervensystem stimulierendes Hormon – und reduziert den beruhigend wirkenden Neurotransmitter Serotonin.
Koffein im Kaffeee steigert die Herzfrequenz
Koffein regt auch die Produktion von Norepinephrin – ein anderes Stresshormon – an, das direkt auf das Gehirn und das Nervensystem wirkt. Epinephrin und Norepinephrin sind verantwortlich für die Steigerung der Herzfrequenz und des Blutdrucks sowie für das Gefühl, sich in einer Notfallsituation zu befinden.
Caffeine Blues von Stephen Cherniske MS, Seite 57
Chronische Vergiftung durch Koffein
Wer seinen Körper konstant auf einem hohen Koffeinlevel hält, verweilt also permanent in einer körperlichen Stresssituation, erklärt Stephen Cherniske (Autor des Buches "Caffeine Blues"). Stephen Cherniske nennt diesen permanenten Alarmzustand des Körpers "Koffeinismus", welcher durch Erschöpfung, Angstzustände, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit und Depressionen gekennzeichnet ist:
"Koffeinismus" ist ein Zustand von chronischer Vergiftung, der aus einem exzessiven Konsum von Koffein entsteht. Koffeinismus verbindet eine körperliche Abhängigkeit mit einer grossen Bandbreite sich auf die Psyche auswirkender Effekte, so vor allem Angstzustände, Reizbarkeit, Stimmungsschwankungen, Schlafstörungen, Depression und Erschöpfung. [. ]
Kaffee trägt zur Entstehung von Kopfschmerzen und Depressionen bei
Die andere Art und Weise wie Koffein zur Entstehung von Depressionen beiträgt, liegt im Auftreten von Entzugserschienungen wie Kopfschmerzen, Depression und Erschöpfung. Drei Tatsachen sind bezüglich des Entzugs wichtig zu beachten. Erstens trägt jedes der genannten Symptome zum depressiven Effekt bei, oder verstärkt diesen noch. Zweitens: Entzugserscheinungen können selbst bei gemässigten Koffeinkonsumenten auftreten. Drittens: Die Entzugserscheinungen können sogar bereits nach einigen Stunden eintreten. Einige Menschen fühlen sich depressiv oder ängstlich, wenn sie einfach nur zu spät ihren morgendlichen Kaffee getrunken haben. Dieser Umstand stellt für die Betroffenen nicht nur eine wichtige Motivation dar, das Getränk zu sich zu nehmen – vielmehr erzeugt dieser Zustand eine oft nicht wahrgenommene Quelle für zusätzlichen Stress. [. ]
Spätestens jetzt sollten Sie erkennen, welch enormen negativen Auswirkungen der Koffein in Ihrem täglichen Kaffee auf ihre Lebensqualität hat. Koffeinismus ist eine graduelle und zunächst kaum wahrnehmbare Störung.
Kaffee als Droge
Als Folge eines lang anhaltenden "Koffeinismus" tritt der Körper in einen Zustand ein, der als "adrenale Erschöpfung" (Erschöpfung der Nebennieren) bezeichnet werden kann. Der Koffeinkonsum hat die Nebennieren also so sehr auf Trab gehalten, dass sie vollkommen ausgezehrt sind.
Auch Ralph T. Golan, ND, beschreibt diesen Zustand in seinem Buch "Herbal Defense":
Kaffee zwingt Ihre Nebennieren dazu, den Stoff auszuschütten, selbst dann, wenn sie kaum noch etwas ausschütten können. Daher müssen sie tiefer und tiefer "graben", was Sie zunehmend erschöpft. Über die Jahre benötigen Sie immer mehr Koffein, um den gleichen Effekt erzielen zu können. Einige Menschen erreichen den Punkt, an dem sie ein halbes Dutzend oder mehr Tassen Kaffee am Tag trinken, und sie dadurch trotzdem nicht mehr wach gehalten werden. Das ist bereits eine schwerwiegende Nebennierenerschöpfung.
Mit anderen Worten: Koffein wirkt sich auf den Körper wie jede andere Droge aus. Man beginnt damit, diese ein wenig zu konsumieren, bis der Körper eine Toleranzgrenze entwickelt hat. Anschliessend benötigt man mehr, um dasselbe Ergebnis zu erzielen. Schliesslich gelangt der Organismus an einen Punkt, an dem er nicht mehr ohne die Droge funktioniert – bekommt er sie nicht, verspürt er Entzugserscheinungen.
Bartrams Encyclopedia of Herbal Medicine von Thomas Bartram, Seite 83
Koffein ist die meist genutzte Droge der Welt. Studien zeigen auf, dass Abstinenz von der Droge Entzugserscheinungen wie Erschöpfung, Kopfschmerzen und Benommenheit bereits nach 24 Stunden auftreten lassen, und bis zu einer Woche andauern können.
"Ich bin nicht abhängig von Kaffee"
Viel Menschen glauben, dass sie nicht genug Kaffee trinken, um davon abhängig werden zu können. Doch meist sind gerade diese Menschen bereits süchtig nach Kaffee. Steven Cherniske schreibt beispielsweise:
Gewissenhafte Forschungen, die vom Institut für Psychiatrie und Verhaltenwissenschaften der John Hopkins Universität durchgeführt wurden, zeigten auf, dass bereits ein geringer Kaffeekonsum (ein Becher täglich) schnell zu Entzugserscheinungen führen kann.
Wenn Sie zu den Kaffee-Trinkern zählen, probieren Sie es doch einmal aus und verzichten Sie auf Ihren Kaffee und achten Sie darauf, ob Sie Kopfschmerzen, Erschöpfung oder eine erhöhte Reizbarkeit verspüren. Dies sind die bekanntesten Entzugserscheinungen.
Ob Sie koffeinabhängig sind, sei einfach zu erkennen, sagt Dr. Griffiths. Verzichten Sie für einige Tage auf Ihre tägliche Koffeinquelle – Kaffee, Tee, Softdrinks – und schauen Sie, ob sie sich ermattet, unmotiviert, griesgrämig oder depressiv fühlen und Kopfschmerzen bekommen. Kopfschmerzen und Depressionen sind die klassischen Signale für Koffeinentzug.
Food Your Miracle Medicine von Jean Carper, Seite 277
Wenn Ihr Körper seine Koffeinration nicht bekommt, kann er für ein bis zwei Wochen Entzugserscheinungen aufweisen, darunter Kopfschmerzen, Erschöpfung, intensives Verlangen nach Koffein, Verstopfung, Angstzustände und eine gewisse Dumpfheit, wo zuvor klare Gedanken vorherrschten.
Alternative Cures von Bill Gottlieb, Seite 137
Die Kaffee-Sucht durchbrechen
Der Vorteil ist, man kann die Kaffee-Sucht durchbrechen. Man muss es nur wollen!
Wenn eine Person, die an hohe Mengen Koffein gewöhnt ist, ihren Konsum limitiert, wird das Resultat Erschöpfung sein, die möglicherweise von Kopfschmerzen begleitet wird. Die Abhängigkeit von Kaffee und anderen koffeinhaltigen Getränken zu reduzieren, ist daher sehr wichtig, um gesund zu bleiben und durch Erschöpfung ausgelöste Schwächephasen zu vermeiden.
Complete Encyclopedia Of Natural Healing von Gary Null PhD, Seite 104
Während der Koffeinentgiftung ist es wichtig, auf eine ausreichende Nährstoffeinnahme zu achten. Wenn wir offensichtlich abhängig vom Koffein sind oder schwanger werden, sollten wir sofort und vollständig mit dem Konsum aufhören. Mit dem Laster aufzuhören, indem man langsam die Dosierung reduziert oder gleich auf kalten Entzug geht, kann durch eine gute und gesunde Ernährung unterstützt werden.
Staying Healthy With Nutrition von Elson M Haas MD, Seite 942
Anstatt morgens routinemässig zu einer Tasse Kaffee zu greifen, können Sie Ihrem Körper auch etwas Gutes tun, indem Sie ein gesundes Frühstück in Form eines grünen Smoothies oder eines Kräutertees zu sich nehmen. Ein gesundes, basisches Frühstück – gefolgt von einem gesunden Mittagessen – wird Sie den ganzen Tag dynamisch und fit halten.
Ermattung ist ein normales Symptom, wenn Sie mit dem Koffein aufhören. Eine Möglichkeit, diesen Zustand zu verbessern sei es, "morgens nach dem Aufstehen für einige Minuten behutsam die Ohren und die Ohrläppchen zu massieren," sagt Dierauf.
Alternative Cures von Bill Gottlieb, Seite 138
Kaffee mit Schokolade, Kuchen oder Keksen
Kennen Sie das, wenn Sie eine Tasse Kaffee trinken, dass Sie einige Zeit danach - machmal auch schon während dem Trinken - Lust auf etwas Süsses bekommen? Hier ist die Erklärung dafür:
Das Koffein kann den Blutzuckerspiegel durcheinander bringen, und Sie so körperlich erschöpfen, dass Sie Heisshunger nach einem schnellen Snack entwickeln.
Food & Mood von Elizabeth Somer MA RD, Seite 57
Sowohl Koffein als auch Zucker geben Ihnen aber nur für einen kurzen Zeitraum das Gefühl gesteigerten Leistungsvermögens, welches schnell wieder verschwindet. Bei einigen Menschen wiederholt sich dieser Rhythmus – sinkende Energie gefolgt von einem weiteren Kaffee oder einem kleineren Snack – nahezu über den ganzen Tag. Dies führt dazu, dass sie sich erschöpft fühlen, und ab 15 Uhr nicht mehr in der Lage sind, sich zu konzentrieren, weil sie vom ständigen über den ganzen Tag sich wiederholenden energetischen Auf und Ab vollkommen ausgezehrt werden.
Active Wellness von Gayle Reichler MS RD CDN, Seite 12
Grundsätzlich wird unser Körper [durch Kaffee] im Ganzen beschleunigt, indem unsere so genannte "Basale Stoffwechselrate" erhöht wird, was zu einer gesteigerten Kalorienverbrennung führt. Koffein kann zunächst den Blutzuckerwert senken; das allerdings löst ein Hungergefühl in uns aus, oder einen Heisshunger nach Süssigkeiten. In Folge der adrenalen Stimulation steigt der Blutzuckerspiegel wieder.
The New Detox Diet von Elson M Haas MD, Seite 30
Koffein kann einen nachteiligen Effekt auf den Blutzucker haben. Wenn Koffein aufgenommen wird, wird das Nervensystem angeregt. Adrenalin wird freigesetzt, was die Leber dazu veranlasst, gespeicherten Blutzucker abzugeben. Dann wird schliesslich Insulin freigesetzt woraufhin der Blutzuckerspiegel unter den normalen Wert fällt.
Disease Prevention And Treatment von Life Extension Foundation, Seite 739
Wenn Sie am Nachmittag einen Energieschub brauchen, versuchen Sie einmal Ginseng-Tee.
Prescription Alternatives von Earl Mindell RPh PhD & Virginia Hopkins MA, Seite 388
Coffee and Cigarettes - Kaffee und andere Drogen
Viele leidenschaftlichen Kaffee-Trinker, rauchen auch gerne eine Zigarette zum Kaffee. Diese Kombination ist jedoch äusserst schlecht für unsere Nebennieren.
Koffein und Nikotin überanspruchen die Nebennieren. Wenn diese Substanzen, andere Stressauslöser und eine grundsätzlich schlechte Ernährung zusammenwirken, können die Nebennieren in einen sehr ernsten Zustand versetzt werden. So werden ihnen wichtige Vitamine entzogen wie die B-Vitamine und das Vitamin C.
Complete Encyclopedia Of Natural Healing von Gary Null PhD, Seite 233
Folgt man Leon Chaitow, N.D., D.O., kann Schwindelgefühl beim Aufstehen nachdem man gesessen oder gelegen, hat ein Anzeichen für Nebennierenerschöpfung sein. Die Person sollte Schritte unternehmen, um die Unversehrtheit der Nebenniere wieder herzustellen – diese sollten auf die Absetzung von Stimulantia (Koffein, Tabak, Alkohol) abzielen. Ausserdem sollte für ausreichende Ruhephasen und eine Normalisierung des Lebenswandels sowie für eine ausgewogene Ernährung gesorgt werden.
Alternative Medicine by Burton Goldberg, page 1014
Zusätzlich tendieren Menschen, die zuviel Koffein zu sich nehmen, dazu, mehr Tranquilizer oder Schlaftabletten zu brauchen, um entspannen oder schlafen zu können.
Staying Healthy With Nutrition von Elson M Haas MD, Seite 937
Energieverlust durch Kaffee
Paradoxerweise entzieht uns das als Wachmacher bekannte Getränk unsere Energie. Auf Dauer kann regelmässiger Kaffeekonsum unseren Körper auszehren und uns antriebslos und kaputt machen.
. auch wenn die meisten Menschen denken, dass Koffein sie gedankenschneller macht, zeigen Untersuchungen, dass tatsächlich das genaue Gegenteil der Fall ist.
The Memory Solution von Dr Julian Whitaker, Seite 261
Weil Koffein durch die Steigerung der ATP-Produktion – dem wichtigsten Baustein der Energieproduktion in Ihrem Körper – das Energielevel anhebt, sagen manche Experten, dass eine chronische Stimulierung des Systems den Körper langsam auszehrt. Dies ist vergleichbar mit einer exzessiven und übermässigen Bewirtschaftung von Ackerland, welche dasselbe irgendwann komplett unbrauchbar macht. Empfehlung: Wenn Sie ein Koffein-Junkie sind (mehr als drei Tassen Kaffe am Tag), und ohne ihre tägliche Dosis Kaffee nicht durch den Tag kommen, dann könnte Ihr Erschöpfungsgefühl durch den Kaffee noch verstärkt werden, und sie brauchen daher eine Ruhepause vom Koffein. Senken Sie langsam Ihren Koffeinkonsum gegen 0, um schwere Kopfschmerzen und eine übermässige Schläfrigkeit zu vermeiden.
Doctors Complete Guide Vitamins Minerals von Mary D Eades MD, Seite 324
Dem zunächst auftauchenden vom Koffein erzeugten High folgen leichte Entzugserschienungen von denen eines das Gefühl von Ermattung ist. Wenn Sie mehr Kaffee trinken, um das unausweichliche Tief zu verhindern, kann ein Teufelskreis entstehen. Die Erschöpfung, eine gereizte oder deprimierte Grundstimmung, sowie ein schlechteres Leistungsvermögen bei der Arbeit, die auf Entzugserscheinungen zurückzuführen sind, können bereits innerhalb weniger Stunden nach dem Konsum der letzten Tasse Kaffee auftreten und über eine Woche andauern. Die Koffeintoleranz variiert bei den Menschen deutlich. So wurde von Entzugserscheinungen bei Personen berichtet, die nur sehr wenig Kaffee tranken (ein bis zwei Tassen), während andere Menschen problemlos grössere Mengen vertragen.
Food & Mood von Elizabeth Somer MA RD, Seite 105
Koffein fügt Ihrem Körper nicht etwa zusätzliche Energie zu, sondern es sorgt dafür, dass Ihre Reserven schneller aufgebraucht werden. Ein kurzzeitiger Aufschwung findet also auf Kosten lang anhaltender Erschöpfung und anderer Probleme statt.
The Unofficial Guide to Beating Stress von Pat Goudey, Seite 136
Koffein liefert keine Energie, sondern sorgt nur für eine chemische Stimulierung. Die wahrgenommene "Energie" resultiert aus den Versuchen des Körpers, sich auf den durch die ausgeschütteten Stresshormone angestiegenen Blutzuckerspiegel einzustellen. In den meisten Fällen führt dieser selbst herbeigeführte notfallartige Zustand zu gut beschriebenen Nebenwirkungen, die man unter dem Label Koffeinismus zusammenfassen kann. Ironischerweise ist für diesen Koffeinismus chronische Erschöpfung charakterisierend. [. ]
Auf körperlicher Ebene benötigen wir eine beständige Energiequelle, um unsere Ziele zu erreichen. Es gibt nichts Frustierenderes, als motiviert zu sein, einen grossartigen Plan ausgearbeitet zu haben, dann aber einfach nicht ausreichend Energie aufbringen zu können, um ihn durchzuführen. Wenn ich meine Patienten nach den Gründen frage, warum sie Kaffee trinken, ist die häufigste Antwort: "Ich brauche die Energie." Die Ironie daran ist, dass Koffein einer der Hauptgründe für Erschöpfung ist. Es kann für einige Zeit funktionieren, mit Hilfe des Koffeins den Tag durchzustehen, aber auf kurz oder lang sorgt es dafür, dass Ihre Träume in immer weitere Ferne rücken. [. ]
Langsam kommt die Wahrheit über den Zusammenhang von Koffein und Energie ans Licht. Ärzte warnen zunehmend ihre Patienten vor den Nachteilen des Koffeins, und ein Artikel im U.S: News&World Report benannte Koffeinabhängigkeit als einen Hauptgrund für Erschöpfung. Die Menschen, die sich über diesen folgenschweren Einfluss des Koffeins auf das Leistungsvermögen und die mentale Stimmung bewusst werden, und Schritte unternehmen, ihr Leistungsvermögen auf natürliche Art und Weise zu verbessern, können eine sichtbare Verbesserung ihrer Lebensumstände erkennen.
Caffeine Blues von Stephen Cherniske MS, Seite 10, 43 und 119
Wahre Energiegewinnung ohne Kaffee
Wie können wir unserem Körper wirklich zu mehr Energie verhelfen - ohne ihn auszuzehren?
Viel zu viele Menschen konsumieren zuviel Koffein. Das liegt meines Erachtens daran, dass die Menschen ganz einfach zu wenig natürliche Energie besitzen. Anstatt ausreichend zu schlafen, genügend Nährstoffe zu sich zu nehmen und regelmässig Sport zu treiben, um so an die notwendige Energie zu kommen, vertrauen sie auf die Wirkung des Koffeins, die sie über den Tag helfen soll. Die kurzfristigen Auswirkungen dieser Abhängigkeit sind Nervosität, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit und ein Absetzphänomen, das sich in Lethargie und psychischer Niedergeschlagenheit manifestiert. Die langwierigeren Effekte umfassen Dysfunktionen der Nebennieren und lassen schliesslich einen Körper zurück, der durch künstlich herbeigeführte Stimulierung vollkommen erschöpft wurde.
Brain Longevity von Dharma Singh Khalsa M.D. & Cameron Stauth, Seite 266
Krank durch Kaffee
Das schlimme am Kaffee ist, dass er nicht "nur" Stress verursacht und uns Energie raubt, sondern dass er zur Übersäuerung beiträgt und uns krank macht.
In Phase 1 des Verhältnisses von Koffein und Nebennieren werden Stresshormone in übermässiger Zahl ausgeschüttet. Dies beeinträchtigt das Immunsystem und erhöht das Risiko, an einer Vielzahl gesundheitlicher Leiden zu erkranken – insbesondere an Störungen des kardiovaskulären Systems. Koffein senkt zudem die Produktion von DHEA, einem Hormon, dass für die optimale Funktion Ihres Immun-, Kardiovaskulär- und des Nervensystems sowie des Fortpflanzungsapparates entscheidend wichtig ist. [. ]
Neueste Forschungsergebnisse enthüllen, dass Cortisol und DHEA – die beide in der Nebennierenrinde produziert werden – eine umgekehrt proportionale Beziehung zueinander haben. Wenn der Cortisolspiegel ansteigt, fallen die DHEA-Werte. Es könnte daher sein, dass Stress und Koffein einen so hohen Bedarf an Cortisol verursachen, dass die erschöpften Nebennieren schlicht und ergreifend die DHEA-Produktion nicht mehr auf einem optimalen Level aufrecht erhalten können. [. ]
Koffein ist eindeutig abgängig machend, dabei aber vollkommen frei erhältlich und sein Vorkommen in unseren Nahrungsmitteln und Getränken ist nicht selten nahezu "unsichtbar"! Fast täglich spreche ich Patienten, deren Symptome durch den Koffeinkonsum noch verstärkt werden. Diese Droge trägt ihren Teil zu Herzrasen, Panikattacken, Hypoglykämie, Gastritis, Erschöpfungszuständen, Schlaflosigkeit und PMS bei, um nur einige gesundheitlichen Probleme anzusprechen. Einige Menschen sind so empfindlich gegenüber Koffein, dass sie nicht bemerken, dass selbst ein Fruchtgetränk mit verstecktem Koffein ihre Symptome auslösen kann. [. ]
Gewohnheitsmässiger Koffeingebrauch führt unweigerlich zur 2. Phase, die auch als Nebenniereninsuffizienz oder Nebennierenerschöpfung bezeichnet werden kann. Dieser Zustand zeigt nicht nur leichte Ähnlichkeiten auf mit dem posttraumatischen Stress-Syndrom, das bei Soldaten zu beobachten ist, die aus dem Krieg heimkehren. Tatsächlich sind die Nebennieren durch die dauerhafte Beanspruchung und Stimulierung praktisch ausgezehrt.
Caffeine Blues von Stephen Cherniske MS, page 10, 68, 206 und 208
. Koffein überreizt die Nerven und Drüsen. Es entleert das adrenale System, beschädigt die Schilddrüse, und kann Herzrhythmusstörungen auslösen. Bei der weiblichen und der männlichen Menopause spielt das Koffein ebenfalls eine Rolle: Bei Frauen sind häufiger Brustzysten und -knoten vorzufinden, während Männer an koffeininduzierten Prostata-Problemen leiden.
Food Swings von Barnet Meltzer MD, Seite 56
Es ist bekannt, dass Koffein den Cholesterin-Spiegel anhebt, die B-Vitaminvorräte aufbraucht, den Magen und die Blase angreift, die Nebennieren schädigt und wahrscheinlich auch zu Brust- und Prostataproblemen führen kann.
Off The Shelf Natural Health How To Use Herbs And Nutrients To Stay Well von Mark Mayell, Seite 112
Insbesondere Kaffee reizt den Magen und ist möglicherweise für die Zystenbildung in der weiblichen Brust mitverantwortlich.
Manifesto For A New Medicine von James S Gordon MD, Seite 155
Koffein entzieht dem Körper die B-Vitamine, die Sie für die Funktion des Gehirns und des Nervensystems brauchen, sowie für die Umwandlung von Nahrung in Energie, sagt Michael Murray, N.D., ein naturheilkundlicher Arzt in Seattle und Autor des Buches Chronic Fatigue Syndrome: Gettin Well Naturally. Um die Angelegenheit noch schlimmer zu machen, verhindert Koffein zudem die Eisen-Absorption, sagt Dr. Murray, was zu Anämie führen kann; einem Leiden, das bewirkt, dass Sie zu wenig der für den Sauerstofftransport zuständigen Roten Blutkörperchen haben, was gleichzeitig wiederum einen Hauptauslöser der Erschöpfung darstellt.
The Complete Book Of Alternative Nutrition von Selene Y Craig, Seite 389
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Verstopfung durch Kaffee
Auch wenn Kaffee kurz nach dem Verzehr zunächst die Verdauung anregt und bei vielen Menschen eher zu Durchfall führt, verursacht er langfristig gesehen Verstopfung.
Dr. Hibbs erzählt von einem männlichen Patienten, der an vielen Auswirkungen übermässigen Stresses leidet, darunter Ermattung und Verstopfung. Der Patient war extrem auf den Kaffee angewiesen, um den Tag körperlich durchstehen zu können und hatte in der Folge eine chronische Nebennierenstörung ausgebildet. Dr. Hibbs brachte ihn vom Koffein und Zucker runter – beide Stimulantia ruinierten zuvor seinen Organismus. Angemessener Sport und eine Ernährungsumstellung folgten, und die Behandlung wurde durch Nahrungsergänzungen unterstützt, die Heilkräuter und Nährstoffe enthielten. Seine Darmprobleme waren relativ schnell kuriert und kehrten auch nach der Absetzung der Präparate einige Monate später nicht zurück.
Alternative Medicine von Burton Goldberg, Seite 688
Impotenz durch Kaffee?
Doch die Folgen von Kaffeekonsum gehen noch weiter:
Erschöpfung, die Entbindung eines Kindes, Verletzung oder Schädigung der Nieren und Nebennieren, auch der Missbrauch von Steroiden und der exzessive Konsum von Stimulantia – darunter auch Koffein – bis zur Störung der Nebennierenfunktion stellen alle eine Bedrohung für die sexuelle Leistungsfähigkeit bei Männern und Frauen dar. Muskeln können geschwächt und der Blutkreislauf sowie die Nervensensitivität beeinträchtigt werden. All dies sind wichtige Faktoren für die sexuelle Leistungsfähigkeit. Einige Sexualforscher sehen die Vagina als einen Muskel an.
Asian Health Secrets von Letha Hadady DAc, Seite 423
Wenn man all diese Zitate liest und sich mit dem Thema Kaffee auseinandersetzt, sollte man schon gar keine Lust mehr haben, Kaffee zu trinken. Wenn Sie zu den Kaffee-Trinkern gehören, überlegen Sie es sich gut, ob Sie Ihren Körper auszehren wollen, um einen kurzfristigen Energieschub zu bekommen, oder ob Sie dem Teufelskreis der Koffeinsucht den Kampf ansagen und Ihren Körper mit nachhaltigen Massnahmen zu mehr Energie und Wohlbefinden verhelfen wollen. Es liegt in Ihren Händen.
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Darmreinigung mittels Kaffee-Einlauf
(Zentrum der Gesundheit) - Als Getränk ist Kaffee wahrlich nicht zu empfehlen, da dadurch vielfältige gesundheitliche Einschränkungen zu erwarten sind. Doch wie sieht es aus, wenn der Kaffee dem Organismus auf ganz andere Weise zugeführt wird –…
Kaffee reduziert die Teamfähigkeit
(Zentrum der Gesundheit) - Ein Artikel in der Zeitschrift New Scientist befasst sich mit den Forschungsergebnissen über die Auswirkungen des Kaffeetrinkens. Demnach beeinträchtigt eine Kaffeepause während der Arbeit die Mitarbeiter in ihrer…
Dehydratation - Wassermangel im Körper
(Zentrum der Gesundheit) - Der menschliche Körper besteht zu 75 Prozent aus Wasser und zu 25 Prozent aus festen Substanzen. Wasser ist das Lebensmittel schlechthin. Wir benötigen Wasser zum Transport der Nährstoffe, für die Beseitigung der…
(H. Vogel) - Erkenntnisse meiner Krankheit Azidose aus dem Jahr 1970: Ungesunde Ess- und Lebensgewohnheiten haben die Übersäuerung zu einer regelrechten Volkskrankheit werden lassen: Mehr als 90 Prozent der Deutschen sind übersäuert und leiden…
Verstopfung - Ursachen und Lösungen
(Zentrum der Gesundheit) - Unter einer Verstopfung versteht man die unregelmäßige Stuhlentleerung durch harten und zu trockenen Stuhl, die auch mit Anstrengung und Schmerzen bei der Entleerung verbunden sein kann. Auch kann ein Gefühl bestehen…
Welches Mittel hilft bei Durchfall?
(Zentrum der Gesundheit) – Durchfall kann viele unterschiedliche Ursachen haben. Daher geht es bei Durchfall zunächst einmal darum, die Ursache zu finden und diese nach Möglichkeit zu beheben. Gleichzeitig will man möglichst schnell die Symptome…
Reizdarm-Syndrom - Einfache Hilfen
(Zentrum der Gesundheit) - Beim Reizdarm-Syndrom liegt eine Funktionsstörung des Dickdarms vor, ohne dass eine krankhafte Veränderung im Darm festgestellt werden konnte. Unter der Bezeichnung "Syndrom" versteht man das gleichzeitige Auftreten…
Die ganzheitliche Entgiftungskur zum Entgiften
(Zentrum der Gesundheit) – Eine Entgiftungskur ist in vielen Situationen sinnvoll. Bei chronischen Krankheiten etwa kann immer auch von einer Giftbelastung ausgegangen werden. Auch rätselhafte Symptome könnten auf eine Giftbelastung hinweisen, wie…
Erschöpfung durch Stress
(Zentrum der Gesundheit) - Stress ist ein bedeutender Mitverursacher des chronischen Erschöpfungssyndroms, da andauernder Stress zu einer Erschöpfung der Nebennieren beiträgt. Die Nebennieren unterstützen den Körper bei der Bewältigung von…
Burnout Syndrom - Die neue Stress-Erscheinung
(Zentrum der Gesundheit) - Das Burnout Syndrom bezeichnet einen Zustand, in dem sich ein ausgebrannter, völlig erschöpfter Mensch befindet. Beruflicher Dauerstress, durch den sich eine physische und psychische Überforderung entwickelt hat, führt…
Dunkle Schokolade: Energie für Sportler
(Zentrum der Gesundheit) – Schokolade wird als dunkle oder schwarze Schokolade bezeichnet, wenn sie einen hohen Kakaoanteil hat. Ihr Geschmack wird dadurch immer bitterer. Die Londoner Kingston University empfiehlt Ihnen einen täglichen Snack aus…
Depressionen durch Medikamente
(Zentrum der Gesundheit) – Medikamente können Depressionen verursachen. Bei Depressionen sollten Sie daher immer zuerst die Beipackzettel jener Medikamente lesen, die Sie derzeit einnehmen. Denn bei den Nebenwirkungen könnten auch Depressionen…
Koffein erhöht Fehlgeburten-Risiko
(Zentrum der Gesundheit) – Koffein ist der Muntermacher, ohne den die meisten Menschen am Morgen gar nicht in die Gänge kämen. Bis zu drei Tassen Kaffee täglich gilt in Ordnung – selbst während der Schwangerschaft. Jetzt aber hat sich gezeigt,…
Der Darmeinlauf mit einem Irrigator
(Zentrum der Gesundheit) - Mit einem Einlauf, der Darmspülung, wird der Darm entlastet. Das weiss jeder. Wussten Sie jedoch, dass Einläufe auch unmittelbare Erleichterung bei Kopfschmerzen und Erkältungen bringen können? Dass Einläufe Schmerzen…
Mundgeruch | Ursachen und Beseitigung
(Zentrum der Gesundheit) - Mundgeruch ist eine ziemlich unangenehme Angelegenheit – nicht nur für den Betroffenen selbst, sondern insbesondere auch für seine direkten Mitmenschen. Mundgeruch in Ausnahmefällen – etwa nach einem knoblauchhaltigen…
Fünf Gründe für Grüntee statt Kaffee
(Zentrum der Gesundheit) –Sie möchten gerne weniger Kaffee trinken oder künftig Ihren Koffeinkonsum reduzieren? Sie möchten Ihr Wohlbefinden erhöhen und etwas für Ihre Gesundheit tun? Dann wäre es eine gute Idee, Grüntee statt Kaffee zu…
Acht Gründe für Kopfweh bei Kindern
(Zentrum der Gesundheit) - Kopfweh bei Kindern ist gar nicht so selten. Doch meist kann den Kopfschmerzen vorgebeugt werden. Denn in vielen Fällen sind die Ursachen für das Kinder-Kopfweh leicht zu beheben – natürlich nur, wenn man sie kennt.…
Wie gewöhnt man sich den Kaffee ab?
(Zentrum der Gesundheit) – Wollten auch Sie sich schon einmal den Kaffee abgewöhnen? Und es hat nicht geklappt? Mit unseren Tipps werden Sie sicher erfolgreich sein. Probieren Sie es aus! Denn Kaffeetrinken lohnt sich nicht wirklich.…
Neun Tipps zum Einschlafen
(Zentrum der Gesundheit) – Einschlafen ist oft leichter gesagt als getan. Man liegt nachts im Bett und das Gedankenkarussell dreht sich endlos. Schlafräuber sind meist Stress und Sorgen, aber auch bestimmte Lebensmittel. Gleichzeitig können andere…
Ernährung gegen Depressionen
(Zentrum der Gesundheit) - Das alte Sprichwort - Man ist, was man isst - hat schon vor langer Zeit vorweggenommen, was die wissenschaftliche Forschung zunächst sehr zaghaft, doch mittlerweile immer mehr zu bestätigen scheint. Es besteht tatsächlich…
Milch verursacht Krankheiten
(Zentrum der Gesundheit) – Milch ist schon seit Jahren ein umstrittenes Lebensmittel. Dennoch glauben noch immer viele Menschen, Milch sei gesund. Inzwischen mehren sich die wissenschaftlichen Beweise für die Schädlichkeit der Kuhmilch –…
Mundgeruch - Ein Darmproblem
(Zentrum der Gesundheit) - Der Atem der meisten Menschen riecht morgens nach dem Aufwachen nicht gut. Dieses Phänomen ist als morgendlicher Mundgeruch bekannt und gilt als weitgehend normal. Allerdings ist nicht vielen Menschen bekannt, dass ein…
Auswirkungen von Koffein
(Zentrum der Gesundheit) - Koffein ist nicht nur im Kaffee oder im Tee enthalten. Es kommt in zahlreichen Pflanzen als natürlicher Schutz gegen Insekten vor. Im menschlichen Körper, wirkt das Koffein als psychoaktive Substanz, die zur Erregung des…
Nahrungsergänzungsmittel, die den Blutzucker senken
(Zentrum der Gesundheit) – Die Diagnose hoher Blutzuckerspiegel, Prädiabetes oder gar Typ-2-Diabetes ist heute leider nichts Besonderes mehr. Meist erhält der Patient Medikamente mit dem Ziel, den Blutzuckerspiegel künstlich zu senken. Das aber…
Lebensmittel, die Migräne auslösen
(Zentrum der Gesundheit) – Migräne kommt und geht. Beim einen einmal im Jahr, beim anderen einmal im Monat oder sogar wöchentlich. Was ihre Migräne auslöst, wissen die wenigsten Betroffenen. Natürlich gehören Stress, Schlafmangel und…
Lupinenkaffee – Die beste Alternative zu Bohnenkaffee
(Zentrum der Gesundheit) – Lupinenkaffee enthält weder Koffein noch Kaffeesäure. Er macht deshalb in keinster Weise abhängig und führt auch nicht zu den bekannten Bohnenkaffee-Nebenwirkungen wie Nervosität, Kopfschmerzen, Herzklopfen und…
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Espresso gegen Kopfschmerzen
Brummt der Schädel, ist das Leben nicht mehr wirklich schön. Wer an Kopfschmerzen leidet macht am besten erst einmal Pause – und gönnt sich eine Tasse Kaffee!
Letztmals aktualisiert am 16.08.2016 – Koffein steigert nicht nur die Leistungsfähigkeit des Gehirns, auch unser Organismus reagiert darauf. Es kurbelt den gesamten Stoffwechsel an, die Blutgefässe weiten sich, der Herzschlag wird erhöht und die Organe werden besser durchblutet. Dass diese anregende Wirkung des Koffeins Kopfschmerz vorübergehend stillt, ist schon lange bekannt – schliesslich wurde bereits das Softgetränk Coca Cola ursprünglich als Therapie gegen Kopfschmerzen eingesetzt.
Espresso als Schmerzblocker
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, weshalb ein doppelter Espresso hilft, Kopfschmerzen zu vertreiben. Die Forscher konnten nachweisen, dass Koffein die Bildung eines Enzyms blockiert, das für die Freisetzung von Prostaglandinen verantwortlich ist. Prostaglandine sind hormonähnliche Substanzen, die unter anderem an der Weiterleitung von Schmerzen beteiligt sind. Sie spielen eine wichtige Rolle bei Kopfschmerzen aller Art wie etwa Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Die Untersuchung hat allerdings auch ergeben, dass das Koffein allein nur einen geringen Hemmeffekt auf die Prostaglandinbildung hat. Die Kombination aus Koffein und einem Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (ASS) oder Paracetamol ist dagegen um ein Vielfaches stärker.
Umstrittene Kombipräparate
Die Wirkung von Kombinationspräparaten mit Koffein ist bei Experten sehr umstritten. Einer Untersuchung zufolge soll das Koffein durch seine anregende Wirkung dazu verleiten, die Schmerzmittel länger als nötig zu nehmen. Dadurch erhöhe sich das Risiko, einen schmerzmittelbedingten Dauerkopfschmerz zu entwickeln. Andere Experten finden diese Warnung übertrieben. Sie heben hervor, dass gerade die Kombination aus Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein besonders wirksam sei, wobei Koffein als «Beschleuniger» wirke: Dieser Effekt ist unter anderem dadurch zu erklären, dass Koffein die Aufnahme von ASS aus dem Darm ins Blut beschleunigt – die Stoffe sich also gegenseitig ergänzen und eine schnellere Wirkung erzielen.
Redaktion: Didier Buchmann
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Eine Tasse Tee oder Kaffee am Morgen weckt die Lebensgeister. Der Aufputscher in den Getränken heisst Koffein.
Wenn plötzlich der Schädel brummt
Schon wieder Kopfweh! Möglicherweise ist das Wetter daran schuld. Das beste Mittel dagegen ist viel Bewegung an der frischen Luft.
Natürliche Kopfschmerzmittel
Kopfschmerzen ohne Nebenwirkungen bekämpfen? Das geht! Mit Phytotherpaie, Homöopathie & Co.
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Hören Sie zu – für Ihre Gesundheit
Oft sagt ein gesprochenes Wort mehr als zehn geschriebene Sätze: Hier finden Sie mehr als 120 Audiobeiträge zu verschiedenen Themen rund um Ihre Gesundheit.
Gesundheit: Warum Kaffee-Entzug Kopfweh bereitet
Gesundheit Warum Kaffee-Entzug Kopfweh bereitet


W arum das so ist, erklären Psychiater der University of Vermont College of Medicine im Wissenschaftsjournal Psychopharmacology. Sie untersuchten, welche körperlichen Prozesse ein plötzlicher Einnahmestopp von Koffein auslöst. Versuchspersonen, die über einen längeren Zeitraum Koffeinkapseln eingenommen hatten, zeigten deutliche Reaktionen nach einem Zufuhrstopp, die den typischen Entzugserscheinungen von Suchtmitteln glichen. Die Geschwindigkeit des Blutflusses im Gehirn und auch die Theta-Rhythmen im EEG-Bild erhöhten sich, was die Forscher als wichtigste Ursachen für das Kopfweh sehen. Die Probanden gaben außerdem an, dass sie sich beim Entzug besonders müde, erschöpft, lustlos oder matt fühlten.
"Koffein verengt die Blutgefäße, was kurzfristig zu schnellerem Blutfluss wie auch zu hohem Blutdruck führt. Gleichzeitig steigt das Sauerstoff-Angebot in den Zellen", erklärt Hartmut Göbel, Leiter der Schmerzklinik Kiel, in einem pressetext-Interview. Der in Kaffee, Tee , Cola, Energy-Drinks und auch in Kakao enthaltene Wirkstoff ziele auf die Rezeptoren ab, die der Zelle sonst Pause signalisieren, wodurch er Müdigkeit verhindere. "Das Problem dabei ist, dass das Gehirn eine ständige Koffein-Dosis bemerkt und sich daran gewöhnt. Deshalb wirkt Koffein umso weniger, je mehr man davon zu sich nimmt", so Göbel. Entziehe man dem Körper nach der Gewöhnung Koffein, könne das zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit und Depressionen führen. "Deutlich wurde das durch den Nachweis, dass die meisten Menschen am Samstag Kopfschmerz haben, da sie am Wochenende ihre gewohnte Kaffeedosis nicht zu sich nehmen."
Koffein als Droge
Medizinisch und pharmakologisch sei Koffein eine Droge, betont Göbel. Die bei regelmäßigem Genuss entstehende Abhängigkeit sei in der Gesellschaft jedoch so gut organisiert, dass man sie kaum bemerke. "Kaffee gehört zum Alltag und wird permanent eingenommen. Im Arbeitsalltag oder bei Veranstaltungen ist er stets verfügbar, oder man legt eben eine Kaffeepause ein." Möglichkeiten des Kaffeekonsums gebe es auch in allen städtischen Einkaufszonen, während in England die traditionelle Teezeit um fünf Uhr Nachmittag dieselbe Funktion erfülle, die übliche Müdigkeit dieser Tageszeit auszugleichen. "Stark zubereiter Tee enthält dieselbe Konzentration Koffein wie Kaffee", so der Schmerzmediziner.
Da die anregende Wirkung des Koffeins Kopfschmerz vorübergehend stillt, wird es schon lange als Arznei eingesetzt. "Coca Cola wurde ursprünglich als Therapie gegen Kopfschmerzen entwickelt", so Göbel. Den Einsatz der Aufputschsubstanz in Medikamenten kritisiert der Schmerzspezialist jedoch. "Das ist etwa bei den gängigsten Analgetika gegen Kopfschmerz der Fall. Diese Mischpräparate kombinieren Schmerzmittel mit Koffein, wodurch das Risiko einer Abhängigkeit gegeben ist. Es gibt Patienten, die aus diesem Grund regelmäßig 30 Schmerztabletten pro Tag einnehmen." Anstelle der Kombination sei eine Monotherapie sinnvoller, die nur einen Wirkstoff verwende und auf Koffein verzichte, betont der Schmerzmediziner. Kaffee könne man dann unabhängig von dem Schmerzmittel zu sich nehmen, wenn man den Koffeineffekt wünsche.
In Maßen genossener Kaffee sei laut Göbel eine sozial verträgliche Droge, da er die Leistung steigere. Zudem spreche medizinisch nichts gegen bis zu vier Tassen Kaffee pro Tag. "Eine Tasse enthält je nach Stärke zwischen 30 und 100 Milligramm Koffein. Koffein ist jedoch bis zu einer Dosis von 200 Milligramm unbedenklich." Wer gerne viel Kaffee trinke, solle diesen möglichst schwach zubereiten, so die Empfehlung des Kieler Mediziners. "Wichtig ist es jedoch, Körper und Geist genügend Ausgleich zu geben."


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Kaffee-Trick gegen Kopfschmerzen: Espresso mit Zitrone
Gestern ist es spät geworden und der letzte Drink hätte irgendwie auch nicht sein müssen, weil Ihnen jetzt der Schädel dröhnt? Machen Sie sich einen Espresso mit Zitrone!
Espresso mit Zitrone gegen Kopfschmerzen
Es hämmert und drückt im Kopf? Bevor Sie zur Schmerztablette greifen, probieren Sie mal diesen Kaffee-Trick: Trinken Sie einen Espresso mit Zitrone. Schwarzer Kaffee soll in Kombination mit der sauren Frucht gegen Kopfschmerzen (und sogar Migräne!) helfen.
Laut heilpraxis.net ist es ideal, eine ungesüßte Tasse Espresso mit einer halben ausgepressten Zitrone zu trinken.
Das im Kaffee enthaltene Koffein soll die Kopfschmerzen positiv beeinflussen, weil es die Bildung eines Enzyms, das an der Schmerzbildung beteiligt ist, verhindert. Die Beigabe von Zitrone unterstützt zudem die körpereigene Minderung der Schmerzen.
Aber Achtung! Gehen die Kopfschmerzen nicht weg oder leiden Sie gar ständig unter Kopfschmerzen, gehen Sie bitte zum Arzt!
Koffeintabletten bei Kopfschmerzen/Migräne?
Hallo ihr Lieben,
ich habe sehr oft Kopfschmerzen und Migräne. Der Arzt findet nichts und hat mir auch schon sämtliche Schmerztabletten, Tropfen, Nasensprays, und alles was es sonst noch so gibt, verschrieben. Leider hilft mir überhaupt nichts.
Am Wochenende, wenn ich zuhause bin, lege ich mich hin und oft sind die Schmerzen am anderen oder darauf folgenen Tag weg.
Unter der Woche muss ich natürlich arbeiten und fehle schon sehr oft deswegen. Ich kann auch nicht immer früher nach hause gehen. Bei den Kopfschmerzen kann man sich auch sehr schlecht konzentrieren und so schränkt mich das sehr ein.
Ich habe letztens von Koffeintabletten gelesen die auch gegen Kopfschmerzen helfen sollen. Hat jemand Erfahrung mit solchen Tabletten? Oder geht es jemandem ähnlich wie mir und hat zufällig ein Wundermittelchen gefunden?
4 Antworten

Ibuprofen mit Cola wirkt Wunder. Du solltest mal in eine Kopfschmerzsprechstunde bei einem Spezialisten gehen.

Vielen Dank für den Tipp, werde ich mal ausprobieren. Ich war schon mal bei einem Spezialisten, der konnte mir allerdings auch nicht helfen. Er meinte das er es sich nur mit Stress als Auslöser erklären kann und das man nur hoffen könne, dass es sich im alter wieder legt. Er hatte mir eigentlich abgeraten das ich mich mit meinen 18 Jahren so mit Tabletten voll pumpe.

Ich hab auch schon mal gehört, dass bei manchen kopfschmerzarten Cola (also auch Koffein) Wunder wirken soll. Probieren geht über studieren würde ich sagen :)

na alles wird dein arzt dir nicht verschrieben haben. gibt noch richtig starke sachen. manche haben hohen blutdruck und deswegen kopfschmerzen. wenn die dann koffein zu sich nehmen, wird der schmerz stärker da meistens der blutdruck noch mehr ansteigt. warst du mal bei einem neurologe? und es gibt schmerztherapeuten. die können dir auch mittel verschreiben, die wirklich helfen.

Wenn sie dir erstmal die harten Gifte verschreiben, welche du dann endlos futtern sollst, kannst dir gleich die Kiste reservieren.

ganz falsch. ein schmerztherapeeut wird dir ein mittel geben das dir wriklich hilft. zu der therapie gehört auch eine entspannungstherapie und man lernt auch ohne medikamente den schmerz zu überstehen. so wird das medikament immer weniger benötigt. deswegen therapie.

Blödsinn, habe seit 15 Jahren
und habe auch ein dutzend Jahre für die Pharma gearbeitet, erst seit ich für mich selber schaue, hat sich der Horror massiv verbessert, wenn ich weiter den Müll gefuttert hätte, wäre ich heute tot oder invalid, von den Kosten ganz zu schweigen, denn es wurde immer mehr, nicht weniger, mit Folgeerscheinungen, heute nehme ich praktisch NIX, oder selten

warum blödsinn? waren sie überhaupt mal bei einem guten schmerztherapeut? wahrscheinlich nicht. sonst häten sie nicht so geantwortet. es gibt auch viele schlechte davon. ein guter wird immer verusuchen, die kleinstmögliche und nötige menge an medikamenten zu verschreiben. dazu kommen entspannungsübungen und krankengymnstik usw.

Und du kennst einen guten Therapeut? Gut, ich nicht. und glaube mir, habe lange gesucht

Ja kenne ich. Aber du hast recht, man muss lange danach suchen und ist auch manchmal der Verzweiflung nahe!

Gratuliere, dann ist optimal, dann weiste auch was Schmerzen sind.

Habe chronische Schmerzen seit über 30 Jahren. Leider.Und nicht mal Opiade wirken bei mir! Und kenne leider viele Ärzte, die damit überfordert sind MfG

Dann verstehste mich ja doch auch ;-) musste schon nur für eine brauchbare Diagnose 3 Jahre von Pontius zu Pilatus rennen, und habe mit "Spezialisten" leider nur schlechte Erfahrungen gemacht

Ich war bei einem Spezialisten der mir aber davon abgeraten hat mich in meinen jungen Jahren mit Tabletten voll zu stopfen. Er meinte ich könne es mal mit Akupunktur versuchen, wobei mir der Gedanke an die ganzen Nadeln direkt wieder Kopfschmerzen bereiten :)

Du musst dich selber erfühlen, wann und durch welche Auslöser der Schmerz verursacht wird, dann kannst es vermindern, oder zeitig reagieren, was immer besser funktioniert, als akut den Schmerz bekämpfen. Koffein wirkt bei mir gut, die Hardcorevariante ist für mich ein sehr starker Kaffee mit Zitrone und etwas Salz (würg), dazu je ein halbes Aspirin und Panadol
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Ich habe sehr oft kopfschmerzen. Beim Arzt wurde festgestellt, dass ich Migräne habe. Habt ihr Tipps, was man machen kann, wenn man die Kopfschmerzen einfach nicht los wird?
Und was kann ich gegen die Kopfschmerzen tun, die man oft bei Erkältungen hat? Ich bin leider auch oft erkältet, aber das ist ja ein völlig anderer Kopfschmerz. Aspirin reagiere ich leider überempfindlich, Paracetamol hilft bei mir nur gegen Fieber und Ibuprofen möchte ich nicht nehmen, da die mir viel zu stark sind (da bin ich dann gar nicht mehr alltagstauglich)
Habt ihr irgendwelche Tipps? Und bitte nicht "Nicht so viel vorm Computer sitzen" , dass mach ich nämlich nur eine halbe Stunde pro Tag.
Schon einmal Danke im Voraus.
Ich glaube ich hatte mein ganzes Leben lang noch nie auf der linken Seite Kopfschmerzen, immer nur auf der rechten Seite. Als kleines Kind (also als ich so ca. 6-7 Jahre alt war) hatte ich Migräne. Immer auf der rechten Seite.Auch später als die Migräne wieder weg war hatte ich immer wenn ich Kopfschmerzen hatte diese auf der rechten Seite. Und jetzt habe ich seit ca. 2 Jahren oft Nackenschmerzen (bin jetzt 15) auch immer auf dert rechten Seite und bekomme davon dann oft Kopfschmerzen ( natürlich auch auf der rechten Seite). Woher kann das kommen und habt ihr das vielleicht auch? Mir ist es echt ein Rätsel, wieso von diesen Kopfschmerzrn nie die linke Seite betroffen ist. Habt ihr eine Lösung?
Hallo. Ich habe sehr oft Kopfschmerzen, manchmal einfach so, entweder wegen dem Wetter halt wenn es sich jedesmal verändert, zu warm ist oder schwül und manchmal bekomme ich so kopfschmerzen nach dem Aufwachen, weil ich glaub ich zu viel schlafe. Ich nehme 400mg Ibuprofen Tabletten oder wie die heißen und die helfen auch nicht, wenn ich 800mg nehme. Ich glaub ich leide unter starken Migräneanfällen. Stirn kühlen bringt auch nichts und das Rollo runter machen, damit nicht so viel Licht rein kommt.
Bitte helft mir, ich geh daran so kaputt und mit den Augen habe ich auch nichts, weil ich deshalb oft beim Augenarzt war. Danke im Voraus..
Also ich habe Jeden Tag nach der Schule immer Kopfschmerzen und das geht jetzt so 4-5 Tage ich will zwar zum Arzt aber mit diesen starken Kopfschmerzen kann ich da nicht hinlaufen sonst kipp ich noch um . Das letzte mal das ich wegen Kopfschmerzen im Krankenhaus war . War als ich bei jeden Biss oder schluck sofort wieder gespukt habe . Normale Medizin hilft nicht (paracetamol , rathiofarm , etc.) ich habe sogar noch tropfen für sehr starke Kopfschmerzen die aber auch nicht helfen und wenn dann nur für eine halbe Stunde . Was könnte es sein (zum Arzt zu gehen habe ich mit schon vorgenommen) die Kopfschmerzen gehen erst weg wenn ich geschlafen habe wenn ich mittags schlafen geh habe ich beim Aufstehen leichte Schmerzen bei Überanstrengungen wie z.b. Laufen , bücken , hüpfen usw. .Aber wenn ich morgens aufstehe sind sie weg aber kommen später wieder . Bitte ich brauche Hilfe .. Dazu sind sie auch noch unerträglich. Lg. Jessica 😩💕
Ich habe seit ich im Kindergarten bin wirklich ständig Migräne bin dann unfähig irgendwas zu tun, und muss erbrechen etc. Meine Mutter hatte das auch schon und ich habe das wahrscheinlich von ihr geerbt sie sagte mir das sie es nichtmehr so oft hatte seitdem sie in den Wechseljahren ist. Aber ich bin jetzt erst 17n und es kann doch nicht sein das ich solange dagegen "machtlos" bin?
War schon mehrmals deswegen beim Arzt einmal sogar stationär im Krankenhaus ca. 3 Monate doch sie fanden nichts raus.
Ich nahm eine Zeit lang fast jeden Tag Maxalt lingual 10mg und hatte mit der Zeit das Gefühl das es sich verstärkt hat (also meine Kopfschmerzen) und nehme jetzt seit ca. 2 Wochen gar keine Medikamente mehr. Anfangs gings besser so doch jetzt sind die Schmerzen wieder unerträglich.
Ich kriegte in meiner Schule schon total Probleme deswegen, weil die mir nicht glaubten das ich das so oft habe und jetzt mache ich ein Au - Pair Jahr und die glauben mir dort auch nicht immer. Ich fühle mich total eingeschränkt, kann wenig mit Freunden unternehmen und auch bei der Arbeit schränkt es mich wie gesagt ein.
So kann es doch nicht weitergehen? Kein Mensch glaubt mir, habe Angst um meine Stelle und möchte nicht so die nächsten 33 Jahre leben. Weiss jemand irgendetwas das hilft?
Habe gelesen, dass das wohl helfen soll. Habe oft richtige Migräne. Hat jemand Erfahrung mit Akupressur. Kann es auch Nachteile mit sich bringen - z.b. dass die Schmerzen noch mehr werden?
Mich erwartet ein Disziplinarverfahren in der Schule, da ich einige unentschuldigte Fehlstunden habe (habe Attestpflicht) und denen mein Verhalten nicht gefällt. Zudem fehle ich sehr oft und habe viele verschiedene Atteste von mehreren Hausärzten. Dies klingt natürlich unglaubwürdig wenn man dann sagt das man krank ist und für jeden Tag ein neues Attest von einem anderen Arzt hat, aber ich leide seit über 1 Jahr an starker Migräne und bekomme immer Überweisungen zum Neurologen, weshalb ich dann auch immer einen neuen Hausarzt aufsuche.
Ich bin ein richtiger Gesundheitsfreak und mache viel Sport. Aus dem Grund gehe ich dann nie zum Neurologen, weil ich keine Medikamente zu mir nehmen will und sehr skeptisch gegenüber der Pharmaindustrie bin. Beim Hausarzt sage ich dann auch immer nur ich habe Bauchschmerzen, damit ich nach Hazse gehen kann und dann schlafen kann, weil nur das bei meiner Migräne hilft und ich auch Augenschmerzen usw. habe.
Meine Frage: Was soll ich denen jetzt dort sagen? Ich will auf keinen Fall Medikamente nehmen. Da ich zudem ein narzisstischer Mensch bin, wäre ich niemals in der Lage mich vor denen so zu offenbaren, weil das mit der Migräne für mich ein Zeichen der Schwäche ist und es am liebsten für mich behalten will.
mein Mann hat seit Jahren große Probleme mit Kopfschmerzen, die teilweise auch zu Erbrechen führen. Gerade eben kam er auch wieder heim, kreidebleich, sehr dunkle Augenringe und hat sich wieder sehr stark erbrochen. Es wurden schon sämtliche Untersuchungen gemacht, aber man hat keine Ursachen feststellen können. Es wäre wohl "nur" Migräne. Er bekam auch schon manuelle Therapie verschrieben, die aber nur wenig Linderung brachte. Er soll eben seine IBUs nehmen und damit hat sich es für die Ärzte erledigt. Aber es kann doch keine Dauerlösung sein, dass er sich ständig mit Schmerzmitteln (IBU 800 oder Novalgin) vollpumpt. Dazu muss ich noch erwähnen, dass er auch sehr lichtempfindlich ist und immer eine Sonnenbrille trägt, da er ansonsten auch wieder solche Anfälle bekommt. Sie kommen aber auch oft trotz Sonnenbrille (so wie heute)
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann uns Tipps geben, was man noch tun kann?
Ich habe mal eine Frage zu Tabletten und zwar: Ich (w,15) habe denke ich Migräne, mein Vater nämlich auch. Die Migräne ist jetzt nicht sehr schlimm und auch nicht dauernd. Es kommt vor dass es in einem Monat mal so 4-7 Tage gibt, an denen ich Kopfschmerzen habe. Diese liegen dann auch meistens hintereinander. Manchmal sind es auch weniger als 4 Tage. Meine Eltern verbieten mir aber Kopfschmerztabletten oder Schmerztabletten allgemein nehmen zu dürfen. Dürfen sie das? Es tut nämlich manchmal echt ziemlich doll weh. Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Antworten :D
Meine Mutter hat Migräne.
Und ich bekomme seit ca. 2 jahren auch richtig oft,starke kopfschmerzen.Manchmal ist es so schlimm,dass ich nichts mehr esse und schon um 4 Uhr ins Bett gehe und bis zum nächsten Morgen durchschlafe.Dann ist auch immer alles weg.Meine Schwester und mein Bruder haben das nicht mein Bruder eigendlich nie und meine Schwester selten.Und meine Kleine Schwester hat das auch nicht. Mama meint manchmal ,dass ich das vllt von ihr geerbt habe ,obwohl sie wenn die wiedermal Migräne hat,manchmal 1 Woche ununterbrochen Kopfschmerzen hat. und auch andere als ich. Weiß jemand ob ich auch migräne habe oder ob ich einfach oft Kopfschmerzen habe,und wodran liegt es das meine Geschwister das niccht haben ? Und waS kann ich machen ,wenn ich wieder Kopfschmerzen habe machen ?Ich benmutze immer einen Kalten Lappen und mache die Augen zu (Also Ruhe) Was könnte ich noch amchen ?
ich habe oft kopfschmerzen. schon seit meiner kindheit (bin jetzt 38). meist habe ich sie an der stirn über dem auge. sie sind stechend, pulsierend. wenn ich mich bewege spüre ich sie besonders.
nun habe ich sie schon seit 4 tagen am stück. das war bisher nicht so.
kann das ein aneurysma sein? oder einfach nur migräne?
paracetamol wirken noch ganz gut.
Ich hab in letzter Zeit öfter Kopfschmerzen und manchmal ist mir dabei richtig übel. Meine Mutter meinte jetzt, dass ich vielleicht eine Migräne hätte - sie selbst hatte das in meinem Alter sehr oft. Jetzt bin ich aber männlich und ich dachte, Migräne haben vor allem Frauen und Mädchen?! Wie kann man Migräne von Kopfschmerzen unterscheiden? Sie meint nämlich, bei Migräne müsste ich dann bestimmte Tabletten nehmen. Andere als bei Kopfweh.
Da ich seit einigen Wochen oft starke Kopfschmerzen habe, die immer etliche Stunden, schlimmstenfalls 2 Tage anhalten, war ich vorhin beim Arzt. Er sagte, die Symptome weisen auf Migräne hin, aber die Zeitabstände nicht. Ich habe vorhin, gg. 17.45 Uhr eine Schmerzspritze bekommen und jetzt immer noch Kopfschmerzen.
Mittlerweile habe ich sicher 2-3 Tage in der Woche Schmerzen. Ich leide dann immer unter Übelkeit (bis zum erbrechen, bei Bewegungen), ich kann kaum ins Licht oder die Sonne sehen, ich mag keine Geräusche hören, so weh tut das. Genaugenommen kann ich nur flachliegen. Einfach grausam.
Ist darunter Migräne zu verstehen? Was tut ihr dagegen? Ist Migräne heilbar?
Hallo, ich habe sehr oft Kopfschmerzen / Migräne.
Leider hat mir das ein Elternteil vererbt.
So was kann ich dagegen tun?
Hat irgendjemand Tricks die bei ihm helfen?
Tipps
Häufige Kopfschmerzen und Migräne erschweren vielen Menschen mit Chronischer Migräne den Alltag. Auf dieser Seite finden Sie praktische Tipps und Hilfestellungen.
Reisen und Urlaub „vorbereiten“
Professor Dr. Uwe Reuter, Neurologe aus Berlin:
Viele Migräne-Patienten machen die Erfahrung, dass eine Migräne besonders häufig dann kommt, wenn etwas vom normalen Tagesablauf abweicht. Doch was hilft einem diese Erkenntnis, wenn man sich schon lange auf eine Reise – z.B. den Jahresurlaub – freut, aber schon weiß, dass statt der erhofften Entspannung oft erst mal eine Migräne-Attacke kommt. Helfen kann, sich vor einer größeren Reise Zeit zu gönnen, um „runterzukommen“. Bei längeren Strecken können ausreichende Pausen helfen oder sogar ein Zwischenstopp mit Übernachtung. An- und Abreise zu einem Teil des Urlaubs auszubauen, verkürzt zwar den Aufenthalt am Ziel, kann die Zeit dort aber umso schöner machen.
Kaffee als Hausmittel bei leichten Migräne-Attacken
Dr. med. Astrid Gendolla, Neurologin aus Essen:
Ist die Migräne-Attacke nicht so stark, kann eine Tasse starker Kaffee mit dem Saft einer halben Zitrone Linderung verschaffen. Durch das Koffein aus dem Kaffee werden die bei Migräne erweiterten Blutgefäße im Gehirn verengt. Das Vitamin C aus der Zitrone kann die Bildung eines körpereigenen Botenstoffes erhöhen, der den Kopfschmerz dämpft. Was Kaffee als möglichen Migräne-Auslöser betrifft, so belegen Studien, dass Menschen, die regelmäßig sechs Tassen Kaffee pro Tag trinken, dann eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für eine Migräne-Attacke haben, wenn sie unvermittelt auf den Kaffee verzichten. Wer seinen Kaffeekonsum reduzieren möchte, sollte dies also schrittweise tun.
Bewegung und Entspannung
Privatdozent Dr. med. Charly Gaul, Neurologe aus Königstein:
Wer im Monat an mehr Tagen Kopfschmerzen oder Migräne als kopfschmerzfreie Tage hat, kann oft kaum noch regelmäßig Sport treiben. Gleichzeitig belegen Studien aber eine sehr positive Wirkung von Ausdauersport. Ruhigere Sportarten wie Yoga, Qi Gong oder Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelrelaxation und Autogenes Training können helfen, Stress besser zu bewältigen und Anspannung abzubauen. Im Rahmen eines professionellen Behandlungsansatzes, der neben Medikamenten auch Bewegung und Entspannung berücksichtigt, können Migräne und Kopfschmerzen langfristig reduziert werden.
Professor Dr. med. Wolfgang Jost, Neurologe von der Universität Freiburg / Wolfach:
Oft ist unser Leben heute so stark bestimmt von Terminen und Zeitdruck, dass die Bedürfnisse des Körpers leicht überhört werden. Gerade für Menschen mit Migräne ist es aber wichtig, regelmäßig zu trinken und zu essen, damit der Blutzuckerspiegel nicht zu stark abfällt, was eine Migräne-Attacke auslösen kann. Meine Empfehlung ist, zumindest immer eine Kleinigkeit – z.B. einen Müsliriegel oder ein Stück Obst – dabei zu haben. Ideal sind natürlich regelmäßige und ausgewogene Mahlzeiten.
Auch mal nein sagen
Professor Dr. med. Arne May, Neurologe aus Hamburg:
Wer regelmäßig wegen Kopfschmerzen oder Migräne „ausfällt”, fühlt sich leicht noch mehr unter Druck und hat das Gefühl, etwas ausgleichen oder wieder einholen zu müssen. Durch die zusätzliche Anspannung steigt der Stress meist umso mehr, so dass die nächste Migräne-Attacke schon fast vorprogrammiert ist. Auch wenn es zunächst vielleicht schwer fällt und auf Überraschung stößt: Es ist sinnvoll, Grenzen aufzuzeigen, bevor der Druck zu groß wird. Wie man die Theorie in den Alltag überträgt, kann man z.B. im Rahmen einer Verhaltenstherapie erlernen.
Trigger meiden, aber nicht überbewerten
Professor Dr. med. Zaza Katsarava, Neurologe aus Unna:
Bei Weitem nicht jede Migräne-Attacke lässt sich auf einen Auslöser zurückführen. Und vor allem heißt es nicht, dass man schuld an den Kopfschmerzen ist, weil man sich falsch verhalten hat. Trotzdem kann es helfen, sich Zusammenhänge bewusst zu machen, um anders mit möglichen Auslösern umgehen zu können. Ob die Migräne besonders oft in bestimmten Situationen auftritt, lässt sich am besten anhand eines Kopfschmerztagebuchs ermitteln, das möglichst täglich geführt wird, auch wenn keine Kopfschmerzen aufgetreten sind. Das mag zunächst Überwindung kosten, gehört nach ein paar Wochen aber schnell zum Alltag und hilft Patient und Arzt dabei, gemeinsam die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Sich mit anderen austauschen
Lucia Gnant, Bundesvorsitzende der MigräneLiga e.V.:
Oft fühlt man sich viel besser, wenn man weiß, dass man mit seinen Beschwerden nicht alleine da steht. Der Austausch mit anderen z.B. in einer Selbsthilfegruppe kann entlasten, da andere Betroffene aus eigener Erfahrung wissen, was Migräne bedeutet. Sie können wertvolle Anregungen für einen positiven Umgang mit der Erkrankung bieten und dabei helfen, wieder zu Mut fassen. In Deutschland unterstützt die MigräneLiga e.V. bei der Suche nach einer Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe und steht auch mit Rat und Tat zur Seite, wenn es darum geht, eine Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen. Mehr finden Sie unter der Website www.migraeneliga.de
Kopf frei fürs Leben - Eine Initiative für Menschen mit Chronischer Migräne
Kaffee-Trick gegen Kopfschmerzen: Espresso mit Zitrone
Gestern ist es spät geworden und der letzte Drink hätte irgendwie auch nicht sein müssen, weil Ihnen jetzt der Schädel dröhnt? Machen Sie sich einen Espresso mit Zitrone!
Espresso mit Zitrone gegen Kopfschmerzen
Es hämmert und drückt im Kopf? Bevor Sie zur Schmerztablette greifen, probieren Sie mal diesen Kaffee-Trick: Trinken Sie einen Espresso mit Zitrone. Schwarzer Kaffee soll in Kombination mit der sauren Frucht gegen Kopfschmerzen (und sogar Migräne!) helfen.
Laut heilpraxis.net ist es ideal, eine ungesüßte Tasse Espresso mit einer halben ausgepressten Zitrone zu trinken.
Das im Kaffee enthaltene Koffein soll die Kopfschmerzen positiv beeinflussen, weil es die Bildung eines Enzyms, das an der Schmerzbildung beteiligt ist, verhindert. Die Beigabe von Zitrone unterstützt zudem die körpereigene Minderung der Schmerzen.
Aber Achtung! Gehen die Kopfschmerzen nicht weg oder leiden Sie gar ständig unter Kopfschmerzen, gehen Sie bitte zum Arzt!
Espresso gegen Kopfschmerzen
Brummt der Schädel, ist das Leben nicht mehr wirklich schön. Wer an Kopfschmerzen leidet macht am besten erst einmal Pause – und gönnt sich eine Tasse Kaffee!
Letztmals aktualisiert am 16.08.2016 – Koffein steigert nicht nur die Leistungsfähigkeit des Gehirns, auch unser Organismus reagiert darauf. Es kurbelt den gesamten Stoffwechsel an, die Blutgefässe weiten sich, der Herzschlag wird erhöht und die Organe werden besser durchblutet. Dass diese anregende Wirkung des Koffeins Kopfschmerz vorübergehend stillt, ist schon lange bekannt – schliesslich wurde bereits das Softgetränk Coca Cola ursprünglich als Therapie gegen Kopfschmerzen eingesetzt.
Espresso als Schmerzblocker
Wissenschaftler haben nun herausgefunden, weshalb ein doppelter Espresso hilft, Kopfschmerzen zu vertreiben. Die Forscher konnten nachweisen, dass Koffein die Bildung eines Enzyms blockiert, das für die Freisetzung von Prostaglandinen verantwortlich ist. Prostaglandine sind hormonähnliche Substanzen, die unter anderem an der Weiterleitung von Schmerzen beteiligt sind. Sie spielen eine wichtige Rolle bei Kopfschmerzen aller Art wie etwa Migräne oder Spannungskopfschmerzen. Die Untersuchung hat allerdings auch ergeben, dass das Koffein allein nur einen geringen Hemmeffekt auf die Prostaglandinbildung hat. Die Kombination aus Koffein und einem Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure (ASS) oder Paracetamol ist dagegen um ein Vielfaches stärker.
Umstrittene Kombipräparate
Die Wirkung von Kombinationspräparaten mit Koffein ist bei Experten sehr umstritten. Einer Untersuchung zufolge soll das Koffein durch seine anregende Wirkung dazu verleiten, die Schmerzmittel länger als nötig zu nehmen. Dadurch erhöhe sich das Risiko, einen schmerzmittelbedingten Dauerkopfschmerz zu entwickeln. Andere Experten finden diese Warnung übertrieben. Sie heben hervor, dass gerade die Kombination aus Acetylsalicylsäure (ASS), Paracetamol und Koffein besonders wirksam sei, wobei Koffein als «Beschleuniger» wirke: Dieser Effekt ist unter anderem dadurch zu erklären, dass Koffein die Aufnahme von ASS aus dem Darm ins Blut beschleunigt – die Stoffe sich also gegenseitig ergänzen und eine schnellere Wirkung erzielen.
Redaktion: Didier Buchmann
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