понедельник, 15 января 2018 г.

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Kaffeesorten

Zwar sind weltweit vierzig verschiedene Kaffeesorten bekannt, doch haben die Kaffeesorten Arabica („coffea arabica“) und Robusta („coffea canephora“) mit einem 60- bzw. 36-prozentigen Weltmarktanteil die mit Abstand größte Bedeutung.

Die wichtigsten Kaffeesorten

Arabica-Kaffee wird heute zwischen dem 25. südlichen und dem 23. nördlichen Breitengrad vor allem in Süd- und Zentralamerika (u. a. in Brasilien, Kolumbien, Mexiko und Guatemala), aber auch in Kenia angebaut. Die Arabica-Pflanze, deren Bohnen eine Reifezeit von 9 Monaten aufweisen, wird vorwiegend zwischen 800 und 1.800 Höhenmetern bei jährlichen Niederschlagsmengen zwischen 1.000 und 2.000 mm angebaut. Diese Kaffeesorte wurde im 7. nachchristlichen Jahrhundert im äthiopischen Hochland entdeckt und erstmals im 15. Jahrhundert im Südjemen systematisch kultiviert, bevor sie sich im arabischen Raum verbreitete. Die Anfälligkeit der Arabica gegen die Pilzkrankheit Kaffeerost, die die Blätter der Arabica-Pflanze befällt, sorgte 1870 für ein Ende des Arabica-Anbaus in Ceylon.

Ab Beginn des 20. Jahrhunderts wurde verstärkt Robusta angebaut, da sie im Tiefland bis zu maximal 800 Höhenmetern angebaut werden konnte, während die Arabica höhere, moderat klimatisierte Anbauflächen bevorzugt und in feucht-warmen Niederungen weniger gut gedeiht. Die Kaffeebauern schätzen die Robusta-Kaffeesorte vor allem wegen ihrer im Vergleich zur Arabica-Bohne mit fünf Monaten deutlich kürzeren Reifungszeit und ihrer Widerstandskraft gegen Pilzkrankheiten. Allerdings lassen sich Robusta-Kulturen nur zehn Breitengrade nördlich und südlich des Äquators kultivieren. In dieser Zone liegen die Hauptanbauländer Indonesien, Vietnam, Brasilien, Uganda und die Elfenbeinküste. Die Robusta-Bohne enthält mit 2 bis 4,5 Prozent doppelt so viel Koffein wie Arabica (1,1 bis 1,7 Prozent). Zudem liegt der Chlorogensäure-Anteil etwa fünfzig Prozent oberhalb der Arabica-Werte.

Eine weniger verbreitete Sorte ist die Liberica Kaffeebohne. Sie wächst im Flachland des Westen Afrikas und kann bis zu 20 Meter hoch werden. Aber auch in Südostasien, Liberia, Sierra Leone, auf den Philippinen, Vietnam oder Indonesien ist die Liberica Bohne beheimatet. Im Gegensatz zu den bekannteren Arabica und Robusta Bohnen enthalten die Liberica Bohnen meist mehr Koffein und weniger Zucker und Saft, daher gelten sie als vergleichsweise minderwertig. Jedoch erweisen sich die Liberica Bohnen als widerstandsfähiger gegen Parasiten und bieten eine höheren Ertrag als ihre bekannteren Artverwandten.

Weniger bekannt ist die Excelsa Kaffeebohne. Aufgrund ihres geringen Ertrags macht diese Bohnensorte gerade einmal 1% des Kaffeeanteils auf dem Weltmarkt aus. Doch genau das macht die Bohne zu einem echten Geheimtipp unter Kaffeeliebhabern. Entdeckt wurde die Sorte erst im Jahre 1904 in der Region rund um den Tschadsee im Westen Afrikas. Bei dem Excelsa Kaffee handelt es sich um eine äußerst Robuste Art, die extremen Bedingungen wie sehr wenig Niederschlag und trockenem Boden trotzt. Eine weitere Besonderheit dieser Kaffeepflanze ist die lange Blütezeit, die sich über mehrere Monate hinweg ziehen kann. Geschmacklich lässt sich dieser Kaffee als sehr stark und vollmundig mit einem hohen Koffeinanteil beschreiben.

Weitere Kaffeesorten

Andere Kaffeesorten vereinigen nur einen geringen Marktanteil auf sich:

  • In den westafrikanischen Staaten Sierra Leone und Guinea ist die kleinblättrige Stenophylla-Kaffeepflanze beheimatet, die in bis zu 500 Höhenmetern angebaut werden kann.
  • Die teuerste und seltenste Kaffeebohne Kopi Luwak stammt aus Indonesien. Die Kaffeekirschen werden von Schleichkatzen gefressen und dann ausgeschieden. Im Darm der Tiere verändern sich die Geschmackseigenschaften der Bohne.

Hier findet ihr Infos zu den verschiedenen Kaffeesorten und ihren Besonderheiten.

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Die weltweite Verbreitung der Kaffeepflanze

Nachdem Kaffee zunächst nur in Afrika und Arabien angebaut wurde, sorgten verschiedene europäische Kolonialmächte ab dem 17. Jahrhundert für eine Verbreitung des Kaffeeanbaus nach Ceylon und Java und später im 18. Jahrhundert dann auch in die Karibik und nach Südamerika. Ende des 18. Jahrhunderts war Kaffee eine weit verbreitete Kulturpflanze in den Tropen.

Gibt es regionale Unterschiede in Hinblick auf bevorzugte Kaffeesorten?

Arabica entspricht vor allem dem Geschmacksempfinden in Deutschland, Nordeuropa und in den USA. Die Robusta-Kaffeesorte wurde lange Zeit eher in Südeuropa getrunken, ist jetzt aber auch in Deutschland verbreitet. In Süditalien ist häufig ein Arabica-Robusta-Mischungsverhältnis von 60:40, in Norditalien von 90:10 oder 100:0 anzutreffen. Die Ursache der regional unterschiedlichen Verwendung von Arabica und Robusta liegt in den Produktionskosten: Der Hochlandanbau des Arabica-Kaffees ist deutlich kostenintensiver als der im Tiefland angebaute Robusta-Kaffee.

Wissenswert: Für welches Heißgetränk eignet sich welche Kaffeesorte?

Der leicht mild und süßlich schmeckende Arabica ist eine sehr bekömmliche, magenschonende Kaffeesorte, die im Vergleich zu der Robusta-Kaffeebohne, wegen ihres geringeren Koffeingehalts zu nahezu jeder Tageszeit getrunken werden kann.

Die Chlorogensäure ist harntreibend und kann bei Magenempfindlichkeit Unwohlsein und Verdauungsstörungen auslösen. Daher wird der preiswerte und herbe Robusta häufig dem Arabica-Kaffee beigemischt. Robusta-Beimischungen neigen dazu, den Gesamtgeschmack zu dominieren. Espressokaffee vereint oft die Qualitäten des aromatischen Arabica mit dem kräftigeren, nussigen und bitteren Robusta-Geschmack.

Kaffeemaschine mit Mahlwerk

Insgesamt kommt die Kaffeebohne in vierzig verschiedenen Sorten auf der Welt vor. Jedoch haben sich in den letzten Jahrzehnten zwei Sorten so stark durchgesetzt, dass praktisch alle Kaffeeröster auf diese zwei Sorten zurückgreifen. Dies hängt natürlich auch mit der Anbaufläche und damit mit der Verfügbarkeit zusammen. Verschiedenste Sorten eignen sich für die Kaffeemaschine mit Mahlwerk bestens.

Die Sorte Arabica besitzt einen Weltmarktanteil von 60 %. Die Arabica besitzt relativ wenig Koffein und hat sich mit ihrem milden Aroma durchgesetzt. Die Arabica wird vorwiegend in Afrika und Mittel- sowie Südamerika angebaut.

Die Kaffeebohne Robusta mit 36 % Marktanteil ist wesentlich stärker als die Arabica. Der Vorteil der Robusta im Anbau ist die kürzere Reifezeit und ihre höhere Widerstandsfähigkeit. Die Robusta kann gegenüber der Arabica durch den geraden Einschnitt unterschieden werden. Die Arabica-Bohne besitzt einen eher gewellten Einschnitt. Die Robusta wird im gesamten Tropen- und Subtropengürtel der Welt angebaut. Oft sind es Mischplantagen, in denen Robusta und Arabica gleichermaßen kultiviert werden.

Im Jahr 1904 wurde am Tschadsee in Westafrika die Excelsa gefunden. Diese Bohne eignet sich hervorragend für trockene Böden und trägt selbst in Dürreperioden noch Früchte. Der Weltmarktanteil der Excelsa-Bohne beträgt 1 %.

Die Stenophylla ist ein richtiges Höhengewächs. Die Anbaugebiete dieser Kaffeebohne reichen bis zu 700 m über dem Meer. Angebaut wird die Stenophylla hauptsächlich in Guinea und Sierra Leone, Westafrika. Sie besitzt große und runde Bohnen, die während der Reifung schwarz werden.

Die Liberica ist eine Kaffeebohne aus dem westafrikanischen Flachland, wird aber auch in Südostasien angebaut. Die Bohne selbst besitzt nur wenig Zucker und viel Koffein und gilt aus diesem Grund als eher minderwertig. Zudem dauert die Reifung bis zu 14 Monate. Ihr Vorteil ist ihre Widerstandsfähigkeit gegen Parasiten und die Menge an Früchten, die der Strauch trägt. Der Ertrag der Liberica übersteigt sogar den der Arabica oder der Robusta.

Catimor ist eine Kaffeebohne, die aus einer Kreuzung von Timor und Catura Kaffee entstand. Catimor wiederum wird als Kaffeemischung in Asien angeboten, in der auch die Excelsa-Bohne zu finden ist. Eine weitere Bohne der Mischung ist die Chari, die einen sehr niedrigen Koffeingehalt besitzt und darum als natürlicher Schonkaffee gilt.

Maragogype ist eine Kreuzung aus der Arabica-Bohne mit der Liberica-Bohne. Ihren Namen hat die Bohne von der brasilianischen Hafenstadt Maragogipe. Die Bohne der Maragogype ist sehr groß, was Ihr den Spitznamen Elefantenbohne einbrachte. Angebaut wird die Maragogype in Mexiko und Nicaragua. Der Kaffee aus dieser Bohne ist sehr mild und säurearm.

Zum Schluss die vermutlich teuerste Kaffeebohne der Welt, deren "Reifungsprozess" nicht unbedingt jedermanns Sache ist. Die Kopi Luwak oder Coffee Alamid ist eine Kaffeebohne, die zuerst den Verdauungstrakt einer Schleichkatze, dem Fleckenmusang, passieren muss, bevor sie den Namen Kopi Luwang annehmen darf.

Die Qualität dieser Kaffeebohne ist sehr unterschiedlich, da die Schleichkatzen verschiedene Kaffeebohnen fressen. Dazu kommt es darauf an, wie lange die Kaffeebohne am Waldboden lag und wie die Wetterverhältnisse waren. Das Anbaugebiet, wenn es denn so genannt werden kann, ist Südasien. Ursprünglich war diese Spezialität ein Arme-Leute-Getränk der Einheimischen, da der Plantagenkaffee dem Export und den Kolonialherren vorbehalten war.

earlybird-coffee

Verfasst von: Merlin Stellwag

Kaffee ist ein wunderbares und individuelles Lebensmittel, das über eine wahnsinnig große Bandbreite von unterschiedlichen Aromen und Geschmackstoffen verfügt. Genauso groß wie diese natürlichen Unterschiede beeinflusst aber auch die Art der Zubereitung den Geschmack, den du in der Tasse wiederfindest.

Im folgenden möchten wir dir einen Überblick über die leicht zu nutzenden Zubereitungsmethoden geben, die alle ihre Eigenarten und Besonderheiten haben, aber jede für sich äußerst köstlichen Kaffee produzieren kann! Siebträgermaschinen und Vollautomaten haben wir in dieser Betrachtung mal ausgeklammert – durch ihre höhere Komplexität widmen wir ihnen eigene Artikel.

Grundsätzlich gilt natürlich: Aus einem grottigen Kaffee kannst du auch mit der besten Zubereitungsmethode nichts mehr herausholen! In diesem Fall legen wir dir ans Herz, dich mit qualitativ hochwertigem Kaffee zu beschäftigen, damit das Kaffeekochen auch Spaß macht :)

Welche Zubereitungsmethode dein Favorit wird, hängt besonders davon ab, wie du deinen Kaffee gerne genießt! Am besten, du probierst es einfach mal für dich aus :) Los gehts mit Kaffeezubereitung - Vergleich von earlybird!

Zubereitung mit dem Handfilter

Der Handfilter ist einer der Klassiker der Kaffeezubereitung. Nachdem er noch in den mittleren Dekaden des vergangenen Jahrhunderts eine dominierende Rolle in Omas Küche spielte, sehen wir heutzutage wieder ein deutliches Comeback - mit Recht! Kaum eine Zubereitungsmethode ist so einfach wie der Handfilter und kann gleichzeitig so leckeren Kaffee produzieren.

So funktioniert's:

Optimalerweise nimmst du 12 Gramm filterfein gemahlenen Kaffee für eine Tasse (ca. 200ml). Der Mahlgrad deines Kaffees sollte etwa Speisesalz-fein sein. Den Papierfilter in deinem Handfilter solltest du vor der Benutzung mit heißen Wasser aus dem Wasserkocher ausspülen, dies beseitigt eventuellen Papiergeschmack und bringt den Filter auf eine gute Temperatur.

Unsere Empfehlung:

Wir empfehlen, auf eine Wassertemperatur von ca. 90 °C zu achten, lass daher das Wasser nach dem Aufkochen etwas abkühlen. Ist dein Wasser zu heiß, verbrennen feine Kaffeepartikel und dein Kaffee wird im Geschmack bitter.

Dadurch, dass ein Papierfilter genutzt wird, ist der gefilterte Kaffee auch geschmacklich sehr klar - ein Großteil der Kaffeeöle und eventuell feiner Kaffeesatz wird zurückgehalten.

Zubereitung mit der Filterkaffeemaschine

Die Filterkaffeemaschine funktioniert nach einem ganz ähnlichen Prinzip wie der Handfilter - der wesentliche Unterschied ist, dass du das Wasser nicht per Hand über die Kaffee gießen musst, sondern die Maschine für einen stetigen leichten Wasserfluss sorgt.

Entgegen ihres mittlerweile eher angestaubten und qualitativ minderwertigen Images ist die Zubereitung von Kaffee mit der Filterkaffeemaschine eine Möglichkeit wirklich soliden, guten Kaffee zu produzieren.

So funktioniert's:

Beim Mahlgrad gilt bei der Filterkaffeemaschine ähnliches wie beim Handfilter: etwa so fein wie Speisesalz sollte es sein, tendenziell etwas gröber als beim Handfilter, da die Kontaktzeit mit dem Wasser länger andauert und das Kaffeemehl daher stärker extrahiert wird. Auch hier gilt die Faustregel: 12 Gramm Kaffee auf 200ml Wasser ist ein guter Startwert. Wenn dir der Kaffee zu stark oder zu bitter ist, versuche mal, etwas gröber zu mahlen und etwas weniger Kaffeepulver zu verwenden.

Unsere Empfehlung:

Wenn der Kaffee zu flach oder zu sauer ist, versuche es mit mehr Kaffeepulver und einem feineren Mahlgrad. Häufig ist es am einfachsten und aufschlussreichsten, wenn du nur einen Parameter auf einmal veränderst und die restlichen beibehältst. Dann kannst du am Besten erkennen welche Auswirkung deine Änderung hat.

Außerdem ist es bei der Filterkaffeemaschine besonders wichtig, dass du die Maschine sauber hältst und hierbei auch auf die Innenseite achtest. Kaffeefette und -öle, die sich irgendwann einmal in der Maschine abgesetzt haben, zerstören jedes positive Aroma!

Zubereitung mit der French Press

Die French Press heißt nicht nur French Press, sie stammt wohl auch tatsächlich aus dem Frankreich des 18. Jahrhunderts. Bei dieser auch vergleichsweise einfachen Zubereitungsmethode übernimmt ein Metallsieb, das durch das mit Kaffeepulver versetzte Wasser gedrückt wird, die Rolle des Filters. Da kein Filterpapier zum Einsatz kommt, gehen wesentlich mehr Kaffeeöle und - fette in den fertigen Kaffee über. Der Kaffee schmeckt häufig etwas intensiver, voller und weniger "clean" als bei den Kollegen aus der Filterfraktion.

So funktioniert's:

In der French Press wird eine Gesamtziehdauer von ca. 4:30 min angestrebt. Aus diesem Grund muss das Kaffeemehl wesentlich gröber gemahlen werden als bei jeder anderen Kaffeezubereitungsmethode. Eine Partikelgröße wie bei Gries etwa sollte richtig sein. Je feiner das Kaffeemehl im Vergleich ist, desto stärker werden die einzelnen Partikel des Kaffees extrahiert und umso leichter entsteht ein bitterer Geschmack.

Ein gutes Rezept für French Press ist das folgende: Mahle ca. 60 Gramm Kaffee auf einen Liter Wasser möglichst grob. Spüle dann die French Press mit heißem Wasser aus. Gib den Kaffee in die Kanne und gieße ca. 150ml Wasser auf. Das Wasser sollte eine Temperatur von etwas über 90 °C haben, 92-93 °C sind perfekt. Lass das Wasser nach dem Kochen daher ruhig noch etwas abkühlen. Nach einer Ziehzeit von 30 Sekunden füllst du das restliche Wasser in die French Press und lässt nochmal 4 Minuten ziehen.

Nach insgesamt 4:30 Minuten solltest du mit einem großen Löffel die Schaum- und Kaffeepulverschicht auf der Oberfläche abschöpfen, den Stempel aufsetzen und langsam und vorsichtig den Kaffeesatz auf den Boden drücken. Etwas ruhen lassen und dann frisch eingießen!

Richtig zubereitet ist Kaffee aus der French Press ein wahrer Genuss und vor allem eine besonders leichte Methode, um auch größere Mengen Kaffee zuzubereiten!

Unsere Empfehlung:

Der häufigste Fehler, warum Kaffee aus der French Press nicht schmeckt, ist der Mahlgrad des Kaffees! Von daher: kein vorgemahlenes Pulver nutzen, sondern selber mahlen! Der richtige French Press Mahlgrad ist deutlich gröber, als du vermuten würdest. Wenn der Kaffee aus deiner French Press zu bitter ist, liegt das vermutlich an einem zu feinen Mahlgrad oder an zu heißem Wasser bzw. einer zu langen Ziehzeit.

Zubereitung mit der AeroPress

Bei der AeroPress handelt es sich um eine relativ neue Art der Kaffeezubereitung. Prinzipiell ist die AeroPress eine Kombination aus French Press und Filterkaffee – jedoch zieht der Kaffee etwas länger als beim Handfilter (ca. 1-1,5 Minuten) und wird dann mit einem Stempel durch ein kleines Filterpapier gepresst. Der Unterschied zur French Press besteht daher darin, dass das Papier viele Kaffeeöle und -fette herausfiltert. Beim Kaffee aus der AeroPress handelt es sich um einen sehr klaren, feinen Kaffee, der die Eigenheiten des jeweiligen Kaffees schön herausstellt.

So funktioniert's:

Die AeroPress ist vergleichsweise einfach zu bedienen: Den Kaffee etwas gröber mahlen als Filterkaffee (aber nicht viel, ihr erinnert euch: Speisesalz), 15 Gramm in die AeroPress geben und nach kurzem Umrühren eine Minute ziehen lassen. Nochmals umrühren, durch den Filter pressen, genießen! Aus diesen Gründen bieten wir euch auch unser Starter-Set mit einer AeroPress an - sehr viel einfacher kann man sich qualitativ hochwertigem Kaffee nicht nähern!

Zubereitung mit dem Herdkännchen

Das Herdkännchen ist die klassische Zubereitung der italienischen Haushalte. Ist mal keine Espresso-Bar mit Siebträgermaschine zur Hand, wird klassischerweise der Gasherd angeworfen und ein Mokka zubereitet. Einer der größten Hersteller ist das ebenfalls italienische Unternehmen Bialetti, welches häufig als Synonym für Herdkännchen genutzt wird. Häufig wird davon gesprochen, im Herdkännchen einen Espresso zuzubereiten, was genau genommen nicht ganz korrekt ist. Das längere Getränk, das einem Herdkännchen entstammt, wird daher folgerichtig als Mokka bezeichnet. Besonders etwas dunkler geröstete Kaffees oder explizite Espresso-Röstungen schmecken meist am Besten aus dem Herdkännchen.

So funktioniert's:

Ein Mahlgrad, der etwas gröber ist als ein Espresso-Mahlgrad, passt meistens recht gut. Häufig kannst du ein geschmacklich besseres Ergebnis erzielen, wenn du bereits heißes Wasser in das Herdkännchen gibst, und es dann nur noch die letzten Grade zum Kochen bringst. Das gesamte Kännchen wird dann nicht so heiß, und der Kaffee verbrennt nicht so leicht.

Unsere Empfehlung:

Versuche auch mal, den Kaffee aus dem Herdkännchen mit heißem Wasser zu verlängern - so kannst du sehr leicht eine große Tasse Kaffee zubereiten, die auch noch klasse schmeckt :)

Du siehst, es gibt eine Menge Zubereitungsarten zu entdecken! Welche davon dein persönlicher Favorit wird, hängt von dir ab. Aber keine Sorge: earlybird coffee hat für dich immer den passenden Kaffee im Angebot – auf der Verpackung und online zeigen wir dir, welche Zubereitungsmethode am optimal geeignet ist! Viel Spaß beim Testen!

5 Kommentare

Möchte mich nur für den sehr aufschlussreichen Artikel bedanken. Hab mir eine French Press gekauft ohne zu wissen wie das eigentlich geht, hab dann freestyle Kaffe darin gemacht und musste jetzt erst mal googeln, wieso dass nicht schmeckt. Jetzt bin ich schlauer und freue mich schon auf meine nächste Portion richtig zubereiteten und sicher leckeren Kaffee ?

Ziehe diese Methoden sicher jeder umweltbelastenden Maschine vor. Mit solchen Kapseln wird nur unnötig Müll produziert! Zudem ist das hirnrissig komplett überteuerten Kaffee in Kapseln zu kaufen!

du scheinst noch NIE einen richtigen Kaffee getrunken zu haben!

Hallo Toni, sehr interessanter Aspekt den du hier einbringst! Wir haben gemerkt, dass immer mehr Menschen daran interessiert sind, keinen Kapselmüll zu produzieren und feststellen, dass auch Zubereitungsmethoden, die nicht tausende von Euro kosten tollen Kaffee produzieren können. Wie trinkst du denn zuhause deinen Kaffee?

Das sind doch Zubereitungsarten aus dem letzten Jahrtausend.

Heute gibt es Kaffeemaschinen oder Kaffeevollautomaten für Kaffee, Espresso, Cappuccino usw. oder Machinen mit Kaffeepads oder Kapseln wie. z.B. Nespresso.

Hier kann der Kenner aus Dutzenden von Produkten auswählen.

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Kaffeesorten im Überblick: Von Arabica bis Kopi Luwak

Welche Kaffeesorte ist die richtige für dich?

Bald ist es wieder so weit. Meine Packung Espresso-Bohnen neigt sich dem Ende zu und ich stehe wieder vor dem Regal mit immens vielen Kaffeesorten und kann mich nicht entscheiden. Dabei befolge ich beim Kaffeekauf schon einige Kriterien wie etwa, dass der Kaffee biologisch und nachhaltig angebaut sein sollte. Im Laufe meiner Kaffeetrink-Karriere habe ich schon viele Kaffeesorten getestet. Ich könnte einfach die Kaffeesorte kaufen, die in meinem persönlichen Test am besten abgeschnitten hat (es ist natürlich unser aromatische und milde Happy Coffee Kaffee).

Doch das breite Angebot macht neugierig, ob der vielen Kaffeesorten noch mehr Geschmackserlebnisse zu erkunden. Das Angebot an Kaffeesorten erscheint unermesslich. Allein Starbucks, Tchibo und Nespresso bieten je ca 20 verschiedene Kaffeesorten an. Dazu kommen kleinere Röstereien und Kooperativen sowie eigene Kaffeesorten von Aldi, Lidl & Co.

Gibt es so viele Kaffeesorten wie Kaffeearten?

Insgesamt gibt es 103 verschiedene Kaffeearten. Daraus könnte man nun logisch folgern, dass es auch etwa 103 verschiedene Kaffeesorten gibt. Doch die Wahrheit ist: es sind weitaus mehr Kaffeesorten, jedoch beruhen sie nicht auf den 103 verschiedenen Arten, sondern maßgeblich auf zwei Arten: der Coffea Arabica und der Robusta, einer Untergattung der Coffea Canephora.

Die Arabica Bohnen machen rund 70% des Kaffeemarktes aus und die Robusta Bohnen rund 30%. Den letzten kleinen Marktanteil an Kaffeesorten teilen sich Bohnen wie Liberica, die teure Kopi Luwak und die Kreuzung Maragogype auf, die gerade in einer Sonderedition von Nespresso angeboten wird.

Kaffeesorten nach Kaffeearten im Überblick

Eine Kaffeeart ist zunächst eine biologische Unterscheidung und kann nicht mit Kaffeesorten gleich gestellt werden. Jedoch ist die jeweilige Kaffeeart die Basis der aus ihr hergestellten Kaffeesorten. Hier stellen wir euch die wichtigsten Arten im Überblick vor:

Arabica Kaffesträuche sind sehr sensibel und bedürfen eines kühlen und stabilen Klimas zwischen 18 und 22 Grad. Darum wachsen sie bevorzugt in Höhenregionen ab 1000 Metern Höhe. Aufgrund der kühleren Temperaturen reift die Kaffeekirsche recht langsam aus und kann so mit der Zeit ein vielfältiges Aroma entwickeln, dass sich auch in den Kaffeesorten widerspiegelt. Das klassische Merkmal der Arabica ist die geschwungene Narbe auf der flachen Seite der Bohne.

Der Kaffeestrauch der Robusta ist – wie es sein Name schon sagt – robuster und kann auch im flachen Land mit seinen höheren Temperaturen und starken Temperaturschwankungen gut gedeihen. Kaffeesorten auf Basis der Robusta zeichnet ein weniger vielfältiges aber sattes, erdiges und säurearmes Aroma aus. Optisch ist die Robusta Bohne kleiner als die Bohne der Arabica und hat eine gerade Narbe.

Die Liberica Bohne hat nur einen sehr geringen Marktanteil. Die Früchte des Liberica Kaffees sind härter, saftloser, enthalten nur wenig Zucker, dafür aber viel Koffeein. Diese Eigenschaften dürften der Grund dafür sein, dass Kaffeesorten mit dieser Bohne aromatisch nicht mit denen der Arabica und Robusta mithalten können.

Maragogype

Der Maragogype Kaffeestrauch ist eine Kreuzung aus Arabica und Liberica Kaffee und zeichnet sich durch robuste, besonders große, milde und säurearme Früchte aus. Darum sind Kaffeesorten der Maragogype besonders magenschonend und eignen sich eher für Filterkaffee und die Pressstempelkanne. In einer Sonderedition bietet Nespresso gerade eine eigene Sorte der Maragogype an.

Kopi Luwak

Berühmt als Katzenkaffee ist der Kopi Luwak die teuerste Kaffeesorte der Welt. Er ist keine eigene Art, in seiner Herstellungsart aber ganz besonders. Denn für den Kopi Luwak durchlaufen die Kaffeekirschen zunächst den Darmtrakt von Schleichkatzen, wodurch sie ein eigenes Aroma entfalten, das als erdig und schokoladig beschrieben wird. Der teuerste Kaffee der Welt kommt jedoch den Katzen teuer zu stehen.

Denn um den begehrten Kaffee zu produzieren, werden zig‘ tausende Schleichkatzen in kleine Käfige gesperrt, wo sie nichts als Kaffeekirschen zu essen bekommen. In Folge dessen leiden sie nicht nur an psychischen Erkrankungen, sondern auch an Nährstoffmangel.

Wie entstehen die verschiedenen Kaffeesorten?

Während die Kaffeearten die Basis der Kaffeesorten bilden, macht der Anbau- und Herstellungsprozess ihren Facettenreichtum aus.

Zunächst beeinflusst das Anbaugebiet die Kaffeesorten. Hoch qualitative Kaffeesorten werden – besonders im Falle des Arabicas – in Hochlandgebieten angebaut, um möglichst lange Reifungsprozesse zu ermöglichen. Kaffeesträucher, die in Mischwäldern statt in Monokulturen wachsen, gedeihen in natürlicher Umgebung auf einem Boden, der einen höheren Nährstoffgehalt hat.

Zudem ist hier der Schädlingsbefall geringer, so dass die Kaffeebauern weniger Pestizide und Düngemittel einsetzen müssen.

Bei der Aufbereitung nach der Kaffeeernte ergeben sich weitere Unterschiede, die die Qualität und den Geschmack des Kaffees beeinflussen und so die Vielfalt der Kaffeesorten hervorrufen.

Einige Produzenten legen die Kaffeekirschen gleich nach der Ernte zur Trocknung auf den sonnigen Boden oder so genannte “Dry Beds”. Während der Trocknung nehmen die Bohnen das süße Aroma aus dem Fruchtfleisch auf.

Bei der nassen Aufbereitung wird das Fruchtfleisch von den Bohnen entfernt. Dann werden die Bohnen in einem Gärungsprozess fermentiert. Dies geschieht auch unter Beigabe von Wasser und bestimmt maßgeblich die Geschmackseigenschaften der Kaffeesorten.

Manche Produzenten polieren die Bohnen sogar. Das hat zwar keinen Einfluss auf den Geschmack. Doch was glänzt, verkauft sich auch besser.

Ein Merkmal qualitativer Kaffeesorten ist auch, dass die Bohnen am Ende mit Luft gereinigt werden. Bei der so genannten Luftreinigung werden kleine Restbestände (Holz, Schalen, etc.) von dem Bohnen geblasen.

Alles eine Frage der Röstung

Neben der Unterscheidung Arabica und Robusta ist den meisten Kaffeetrinkern die Unterscheidung Kaffeebohne und Espressobohne geläufig. Alle Kaffeebohnen eignen sich zur Herstellung von Kaffeebohnen oder Espressobohnen. Ob am Ende ein Kaffee oder Espresso als Kaffeesorte im Verkaufsregal steht, hängt maßgeblich von der Dauer der Röstung ab. Kaffeebohnen für Filterkaffee werden zwischen 5 und 13 Minuten geröstet, während Espressobohnen bis zu 20 Minuten geröstet werden und etwas weniger Säre enthalten.

Die Mischung macht’s

Die meisten von Anbietern wie Starbucks, Tchibo und Nespresso angebotenen Sorten sind Blends. Das heißt es sind Mischungen verschiedener Kaffeearten aus verschiedenen Anbaugebieten. Durch die Mischung können entweder besonders günstige Kaffeesorten angeboten werden, indem einem qualitativ hochwertigem Kaffee ein schlechterer Kaffee beigemischt wird. Oder es wird eine besonders ausgewogenen Mischung mit harmonischem Geschmack erzielt.

Nur wenige Kaffeeanbieter wie etwa Coffee Circle bieten ausschließlich Single Origins an. Dies sind Kaffeesorten, die lediglich aus einer Kaffeeart von einem Anbaugebiet bestehen. Diese Kaffeesorten haben einen exklusiven Charakter, da man den reinen, durch die Herkunft geprägten Geschmack erfahren kann. Kaffeesorten im Single Origin schneiden zudem in Tests meist sehr gut ab.

Welche Kaffeesorte für welche Zubereitungsform?

Kaffeesorten für Kaffeevollautomaten

Da mit Vollautomaten primär Cappuccino, Latte Macciato und Espresso zubereitet werden, bieten sich hier diverse Sorten des Espresso Kaffees an. Ob als Single Origin oder Blend ist eine Frage des Geschmacks.

Kaffeesorten für Siebträger

Siebträgermaschinen sind die Experten-Maschinen für Kaffeespezialitäten auf Espresso-Basis. Daher sollten hier ausschließlich Kaffeesorten mit einer Espresso-Röstung verwendet werden.

Kaffeesorten für Filterkaffee und Pressstempelkanne

Hier sollten Kaffeesorten mit kürzerer Röstung von bis zu 13 Minuten und geringer Säure verwendet werden. Wer einmal nicht zur Arabica oder Robusta Bohne greifen möchte, kann Sorten auf Basis der Maragogype probieren. Diese wird speziell für Filterkaffee und Pressstempelkannen empfohlen und gilt als ungeeignet für Espresso-Spezialitäten.

Welche Kaffeesorten sind Testsieger?

Für uns vom Happy Coffee Team sind klar die Kaffeesorten Testsieger, deren Bohnen nachhaltig und Fair angebaut wurden. Da die Produzenten hier einen großen Wert auf das Herstellungsverfahren legen, finden sich im nachhaltigen und fairen Segment auch viele qualitativ hochwertige Kaffeesorten. Happy Coffee auf der ganzen Linie.

Und die beste Kaffeesorte ist natürlich unser eigener Happy Coffee.

Artikelbild: jarmoluk (CC0 Public Domain)

Über die Autorin: Mit Latte Macchiato aus dem heiß geliebten Porzellan-Espressokocher beginnt für Deva ein guter Start in den Tag. Sie hat Philosophie und performative Kunst studiert und lebt und arbeitet in Hamburg. Neben Kaffee interessiert sie gesunde Ernährung, Tanzen und Surfen.

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Kaffee-Arten Übersicht und Vergleich

Gehörst du auch zu denen, die auf ihren morgendlichen Kaffee niemals verzichten können? Während ich hier sitze und diesen Artikel schreiben – ratet mal, was vor mir steht – genau: eine große Schale Kaffee. Würde man so ein Getränk in einem Restaurant oder einer Bar bestellen, wäre es wahrscheinlich einfach nur ein “Milchkaffee”. Aber wer schon einmal bei Starbucks oder irgendeinem anderen Coffeeshop gewesen ist, der kenn die riesige Auswahl an verschiedenen Kaffeesorten, die dort auf der Getränkekarte stehen. Aber was ist nun ein “Kaffee Lungo” und worin besteht der Unterschied zwischen einem “Espresso” und einem “Ristretto”? In diesem Artikel will ich einmal versuchen, die einzelnen Kaffee-Arten zu vergleichen und die Unterschiede zu erklären. Diese Kaffee-Infografik die ich im Netz dazu gefunden habe, stellt die einzelnen Arten und Größen sehr gut dar.

Espresso, doppelte Espresso, Ristretto und Lungo

Der Espresso ist einer der stärksten Heißgetränke im Kaffee-Segment. Er stammt ursprünglich aus Mailand und braucht zwei wichtige Komponente: heißes Wasser und Druck. Das verwendete Kaffeepulver sollte extrem fein gemahlen sein und die Bohne dunkel geröstet. Dadurch erhält der Espresso auch seine schwarze Farbe. Der Ristretto und der Lungo sind praktisch Unterformen des Espressos. Sie werden einfach mit mehr oder weniger Wasser hergestellt und sind daher entweder etwas stärker oder schwächer im Geschmack – grundsätzlich aber sehr ähnlich.

Kaffee Americano

Streng genommen könnte man sagen, der “Kaffee Americano” ist ein mit Wasser gestreckter Espresso. Von der Substanz und vom Geschmack ist dieses Getränk dem “normalen, deutschen Kaffee” am nächsten.

Cafe Macchiato und Latte Macchiato

Das Wort “Macchiato” kommt natürlich aus dem Italienischen und heißt übersetzt “bedeckt oder befleckt”. Sowohl der Cafe Macchiato als auch der Latte Macchiato sind beide mit Milchschaum bedeckt, daher auch die Namensgebung. Für die Zubereitung dieser Kaffee-Art werden, ähnlich wie beim Espresso, stark geröstete Bohnen und natürlich Milch bzw. Milchschaum verwendet. Es gibt dabei noch die Sonderform “Latte”. Auf der Kaffee-Infografik sieht man den Unterschied dabei ziemlich gut. Der Unterschied zum “Latte Macchiato” ist dabei einfach nur die Art und Verwendung der Milch.

Cappuccino und Dry Cappuccino

Übersetzt heißt “Cappuccino” einfach nur “Kapuziner” und auch diese Kaffeespezialität kommt, wie man ahnen kann, aus Italien. Für die Zubereitung braucht man Espresso, Milchschaum und heiße Milch. In Deutschland gehört der Cappuccino zum beliebtesten Kaffee überhaupt. Laut Wikipedia trinken fast 16% der Deutschen einen solchen Kaffee mindestens einmal pro Woche. Der Unterschied zum “Dry Cappuccino” liegt auch hier wieder im Detail. Die Dry-Variante enthält schlicht weniger Milch, dafür aber mehr Milchschaum.

Cafe au Lait und Cafe con leche

In Deutschland würde man einfach nur Milchkaffee sagen und beide Varianten sind im Prinzip genau das. Der “Cafe au Lait” kommt aus Frankreich und der “Cafe con Leche” aus Spanien. Beide bedeuten übersetzt “Kaffee mit Milch”. Der einzige Unterschied besteht darin, dass die spanische Variante mit Filterkaffee und die französische mit “French Press” (Stempelkanne) zubereitet wird.

Cafe con panna, Kaffee Breva und Vienna Coffee

Alle drei Kaffee-Arten haben eins gemeinsam: Schlagsahne und Espresso. Der “Cafe con panna” wird ausschließlich mit Sahne und Espresso zubereitet. Beim “Breva” wird die Sahne mit Milchschaum vermengt und der “Vienna Coffee” (übersetzt Wiener Kaffee) enthält die gleichen Zutaten wie der Breva, allerdings werden hier Schlagsahne und Milchschaum auf den Espresso getrennt geschichtet.

Cafe Mocha

Diese Kaffeezubereitung ist ein Mix-Form aus heißer Schokolade, Espresso und Cappuccino. Oder anders gesagt ist der “Cafe Mocha” einfach nur ein Cappuccino mit Schokoladensirup oder heißer Schokolade.

Eiskaffee, Affogato und Cafe con hielo

Gerade im Sommer ist der Eiskaffe ein absoluter Topseller unter allen Kaffee-Sorten und die Zubereitung ist denkbar einfach: ein doppelter Espresso und 2 Kugeln Vanille-Eis hinein und fertig. Die etwas kleine Variante wäre dabei der “Affogato”. Man könnte sagen, dass ist ein halber Eiskaffee, denn er enthält tatsächlich von allem genau die Hälfte: einfacher Espresso und nur eine Kugel Eis. Die kalorienärmere Variante wäre der “Cafe con hielo” (spanisch, übersetzt “Kaffee mit Eis”), der nur mit Eiswürfeln zubereitet wird.

Kaffee richtig servieren – Glas statt Tasse

Nun kennt ihr die Unterschiede der verschiedenen Kaffeespezialitäten. Aber wie serviert man das Heißgetränk nun richtig und vor allem stilvoll? Der Nachteil einer “normale” Kaffeetasse ist, dass sie nicht durchsichtig ist und damit keinen Einblick auf die Zutaten gewährt. Aber gerade bei einem Latte Macchiato oder einem Cappuccino sieht die Schichtung der einzelnen Komponenten besonders eindrucksvoll aus. Eine Alternative zur Tasse wäre das Kaffeeglas. Das sind prinzipiell einfach nur Tassen aus Spezialglas, dem sogenannten Borosilikatglas. Es ist besonders gehärtet und hält auch extreme Temperaturen aus. Ein gutes Kaffeeglas ist zudem auch doppelwandig und gibt die Temperatur nicht an die Außenwand ab. Somit kann man sich nicht die Finger verbrennen. Eine Übersicht an tollen Kaffeegläsern findet ihr unter diesem Artikel.

Kaffee-Arten weltweit

Die Trink- und Genusskultur ist in jedem Land auf dieser Erde anders und von kaum einem Getränk gibt es derart viele Variationen, wie vom Kaffee. Deutschland ist sicherlich eines der Länder, dass für seinen Kaffee-Import bekannt ist. Aber wie sieht es mit den Trinkern des Bohnengebräus aus? Im Blog von momondo haben wir dazu eine sehr umfangreiche und detaillierte Infografik zum Kaffeegenuß aus aller Welt gefunden. Demnach gibt es in Italien über 100.000 Cafés und 60 Millionen Menschen, die gern dieses koffeinhaltige Getränk genießen. Interessanterweise sind dort Cafés anders konzipiert als in Deutschland: während wir uns gern dabei Zeit nehmen und bei Trinken plaudern, so trinkt man in Italien seinen Kaffee eher allein und im Stehen. Auch in Spanien und Portugal gibt es eigene Trinkgewohnheiten und Zubereitungsarten: von Cortado, über Cimbalino bis hin zum Tinto: jedes Land hat seine eigene Rezepte.

Amerikanische Kaffee-Trinker

Im Durchschnitt trinken amerikanische Kaffeetrinker 3,1 Tassen Kaffee am Tag. In Seattle gibt es zehnmal so viele Cafés pro Kopf wie in anderen Städten der USA. 103 Millionen – das ist die Zahl der Amerikaner über 18, die täglich Kaffee konsumieren – das entspricht mehr als einem Drittel der Bevölkerung. Tee war in Amerika beliebter als Kaffee, bis ein Gesetz von 1767 die Preise in die Höhe steigen ließ. Der Aufstand der Teeverkäufer ist bis heute bekannt als „Boston Tea Party“.

Beliebte amerikanischen Kaffee-Arten:

  • Americano (2 Teile heißes Wasser, 1 Teil Espresso)
  • Iced Coffee (1 Glas voll Eiswürfel, 1 Teil Kaffeesahne und Zucker, 3 Teile Filterkaffee)
  • Red Eye (1 Teil Filterkaffee, Espresso)
  • Drip Coffee (reiner Filterkaffee)

Italienische Kaffee-Trinker

Anders als in vielen anderen Ländern der Welt sind italienische Cafés nicht dazu gedacht, stundenlang miteinander zu plaudern – hier trinkt man seinen Kaffee allein und im Stehen. Im Land mit der Stiefelform gibt es über 100.000 Cafés und 60 Millionen Einwohner. Damit besitzt Italien mehr Cafés pro Kopf als irgendein anderes Land der Welt. Lauwarm anstatt heiß – Italiener erwarten, dass ihr Kaffee mit genau der richtigen Temperatur serviert wird, um ihn direkt austrinken zu können. In Italien ist Kaffee ein Espresso und Italiener trinken selten nach dem Mittagessen Kaffee mit Milch. Es ist dagegen weit verbreitet, „un caffé“ nach dem Mittag- und Abendessen zu sich zu nehmen.

Beliebte italienischen Kaffee-Arten:

  • Caffé (ein starker Espresso)
  • Caffé Macchiato (1 Esslöffel Milchschaum, 1 Teil Espresso)
  • Cappuccino (1 Teil geschäumte Milch, 1 Teil Espresso)
  • Caffé Lungo (2 Teile heißes Wasser, 1 Teil Espresso)
  • Caffé Affogato (1 Esslöffel Eiscreme, 1 Schuss Espresso)

Spanische Kaffee-Trinker

In Spanien ist das Frühstück die kleinste Mahlzeit des Tages und besteht für gewöhnlich nur aus einem Kaffee und einem Tostada (getoastetes Brot), das mit Olivenöl beträufelt oder pürierten Tomaten bestrichten ist. Natural und Mezcia – die zwei größten Kaffeemarken in Spanien. Bei Mezcia werden 20-30% der rohen Kaffeebohnen mit einer feinen Schicht Zucker bestäubt, bevor sie geröstet werden. Eje Cafetero, auch bekannt als die „Kaffee-Achse“ von Kolumbien, ist der Ort, an dem im Land der meiste Kaffee angebaut wird. Die Natur ist hier ebenfalls von umwerfender Schönheit.

Beliebte spanischen Kaffee-Arten:

  • Café con Leche (2 Teile heiße Milch, 1 Teil Espresso)
  • Café Carajillo (1 Schuss Kaffee, 1 Schuss Brandy, Whisky oder Rum)
  • Cortado (1 Teil warme Milch, 1 Teil Espresso)
  • Chaqueta (1 Teil Aguapanela, 1 Teil Kaffee)
  • Tinto (Kaffee im Espresso-Stil)

Portugiesische Kaffee-Trinker

Portugiesische Kolonisten sind zum Teil für den weltweiten Erfolg des Kaffees verantwortlich, da sie im frühen 19. Jahrhundert Kaffeeplantagen in Brasilien anbauen ließen. Die Mehrheit des Kaffees, der heute in Portugal serviert wird, stammt aus Brasilien. Im Jahr 2001 brachte Brasilien eine nach Kaffee duftende Briefmarke heraus.

Beliebte portugiesischen Kaffee-Arten:

  • Cimbalino (1 großer Schuss Espresso)
  • Galao (3 Teile aufgeschäumte Milch, 1 Teil dünner Kaffee)

Deutsche Kaffee-Trinker

Deutschland ist nach den USA der zweitgrößte Kaffeeimporteur der Welt. Die ersten Cafés eröffneten in den Nordsee-Hafenstädten Bremen und Hamburg. In Berlin öffnete das erste Café erst 1721 seine Pforten. Der erste Europäer, der in der Geschichte über Kaffee berichtete, war der deutsche Botaniker Leonhard Rauwolf – daswar im Jahr 1573.

Beliebte deutschen Kaffee-Arten:

  • Pharisäer (Schlagsahne, 2 Schuss Rum, 1 Würfel Zucker, ¼ Tasse schwarzer Kaffee)
  • Eiskaffee (Schokostreusel, Schlagsahne, 2 Kugeln Eis, kalter Kaffee)
  • Filterkaffee

Kaffee-Trinker aus Österreich

Das erste Wiener Kaffeehaus eröffnete 1683 nach dem Sieg der Schlacht am Kahlenberg. Der Kaffee wurde aus den Kaffeebohnen gewonnen, welche die Türken bei ihrer Flucht hinterließen. Das Café Frauenhuber ist eines der ältesten traditionellen Kaffeehäuser in Wien – es geht auf das Jahr 1824 zurück. Davor war das Gebäude ein exklusives Restaurant, in dem Adlige zu den Klängen von illustren Musikern wie Beethoven und Mozart speisten.

Beliebte österreichische Kaffee-Arten:

  • Kaffee Brauner (ein Glas Wasser, 1 Schuss Espresso, Kaffeesahne)
  • Einspänner (Schlagsahne, 2 Schuss Espresso)

Vietnamisches Kaffee-Trinker

Vietnam ist nach Brasilien das zweitgrößte Kaffee produzierende Land der Welt und das schlägt sich auch auf die Trinkkultur des Landes zurück, denn Kaffee ist das beliebtestes Getränk des Landes. Dabei ist das Heißgetränk auch ein wichtiger Bestandteil im sozialen Leben Vietnams, denn Kaffee wird gern in Gesellschaft mit Freund und bei Geschäftsterminen getrunken. Während in vielen anderen (vor allem westlichen Ländern) vielerorts eine gewisse „coffee-to-go“ Mentalität herrscht, wird der Kaffee in Vietnam noch als etwas Besonderes empfunden. In der Hauptstand Hanoi gibt es gefühlt alle 15 Meter einen anderen Coffeeshop – ein ähnliches Bild findet man wohl nur noch in New York, wo es hunderte von Starbucks in der Stadt gibt.

Beliebte Kaffee-Arten in Vietnam:

  • Ca Phe Sua Da (2 Esslöffel Kondensmilch, 3 Teile kochendes Wasser, Eiswürfel, 1 Teil Kaffee)
  • Ca Phe Trung (2 Teelöffel Kondensmilch, Eigelb, 1 Tasse vietnamesischer Filterkaffee)

Thailändische Kaffee-Trinker

In den 1970er Jahren war Kaffee eine von vielen Nutzpflanzen, die Bauern nach Empfehlung des thailändischen Königs anpflanzen sollten. Diese Empfehlung war Teil eines nationalen Drogenersatzprogramms. Bis in die späten 90er Jahren waren ausländische Kaffeekonzerne wie Starbucks und Néstle (Trockenkaffee) sogar verboten, da man sich eher auf den Anbau inländischer Kaffeepflanzen konzentrieren wollte. Und noch heute kommen einige Spitzen-Kaffeesorten aus Thailand. Darunter auch der Hochlandkaffee „Arabica“ und der Tieflandkaffee „Robusta“ die zu 10, bzw. 90% in Thailand angebaut werden.

Beliebte Kaffee-Arten in Thailand:

  • Thai Eiskaffee (1 Teil süße Kondensmilch, Eiswürfel, 1 Teil Milch, 2 Teile Kaffee)
  • Doi Chaang Coffee
  • Wawee Coffee

Finnländische Kaffee-Trinker

Finnen trinken mehr Kaffee als irgendeine andere Nation. Es wird geschätzt, dass der durchschnittliche Finne jedes Jahr 10 kg Kaffee verbraucht. Im Jahr 1941 wurden Ersatzstoffe für den Kaffee verwendet. Das Getränk bestand damals nur noch zu einem Viertel aus Kaffee, der Rest setzte sich aus geröstetem Roggen, Gerste, Erbsen und Löwenzahnwurzeln zusammen. Finnischer Kaffee ist bekannt als der mildeste der Welt.

Beliebte Kaffee-Arten in Finnland:

  • Kahvi (0,2 Teile Milch, 1 Teil Filterkaffee)

Kaffee-Trinker aus Australien und Neuseeland

In den 1920er Jahren wurden Kaffeestände in Melbourne von den Straßen verbannt, weil sie mit Kriminalität assoziiert wurden. Die erste Espresso-Maschine kam in den 1930er Jahren in Melbourne an und die erste Espressobar eröffnete 1954 in St. Kilda. Melbournes Kaffeekultur wurde von italienischen und griechischen Immigranten in die Stadt gebracht. Sie nutzten Cafés und Espressobars als Treffpunkte – obwohl diese Ort im frühen 20. Jahrhundert einen schlechten Ruf hatten.

Beliebte Kaffee-Arten aus „Down Under“:

  • Flat White Coffee (ein bisschen Milchschaum, aufgeschäumte Milch, 1 Schuss Espresso)

Norwegische Kaffeetrinker

Ursprünglich wurde Karsk (oder Kaffekask in Schweden) von Bauern in Nordskandinavien getrunken. Traditionell wurde er zubereitet, indem man eine Münze in eine Tasse legte, Kaffee hineingoss, bis die Münze nicht mehr sichtbar war und anschließend Likör hinzufügte, bis man die Münze wieder sehen konnte. In Norwegen stammen 50% des Kaffees aus Brasilien, 25% aus Kolumbien und Guatemala und die restlichen 25% aus anderen Kaffee produzierenden Ländern. „Statoil koppen“ ist ein norwegisches Phänomen, bei dem Norweger in einer Statoil-Tankstelle einen Kaffeebecher kaufen und dann für ein ganzes Jahr an jeder Statoil-Tankstelle in Norwegen kostenlos Kaffee bekommen.

Beliebte Kaffee-Arten in Norwegen:

  • Karsk (1 Teil Kaffee, 1 Teil Likör)

Chinesische Kaffee-Trinker

Yuanyang kann heiß oder kalt getrunken werden und ist so beliebt, dass Starbucks-Cafés in Hongkong und Macau 2010 begannen, ihre eigene Variante des Kaffees zu verkaufen. Starbucks plant, China an Stelle von Kanada zu seinem zweitgrößten Markt zu machen.

Beliebte Kaffee-Arten in Hongkong:

  • Yuanyang (1 Teil Kondensmilch, 1 Teil Schwarztee, 1 Teil Kaffee)

Kubanische Kaffee-Trinker

Umweltfreundlicher Kaffee kommt aus Kuba. Die größten Kaffeeplantagen im Südosten Kubas liegen in den Bergen der Sierra Maestra in einem chemikalienfreien Gebiet, das zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Der in den kubanischen Bergen der Sierra Maestra angebaute Kaffee wird ohne chemikalische Düngemittel produziert.

Beliebte Kaffee-Arten aus Kuba:

  • Coradito (1 Teil Milch und Zucker, 1 Teil Espresso)

Kaffee-Trinker aus Mexiko

Kaffee zählt zu Mexikos wichtigsten Exportgütern. Mexiko ist außerdem der weltgrößte Produzent von Bio-Kaffee. Trotzdem besteht im Prinzip in Mexiko keine echte Kaffee-Kultur. In vielen ländlichen Gebieten Mexikos gibt es statt einem frischt gebrühtem Espresso oder Filterkaffee auch schnell mal nur einen Instant-Kaffee (z.B. Nescafé-Pulver). In trendigen Straßen-Cafés dagegen serviert man gern auch einen Cappuccino oder Latte Macchiato.

Beliebte Kaffee-Arten in Mexiko:

  • Café de Olla (1 Zimtstange, 1 Teelöffel Piloncillo mexikanischer brauner Zucker, 1 Teil Bohnenkaffee, 3 Teile kochendes Wasser)

Kaffee-Trinker aus Senegal

Der Café Touba wurde nach der senegalesischen heiligen Stadt Touba benannt. Es wird angenommen, dass er als tägliche Medizin diente, um das Aufsagen von Gebeten zu unterstützen. Die Senegalesen trinken sowohl Kaffee als auch Tee gern und mischen in beide Heißgetränke mit Vorliebe Unmengen an Milchpulver und Zuckerstücke hinein.

Beliebte Kaffee-Arten in Senegal:

  • Café Touba (1 Teil Zucker, 3 Teile Kaffee, der aus mit schwarzem Pfeffer und Nelken geröstetem Bohnen gebrüht wird.)

Französische Kaffee-Trinker

Ein Café an der französischen Riviera bietet höflichen Kunden Rabatt an. Auf einem Schild außerhalb des „Petite Syrah“ steht: un café 7 Euro, un café s’il vous plait 4,25 Euro, Bonjour! Un café s’il vous plait 1,40 Euro“. In Frankreich trinkt man den Kaffee heute genauso wie vor Jahrzehnten auch schon: ohne Milch, meist aus kleinen Kaffeetassen und recht stark. Auch wenn man in den meisten touristischen Cafés in Frankreich auch einen Latte Macchiato bestellen kann, so wird dieses Getränk von den einheimischen Kaffeetrinkern maximal als „süßes Dessert“ betrachtet – keinen falls aber echten Kaffee. Auch die mittlerweile selbst in Deutschland so beliebten „coffee to go“ sind in Frankreich eher verpönt, denn hier wird der Kaffee noch aus echten Porzellan-Tassen und ohne viel Schnick Schnack genossen.

Beliebte Kaffee-Arten aus Frankreich:

  • Café (vergleichbar mit einem Espresso)
  • Café au Lait (1 Teil aufgeschäumte Milch, 1 Teil Kaffee)

Kaffee-Trinker aus Indien

Baba Budan soll im 17. Jahrhundert Kaffee nach Indien gebracht haben, als er auf einer Pilgerreise nach Mekka unterwegs war. Sieben Kaffeebohnen soll er aus dem Hafen von Mokka im Jemen geschmuggelt haben.

Beliebte Kaffee-Arten aus Indien:

  • Kaapi (2 Teelöffel Kaffee, Wasser, Zucker, 1 Teil heiße Milch)

Dänische Kaffee-Trinker

70 Prozent der dänischen Erwachsenen trinken 3-4 Tassen Kaffee am Tag. Kaffee aus der „Stempelkande“ (Cafetiere oder Stempelkanne) ist in Dänemark die zweitbeliebteste Kaffeevariation. Viele Dänen sehen Kaffee als unerlässlich an, um den Grad an „Hygge“ im Büro zu erhöhen. Hygge kann nicht direkt auf Deutsch übertragen werden, bedeutet aber so etwas wie „Gemütlichkeit“ oder „Spaß“.

Beliebte Kaffee-Arten in Dänemark:

  • Stempelkanne Kaffe (1 Teelöffel Kaffee auf 1 Tasse Wasser)

Türkische Kaffee-Trinker

Türkischer Kaffee wird mit einem „Ibrik“ zubereitet, einem speziellen kleinen Kochtopf. Das türkische Gesetz erlaubte früher einer Frau, sich von ihrem Mann scheiden zu lassen, wenn dieser nicht darauf achtete, dass der Familien-Ibrik immer voll war.

Beliebte Kaffee-Arten in der Türkei:

  • Türkischer Kaffee (1 Kardamomkapsel, 1 Esslöffel Bohnenkaffee, 1 Tasse kochendes Wasser)

Kaffee-Trinker aus den Niederlanden

„Verkeerd“ bedeutet auf Niederländisch schlichtweg „verkehrt“ oder „falsch“. Der Name des Kaffees verweist auf die Meinung vieler Niederländer, dass der Kaffee mit weitaus weniger Milch serviert werden sollte.

Beliebte niederländische Kaffee-Arten:

  • Koffie Verkeerd (2 Teile warme Milch, 1 Teil Filterkaffee oder Espresso)

Kaffee-Trinker aus Malaysia, Indonesien und Singapur

Kopi Susu bedeutet „Milchkaffee“ und ist dem Café Bombón sehr ähnlich, der aus Valencia in Spanien stammt. Letzterem wird nachgesagt, eine Nachahmung des südasiatischen Rezepts zu sein.

Beliebte Kaffee-Arten aus Südost-Asien:

  • Kopi Susu Panas (1 Teil süße Kondensmilch, 1 Teil Kaffee)

Irische Kaffee-Trinker

Es wird besagt, dass der erste Irish Coffee, der normalerweise zu besonderen Anlässen getrunken wird, in den USA im Buena Vista Café in San Francisco serviert wurde, nachdem der Reiseschriftsteller Stanton Delaplane ihn zum ersten Mal am Flughafen Shannon probierte und das Getränk nachahmen wollte.

Beliebte Kaffee-Arten aus Irland:

  • Irish Coffee (2 Esslöffel Doppelrahm, 1 Tasse Kaffee, 1 Esslöffel brauner Zucker, 1 Schuss Irish Whiskey)

Schwedische Kaffee-Trinker

Da Vaterschaftsurlaub in Schweden weit verbreitet ist, trifft man im ganzen Land in den „Konditorier“ auf Väter, die Fika mit ihren Kindern genießen. So werden sie oft „Lattepapas“ genannt. Kaffee kam 1685 zum ersten Mal über den Hafen von Göteborg nach Schweden. In den späten 1800ern war er während der Abstinenzbewegung sehr beliebt, da Kaffee als Ersatz für Vodka galt.

Beliebte Kaffee-Arten in Schweden:

  • Fika (Jede Art von Kaffee, die immer mit Kuchen oder etwas Süßem serviert wird)

Kaffee-Trinker aus Griechenland und Zypern

Forscher glauben, dass eine Tasse Kaffee am Tag der Grund für die hohe Lebenserwartung sein könnte, die auf der griechischen Insel Ikaria verzeichnet wird. Auf dem Festland ist vor allem der Mokka sehr beliebt, welche oft auch mit viel Zucker getrunken wird. Dennoch gibt es Unterschiede zu türkischem Kaffee, obwohl sich die Zutaten und die Zubereitungsart sehr ähneln. Der Unterschied beider Kaffees liegt eher im Historischen, da die Griechen nicht besonders gut auf die Türken zu sprechen sind.

Beliebte Kaffee-Arten Griechenlands:

  • Frappé (1 Teil Zucker mit süßer Kondensmilch, Eiswürfel, 2 Teile kaltes Wasser, 2 Teile Instantkaffee)

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Meinungen (7)

29. March 2014 at 12:28 | #

Super Übersicht. Aber mit den ganzen englichen Begriffen kann ich nix anfangen. Auf deutsch hätt ichs noch besser gefunden. Zum vergleichen trotzdem sehr gut!

18. July 2014 at 09:18 | #

Wahnsinn gibt es viele Kaffeesorten 🙂 Die halfte davon kenne ich noch nicht mal! Aber eine wirklich tolle Übersicht 🙂 So hat man wirklich alles auf einen Blick und kann es sehr gut nachvollziehen 🙂

17. October 2014 at 06:28 | #

Sehr geile Übersicht! Die eine Infografik kannte ich schon, die andere aber noch nicht. Apropos Kaffee: ich mach mir jetzt gleich mal einen 😀

Norbert Hasenstein

23. April 2015 at 11:51 | #

kann man den Kaffee Fika auch bei Ikea kaufen? Ne, super interessante Übersicht.

24. April 2016 at 10:02 | #

Krass! Hätte gar nicht gedacht, dass man aus oder mit Kaffee so viel machen kann! Tolle Übersicht übrigens!

3. April 2017 at 07:03 | #

Super Übersicht und echt coole Infografik. Sieht man mal wieder, was man alles aus Kaffee machen kann! 🙂

27. May 2017 at 09:31 | #

Echt super Übersicht und coole Infografik! Cool wäre noch, wenn ihr zu den einzelnen Kaffeearten noch ein Bild zeigen könntet und ein paar Rezepte wären auch super 🙂

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Toni Maurer

21. November 2017 | #

Bin an dem Leonardo Champagner-Cheers Gläserset interessiert möchte jedoch die Masse von einem Glas Höhe, Durchmesser,Stielhöhe gerne wissen,wenn möglich.

Philipp Raseck

30. September 2017 | #

Sehr hilfreicher und informativer Artikel. Vielleicht ist es für manche etwas ungewohnt nicht an jeder Ecke Alkohol kaufen zu können – aber es geht doch auch ohne. Da finde ich grade den letzten Satz auch sehr treffend!

Olivia Haken

9. September 2017 | #

Das ist definitiv der beste Dekanter, den ich je bessen habe! Er ist von guter Qualität und das Dekantieren klappt ohne viel zu kleckern! 5 Punkte von mir! 🙂

Da gibt es nichts zu meckern… diese WMF Gläser sind einfach nur schön und hochwertig. Man kann ja über die Marke sagen was man will, aber die Produkte sind schon immer ihr Geld wert gewesen – so auch diese Whisky-Gläser. Von mir 5-Sterne!

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Kaffeesorten

Info, Tipps und Tricks

Auf dieser Seite finden Sie alles rund um das Thema Kaffeesorten. Rezepte zu Kaffegetränken mit Tipps und Tricks zur Zubereitung und individueller Inszenierung, sowie interessantes Hintergrundwissen über Kaffee allgemein. Finden Sie ihr Lieblings-Kaffeegetränk und tauchen Sie ein in die genüssliche Welt des Kaffees.

Coffee-Art, oder auch Latte-Art genannt, ist zurzeit hoch im Trend. Diese Kunst beschreibt die Gestaltung der Oberfläche bei Espressogetränken die mit Milchschaum aufgefüllt werden. Dabei gibt es eine Reihen von Techniken [Artikel weiterlesen. ]

Die beliebtesten Kaffeesorten weltweit

Für viele Deutsche ist ein Tag ohne Kaffee einfach kein perfekter Tag. Diese Tatsache schlägt sich auch hierzulande im Verbrauch nieder, denn ungefähr 150 Liter werden alljährlich konsumiert. Dabei erinnert sich bestimmt der eine oder andere von Ihnen noch an den bekannten Kaffee- Kanon „C-A-F-F-E-E trink nicht so viel Kaffee“, den Carl Gottlieb Hering (1766 bis 1853) einst komponierte. Aktuelle Studien jedoch belegen zunehmend positive Effekte des Kaffees auf die Gesundheit! Da es ungefähr 103 Kaffee-Arten gibt könnten Sie jetzt denken, dass auch genau so viele Kaffeesorten existieren. Aber nein, es sind, alleine schon wegen der verschiedenen Mischungen, weitaus mehr. Lassen Sie sich also entführen in das Reich der Kaffeesorten.

Der Aufbau der Kaffeebohne

Bevor wir Ihnen näheres über dieses Thema berichten, hier erst einmal ein paar „Basics“: Die Kaffeebohne ist eigentlich vom botanischen Blickwinkel aus betrachtet gar keine Bohne, sondern der Samen der Kaffeepflanze. Bei den Früchten handelt es sich um Kirschen-ähnlich aussehende rote Steinfrüchte, auch „Kaffeekirschen“ genannt, mit oft zwei „Steinkernen“, die die eigentlichen „Kaffeebohnen“ sind. Diese Steinkerne, welche überwiegend aus sogenanntem „Nährgewebe“ bestehen, enthalten Koffein von ungefähr 0,8 bis 2,5 Prozent. Aus der Familie „Rubiaceae“ stammend, zählen Kaffeesorten zur Gattung „Coffea“.

Kaffeesorten: Das Angebot scheint schier unermesslich

Nicht nur Lidl, Aldi und andere Discounter bieten eigene Kaffeesorten an, sondern auch bei Tchibo und Starbucks können Sie aus einem großen Sortiment den Kaffee wählen, der Ihrem persönlichen Geschmack entspricht. Dennoch fußen die meisten Kaffeesorten auf lediglich zwei Arten: Erstens der „Robusta“, einer Unterart der „Coffea Canephora“, und zweitens auf der „Coffea Arabica“. Die Arabica Bohnen dominieren mit circa 70 Prozent den Kaffeemarkt, die Robusta Bohnen dagegen werden lediglich zu ungefähr 30 Prozent verwendet. Da dies nur annähernde Schätzungen sind, bleibt noch ein kleines Kontingent übrig, das sich die exklusiven Bohnen „Kopi Luwak“, die Kreuzung „Maragogype“ sowie die „Liberica“-Bohnen teilen.

Interessante Informationen über die einzelnen Sorten

Excelsa:

Beginnen wir mit einer nicht so bekannten Kaffeesorte, nämlich der „Excelsa“. Sie gilt als seltene Delikatesse, die im Jahr 1904 im Westen Afrikas am Tschadsee entdeckt wurde und eine Variante des Liberica-Kaffees darstellt. Excelsa Bohnen gleichen ihrer Größe nach denen der Robusta. Bei lediglich 1 Prozent der Kaffee-Weltproduktion, ist diese Sorte einem breiten Publikum kaum bekannt und hat daher, wirtschaftlich gesehen, auch eine äußerst geringe Relevanz. Excelsa-Pflanzen besitzen einen sehr kräftigen Wuchs und können eine Höhe von bis zu 20 Metern erreichen. Aufgrund ihrer tiefen Wurzeln gedeihen sie in besonders trockenen Gegenden und brauchen nur wenig Regen. Diese Sorte ist mit ihrem starken, erdigen Geschmack etwas gewöhnungsbedürftig. Da der Exportanteil äußerst gering ist, ist Excelsa-Kaffee ziemlich teuer und lediglich in Fachgeschäften erhältlich.

Arabica:

Sträucher dieser Sorte sind ziemlich anfällig und benötigen ein stabiles und kühles Klima bei Temperaturen zwischen 18 und 22 Grad Celsius. Sie gedeihen bevorzugt in Regionen ab einer Höhe von 1000 Metern.

Aufgrund der geringen Temperaturen nimmt sich die Kirsche viel Zeit für die Reifung, so dass sie ein variantenreiches Aroma entwickeln kann, das Sie beim Kaffeegenuss auch schmecken! Charakteristisch für die Arabica ist eine Art geschwungener Narbe, die sich auf der flachen Seite der Bohne befindet.

Robusta:

Liberica:

Maragogype:

Dieser Kaffeestrauch ist eine Kreuzung aus Liberica und Arabica Kaffee. Er besitzt sehr milde, große und säurearme Früchte, die darüber hinaus ziemlich robust sind. Der Kaffe aus solchen Bohnen ist äußerst magenschonend und gelingt besonders gut zur Herstellung von Filterkaffee.

Kaffee aus aller Welt

Eine der weltweit erlesensten (und teuersten) Kaffeesorten: Kopi Luwak

Auch „Katzenkaffee“ genannt, ist diese Kaffeesorte die weltweit teuerste. Es handelt sich hier zwar nicht um eine eigene Spezies, aber die Herstellung ist extrem außergewöhnlich. Zur Gewinnung dieser Sorte durchlaufen die Kirschen nämlich erst einmal den Darmtrakt von ganz besonderen Katzen, nämlich den sogenannten „Schleichkatzen“. Auf diese Weise entfalten die Kirschen das charakteristische eigene Aroma mit einer erdig Schokolade-ähnlichen Essenz.

Die Entstehung der Kaffeesorten-Vielfalt

Die verschiedenen Kaffee-Bohnen bilden die Grundlage der vielfältigen Kaffeesorten, aber ihr Anbau und ihre Herstellung sind verantwortlich für die unterschiedlichen Geschmacksfacetten. So werden qualitativ hochwertige Bohnen, beispielsweise die Arabica, in hohen Regionen kultiviert, um einen langen Reifeprozess zu gewährleisten. Auch gedeihen Kaffeesträucher in Mischwäldern auf nährstoffreichen Böden weitaus besser als dies in Monokulturen der Fall ist.

Der geringere Schädlingsbefall ist ebenso ausschlaggebend, da hier weniger Düngemittel und Pestizide zum Einsatz kommen. Die Aufbereitung nach der Ernte ist darüber hinaus für weitere Unterschiede bezüglich der Qualität und somit des Kaffeegeschmacks verantwortlich.

Beispielsweise „betten“ einige Hersteller die Kirschen nach der Ernte zum Trocknungsprozess auf den Boden oder auf sogenannten „Dry Beds“. Das sind auf Stelzen stehende Trocknungskästen, so dass die Bohnen während dieser Zeit das süße Aroma aus dem Fruchtfleisch aufnehmen können.

Es gibt weiterhin die nasse Aufbereitung. Bei dieser Art der Verarbeitung wird das Fruchtfleisch von den Bohnen abgelöst. Im anschließenden Gärungsprozess werden dann die Bohnen unter Beigabe von Wasser fermentiert, was die Geschmackseigenschaften maßgeblich beeinflusst.

Eine weitere Besonderheit hochwertiger Kaffeesorten besteht darin, dass die Bohnen mit Luft gesäubert werden, da die Luftreinigung kleine Reste, beispielsweise von Schalen oder Holz, von den Bohnen entfernt.

Welche Kaffeesorte ist für welche Form der Zubereitung geeignet?

Cappuccino, Espresso aber auch Latte Macchiato werden meistens mit Kaffee-Vollautomaten zubereitet. Ob Sie sich für eine hochwertige Single Origin Sorte oder eher für Blend, eine Mischung verschiedener Kaffeesorten entscheiden, ist Geschmacksfrage.

Welche Kaffeesorten eigenen sich für die Herstellung mithilfe eines Siebträgers?

Tipp: Solche Maschinen sind hervorragend nutzbar für Kaffees auf Espresso-Basis, weshalb Sie auch lediglich Sorten mit einer Espresso-Röstung verwenden sollten.

Und der gute alte Filterkaffee sowie die Herstellung mit der Pressstempelkanne?

Tipp: Zur Zubereitung nutzen Sie am besten Kaffeesorten mit kürzeren Röstungszeiten und geringer Säure. Wenn Sie experimentierfreudig sind, dann verwenden Sie doch einmal statt Robusta oder Arabica Sorten auf Basis der Maragogype, da sie besonders für die Herstellung von Filterkaffee und zur Zubereitung in Pressstempelkannen, nicht jedoch für Espresso, geeignet sind.

Folgende Kaffeesorten können Sie im Handel erwerben:

Möchten Sie Espresso, Latte Macchiato und Cappuccino im Kaffee-Vollautomaten zubereiten, können Sie sich für eine edle Origin Sorte oder für eine Mischung aus verschiedenen Kaffeesorten entscheiden.

Grundsätzlich sind bei der Siebträger Zubereitung Kaffeesorten mit Espresso-Röstung eine gute Wahl. Dabei sollte mann selbstverständlich nicht nur auf das Schlagwort Espresso achten, sondern auch darauf, einen qualitativ hochwertigen Espresso zu wählen, um tatsächlich vom Potenzial der Siebträgermaschine zu profitieren.

Zur Zubereitung von Filterkaffee oder die Herstellung mithilfe der Pressstempelkanne schmecken Kaffeesorten mit geringeren Röstungszeiten sowie weniger Säure besonders gut. Unsere Empfehlung: Sorten, die auf der Basis der Maragogype-Bohnen verarbeitet wurden, eignen sich hier hervorragend!

Fotos von oben nach unten: fotolia – © iryna1, fotolia – © kleinermann82, fotolia – © Valentina R., fotolia– © Thomas Francois, fotolia – © Dominic Beuvers

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Informationen zum Autor

Dr. Boris Haefele

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Kaffee Glossar / Kaffeelexikon - Die Welt des Kaffees von A-Z

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Herzlich Willkommen im Kaffee-Glossar

Die Welt des Kaffees ist nicht nur sehr interessant sondern ist des deutschen liebstes Getränk. Nur die skandinavischen Völker wie Norwegen, Dänemark, Finnland und Schweden toppen unseren Kaffeekonsum bei weitem.

Neben den genüsslichen Themen rund um den Kaffee besteht das ganze Thema Kaffee zu einem großen Teil auch aus sehr vielen fachmännischen Begrifflichkeiten, die der Laie so nicht kennt und so gelegentlich ins Grübeln gerät. Begrifflichkeiten wie Robusta, Arabica, Trockenaufbereitung, French Press sind nur kleine Beispiele. Oft sind es deutsche Begrifflichkeiten, gelegentlich jedoch auch Begriffe aus der englischen Sprache. Um hier Abhilfe zu leisten, haben Sie nun hier die Möglichkeit die verschiedensten Begriffe in unserem Kaffee-Glossar nachzulesen. Unsere Inhalte werden immer aktualisiert und neue Themen hinzugefügt. Wir spezialisieren uns nicht auf bestimmte Bereiche sondern definieren allgemein die Begrifflichkeiten und versuchen Beispiele zu nennen.

Die Themenwelt des Kaffees ist sehr umfassend und erstreckt sich nicht nur über ganz einfache Begrifflichkeiten sondern beinhaltet auch interessante Informationen über Anbauländer, Ernteverfahren, Qualitätsstufen, Weiterverarbeitung, Kaffeesorten und Varietäten, Röstverfahren, Trocknungsverfahren, Erntemethoden und vieles mehr.

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Arten - Sorten - Kaffeeexperten Absam

  • Robusta hat ca. 36 % Anteil an der Weltproduktion. Optisch unterscheidet sich diese Bohnensorte durch einen geraden Einschnitt in der Bohne von der Arabica mit gewelltem Einschnitt. Von den Farmern wird diese Sorte vor allem wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer kürzeren Reifungszeit (gegenüber der Arabica) geschätzt.

  • Excelsa gilt als Bohnenrarität und wurde 1904 am Tschadsee gefunden. Sie hat von allen Bohnensorten den kräftigsten Wuchs. Sie zeichnet vor allem die Fähigkeit aus, auf trockenerem Boden gut zu gedeihen und auch in regenarmen Jahren einen befriedigenden Ertrag zu erwirtschaften. Dennoch hat sie nur ca. 1 % Anteil an der Weltproduktion.

  • Stenophylla die besonders kleinblättrige Pflanze aus Westafrika ( Guinea und Sierra Leone ) kann in bis zu 700 m Seehöhe angepflanzt werden. In Sierra Leone wird mit dieser Sorte der bekannte „Highland Coffee“ hergestellt. Die Bohnen sind rund und groß, die Früchte werden bei der Reifung schwarz.

  • Maragogype Eine Mutation aus der Arabica-Bohne oder nach anderer Theorie eine Kreuzung aus Arabica- und Liberica -Bohne. Die Bohnen sind um ein Drittel größer als die üblichen Kaffeebohnen. Die Sorte wird hauptsächlich in Mexiko und Nicaragua angebaut. Die Sorte gedeiht am besten in Höhenlagen von 400 m bis 1200 m. Trotz ihrer Größe ist der Ernteertrag in der Regel niedriger als bei anderen Kaffeesorten.

  • In Vietnam wird als cà phê sữa đá eine Kaffeemischung angeboten, die neben den bekannten Arten Robusta und Arabica auch die Arten Catimor und Chari enthält. Es handelt sich dabei um einen sehr dunklen Kaffee mit einem leicht nussig-schokoladigen Geschmack. Diese Kaffee-Mischungen enthalten die genannten Sorten in unterschiedlichen Mischverhältnissen und beinhalten seltener auch Excelsa- oder Liberica-Bohnen. Aufgrund der dortigen Vorstellung des Kaffee-Geschmacks decken diese Mischungen dort den größten Anteil des Kaffeebedarfes ab. Mischungen, die die erwähnten auf dem Weltmarkt eher unbekannten Kaffee-Arten enthalten sind außerhalb des Landes Vietnam nur als Import-Artikel in Asien-Läden erhältlich. Chari-Kaffee wird aufgrund seines sehr niedrigen Koffeingehaltes auch als natürlicher Schonkaffee angeboten, der nicht entkoffeiniert werden muss.

  • Als seltenste und teuerste Kaffeesorte der Welt gilt der indonesische Kopi Luwak . Er entsteht, wenn die Schleichkatzenart Luwak ( Zipetkatze )Kaffeekirschen frisst und Bohnen ausscheidet, deren Geschmackseigenschaften sich durch Fermentation im Darm der Tiere verändert haben. Dabei werden ihnen unter anderem Bitterstoffe entzogen.

Ein Kilo der exklusiven Kaffeebohnen kostet direkt bei den Erzeugern, einer Genossenschaft des Stammes der Blaa'n am Vulkan Matutum / Mindanao-Süd / Philippinen,

unter 50 € (ungeröstet).

Im nächsten Vertriebsgeschäft eines Großhändlers sind es schon bis 130 (geröstet), in Manila 2-300, in Tokio soll er um 5-600 gehandelt werden und in Europa um 800;

es können aber auch schon einmal weit über 1000 € werden; falls überhaupt erhältlich.

Teuerster Kaffee der Welt - Kopi Luwak ( Zipetkatze )

Was ist entkoffeinierter Kaffee?

Beim Entkoffeinieren quellen die grünen, ungerösteten Kaffeebohnen unter Einwirkung von Wasserdampf auf. Anschließend wird das Koffein mittels Wasser entzogen. Bei diesem Vorgang geht weder das Aroma verloren, noch werden irgendwelche Stoffe zugesetzt.

Dank entkoffeiniertem Kaffee können auch empfindliche Menschen genießen, ohne dass sie an möglichen unangenehmen Folgen wie Schlafschwierigkeiten zu leiden haben. Ihnen wird empfohlen, ab Mittag nur noch entkoffeinierten Kaffee zu trinken.

Kaffeemaschinen

Vom Kaffeevollautomaten bis hin zur Kapsel- oder Padmaschine erfahren Sie auf unserer Seite alles Wissenswerte über die Zubereitung von Kaffee sowie zu den verschiedenen Kaffeemaschinen. Moderne Innovationen und eine starke Leistung werden in Geräten vereint, die an keinem Frühstückstisch fehlen dürfen. Falls Sie gerade auf der Suche nach einer neuen Kaffeemaschine sind, bietet unser Vergleich die beste Inspiration.

Im Folgenden handelt es sich um einen Vergleich verschiedener objektiver Faktoren der Produkte:

+ inkl.Edelstahlsieb für 1+2 Tassen

+ Wassertank (ca. 1.25 l)

+ 1,5 Liter Fassungsvermögen

+ inkl. skalierte Aroma-Glaskanne

+ 40 Minuten Warmhalte-Funkt.

+ Design: Misty Dawn

+ 15 Minuten Abschaltautomatik

+ kleiner als Din a 4 Blatt

+ H 249 x B 169 x T 298 mm

+ 100% Keramik Mahlwerk

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Kaffeemaschinen

Was empfiehlt sich morgens vor dem Weg ins Büro oder in die Uni? Ein heißer Kaffee. Wer auf teure To-Go-Getränke verzichten möchte, nutzt die Vorteile einer eigenen Kaffeemaschine. In diesem Vergleich entdecken möglicherweise auch Sie, Ihren ganz persönlichen Kaffee-Favoriten, der Ihnen morgens mit aromatischem Duft den Start in den Tag verschönern wird.

"Mit Milch und Zucker oder klassisch schwarz: Kaffee schmeckt und hält wach."

Bevor der erste Schluck Kaffee seine belebende Wirkung entfalten kann, steht die Zubereitung an erster Stelle. In fast jedem modernen Haushalt findet sich inzwischen eine Kaffeemaschine wieder. Kaffeemaschinen unterscheiden sich grundlegend in ihrer Leistung, ihrer Kapazität und selbstverständlich im Design.

Angesagter Tapetenwechsel: Ihr Weg zum neuen Kaffeesystem

Die alte Maschine passt nicht mehr zum Interieur Ihrer Küche, besitzt einen Defekt oder einen unverhältnismässigen Stromverbrauch? Dann wird es Zeit für Neues.

Wir von kaffeemaschinen-vergleich.com dachten uns, dass Sie als Verbraucher einen Wegweiser benötigen könnten, der Ihnen unter den verfügbaren Kaffeemaschinen die elegantesten, preiswertesten, hochwertigsten oder kultigsten Geräte näher vorstellt. Freuen Sie sich auf interessante Fakten, wissenswerte Ratgeber, Informationen und Tipps, die sich rund um Kaffeemaschinen drehen.

Kaffeemaschine Test und mehr

Wir möchten uns in dem folgenden Abschnitt von einem eigenen Kaffeemaschinen Test, wie dieser beispielsweise auf renommierten Webseiten zu finden ist, in jeder Form distanzieren. Es folgt hier also kein eigener Kaffeemaschinen Test! Wir zeigen Ihnen an dieser Stelle auf, was Sie bei einem solchen Test beachten müssen und wie Sie unseriöse Seiten erkennen. Fehlen dort zum Beispiel objektive, neutrale und sachliche Beschreibungen und eine repräsentative Präsentation, handelt es sich um einen, aus unserer Sicht, unseriösen Kaffeemaschinen-Test. Dies ist auch der Grund, weshalb wir auf dieser Seite von einem übersichtlichen Vergleich sprechen und uns von einem korrekt durchgeführten Kaffeemaschinen-Test distanzieren. Aber Achtung: Im Netz lauern schwarze Schafe mit falschen Versprechungen. Anstelle von Kaffeemaschinen-Tests, finden Sie auf manchen Seiten im besten Falle Erfahrungsberichte wieder. Gute Erfahrungsberichte besitzen allerdings ihre Daseinsberechtigung und helfen durchaus bei einer Kaufentscheidung.

In der nachfolgenden Auflistung möchten wir Ihnen weitere Quellen zu Tests, Erfahrungsberichten, Ratgebern aber auch hilfreichen Diskussionen zum Thema „Kaffeemaschinen“ auflisten:

Wir suchen natürlich auch in der Zukunft weiter nach nützlichen und seriösen Quellen. Haben auch Sie einen repräsentativen Kaffeemaschinen Test gefunden, freuen wir uns, wenn Sie uns auf diesen aufmerksam machen. Eine Listung einer Quelle kann nicht garantiert werden.

Hier bieten wir Ihnen einen hilfreichen Vergleich, um die passende Kaffeemaschine zu entdecken:

+ 1,5 Liter Fassungsvermögen

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Hilfe, wie finde ich nur die passende Kaffeemaschine?

Keine Panik, die Antwort lautet: Hier! Wir stellen die verschiedenen Modelle mit ihren Vorteilen und Schwächen vor, Sie entscheiden, welches Gerät Sie bevorzugen. Ein Blick auf den deutschen Markt genügt, um zu sehen, dass diverse Hersteller mit einer gigantischen Palette an Produkten, um die Gunst der Verbraucher buhlen. Von hochpreisigen Marken, wie WMF, über bekannte Hersteller, wie Melitta, Krups oder Kult-Produzent Philips mit seiner Saeco, findet sich für jeden ein Gerät, dass zum persönlichen Geschmack oder Anspruch passt. Doch bekannten Werbesprüchen folgend heißt es, Augen auf, beim Kaffeemaschinen-Kauf, denn es ist längst nicht alles Gold, was glänzt.

Billig-Anbieter ohne Qualität mit No-Name-Maschinen einmal außen vorgelassen, geben sich auch im Segment der Top-Marken Stromfallen und Geschmacksnieten ein Stelldichein. Ein Grund mehr, um im Vergleich der Kaffeemaschinen, zwischen Preistendenz, Ersparnis oder potenzieller Kapazität, Ihnen eine Möglichkeit bieten zu können, sich fernab von Verkaufsstress und Straßenlärm, in Ruhe zu orientieren.

Welche unterschiedlichen Arten von Kaffeemaschinen sind erhältlich?

Nein, keine Angst, wir erklären Ihnen an dieser Stelle sicherlich nicht, wie eine Kaffeemaschine im Detail funktioniert oder wann WMF, Saeco und Co. Gegründet wurden und dass der Kaffee durch geröstete Bohnen sein Aroma erhält, versteht sich von selbst. Trotzdem kennt der eine oder andere nur die groben Unterschiede zwischen Kaffeevollautomaten und Filterkaffee- oder Kapselmaschine. Zeit also für einen kurzen Überblick, um herauszufinden, welche Geräte Ihnen auf dem Markt angeboten werden.

#1 Der Klassiker – die Filterkaffeemaschine

Günstig, praktisch, bekannt und gut, die traditionelle Filterkaffeemaschine hat längst noch nicht ausgedient. Obwohl seit Ewigkeiten im Einsatz, punktet das Gerät vor allem durch seine absolut kinderleichte Bedienung und seinen unschlagbar günstigen Preis. Der Aufbau des Produkts ist schnell erklärt: Glaskanne unten, Filter oben, Wassertank hinten, Kaffee rein- fertig.

Fazit: Günstiges Einsteigermodell mit Kult-Faktor 10

Für wen geeignet?: Perfekt für Bürogemeinschaften und Kaffeekränzchen ab drei Personen.

#2 Flexibilität mit starkem Aroma – die Padmaschine

Klein und unscheinbar, so geben sich die praktischen Pads im Beutel zunächst zu erkennen. Was auffällt: Eine Glaskanne oder einen separaten Filterbeutel sucht der Verbraucher hier vergeblich. Stattdessen werden ein bis zwei Pads in die Maschine gesetzt, Aroma nach Wahl, ein Knopf gedrückt und maximal zwei Tassen Kaffee gezaubert. Die Pads sind inzwischen auch von Drittanbietern preiswert erhältlich, sodass sich der Einsatz einer solchen Maschine auch bei häufiger Nutzung rentieren wird. Schicke Designs verschiedener Marken, machen dieses Produkt zum netten Blickfang auf dem Schreibtisch, in der Kantine oder der eignen Küchenzeile.

Fazit: Preiswerte Alternative für Unentschlossene

Für wen geeignet?: Absolut Hipster- und WG-tauglich- auch für sparsame Menschen und Familien

#3 Kapsel Kaffee klingt komisch .

. ist es aber nicht. Denn die Kaffeekapselmaschine besitzt ein ähnliches Konzept, wie die Pad-Maschine, bietet dank ihrer Alu-Kapseln jedoch ein noch intensiveres Aroma. Viel bleibt nicht zu sagen, außer dass mit der Nescafe DeLonghi Maschine wohl eines der bekanntesten Modelle seit Jahren für Begeisterungsstürme sorgt. Witzige und innovative Designs finden sich ebenso wieder, wie eine sekundenschnelle Bedienung für eine Kapazität von bis zu zwei Tassen Kaffe,Espresso,Tee oder Kakao nach Wahl.

Fazit: Multitalent mit Aroma-Bonus und knuffigem Design

Für wen geeignet?: Single-Frauen und IT-Girls sowie Feinschmecker

#4 Die Espressomaschine versprüht einen Hauch italienischer Lebensfreude

Obwohl er der Winzling unter den Kaffees darstellt, gestaltet sich seine Zubereitung manchmal am aufwendigsten-der Espresso. Grund hierfür: ein hoher Druck, einhergehend mit einer hohen Leistung. Nicht wundern: gute Espressomaschinen kosten weit mehr als einfache Kaffeemaschinen, bieten dafür aber nicht nur etwas für das Auge. Die beliebten Geräte produzieren einen Espresso, der den Geschmack Italiens in die eigene Küche trägt- versprochen!

Fazit: Extravagantes Statussymbol mit starker Leistung

Für wen geeignet?: Echte Espresso-Fans und Gastronomen

#5 Kaffeevollautomat und Kaffeemaschine mit Mahlwerk

Zum Schluss möchten wir die beiden Geräte nicht unerwähnt lassen, denn sowohl die Vollautomaten als auch die Kaffeemaschinen mit Mahlwerk, bieten jeweils für sich gesehen Eigenschaften mit Mehrwert. Mit dem Mahlwerk lassen sich Bohnen innerhalb von Sekunden mahlen. Das Ergebnis: frischer Bohnenkaffee. Der Vollautomat liefert eine Fülle an Extras und lässt sich am ehesten als aufgemotzte Filtermaschinen-Variante beschreiben. Für mehr Geld erhält der Kunde hier auch ordentliche Zusatz-Optionen, mit denen die Zubereitung des Kaffees fast schon zu einer eigenen Kunstrichtung wird.

Für wen geeignet?: Sonntags-Morgens-Brunch-Traditionalisten und Personen die nach etwas Abwechslung suchen

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