Kaffee aufbrühen ohne maschine
Nicht immer ist eine Kaffeemaschine genau dann zur Hand, wenn man sich eine leckere Tasse Kaffee zubereiten möchte. Doch wie könnt ihr auch ohne Maschine Kaffee kochen? Wir verraten es euch!
Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine: so geht´s
Ohne die morgendliche Tasse Kaffee ist der Start in den Tag nur halb so schön. Viele vertrauen hierbei der Kaffeemaschine oder dem Profi Kaffeevollautomat – euer Kaffee könnt ihr jedoch auch ganz ohne dieses Geräte zubereiten.
Kaffee machen mit Filter
Der gute alte Filterkaffee ist ein Klassiker, der wohl niemals aus der Mode kommen wird. Kein Wunder, schmeckt dieser doch besonders bekömmlich und lässt sich sehr leicht zubereiten.
Hierfür benötigt ihr nämlich lediglich einen Keramikfilter, den ihr in jedem gut sortierten Kaufhaus erhalten könnt.
- pro Tasse (Fassungsvermögen 125 ml) verwendet ihr 1 gehäuften Kaffeelöffel gemahlenes Pulver
- dieses gebt ihr in einen handelsüblichen Papierfilter
- dieser wiederum wird nun in den Keramikfilter eingesetzt
- nun könnt ihr Wasser aufkochen und dieses kurz abkühlen lassen
- ein Teil des Wassers wird jetzt in den Filter gegossen, bis das Kaffeepulver gleichmäßig bedeckt ist
- lasst ihr dieses nun etwa 30 Sekunden lang aufquellen
- anschließend könnt ihr langsam das restliche Wasser nachgießen
- ist das Wasser komplett durchgelaufen, könnt ihr euren Kaffee in aller Ruhe genießen
Wie gelingt das Kaffee ohne Filter kochen?
Solltet eure Papierfilter einmal aus sein, könnt ihr ersatzweise auch festes Küchenpapier nehmen. Dieses sollte allerdings doppelt gefaltet sein! Darüber hinaus eignet sich alles, das aus feiner Baumwolle gefertigt ist – wie beispielsweise ein feines Bettlaken.
Kaffee ohne Filter: weitere Möglichkeiten
Alternativ dazu könnt ihr auch ein bis zwei gemahlene Kaffeebohnen in einen großen Becher geben.
- gießt ihr nun den Becher mit sprudelnd kochendem Wasser auf
- nach Wunsch könnt ihr noch Milch und Zucker hinzufügen
- rührt ihr den Kaffee nun gut um
- lasst ihr diesen anschließend solange stehen, bis sich das Pulver gesetzt hat
Wichtig beim Kaffeetrinken ist es, den Bodensatz währenddessen nicht aufzuwirbeln. Ansonsten wird das Geschmackserlebnis etwas eingetrübt.
Kaffee kochen ohne Maschine: der Espressokocher
Auch diese Zubereitungsart ohne Kaffeemaschine ist hierzulande sehr beliebt. Kein Wunder, könnt ihr mit diesem praktischen Herdkännchen doch schnell einen Espresso kochen, der ganz nach Belieben mit Milch und Zucker versetzt werden kann.
- füllt ihr hierfür den unteren Teil der Kanne zu drei Viertel mit Wasser
- nun gebt ihr das Kaffeepulver bis zum Rand des Einsatz in die Kanne
- streicht ihr dieses nun glatt – ohne es dabei fest zu drücken
- nun könnt ihr beide Teile aufeinander schrauben und das Kännchen auf die heiße Herdplatte stellen
- sobald Dampfgeräusche zu hören sind, ist euer Espresso fertig
Wichtig ist hierbei jedoch, den richtigen Zeitpunkt abzupassen. Denn das Wasser kann schnell überkochen – und der Kaffee ist somit ungenießbar.
Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine mit der Pressstempel-Kanne
Wer seinen Kaffee kräftig und aromatisch liebt, der verwendet beim Kaffee kochen gerne eine Pressstempel-Kanne, die auch unter dem Namen Cafetiere oder French Press bekannt ist.
- hierbei werden Brühen- und Aroma-Extraktion miteinander kombiniert
- eine Cafetiere besteht neben einer Glaskanne aus einem Deckel (wie im Foto)
- dieser ist mit einem feinmaschigem, beweglichen Filter aus Metall verbunden
Mit der Cafetiere könnt ihr Kaffee ohne Kaffeefilter kochen
- Gebt ihr zunächst gemahlene Kaffeebohnen in die Kanne: Pro Tasse Wasser sollte hierbei ein gut gehäufter Kaffeelöffel verwendet werden.
- Nun könnt ihr kochendes Wasser über das Pulver gießen. Setzt ihr danach den Deckel auf die Glaskanne und schieben den Filter so weit nach unten, bis dieser auf der Oberfläche des Kaffees aufliegt.
- Nun sollte der Kaffee mindestens fünf Minuten lang ziehen – solange, bis der Großteil der Bohnen sich abgesetzt hat.
- In diesem Schritt könnt ihr den Filter mithilfe des Stabs nun so weit wie möglich nach unten drücken.
- Anschließend könnt ihr euren Kaffee genießen.
Nach dem Kaffeegenuss bleibt ein Bodensatz in der Kanne zurück. Werft ihr diesen am besten schnell in den Müll und spült ihr die Kanne und das Metallsieb sorgfältig aus.
- durch das Sieb wird das Wasser von dem Kaffee getrennt
- auf diese Weise wird die Extraktion von Aromastoffen gestoppt
- der Geschmack hierbei ist sehr kräftig
- dies liegt daran, dass die Öle des Kaffees hierbei nicht heraus gefiltert werden
- allerdings kühlt der Kaffee in der gläsernen Kanne sehr schnell aus
- daher sollte dieser zügig genossen werden
Zudem solltet ihr bei dieser Zubereitungsart nicht allzu sensibel auf Cholesterin reagieren. Dies liegt daran, dass der Kaffee die Lipide Kawheol und Cafestol enthält. Diese wiederum führen zu einem kurzfristigen Anstieg des Cholesterinspiegels.
Dunkle Röstungen sind übrigens am besten für dieses Kaffee kochen ohne Maschine geeignet. Der Kaffee sollte zudem in jedem Fall grob gemahlen sein!
Kaffee kochen ohne Kaffeemaschine: der Ibrik
Diese Zubereitungsart ist besonders traditionell. Kein Wunder, bereiteten doch schon die Türken im 16. Jahrhundert ihren Kaffee auf diese Weise zu.
Diesem Volk haben wir übrigens auch das köstliche Getränk zu verdanken. Denn von Metropolen wie Istanbul sowie arabischen Städten wie Bagdad oder Damaskus trat die geröstete Bohne ihren weltweiten Siegeszug an. Dies ging einher mit der Zubereitungsart: eben mit dem erwähnten Ibrik.
- auch heute noch bereitet ca. ein Drittel der gesamten Weltbevölkerung ihren Kaffee auf diese Weise zu
- dies gilt vor allem für den Orient, die Türkei, Griechenland, den Balkan sowie den persischen Raum
- auch in China und in Indien ist diese Zubereitungsart übrigens weit verbreitet
Daher ist es nicht verwunderlich, dass die kleine Kanne unter sehr vielen Nahmen bekannt ist. Hierzulande wird vor allem die Bezeichnung Ibrik verwendet, aber auch Briki oder Cezve sind gebräuchlich.
- die Kanne ist in der Regel mit einem innen verzinnten Holzstil versehen
- dieser ist lang und weist nach oben
- die Kanne selbst besteht auflen aus Messing oder Kupfer
Am besten verwendet ihr hierfür ca. 15 g sehr fein gemahlenen Arabica-Kaffee und vermischen diesen mit Wasser. Stellt ihr nun die Kanne auf den Herd und kocht das Gemisch auf.
- nehmt ihr die Kanne von der Herdplatte, sobald der Kaffee schaumig nach oben steigt
- ihr könnt den Kaffee ganz nach Belieben gleich ausschenken oder zwei oder dreimal aufkochen
In der Regel wird der Kaffee mit Zucker versetzt, so dass er sehr stark und sehr süß schmeckt. Wichtig ist vor allem der richtige Mahlgrad: Dieser sollte staubfein sein. Optimal sind daher Arabica-Sorten, je nach Belieben können sowohl dunkle als auch helle Röstungen verwendet werden.
Aus unserer persönlichen Erfahrung heraus ist diese Methode des Kaffee Kochen die Richtige, wenn es um Genuss und Stärke geht. Solltet ihr immer auf der Flucht sein oder habt ihr vielleicht ein sehr anstrengendes Lebensrhythmus, dann empfehlen wir euch den Kaffee von einem Profi Kaffeevollautomat zu trinken. Dann habt ihr Aroma und Stärke wie ihr wollt, und vor allem – Schnelligkeit.
Viel Spaß beim originalen Kaffee kochen! Setzt eure Kreativität um und genießt eures Wochenende bei einer gemütlichen Fika! Bis demnächst!
About the author Carmen
Als Entrepreneur sorge ich mit meinem Team zusammen dafür, dass viele Mitarbeiter auf Arbeit ihre Kaffeepause genießen. Als Kaffeefreak mache ich mehrere Kaffeepause am Tag und schreibe gern in unserem Kaffeeblog. Wenn Inspiration nicht da ist, esse ich Kaffeebohne. Für mich ist das Kaffeetrinken mit Menschen Verwöhnung pur und ich genieße es so oft wie möglich.
Kaffee von Hand brühen
Was beim Aufbrühen von Hand wichtig ist
Der Offenburger Kaffeeröster Jens Arnold ist ein Fan davon, Kaffee ohne Maschine von Hand aufzubrühen. "So kommt der Geschmack der Bohne unverfälscht in die Tasse", ist seine Überzeugung. Er verrät, auf was es beim Brühen ankommt und wie eine gute Tasse Kaffee schmecken muss.
Herr Arnold, was macht für Sie eine gute Tasse Kaffee aus?
Jens Arnold: Ein guter Kaffee schmeckt nicht bitter – auch nicht, wenn er nicht mehr ganz heiß ist. Ein guter Kaffee hat so viel Geschmack, dass man auf Milch und Zucker verzichten kann.
Jens Arnold: Beim Aufbrühen von Hand hat man drei Möglichkeiten zur Wahl: den klassischen Porzellanfilter wie zu Großmutters Zeiten, die Stempelkanne – auch French Press oder Bodum-Kanne genannt – und die Karlsbader Kaffeemaschine.

Jens Arnold in seiner Kaffeerösterei (Bild: Arnolds Kaffeemanufaktur)
Wie machen Sie Ihren Kaffee am liebsten?
Jens Arnold: Für mich ist die Karlsbader Kaffeemaschine das Nonplusultra bei der Kaffeezubereitung. Der Filter ist einfach aus Porzellan, Filterpapier ist keines nötig. Papier hat nämlich den Nachteil, Kaffeeöle zurückzuhalten. Dabei ist gerade Fett ein wichtiger Geschmacks- und Aromaträger. Im Kaffee schlummern bis zu 800 Aromen!
Was ist grundsätzlich beim Aufbrühen von Hand wichtig?
Jens Arnold: Die Wassertemperatur! Sie sollte zwischen 92 und 96 Grad Celsius betragen. Die Faustregel lautet: Das Wasser sprudelnd kochen und dann eine Minute stehen lassen. Wird Kaffee mit weniger heißem Wasser aufgebrüht, entwickelt er Bitterstoffe, auch bei zu heißem Wasser büßt er geschmacklich ein. Mein Tipp: Die Kanne erst einmal mit einem Teil des sprudelnd kochenden Wassers vorwärmen. Bis sich die Kanne von außen deutlich warm anfühlt, ist auch das restliche Wasser zum Aufbrühen ausreichend abgekühlt.
Jens Arnold: Beim Aufgießen ist wichtig, nicht das ganze Wasser auf einmal zuzugeben. Zunächst nur ein bisschen Wasser aufgießen. So wird das Pulver gleichmäßig durchfeuchtet und kann schon einmal quellen. Die Bohnen verlieren beim Rösten 17 Prozent Wasser und nehmen deswegen gern Feuchtigkeit auf.
Jens Arnold: Beim Brühen von Hand muss der Kaffee immer grober gemahlen sein als für die Maschine – etwa um einen Mahlgrad. Das bedeutet, dass man das Pulver in einer Rösterei kaufen muss oder selber mahlen. Von der Menge her rechne ich pro Tasse etwa einen Messlöffel Kaffeepulver.
Das Wichtigste in Kürze
Wassertemperatur: 92 bis 96 Grad
relativ grob gemahlenes Pulver, am besten frisch mahlen
Pulver erst anfeuchten und halbe Minute quellen lassen
lieber Porzellan- als Plastikfilter
Arabica-Sorten sind besonders geeignet
Filter und Kanne gründlich reinigen
Kaffeepulver höchsten vier Wochen aufheben – aber nicht im Kühlschrank!
Wie lange kann man Kaffeepulver aufheben?
Jens Arnold: Der gemahlene Kaffee sollte innerhalb von vier Wochen aufgebraucht werden. Und nicht im Kühlschrank aufbewahren! Dort nimmt er leicht Feuchtigkeit und Gerüche an. Am besten, das Pulver in der Originalverpackung in eine luftdichte Dose verpacken und trocken im Schrank lagern. Ganze Bohnen können dagegen bis zu einem Jahr aufgehoben werden.
Jens Arnold: Wer die Mühe nicht scheut, Kaffee von Hand aufzubrühen, sollte überlegen, auch noch die Bohnen selbst zu mahlen. Das kann dann portionsweise geschehen. Ich rate dringend zu Maschinen mit Kegel- und Scheibenmahlwerk, damit die Körnung gleichmäßig wird. Bei Schlagmessern, die die Bohnen quasi häckseln, sind immer grobe und feine Anteile nebeneinander zu finden.
Ist bei der Zubereitung sonst noch etwas wichtig?
Jens Arnold: Kaffeefilter und Zubehör sollten immer sehr gründlich gespült werden, am besten sogar in der Spülmaschine. Denn Rückstände lassen den Kaffee beim nächsten Brühen bitter werden.
Welche Kaffeesorten eignen sich am besten zum Aufbrühen?
Jens Arnold: Ich rate zu sortenreinen Kaffees. Ich würde zum Brühen eher Hochlandkaffee, also Arabica-Sorten, verwenden. Sie ergeben einen runden, harmonischen Kaffee, ohne Ecken und Kanten – trotz der Säure. Ich kann nur dazu ermutigen, verschiedene Kaffees auszuprobieren und für sich die richtige Mischung zu finden.
Die drei Zubereitungsarten im Vergleich: Porzellanfilter, Stempelkanne oder Karlsbader Kaffeemaschine
1. Der Klassiker: Aufbrühen mit dem Handfilter

Wer daran denkt, Kaffee von Hand aufzubrühen, hat den klassischen Porzellanfilter von Melitta vor Augen. Der tut's auch heute noch. Filter aus Porzellan sind besser als Plastik. Denn Plastik nimmt Geschmack an, der beim Spülen nicht ganz verschwindet. Tipp: Der Filter sollte über drei Löcher im Boden verfügen, damit der Kaffee gut ablaufen kann und sich nicht staut.
Ganz wichtig: Zunächst etwas Wasser spiralförmig von innen nach außen anfeuchten und etwa eine halbe Minute warten, bis das Pulver aufgequollen ist. Erst dann richtig aufgießen. Ein Kaffeelöffel Pulver reicht für eine große Tasse Kaffee.
Vorteil: Der klassische Porzellanfilter mit Filterpapier ist unkompliziert, kann überall deponiert werden – auch in der Miniküche am Arbeitsplatz. Per Papierfilter ist der Kaffeesatz später mit einem Handgriff entsorgt. Wer gerne nur eine Tasse Kaffee am Nachmittag trinkt, kann den Kaffee direkt in die Tasse filtern. So bleibt er länger heiß.
Nachteil: Papierfilter halten Kaffeeöle zurück, der Kaffee büßt geschmacklich ein bisschen ein. Das Porzellan lässt den Kaffee schneller kalt werden. Eine Alternative ist der Goldfilter, also ein Dauerfilter, wie er auch in Filtermaschinen zu finden ist. Es gibt ihn nämlich auch separat zu kaufen. Er macht Papierfilter überflüssig. Allerdings müssen Dauerfilter immer gründlich gespült werden.
2. Kaffee aufbrühen ohne Filter: Stempelkanne oder French Press
Bei der Stempelkanne (French Press oder Bodum-Kanne) das Pulver einfach in die Kanne geben, dann das Wasser aufgießen. Das Pulver nach drei Minuten mit dem Stempel auf den Kannenboden drücken. Anschließend sofort einschenken oder aber den Kaffee in eine Thermoskanne umfüllen. Wenn der Kaffee zu lange in der French Press bleibt, wird er allmählich bitter.
Vorteil: Die French Press ist unkompliziert, da ist alles Nötige zum Brühen in die Kanne integriert, Filterpapier ist überflüssig. Der Kaffeesatz kann einfach in den Ausguss geschüttet werden.
Nachteil: Der Stempel sollte nach jedem Mal auseinandergeschraubt und gereinigt werden. Neigt der Ausguss der Spüle zum Verstopfen, lässt sich der Kaffeesatz nicht so unkompliziert entsorgen. Dann bleibt nur, das nasse Pulver per Küchenkrepp in den Abfall wandern zu lassen.
3. Aufbrühen ohne Filterpapier: Karlsbader Kaffeemaschine
Der Name ist irreführend. Denn bei der Karlsbader Kaffeemaschine – auch als Bayreuther Kaffeemaschine im Handel erhältlich – geht nichts automatisch. Hier kommt man beim Aufbrühen sogar ohne Filterpapier aus. Der eigentliche Filter besteht aus einem filigranen Flechtwerk aus Porzellan. Deswegen sollte das Pulver etwas grober gemahlen sein, sonst setzt sich der Filter zu. Und es muss unbedingt anquellen: Also erst einmal mit ein wenig Wasser angießen und ein bisschen "einwirken" lassen, bevor richtig aufgebrüht wird.
Vorteil: Geschmacklich verspricht die Karlsbader Kaffeekanne die besten Ergebnisse. Und sie macht optisch etwas her. Wer Wert auf Stil legt, ist mit ihr gut bedient.
Nachteil: Die Karlsbader Kaffeemaschine ist mit etwa 60 bis 90 Euro – je nach Größe – vergleichsweise teuer. Mit Glück lässt sie sich bei eBay aber günstiger ersteigern.
Das Sahnehäubchen: Kaffee von Hand mahlen
Wer Spaß am stilvollen und entschleunigten Zubereiten von Kaffee hat, kann sich überlegen, die Bohnen selbst zu mahlen. Allerdings wird von Kaffeemühlen mit Schlagmessern abgeraten, weil sie die Bohnen nicht gleichmäßig zerkleinern, sondern eher grob häckseln. Empfehlenswert sind dagegen Kaffeemühlen mit Kegel- oder Scheibenmahlwerk.
Elektrisch oder mit der Handmühle? Wer nur kleine Mengen Kaffee aufbrüht, ist übrigens mit einer Handmühle bestens bedient. Auch sie sollte aber über ein Scheibenmahlwerk verfügen. Zu viel Aufwand? Ich habe bei meiner Mühle mitgezählt: Für eine Tasse Kaffee muss ich 40 Runden mit der Kurbel drehen. Das dauert keine halbe Minute und ich bin längst fertig, ehe das Wasser kocht. Das Kurbeln geht relativ leicht und man hat doppelten Genuss: Erst duftet das frisch gemahlene Kaffeepulver, bevor dann der Duft von frisch gebrühtem Kaffee durch die Wohnung zieht.

Stylisch: Diese Mühle verfügt über ein Keramikmahlwerk. Damit werden die Bohnen schön gleichmäßig gemahlen.

Gut durchdacht: Im Deckel sind Kaffeebohnen gut aufhoben, die Unterlage ist rutschfest. Man muss sich die Mühle also nicht unbedingt zwischen die Knie klemmen.

Ganze Bohnen, schonend geröstet: Der Honduras Hochland Arabica ist säurearm, bekömmlich, bio und fair gehandelt.
Was ist ein sortenreiner Kaffee?
Sortenrein meint bei Kaffee, dass die Bohnen jeweils nur aus einem Land kommen und nicht mit Kaffeesorten anderer Länder vermischt werden. Es ist ein bisschen wie beim Wein: Kenner können die Merkmale einzelner Anbauregionen schmecken. Denn das Klima, der Boden, die Anbauhöhe, das Wasser und viele andere Merkmale machen sich da bemerkbar und prägen das Aroma.
Natürlich kommt es auch auf die Kunst der Kaffeeröster an. Wie beim Wein eben: Die besten Trauben nützen nichts, wenn der Kellermeister sein Handwerk nicht versteht. Je nachdem, wie langsam und schonend die Bohnen geröstet werden, kann das Ergebnis ganz verschieden sein. Da sind Erfahrung und Fingerspitzen-Gefühl gefragt. Gute Kaffeeröster wissen genau, wie sie mit jeder einzelnen Sorte umgehen. Also auch da lohnt ein Vergleich verschiedener Anbieter.
Typische Herkunftsländer von Kaffee sind Äthiopien, Australien, Brasilien, Burundi, Costa Rica, Cuba, Domenikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Hawai, Honduras, Indien, Indonesien, Jamaica, Jemen, Kenia, Kolumbien, Malawi, Mexiko, Nicaragua, Panama, Papua Neu Guinea, Peru, Tansania.
Auch die Beschreibung der jeweiligen Sorten erinnern an Wein: Da ist von dezenter Säure, nussigem Geschmack, samtig-weichem Charakter die Rede. Aber wie gesagt: Das sind schon die höheren Weihen. Mir reicht, wenn mir eine Tasse Kaffee einfach gut schmeckt.
Illustrationen: Heimo Cörlin/Pixabay
Kaffee ohne Kaffeemaschine zubereiten
Wenn du deine Tasse Kaffee am Morgen brauchst, um richtig aufzuwachen, kann die Entdeckung, dass deine Kaffeemaschine kaputt ist ein Alptraum sein. Aber keine Angst, es gibt einige Wege wie du deinen Kaffee auch ohne eine Kaffeemaschine zubereiten kannst. Hier sind einige verschiedene Techniken die du ausprobieren kannst.
Zutaten Bearbeiten
Zubereitung von einer Tasse Kaffee
Vorgehensweise Bearbeiten
Methode 1 von 5:
Schritt Eins: Benutze einen Sieb Bearbeiten
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Methode 2 von 5:
Methode Zwei: Benutze einen Filter Bearbeiten
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Methode 3 von 5:
Methode Drei: Benutze einen Kochtopf Bearbeiten
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Methode 4 von 5:
Methode Vier: Benutze eine Pressstempelkanne (Cafetière, French Press) Bearbeiten
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Methode 5 von 5:
Methode Fünf: Instantkaffee Bearbeiten
Kaffee kochen ohne Maschine
Wenn du das beste Aroma aus der Bohne heraus holen willst gilt es bei der Zubereitung einige Dinge zu beachten. Denn Wassertemperatur, Kaffeemenge, Mahlgrad und Kontaktzeit sind bei jedem Kaffeebereiter unterschiedlich.
Warum wir den Kaffee von Hand brühen.
Anhänger der Slow Coffee Bewegung haben ihre Nespresso-Maschinen schon vor sehr langer Zeit aus der Küche verbannt. Denn von Hand gebrühter Kaffee schmeckt einfach besser! In erster Linie war dies sicherlich eine Geschmacksfrage. Doch auch biologischer Anbau, fairer Handel sowie die Umweltbelastung durch Aluminium-Kapseln, waren Beweggründe den Kaffee mit der Hand zu brühen. Guter Kaffee und die Zubereitung stehen bei diesen Genussmenschen im Mittelpunkt.
Seit diesem Tag gleicht das Kaffee kochen ohne Maschine einer Teezeremonie. Bohnen abwiegen, mit der Kaffeemühle frisch mahlen und anschließend im V60 Handfilter langsam aufbrühen. Das Ergebnis ist eine gute Tasse Kaffee mit tollem Aroma.
RÖSTEREIEN UND KAFFEEZUBEHÖR MIT DEM WIR GERNE ZUBEREITEN
Aicok | Arendo| Bosch | Brewista | Carrera | Coffee Circle | Coffee Gator | Happy Coffee | Hario | Kalita | Hunt Brothers | Rommelsbacher | Melitta | Nordic Coffee
Kaffeezubereitung
Wenn du das beste Aroma aus der Bohne heraus holen willst gilt es bei der Zubereitung einige Dinge zu beachten. Denn Wassertemperatur, Kaffeemenge, Mahlgrad und Kontaktzeit sind bei jedem Kaffeebereiter unterschiedlich.
Kaffeeberatung
Auf der Suche nach leckeren Kaffees? Wie soll er schmecken? Schokoladig, nussig, malzig oder fruchtig? Wir haben viele Kaffees getestet und wissen bei welchen Röstereien du deinen neuen Kaffee online bestellen kannst.
Kaffeezubehör
Wenn du das beste Aroma aus der Bohne heraus holen willst gilt es bei der Zubereitung einige Dinge zu beachten. Denn Wassertemperatur, Kaffeemenge, Mahlgrad und Kontaktzeit sind bei jedem Kaffeebereiter unterschiedlich.
Von der Plantage in die Tasse
Arabica (Coffea arabica) und Robusta (Coffea canephora) sind die zwei bekanntesten und wichtigsten Kaffeesorten auf dem Weltmarkt. Welche Kaffeesorten gibt es noch? Und wie genau kommt die Bohne von der Plantage zu dir nach Hause?
Kaffee kochen wie früher, nur besser!
Kaffee kochen ist wieder In. Aber natürlich nicht so wie Oma das früher gemacht hat. Der neue Handgebrühte hat mit der braunen Suppe von damals nichts mehr gemeinsam.
Verantwortlich für die Auferstehung des Filterkaffees sind die professionellen Baristi. Diese haben die traditionellen Zubereitungsmethoden perfektioniert. Ihr Ansporn war es das beste Aroma aus der Kaffeekirsche zu extrahieren und ein ultimatives Geschmackserlebnis zuzubereiten. Und das zelebrieren sie nun in den angesagten Cafes rund um den Globus.
Mit ausgefeilten Techniken entlocken sie French Press und Co. das beste Aroma. Allerdings reicht es dafür nicht aus die Bohnen frisch zu mahlen, anschließend mit heißem Wasser aufzugießen und ein paar Minuten zu warten. Das Geheimnis des Geschmacks ist bei der richtigen Kaffeezubereitung wesentlich komplexer. Jede Methode stellt andere Anforderungen an Mahlgrad, Wassertemperatur, Kontaktzeit und Kaffeemenge. Nur wenn diese Parameter perfekt auf die Zubereitungsmethode abgestimmt sind, ist das Ergebnis eine perfekte Tasse Kaffee!
Die Technik macht den Geschmack
Auch in heimischen Küchen greifen Kaffeegenießer immer öfter wieder zur Bodum Kanne, dem Handfilter oder dem italienischen Espressokocher. Und das, obwohl viele eine Kapselmaschine besitzen. Steigendes Umwelt- und Kostenbewusstsein spielen dabei sicherlich eine Rolle. Je nach Zubereitungsmethode ist es aber auch ein Ausdruck der eigenen Persönlichkeit.
Klassisch mit einer French Press, modern mit der AeroPress oder doch lieber mit einem Handfilter vom japanischen Kulthersteller Hario. Jede Zubereitungsmethode hat ihre Eigenarten und doch haben sie eines gemeinsam. Sie kommen ohne Hightech aus und produzieren einen köstlichen Kaffee. Alles was es dafür braucht sind drei Dinge: Einen hervorragenden Kaffee, die richtigen Utensilien und die nötige Zeit bei der Zubereitung.
Kaffeebohnen sollten vor jeder Zubereitung frisch gemahlen werden. Eine Faustregel um den richtigen Mahlgrad zu wählen: Je kürzer die Kontaktzeit, desto feiner sollte das Kaffeemehl sein. Die richtige Konsistenz des Kaffeemehls spielt eine entscheidende Rolle bei der Extraktion.
Kaffeemaschinen: 13 Arten seinen Kaffee zu brühen
Kaffeemaschinen: 13 Arten seinen Kaffee zu brühen
Filterkaffee, Espressomaschine, Karlsbader Kanne oder Cafetière - wie das Wasser durch den Kaffee läuft, entscheidet über den späteren Geschmack. Wir stellen 13 Varianten des Kaffeekochens vor.
Eigentlich ist Kaffee kochen einfach: Für einen Kaffee muss das Kaffeemehl mit Wasser in Berührung kommen. Ende. Doch wie das Wasser zum Kaffee kommt, wie lange die beiden zusammenbleiben und anschließend wieder getrennt werden, darin liegt das Geheimnis des Geschmacks. Es gibt 13 verschiedene Methoden, einen Kaffee aufzubrühen. Die dafür notwendigen Maschinen stellen wie Ihnen auf den nächsten Seiten vor.

Filterkaffeemaschine ICM 40T von Delonghi
Die Langweilige: Filterkaffeemaschine
"Mal schnell einen Kaffee kochen", so etwas gab es vor der Erfindung der Filterkaffeemaschine eigentlich nicht. Als in den späten Fünfzigern zur Maschine dann noch der vakuumverpackte, gemahlene Kaffee in die Supermärkte kam, war die Automatisierung des Kaffeekochens nicht mehr aufzuhalten. Die Filterkaffeemaschine imitiert das schwallweise Aufbrühen des Kaffeemehls mit der Hand. Das Wasser gelangt in einen Durchlauferhitzer und wird auf 92 bis 94 Grad Celsius erhitzt. Durch den Druck der Dampfblasen schießt das heiße Wasser in einem Steigrohr hoch, das über der Filtertüte endet. Daher das Blubbern und Zischen beim Brühen.
Die Dauer des Brühvorgangs lässt sich bei manchen Maschinen regulieren. Jeder Hersteller pflegt dafür seine eigene fantasievolle Bezeichnung: Aromaschalter, Heißbrühsystem, Flavour-System und einige mehr. Wie sie auch heißen, sie regeln die Kontaktzeit von Wasser und Kaffeemehl. Ein sogenannter Aromaschalter mit den Einstellungen "Schwach", "Kräftig" und "Stark" reguliert die Durchflusszeit des Wassers. Je länger das Wasser die Aromastoffe aus dem Kaffeepulver herauslösen kann, desto stärker wird der Kaffee. Fließt der Kaffee in eine von unten beheizte Glaskanne, ist das empfindliche Aroma nach spätestens zehn Minuten Stunde ruiniert. Der Kaffee wird bitter. Systeme mit Thermoskannen halten nicht nur den Kaffee ohne zusätzliche Energie warm, sondern auch das Aroma sehr viel länger.
Meist milder Kaffee mit feiner Säure.
Alle, die mehrere Tassen auf einmal benötigen und diese ohne großen Zeitaufwand zubereiten wollen. Was vor allem auch für die Reinigung der Maschine gilt.
Welcher Kaffee geeignet ist:
100%-Arabica-Sorten. Das Filterpapier und der Filterwinkel sind auf diese feine Kaffeesorte abgestimmt.
Von unten nach oben: Mit Druck brühen
Druckbrühsysteme verbinden eine Kaffeemaschine mit einer Espressomaschine. Sie versuchen, Filterkaffee wie einen Espresso zuzubereiten. Was dabei herauskommt ist kein Espresso, sondern ein kräftiger Kaffee ähnlich einem Mokka. Die Bedienung ist für eine Filterkaffeemaschine ungewöhnlich. Das Wasser wird unten in die Maschine eingefüllt, das Kaffeemehl in einen Filter im Deckel der Kanne. Wie bei einer Espressomaschine wird das Wasser stark erhitzt und dann als Wasserdampf mit Druck durch das Kaffeemehl gepresst.
Durch die kurze Kontaktzeit von Wasser und Kaffee werden die Bitterstoffe nicht gelöst und bleiben im Filter zurück. Druckbrühsysteme zum Beispiel von Krups sind bereits seit vielen Jahren auf dem Markt, haben sich jedoch nie durchsetzen können.
Kräftiges Aroma, einem Mokka ähnlich
Alle, die starken Kaffee mögen.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Als Filterkaffeemaschine eigentlich 100% Arabica. Wer den Mokka-Geschmack betonen möchte, kann es auch gern mit einer Mischung aus Arabica und Robusta probieren.

Eine typische Stempelkanne, auch Cafetière genannt
Die Unaussprechliche: Pressstempel-Kanne
Dem kräftigen vollaromatischen Geschmack des mit ihr zubereiteten Kaffees wird der Name Pressstempelkanne irgendwie nicht gerecht. Eher schon ihre anderen Bezeichnungen wie Cafetière, Bistrokanne oder French-Press-Can. Ihre französischen Namen kommen nicht von ungefähr. Die Presskanne wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts in Frankreich erfunden.
Die Technik kombiniert Brühen und Aromaextraktion. Das Kaffeemehl wird in der Kanne mit heißem, jedoch nicht mehr kochendem Wasser übergossen. Erst in einem Schwall das Kaffeemehl anfeuchten und 20 Sekunden Quellen lassen. Anschließend das Wasser bis fingerbreit unter dem Rand auffüllen. Gut vier Minuten ziehen lassen. Dann den Stempel mit dem Sieb aufsetzen und langsam nach unten drücken. Das Sieb trennt das Wasser vom Kaffee und stoppt so die Extraktion von Aromastoffen. Der Geschmack ist sehr kräftigt, da die Öle des Kaffees nicht herausgefiltert werden. Nachteil: der Kaffee kühlt in der Glaskanne sehr schnell aus.
Kräftiges Aroma mit großem Volumen
Alle, die das volle Aroma eines Kaffees schätzen und nicht "Cholesterinsensibel" sind. Da die Pressstempel-Methode ohne Filter arbeitet, enthält der Kaffee auch die Lipide Cafestol und Kawheol, die zu einem kurzzeitigen Anstieg des Cholesterinswertes führen können.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Hier heißt es ausprobieren. Dunkle Röstungen harmonieren gut mit dem Brühverfahren der Cafetière. Auf jeden Fall sollte der Kaffee grob gemahlen sein. Wer regelmäßig die Cafetière verwendet, sollte sich nach einem kleinen Kaffeeröster umschauen und verschiedenen Mischungen testen.

Die Espressokanne für den Mokka zwischendurch
Die Täuscherin: Espressokanne
Anders als der Name vermuten lässt, kann die Espressokanne keinen wirklichen Espresso zubereiten. Der "Percolator" nutzt lediglich das Dampfprinzip der Espressoherstellung, ohne jedoch den notwendigen Druck für einen echten Espresso zu erreichen. Der Percolator besteht aus zwei Teilen. In den unteren Teil kommt das Wasser und das Sieb für das Kaffeemehl, die eigentliche Kanne für den Kaffee wird mit einem Gewinde auf den unteren Teil geschraubt. Nun wird der Percolator auf eine Herdplatte geschoben und das Wasser zum kochen gebracht. Durch ein Steigrohr wird das verdampfende Wasser mit Druck durch das Kaffeemehl gepresst. Es kühlt leicht ab und verflüssigt sich wieder mit den gelösten Aromastoffen in der Kanne.
In der Praxis ist die Zubereitung knifflig. Wird die Kanne zu früh von der Hitzequelle gezogen, reicht unter Umständen der Druck nicht mehr aus, um das gesamte Wasser durch das Kaffeemehl zu schicken. Bleibt die Kanne zu lang auf dem Herd, kocht der Kaffee blitzschnell über. Da der Percolator ohnehin nicht viel Wasser fasst, reichen ein paar Sekunden Überkochen aus, um gleich erneut einen Kaffee aufsetzen zu müssen. Die meisten günstigen Espressokannen sind aus Aluminium. Bei häufigem Gebrauch können sich aus dem Metall gesundheitsschädliche Stoffe lösen. Zwar haben die Hersteller in den vergangenen Jahren die Materialqualität verbessert, wer jedoch sicher gehen will, gibt ein wenig mehr Geld für einen Edelstahl-Percolator aus.
Espresso ähnlich: klein, stark, schwarz. Jedoch ohne Crema und die Konsistenz eines Espresso.
Für alle, die einen aromatischen, starken kleinen Kaffee schätzen und dabei nur mit einer weiteren Person teilen müssen. Für mehr reicht das Fassungsvermögen eines Percolators nicht.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Obwohl der Percolator keinen echten Espresso herstellt, eigenen sich Espresso-Mischungen sehr gut. Hier ruhig verschiedene Blends probieren, auch solche, die Arabica- und Robusta-Sorten mischen, was bei Espresso häufig angeboten wird. Das Kaffeemehl sollte sehr fein gemahlen sein.

Nichts für Kinder - die Cona-Kanne sieht toll aus, ist aber Reinigungsintensiv
Das Experiment: Cona-Kanne
Wie kann es anders sein: Die einzige Kaffeemaschine, die mehr nach Chemie-Experiment als nach der genussvollen Zubereitung aussieht, wurde in Deutschland erfunden: die Glaskolbenkaffeemaschine, heute gemeinhin auch Cona-Kanne genannt, nach dem bekanntesten Hersteller der heutigen Glaskolbenkannen.
Erfunden als Glaskolbenmaschine 1830 in Deutschland und mit den Jahren häufig nachgebaut und mehrfach patentiert. Die Original Cona-Kannen sind kleine Schmuckstücke für die Küche. Sie erinnern ein wenig an "die gute alte Zeit", in der Kaffeezubereitung noch eine kleine Zeremonie war. Plastik-Varianten mit eingebauter Heizplatte von anderen Herstellern haben sich nicht durchgesetzt.
Und so funktioniert sie: Zwei Glaskolben werden übereinander gesetzt und mit einer Gummidichtung nach außen luftdicht verschlossen. In den unteren kommt das Wasser, in den oberen das Kaffeemehl. Hier darf es etwas mehr sein als die üblichen sechs Gramm pro Tasse. Cona-Fans schwören auf zehn Gramm. Aus dem oberen Kolben ragt ein gläsernes Steigrohr nach unten. Das Wasser wird nun erhitzt. Bei Cona-Kannen wird hierfür der Spiritusbrenner entzündet. Es würde aber auch vollauf eine Herdplatte genügen. Das kochende Wasser dehnt sich aus, der Druck presst das sprudelnde Wasser durch das Steigrohr in den oberen Kolben und vermischt sich dort mit dem Kaffeemehl. Ist das Wasser verkocht, wird die Hitzequelle ausgeschaltet. Der untere Kolben kühlt ab, es entsteht ein Unterdruck, der den Kaffee durch einen Filter nach unten saugt. Fertig. Es geht die Geschichte, dass Ludwig van Beethoven nur so seinen "Coffe" zubereitet haben soll.
Kräftiger Kaffee mit vollem Aroma
Für wen geeignet: Für Individualisten, die nicht einfach Kaffee kochen, sondern die Zubereitung zelebrieren wollen. Glaskolben-Maschinen sind nicht für den Alltagsgebrauch gebaut. Die Kolben sind zerbrechlich, die Konstruktion insgesamt empfindlich und die Reinigung aufwändig. Und sauber sollte sie sein, sonst sehen die eleganten Maschinen schnell unansehnlich aus.
Welcher Kaffee geeignet ist:

Der Klassiker: Orginal Melitta Porzellanfilter 102
Alles Handarbeit: Porzellan-Kaffeefilter
Die um 1960 geborenen können sich vielleicht noch daran erinnern, wenn sie als Kinder bei Oma zum "Kaffee" waren. Der Wasserkessel pfiff, wurde vom Herd genommen und der Inhalt in einen Melitta-Porzellan-Filter gegossen, der auf einer großen Kaffeekanne stand. Das manuelle Aufbrühen erzeugt einen sehr aromatischen Kaffee und ist auch heute noch die Methode, mit der Kaffeetester die Qualität der Ware beurteilen. Man muss es nur richtig machen: Das Wasser darf nicht mehr kochen, ansonsten verflüchtigen sich die Aromastoffe und die bitteren und sauren Komponenten treten in den Vordergrund. Ideal ist eine Temperatur von 86 bis 89 Grad Celsius. Das Kaffeemehl nun mit einem kleinen Schwall Wasser anfeuchten und es 20 Sekunden quellen lassen. Auf diese Weise werden die gerösteten Öle, Fette und Bitterstoffe gelöst. Nun das Wasser in kleinen Mengen alle zehn Sekunden schwallweise nachgießen. Der Vorgang sollte vier bis sechs Minuten dauern. Unter vier Minuten entfalten sich die Aromen nicht, über sechs Minuten verflüchtigen sie sich bereits.
Klarer Kaffee ohne Öle
Für alle, die es gern altmodisch mögen und sich Trends widersetzen.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Die Papierfilter und die Form des Filterhalters sind auf 100-Prozent-Arabica-Sorten abgestimmten, der in Deutschland am meisten verkaufen Kaffeesorte. Nun ist Arabica ungefähr so genau wie "Auto". Es gibt zahlreiche Varianten von den üblichen Blends der Großröster bis hin zu den vielen Spezialröstungen kleinerer Anbieter. Da bleibt nur eines: durchprobieren.

Die Karlsbader filtert mit einem Porzellansieb. Dafür muss der Kaffe sehr grob gemahlen sein
Für Puristen: Karlsbader Kanne
Seit etwa 100 Jahren auf dem deutschen Markt und noch immer in der Produktion: die Karlsbader Kanne. Bei Profi-Kaffeeverkostungen werden mit ihr häufig die Test-Kaffee zubereitet. Vielleicht nicht unbedingt, weil mit ihr der beste Filterkaffee aufgebrüht werden kann, sondern weil sie aufgrund ihres geschmacksneutralen Porzellanfilters ein stets unverfälschtes Aroma hervorbringt. Die Filter halten nur den Kaffeesatz zurück, ansonsten fließen alle Aromen und Lipide in die Kaffeekanne.
Der verwendete Kaffee sollte daher gerade bei der Karlsbader hochwertig sei. Die Karlsbader Kanne besteht aus vier Teilen: einer Kaffeekanne, dem Brühaufsatz mit zwei grobmaschigen Porzellanfiltern und einem Deckel. In den oberen Teil kommt der Kaffee, der mit heißem Wasser langsam aufgebrüht wird. Die untere Kanne sollte gut vorgewärmt sein, da der Kaffee nur langsam in die Kanne läuft und sehr schnell abkühlt. Damit die weitmaschigen Filter nicht verstopfen muss der Kaffee sehr grob gemahlen sein. Er sollte die Konsistenz von Grieskörnern haben. Da es solche Mahlgrade im Supermarkt nicht gibt, heißt es selbst mahlen oder einen Kaffeeröster mit entsprechendem Angebot suchen.
Kräftiger unverfälschter Geschmack mit großem Volumen
Sicher nur für eine Minderheit von Kaffeeliebhabern, die gern unterschiedliche, stets hochwertige Röstungen probieren. Der Aufwand ist verglichen mit anderen Brüharten hoch, genau genommen seiht man den Kaffee mit der Karlsbader. Ohne gröbstes Kaffeemehl ist die Kanne nicht verwendbar und für die Reinigung wird eben nicht nur der Kaffeefilter in den Biomüll geschmissen, sondern muss der gesamte Filtersatz unter fließendem Wasser gut gereinigt werden.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Alle Arabica-Sorten. Je hochwertige desto besser. Am besten von hand sehr grob gemahlen.

Die Wendefähigkeit der Napoletana verraten die beiden Henkel
Bitte wenden Sie jetzt: Napoletana
Das Prinzip der Wendekanne ist einfach und daher genial. Sie besteht nur aus zwei Teilen: einem Wassertopf und einer Kaffeekanne mit Metallfilter. Beide werden miteinander verschraubt. Kocht das Wasser im unteren teil, wird die Kanne gewendet, sprich auf den Kopf gestellt. Das Wasser läuft nun durch den Filterbehälter und extrahiert den Kaffee in die Kanne. Fertig ist der Kaffee. Es gibt unterschiedliche Erklärungen, warum die Wendekanne ausgerechnet Napoletana genannt wird. Die einen sagen, sie soll in Neapel erfunden worden sein, die anderen sagen, sie sei in Frankreich erfunden, werde aber fast nur noch in Neapel verwendet. So oder so: Sie ist auf jeden Fall noch überall in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Wer häufiger aus der Napoletana seinen Kaffee trinken möchte, sollte Modelle aus Edelstahl wählen.
Nur etwas für Gelegenheitstrinker und Zwei-Personenhaushalte. Wie beider Espressokanne ist auch hier die Kaffeemenge sehr begrenzt. Zudem kühlt der Kaffee schnell aus, er sollte also zügig getrunken werden.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Je hochwertige desto besser. Der Mahlgrad sollte mittelfein sein.

Ein moderner Ibrik aus Edelstahl. Die Zubereitungsart ist jedoch Hunderte Jahre alt
Die Zeitmaschine: Ibrik
Ursprünglicher geht Kaffeezubereitung nicht. Der Türkische Mokka kommt sozusagen direkt aus der Urzeit des Kaffees, als die geröstete Bohne aus Arabien im 16. Jahrhundert in Metropolen wie Bagdad, Istanbul und Damaskus ihren Siegeszug antrat. Mit Bohne wurde zugleich ihre Zubereitung exportiert. Und noch heute kochen mit der kleinen Kanne etwa ein Drittel der Weltbevölkerung ihren Kaffee: im Orient, in der Türkei, in Griechenland, im persische Raum bis nach Südrussland hinein. Selbst in Teilen von China und Indien ist diese Art der Kaffeezubereitung verbreitet.
Daher trägt die kleine Kanne, die höchstens vier Tassen fasst, auch viele Namen. Die Türken nennen sie Cezve, die Griechen Ibrik oder Briki. Meist ist die Kanne mit dem langen nach oben weisenden Holzstil innen verzinnt und besteht außen aus Kupfer oder Messing. Das Wasser wird mit ungefähr 15 Gramm äußerst fein gemahlenem Arabica sowie Zucker vermischt und aufgekocht. Beginnt der Kaffee schaumig nach oben zu steigen, wird die Kanne vom Feuer genommen. Je nach Land wird nun entweder gleich ausgeschenkt oder ein zweites oder gar drittes Mal aufgekocht. Getrunken wird schlürfend, um möglichst wenig von dem Kaffeesatz mitzunehmen.
Sehr stark, sehr süß, sehr exotisch
Für alle, die Kaffeekochen gern zelebrieren. Der Geschmack ist einzigartig und die Rezepte vielfältig. So wird in Ägypten der Mokka auch gern mit Kardamom gewürzt. Richtig zubereitet ist der türkische Mokka wie ein kleiner Nachtisch.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Alle Arabica-Sorten. Der Mahlgrad sollte staubfein sein. Je nach Vorliebe können sowohl helle als auch dunkle Röstungen verwendet werden.
Revolutionäre: Kaffee aus Pads und Disks
Wahrscheinlich war den Ingenieuren von Philipps und den Experten vom Kaffeeröster Douwe Egberts vor knapp zehn Jahren nicht klar, dass sie Mitbegründer eines neuen Trends der Kaffeezubereitung sein würden. Die Tasse Kaffee auf Knopfdruck. Genau abgemessen, ohne Bitterstoffe, dafür mit leichter Crema. Gemacht für sie steigende Zahl an Singlehaushalten und Kleinfamilien mit einem Kind in denen beide Eltern arbeiten. Verkauft als Lifestyle-Produkt und nicht als schnöde Kaffeemaschine. Statt losem Kaffee vorportionierte Pads. Sieben Gramm pro Pad. Eine übliche Menge für eine gute Tasse. Und ein Geniestreich für den Kaffeeröster. Der Padkaffee war pro Gramm bis zu vier Mal so teuer wie loser Kaffee. Und für Philips: Die Pads passten nur in die Senseo-Maschine.
Den Kunden war es egal. Pad-Kaffee und Senseo trafen bei der Einführung 2002 genau ihren Nerv. Über fünf Millionen Senseos wurden allein in Deutschland verkauft. Das Funktionsprinzip ist simple: Mit der Senso wird stets nur Tassenweise aufgebrüht. Pro Tasse wird ein Pad in die Maschine eingelegt. Auf Knopfdruck wird eine genau abgemessene Wassermenge auf 90 Grad erhitzt und mit einem Druck von einem Bar 40 Sekunden lang durch das Kaffeepad gepresst. Im Prinzip wie ein Espresso gezaubert wird, allerdings mit nicht so heißem Wasser und viel weniger Druck. Doch wie beim Espresso bleiben auch beim Senseo-Kaffee die Bitterstoffe und Gerbsäuren im Filter zurück. Der Kaffee ist dadurch sehr bekömmlich. Pad Maschinen gibt es mittlerweile auch von anderen Anbietern: Das Tassimo-System von Bosch, Krups bietet die Nescafe Dolce Gusto an und DeLonghi das Latissima-Sytem.
Geschmack: Alle Geschmäcker, die die Pads so hergeben: von Ok bis Herrje!
Singles und Zweipersonenhaushalte mit mäßigem Kaffeedurst
Welcher Kaffee geeignet ist:
Nur der, den es auch in Pads gibt.

Kleine Kapseln für großes Geld: Nespresso. Der Geschmack ist meist ausgezeichnet
Abgekapselt: Nespresso
Nespresso - die höchste Entwicklung der Kaffeekultur, ohne sich mit Kaffee beschäftigen zu müssen. Maschine auf, Patrone rein, Knopf drücken und fertig ist der Espresso, Cappuccino oder die Latte Macchiato. Und die Sachen schmecken auch noch. Man könnte meinen, der Kaffee in den kleinen Aluminium-Portionsdosen sei eine typische Lifestyle-Erfindung der vergangenen Jahre. Weit gefehlt. Das System ist fast 40 Jahre alt. Es wurde 1970 von Nestlé erfunden, verschwand dann in der Schublade, wurde 1986 in der Schweiz auf den Markt gebracht und floppte dort.
Erst Anfang der Neunziger begann der Aufschwung mit einer neuen Marketing Strategie. Nestlé verkaufte das System nun als hochwertiges Lifestyle-Produkt. Der verkapselte Kaffee wird sprachlich in eine Linie mit erstklassigen "Grand Crus"-Weinen gestellt. So wird etwa Kaffee aus einem Anbaugebiet, so genannter "Single Origin" als "Special Club Grand-Crus" bezeichnet. Kaffee als Luxus und verknapptes Gut: die Nespresso-Kapseln gibt es nur in eleganten Nespresso-Geschäften und Online als Nespresso-Mitglied. Und Luxus ist der Kaffee in der Tat. Ein Pfund Nespresso-Kaffee würde etwa 25 Euro kosten. Den ansonsten preissensiblen Kaffeekunden war das gleich. Nespresso wächst seit 2000 mit rund 30 Prozent jährlich.
Etwa drei Milliarden Kapseln vertrinken die Nespressomaschinen-Besitzer pro Jahr. 3000 Tonnen Aluminium verbraucht allein Nestlè für die Kapseln. Kein Luxus für die Umwelt. Hier will die Konkurrenz ansetzen und kompatible Kapseln aus biologisch abbaubarer Maisstärke anbieten. In Frankreich, dem größten Nespresso-Abnehmer, sind die Alternativen bereits im Markt – im normalen Supermarkt.
Alle Geschmäcker, die die Kapseln so hergeben. Die Güte des Kaffees ist stets hoch.
Singles sowie Zweipersonenhaushalte mit mäßigem Kaffeedurst, überdurchschnittlichem Einkommen und unterdurchschnittlichem Umweltbewusstsein
Welcher Kaffee geeignet ist:
Nur der, den es auch in Kapseln gibt.

Edel und Stark: Eine auf Hochglanz polierte Espressomaschine von ECM
Mutter der Kaffeekultur: Die Espressomaschine
Wer einen perfekten Espresso zubereiten möchte, muss Geduld mitbringen. Eine teure Espressomaschine allein macht es jedenfalls nicht. Obwohl ein hochwertiges Gerät schon die halbe Miete ist, kommt es auf den Kaffee an, den Mahlgrad, das Wasser und die eigene Erfahrung. Nicht jeder Kaffee passt zu jeder Maschine. Hier heißt es mitunter lange probieren, bis eine zur Maschine passende Espressosorte gefunden ist Für einen "richtigen" Espresso muss es auf jeden Fall eine sogenannte Siebträger-Maschine sein.
In das Sieb kommen sechs bis acht Gramm sehr dunkel geröstetes Espressomehl. Es wird mit einem Tamper fest im Sieb angedrückt, das anschließend in der Maschine verriegelt wird. Im Boiler der Maschine wird das Wasser auf etwa 94 Grad erhitzt. Mit einem Druck von acht bis zehn bar wird das Wasser nun etwa 30 Sekunden lang durch das sehr feine Kaffeemehl gepresst. Die Aromastoffe im Kaffee werden gelöst, der Experte spricht von Extraktion, und der hohe Druck verbindet die Kaffeeöle und das Wasser zu einer Emulsion. Der Espresso sollte bereits nach wenigen Sekunden in schaumiger Konsistenz aus der Maschine laufen. Nur dann ist er gelungen.
Die Preisspanne von Espressomaschinen reichen je nach Ausführung von 100 Euro bis knapp 2000 Euro. Grundsätzlich wird nach Einkreissystemen, Zweikreissystemen und Thermoblock-Maschinen unterschieden. Im Einkreissystem erzeugt ein einziger Boiler Brühwasser und Wasserdampf zum Aufschäumen der Milch. Im Zweikreissystem erledigen diese Arbeit zwei Kessel. Thermoblock-Maschinen verwenden statt Kessel einen Durchlauferhitzer. Vorteil: Sie sind bereits nach drei Minuten startbereit, Kesselsysteme benötigen 15 Minuten bis zum ersten Espresso.
20 dicke Tropfen Kaffee. Ein Traum mit Crema – wenn er richtig zubereitet ist. Ferner ist Espresso die Basis für so beliebte Getränke wie Cappuccino, Cafè latte und Latte Macchiato
Für alle mit dem festen Willen zur Einarbeitung.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Hier heißt es mitunter lange testen bis eine Kaffeesorte gefunden ist, die bei einem bestimmten Mahlgrad zur eigenen Espressomaschine passt. Kaffeemarken, die man als Hobby-Barista kennen sollte sind unter anderem: Diemme, Schreyögg, Illycaffè, Mocambo Mauro, Izzo, Costadoro, Nannini, Mokaflor und Lavazza
Presto Knopfo: Die Vollautomatik
Der Kaffee-Vollautomat: Oben alle paar Tage ganze Bohnen und Wasser einfüllen, unten auf Knopfdruck den Cappuccino zapfen oder einen Espresso oder einen Latte Macchiato oder einfach nur eine heiße Milch. Den Kaffeesatz kippt der Automat auch gleich mit weg und die besseren Modelle reinigen sich nach dem Kaffeekochen selbst.
Die Nachfrage nach den Luxus-Kaffeemaschinen ist in den vergangenen beiden Jahren in Deutschland rasant gestiegen. Ungeachtet der für eine Küchengerät hohen Preise von 1500 Euro und mehr. Der Wunsch, Zuhause einen Macchiato oder Cappuccino wie im Café um die Ecke zu trinken ist groß. Jeder größere Elektronikmarkt bestückt mittlerweile mindestens eine Regalreihe mit Kaffeeautomaten und Zubehör wie Wasserfilter und Reinigungssets.
Obwohl er "Kaffee"-Automat heißt, funktioniert er wie eine Espressomaschine. Die ganzen Bohnen werden in der Maschine gemahlen, das Mehl fällt dann in der gewählten Portion in ein Sieb, wird dort angepresst und von heißem Wasser durchströmt. Aus einem zweiten Behälter wird zugleich Milch gezogen, aufgeschäumt und im richtigen Mischungsverhältnis zusammen mit dem Kaffee in den Becher oder das Glas gefüllt. Anschließend entleert die Maschine den Kaffeesatz automatisch in einen Auffangbehälter.
Das Angebot reicht von Einsteigermaschinen von 300 Euro bis zu 1800 Euro für Spitzenprodukte. Teurer heißt in diesem Fall tatsächlich meist besser. Die Maschinen halten länger, können mehr und das in der Regel schmackhafter. Wie viel Geld investiert werden sollte, hängt von der Anzahl der täglich aufgebrühten Tassen und der Sorte ab. Im Beratungsgespräch ergibt sich dann schnell das passende Modell.
Von der Maschine abhängig
Für Liebhaber von Kaffeespezialitäten mit gehobenen Einkommen.
Welcher Kaffee geeignet ist:
Wie bei einer Espressomaschine heißt auch beim Vollautomaten ausprobieren. Sich am besten nicht nur im Supermarkt verproviantieren, sondern auch bei den Kaffee-Onlineshops stöbern. Viele Shops bieten Probierpakete aus unterschiedlichen Marken an.
Kaffee aufbrühen ohne maschine

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Kaffee Pads ohne Maschine benutzen?
Halli Hallo, hab hier Kaffee Pads aber keine funktionierende Maschine..wäre es i.wie möglich dennoch aus diesen kleinen Dingern Kaffee zu machen? Danke im Vorraus für hilfreiche Antworten !! :D
4 Antworten

Lege das Pad in eine Tasse und gieße heißes Wasser drauf. Lass ihn ein paar Minuten ziehen und drücke ihn aus. Sollte klappen denke ich. In der Kaffeemaschine läuft da doch auch nur dasWasser drüber.

Ja, hat geklappt und schmeckt gleich

Wenn du einen Handfilter hast, dann schneid den Kaffeepad auf, gib das Kaffeepulver in eine Filtertüte und durch mit dem heißen Wasser. Hast du keinen Handfilter, kannst du das Pad auch in die Tasse legen, das heiße Wasser drüber gießen und kurz warten. So ein Handfilter ist übrigens Gold wert, da kann man auch normal sehr günstig von Kaffeepulver immer ein leckeres Tässchen Kaffee auf die Schnelle machen. Ich liebe selbstgebrühten Kaffee! :-)

Du kannst entweder das Kaffeemehl aus dem Beutel herausholen und in einer normalen Kaffeemaschine oder mit einem normalen Kaffeefilter wie gewohnt aufbrühen, oder du tust ganz einfach so, als ob der Kaffeepad ein Teebeutel wäre.

Hast du einen Handfilter und Filtertüten? Wobei man letzteres auch anders lösen kann. Pulver aus den Pads rausholen und per Hand aufbrühen. Wasser aufkochen, beim gießen sollte es genug abkühlen, damit das Pulver nich mit Wasser in Berührung kommt, welches heißer als 96° is. 92°-96° is die ideale Temperatur um Kaffee zu machen.
Kaffee ohne filter?
hallo möchte mir heute Kaffee kochen habe aber weder filter noch Maschine da ich nicht viel Kaffee trinke . Aber ich habe gehört das man das Kaffeepulver wie Tee in die Tasse geben und ziehen lassen bis sich das Pulver am Boden der Tasse absetzt doch wie schmeckt ES? wie macht man es genau
6 Antworten

Ein Löffel Kaffee in die Tasse, halb mit kochendem Wasser auffüllen. Zugedeckt ein, zwei Minuten setzen lassen. Nachgiessen, einmal rühren. Wennd er Satz untern ist, ist der Kaffee trinkbar.

Zwei Maßlöffel gemahlenen Kaffee in eine grosse Tasse geben. Zwei Zentimeter, nicht kochendes, Wasser dazu geben. 10 Minuten setzen lassen, dann langsam heisses Wasser auffüllen. Fertig! Der Vorteil: Voll entfaltetes Aroma. Man braucht nicht mal umzurühren.

Naja, Pulver in die Tasse, heißes Wasser drauf und etwas warten. Ist halt Kaffee nach Cowboy-Art. Schmeckt etwas herber als normaler Filterkaffee, muss man mögen, ich finde es nicht schlecht.

Alternative zum Filter: ein größeres Teesieb (auch Durchschlag genannt) und Küchenrolle.
Einfach die Küchenrolle 2-3 Blatt abreissen, in das Sieb legen , Pulver drauf und orsichtig mit heiße, Wasser überprühen.

Wasser kochen, Pulver rein, vom Feuer, rühren und absetzen lassen. Kaffeepulver setzt sich unten ab, wenn man nicht wieder aufwühlt, kann man gut von oben her abgießen oder abtrinken. Falls du ein paar Krümel mittrinkst: macht schön.
Finde es schmeckt sogar besser als Filterkaffee.
PS: türkischer und griechischer Kaffee wird auch aufgekocht, sogar mehrmals über der Flamme aufschäumen lassen. Dann absetzen lassen.
Gibt das Sprichwort: Wer ist stärker, Tee oder Kaffee? Tee - Tee muss ziehen, Kaffee darf sich setzen!

moin, es kommt darauf an welchen kaffee du benutzt. hast du auch keinen tefilter zur ahnd, der tut es sonst auch!

ne aber kann ja einen kaufen , welcher kaffee eignet sich

das kommt auf deinen geschmack an - ich sleber bin ein reiner teetrinker, daher kann ich dir zu kaffee keinen wirklichen rat geben.
Padkaffee ohne das Gerät zubereiten?
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Mitglied seit 13.09.2008
z.B gekochtes wasser ganz langsam auf den Kaffee gießen
Ich warte von netten Leuten auf einen Antwort
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Mitglied seit 26.09.2007
2.814 Beiträge (ø0,76/Tag)
wer mich nicht besucht, macht mir eine Freude.

Mitglied seit 05.10.2003
21.821 Beiträge (ø4,22/Tag)
Pads sind relativ teuer i.V. zu losem Kaffe, dann würde ich eher normalen Kaffee von Hand mit Filter aufbrühen, wie früher halt.
Hast du Pads übrig und deine Maschine ist kaputt?
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Mitglied seit 13.09.2008
Ich wollte auch so eine Maschine kaufen, die pads sind aber wirklich teuer und elektronische geräte gehen schnell kaputt.

Mitglied seit 05.10.2003
21.821 Beiträge (ø4,22/Tag)
Was dir wahrscheinlich so gut schmeckt ist die Cremigkeit (genieß sie gerade ) und das bekommst du von Hand nicht hin, weil die Maschine mit gewissem Druck Wasser durch das Pad durchdrückt. Den Effekt kannst du nicht erzielen von Hand. Ansonsten ist das ganz normaler Kaffee nur eben in ein Filterpad eingeschweißt und das macht die Dinger relativ teuer.
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Mitglied seit 10.09.2008
ich hab letzthin die Pads aufgeschnitten und so in den Filter gegeben. Hab nämlkich Senseo im wohnheim, aber nicht daheim. Meiner Meinung nach kann man dann aber auch gleich normales Kaffeepulver nehmen. Es sei denn, man will so eine spezielle Sorte mit Aroma.
Hm, wäre mal interessant, das mit dem Senseo Cappuccino oder Kakao zu versuchen. Freiwillige vor

Mitglied seit 03.02.2005
"Ansonsten ist das ganz normaler Kaffee nur eben in ein Filterpad eingeschweißt und das macht die Dinger relativ teuer."
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Mitglied seit 30.09.2003

Mitglied seit 17.01.2015
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Mitglied seit 15.12.2005
1.204 Beiträge (ø0,28/Tag)

Mitglied seit 25.10.2014
406 Beiträge (ø0,36/Tag)
Kleinröster gehen da mit 20-30 Minuten Röstzeit und 200-300 Grad ran.
Dadurch ist die Bohne homogener geröstet und eben auch nicht bitter.
Ohne Luftkontakt original verpackt ist der Zeitpunkt 1-2 Wochen nach Röstung bis 2-3 Monate alt optimal.
Ab ca 6 Monaten verliert auch abgepackter Kaffee an Aroma.
Kleinröster geben hier meist 12 Monate an, große Rösterreien bis zu 24 Monate.
Dann einfach zurückrechnen, dann weiß man ob die Packung erst 1 Monat oder schon 10 Monate irgendwo rumstand.
Easy Serving Espresso
Ein Gastropad, das aus Italien kommt mit offenem Vertrieb. So ziemlich jeder Röster mit Namen hat diese Pads in Italien im Angebot.
Diese Pads enthalten 7 Gramm Kaffee und werden direkt in der Rösterrei unter Stickstoff verpackt.
Bei der richtigen Maschine und frischen Pads ist de rUnterschied zu frisch gemahlen schon sehr sehr gering.
Kaffee aufbrühen ohne maschine
Gourmets bevorzugen Kaffee aus frisch gemahlenen Bohnen. Auch wenn Sie keinen Kaffeevollautomaten besitzen, in dem ein Mahlwerk integriert ist, können Sie Ihre Kaffeebohnen selbst mahlen. Mit einer Kaffeemühle, die es elektrisch oder manuell und mit verschiedenen Mahlwerken gibt. Die Designs reichen von nostalgisch bis stylish. Die Feinheit des Kaffeepulvers ist abhängig von seiner Verwendung. Kaffeepulver für Filterkaffee wird gröber gemahlen als Pulver für einen Espresso. Der Mahlgrad kann bei einigen Mühlen stufenlos eingestellt werden. Da Kaffee ätherische Öle beinhaltet, die sich in der Maschine absetzen, sollte man die Mühle regelmäßig gründlich reinigen.
Mit einem Milchaufschäumer schmeckt der Cappuccino zu Hause genauso gut wie im Café. Es gibt sie in den verschiedensten Ausführungen, elektrisch oder manuell, günstig oder professionell. Nach dem Schneebesen-Prinzip oder durch das Auf- und Abbewegen eines Siebes haben Sie im Handumdrehen leckeren Milchschaum für Ihren Kaffee.
Ganz klar, als Zubehör für Ihre Filterkaffeemaschine brauchen Sie Kaffeefilter aus Papier oder einen Dauerfilter. Hier müssen Sie auf die zur Maschine passenden Größe achten. Die Auswahl ist groß. Möchten Sie eine Tasse oder eine Kanne Kaffee ohne Maschine aufbrühen, können Sie einfach einen Kunststoff- oder Porzellanfilter aufsetzen, in den wiederum eine Filtertüte eingelegt wird. Übrigens ist diese Methode eine Erfindung von einer Dame namens Melitta Bentz – sie entwickelte bereits 1908 ein Filterpapier auf der Basis von Löschpapier.
Wasserkocher aus Edelstahl, Glas oder Kunststoff sind nicht nur schick und praktisch, sondern auch sparsam im Energieverbrauch. Gerade wenn Sie die French-Press-Methode beim Kaffeekochen bevorzugen, ist ein Wasserkocher unverzichtbar. Er braucht nur rund drei Minuten, um einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen.
Sie dürfen in keinem Haushalt fehlen: Thermoskannen sorgen dafür, dass Sie Ihren Kaffee auch noch nach Stunden heiß genießen können. Außerdem bewahren Sie das Aroma des frisch gebrühten Kaffees. Die Größe, den Stil und das Ausguss-System können Sie ganz auf Ihren Geschmack und Ihren Bedarf abstimmen. Und für den „Coffee to Go“, den Sie in die Arbeit oder auf einen Spaziergang mitnehmen möchten, gibt es handliche, auslaufsichere Thermosbecher.
Was ist ein Espresso ohne Espressotasse oder ein Latte Macchiato ohne hohes Kaffeeglas? Sicherlich nur der halbe Genuss. Und auch die Kaffee-Einladung macht mehr Spaß mit einem Kaffeegeschirr, das ebenso stilvoll, bunt, modern oder witzig ist wie Sie. Bei amazon.de gibt es eine riesige Auswahl, in der Sie sich ausgiebig umschauen können.
Wer eine Kapselmaschine besitzt, wird sich über Kapselhalter oder -spender freuen. Sie sind elegant, sehen gut aus und halten Ordnung und Überblick. Ob zum Stellen, Hängen oder Drehen – das Passende ist auch für Ihre Küche dabei. Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, dass die Kapseln Ihrer Marke in das Spendesystem passen.
Basis beim Kaffeekochen ist Wasser. Die Wasserqualität in Deutschland ist zwar durchweg gut, der Härtegrad regional jedoch sehr unterschiedlich. Hartes Wasser führt zur Verkalkung Ihrer Kaffeemaschine und kann den Geschmack des Kaffees beeinträchtigen. Mit einem Wasserhärte-Teststreifen können Sie Ihr Leitungswasser prüfen. Je härter es ist, desto mehr profitieren Sie von einem Wasserfilter und sorgen für ein langes Leben Ihrer Kaffeemaschine. Außerdem wird das Wasser weicher und das werden Sie schmecken können.
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