четверг, 18 января 2018 г.

kaffee_auf_nüchternen_magen

Kaffeeunverträglichkeit

Symptome wie Schwitzen, Zittern und Übelkeit nach Kaffeegenuss – kennen Sie das? Dann leiden Sie vermutlich an einer Kaffeeunverträglichkeit oder einer Überempfindlichkeit gegenüber Koffein. Auch Kaffee-Neulinge, die selten Kaffee trinken und deren Körper sich noch nicht an die Wirkung des Koffeins gewöhnt hat, haben häufig mit Nebenwirkungen durch Kaffeekonsum zu kämpfen.

Symptome, anhand derer sich Kaffeeunverträglichkeit äußert:

Neben dem bereits erwähnten Zittern, Schwitzen und der Übelkeit können auch Symptome wie Durchfall, erhöhter Puls, häufiger Harndrang, Sodbrennen (man muss sauer aufstoßen), Nervosität, Schlaflosigkeit bzw. Einschlafstörungen und ein „nervöser Magen“ auf eine Kaffeeunverträglichkeit oder eine zu hohe Kaffeemenge hindeuten. Bei entsprechend hoher Dosis kann es aufgrund eines höheren Dopaminspiegels bei Menschen mit entsprechender Veranlagung sogar zu psychotischen Symptomen kommen. In milderer Form mit aufsteigender Körperwärme, Nervosität oder auch besonders heiterer Stimmung spricht man vom Kaffeerausch.

Unterschied zwischen Kaffeeunverträglichkeit und Koffeinunverträglichkeit:

Wer allgemein empfindlich auf Koffein reagiert, müsste im Grunde genommen auch mit Schwarzem Tee, Cola-Getränken und grünem Tee Probleme haben. Dies ist aber häufig nicht der Fall, da in Cola-Getränken die Koffeindosis weit geringer ausfällt und da das Koffein (das sogenannte ‚Teein‘) des Schwarzen Tees und grünen Tees langsamer freigesetzt wird. (Cola-Getränke können aber dennoch als Kaffee-Ersatz dienen, siehe Artikel über Coca Cola.) Wer Klarheit über die Ursache seiner Symptome haben will, dem kann zum Beispiel ein Kinesiologe anhand eines einfachen Muskeltests helfen.

Woran kann es liegen, dass man manchmal an Kaffeeunverträglichkeit leidet, an anderen Tagen aber Kaffee trinken kann, ohne Beschwerden zu haben?

Der Diaminoxidase-Spiegel ist bei Frauen mit PMS in der zweiten Zyklushälfte niedriger als in der ersten Zyklushälfte. Koffein blockiert das Enzym Diaminoxidase noch zusätzlich (Alkohol und manche Medikamente übrigens ebenso). Um Beschwerden wegen Kaffeeunverträglichkeit zu vermeiden, sollten PMS-Geplagte deshalb in der zweiten Zyklushälfte ihren Kaffeekonsum einschränken. Das ist freilich leichter gesagt als getan, da sich bei regelmäßigen Kaffeetrinkern eine gewisse Abhängigkeit von Koffein einstellt.

Menschen mit Histaminintoleranz haben grundsätzlich nicht genügend von dem wichtigen Enzym Diaminoxidase (DAO), oder zwischen DAO und biogenen Aminen besteht ein unausgeglichenes Verhältnis. Viele der Betroffenen dieses Syndroms leiden an genereller Kaffeeunverträglichkeit, da das Koffein die DAO blockiert und der Kaffee aufgrund der Schimmelpilze, die sich auch im saubersten Kaffeepulver finden, selbst wiederum biogene Amine enthält, deren Abbau des Enzyms DAO bedarf.

Diese Menschen neigen tendenziell zu Kaffeeunverträglichkeit:

Nicht nur für Frauen mit PMS oder Histaminintoleranz, sondern auch für Menschen mit der Blutgruppe 0 kann Kaffee mit Beschwerden verbunden sein. Letztere sollten nach der Blutgruppendiät Kaffee grundsätzlich vermeiden, da sie bereits ausreichend Magensäure besitzen und zusätzlicher Kaffee dem Magen schaden könnte. Auch Menschen, die tendenziell an Schlaflosigkeit oder Nervosität leiden, sollten Kaffee lieber behutsam dosieren oder darauf verzichten.

Was kann man tun, wenn man unter den Symptomen der Kaffeeunverträglichkeit leidet, aber leidenschaftlich gern Kaffee trinkt?

  1. Haben Sie schon einmal Espresso ausprobiert? Viele Menschen, die mit Symptomen wie Sodbrennen oder anderen Magenbeschwerden auf Kaffee reagieren, vertragen echten Espresso, da dieser aufgrund der wesentlich kürzeren Zubereitungsdauer weniger Säure enthält.
  2. Je heißer der Kaffee gekocht wird, desto höher ist auch sein Säuregehalt. Für Menschen mit Kaffeeunverträglichkeit empfiehlt es sich daher, auszuprobieren, ob sie Kaffee vertragen, der bei geringerer Temparatur zubereitet wurde.
  3. Wer schwarzen Kaffee nicht verträgt, sollte etwas Milch zum Kaffee geben. Das macht ihn besser verträglich.
  4. Falls Sie empfindlich auf das Koffein reagieren, können Sie zu entkoffeiniertem Kaffee oder zu Caro-Kaffee greifen. Ein Nachteil des entkoffeinierten Kaffees besteht jedoch darin, dass das Lösungsmittel, das zur Herauslösung des Koffeins verwendet wird, nicht immer restlos entfernt werden kann. Koffeinfreier Kaffee aus Rohstoffen, die von vorneherein koffeinfrei sind, sind in Hinblick auf die Zusatzstoffe die bessere Wahl, auch wenn man sich an den veränderten Geschmack des Kaffees aus Roggen, Malz oder Lupinen erst einmal gewöhnen muss.
  5. Bei Gallenbeschwerden eignet sich gedämpfter Kaffee – das ist Kaffee ohne Chlorogensäure .
  6. Wer unter nervösem Magen leidet, kann es mit reizstoffarmem Kaffee versuchen. Reizstoffarmer Kaffee wird gewonnen, indem der äußere Wachsanteil der Kaffeebohne anhand von Lösungsmitteln und mittels Dampf reduziert wird. Diese Behandlung verändert jedoch nichts am Koffeingehalt, sodass Menschen mit Koffeinunverträglichkeit mit reizstoffarmem Kaffee nicht geholfen ist.
  7. Trinken Sie Kaffee möglichst nicht auf leeren Magen. Die in Kaffee enthaltene Säure greift die Magenschleimhaut an; eine kleine „Unterlage“ trägt wesentlich zur Verträglichkeit des Kaffees bei.
  8. In Instant-Kaffee sind häufig Schimmelpilze enthalten – diese finden sich übrigens auch in Kaffeebohnen oder in den verschiedenen Teesorten. Wer empfindlich auf diese Schimmelpilze reagiert, kann, wenn er auf seine Koffeindosis nicht verzichten will, auf Koffeintabletten umsteigen.
  9. Probieren Sie aus, auf welche Kaffeesorte oder -zubereitungsart Sie weniger empfindlich reagieren. Die einzelnen Kaffeesorten können unterschiedliche Mengen an Säure oder Reizstoffen enthalten. Zudem variiert je nach Qualität der jeweiligen Kaffeesorte die Art und Menge an Zusatzstoffen, auf die viele Menschen empfindlich reagieren.
  10. Falls Sie sich sicher sind, dass Sie auf bestimmte Zusatzstoffe des Supermarkt-Kaffees reagieren, sollten Sie auf Bio-Kaffee ausweichen.
  11. Manche Menschen bekommen Bauchschmerzen, wenn sie Kaffee trinken, der in einem Espressokocher zubereitet wurde. Bei der Erhitzung eines Espressokochers mit Aluminium-Innenbeschichtung löst sich immer ein winziger Teil der giftigen Schwermetalle, auf die empfindliche Menschen reagieren können.
  12. Eine Kaffeeunverträglichkeit kann auch auf prekäre hygienische Bedingungen des Kaffeepad-Automaten zurückzuführen sein. Bei vielen Modellen lassen sich manche Teile nicht richtig reinigen. In diesem Fall hilft es nur, ein neues Gerät zu kaufen oder auf löslichen Kaffee umzusteigen.
  13. Der abgedroschene Spruch „Die Dosis macht das Gift“ gilt auch in Bezug auf Kaffee: Wie bei vielen anderen Dingen gilt es, die persönliche optimale Menge herauszufinden. Kaffeeunverträglichkeit ist nicht dasselbe wie eine Kaffee-Allergie, sondern hängt von der Menge ab. Ebenso ist eine Toleranzentwicklung möglich. Wenn der beste Freund 5 Tassen Kaffee trinken kann ohne Beschwerden zu bekommen, muss das jedoch nicht automatisch für andere Personen zutreffen.
  14. Wenn Sie unter den Symptomen Ihrer Kaffeeunverträglichkeit leiden und gern die Ursache dafür erfahren wollen, sollten Sie auf jeden Fall zum Arzt gehen.

Bild 1: Rainer Sturm / pixelio.de

Bild 2: uschi dreiucker / pixelio.de

Rechtliches, Copyright und Kontaktmöglichkeiten

Wichtiger Hinweis zu den Gesundheitsthemen auf dieser Website:

Diese Website erhebt weder wissenschaftliche Ansprüche noch kann sie einen Besuch beim Arzt oder Heilpraktiker ersetzen.

Durchfall von Kaffee?

ich hab mal eine etwas unangenehmere Frage :)

Also ich trinke so gut wie nie Kaffee. Wenn ich morgens jedoch nicht wach werde trinke ich ab und zu mal 1 oder 2 Tassen Kaffee mit viel Milch ^^

Ich habe öfters danach mal Magenprobleme und muss 30 Minuten später spätestens auf Toilette für große Jungs. Auch öfters teilweise ^^

Kommt das alleine vom Kaffee oder was ist da los? :) Wenn ja, wieso ist das so?

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr kaffeetrinker alle immer danach auf dem pott müsst ^^

vielen dank für eure antworten. liebe grüße

9 Antworten

Das kann vom Kaffee kommen.

Koffein kurbelt die Verdauung an. Und da Du das Zeug nicht gewohnt bist, reagiert Dein Körper ganz einwandfrei darauf.

also kann ich vom kffee trinken abnehmen da mein körper schneller verdaut bzw verbrennt??

Hmmmmmmmmm - dann müßte so manch einer gertenschlank sein.

Nein, wenn Du regelmäßig Kaffee trinkst, "merkt" Dein Körper das und stellt sich drauf ein.

Ja, alle rennen! Der Grund: Kaffee reizt die Blase! Zusätzlich wirkt Milch abführend. Dann gibt es schwer Gerumpel im Bauch. Schwarzen Kaffee verträgt man meistens besser. Und Filterkaffee ist auch nicht gut verträglich, besser Pads oder Kapseln nehmen.

Löslichen vertragen wir auch besser als Filterkaffee. Den kann man auch stärker oder schwächer machen, gut dosieren halt. Kaffe Hag z.B.

Und nein, du kannst nicht vom Kaffee trinken abnehmen! Abnehmen: Nur eine richtige Mahlzeit am Tag! Morgens 1 Tasse Kaffee, mittags Obst oder Müsliriegel, nachmittags Obst, abends großen Salat mit etwas Hähnchen, Gemüse mit Reis.

Schön wenn man Fremdwörter benutzt und sie dann auch noch richtig schreibt (Diarrhoe)

Kaffee erhöht den Energieumsatz Kaffee soll, so wollen es verschiedene Versuche belegen, den Energieumsatz des Körpers nach dem Essen um rund 10 bis 20 Prozent über drei Stunden hinweg erhöhen. Verantwortlich hierfür werden das Koffein und ein im Kaffee enthaltenes Vitamin, das Niacin, gemacht. Um diese Wirkung zu erzielen, sollten allerdings rund 250mg Koffein aufgenommen werden. Das entspricht rund zwei Tassen Kaffee. Deshalb ist eine Tasse Kaffee nach dem Essen durchaus angebracht. Aber Vorsicht, in höheren Mengen kann es die Darmmuskelfasern reizen, was dann zu Diarrhoe (Durchfall) und Erbrechen führen kann.

> hab ich im www gefunden.

ah cool, das mit dem erbrechen kann ich bestätigen. ich hab schon öfters mal würgreiz später gehabt :)

Ist bei mir auch so. Ich trink Kaffee nur, wenn ich mal unter Verstopfung leide. xD (Intime Geheimnisse. )

Wie auch immer. Kaffee regt natürlich die Verdauung an - auf nüchternen Magen sowieso.

Bei Leuten, die täglich mehrere Tassen Kaffee gewohnt sind, ist der Körper schon drauf eingestellt.

UND: Nicht jeder verträgt Kaffee - gibt eben Leute mit empfindlichen Magen.

also kann ich vom kffee trinken abnehmen da mein körper schneller verdaut bzw verbrennt??

Oder du machst dir deinen Magen damit kaputt. ich würd nicht auf diese Art und Weise das abnehmen versuchen an deiner Stelle. ;) Außerdem verliert man bei Durchfall auch immer viele Mineralien - abnehmen auf diese Weise kann zu Mangelerscheinungen führen. Also ungesund.

Das ist völlig normal. Bei unregelmäßigem Kaffeekonsum kann es dazu kommen, denn Kaffee hat eine Abführende Wirkung im Körper.

also kann ich vom kffee trinken abnehmen da mein körper schneller verdaut bzw verbrennt??

Kaffee regt die verdauung an, daher musst du so schnell auf den pott. viele manschen trinken auch morgens mal einen kaffu um mal richtig ka*ken zu gehen.

also kann ich vom kffee trinken abnehmen da mein körper schneller verdaut bzw verbrennt??

einige menschen trinken auch zum abnehmen kaffee, ob das hilft weiß ich nicht, aber zigaretten regen ja auch den stoffwechsel an (als raucher verbrennt man pro tag 300kcal mehr als nichtraucher)und wenn man aufhört nimmt man ja auch zu.

viele magersüchtige trinken auch übermäßig viel kaffe, aber ob es wirklich beim abnehmen hilft ist eine gute frage!

das ist normal,wenn man probleme hat mit verstopfung trinkt man mehr kaffee dann gehts

also kann ich vom kffee trinken abnehmen da mein körper schneller verdaut bzw verbrennt??

davon abnehmen kannst du nicht,es ist auch nicht gut wenn du es sowieso nicht verträgst so viel kaffee zu trinken,denk an deinen magen und an den blutdruck

Das kann vom Kaffee kommen, aber auch von der Milch! Kannst du denn sonst Milch vertragen?

bei mir haut Kaffe auch oft durch. Der produziert mehr Magensäure und das sind dann die Folgen sagt meine Ärztin.

also kann ich vom kffee trinken abnehmen da mein körper schneller verdaut bzw verbrennt??

könnte sein, aber wenn man zuviel davon trinkt gibts eine Magenschleimhautentzündung, also Vorsicht.

Auch interessant

Ich habe jeden Morgen Durchfall. Ich trinke meinen Kaffee und danach muss ich immer auf die Toilette und habe mit Durchfall zu kämpfen. Das ist auch mein einziger Stuhlgang am Tag. Woran liegt das und was kann ich machen .

Ich stehe manchmal morgens auf mache mir einen Kaffee und merke wie er mich belebt und ich ein ganz klein weniger schneller in den Tag starten lässt. Manchmal jedoch trinke ich haargenau den selben Kaffee, in der selben Maschine gemacht, alles ist absolut identisch und der kaffee macht mich übertrieben müde so das ich danach erstmal schlafen gehen könnte.

Woran liegt das? Wovon ist das abhängig? Warum mal so mal so? Ich rede hier von 1 Tasse nicht mehr.

Ich finde ich trinke ziemlich viel Kaffee, muss oft bis spät in die Nacht büffeln. Also 6 Tassen am Tag sind drin.

Hallo, Ich bin 13 Jahre alt und trinke seid einem halben Jahr etwa 3 Tassen Kaffee am Tag. 1. Morgens, 2. In der Schule, ich bekomme auch kein Herzrasen Zittern oder andere Symptome.

warum ist es manchmal so, dass kaffee mich eher müde macht statt wach, und dass mein kreislauf extrem in den keller geht, wenn ich zum kaffee nichts esse? z.b. wenn ich morgens nur eine tasse kaffee trinke nach dem aufstehn sackt mein kreislauf kurz danach total ab. wie hängt das zusammen?

Ein Freund von mir meinte in der Milch sind Enzyme die das Koffein im Kaffee zersetzen und deswegen trinkt er seinen Kaffee immer schwarz Stimmt das?^

Hallo. Ich bin 14 und trinke täglich 1-2 Tassen entkoffeinierten Kaffee von Moreno (vom Aldi). Nun wollen meine Eltern nicht, dass ich Den Kaffee trinke, weil sie meinen es währe ungesund. Ich trinke schon 1 1/2 Jahre Kaffee und jetzt wollen sie es mir verbieten. Ist das wirklich schädlich für mich?

Ich bin ein starker Kaffeetrinker,also immer recht viel und immer schwarz.

Ich trinke aus Angst,dass es zu viel werden könnte am Tag maximal 4 Tassen (große),aber den von der Sorte "mild".

Mittlerweile trinke ich sogar nachts Kaffee,weil sie Wirkung nicht mehr so einsetzt,wie früher und ich kann danach trotzdem schlafen.

Ich muss dazu schreiben,dass ich aber auch nicht süchtig bin,ich kann auch mal Tage ohne Kaffee auskommen ohne Entzugserscheinungen.

ich habe folgendes Problem. Wenn ich mir Zuhause einen Kaffee mache, bekomme ich davon Magenprobleme und mir extrem schlecht. Gestern schon nach Zwei Tassen.

Trinke ich woanders Kaffee, bsp. bei meinem Freund passiert das nicht.

An der Kaffeesorte kann es nicht liegen, da mein Freund genau den selben nutzt. Hab das jetzt mit drei Maschinen bei mir getestet, überall das selbe.Am Wasser kanns auch nicht liegen, nutz dies ja auch für Tee und danach gehts mir gut.

Kann es sein, dass ich einfach zuviel Kaffee nehme? Habe nicht viel Erfahrung mit Filtermaschinen, fand den Kaffee gestern bsp geschmacklich ganz gut.

Kann es trozdem sein, dass ich zuviel Kaffeepulver nehme und so der Koffeingehalt zu hoch ist? Hatte gestern ca 3 1/2 Löffel, als der Wasserstand bei 4 ,,Tassen'' war. (Wie gesagt, kaum Ahnung davon.)

Oder hat jemand vielleicht eine Ahnung, was sonst die Ursache sein könnte?

Angenommen ich trinke 3 Tassen Kaffee, ist dann da genauso viel Koffein drin als wenn ich die selbe Menge als pure Kaffeebohnen zu mir nehmen würde?

ich weiß, dass ich morgen depressiv verstimmt sein werde und nicht die notwendige Motivation und mentale Kraft für die Arbeit haben werde. Morgen mache ich nämlich wieder einer meiner Koffeinentzugspausen, damit der Kaffee danach wieder wirkt. Nur, mir ist jeder einzelne Tag wichtig und solche Phasen kann und will ich mir einfach nicht leisten. Gibt es vielleicht leistungssteigernde/anregende Mittel, die ich während meiner Koffeinpause zu mir nehmen kann, damit ich vom Entzug nichts merke?

Guten Tag, gestern habe ich in

1h ca. 600mg Koffein genommen(4 Kaffee, 1 ganze Flasche Cola), heute morgen wieder 3 Kaffee getrunken um wach zu werden da ich heute 3 Klassenarbeiten geschrieben habe. Nun, seid gestern nach ca. 3h der Aufnahme des Coffein-Cocktails habe ich eine komische Gefühlsleere(keine Freude, aber auch nicht Traurig, kein sexuelles Interesse mehr). Geschlafen habe ich 5h 30min, und ich habe immernoch dieses Gefühl. Desweiteren wäre zu erwähnen, dass ich heute und gestern komplett fokussiert auf meine Arbeit war, d. h. alle Sachen die ich sonst gerne tue->kein Interesse mehr, aber Schule habe ich bis um 1:30h gelernt(Französisch, Mathe), die ganze Zeit über fokussiert, konzentriert und motiviert.

Nun, kann sich dieser Coffeinismus negativ auf meine Psyche auswirken und sollte ich evtl. weniger bis gar kein Coffein zu mir nehmen, da bei diesen Mengen ja meine Arbeit Priorität 0 hat und alles dahinter angestellt wird was ja gut ist da ich sonst eig. komplett demotiviert bin.

Danke für eure Antworten im vorraus! :) (Das war ein langer Text, puh^^)

Ich trinke relativ viel Kaffee. Wieviele Tassen pro Tag sind gesundheitlich unbedenklich?

9 tassen (100 mg koffein pro tasse) von 23 uhr bis 0:30 uhr

Magenprobleme durch Kaffee am Morgen

Ernährungsexpertin: Kein Kaffee auf nüchternen Magen trinken, ansonsten drohen Magenschmerzen

Wer süße, saure oder bittere Speisen oder Getränke am Morgen auf nüchternen Magen zu sich nimmt, kann schnell an Magenproblemen leiden. Das gelte auch für Kaffee, den viele Menschen am Morgen ohne etwas zu essen, trinken. Mit ein paar Ratschlägen kann aber Sodbrennen und Magenschmerzen vorgebeugt werden.

Wer am Morgen den ersten Kaffee auf nüchternen Magen trink, kann schnell an Magenprobleme leiden. „Die Röststoffe im Kaffee regen die Säurebildung im Magen an“, wie die Ernährungsberaterin Urte Brink aus Bergisch Gladbach erklärte. Die Beschwerden können sich als Brennen im Magen oder Sodbrennen in der Speiseröhre bemerkbar machen. „Gerade schwarzer Kaffee mit Zucker ohne eine Grundlage ist ein richtiger ´Säurelocker´ und häufig nicht gut bekömmlich“, berichtet die Ökotrophologin.

Brot und Wasser mildern Beschwerden ab

Mit ein paar Tricks können den Beschwerden auch ohne Medikamente entgegen getreten werden. Wer wenigstens ein wenig Brot vor dem Trinken von Kaffee isst, den Kaffee mit normaler Milch mixt, kann die Säurewirkung abmildern. Zudem sei ein Espresso „viel besser verträglich als Filterkaffee“. Häufig komme es auch zu Magenschmerzen, „wenn der Kaffee nüchtern mit Saft zusammen getrunken wird.“ Stattdessen kann zum Kaffee ein Glas Leitungswasser getrunken werden, wie es beispielsweise auch in Italien gehandhabt wird.

Persönliche Verträglichkeitsgrenze einhalten

Auf das Bauchgefühl hören sei ebenfalls wichtig. Die Expertin rät, die individuelle Verträglichkeitsgrenze nicht zu ignorieren. „Ein bis zwei Tassen Kaffee werden meist gut vertragen.“ Wer mehr trinkt, kann unter Umständen die oft unangenehmen Nebenwirkungen von Koffein spüren. Dazu gehören zum Beispiel Herzrasen, Unruhe oder übermäßiges Schwitzen. Aus der Praxiserfahrung weiß Brink zu berichten, dass Menschen häufiger unter Magenprobleme, innerer Unruhe und Schlafstörungen leiden, wenn sie täglich eine Thermoskanne Kaffee trinken.

Wer bereits nach einem oder zwei Gläsern Latte macchiato oft unter Magenschmerzen klagt, könnte an einer Milchzuckerunverträglichkeit leiden. Wird die Annahme durch einen Arzt bestätigt, können Kaffeetrinker aber auf Milch ohne Lactose oder Sojamilch umsteigen. Menschen die grundsätzlich an Nervosität, Schlafstörungen, Sodbrennen oder Hyperhidrose leiden, sollten am Besten ganz auf den Kaffeekonsum verzichten. (sb)

Kaffee auf nüchternen magen

Lebensmittel die wir unbedingt auf nüchternen Magen essen sollten

und welche wir unbedingt weg lassen sollen

Es ist sehr wichtig, uns immer ins Bewusstsein rufen, was wir essen, wie wir es zubereiten und wann wir es essen. Schon seit unserer Kindheit wurde uns beigebracht, dass wir so viel Obst und Gemüse zu unserer Ernährung hinzufügen sollten, wie wir können. Sie sind mit Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und Antioxidantien verpackt, die vor Herzkrankheiten und Krebs schützen sollen.

In der Regel bzw. im Idealfall besteht unser Körper aus 80% Wasser. Woraus sollte dann hauptsächlich unsere Ernährung bestehen? Ca. 70% deiner Ernährung sollte aus wasserhaltiger Nahrung entstehen.

Wie nehme ich Obst am besten auf? Obst ist die vollkommenste Nahrung. Hierfür benötigt unserer Körper bei der Verdauung am wenigsten Energie. Es reinigt und nährt zugleich.

Ein großer Teil an Obst sollte IMMER auf leeren Magen gegessen werden. Warum? Obst wird mehr im Dünndarm als im Magen verdaut. Dort gibt es gleich Zucker ab. Wenn der Magen aber schon mit Proteinen oder Stärke gefüllt ist wird das Obst dort festgehalten und gärt. (Erkennbar an jedem Nachtisch was Obst enthält…) Frisch, Frisch, Frisch oder als Smoothie – kein Dosenobst oder Flaschenobst!

Egal wie gesund aber manche Lebensmittel sind, einige können schrecklich für einen leeren Magen sein.

Lege die Orange weg, wenn du Probleme mit der Speiseröhre hast. Obwohl Zitrusfrüchte hoch an Vitamin C, Ballaststoffe, Antioxidantien, Kalium und Kalzium sind, können diese eine bereits entzündete Speiseröhre reizen. Wenn du Obst auf nüchternen Magen zu dir nimmst, greife nach Erdbeeren, Wassermelone, Heidelbeeren, Äpfel oder Himbeeren.

Tomaten sind so voll an Vitaminen, Antioxidantien und löslichen Zutaten. Allerdings können diese, gegessen auf nüchternen Magen in Verbindung mit unserer Magensäure, zu einem Magenblock führen. Dies verursacht Druck auf den Magen, was zu Schmerzen führt und besonders gefährlich für Menschen ist, die bereits an Geschwüren oder saurem Reflux leiden.

Obwohl Croissants und Plunder ab und an köstlich sind – überlege beim nächsten Mal genau. Blätterteig ist voller Hefe, die das Magenfutter reizt und Blähungen verursachen kann. Willst du das?

Diese solltest du generell von deinem Plan streichen. Studien haben gezeigt, dass sie das Risiko von Krebs, Herzerkrankungen, Diabetes und Leberschäden erhöhen. Softdrinks enthalten ungefähr 8 bis 10 Teelöffel Zucker, der auf nüchternen Magen das gleiche ist wie das Einspritzen von 6- 8-mal so viel Zucker im Blut, als es normal ist. Dadurch entsteht ein Insulin-Ansturm, der einen Adrenalinausstoß auslöst, gefolgt von einem Zuckerhoch. Ganz zu schweigen von den Entzugserscheinungen danach… Willst du dir das antun? Übrigens zählt hierzu auch fertiges Wasser mit Zusatzstoffen an Geschmack aus dem Supermarkt.

Am optimalsten ist ein Glas lauwarmes Wasser auf nüchternen Magen.

Jetzt bist du bestimmt geschockt! Obwohl es bestimmt verlockend oder einfach Gewohnheit für dich ist. Für deinen Magen ist es alles andere als entspannend. Kaffee auf leerem Bauch kann die Chlorwasserstoffsäure erhöhen bis zum Erbrechen oder Verstopfung führen. Erhöhte Säurewerte verlangsamen auch die Verdauung von Protein, die Blähungen, Entzündungen des Darms oder sogar des Dickdarmkrebs verursachen kann.

Tee wiederum reduziert die Magen- und Gallensäure.

Hier sind 6 Dinge, die du auf nüchternen Magen zu dir nehmen solltest:

  1. Haferflocken

Die Ballaststoffe helfen der Verdauung, regen den Stoffwechsel an und senken den Cholesterinspiegel

Durch die hochwertigen Nährstoffe. Sie verbessern den Blutdruck und die Gehirntätigkeit.

Verbessert die Herz- und Augengesundheit. Dafür ist Lycopin, eine natürliche Chemikalie, verantwortlich. Dies gibt Früchten und Gemüse ihre rote Färbung.

Sie haben einen hohen Proteingehalt und gesunde Fette. Sie gleichen den pH-Wert im Magen und der Magensäure aus und reduzieren Geschwüre.

Beladen mit Vitamin E, C und Ballaststoffen. Das Enzym Papain hilft dabei der Verdauung und mindert das Risiko an Dickdarmkrebs.

Ist ebenfalls reich an Proteinen und Eisen. Zudem regt es die Verdauung an und ist ein Ur-Weizen.

Wenn du diese Punkte alle beachtest hast du viel Gutes für deinen Stoffwechsel und dein Verdauungssystem getan. Mit ein paar kleinen Umstellungen bewirkst du viel Positives für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden.

Beste Grüße, Micha

Teilen mit:

GRATIS *** 14 Tage Email Challenge

14 Tage lang – täglich eine Email

mit einem Video – Workout, Rezepten und Tipps

Trag dich hier unterhalb mit deiner Email Adresse ein und du kannst sofort loslegen!

Folge unserem Blog per Email

Like uns auf Facebook!

Neueste Beiträge

  • Gastbeitrag von Denise Löbel 23. November 2017
  • Gastbeitrag von Jonas Hilz 21. November 2017
  • Gastbeitrag von Tonja Krey 19. November 2017
  • Muskelkater 13. November 2017
  • 4 Geheimnisse, die dir kein Trainer erzählt 12. November 2017

Unsere Mission:

Wir sind DIE Experten zur Erstellung von ganzheitlichen Konzepten in den Bereichen Fitness, Mentaltraining und Ernährung und verhelfen JEDEM unserer Klienten durch persönliches Coaching zu seiner Wohlfühlfigur!

Kaffee nicht auf nüchternen Magen?

Warum sollte man Kaffee nicht auf nüchternen Magen trinken, sondern nur zusammen mit einer Mahlzeit?

6 Antworten

Da Kaffee getrunken wird, liegt es recht nahe anzunehmen, dass er auch einen Einfluss auf die Funktionen des Verdauungssystems haben könnte. Schon sehr frühzeitig wurde daher über die besonderen verdauungsfördernden Eigenschaften des Kaffeegenusses berichtet. Hingegen empfehlen viele Ärzte ihren Patienten, die unter Dyspepsie oder gastro-intestinalem Reflux leiden, den Kaffeekonsum zu reduzieren. http://www.kaffee-wirkungen.de/

Das mit der Säure stimmt: allerdings nicht der Kaffee an sich ist sauer. Das Problem ist die Wirkung des Koffeins. Koffein regt die Ausschüttung von Magensäure an. Und wenn man dann noch nichts im Magen hat, sinkt der pH im Magen und er ist zu sauer. Die Folge wäre Sdobrennen, vor allem bei empfindlichen Mägen. Besser ist es deshalb, Kaffee nur zu Mahlzeiten zu trinken.

Normaler Kaffe enthält Säuren und Reizstoffe, die sind für Leute mit einem emfpindlichen Magen nüchtern nicht immer verträglich. Wenn man nüchtern Kaffee trinken möchte, sollte man milde Sorten bevorzugen.

auch milde sorten werden geröstet. und beim röstvorgang fallen egal bei welcher sorte, gesundheitsschädliche stoffe an. und die schaden auch, wenn man etwas gegessen hat.

Das kann Menschen mit einem empfindlichen Magen zu schaffen machen, da Kaffee säuert. Wenn man zu Sodbrennen neigt sollte man auch vorsichtig sein.

Seit ich mir klar gemacht habe, dass ein Kaffee auch auf nüchternen Magen durchaus ein Genuß sein kann, leiste ich mir ab und zu einen Genuss und vertrage ihn auch hervorrragend.

Als ich noch glaubte, das sei ungesund, habe ich das nicht vertragen.

Die Gedanken beeinflussen sehr stark

Also ich trinke Kaffee immer auf nüchternen Magen, weil ich nicht der Typ Mensch bin, der morgens frühstückt. Bis jetzt hat mir das keine Probleme gemacht!

Ist Kaffee auf nüchternen Magen unbekömmlich?

Ich lese hier gerade einen Tipp, dass dunkel gerösteter Kaffee besser verträglich ist, da er nicht so sehr die Magensäureproduktion anregt. Kann man dann auch sagen, dass Kaffee allgemein auf nüchternen Magen nicht so gesund ist? Das machen doch so viele Menschen (mich eingeschlossen), aber wenn man damit dem Magen keinen gefallen tut - und ich muss zugeben, ich habe shcon ab und an etwas Sodbrennen - dann sollte man das ja besser sein lassen.

8 Antworten

Kaffee hat viele Bitterstoffe und es ist besser für den Magen, wenn man vorher was gegessen hat. Ich würde das nicht machen, zumal ich meinen Kaffee immer schwarz ohne alles trinke. Bei mir funktioniert auch die Verdauung besser, wenn ich erst esse und zum Abschluss meinen Kaffee trinke.Probiere es doch einfach mal aus und du wirst sehen, ob es dir besser bekommt oder nicht. Oft muss man seine eigenen Erfahrungen machen und auf die Signale seines Körpers hören.

Hallo Bienchen, ich habe meine Kaffee jahrelang auch immer auf nüchternen Magen getrunken und ich habe keine Schaden davon getragen, jetzt wo ich REntnerin trinke ich meine Kaffee zum Frühstück.

Ich nehme mal an das es von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist, der eine hat einen empfindlichen Magen und kann es nicht vertragen, der andere Mensch kann Literweise den Kaffee vor dem Frühstück trinken.

Also wenn er dir immer gut bekommen ist, trinke ihn weiter auf nüchternen Magen.

Mir würde Kaffee auf nüchternen Magen auch bitter aufstoßen. Ich esse gerne einen oder zwei Happen, bevor ich den ersten Schluck aus der Kaffeetasse nehme. Aber es gibt sicherlich verschiedene Aussagen zu diesem Thema. Es soll ja Menschen geben, die brauchen gar kein Frühstück nur Kaffee schwarz und eine Zigarette. Meins wäre das nicht, und ich glaube auch nicht, dass Kaffee auf nüchternen Magen gesund ist.

Also erstmal ist zu sagen das Kaffee generell gesund ist, egal was immer gesagt wird. http://www.coffeecircle.com/kaffeewissen/kaffee-gesundheit-schwangerschaft/ Ich trinke meinen Kaffee morgens immer auf nüchternen Magen und das seit Jahren. Probleme habe ich keine. Ob es gesund ist oder nicht weiß ich aber leider nicht, aber die Röstung spielt auf jeden Fall eine wichtige Rolle. lg

Das ist wohl eine persönliche Sache. Ich zum Beispiel trinke morgens meinen Kaffee ausschließlich auf nüchternem Magen. Einfach weil ich sonst nichts runterbekomme :-).

Ich neige ebenfalls zu Sodbrennen, habe das aber ausschließlich nach dem Genuss von zu viel fettem Fleisch oder zu viel Zucker - nach dem Kaffee in der Früh eigentlich nie. Ich achte jedoch darauf, guten Kaffee, diesen frisch gemahlen, in einem Vollautomaten aufgebrüht und mit einem Schuss Sahne oder Milch zu trinken (ohne Zucker). Und davon nur zwei Tassen. Mehr davon oder minderwertigerer Kaffee bekommt mir ebenfalls nicht.

Daher: dein Magen sagt dir normalerweise schon, was dir bekommt und was nicht. Hör einfach auf ihn :-)

Kaffee ist nicht grundsätzlich ungesund. Die positiven Wirkungen sind mittlerweile sehr gut belegt und da die Kaffeebohne zu den Samen mit der höchsten Wirkstoff-, Aromen- usw.-Dichte gehört, werden da wohl auch noch weitere Wirkungen dazu kommen. Aber stimmt schon, für den Magen kann Kaffee ziemlich reizend sein. In erster Linie liegt das am Brühverfahren (ausgeschwemmte Säuren), aber auch an der Sorte, Röstung usw.. Ob es einen direkten Zusammenhang zwischen nüchternem Magen und Kaffee gibt, weiß ich nicht. Aber: Ich selbst kann seit Jahren keinen trinken - wegen des gereizten Magens (und auch Sodbrennen). Deswegen bin ich vor einiger Zeit auf Schwarz- und Grüntee umgestiegen. Und ab und zu gönne ich mir einen Tee aus Kaffeekirschen (bspw. www.kaffeeum-shop.de). Man sollte nur aufpassen nicht zu viel zu trinken, denn der hat Koffein-mäßig echt Durchschlagskraft.

Ist das nicht sehr stark abhängig von der Empfindlichkeit des einzelnen Magens und der Zubereitung des Kaffees?

Also natürlich ist Kaffee auf nüchternen Magen nicht das Gelbe vom Ei. Es ist tendenziell schon besser, wenn man vorher etwas Festes zu sich nimmt. Jedoch reagiert da auch jeder Margen anders / individuell.

Kaffee auf leeren Magen?

Wird einem vom Kaffee eher schlecht wenn man ihn auf leeren Magen trinkt oder ist das egal? Würd mir gern eine Tasse leckeren Latte Macchiato holen, hab aber noch nichts gegessen. Hat das andere Auswirkungen auf den Kreislauf als nach dem Essen?

18 Antworten

Bin gerade beim Kaffee und habe auch noch nichts gegessen. Mir wurde noch nie schlecht. Also trinke ruhig Deinen Kaffee. Es sollte nicht schaden.

Kommt auf Deinen Magen an. Wenn der empflidlich ist, würde ich erst was essen. Wenn nicht, dann viel Spaß beim Macchiato trinken!

Ich würde sagen das hängt immer von dem jeweiligen Konsumenten ab ^^ Das musst du wohl selbst ausprobieren. Ich kenne sehr viele die morgens zum beispiel gar nichts essen sondern nur einen Kaffee trinken.

Ein bißchen mehr auf Touren kommt man vielleicht schon, aber Magenschmerzen nie - höchsten wegen Hunger.

Kommt drauf an ob Du s verträgst oder nicht. Mir machts zB. gar nix aus. Meine Schwiegermutter zB. verträgt Kaffee überhaupt nicht. Ob mit oder ohne Essen. Bei einer Latte ist eh mehr Milch dabei.

mir hat mein arzt empfohlen kaffee auf leeren magen zu trinken das heitzt den kreislauf an.nicht jeder verträgt das am besten ausprobieren

Ich habe meinen Kaffee immer auf leeren Magen getrunken, anders kam ich gar nicht in die Gänge. Seit ich schwanger bin, geht das natürlich nicht mehr. Glaube nicht, dass Kaffee auf nüchternen Magen irgendwelche Auswirkungen hat.

Glaube nicht, dass Kaffee auf nüchternen Magen irgendwelche Auswirkungen hat.

Doch, doch! Du kommst in die Gänge :-))))

das mache ich seid 14 Jahren. Und habe immer noch einen robusten Magen. Und Koffein merke ich eh nicht mehr. Ich trinke aich gern mal nen "Energiedrink" zum Einschlafen.

Du kannst dies ruhig machen. Aber Menschen mit einem angegriffenen Magen (zB durch Tablettenkonsum) oder Menschen mit empfindlichen Magen sollten es lieber nicht tun. Also, wenn du keine Magenprobleme hast kannst du beruhigt dein Käffchen geniesen.

Ich trinke auch gerade einen :-)

mir hat es noch nicht geschadet aber nicht jeder mensch kann kaffee auf leeren magen vertragen. lies hier mal nach, da steht sehr interessantes zu dem thema. http://www.kaffeeverband.de/602620.htm

ich trink meinen kaffee immer morgens auf leeren magen und mir gehts immer noch gut ;D

ich trinke immer Kaffee auf leeren Magen erst dann beginnt mein Tag

Solange Du den Kaffee nicht "schwarz" trinkst, ist das unbedenklich.

Du meinst an der Steuer vorbei.

Bei mir ist das egal,kann Kaffee zu jeder Tages und Nachtzeit trinken.

Ich mache das seit Jahren und mir wurde noch nie schlecht .

Ich habe keine Probleme damit.

So, jetzt hab ich hier meinen leckeren Macchiato stehen, also dann: Prost, auf euch und vielen Dank =)

Dein Getränk ist ja kein Kaffee sondern ein Milchkaffee. Da mache ich mir keine Sorgen. Probleme bekomme ich nur bei schwarzem Kaffee.

Kaffee verursacht Magenschmerzen – muss nicht sein!

Kaffee verursacht bei vielen Menschen Magenprobleme und Schmerzen. Aber woran liegt das eigentlich genau und was kann man dagegen tun?

Kaffee ist das mit Abstand beliebteste Heißgetränk in Deutschland, und das obwohl er vielen Menschen Magenprobleme bereitet. Magenkrämpfe, Schmerzen oder auch Entzündungen (Gastritis) gehören dabei zu den häufigsten Problemen. Die Betroffenen versuchen dann entweder weniger zu trinken, verzichten komplett auf Kaffee oder nehmen die Beschwerden auch einfach in Kauf. Da kann man nichts machen, die einen vertragen Kaffee halt und die anderen nicht. Oder? Tatsächlich gibt es schon einige Möglichkeiten, wie man den Kaffeegenuss magenschonender gestalten kann und die Probleme so vielleicht ganz ohne Verzicht loswerden kann. Wir möchten diese Tipps hier vorstellen und außerdem einen genaueren Blick darauf werden, was genau im Kaffee diese Probleme bei manchen Menschen überhaupt verursacht.

Die Säure ist es nicht

Viele glauben, dass es die im Kaffee enthaltene Säute sein muss, die allerlei Magenbeschwerden verursacht. Das geht sogar soweit, dass auch die Industrie auf diesen Zug aufgesprungen ist und mittlerweile vermehrt besonders milde Sorten mit wenig Säure anbietet. Tatsächlich vertragen dann auch viele Konsumenten diese Sorten besser, allerdings liegt das nicht am Säuregehalt. Der ist auch bei ganz normalem Kaffee mit einem PH-Wert von etwa 5 nicht besonders hoch. Zwar liegen säurearme Sorten mit einem PH-Wert von 6 deutlich darüber, Magenprobleme bzw. deren Abwesenheit lässt sich damit aber trotzdem nicht erklären.

Entscheidend ist dagegen die körpereigene Magensäure, die nach dem Verzehr von Kaffee vermehrt produziert werden kann. Dafür verantwortlich sind in erster Linie zwei der unzähligen im Kaffee enthaltenen Stoffe: Chlorogensäure und N-Methylpyridinium. Während die Erstgenannte die Magensäureproduktion anregt, bewirkt letzteres das Gegenteil und bremst die Produktion. Also ist die Lösung eine Kaffeesorte mit möglichst wenig Chlorogensäure und dafür viel N-Methylpyridinium? Theorethisch schon, allerdings ist das Ganze kaum in die Praxis umzusetzen, denn es gibt keinerlei Angaben zu diesen Inhaltsstoffen auf den Verpackungen. Und das ist auch gar nicht die einzige mögliche Ursache für Magenschmerzen, denn auch das im Kaffee enthaltene Koffein kann den Magen reizen. Also doch besser ganz verzichten? Nicht unbedingt, lesen Sie hier unsere Empfehlungen, wie man den Kaffeegenuss möglichst magenschonend gestalten kann.

6 Möglichkeiten Kaffee ohne Magenprobleme zu genießen

  1. Ohne Koffeein trinken

Wie bereits oben erwähnt, kann es im Einzelfall durchaus das Koffein im Kaffee sein, dass den Magen reizt. Aber dann ist die Lösung auch denkbar einfach, denn entkoffeinierter Kaffee ist weit verbreitet und geschmacklich auch nicht schlechter als normaler Kaffee. Bei Blindversuchen schmecken die meisten Menschen keinerlei Unterschied zwischen den beiden Varianten.

  • Mit Milch trinken

    Für viele sowieso eine Selbstverständlichkeit, aber auch Schwarztrinker sollten der Milch eine Chance geben, gerade wenn sie regelmäßig unter Beschwerden nach dem Kaffeegenuss leiden. Denn Milchproteine binden die Chlorogensäure des Kaffees an sich und machen es so für den Körper schwerer, diese zu verarbeiten. Das wiederum reduziert die steigernde Wirkung auf die Magensäureproduktion.

  • Die richtige Zubereitungsmethode

    Je schonender die Zubereitungsmethode, desto unproblematischer für den Magen erweist sich auch der Kaffee. Als Faustregel kann dabei gelten: Niedrigere Temperaturen sind immer besser. Optimal für die Verträglichkeit ist daher ein sogenannter Cold Brew Kaffee. Aber auch die französische Kaffeepresse oder die türkische Variante bieten sich hier an. Auch Kaffeevollautomaten die eine Anpassung der Zubereitungstemperatur erlauben, können hier hilfreich sein.

  • Dunkle, heiß geröstete Kaffeebohnen

    Während bei der Zubereitung möglichst niedrige Temperaturen empfehlenswert sind, ist es beim Röstvorgang genau umgekehrt. Zwar werden nur leicht geröstete Bohnen in der Regel als „mild“ ausgezeichnet, das betrifft aber nur den Geschmack und nicht die Verträglichkeit! In Sachen Magenverträglichkeit liegen dann dunkle Röstungen deutlich vorne, denn diese enthalten tatsächlich weniger Chlorogensäure und mehr NMP. Also genau das was wir wollen.

  • Nur zu bestimmten Zeiten

    Bei vielen Betroffenen ist es so, dass sie morgens problemlos Kaffee trinken können, ihnen der gleiche Kaffee dann am Nachmittag aber Magenschmerzen bereitet. Bisher ist nicht geklärt wo die Ursachen dafür liegen, aber es scheint einen Zusammenhang zwischen der Tageszeit und dem Magensäurepotential zu geben. Falls es bei Ihnen also häufig zu bestimmten Tageszeiten zwickt, versuchen Sie doch einfach mal die Trinkgewohnheiten etwas zu verändern.

  • Besser nicht auf nüchternen Magen

    Zum Frühstück nur schnell eine Tasse Kaffee und dann ab ins Büro? Dann sind Magenschmerzen leider keine Überraschung, denn ein leerer Magen kann die durch den Kaffee produzierte Magensäure nur schwer bewältigen. Zumindest ein kleiner Snack sollte daher zum Frühstückskaffee verzehrt werden, so dass die Magensäure auch was zu knabbern hat.

  • Fast niemand muss komplett auf Kaffee verzichten

    Zwar leiden viele Menschen an Magenproblemen nachdem sie Kaffee getrunken haben, aber das muss nicht so sein. Mit den oben gelisteten Tipps kann fast jeder beschwerdefrei Kaffee genießen. Oft ist zwar ein wenig Experimentieren mit den verschiedenen Sorten, Zubereitungsmethoden und Trinkgewohnheiten nötig, dafür wird man am Ende aber auch fast immer belohnt. Trotzdem gibt es natürlich auch Fälle, wo Menschen Kaffee einfach partout nicht vertragen können. Dann besteht aber auch die Möglichkeit, dass eine Vorerkrankung vorliegt und der Kaffee die Probleme nur mit Schmerzen ans Tageslicht bringt. Ein Besuch beim Hausarzt zur Abklärung möglicher Erkrankungen ist dann empfehlenswert.

    Kaffee: Wie gesund oder undgesund ist der schwarze Muntermacher wirklich?

    Kaffee ist der Muntermacher der Nation. Am Morgen kurbelt das Koffein den Stoffwechsel an. Im Büro hält er Sie wach und hilft beim Denken. Zum Kaffeekränzchen ermuntert er eine ganze Runde. Doch wann ist des Guten zu viel?

    Die Deutschen trinken viel Kaffee

    Durchschnittlich 1.200 Tassen Kaffee trinkt jeder Deutsche pro Jahr, zum Aufputschen oder als „Zwischenmahlzeit“, aus Langeweile oder aus Lust. Immer mehr trendige Café-Bars schenken Kaffee als neues Lifestyle-Getränk aus. Es gibt ihn dort in mehr Zubereitungsarten und Sorten als je zuvor. Als Gesundheitskick ist das heiße Gebräu besser als sein Ruf. Das Oma-Opa-Kaffekränzchen-Image ist Kaffee endgültig los, seit ihn die jungen Leute als ihr Szene-Getränk entdeckten. Cappuccino, Latte oder Caffè Macchiato ermöglichten dies. Das verdanken wir nicht nur den Italienern.

    Die Marktforschung der Kaffeehersteller fand heraus, dass der herkömmliche Bohnenkaffee den Jüngeren zu bitter war. Aus diesem Grund schufen sie mildere Kaffees und aromatisierte Kaffeesorten und schon war es um die Jungen geschehen. Tüten-Cappuccino verzeichnet heute zweistellige Zuwachsraten. Ältere Menschen schwören seit langem auf die braune Bohne. Ohne ihre Tasse Filterkaffee kommen die meisten von ihnen morgens nicht in die Gänge. Zusammen bringen wir es auf einen Verbrauch von 180 Litern pro Kopf. Das ist weit mehr als zum Beispiel bei Bier oder Mineralwasser.

    Schutz vor Krebs

    Röstkaffee und sein Rohstoff, die erdnussähnlichen Kaffeekirschen, gehören heute zu den besterforschten Substanzen weltweit. Etwa 1.000 chemische Verbindungen im Röstkaffee sind bekannt. Das Ergebnis: Wer das Verwöhnaroma liebt, braucht aus gesundheitlichen Gründen nicht darauf zu verzichten, vorausgesetzt er übertreibt es nicht und trinkt ungefilterten Brühkaffee nur ausnahmsweise. Dann, so ergab die Forschung, wird das duftende Getränk nicht schaden. Es sind die „schlechten“ Gewohnheiten wie Zigarettenkonsum oder falscher Ernährung, die oft mit dem Genuss einhergehen und die große Gesundheitsrisiken bergen. Der Kaffee selbst ist besser als sein Ruf und kann sogar Krebs vorbeugen.

    Kaffee gilt seit jeher als Genussmittel. Dementsprechend warnten Experten lange Zeit vor seinem übermäßigen Genuss. Doch Medizin und Wissenschaft rehabilitieren unseren heißgeliebten Muntermacher. Langzeitstudien der Harvard Medical School ergaben, dass das braune Gebräu weder Herz noch Kreislauf schadet und sogar vor Darmkrebs schützt. Studien aus Amsterdam sprechen von einem verringerten Diabetesrisiko. Darüber hinaus soll Kaffee Gallensteine und Parkinson bekämpfen. So viel scheint festzustehen: Kaffee bremst Krankheitserreger im Körper und besitzt eine Krebs hemmende Wirkung. Vermutlich bremst Koffein die zellverändernden Effekte von Bakterien und anderen Mikroorganismen. Durch die Anregung der Darmtätigkeit unterstützt Kaffee die Entgiftung des Körpers.

    Vor diesen Krankheiten schützt Kaffee

    • Prostatakrebs
    • Gallen- und Nierensteine
    • Parkinson
    • Asthma
    • Demenzerkrankungen
    • Schlaganfall
    • Typ-II-Diabetes
    • Darmkrebs
    • Gebärmutterkrebs
    • Brustkrebs
    • Herzinfarkt
    • Leberzirrhose
    • Gicht

    Kaffee hilft über den müden Punkt

    Seine munter machende Wirkung schreibt man vor allem dem Koffein zu. Eine normale Tasse Filterkaffee enthält etwa 60 bis 100 Milligramm von dieser Substanz, die zu den Alkaloiden zählt. Zu dieser Familie meist giftiger Stoffe gehören Strichnin, Nikotin, Morphin, Meskalin und Emetin. Mehr als hundert Pflanzenarten bilden Koffein. Für sie ist es eine Art natürliches Pflanzenschutzmittel, denn es stört das Nervensystem von feindlichen Insekten. Beim Menschen gelangt der Wirkstoff ins Großhirn und dockt dort an Rezeptoren an, die er zu mehr Energie ermuntert.

    So stimuliert er die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Die Wirkung setzt etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde nach dem Kaffeetrinken ein und hält bis zu zwei Stunden an. Kaffee hilft immer dann, wenn wir einen müden Punkt haben: morgens und nachmittags. Das Koffein hilft, indem es auf den Stoffwechsel des Serotonins, dem körpereigenen Glücklichmacher, wirkt. Morgens stimuliert es die Serotonin-Ausschüttung. Nachmittags hilft Koffein nach dem Mittagstief auf die Beine.

    Greifen Sie in Maßen zur munteren Mischung

    Arabica und Robusta sind die zwei wichtigsten Arten der Kaffeepflanze. Der milde Arabica wird im Hochland angebaut und dominiert in den hell gerösteten Kaffees in Deutschland. Der kräftige, koffeinreiche Tiefland-Robusta ist Basis löslicher Kaffees sowie der dunkel gerösteten Espresso-Varianten der Mittelmeerländer.

    In Deutschland übliche Filterkaffees sind immer blends, also Mischungen aus bis zu 30 verschiedenen Sorten Robusta- und Arabica-Bohnen. Aus ihnen gewonnener Rohkaffee enthält Mineralien wie Eisen, Kalium, Magnesium und Mangan, Fettstoffe (10 bis 13 Prozent Kaffeeöle), Kohlenhydrate (30 bis 40 Prozent, darunter auch Zuckerstoffe), Tannine sowie Säuren (4 bis 11 Prozent). Chlorogensäure verzögert den Abbau von Koffein und sorgt so dafür, dass dessen anregende Wirkung länger anhält. Sie kann bei empfindlichen Menschen eine vorübergehende, harmlose Reizung von Magen oder Galle hervorrufen.

    So wirkt Koffein in Ihrem Körper

    Koffein regt die Durchblutung des Gehirns an und macht deshalb munter. Der Blutdruck und die Körpertemperatur steigen an, Herz und Stoffwechsel werden aktiviert, die Atmung beschleunigt sich. Ab etwa 300 mg Koffein (etwa vier Tassen starker Kaffee) kann es zu Herzrasen, Nervosität, Händezittern, Blutdruckanstieg oder Harndrang kommen. Diese Effekte sind vorübergehend und bei gesunden Menschen harmlos. Wer allerdings zu Bluthochdruck neigt, sollte keinen Kaffee trinken. Studien zeigten, dass sich das Schlaganfallrisiko durch regelmäßigen Kaffeegenuss verdoppeln kann. Koffein stimuliert außerdem die Darmtätigkeit.

    Tödlich wäre Koffein erst bei einer Dosis von etwa 100 Tassen Kaffee auf einmal. Die leicht euphorisierende Wirkung des Koffeins ist mit dem Stoffwechsel des „Glückshormons“ Serotonin verknüpft. Serotonin wirkt stimmungsaufhellend, doch nur bei Tageslicht. Bei Dämmerung geht es mit der guten Laune bergab. Hier hilft das Koffein, indem es den Abbau des Hormons stoppt. Die Folge: Die Großhirnrinde wird stimuliert, Wahrnehmungs- und Denkvermögen verbessert. Serotonin und Koffein leisten Teamarbeit: unsere Kaffeegelüste sind dann am größten, wenn sich das Serotonin zurückzieht. Beim Frühstück aktiviert der Kaffee das darniederliegende Serotonin, beim Kaffeekränzchen am Spätnachmittag rettet er es vor erneutem Dahinwelken.

    Alles in Maßen!

    Nehmen Sie zu viel Koffein zu sich, verkehren sich die positiven Wirkungen ins Gegenteil. Menschen mit Herzproblemen sollten aus diesem Grund nicht mehr als vier Tassen milden Kaffee täglich trinken. Vorsicht ist vor allem bei türkischem Mokka geboten. Hier sonderte man die Kaffeeöle nicht wie bei Filterkaffee oder Espresso aus, sondern sie bleiben im Kaffee. Dadurch steigen die Blutfettwerte um bis zu 10 Prozent an.

    Vorsichtig sollten darüber hinaus Frauen mit Osteoporoserisiko oder bereits bestehender Osteoporose sein. Die Gerbstoffe des Kaffees binden den Knochenbaustein Kalzium und blockieren die Aufnahme des stärkenden Minerals in den Körper. Generell gilt für Gesunde die Empfehlung von Experten, sich auf vier bis maximal sechs Tassen Kaffee zu beschränken.

    Energydrinks verlangsamen Ihre Reaktionen

    Energydrinks versprechen einen Koffeinschub und damit, Sie wach zu machen und zu halten. Doch Forscher haben herausgefunden, dass das Gegenteil der Fall ist. Wissenschaftler aus Kentucky hatten dies entdeckt, als sie 80 Studenten wahlweise einen Energydrink, Limonade mit wenig Koffein, aber dem gleichen Geschmack und Limonade ohne Koffein zu trinken gaben. Die Studenten mussten 30 Minuten nach dem Verzehr des Getränks einen Computertest machen. Dieser maß ihre Reaktionen. Zudem mussten sie angeben, wie sie sich fühlten.

    Die Teilnehmer, die einen Energydrink getrunken hatten, fühlten sich zwar deutlich wacher, aber dies war nur die subjektive Meinung. Der Reaktionstest zeigte, dass sie langsamer reagierten, als diejenigen, die weniger oder gar kein Koffein getrunken hatten. Energydrinks können also zum Beispiel im Straßenverkehr zu lebensgefährlichen Situationen führen.

    Das kommt in die Tasse

    • Cappuccino beschreibt Espresso und heiße aufgeschäumte Milch im Verhältnis eins zu zwei. Etwas Kakaopulver ziert das Milchschaumhäubchen.
    • Caffè macchiato ist ein Espresso mit einem Milchschaumhäubchen.
    • Café au lait gilt als französische Zubereitungsart. Man mischt heiße Milch in einer großen Tasse im Verhältnis eins zu eins mit frisch aufgebrühtem Filterkaffee.
    • Beim Caffè lungo verdünnt man den Espresso mit heißem Wasser.
    • Doppio ist ein doppelter Espresso.
    • Espresso ist ein besonders stark gerösteter und mit Wasserdampf zubereiteter Kaffee. Er heißt in Italien Caffè und man serviert ihn dort in kleinen dickwandigen Tassen. Zucker rührt sich jeder selbst hinein.
    • Einspänner: Dafür gibt es in Wien typische Gläser, die man zur Hälfte mit kräftigem Kaffee füllt und dann bis zum Rand mit Schlagsahne bedeckt. Die Krönung sind Schokoladenraspeln.
    • Eiskaffee ist kalter Mokka, den man mit einer Kugel Vanilleeis in ein Glas gibt und mit einem Sahnehäubchen versieht. Die meisten Restaurants verwenden allerdings einfach kalten Kaffee, was bei weitem nicht so gut schmeckt. Fragen Sie am besten vorher danach.
    • Latte macchiato gilt zurzeit als Renner in jeder Café-Bar. Er besteht hauptsächlich aus heißer aufgeschäumter Milch, aromatisiert mit einem starken Espresso. Latte macchiato serviert man in einem Glas. Den Milchschaum löffelt man mit einem Löffel heraus.
    • Irish Coffee: Irischer Whisky gemischt mit braunem Zucker und starkem Kaffee. Darüber kommt eine Haube aus halb steif geschlagener, kalter Sahne.
    • Melange: Diese Variante stammt aus der Wiener Kaffeeküche und besteht zur einen Hälfte aus Kaffee und zur anderen aus Milch. Milchkaffee enthält hingegen mehr Milch als Kaffee.
    • Mokka oder Türkisch Mokka ist eine pudrig schmeckende Kaffeesorte, die man in kleinen Kännchen zusammen mit Zucker aufkocht. Den Kaffeesatz filtert man nicht ab, sondern serviert ihn mit.
    • Rüdesheimer Kaffee: In einer hohen Tasse (extra für Rüdesheimer Kaffee) übergießt man zwei Stück Würfelzucker mit vorgewärmtem Asbach Uralt (kommt aus Rüdesheim). Anschließend zündet man die Mischung an und löscht sie mit starkem, heißem Kaffee. Danach gießt man mit flüssiger Sahne auf und setzt einen Löffel geschlagene Sahne hinein. Obendrauf: Schokoraspeln!
    • Pharisäer ist ein heißer Mokka mit etwas Zucker und einem Schuss Rum. Obendrauf kommt ein Häubchen aus geschlagener Sahne.

    So schmeckt Ihr Kaffee noch besser

    Am besten schmeckt frisch gerösteter Kaffee. Gibt es in Ihrer Nähe eine Privatrösterei? Dann kaufen Sie den Kaffee dort. Relativ frisch ist der Kaffee, den Sie in den einschlägigen Kaffeegeschäften wie Tchibo oder Arko kaufen können. Im Supermarkt sollten Sie auf das Mindesthaltbarkeitsdatum schauen. Ist der Kaffee laut Datum ein Jahr haltbar, ist seine Röstung noch nicht lange her. Ein weiterer Tipp: Mahlen Sie sich den Kaffee selbst mit einer Kaffeemühle, direkt vor dem Aufbrühen. Kaufen Sie aus diesem Grund lieber Bohnen statt Pulver, denn die Aromastoffe des Kaffees verfliegen rasch.

    Für den Papierfilter wählen Sie einen mittelfeinen Mahlgrad, für Porzellan- und Metallfilter einen gröberen. Kaffeeexperten empfehlen etwa sieben Gramm pro Tasse. Das entspricht einem Kaffeemaß. Ihr Wasser sollte wenig kalkhaltig sein. Fragen Sie beim Wasserwerk nach, wie weich Ihr Wasser ist. Notfalls kochen Sie Ihren Kaffee mit Quellwasser (Evian, Volvic). Das kochen Sie kurz auf und gießen es im Anschluss über den Kaffee. Das Kaffeepulver sollte gleichmäßig im Wasser schwimmen. Trinken Sie den Kaffee sofort, auf jeden Fall so frisch wie möglich. Kaffee, den man stundenlang warm hält, schmeckt nicht mehr. Heizplatten und Stövchen heizen den Kaffee auf und zerstören sein Aroma. Besser ist eine Thermoskanne. Sie hält den Kaffee heiß und aromatisch.

    Weitere Tipps

    Lagern Sie die Kaffeebohnen kühl und trocken, nicht im Kühlschrank. Wenn Sie Probleme mit dem Magen haben, bevorzugen Sie Schonkaffee oder probieren Sie es mit Espresso. Dieser ist aufgrund der starken Röstung säureärmer als normaler Kaffee. Das macht ihn verträglicher. Es gibt darüber hinaus säurearme Kaffeesorten. Trinken Sie den Kaffee mit lauwarmer Milch statt mit Kaffeesahne. Das macht ihn milder und spart Kalorien. Ob Sie weißes oder naturbraunes Filterpapier nehmen, bleibt Ihnen überlassen. Sie sind heute beide umweltfreundlich.

    Kaffee gesund zubereiten

    Damit Ihr Kaffee zum gesunden Genuss wird, sollten Sie folgendes beachten:

    • Wählen Sie Kaffeesorten, die zu 100 Prozent aus Arabica-Mischungen bestehen. Sie sind mild und magenfreundlich.
    • Übergießen Sie für einen Filterkaffee etwas gröber gemahlenes Kaffeepulver mit heißem und nicht mit kochendem Wasser, da sonst Bitterstoffe freigesetzt werden.
    • Bevorzugen Sie Filterkaffee, da er anders als direkt in heißem Wasser gekochter Kaffee durch das Herausfiltern der Kaffeeöle nicht zu einer Erhöhung des Cholesterinspiegels führt.
    • Trinken Sie bei empfindlichem Magen öfter mal einen Espresso. Durch die lange Röstzeit der Bohnen und die Zubereitung mit Wasserdampf enthält er weniger Säuren.
    • Bewahren Sie Ihr Kaffeepulver lichtgeschützt und in luftdichter Verpackung auf, um die wertvollen Antioxidanzien nicht zu zerstören.
    • Geben Sie immer etwas Milch in Ihren Kaffee, da sie die Säure abpuffert und durch das in ihr enthaltene Fett das Koffein langsamer ins Blut aufgenommen wird.
    • Trinken Sie zusammen mit Ihrem Kaffee ein Glas Wasser. Dadurch wird er im Magen verdünnt, was die Bekömmlichkeit erhöht.

    Mythen und Wahrheiten über Kaffee

    Kaffee gilt als „Flüssigkeitsräuber“, der Ihrem Körper Wasser entzieht. Dabei beruhte die die Empfehlung, zu jeder Tasse ein Glas Wasser zu trinken, unter anderem auf der Fehlinterpretation von Studienergebnissen. Tatsache ist: Das enthaltene Koffein hat zwar einen harntreibenden Effekt, aber Ihr Körper kann seinen Flüssigkeitshaushalt auch eigenständig wieder ausgleichen. Auch der Mythos, dass ein hoher Kaffeekonsum ungesund sei, wackelt jetzt.

    Wie so oft im Leben kommt es auch hier auf die Menge und Ihre gesamten Ess- und Trinkgewohnheiten an. Wissenschaftler vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DifE) nahmen das Zusammenspiel von Gesundheit und Kaffee unter die Lupe. Ergebnisse einer Studie mit knapp 43.000 erwachsenen Frauen und Männern weisen darauf hin, dass der Konsum das Risiko für Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen nicht erhöht. Er ist sogar mit einem verminderten Diabetes-Risiko verbunden. Personen, die täglich mehr als vier Tassen (über 600 ml) koffeinhaltigen Kaffee konsumierten, hatten im Vergleich zu Personen, die durchschnittlich weniger als eine Tasse tranken, ein um 23 Prozent verringertes Typ-II-Diabetes-Risiko.

    Entwässert Kaffee Ihren Körper?

    Das Koffein im Kaffee hat bei Menschen, die ihn selten trinken, tatsächlich eine harntreibende und entwässernde Wirkung. Das trifft aber nicht zu, wenn Sie ihn regelmäßig genießen. Hier tritt ein Gewöhnungseffekt ein, sodass Sie Ihren Kaffee dann sogar zu der täglichen Trinkmenge hinzurechnen können.

    Stört eine Tasse am Abend Ihren Schlaf?

    Viele Menschen kommen morgens ohne eine Tasse Kaffee nicht in Schwung und das ist auch keine Einbildung: Koffein wirkt anregend auf Ihren Körper. Es verdrängt körpereigene Botenstoffe, die uns müde machen. Aber stört eine Tasse am Abend auch Ihren Schlaf?

    Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Koffein verschlechtert bei vielen Menschen die Qualität des Schlafs. Das muss aber bei Ihnen nicht der Fall sein. Es gibt auch Menschen, die nach einer Tasse Kaffee am Abend sogar besser schlafen als ohne. Der Grund ist noch nicht erforscht. Also lautet die Devise: Einfach ausprobieren!

    Macht Kaffee Sie nervös?

    Viele Menschen verspüren nach dem Genuss von Kaffee eine innere Unruhe. Sie fühlen sich nervös. Tatsächlich regt Koffein den Sympathikus an. Dabei handelt es sich um einen Teil Ihres vegetativen Nervensystems. Das vegetative Nervensystem steuern Sie nicht bewusst. Es ist beispielsweise für lebenswichtige Funktionen wie Atmung und Verdauung zuständig.

    Positiv: Ein aktiver Sympathikus versetzt Ihren Körper in eine erhöhte Leistungsbereitschaft. Negativ: Durch die Anregung schüttet Ihr Körper vermehrt Stresshormone aus. Daher kann Sie Kaffee in hohen nervös und zappelig machen. Jeder Mensch reagiert hier unterschiedlich. Probieren Sie einfach aus, wie viele Tassen Ihnen gut bekommen.

    Greift Kaffee das Herz an?

    Koffein regt den Kreislauf und den Stoffwechsel an, erweitert die Gefäße, verbessert die Durchblutung und beschleunigt kurzzeitig den Herzschlag. All das ist wahr. Unwahr ist, dass Bluthochdruckpatienten auf Kaffee verzichten müssen. Wer ihn regelmäßig trinkt, treibt seinen Blutdruck langfristig nicht in die Höhe.

    So wie es aussieht, hat Kaffee überhaupt nur einen schwachen Effekt auf den Druck. Was das Infarktrisiko angeht, ergab eine groß angelegte Studie in den USA ein ganz und gar überraschendes Bild: Selbst mehr als sechs Tassen am Tag scheinen keinen negativen Einfluss auf das Herzinfarktrisiko zu haben. Im Gegenteil: Es gibt viele Hinweise, dass Kaffee dieses sogar reduziert.

    Fördert Kaffee Krebs?

    Der Weltkrebsreport sieht keinen Zusammenhang zwischen einem hohen Kaffeekonsum und einem erhöhten Krebsrisiko. Im Gegenteil: Es gibt inzwischen viele Hinweise darauf, dass der Genuss von Kaffee das Risiko für einige Krebsarten senkt: Leberkrebs, Darmkrebs, sogar Hautkrebs stehen hier im Fokus. Der Grund: Kaffee ist reich an Antioxidantien, die gesundheitsschädliche „freie Radikale“ abfangen.

    Macht Kaffee süchtig?

    Ist Koffein ein echtes Suchtmittel etwa wie das Nikotin in Zigaretten? Kein Grund zur Sorge für Sie: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft Koffein als eine nicht als süchtig machende Droge ein. Drogen, die zu einer Abhängigkeit führen, sprechen im Gehirn das Belohnungssystem an: Die Nervenzellen schütten vermehrt Botenstoffe (Dopamin) aus, die ein Hochgefühl auslösen. Koffein löst diesen Ablauf nicht aus. Ganz wissenschaftlich formuliert ist eine Droge dadurch gekennzeichnet, dass man immer mehr von einer Substanz braucht, damit es einem gut geht. Tatsächlich steigt der Kaffeekonsum bei vielen Menschen am Anfang eines Arbeitslebens. Er steigt aber dann nicht das ganze Leben über an.

    Trotzdem entdeckten Forscher, dass Kaffeetrinker beim plötzlichen Verzicht auf das Getränk unter Beschwerden leiden, die einem Entzug gleichen. Typisch sind beispielsweise Kopfschmerzen, Müdigkeit, zittrige Hände oder Stimmungsschwankungen.

    Schadet Kaffee dem Magen?

    Sodbrennen, Übelkeit oder Magenschleimhautentzündungen nach übermäßigem Kaffeegenuss sind für viele Menschen keine Einbildung. Sie entstehen vorwiegend nach dem Genuss von zu hart gerösteten Kaffees, oft Industrieröstungen. Die Bohne schließt durch schnelles Erhitzen ihre Gerbsäuren ein. Und genau die verursachen später bei Ihnen das Magenleiden. Wird Ihr Kaffee dagegen langsam und kontrolliert geröstet, wird die Säure nach außen gedrückt. Dann können Sie auch mit einem empfindlichen Magen Kaffee genießen. Immer mehr Privatröstereien bieten diesen Kaffee an.

    Hier spielt aber auch die Zubereitung eine Rolle: Italienische Kaffeespezialitäten wie Espresso reduzieren durch ihre Zubereitung Säure: kurze Brühzeit, hoher Druck, das macht den Kaffee bekömmlicher. Aroma und Geschmacksstoffe dagegen können sich voll entfalten.

    Kein Kaffee in der Schwangerschaft?

    Gesundheitsbehörden in Europa raten Schwangeren nicht vom Kaffeegenuss ab. Vielmehr empfiehlt man schwangeren Frauen, eine Höchstmenge an Koffein nicht zu überschreiten. In einem Gutachtenentwurf vom Januar 2015 stellt die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) fest: „Bei Schwangeren ist eine Koffein-Aufnahme von bis zu 200 mg pro Tag für den Fötus unbedenklich.“ Schwangere brauchen also nicht ganz auf ihren Kaffee zu verzichten, sondern dürfen etwa zwei Tassen täglich genießen. Aber Vorsicht: Auch Kakao, Tee und einige Softdrinks enthalten Koffein.

    Hilft Kaffee bei Kopfschmerzen?

    Tatsächlich wirkt Koffein als mildes Schmerzmittel und lindert bei leichten bis mittelschweren Spannungskopfschmerzen Ihre Beschwerden. Der Grund: Das Koffein wandert mit dem Blut bis in Ihr Gehirn. Dort erweitert es die Blutgefäße und regt so die Durchblutung an. Also trinken Sie bei leichten Kopfschmerzen doch mal eine Tasse Kaffee oder Espresso.

    Regt Kaffee Ihre Verdauung an?

    Viele Menschen schwören auf Kaffee, um ihren Darm auf Trab zu bringen. Tatsächlich kann er Ihre Darmaktivität anregen und eine Darmentleerung auslösen. Eine Tasse nach dem Essen ist aber reine Geschmackssache. Sie wirkt im Magen nicht verdauungsfördernd.

    Koffein steckt in vielem mehr!

    Der Koffeingehalt Ihres morgendlichen Muntermachers hängt von der Röstung, Art und Mischung der Kaffeesorten und der Zubereitung ab. So ist die Koffeinkonzentration beispielsweise in Espresso höher als in Filterkaffee. Der Koffeingehalt einer Tasse Kaffee schwankt stark und liegt zwischen 30 und 100 mg. Koffein steckt aber noch in anderen Getränken:

    Hilfe gegen das Mittagstief: Koffein vs. Bewegung

    Koffein gilt als wirksamer Helfer gegen die Mittagsmüdigkeit. Aber ist dem wirklich so? Mit dieser Frage haben sich nun Forscher der University of Georgia befasst und sich gefragt, ob Bewegung nicht die bessere Methode sei, um dem Tief nach dem Mittagessen zu entgehen. Sie führten eine Untersuchung mit 18 Studentinnen durch, die nachts weniger als 6,5 Stunden pro Nacht schliefen. Alle tranken nur wenig Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke am Tag und bewegten sich zudem wenig.

    Die Studienteilnehmerinnen mussten auf zweierlei Wege gegen ihre Mittagsmüdigkeit angehen. So liefen sie zehn Minuten lang Treppen herauf und herab. An einem anderen Tag erhielten sie eine Tablette mit 50 Milligramm Koffein, was dem Gehalt einer Tasse Filterkaffee entspricht. Dazu kam eine dritte Untersuchung, bei der die Studentinnen eine Tablette erhielten, dabei handelte es sich nur um ein Scheinmedikament. Mit Hilfe eines Fragebogens ermittelten die Forscher dann, wie sich die Tabletten, aber auch das Treppensteigen auf das Müdigkeitsgefühl der Frauen auswirkte. Zudem unterzogen sich alle Teilnehmerinnen an jedem Testtag einem Computertest. Hierbei ging es darum, zu ermitteln, wie schnell die Reaktion und wie gut die Konzentration wirklich waren. Durchgeführt wurden die Tests sowohl vor als auch nach Tabletteneinnahme bzw. Treppensteigen.

    Laufen sorgt für besseres Wachgefühl

    Das Ergebnis: Sowohl Koffein als auch die Placebo-Tabletten haben keine wachmachende Wirkung gehabt. Anders sah es aus, nachdem die Studienteilnehmerinnen die Treppen hoch- und runtergelaufen waren. Sie fühlten sich deutlich energiegeladener. Allerdings waren sie, das ergab sich durch die Computertests, nicht messbar leistungsfähiger oder konzentrierter. Immerhin hatte aber das Treppenlaufen seinen Zweck erreicht: Das Mittagstief war verschwunden, die Teilnehmerinnen fühlten sich nicht mehr, als würden sie am PC einschlafen.

    Wirkung von großen Mengen Koffein immer noch fraglich

    Den Wissenschaftlern war es in erster Linie darum gegangen, ein Experiment durchzuführen, bei dem die reale Situation (Büroarbeiter, am PC, was tun gegen das Mittagstief) entspricht. Zudem: Warum Treppen steigen? Dies ist eine sportliche Betätigung, die jeder leicht durchführen kann. Schwimmen oder Gymnastik sind hier in der Regel nicht durchführbar, eine Treppe aber fast immer in der Nähe.

    Allerdings haben die Forscher noch eine Frage offen, der sie sich demnächst widmen wollen: Hat wohl eine größere Menge Koffein doch eine Wirkung? Immerhin ist bewiesen, dass Kaffee aufputschen kann. Das enthaltene Koffein sorgt für eine Ausschüttung der Stresshormone, die dann ihrerseits den Blutdruck steigen lassen und den Herzschlag beschleunigen. Welche Mengen Kaffee nötig sind, damit er das Mittagstief wirklich vertreiben kann, ist aber noch nicht untersucht worden. Es kann durchaus sein, dass es sehr schwer wird, diese Menge überhaupt zu trinken.

    Was bedeutet "nüchtern sein"?

    Manchmal ist es wichtig, nüchtern zu einer bestimmten Untersuchung zu kommen oder ein Medikament nicht direkt nach dem Essen einzunehmen. „Nüchtern sein“ heißt, dass der Magen ab einem bestimmten Zeitpunkt leer bleibt. Aber ab wann sollte man auf feste Nahrung verzichten? Und was ist mit Getränken?

    • Behandlungen und Untersuchungen: Wer morgens nüchtern zu einer Untersuchung gehen soll oder beispielsweise eine Operation vor sich hat, nimmt die letzte Mahlzeit meist am Abend zuvor ein und lässt das Frühstück ausfallen. Nach der letzten Mahlzeit ist aber noch ein kleiner Snack wie Salzstangen oder ein Apfel in Ordnung. Mindestens die letzten sechs bis acht Stunden vor Beginn der Untersuchung oder Operation sollte man aber gar nichts mehr essen. Wenn es um den Magen oder Darm geht, kann es auch erforderlich sein, längere Zeit nichts zu essen. Vor einer Operation sollte man außerdem aufs Rauchen verzichten.
    • Medikamente: Wenn Medikamente nüchtern eingenommen werden sollen, heißt das in der Regel nicht, dass man auf eine Mahlzeit verzichten muss. Sie werden vielmehr eingenommen, bevor man frühstückt, zu Mittag oder zu Abend isst. Natürlich kann man das Medikament mit einem Schluck Wasser herunterspülen. In der Regel reicht es danach aus, mindestens 30 Minuten zu warten, bis man mit dem Essen beginnt.
    • Behandlungen und Untersuchungen: Ab wann nichts mehr getrunken werden sollte, hängt von der jeweiligen Behandlung oder Untersuchung ab. Während man in der Regel bereits ab der letzten Mahlzeit keine kohlensäurehaltigen Getränke oder Milchprodukte mehr zu sich nimmt, ist ein Glas klares Wasser auch zwei bis drei Stunden vor der Untersuchung oder Behandlung oft noch unproblematisch.
    • Medikamente: Medikamente werden oft mit einem Glas Wasser eingenommen, auch wenn man ansonsten vor der Einnahme nüchtern bleiben soll. Wasser ist ohnehin am besten geeignet: Bestimmte Arzneimittel mit Milch oder Fruchtsäften einzunehmen, kann ihre Wirkung beeinträchtigen.

    Bei welchen Untersuchungen oder Behandlungen muss man nüchtern sein?

    Nüchtern zu sein, ist aus ganz unterschiedlichen Gründen manchmal notwendig, etwa damit Medikamente wie vorgesehen wirken oder weil der Magen leer sein muss, damit er untersucht werden kann. Insbesondere bei folgenden Behandlungen und Untersuchungen kann es erforderlich sein, für eine gewisse Zeit auf Essen und / oder Trinken zu verzichten:

    • Blutuntersuchungen
    • Untersuchungen mit Kontrastmitteln wie beispielsweise Computertomografien
    • Einige Ultraschalluntersuchungen des Bauchraumes
    • Belastungstests bei Verdacht auf Lebensmittelunverträglichkeiten
    • Endoskopien wie beispielsweise Magenspiegelungen
    • Operationen unter Narkose
    • Einnahme bestimmter Medikamente

    Da es von der jeweiligen Behandlung oder Untersuchung abhängt, ab wann genau jemand auf Essen und Trinken verzichten sollte, ist es wichtig, dies mit der Ärztin oder dem Arzt zu besprechen. Weitere Informationen dazu, ob es notwendig ist, nüchtern zu sein, finden sich auch im Beipackzettel von Medikamenten und in den Aufklärungsbögen für Untersuchungen und Operationen. Wer unsicher ist, kann sich in der Arztpraxis oder in der Apotheke beraten lassen.

    Andreae S. Lexikon der Krankheiten und Untersuchungen. Stuttgart: Thieme; 2008.

    Longo DL, Fauci AS, Kasper DL, Hauser SL, Jameson JL, Loscalzo J. Harrison’s Principles of internal medicine. New York: McGraw-Hill Companies. 18th ed; 2011.

    Pschyrembel W. Klinisches Wörterbuch. Berlin: De Gruyter; 2014.

    IQWiG-Gesundheitsinformationen sollen helfen, Vor- und Nachteile wichtiger Behandlungsmöglichkeiten und Angebote der Gesundheitsversorgung zu verstehen.

    Ob eine der von uns beschriebenen Möglichkeiten im Einzelfall tatsächlich sinnvoll ist, kann im Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt geklärt werden. Gesundheitsinformation.de kann das Gespräch mit Ärzten und anderen Fachleuten unterstützen, aber nicht ersetzen. Wir bieten keine individuelle Beratung.

    Unsere Informationen beruhen auf den Ergebnissen hochwertiger Studien. Sie sind von einem Team aus Medizin, Wissenschaft und Redaktion erstellt und von Expertinnen und Experten außerhalb des IQWiG begutachtet. Wie wir unsere Texte erarbeiten und aktuell halten, beschreiben wir ausführlich in unseren Methoden.

    Erstellt am 14. Oktober 2010

    Nächste geplante Aktualisierung: 2019

    Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG)

    Комментариев нет:

    Отправить комментарий

    Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...