понедельник, 15 января 2018 г.

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Kaffee richtig lagern

Um das Beste aus einer Kaffeeröstung zu holen, muss diese auch optimal gelagert werden. Lesen Sie hier worauf es dabei ankommt.

Das Genussmittel Kaffee lassen sich heutzutage viele Leute auch gerne einiges kosten. Teure Vollautomaten werden mit edlen Röstungen gefüttert und auch die Wasserqualität muss stimmen. Alles wird getan für das perfekte Heißgetränk, allerdings wird ein wichtiger Punkt dabei oft noch immer vergessen – die Lagerung des Kaffees. Denn damit Kaffeebohnen oder Pulver die Frische und das Aroma möglichst lange behalten können, müssen einige Dinge beachtet werden. Mit den folgenden Tipps können Sie sicher sein, dass ihr Kaffee den Weg in die Maschine immer in perfektem Zustand finden wird.

  1. Alle Umwelteinflüsse sollten vermieden werden. Zugluft, Feuchtigkeit, größere Temperaturschwankungen und helles Licht können den Geschmack und die Haltbarkeit der Bohnen negativ beeinflussen. Am besten also kühl (optimal sind einige Grad unter Raumtemperatur), dunkel und trocken lagern.
  2. NICHT im Kühlschrank! Hier ist es zwar kühl und dunkel, aber eben auch oft feucht. Dazu kommen die vielen Gerüche und Aromen, die eigentlich in jedem Kühlschrank zu finden sind. Da Kaffee diese wie ein Schwamm anziehen und aufnehmen kann, sollte das also vermieden werden.
  3. Am besten in Keramik. Während Blechdosen schön anzusehen und wohlig nostalgisch sind, taugen sie nicht wirklich zur Aufbewahrung von Kaffee. Besser sind Keramik oder Porzellanbehälter, die luftdicht verschlossen werden können. Zusätzlich können die Bohnen in eine kleine Papiertüte gewickelt werden und dann erst Platz in der Keramikdose finden. Das schützt zusätzlich vor Licht und nimmt eventuell vorhandene Feuchtigkeit vor dem Kaffee auf.
  4. Besser in Bohnenform. Sobald Bohnen einmal gemahlen sind, beginnt der Wettlauf gegen die Aroma-Uhr. Nach dem Mahlen hat sich die Oberfläche des Kaffees um ein Vielfaches vergrößert und ist somit extrem anfällig. Am besten also immer in Bohnenform lagern und nur portionsweise mahlen.
  5. Keine größeren Mengen kaufen. So reizvoll es manchmal ist, Sie sollten nur geringe Mengen einkaufen und zeitnah verbrauchen. Bei Kaffeebohnen empfiehlt sich ein Vorrat für maximal 2 Monate, bei Pulver gar von weniger als einem Monat.
  6. Die Maschine nur für den unmittelbaren Gebrauch befüllen. Große Bohnenbehälter sind reizvoll, Sie sollten sich aber nicht verführen lassen. Besser ist es immer nur soviel einzufüllen, wie Sie im Moment auch benötigen. Es gibt einfach wesentlich bessere Aufbewahrungsorte als einen Behälter im Kaffeevollautomaten.
  7. Der Schnäppchenkauf kommt in die Kühltruhe. Wenn Sie beim Einkauf nicht widerstehen konnten, ist die Kühltruhe eine gute Option zur Langzeitaufbewahrung. Hier werden die Aromen und Öle in einem luftdichten Beutel oder Behälter optimal geschützt. Nach dem Entnehmen sollten die Bohnen aber auch im Beutel bzw. Behälter bleiben, bis sie Raumtemperatur erreicht haben. Einmal aufgetaut, sollten sie dann aber auch zügig verbraucht werden.

Wie bewahre ich Kaffee am besten auf?

Was ist die beste Methode um Kaffee aufzubewahren? Eine gute Frage! Das Thema Kaffeeaufbewahrung wird immer wieder viel (teilweise sogar recht emotional) besprochen. Jede Kaffeeliebhaberin und jeder Kaffeeliebhaber möchte natürlich möglichst wenig Aroma seines Kaffees bei der Lagerung aufs Spiel setzen. In diesem Artikel kläre ich dich über die ideale Aufbewahrung von Kaffee auf und werde die gängigen Mythen zum Thema Kaffeelagerung versuchen zu widerlegen. Eins kann ich schon jetzt verraten, Kaffeebohnen finden den Kühlschrank oder Gefrierschrank als Aufbewahrungsort überhaupt nicht lustig!

Es gibt viele sehr interessante Theorien zum Thema der Kaffeeaufbewahrung

  • Kaffee ist lange haltbar.
  • Kann Kaffee überhaupt nicht schlecht werden.
  • Kaffee darf im Kühlschrank oder in der Gefriertruhe aufbewahren werden.
  • Kaffee ist gemahlen genauso lange haltbar wie als ganze Bohne.

Das ist natürlich alles quatsch!

Kaffee ist ein empfindliches Naturprodukt

Er nimmt extrem schnell alle Aromen an. Wer seinen Kaffee neben dem Gewürzregal lagert, macht alles falsch. Stinkendes Plastik ist ebenso ungeeignet wie die Lagerung neben muffigem Käse. Also alles was Aroma, Geruch oder Gestank abgibt, sollte mit möglichst großem Abstand zum Kaffee und Espresso gelagert werden.

Deswegen sollte der Kaffee auf keinen Fall in Glas oder in durchsichtigen Plastikboxen gelagert werden die im freien stehen. Ich nutze auch Plastikboxen habe diese aber in einem Schrank.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Kaffee, je feiner er gemahlen ist, umso mehr Verdunstungsfläche hat. Das ist vergleichbar mit Hackfleisch, auch hier wird durch das „Mahlen“ die Oberfläche vergrößert und bietet somit eine Angriffsfläche für Bakterien. Da die Verdunstungsfläche von ganzen Kaffeebohnen deutlich geringer ist, als die von gemahlenem Kaffee, ist daher die ganze Bohne deutlich länger in der Lage ihr Aroma zu halten.

Kaffee im Kühlschrank lagern?

Du solltest Kaffee nie im Kühlschrank lagern. In Kühlschränken gibt es viele Gerüche die in den Kaffee einziehen können und sehr unerwünscht sind. Wer möchte schon einen Kaffee oder Espresso trinken, der nach Emmentaler und einer Pfeffersalami riecht und schmeckt. Ein weiteres großes Problem ist das Kondenswasser, das sich durch den Temperaturunterschied sammelt – Feuchtigkeit tötet jeden Kaffee sofort! Bitte bringt eure Kaffees und Espressos nicht im Kühlschrank um.

Kaffee im Gefrierschrank lagern?

Das ist ungefähr so Sinnvoll wie frische Äpfel im Stück einzufrieren und zu glaube sie so mit gleicher Qualität haltbar zu machen. Guter Kaffee und Espresso ist wirklich zu schade um ihn einzufrieren. Bei billigem Kaffee aus dem Supermarkt kann es sein, dass er nicht mehr schlechter werden kann 😉

Was ist bei der Lagerung von Kaffee zu vermeiden

  • Gemahlener Kaffee
  • Sonneneinstrahlung.
  • Jede Art von Feuchtigkeit. Hohe Luftfeuchtigkeit oder Kondenswasser.
  • Kontakt mit Sauerstoff.
  • Hohe Temperaturen
  • Die Zeit!
  • Kühlschrank
  • Gefrierschrank

Meine Empfehlung lautet daher:

  • Kaufe Kaffee in der ganzen Bohne.
  • Kaufe frisch gerösteten Kaffee.
  • Lagere Kaffee in der Verpackung, in der du ihn gekauft hast.
  • Mahle immer nur die Kaffeemenge, die du auch verbrauchst.
  • Verschließe Kaffeepackungen immer wieder sorgfältig.
  • Lagere Kaffee nie im Kühlschrank. (Feuchtigkeit ist einer der größten Feinde von Kaffee, durch den Temperaturunterschied im Kühlschrank zur „Außenwelt“ entsteht immer Kondensfeuchtigkeit, die dem Kaffee das Aroma entzieht).
  • Lagere den Kaffee an einem Ort mit gemäßigten Temperaturen und niedriger Luftfeuchtigkeit.

Wenn du der Meinung bist, deinen Kaffee doch umfüllen zu müssen, dann bitte nur in lichtundurchlässige Gefäße, die keine Aromen abgeben. Meine Empfehlung ist es dieses als Zweitverpackung zu nutzen und den Kaffee in der Ursprungspackung zu belassen und zusätzlich in einer luftdichten Dose unterzubringen.

Versuche Kaffee immer an einem geruchs- und geschmacksneutralen Ort zu lagern. Es ist zum Beispiel keine gute Idee, Kaffee neben dem Knoblauch-Vorrat zu lagern.

Haltbarkeit und MHD

Hier kommt es ein wenig auf dein Verständnis von Haltbarkeit und Qualität an. Einige Kaffeeröster schreiben eine astronomische Mindesthaltbarkeit auf. Und ich bin mir sicher, der Kaffee könnte auch noch Jahre später ohne gesundheitliche Beeinträchtigen getrunken werden.

Kaffee verliert selbst mit der besten Verpacken bereits direkt nach der Röstung ein Teil seines Aromas. Ein gutes Zeichen ist es immer, wenn vom Röster das Datum der Röstung mit angegeben wird. Je schneller der Kaffee oder Espresso nach der Röstung verbraucht wird umso besser. Also bitte immer nur in kleinen Mengen einkaufen und keine Hamsterkäufe für 4 Jahre tätigen. Ich würde versuchen den Kaffee so schnell wie möglich zu verbrauchen aber auf jeden Fall 8 Wochen nach der Röstung sollte er getrunken sein.

Es gibt auch einige kleiner Rösterein die nur ein sehr kurzes MHD auf ihrer Bohnen schreiben, die schreiben aber meistens auch das Röstdatum dazu. Die Kombination ist auf jeden Fall auch ein gutes Zeichen.

Ich hoffe ich konnte mit einigen Tipps und Anregungen behilflich sein und hoffe einigen Kaffees ein längeres Leben beschert zu haben. Schreibt mir doch, welche Erfahrungen ihr mit der Kaffeelagerung gemacht habt. Wie lagert ihr euren Kaffee? Hat er ein Röstdatum und wie lange ist er laut Herstellerangaben haltbar?

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130 Kommentare

Deine Seiten sind interessant. Wieder ein Stück Mehrwert im Netz in Sachen Kaffee.

Schöne Grüsse und weiterhin viel Erfolg mit Deinem Blog

vielen Dank! Jetzt schaue ich mit diesen Artikel nach geraumer Zeit mal wieder an. Den „Barista-Blog„ gibt es jetzt ja schon/erst ein gutes halbes Jahr. Interessante Seit. Werde ich weiter beobachte.

Gute Tipps. Kaffee ist übrings nebenbei ein guter Geruchs und Feuchtigkeitskiller. Ideal auch fürs Auto gegen Gerüche oder ständig beschlagene Scheiben.

Ich bewahre meinen Kaffee auch immer im Kühlschrank auf und da er ohnehin schnell aufgebraucht ist, habe ich auch kein Problem mit Aromaverlust. Als Geruchskiller kommt er aber nicht in Frage, da der Behälter dicht verschlossen ist. Aber ich lasse immer ein wenig in einer kleinen Schale offen stehen, wenn es gut riechen soll. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten: Muss also nicht immer Kaffee sein.

Also wir bewahren Kaffee immer gut verschlossen (Tuppa sei Dank) im Kühlschrank auf. Das klappt eigentlich sehr gut.

Sehr gute Tipps, eine akzeptable Lösung ist auch der Kauf einer Illydose (mit Inhalt), die Dosen haben eine recht gute Qualität und lassen sich logischerweise wieder befüllen; der Deckel hält gut und insgesamt langlebig.

20 February, 2015

Danke für den Beitrag! Ich dachte tatsächlich, alles richtig zu machen und habe meinen Kaffee (als ganze Bohne, gut verpackt) immer akribisch im Kühlschrank gelagert. Das Kaffee Gerüche magisch anzieht, war mir schon bewusst, jedoch habe ich nicht über den Aspekt der Luftfeuchtigkeit nachgedacht. Nun kommen die Bohnen wieder in den trockenen und dunklen Küchenschrank 🙂

15 November, 2015

sehr interessante Seite. Auch ich habe es schon oft erlebt: Nach dem Verbrauch einer halben 1-kg-Packung schmeckte der Kaffe nicht mehr – hatte kein Aroma mehr und landete im Müll.

In Deinem Artikel erwähnst Du einen ganz wichtigen Aspekt “Kontakt mit Sauerstoff”. Ich sage nur Oxidation! Das ist nicht nur bei Kaffee so, sondern bei fast allen Lebensmitteln. Ich lagere seit Monaten meinen Kaffe in Gläsern unter Vakuum und kann nur sagen, die letzte Bohne schmeckt wie die Erste! Die Haltbarkeit bzw. Erhalt des Aromas ist tatsächlich über einen langen Zeitraum möglich.

Beste Grüße nach Berlin!

Wenn sich die Ablehnung des Einfrierens nur auf den schiefen Vergleich zum eingefrorenen ganzen Apfel stützt, ist sie leider völlig unbegründet.

Äpfel enthalten große Mengen Wasser, das sich beim Gefrieren ausdehnt. Ihre Zellwände platzen deshalb beim Einfrieren – der Apfel wird matschig, hat aber zunächst keinen Aromaverlust, sondern verdirbt nach dem Auftauien nur schneller. Kaffeebohnen dagegen sind sehr trocken mit nur geringem Restwasseergehalt, ein Strukturverlust ist deshalb praktisch ausgeschlossen, ein beschleunigter Zersetzungsprozess nachd em Auftauen ebenfalls.

Worauf soll sich also die Warnung vor dem Einfrieren gründen? Nur auf Bauchgefühl? Oder gibt es dazu auch etwas Substanzielles zu sagen?

Die Argumentation beim Kühlschrank ist auch etwas wacklig. Natürlich gibt es dort vielerlei unzuträgliche Gerüche. Aber deshalb bewahrt man Kaffee in einem luftdichten Behälter auf. Stellt man den in den Kühlschrank, entnimmt jeweils nur die benötigte Bohnenmenge und stellt den Kaffee dann zurück, kann es auch keine Probleme mit Kondenswasser geben.

danke für den Kommentar. Die Apfel Anekdote hält einer kritischen Betrachtung nicht stand. Schlechte Kaffeebohnen enthalten bis zu 5% Wasser, gute Röstungen weniger. Im Gefrierfach wir die Oxidation gestoppt, das ist der Vorteil. Wenn die Motivation zum Bohneneinfrieren hoch ist, würde ich raten Einzelportionen einzufrieren. Auch hier kann es natürlich zu einer Kontamination mit anderen Aromen kommen. Es kommt natürlich auch auf die Lagerzeiten an.

Oder glaubst du, es ist möglich Kaffee ohne jeden Aromaverlust unbegrenzt lange Einzufrieren?

Das Wasser kondensiert leider sehr schnell, wie dir Brillenträger bestätigen werden. Über das Einfrieden lässt sich sicher streiten, ich habe noch niemanden getroffen, der sich mit Kaffee auskennt und den Kühlschrank als Lagerort empfiehlt. Aber das zu testen ist eine gute Idee. Ich werde eine Blindverkostung in Angriff nehmen.

Best Practice ist meiner Meinung nach immer noch: Den Kaffee oder Espresso in der Packung zu belassen und innerhalb von 6 Wochen nach Nach der Röstung zu verbrauchen. Gelagert ohne direkte Sonneneinstrahlung. Espresso sollte, je nach Röstung, noch 1-3 Wochen liegen und ab dann innerhalb von 6 Wochen verbraucht werden.

Ich selbst bestelle kleine Mengen und verbrauche diese zügig.

Beste Grüße aus Berlin,

Schon klar, nichts lässt sich beliebig lange einfrieren, die Abbauprozesse in den verschiedenen Lebensmitteln gehen weiter – allerdings sehr deutlich verzögert, und das gilt auch für Kaffee. Eine Blindverkostung (am besten doppelblind) wäre eine interessante Sache, wurde hier und da auch schon gemacht, allerdings mit Ergebnissen, die allenfalls minimale Nuancen an Geschmacksunterschieden ausmachten und dann nicht wirklich entschieden waren, ob zum Positiven oder Negativen. Aber jeder Test kann neue Erkenntnisse bringen, also wäre das in jedem Fall eine lohnende Sache.

Zum Thema Kontamination mit Fremdaromen: Hier stehe ich auf dem Standpunkt, dass Kaffee egal wo und bei welcher Temperatur immer so dicht abgeschlossen wie möglich aufzubewahren ist. Ist der Behälter nicht dicht, dann ist auch jede Küche ein feindlicher Ort für Kaffee. Ist er wiederum dicht, kann wenig passieren, im Gefrierschrank fast noch am wenigsten, weil darin auch alles andere verschlossen aufbewahrt werden sollte.

Kondenswasserprobleme kenne ich – ich trage seit meiner Kindheit eine Brille. Bei Kaffee aus dem Kühlschrank dürfte es beim schnellen Entnehmen kein großes Thema sein, eher vielleicht eine Art automatische RDT ergeben. Trotzdem (da stimme ich Dir zu) bewahre ich auch selbst keinen Kaffee im Kühlschrank auf. Einfach deshalb, weil ich dazu keine Notwendigkeit erkennen kann: Man bekommt es vermutlich mit ein bisschen Grips gefahrlos hin, aber wozu?

Also, alles in allem: Dein Blogbeitrag stellt schon eine Hilfe dar, wirkt aber stellenweise ein wenig knapp begründet bzw. stützt sich zu schnell auf Analogschlüsse. Ich fände es eine schöne Aufgabe, da mal wirklich praktisch nachzuhaken und das auch zu überprüfen (dabei könnten sicher auch sehr schöne Motive für Videos anfallen). Das Stichwort Blindverkostung hast Du ja schon in den Raum gestellt – ich sehe da noch einige weitere spannende Themen, die Dir ganz nebenbei auch noch ziemlich singulären Beratungscontent bescheren würden.

Für auf Sicht zu verbrauchenden Kaffee halte ich Deine Best Practice für pragmatisch und sinnvoll, würde aber zur Originalpackung noch einen dicht schließenden Behälter empfehlen, in den der Kaffee samt Packung kommt. Bei den Versandkäufern, die schon wegen der Versandkosten und der höheren Umweltbelastung durch den Transport von Kleinmengen eher größere Chargen bestellen, sollte das Einfrieren für ein paar Monate eine praktikable ergänzende Methode der Vorratshaltung sein.

24 December, 2016

Ich hätte doch noch eine Frage zur (relativen) Haltbarkeit des Aromas.

Leider ist mein Espresso-Verbrauch recht gering, die letzte 250g Packung (frisch geröstet und gemahlen aus einer kleinen Rösterei) hat bei mir denn doch knapp 8 Wochen gehalten, und am Ende trotz optimaler Lagerung aber nicht mehr so interessant geschmeckt.

Lohnt sich für diesen Zeitraum die Anschaffung einer eigenen Mühle?

Oder muss ich auch bei ganzen Bohnen damit rechnen, dass wesentliches Aroma innerhalb von zwei Monaten verloren geht?

Bei gemahlenen Gewürzen wäre das ja noch eine halbwegs vertretbare Zeitspanne, bei Kaffee bin ich mir aber unsicher.

Danke (auch für dein sehr sympathisches und informatives Blog) und frohes Fest!

24 December, 2016

Ich persönlich würde sagen eine Kaffeemühle loht sich immer. Du wirst einen großen Unterschied merken! Ich merke bei gemahlen Kaffee / Espresso schon nach 20 – 30 Minuten einen Unterschied. Das hört sich übertreiben an, ist aber wirklich so. Viele Grüße, Arne

Bis vor kurzen haben ich meinen Kaffee immer in einer Tupperdose aus Plastik gelagert. Aber ich musste feststellen das hier das Aroma schnell verloren ging. Nun lagere ich meinen Kaffee immer in der Verpackung in der ich Ihn gekauft habe, was aber irgendwie auch nicht so toll ist, da die Packung immer aufgeht und dann das Aroma wieder verloren geht.

Gibt es keine bessere Lösung?

Was sagst du zu Metalldosen?

Ich besitze ein hochwertiges Vakuumiergerät mit dem ich sowohl Behälter als auch Beutel vakuumieren kann. Macht Sinn den Kaffee (ganze Bohnen) darin aufzubewahren und dann an einem dunklen und kühlen Ort zu lagern?

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Ich bin Arne Preuß und kämpfe für mehr hochwertigen Kaffee. Ich teste Kaffees und Espressos in ganzen Bohnen und erstelle Rezepte für Kaffee Feinschmecker.

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Kaffeevollautomaten Freunde | Tipps, Erfahrungen, Bohnenauswahl
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How-to: Kaffee optimal aufbewahren

Wie dein Kaffee schmeckt hängt nicht nur von der Qualität, der Herkunft und Röstung des Kaffees ab. Bei der Zubereitung und Lagerung von Kaffee gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest, damit dein Kaffee seinen vollem Geschmack entfalten kann.

Grundregel #1: Vermeide den Kontakt von Kaffee mit seinen natürlichen Feinden: Sauerstoff, Feuchtigkeit, Wärme und Licht.

Röstkaffee ist ein Frischeprodukt und verliert im Laufe der Zeit an Aroma. Daher empfiehlt es sich, Kaffee nach dem Öffnen zügig zu verbrauchen, denn der Kontakt mit Sauerstoff führt zu einer Oxidation der im Kaffee enthaltenen Öle, Fette und Wachse, so dass der Kaffee nach einiger Zeit sein Aroma verliert und sogar ranzig schmecken kann. Nach Anbruch der Kaffeeverpackung kann dem Aromaverlust durch eine optimale Lagerung und die Auswahl der richtigen Kaffeeverpackung vorgebeugt werden. Hier verraten wir unsere Tipps!

Kaufe Kaffee als ganze Bohne

Gemahlener Kaffee verliert schnell an Aroma. Deshalb empfehlen wir, Kaffee als ganze Bohne zu kaufen. So lässt sich Kaffee effektiver aufbewahren und ohne dass Geschmacksverluste in Kauf genommen werden müssen.

„Don’t hamster your coffee“

Verbrauche deine Kaffeebohnen innerhalb von 4 bis 6 Wochen. Unsere Empfehlung bei gemahlenem Kaffee: Trinke ihn am besten binnen 2 Wochen. Sonst hat sich der Großteil des Geschmacks bereits verflüchtigt.

Mahle deinen Kaffee frisch und.

… fülle nur so viel Kaffee in Mühlen oder Maschinen, wie du in den nächsten Stunden verbrauchen wirst. Wenn du auf der Suche nach einer Kaffeemühle bist, schau dir unseren Test an.

Schütze Kaffee vor seinen natürlichen Feinden

Luft, Feuchtigkeit, Wärme und Licht. Achte darauf, dass die Verpackung deines Kaffees gut geschlossen ist und lagere sie möglichst an einem dunklen, trockenen und kühlen Ort. Zum Beispiel im Küchenregal, einer Schublade oder in der Vorratskammer – Nicht im Kühlschrank! Warum, erfährst du weiter unten.

Auf die Verpackung kommt’s an!

Die Verpackung deines Kaffees sollte ein Aromaventil besitzen und auf ein Röstdatum verweisen. Durch das Ventil können Gase des Kaffees entweichen, ohne dass Luft in die Packung dringt. Das Röstdatum gibt dir Aufschluss darüber, wie frisch dein Röstkaffee wirklich ist.

Warum ist ein Aromaventil wichtig?

Kaffee gibt in den ersten Tagen nach der Röstung Kohlendioxid (CO2) ab, daher sollte Kaffee nach dem Rösten einige Tage ausgasen, bevor er bei dir ankommt. Durch das Aromaventil an der Packung kann CO2 entweichen, aber keine Luft von außen in die Packung hineingelangen.

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Gehört Kaffee in den Kühlschrank?

Wir finden: Nein. Kaffee nimmt leicht Feuchtigkeit und fremde Aromen auf. Und wer möchte schon, dass Kaffee nach Käse oder Zwiebel schmeckt?

Die Kühltruhe ist wirklich nur als Langzeitaufbewahrungsmethode für Kaffeebohnen geeignet. Der Vorteil des Einfrierens ist, dass die Oxidation unterbunden wird, Kaffeeöle einfrieren und volatile Aromen nicht entweichen. Gehe am besten so vor, dass du die Kaffeebohnen in einem luftdichten Behältnis und am besten in kleinen Mengen einfrierst. Nimm am Tag bevor die Bohnen genutzt werden die passende Menge aus der Kühltruhe und lasse sie im verschlossenen Zustand auftauen. Auf diese Weise werden die Bohnen nicht direkt der warmen Zimmerluft ausgesetzt und kondensieren nicht an der Oberfläche. So können Kaffeebohnen effektiv über einen langen Zeitraum aufbewahrt werden.

Aber: Friere deine Bohnen nur ein, wenn es unbedingt sein muss. Passe lieber dein Kaufverhalten an und kaufe nur dann Kaffee, wenn du ihn brauchst. Außerdem solltest du beachten, dass bereits aufgetaute Bohnen nicht wieder eingefroren werden sollten.

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Grüne Kaffeebohnen / Rohkaffee

Haltbarkeit: Wie die meisten Samen, sind grüne Kaffeebohnen gut haltbar. Sie lassen sich problemlos bis zu 36 Monate lagern.

Lagerung: Der Rohkaffee sollte ähnlich wie gerösteter Kaffee licht- und aromageschützt aufbewahrt werden. Empfohlen ist eine kühle Lagerung, die weder zu feucht noch zu trocken ist.

Geröstete Kaffeebohnen

Haltbarkeit: Verpackt in einem Beutel mit dem so genannten Einwegatmungsventil können die gerösteten Kaffeebohnen bis zu 18 Monate lang gelagert werden. Das Aromaventil schützt die Bohnen vor schädlichem Sauerstoff und Wasserdampf und lässt das Kohlendioxid entweichen, das Kaffee in den ersten Tagen nach der Röstung abgibt. Angebrochene Packungen mit Kaffeebohnen oder zu Hause geröstete Bohnen lassen sich unter idealen Lagerbedingungen durchaus 6 bis 8 Wochen ohne wahrnehmbare Aromaverluste aufbewahren.

Lagerung: Geröstete Kaffeebohnen verlieren viel schneller an Aroma als grüne Bohnen. Entscheidend bei der Aufbewahrung ist, dass sie in einer trockenen Umgebung und geschützt vor Licht und Fremdgerüchen gelagert werden. Optimal ist es, die Bohnen mitsamt der Packung in eine luftdichte Keramik- oder Blechdose zu geben und bei einer Temperatur zwischen 10 und 18 Grad Celsius zu lagern. Optional kann die Packung gut verschlossen in die Tiefkühltruhe (trockene Kälte) gelegt werden, vorausgesetzt die Lagerung ist für einen längeren Zeitraum vorgesehen. Wer oft Kaffee trinkt, sollte ihn nicht allzu kalt lagern, denn ständig wechselnde Temperaturen verringern seine Qualität.

Gemahlener Kaffee / Kaffeepulver

Haltbarkeit: Gemahlener Kaffee ist ein relativ empfindliches Frischeprodukt. Er wird deshalb luftdicht verpackt und ist so ungeöffnet bis zu 18 Monate haltbar. Angebrochene Packungen sollten hingegen rasch aufgebraucht werden. Ohne richtige Lagerung verliert das Kaffeepulver bereits nach einer Woche viele wertvolle Aromastoffe. Die Aufbewahrung im Gefrierfach verzögert den unerwünschten Alterungsprozess um einen ganzen Monat.

Lagerung: Gemahlener Kaffee soll, ähnlich wie geröstete Bohnen, unbedingt luftdicht verschlossen und geschützt vor Licht aufbewahrt werden. Angebrochene Packungen sollen in eine Keramik- oder Metalldose verschlossen gelagertwerden. Sauerstoff führt in Kontakt mit dem Kaffeepulver zur Oxidation und zerstört dabei die Röstaromen. Man soll niemals das Kaffeepulver direkt in eine Dose oder einen anderen Behälter umfüllen. Beim Umfüllen gehen zum einen viele wertvolle Aromen verloren, und zum anderen setzten sich an den Dosenrändern Kaffeeöle ab. Diese werden mit der Zeit ranzig und das schränkt den Kaffeegenuss erheblich ein.

Auch Feuchtigkeit kann dem Kaffeepulver großen Schaden zufügen. Neben Aromaverlust kann es zur Schimmelbildung kommen. Aus diesem Grund ist die Lagerung im Kühlschrank, da hier hohe Feuchtigkeit vorherrscht, nicht zu empfehlen. Am besten kann man den gemahlenen Kaffee entweder im Tiefkühlfach (langfristig, trockene Kälte) oder trocken bei einer Temperatur zwischen 10 und 18 Grad Celsius aufbewahren.

Empfehlung: Das beste Kaffeearoma erzielt man, wenn man die gerösteten Bohnen kurz vor dem Kaffeebrühen mahlt und den Kaffee sofort serviert – ohne Warmhalteplatten oder -behälter.

Haltbarkeit: Wie die meisten Samen, sind grüne Kaffeebohnen gut haltbar. Sie lassen sich problemlos bis zu 36 Monate lagern.

Lagerung: Der Rohkaffee sollte ähnlich wie gerösteter Kaffee licht- und aromageschützt aufbewahrt werden. Empfohlen ist eine kühle Lagerung, die weder zu feucht noch zu trocken ist.

Geröstete Kaffeebohnen

Haltbarkeit: Verpackt in einem Beutel mit dem so genannten Einwegatmungsventil können die gerösteten Kaffeebohnen bis zu 18 Monate lang gelagert werden. Das Aromaventil schützt die Bohnen vor schädlichem Sauerstoff und Wasserdampf und lässt das Kohlendioxid entweichen, das Kaffee in den ersten Tagen nach der Röstung abgibt. Angebrochene Packungen mit Kaffeebohnen oder zu Hause geröstete Bohnen lassen sich unter idealen Lagerbedingungen durchaus 6 bis 8 Wochen ohne wahrnehmbare Aromaverluste aufbewahren.

Lagerung: Geröstete Kaffeebohnen verlieren viel schneller an Aroma als grüne Bohnen. Entscheidend bei der Aufbewahrung ist, dass sie in einer trockenen Umgebung und geschützt vor Licht und Fremdgerüchen gelagert werden. Optimal ist es, die Bohnen mitsamt der Packung in eine luftdichte Keramik- oder Blechdose zu geben und bei einer Temperatur zwischen 10 und 18 Grad Celsius zu lagern. Optional kann die Packung gut verschlossen in die Tiefkühltruhe (trockene Kälte) gelegt werden, vorausgesetzt die Lagerung ist für einen längeren Zeitraum vorgesehen. Wer oft Kaffee trinkt, sollte ihn nicht allzu kalt lagern, denn ständig wechselnde Temperaturen verringern seine Qualität.

Gemahlener Kaffee / Kaffeepulver

Haltbarkeit: Gemahlener Kaffee ist ein relativ empfindliches Frischeprodukt. Er wird deshalb luftdicht verpackt und ist so ungeöffnet bis zu 18 Monate haltbar. Angebrochene Packungen sollten hingegen rasch aufgebraucht werden. Ohne richtige Lagerung verliert das Kaffeepulver bereits nach einer Woche viele wertvolle Aromastoffe. Die Aufbewahrung im Gefrierfach verzögert den unerwünschten Alterungsprozess um einen ganzen Monat.

Lagerung: Gemahlener Kaffee soll, ähnlich wie geröstete Bohnen, unbedingt luftdicht verschlossen und geschützt vor Licht aufbewahrt werden. Angebrochene Packungen sollen in eine Keramik- oder Metalldose verschlossen gelagertwerden. Sauerstoff führt in Kontakt mit dem Kaffeepulver zur Oxidation und zerstört dabei die Röstaromen. Man soll niemals das Kaffeepulver direkt in eine Dose oder einen anderen Behälter umfüllen. Beim Umfüllen gehen zum einen viele wertvolle Aromen verloren, und zum anderen setzten sich an den Dosenrändern Kaffeeöle ab. Diese werden mit der Zeit ranzig und das schränkt den Kaffeegenuss erheblich ein.

Auch Feuchtigkeit kann dem Kaffeepulver großen Schaden zufügen. Neben Aromaverlust kann es zur Schimmelbildung kommen. Aus diesem Grund ist die Lagerung im Kühlschrank, da hier hohe Feuchtigkeit vorherrscht, nicht zu empfehlen. Am besten kann man den gemahlenen Kaffee entweder im Tiefkühlfach (langfristig, trockene Kälte) oder trocken bei einer Temperatur zwischen 10 und 18 Grad Celsius aufbewahren.

Empfehlung: Das beste Kaffeearoma erzielt man, wenn man die gerösteten Bohnen kurz vor dem Kaffeebrühen mahlt und den Kaffee sofort serviert – ohne Warmhalteplatten oder -behälter.

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Kaffee richtig aufbewahren

So bleibt der Kaffee aromatisch – die richtige Aufbewahrung macht’s!

Wer kennt das nicht? Ohne den morgendlichen Kaffee kommt man nicht in Schwung (und darf schon gar nicht angesprochen werden). Doch wusstet Ihr, dass Kaffee, wenn er falsch gelagert wird, sein volles Aroma verliert und mehr oder weniger zu braunem Wasser wird?

Wir verraten, wie man Kaffee am besten lagert, damit er möglichst lange aromatisch bleibt und herrlich duftet!

Bohnen statt Pulver

Ja, es mag vielleicht etwas umständlicher sein, und eine Kaffeemühle (oder einen Kaffeevollautomaten) muss man sich auch anschaffen, aber eins ist unbestritten: Kaffeebohnen halten ihr Aroma länger als fertig gemahlener Kaffee.

So hat man die Möglichkeit, den Kaffee immer nur dann zu mahlen, wenn man ihn tatsächlich braucht – und man sollte auch immer nur so viele Bohnen in die Mühle geben, wie man plant über den Tag verteilt zu trinken.

Doch auch Kaffeebohnen sollten innerhalb eines Zeitrahmens von 4 – 6 Wochen verbraucht werden, damit sie ihren vollen Geschmack behalten. Auch hier macht “horten” nicht wirklich Sinn.

Das richtige Gefäß

Die meisten Kaffeeumverpackungen aus dem Supermarkt sind nicht dafür geeignet, den Kaffee auch darin aufzubewahren, wenn die Verpackung einmal geöffnet wurde. Deshalb muss man ihn direkt umfüllen, doch in welches Gefäß? Auf jeden Fall muss es schnell gehen, denn sobald Kaffee beim Umfüllen mit Sauerstoff in Kontakt kommt, kann er auch schon reagieren (und dadurch später ranzig werden). Was sich besonders gut anbietet, sind Gefäße aus Keramik oder Porzellan mit einer Gummidichtung. Sie halten zuverlässig sowohl Gerüche wie auch Hitze, Licht und Feuchtigkeit von dem kostbaren Pulver fern.

Es wird übrigens davon abgeraten, Dosen mit Schraubverschluss zu nehmen, denn in den Gewinden können sich Kaffeepartikel absetzen und oxidieren. Das Ergebnis: ranziger Kaffee, der einen aus den garantiert falschen Gründen sofort hellwach werden lässt. Und auch Tupper- oder andere Kunststoffdosen sind keine gute Wahl: Sie verfügen meist über einen Eigengeruch, der sich sehr schnell auf den Kaffee übertragen kann.

Kaffee im Kühlschrank?

Bloß nicht! Vielleicht erinnern sich manche von Euch noch an Mutters Trick, dass ein kleines Schälchen mit Kaffee im Kühlschrank Gerüche “aufsaugt”. Tja, und genau das tut es auch, wenn man ihn “nur” darin lagern möchte. Zwar mögen durch die niedrigen Temperaturen die Eigenaromen des Kaffees geschützt werden, allerdings nimmt der Kaffee auch die Gerüche von Lebensmitteln und im schlimmsten Fall sogar Feuchtigkeit auf.

Eine Alternative stellt höchstens die Tiefkühltruhe dar, denn hier wird die Oxidation verhindert und die Kaffeeöle werden gefroren. Um allerdings ein aromatisches Ergebnis zu erreichen, sollte man immer nur kleine Portionen einfrieren und einen Tag vor Gebrauch dann im verschlossenen Zustand sanft auftauen lassen.

Ist Vakuum-Kaffee eine Alternative?

Jeder kennt die steinharten Kaffeeverpackungen, in denen der Kaffee im Supermarkt angeboten wird und mit denen man Fenster einwerfen könnte (aber nicht sollte!). Dies wird nicht nur gemacht, damit man die Packungen besser transportieren und lagern kann, sondern auch, weil Kaffee nach der Röstung noch CO2 “ausgast”. Aber: Durch das Vakuumieren geht auch ein wenig des eigentlichen Geschmacks des Kaffees verloren. Eine Alternative sind Ventilpackungen mit Aromaventil, wo zwar das CO2 entweichen kann, aber kein Sauerstoff an den Kaffee gelangt. Allerdings gibt es solche Packungen zumeist nur in Kaffeeröstereien und sie können ziemlich teuer werden.

Dunkel soll es sein!

Ok, der Kaffee ist umgefüllt und in einem geruchssicheren- und neutralen Behältnis untergebracht. Stellt sich nur noch die Frage, wo man ihn lagern sollte. Licht und Wärme sind zwei große Feinde des Aromas, also sollte es dunkel und kühl sein. Wer über eine Vorratskammer verfügt: Glückwunsch, wer nicht, der kann sich immer noch mit einem Schrank behelfen, der möglichst wenig im direkten Sonnenlicht steht. Denn durch die Sonneneinstrahlung wird der Schrank erhitzt und wir stehen wieder vor dem gleichen Problem.

Die beste Lagerung

Wenn die Kaffeeverpackung wiederverschließbar ist dann den Kaffee am besten in der Verpackung in der Verpackung lassen und den Kaffee mitsamt Verpackung in einen dunklen verschließbaren Behälter lagern. Den Kaffee in diesem Fall nicht umfüllen. Kaffee reagiert mit Luft bzw. Sauerstoff. Durch die Zuführung von Luft gehen die schnell flüchtigen Aromen des Kaffee sofort verloren.

Kaffee im Kühlschrank

Kaffee im Kühlschrank ohne luftdichten Schutz aufzubewahren ist nicht empfehlenswert! Zwar verlieren die Kaffeebohnen durch die Kühlung langsamer an Aromen, allerdings saugt der Kaffee Fremdgerüche und Feuchtigkeit geradezu auf. Zwar riecht dein Kühlschrank dann lecker nach Kaffee – allerdings schmeckt dein Kaffee dann leider nicht mehr. Also kein Ort um Kaffee optimal aufzubewahren. Wer hat mitgedacht?! Richtig, daraus kann man drei Tricks ableiten:

1. Du kannst Kaffee im Kühlschrank dann aufbewahren, wenn du die Kaffeebohnen samt Verpackung in ein luftdichtes Behältnis verpackst und selten raus und rein stellst bzw. auf und zu machst. Kritiker dieser Empfehlung sagen, dass durch das ständige raus und rein nehmen des Kaffee die Temperaturveränderungen die Qualität des Kaffees verschlechtert. An diesem Punkt scheiden sich allerdings die Geister. Wichtig ist, dass das Behältnis wirklich luftdicht ist und keine Feuchtigkeit eindringt. Alternativ erfährst du hier, wie du Kaffeebohnen lagern kannst.

2. Wenn dein Kühlschrank unangenehm riecht, stelle einen Teller mit Kaffeesatz oder gemahlenen Kaffee hinein. Warte ein paar Stunden ab. Ét voilà, kein Gestank mehr.

3. Unangenehmes Thema: Du hast ein Date, aber leidest unter Mundgeruch? Keine Panik! Nimm ein paar geröstete Bohnen und kaue sie gründlich. Die antibakteriell wirkenden Substanzen in der Kaffeebohne helfen zu einen wohlriechenden Atem. Die bekannte Kaffeefahne entsteht übrigens nur dann, wenn Kaffee zusammen mit Milch getrunken wird. Probier es aus!

Kaffee einfrieren. Geht das?

Ja, das geht. Du kannst deinen Kaffee in der Kühltruhe einfrieren, allerdings ist dies nur als Langzeitaufbewahrungsmethode empfehlenswert. Die Kälte unterbindet die Oxidation, die Kaffeeöle frieren ein, die flüchtigen Aromen entweichen nicht.

Am besten füllst du dazu die Kaffeebohnen in ein luftdichtes Behältnis. Wenn du kleine Mengen einfrierst, kannst du sie am Tag bevor sie genutzt werden auftauen. Nimm dazu das Behältnis aus der Kühltruhe und lass die Bohnen im verschlossenen Zustand auftauen. Dadurch beugst du der Kondensierung durch die warme Zimmerluft vor.

So kannst du Kaffeebohnen praktisch und effektiv über einen langen Zeitraum aufbewahren. Aber: Einmal aufgetaute Bohnen sollten nicht wieder eingefroren werden.

Kaffee optimal lagern.

Hier gehts zu den Tipps & Tricks!

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Kaffee richtig aufbewahren

Hat man die Lieblingskaffee-Mischung endlich zu Hause, stellt sich zunächst die Frage, wie man an dieser möglichst lange Freude hat. Denn das Aroma eines guten Kaffees ist flüchtig und Omas alte Kaffeedose sieht zwar schön, ist jedoch nicht unbedingt der beste Ort zum Lagern des edlen Pulvers. Und wer den Röster seines Vertrauens nicht direkt um die Ecke hat, ist oftmals auf den Kauf größerer Mengen Kaffee angewiesen. Wie also bewahrt man trotzdem die Frische seines Lieblingsgetränks bei der Lagerung zu Hause?

Zunächst sollte man ein paar „Feinde“ des Kaffeepulvers kennen, die es zu meiden gilt. So sind Hitze, Sauerstoff, Feuchtigkeit, Geruchsstoffe und Licht grundsätzlich vom Kaffee fernzuhalten. Die komplexen Aromen des Kaffees stammen aus den Ölen der Bohne. Bei Zimmertemperatur oxidieren diese schneller und können so ranzig werden und zu unangenehmem Beigeschmack des Kaffees führen.

Kaffee im Kühlschrank aufbewahren?

Entgegen einer weit verbreiteten Empfehlung aber ist von der Aufbewahrung im Kühlschrank abzuraten. Denn hier lagern Lebensmittel und dementsprechend verschiedene Gerüche und Aromen, welche der Kaffee tunlichst nicht annehmen sollte. Da Kaffee Gerüche aller Art praktisch „anzieht“, sollte er generell nicht in der Nähe anderer Nahrungsmittel oder Kräuter aufbewahrt werden. Bei zu starken Temperaturschwankungen allerdings kann sich zudem Kondenswasser bilden, das in das Pulver einziehen und ihm somit Aroma entziehen kann. Ideal ist also die Aufbewahrung an einem trockenen Ort, der etwas unter der Zimmertemperatur liegt.

Kaffee am besten als ganze Bohnen lagern

Wer die Möglichkeit hat, seinen Kaffee selbst zu mahlen, sollte am besten die Bohnen lagern und erst unmittelbar vor der Zubereitung mahlen. Die unzähligen Aromen entfalten sich nämlich unter anderem beim Mahlvorgang und je kürzer der Abstand zwischen diesem und dem Aufbrühen des Kaffees, desto intensiver wird der anschließende Genuss. Natürlich ist es nicht immer möglich, den Kaffee als ganze Bohne zu lagern – schließlich hat nicht jeder eine Kaffeemühle und vielleicht auch nicht die Zeit, seinen Kaffee jeden Morgen frisch zu mahlen.

Kaffeedosen für gemahlenen Kaffee oder Kaffeebohnen

Gerade wenn man den Kaffee gemahlen kauft, aber auch für die Aufbewahrung von Kaffeebohnen ist eine lichtundurchlässige Keramikdose mit Gummiabdichtung zu empfehlen. So wird Licht, Feuchtigkeit und Sauerstoff vom Kaffee ferngehalten. Material, das einen Eigengeruch haben kann, wie etwa Tupperdosen oder andere Plastikbehälter, ist daher nicht zur Aufbewahrung geeignet. Die Kaffeedose selbst schließlich sollte stets an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Wer sich doppelt absichern will, lagert seine Kaffeebohnen in einer Tüte in einer solchen Dose – so sind diese praktisch zweifach „aromageschützt“.

Eine Auswahl an passenden Kaffeedosen findet ihr hier.

Berücksichtigt man all diese Faktoren, kann man das Kaffeearoma bis zu acht Wochen bewahren.

Weitere Kaffee-Tipps:

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14 Kommentare zu “ Kaffee richtig aufbewahren ” Kommentar schreiben →

Einen richtig tollen Blog hast du hier auf die Beine gestellt, mit sehr hilfreichen Artikeln.

Ich bin auch ein Kaffeeliebhaber und versuche momentan mich im Web zu dem Thema zu etablieren 😉 ich wünsche dir viel Erfolg und Spaß mit deinem Blog!

Ich liebe dieses braune Gold 😉 für mich gibt es nichts Schöneres als früh am Morgen neben der Maschine zu stehen und zu merken, wie der Kaffeeduft so langsam in meine Nase krabbelt. Am liebsten genieße ich in aller Ruhe aber auch mal auf die Schnelle geht es auch. Für unterwegs habe ich mir extra eine Termotasse besorgt. So bleibt er immer schön warm ;-).

Ein toller und lesenwerter Blog. Habe mir gerade Maria Sole Bohnen gekauft – im 250g Beutel. Leider bin ich nun noch auf der suche nach einer dunklen schönen Dose 🙂

Hier schaue ich wieder vorbei – wenn ich vor meinem Computer sitze mit einer heißen Tasse Kaffee!

Vielen Dank für diesen Artikel! Es ist m.E. sehr wichtig immer wieder auf die richtige Lagerung hinzuweisen. Schon nach 30min. an der Luft hat sich bei gemahlenem Kaffee ein Großteil der Aromen verflüchtigt. Und die Aromen will ich ja eigentlich in der Tasse haben….

Sehr lesenswerter Post!

Ich habe meinen Kaffee leider immer im Kühlschrank aufbewahrt… Deswegen schmeckte wahrscheinlich mein Kaffee immer nach Zwiebel 😉

Vielen Dank für die Aufklärung und für weiterhin informative Posts zum Thema Kaffee 🙂

Die richtige Aufbewahrung ist schon wichtig. Allerdings bin ich mehr ein Freund von frisch gemahlenem Kaffee und diesen am besten direkt in der French Press aufbereiten. Dann hat man auch kein Kaffeepulver das man lagern muss

Ich finde den Artikel auch sehr lesenswert. Vor allem weil viele Genießer sich immer tolle Maschinen und guten Kaffee kaufen, aber nicht wissen wie man den richtig aufbewahrt.

Außerdem hab ich durch das lesen schon wieder Lust auf Kaffee bekommen, ich bin mal schnell eine Tasse holen 🙂

da kann ich natürlich nicht widersprechen, es finden sich alle Tipps die ich selbst seit Jahren in meinem Blog gebe wieder. Allerdings denken ich, dass Zimmertemperatur bei zügigem Verbrauch (2 Wochen) vertretbar ist. Wer schreibt hier eigentlich? Ich würde mich sehr über persönlichere Komponenten in diesem Blog freuen. Woher kommt eure (deine) Expertise?

sehr schöner Artikel. Besonders den Punkt, dass der Kaffee erst direkt vor dem Aufbrühen gemahlen werden sollte, kann ich nur bestätigen. Seitdem ich von einem Freund eine French-Press und eine Handmühle geschenkt bekommen habe, bereite ich den Kaffee fast ausschließlich so zu. Ein Genuss!

Allen einen schönen Sonntag.

Sehr tolle nützliche Tipps. Werde es in Zukunft besser beachten und den Kaffee besonders gut lagern.

Das Abraten von Kaffeelagerung im Kühlschrank wären mur dann richtig, würde es sich hier um eine offene Langering handeln.

Tatsächlich erhält die Kaffelagerung in geschlossenen Behältnissen im Kühlschrank das Aroma.

Während physikalisch die wärmeren Temparaturen für eine höhere Ausdünstung sorgen, drücken nachweislich die kühlere Grade die Ausdünstung zurück und erhalten so die Aromen länger. Gleiches Prinzip beim Vergasungsprozess von Flüssigbrennstoffen.

Wohl gemerkt, nur wenn das Kaffeebehältnis fest verschlossrn ist und KENE Kühlschrankgerüche an den Kaffee lässt.

Sorry, die winzig kleinen Tasten am Handy haben einige Druckfehler hinterlassen.

Aroma schützen – so sollte Kaffeepulver gelagert werden

Wer über keinen eigenen Kaffeevollautomaten oder eine schicke Kaffeemühle verfügt, greift meist zu fertigem Kaffeepulver. Doch ist die Vakuumverpackung erst einmal geöffnet, tendiert Kaffeepulver dazu, ziemlich schnell sein Aroma zu verlieren, wenn er falsch gelagert wird. Doch wo packt man das feine Pulver am besten rein, um möglichst lange etwas von der Lieblingsbohnenmischung zu haben? Omas alte Metalldose? Ein Plastikgefäß zum Verschließen? Alles falsch! Wir verraten, wie der Kaffee frisch und aromatisch bleibt – bis zu acht Wochen!

Was gilt es zu vermeiden?

Das feine Kaffeearoma hat sechs „große Feinde“ von denen man es möglichst fern halten sollte:

  • Sauerstoff: Benutzt man eine nicht luftdichte Dose (oder noch schlimmer: lässt die offene Kaffeepackung einfach draußen stehen!), gelangt Sauerstoff an den gemahlenen Kaffee. Durch diesen wird eine chemische Reaktion ausgelöst, durch den der Kaffee ranzig – und damit ungenießbar – werden kann!
  • Licht: Direkte Sonneneinstrahlung sorgt dafür, dass die Aromen im Kaffee zersetzt werden. Das Aroma wird dadurch spürbar abgeschwächt und zwar schon nach wenigen Tagen!
  • Hitze & Feuchtigkeit: Durch Temperaturunterschiede (zum Beispiel durch eine Lagerung im Kühlschrank und draußen) kann sich Kondenswasser in der Dose absetzen und in den Kaffee ziehen.
  • Das falsche Material: Früher waren durchsichtige Kaffeedosen aus Plastik ein echter Renner. Heute weiß man, dass, obwohl solche Dosen zwar luftdicht schließen, sie auch die Aromen vorheriger Inhalte speichern und abgegeben können. Hat man vorher also vielleicht Tee in dem Gefäß gelagert, nimmt der Kaffee die Restaromen davon aus und das merkt man dann am Geschmack.
  • Geruchsstoffe: Kaffee, vor allem gemahlen als Pulver, ist sehr anfällig dafür, andere Geruchsstoffe anzuziehen und aufzunehmen. Deshalb sollte man den Kaffee nie im Gewürzschrank oder gar dem Kühlschrank aufbewahren! Außer natürlich, man hat Gerüche im Kühlschrank, die man los werden möchte, dann kann ein kleines Schälchen mit Kaffeepulver helfen – allerdings sollte man den dann später nicht mehr aufbrühen!

Die ideale Aufbewahrungsform von Kaffeepulver

Jetzt wissen wir, was nicht gut für die Aufbewahrung von Kaffeepulver ist, kommen wir zu dem noch wichtigeren Teil: wie macht man es denn nun richtig?

Natürlich ist es am besten, wenn man den Kaffee als Bohnen kauft, ihn direkt einfriert und dann die Kaffeebohnen vor dem Aufbrühen frisch in die Mühle packt. Aber das bedeutet natürlich auch immer etwas Aufwand – etwas, worauf man meistens weder Lust, noch die Zeit für hat. Ganz geschweige denn, dass man dann zusätzlich über einen Kaffeevollautomaten oder eine Kaffeemühle verfügen muss.

Greift man also auf fertig gemahlenes und vakuumverpacktes Kaffeepulver zurück, sollte man schauen, dass man keine zu großen Mengen kauft. Wer nur ab und zu ein Tässchen Kaffee trinkt, kann direkt auf kleinere Gebinde zurückgreifen. Während im Supermarkt die „Mindestgrößte“ meist ein halbes Pfund (also 250 Gramm) ist, kann man bei kleinen Kaffeeröstereien auch noch kleinere Päckchen mit 85 oder 100 Gramm bestellen.

Den gemahlenen Kaffee packt man nun am besten in eine helle und blickdichte Keramikdose mit einer Gummidichtung für die Luftundurchlässigkeit. Keramik verfügt über eine glatte Fläche, an der keine Gerüche haften bleiben können und zudem zieht die helle Farbe weder Hitze noch Sonnenlicht an.

Am besten stellt man diese Keramikdose in einen dunklen Schrank, in dem Temperaturen leicht unter der Zimmertemperatur herrschen (etwa 18° Celsius) und wo sich keine anderen Gewürze oder ähnliches befinden.

Hält man sich an diese Tipps, kann der gemahlene Kaffee sein Aroma bis zu 8 Wochen halten!

Kaffee aufbewahren

15.03.2013, 18:39 Uhr | tze

Kaffepulver nicht im Kühlschrank aufbewahren. Kondenswasser und Gouda-Aroma verderben das Aroma. (Quelle: imago)

Obwohl Kaffee das Alltagsgetränk der Deutschen ist, wird bei der Zubereitung viel falsch gemacht. Wussten Sie zum Beispiel, dass Kaffee ein "Aroma-Magnet" ist, der nicht in den Kühlschrank gehört, und dass er beim Brühen mit kochendem Wasser bitter wird? Wir haben den Kaffee-Sommelier Michael Gliss gefragt, wie man typische Fehler beim Kaffeekochen vermeiden kann.

Lieber Bohnen statt Pulver kaufen

Das A und O ist die Qualität des Kaffees. Man sollte auf frische Ware achten und lieber kleinere Mengen kaufen, die man rasch verbraucht. Optimal sind ganze Bohnen, die man nach Bedarf mahlt. Bohnen bewahren das Aroma, während es sich in Pulver schnell verflüchtigt. Wer sich eine Kaffeemühle anschafft, sollte eine mit Kegel- oder Scheibenmahlwerk wählen, rät der Experte vom Gliss Caffee Contor in Köln. "In einem Schlagmahlwerk entsteht zu viel Hitze, die schadet dem Aroma."

Kaffee bloß nicht im Kühlschrank lagern

Doch auch die Lagerung im Kühlschrank schadet dem Aroma. Kaffee muss kühl, trocken und luftdicht aufbewahrt werden. Am besten lagert man ihn in einer luftdicht verschließbaren Dose. "Kaffee ist ein Aroma-Magnet", betont Gliss. "Falls Sie wirklich Gouda-Kaffee oder Thymian-Kaffee mögen, können Sie ihn in den Kühlschrank oder ins Gewürzregal stellen - ansonsten hat er dort nicht zu suchen." Selbst in geschlossenen Gefäßen lasse es sich nicht völlig vermeiden, dass der Kaffee fremde Gerüche annehme. Gegen den Kühlschrank spreche außerdem der Temperaturunterschied: "Innen ist es fünf bis zehn Grad Celsius kühl, außen 20 Grad und mehr - da bildet sich sofort Kondensflüssigkeit, die den Geschmack beeinträchtigt." Auch in der Tiefkühltruhe verliere Kaffee schnell an Aroma.

Zu grob oder zu fein gemahlen

Es gibt Mahlgrade von 1 bis 13. Bei Grad 1 wird der Kaffee staubfeine, so wie man ihn für die Zubereitung von Mokka auf offner Flamme benötigt. Bei Grad 13 erhält man groben Kaffee, den man beispielsweise in einer Karlsbader Kanne aufbrüht. Für den üblichen Filterkaffee empfiehlt Gliss einen Mahlgrad von drei oder vier.

Wenn der Kaffee dünn und bitter schmeckt

Generell gilt: Je größer die Menge, desto mehr Aromastoffe, Gerbstoffe und Bitterstoffe kann das Wasser aus dem Kaffeepulver herauslösen. Wer zu wenig Kaffee nimmt, erhält eine dünne, eher bittere Brühe. Der Kaffeesommelier empfiehlt mindestens 7,5 bis 8 Gramm pro Tasse, die man je nach persönlichem Geschmack höher dosieren kann. Da Kaffee ein Naturprodukt ist, gibt es kein festes Maß. "Jede Herkunft, jeder Jahrgang schmeckt anders", sagt der Kenner.

Kaffee nicht mit kochendem Wasser aufgießen

Ein häufiger Fehler ist es das Kaffeepulver mit sprudelnd kochendem Wasser zu übergießen. Das Ergebnis schmeckt meistens sehr bitter, denn es werden vermehrt Bitter- und Gerbstoffe freigesetzt. Die optimale Temperatur für ein volles Aroma liegt zwischen 90 und 95 Grad. Doch wie stellt man dies fest, wenn man keinen Wasserkocher mit Temperaturanzeige hat? Gliss erklärt: "Man bringt das Wasser erst mal zum Kochen und wartet dann ab, bis sich die Oberfläche beruhigt hat."

Hartes Wasser, dünnes Aroma

Nicht zu unterschätzen ist, wie sehr der Härtegrad des Leitungswassers den Kaffeegenuss beeinflusst. Je härter, also kalkhaltiger das Wasser, desto mehr bindet es prägnante Säuren im Kaffee. Bei weicherem Wasser kann sich das Aroma voll entfalten. "Bei uns in Köln schmeckt der Kaffee sogar auf jeder Rheinseite anders", sagt der Kaffee-Sommelier. So mancher Genießer bereitet sein Lieblingsgetränk daher mit Mineralwasser zu, doch auch dieses bringt einen Eigengeschmack mit.

Kaffee aufbewahren

Die richtige Aufbewahrung von Kaffee ist für einen anhaltend guten Kaffeegeschmack sehr wichtig. Besonders gemahlener Kaffee reagiert sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse wie Sauerstoff, Licht und Feuchtigkeit. Bei falscher Lagerung wird aus hochwertigem Kaffee so schnell eine Zumutung für die Geschmacksnerven. Die Aufbewahrung von Kaffeepulver und Kaffeebohnen im Kühlschrank ist wegen der Schimmelgefahr übrigens keine gute Idee.

  • Kaffee sollte möglichst kühl, trocken und luftdicht gelagert werden.
  • Kaffeepulver und Kaffeebohnen gehören nicht in den Kühlschrank.

Sauerstoff, Wärme und Feuchtigkeit – die Feinde bei der Aufbewahrung von Kaffee

Kaffee enthält viele empfindliche Inhaltsstoffe wie Kaffeeöle und Fette. Sauerstoff, Wärme und Licht können diese wichtigen Aromastoffe schädigen oder umwandeln. So werden zum Beispiel Fette und Öle durch Oxidationsprozesse ranzig. 1 Der Kaffee kann dadurch ungenießbar werden. Wegen der im Vergleich zu ganzen Bohnen großen Oberfläche reagiert Kaffeepulver wesentlich empfindlicher auf eine falsche Lagerung. In ganzen Bohnen ist der Kaffee etwas besser vor einer falschen Aufbewahrung geschützt. Kaffee kann bei feuchter Lagerung Schimmel ansetzten. Schimmel ist nicht nur gesundheitsschädlich, sondern wirkt sich auch sehr negativ auf den Geschmack aus. Wer als Kaffeegenießer einmal muffigen oder schimmligen Kaffee probieren musste, wird dieses „Erlebnis“ so schnell nicht wieder vergessen.

Grundsätzlich ist eine lange Aufbewahrung von Kaffee zu vermeiden. Angebrochene Packungen mit Kaffeepulver sollten möglichst innerhalb von 2 Wochen verbraucht werden. Die richtigen Kaffeebohnen halten sich etwa doppelt so lange frisch. Kaffeepulver sollte nach dem Kauf nicht in andere Gefäße umgeschüttet werden, da sonst das gesamte Kaffeepulver mit Sauerstoff in Kontakt kommt. Es ist vorteilhafter, die gesamte Packung in eine luftdicht verschließbare Dose aus Metall, Keramik oder Kunststoff (auf störenden Eigengeruch achten!) zu geben. Diese Gefäße eignen sich auch sehr gut für die Lagerung von Kaffeebohnen. Kaffee sondert teilweise Öle und Fette ab, daher müssen zum Beispiel Kaffeedosen regelmäßig gereinigt werden. Die Aufbewahrung von Kaffee sollte möglichst dunkel, kühl und trocken erfolgen. Ganz frisch gerösteter Kaffee muss wegen der Nachgasung von CO2 einige Tage offen stehen. 2 Alternativ können spezielle Aromatüten verwendet werden, die CO2 über ein Ventil entweichen lassen.

Kaffeepulver und Kaffeebohnen gehören nicht in den Kühlschrank. Die Temperaturschwankungen im Kühlschrank fördern die Bildung von Kondenswasser. Dies kann leicht zur Bildung von Schimmel führen. Außerdem nimmt Kaffee gern Gerüche von anderen Lebensmitteln an. Ein nach Salami oder Fisch schmeckender Kaffee ist sicherlich nicht gerade ein Genuss.

Fazit: Kaffeepulver und Kaffeebohnen am besten in luftdichten Behältern an einem kühlen Ort lagern. Der Kühlschrank ist für die Lagerung von Kaffeebohnen und Kaffeepulver ungeeignet.

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